Kurz gemeldet

  1. Koblenz SWR-Aktion "Hier ist es zu laut" auch im Norden des Landes

    Zum Internationalen Tag gegen Lärm ruft der Südwestrundfunk ab heute Hörer und Zuschauer auf, den Straßenlärm vor ihrer Haustür zu messen. Auch im Norden von Rheinland-Pfalz beschweren sich immer wieder Anwohner über Auto- und Motorradlärm - etwa auf den Landstraßen, die zum Nürburgring führen. Bei der SWR-Aktion können Betroffene, die unter Verkehrslärm leiden, das dem SWR melden. Etwa indem sie mit dem Handy ein Video drehen und das über ein Formular auf der SWR4 Internetseite hochladen. Dort, wo der Lärm am größten ist, wird dann mit Profi-Schallmessgeräten nachgemessen. Der SWR wird später alle Straßen und Orte online auf einer virtuellen Karte veröffentlichen, wo Zuschauer, Nutzer und Hörer besonders von Straßenverkehrslärm betroffen sind.  mehr...

  2. Lahnstein Weitere Schall-Messstationen der Bahn am Mittelrhein

    Das Bundesverkehrsministerium will verstärkt gegen Bahnlärm vorgehen. Dazu wurden bundesweit an stark befahrenen Zugstrecken 19 neue Schall-Mess-Stationen aufgestellt - auch in Lahnstein und in Andernach. Diese Messstationen erfassen rund um die Uhr die Geräusche vorbeifahrender Züge:
    So zeigen die Daten zum Beispiel, dass die Güterzüge in Andernach regelmäßig zwischen 90 und 100 Dezibel erreichen; deutlich mehr als Personenzüge. Und auch die Dauer der Beschallung ist mit über 20 Sekunden je Zug deutlich länger beim Güterverkehr. Ähnlich sehen die Zahlen in Lahnstein aus. Gemessen wird rund um die Uhr und mindestens für die nächsten zwei Jahre. Mit den Messungen will das Verkehrsministerium prüfen, wie gut oder wie schlecht zum Beispiel Schallschutzwände oder Flüsterbremsen für Güter-Züge in der Praxis funktionieren. Der Bund will nach eigenen Angaben bis Ende 2020 rund 150 Millionen Euro in den Schallschutz an Bahnstrecken investieren.  mehr...

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