Wird sie die erste deutsche Frau auf der Internationalen Raumstation ISS im Weltall?

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Dr. med. Nabil Atassi
Moderator Nabil Atassi aus dem SWR1 Team. Zu hören in der Talk-Sendung SWR1 Leute - immer 2 Stunden für einen Gast mit interessanten Themen. (Foto: SWR)

Sie will ganz hoch hinaus - die Wissenschaftlerin und Astrophysikerin Suzanna Randall möchte als erste deutsche Frau auf die ISS, die internationale Raumstation.

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Sie ist eine Frau, die hoch hinaus will - buchstäblich. Suzanna Randall aus Köln will als erste deutsche Frau auf die internationale Raumstation ISS fliegen. Dafür hat sie ihr Leben auf dieses Ziel hin ausgerichtet - doch dieser Weg ist nicht einfach.

Erste Bewerbung als Astronautin gescheitert

Astronaut zu sein und zur ISS zu fliegen, das war in Deutschland bisher Männern vorbehalten. 2008 scheitert Randall erst einmal bei ihrer Bewerbung bei der Europäischen Raumfahrtagentur ESA. Aber Suzanna Randall bleibt zielstrebig. Sie studiert Astronomie am University College London und promoviert an der Universität von Montreal in Astrophysik. Sie arbeitet als Wissenschaftlerin bei der ESO (European Southern Observatory) in Garching bei München und arbeitet dort für das ALMA Teleskop.

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Ein anderer Weg ins All

Beim privat initiierten Programm "Deutschlands erste Astronautin" erreichte sie als eine von nur zwei Bewerberinnen das Finale. Seit 2018 lässt sich Suzanna Randall als Astronautin ausbilden, um ins All zu fliegen.

»Wenn ich ein tolles Klavierkonzert höre, dann transportiert mich das aus meinen kleinen Alltagsproblemen in eine ganz andere Welt. Und genauso ist es, wenn ich in die Sterne schaue.«

Astronautin, Musikfan und Youtuberin

Randall ist außerdem riesiger Musikfan und hat mit dem Bayrischen Rundfunk einen Podcast, in dem sie Musik und Wissenschaft zusammenbringt. Außerdem spricht sie auf dem YouTube-Kanal "TerraX Lesch & Co." über wissenschaftliche Themen.

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