In Rheinstetten (Kreis Karlsruhe) hat der Dachstuhl eines Neubaus ein Feuer ausgebrochen. Bereits in den vergangenen Tagen hatte es in Rheinstetten zweimal gebrannt.

Das war der BW-Newsticker am Mittwoch

Brandserie in Rheinstetten geht weiter, Betroffenheit nach Tod von vermisster Zweijähriger, Kind vor dem Ertrinken gerettet

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Jakob Fandrey
SWR-Redakteur Jakob Fandrey

Kurz und informativ - das Wichtigste für den Morgen und den Tag. Aktuelle Nachrichten für Baden-Württemberg live in unserem SWR Aktuell Newsticker, heute von Jakob Fandrey.

Bis bald!

Es ist 10 Uhr, der Newsticker am Morgen ist für heute am Ende. Habt einen schönen Tag! Morgen begrüßt euch hier mein Kollege Oliver Linsenmaier.

Bis dahin findet ihr alle Nachrichten aus Baden-Württemberg wie gewohnt auf SWRAktuell.de/bw, in der SWR Aktuell App, in unserem Newsletter am Morgen, bei Instagram, Facebook und X, früher Twitter, und natürlich auch im Radio und TV.

Nach Kindergartenbrand: Ursachen-Suche läuft

Einen Tag nach dem Brand in einem Kindergarten in Albtal, einem Ortsteil von St. Blasien (Kreis Waldshut), beginnen die Kriminaltechniker der Polizei mit der Suche nach der Brandursache. Bei dem Unglück konnten sich gestern glücklicherweise die beiden Erzieherinnen und die zehn Kinder in Sicherheit bringen, verletzt wurde niemand. Bei dem Gebäude handelt es sich um ein Dorfgemeinschaftshaus, in dem neben der Kindergartengruppe auch Vereine und Feuerwehr untergebracht sind. Das gesamte Gebäude wurde durch das Feuer schwer beschädigt. Der Schaden liegt nach ersten Schätzungen bei mehreren Hunderttausend Euro.

Landesduell zum Abschluss: Heidenheim empfängt Freiburg

Mit einem Baden-Württemberg-Duell verabschiedet sich die Fußball-Bundesliga in die kurze Winterpause. Der 1. FC Heidenheim will gegen den SC Freiburg am Abend sein außergewöhnliches Jahr 2023 krönen und den Vorsprung auf die Abstiegszone weiter ausbauen. Die Gäste aus dem Breisgau zeigten sich zuletzt aber in guter Form und liegen nach drei Liga-Siegen in Serie wieder auf Europapokal-Kurs. "Ich muss vorsichtig sein, dass ich mich nicht als zu großer Fan oute", sagte FCH-Coach Frank Schmidt vor der Partie über den Gegner. Deren Trainer Christian Streich überschüttete den Gegner ebenfalls mit Lob. Da muss bei diesem besonderen Trainer-Duell die Freundschaft wohl für 90 Minuten kurz ruhen.

Schwerer Unfall: B27 voll gesperrt

Bei einem Frontalzusammenstoß auf der B27 zwischen Rittersbach und Dallau (Neckar-Odenwald-Kreis) ist am Morgen ein 41-jähriger Autofahrer schwer verletzt worden. Er war mit seinem Wagen auf die Gegenfahrbahn geraten und dort mit einem entgegenkommenden Auto zusammengestoßen, so ein Polizeisprecher. Der andere Fahrer wurde offenbar nicht verletzt. Die B27 ist aktuell voll gesperrt.

Brückenarbeiten an B32 bei Wangen sind fertig

Für viele Autofahrerinnen und Autofahrer im Raum Wangen im Allgäu (Kreis Ravensburg) ist es eine gute Nachricht. Heute soll der Verkehr auf der B32 wieder freigegeben werden. Zehn Monate lang war die Straße bei Wangen wegen eines Brückenneubaus voll gesperrt, der Verkehr wurde weiträumig umgeleitet. Mit einem Festakt am Vormittag wird nun die neue Brücke über die Untere Argen offiziell eingeweiht.

Herfatz

Nach zehn Monaten Bauzeit Neue B32 Brücke Herfatz offiziell eingeweiht

Der Verkehr auf der B32 ist am Mittwochmorgen nach zehn Monaten Bauzeit wieder freigegeben worden. Die Straße bei Wangen im Allgäu war wegen des Herfatzer Brückenneubaus voll gesperrt.

SWR4 BW am Morgen SWR4 Baden-Württemberg

Tag der Solidarität mit der SWR Herzenssache

Heute ist internationaler Tag der Solidarität. Er wurde von der Generalversammlung der UN im Jahr 2005 eingeführt. Auch der SWR zeigt sich solidarisch und setzt sich für die Kleinsten in unserer Gesellschaft ein, mit der Kinderhilfsaktion Herzenssache. Die Hörfunkprogramme SWR1 und SWR4 stellen zurzeit viele Projekte der Herzenssache vor und erfüllen dazu die Musikwünsche ihrer Spenderinnen und Spender. Eine Übersicht über die Projekte, über den Weg der Spenden und das Spendenformular findet ihr direkt hier:

Auf Platz 3 überwintern? VfB könnte Fans besonderes Weihnachtsgeschenk machen

Nach dem Punktverlust von RB Leipzig gestern Abend beim 1:1 gegen Werder Bremen kann der VfB Stuttgart heute Abend im Heimspiel gegen den FC Augsburg auf Platz 3 springen - ein Sieg vorausgesetzt. Es wäre die Kirsche auf der Sahne für die Schwaben, die noch vor einem halben Jahr in der Relegation gegen den Hamburger SV um den Klassenerhalt kämpfen mussten. Gerüchte um einen möglichen Winterabgang von Stürmerstar Serhou Guirassy überlagern aktuell allerdings ein bisschen das Spiel gegen den FCA. Dass das Spiel gegen Augsburg seine Abschiedsvorstellung beim VfB wird, ist nicht ausgeschlossen. Aber eben auch nur eine der möglichen Optionen. An Spekulationen um mögliche Nachfolger für Guirassy wollte sich Trainer Sebastian Hoeneß daher nicht beteiligen. "Wir haben ein wichtiges Spiel. Das ist alles, was zählt", sagte der Stuttgarter Coach. Er wolle "ein großartiges Jahr gut zum Abschluss bringen."

Stuttgart

Fußball | Bundesliga Bayern abgehakt, Guirassy ausgeblendet - VfB-Trainer Hoeneß blickt nur auf Augsburg

Nach dem Dämpfer in München will der VfB ein bis dahin gelungenes Jahr erfolgreich beenden - und kann sogar auf dem dritten Platz überwintern. Stürmer Guirassy steht vor dem Augsburg-Spiel mal wieder im Fokus.

Sport kompakt SWR1 Baden-Württemberg

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Unternehmen bewerten Innovationsstandort schlechter

Aus Sicht vieler Unternehmen haben sich die Rahmenbedingungen für Forschung und Entwicklung in den vergangenen Jahren spürbar verschlechtert. Das zeigt eine Auswertung des Innovationsreport der Deutschen Industrie- und Handelskammer für Baden-Württemberg, deren Ergebnisse heute Morgen bekannt wurden. Demnach bewerteten die Unternehmen die Standortfaktoren für Innovationen im Durchschnitt mit der Note 3,1. Das sei zwar etwas besser als die Note für ganz Deutschland, so der Präsident des Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertags, Christian Erbe. "Allerdings können wir als starkes Innovationsland - gerade im internationalen Vergleich - damit absolut nicht zufrieden sein". Die Bewertung hat sich den Angaben nach im Vergleich zu vergangenen Umfragen verschlechtert. 2020 vergaben die Südwest-Unternehmen in dem Report noch eine 2,75. Im Jahr 2017 gab es die Note 2,4. "Für Unternehmen ist es in wenigen Jahren erkennbar schwieriger geworden, Ideen in neue marktgängige Produkte und Dienstleistungen umzusetzen", sagte Erbe. Das sei ein schlechtes Signal für die Wettbewerbsfähigkeit.

Experte erwartet keinen Rückschlag für Elektromobilität durch Förderstopp

Die Bundesregierung hat für ihre kurzfristige Entscheidung, den Kauf eines elektrisch betriebenen Neuwagens nicht mehr zu bezuschussen, viel Kritik geerntet. Auch Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) kann das abrupte Ende der Förderung von E-Autos nicht verstehen. Grundsätzlich sei es aber richtig, die Bezuschussung abzuschaffen. "Es ist natürlich klar, dass es für Autos keine Dauersubvention geben kann", sagte Kretschmann gestern. Im SWR-Interview erklärte der Automobilexperte Georg Mrusek, wie es nach dem Förderstopp mit der Elektromobilität im Land weitergehen könnte. Einen Rückschlag für die Elektromobilität erwartet er nicht. Mehr dazu im Video:

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"Auf das Weihnachtswunder gehofft": Große Anteilnahme nach tragischen Ereignissen in Bingen

Die Anteilnahme am tragischen Fall rund um das gestern tot im Fluss gefundene zweijährige Mädchen in Bingen (Kreis Sigmaringen) ist auch in unserer Comunity auf Social Media groß. Hunderte Userinnen und User haben beispielsweise über unseren Instagram-Kanal ihre Gedanken aufgeschrieben und den Betroffenen ihr Mitgefühl ausgedrückt. "Das ist das Schrecklichste, was Eltern passieren kann - ihr Kind zu verlieren. Ich wünsche der Familie von Herzen die Kraft, durch diese Hölle, durch sie jetzt gehen müssen, durchzukommen", schreibt beispielsweise eine Userin. "Wie viele Andere auch, habe ich noch auf das Weihnachtswunder gehofft, dass das Mädchen noch unversehrt auftaucht. Das zerbricht einem das Herz", so eine andere Userin. Kritische Stimmen, wonach die Eltern ihre Aufsichtspflicht verletzt haben, gibt es auch. Allerdings ordnen deutlich mehr Menschen die Lage anders ein: "Jemand der hier nur Worte der Schuld für die Eltern hat, weiß vlt zu seinem eigenen Glück nicht was es bedeutet ein Kind zu verlieren! Solch ein Schmerz, durch lange Krankheit oder durch einen aus dem Leben reißenden Unfall, ist nicht in Worte zu fassen und wird die Eltern und Angehörigen in jeder Stunde ihres Lebens begleiten und vor Schmerz zerreißen! Sowas ist völlig unangebracht, es reicht eine Sekunde und das Leben wird nie wieder das selbe sein!", schreibt eine Userin dazu.

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Feuerwehr rettet Eishockey-Abend in Heilbronn

In der Oberliga Süd haben die Heilbronner Falken gestern Abend ihr Heimspiel gegen die Bayreuth Tigers mit 6:0 gewonnen. Klingt nach einem perfekten Abend für die Eishockey-Fans - aus dem fast nichts geworden wäre und der durch die Feuerwehr gerettet wurde. Die Falken waren im ersten Drittel bereits mit 2:0 in Führung, da bremste sie ein Loch auf der Eisfläche aus. Der Schiedsrichter wollte so nicht weiterspielen und zog die Drittelpause vor. Die Feuerwehr konnte das Loch mithilfe von Kohlendioxidlöschern und Wasser auffüllen. Über eine Stunde war das Spiel dafür unterbrochen. Und statt Abbruch gab es den Kantersieg und beste Laune bei den über 1.200 Zuschauern.

Das ist aktuell auf den Straßen in BW los

Heute Vormittag gibt es auf den Straßen ein Sorgenkind: Die A81. Nach einem Unfall bei Heilbronn-Untergruppenbach auf allen Fahrstreifen hat sich der Stau in Richtung Stuttgart bereits auf über 7 Kilometer aufgebaut. Alleine hier braucht ihr aktuell mehr als 30 Minuten länger. Durch den Unfall ergeben sich auch Behinderungen und Verzögerungen rund um das Kreuz Weinsberg auf und für die A6.

Wie es auf aktuell auf eurer Strecke aussieht, erfahrt ihr hier:

Corona-Impfstoffpatent: CureVac verliert vor Gericht

Im Rennen um die Entwicklung eines Corona-Impfstoffes hat CureVac gegen BioNTech verloren. Das Unternehmen aus Tübingen fordert unter Berufung auf seine Patente einen Anteil an den Gewinnen des Konkurrenten - und muss nun erneut eine Niederlage einstecken. Denn das Bundespatentgericht hat ein grundlegendes Corona-Impfstoffpatent von CureVac für nichtig erklärt. Die Aktie des Tübinger Unternehmens verlor anschließend um gut ein Drittel an Wert. CureVac kündigte an, beim Bundesgerichtshof Berufung einzulegen. Das Unternehmen hatte das strittige Patent 2007 beantragt und 2010 vom Europäischen Patentamt für 20 Staaten erteilt bekommen. Dabei geht es um ein Verfahren, die Nachteile von Impfstoffen mit dem Botenmolekül mRNA zu überwinden und die Wirksamkeit zu erhöhen. Das Bundespatentgericht erklärte es jetzt in Deutschland für ungültig. Andere nationale Patentgerichte folgen oft den Entscheidungen der Münchner Richter.

Prognose für das Fest: Es dürfte stürmische Weihnachten geben

Bereits vergangene Nacht hat der Wind an einigen Stellen im Land ja schon spürbar aufgefrischt, die kommenden Tage bis einschließlich Heiligabend dürfte es aber noch etwas heftiger werden. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) könnten Christbäume und Weihnachtsschmuck in Baden-Württemberg, etwa auf Balkonen, in den kommenden Tagen durchaus vom Wind davon geblasen werden. "Es sollten Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden", sagte ein Sprecher. Seinen Angaben nach wird es extrem windig - und das gleich über mehrere Tage. Morgen und Übermorgen bläst es demnach überall richtig kräftig. Dann gebe es selbst im Flachland teils schwere Sturmböen. Sogar orkanartige Böen sind laut DWD in den Niederungen nicht ausgeschlossen. Erst am zweiten Weihnachtsfeiertag soll sich die Lage entspannen. Also auch Heiligabend dürfte eine stürmische Angelegenheit werden.

Baden-Württemberg

Deutscher Wetterdienst rät zu Schutzmaßnahmen Orkanböen in BW: Keine weiße Weihnacht - aber besonders stürmische

Das Christkind oder der Weihnachtsmann und seine Helferlein kommen dieses Jahr stürmisch nach Baden-Württemberg. Der Wetterdienst rechnet mit Orkanböen und rät zu Schutzmaßnahmen.

Auto landet nach Unfall beinahe im Fluss

So wenige Tage vor dem Fest hatte ein Autofahrer im Ortenaukreis so ziemlich alle Schutzengel dieser Welt auf sich vereint. Ein spektakulärer Unfall gestern Abend in Renchen ging gerade so glimpflich aus. Der Mann ist mit seinem Wagen fast im Fluss Rench gelandet, nachdem er von einer Straße abkam, mit seinem Auto laut Polizei wohl eine Hauswand touchierte und dann im Brückengeländer am Fluss stecken blieb. Den Beamten zufolge wäre er ohne die Sicherung vermutlich im Fluss gelandet. Der Fahrer verletzte sich laut Polizei leicht. Als die Einsatzkräfte an der Unfallstelle eintrafen, war der Mann nicht mehr dort, konnte aber später angetroffen werden. Die Ermittlungen zu dem Unfall und der Ursache dauerten den Angaben zufolge zunächst noch an.

Lebenslange Haft für tödliche Schüsse in Mercedes-Werk Sindelfingen

Nach den tödlichen Schüssen auf zwei Menschen im Mercedes-Benz-Werk in Sindelfingen (Kreis Böblingen) hat das Landgericht Stuttgart gestern den Schützen zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt. Das Gericht stellte dabei die besondere Schwere der Schuld fest. Eine Haftentlassung nach 15 Jahren ist in diesem Fall so gut wie ausgeschlossen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

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Anklage nach Angriff auf Polizisten - Palmer fordert Abschiebung

Der Fall hatte im September für Schlagzeilen gesorgt: Ein 32-Jähriger aus Gambia greift in Tübingen Polizisten an, ein Beamter wird lebensgefährlich verletzt. Jetzt hat die Staatsanwaltschaft Anklage erhoben. Die Behörde wirft dem Mann unter anderem tätlichen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und versuchte gefährliche Körperverletzung vor. Ein vorsätzliches Verhalten hinsichtlich der lebensgefährlichen Verletzungen des Polizisten sei dem 32-Jährigen nicht nachzuweisen, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Deutschlandweit Aufmerksamkeit bekam der Fall durch Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (parteilos), der sich wegen der Ereignisse mit einem Schreiben an Innenminister Thomas Strobl und Justizministerin Marion Gentges (beide CDU) gewandt hatte. Dafür war er auch kritisiert worden, etwa weil die Gefahr bestünde, dass eine Gruppe von Ausländern unter Generalverdacht gestellt würde. Palmer hat sich nach der Ankündigung der Staatsanwaltschaft gestern Abend zu Wort gemeldet und auf seinem Facebook-Account eine gerechte Bestrafung gefordert. Wer Dinge wie der 32-Jährige tue, "sollte ein Urteil kassieren, auf das die Abschiebung folgt. Nicht weniger. Dafür reicht nach unseren Gesetzen ein Gefängnisstrafe von mehr als einem Jahr. Und das ist gut so."

Brandserie geht weiter: Erneut Feuer in Rheinstetten

Zuerst ein Restaurant und ein Wohngebäude, jetzt ein Neubau: In Rheinstetten (Kreis Karlsruhe) musste die Feuerwehr in der vergangenen Nacht erneut zu einem Brand ausrücken - der dritte innerhalb weniger Tage. Das Feuer war laut Polizei im Dachstuhl eines unbewohnten Neubaus ausgebrochen. Die Einsatzkräfte hätten Teile des Daches mit Kettensägen öffnen müssen, um die Flammen gezielt zu löschen. Ein Feuerwehrmann wurde nach Angaben der Beamten bei den Löscharbeiten leicht verletzt. Aufgrund der räumlichen und zeitlichen Nähe der Brände prüft die Polizei einen möglichen Zusammenhang.

Praxen überlastet: Hausärzte-Verband fordert Krisengipfel

Die hohen Infektionszahlen bei akuten Atemwegserkrankungen bringen Praxen nach Angaben des Hausärztinnen- und Hausärzteverbands an ihre Belastungsgrenze. "Wir erleben aktuell genau das, wovor wir bereits im Sommer gewarnt haben", sagte der Verbandsvorsitzende Markus Beier dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. "Die Hausarztpraxen laufen einmal mehr auf dem Zahnfleisch - und das, obwohl die Grippesaison noch gar nicht angefangen hat." Patientinnen und Patienten bekämen vielerorts keine Termine mehr, die Wartezeiten würden immer länger, und für die Behandlung selbst bleibe kaum noch Zeit. Von Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) forderte der Verbandschef erneut einen Krisengipfel, um die hausärztliche Versorgung sicherzustellen. Es brauche unter anderem einen Abbau von Bürokratie. "Ansonsten werden immer mehr Menschen schlichtweg ohne Hausarztpraxis dastehen."

Hoffenheim gelingt trotz dreifacher Führung kein Sieg

Kurz vor Weihnachten begann gestern Abend der letzte Bundesliga-Spieltag vor der Winterpause - mit einem Ergebnis, das aus baden-württembergischer Sicht keine Freudenstimmung aufkommen lässt. Drei Mal war die TSG Hoffenheim im Heimspiel gegen Darmstadt 98 in Führung gegangen - drei Mal konnte der Tabellenletzte ausgleichen. Weiterer Wehrmutstropfen für die Hoffenheimer: die magere Kulisse. Nur etwas mehr als 18.000 Zuschauer waren in die Arena nach Sinsheim gekommen - lediglich vor gut eineinhalb Wochen beim Freitagabend-Heimspiel gegen Bochum waren es noch weniger.

Flucht von Häftlingen: Welche Verantwortung hat das Justizministerium?

Nach der Flucht von zwei Häftlingen in Baden-Württemberg wird heute im Landtag über die Verantwortung des Justizministeriums debattiert. Beide Gefangene sind immer noch auf der Flucht. Die SPD will in der von ihr beantragten aktuellen Debatte wissen, warum die Häftlinge in beiden Fällen im Vorfeld Informationen über die gesetzlich vorgeschriebenen Ausführungen hatten. Damit hätten sie ihre Flucht möglicherweise planen können. Nach dem Entweichen eines Mörders im rheinland-pfälzischen Germersheim sei wochenlang nichts passiert, bis der nächste Straftäter geflohen sei, kritisierte der SPD-Abgeordnete Jonas Weber.

Baden-Württemberg

Justizministerin äußert sich im Landtag Flucht zweier Häftlinge: Pannen bei den Behörden?

Offenbar wurde nach einem der Männer erst einen Tag nach seiner Flucht auch europaweit gefahndet. Auch im anderen Fall gab es laut Justizministerin Gentges Regelverstöße.

SWR1 Baden-Württemberg SWR1 Baden-Württemberg

Zahl der Tuberkulose-Fälle nimmt deutlich zu

Nach einem Rückgang im vergangenen Jahr ist die Zahl der Tuberkulosefälle in Baden-Württemberg im laufenden Jahr deutlich angestiegen. Nach aktuellen Angaben des Gesundheitsministeriums von heute Morgen wurden bis Montag 657 Fälle erfasst. Im Vorjahr hatte der Wert zum gleichen Zeitpunkt bei 489 Fällen gelegen - das ist ein Anstieg um rund 34 Prozent. Ein Großteil der Fälle bereffe Menschen aus Herkunftsländern, in denen Tuberkulose deutlich häufiger auftritt als in Deutschland, "meist aufgrund einer unzureichenden allgemeinen Gesundheitsversorgung", so das Ministerium. Den Anstieg der Fallzahlen im Land erklärt sich das Ministerium deswegen auch mit der Zuwanderung aus diesen Staaten.

So wird das Wetter heute in Baden-Württemberg

Über Nacht hat sich das Wetter in Baden-Württemberg umgestellt: Gestern war es vielerorts noch sonnig, inzwischen hat es geregnet. Die Niederschläge hören am Vormittag aber auf. Dann bleibt es trocken, aber bewölkt. Mit etwas Glück kommt am Nachmittag auch mal die Sonne hervor, ehe am Abend sich neuer Regen ausbreitet. Die Temperaturen erreichen zwei Grad auf der Alb und acht Grad am Oberrhein.

Das aktuelle Wetter für euren Ort findet ihr übrigens jederzeit in unserer SWR Aktuell-App oder auf unserer Wetter-Seite. Den Wetterbericht aus der SWR Aktuell-Sendung von gestern Abend seht ihr hier:

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Das wird in Baden-Württemberg heute wichtig

Die Flucht von zwei Strafgefangenen aus Baden-Württemberg bei sogenannten Ausführungen beschäftigt heute den Landtag. Letzte Woche hatte ein Häftling aus der JVA Mannheim einen Arzttermin zur Flucht genutzt, Ende Oktober war ein in der JVA Bruchsal inhaftierter Mörder geflohen.

Zum ersten Mal in der Fußball-Bundesliga steht heute Abend das Duell zwischen dem 1. FC Heidenheim und dem SC Freiburg an. Für beide Teams ist es das letzte Spiel vor der Winterpause. Auch der VfB Stuttgart muss heute vor der Pause letztmals ran: Zuhause geht es gegen den FC Augsburg.

In Baden-Württemberg haben kurz vor Fristende am 31. Dezember erst wenige Kommunen einen sogenannten Wärmeplan vorgelegt. Das belegen Zahlen, die dem SWR vorliegen. Der Plan soll Hausbesitzer darüber informieren, wie sie in Zukunft klimafreundlicher heizen können, um so den CO2-Ausstoß zu senken.

Mann rettet Kind vor dem Ertrinken

Angesichts der Nachrichten aus Bingen ist diese Meldung umso wichtiger: Ein 30-Jähriger hat in Böblingen einen kleinen Jungen aus einem See gerettet und ihn vor dem Ertrinken bewahrt. Laut einer gestrigen Meldung der Polizei war der Junge bereits am Montag aus einer in der Nähe des Sees gelegenen Einrichtung davongelaufen und als vermisst gemeldet worden. Der Mann war zufällig in der Nähe, hörte ein Platschen, entdeckte des untergehende Kind und sprang sofort ins Wasser, um es herauszuholen. Beiden geht es gut - und wir haben kurz vor den Weihnachtsfeiertagen einen dieser Momente, in dem stille Helden geboren werden.

Der Untere See in Böblingen
Wegen einer Entwicklungsstörung konnte der Vierjährige nicht um Hilfe rufen, als er in den Unteren See in Böblingen fiel.

Unternehmer BW: Unbefristeter GDL-Streik wäre unverantwortlich

Nach einer Abstimmung für unbefristete Streiks der Lokführergewerkschaft hat der Verband Unternehmer Baden-Württemberg die GDL zu einer schnellen Rückkehr an den Verhandlungstisch aufgerufen. Ein unbefristeter und umfangreicher Streik würde nicht nur die Bahnreisenden einer großen Belastung aussetzen, teilte Oliver Barta, Hauptgeschäftsführer der Unternehmer BW, gestern Abend mit. "Er wäre auch aufgrund der zu erwartenden volkswirtschaftlichen Schäden in der aktuell äußerst schwierigen wirtschaftlichen Lage unseres Landes unverantwortlich." Bis zum 7. Januar und damit über die Weihnachtszeit und den Jahreswechsel soll es noch keinen neuen Ausstand geben. Danach müssen sich Reisende aber auf längere Streiks einstellen: "Das was jetzt kommt, wird kräftiger, wird länger und wird härter für die Kunden", sagte GDL-Chef Claus Weselsky.

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Vermisste Zweijährige aus Bingen tot - Große Betroffenheit im Ort

Traurige Gewissheit nach langer Suche: Die seit Sonntag vermisste Zweijährige aus Bingen (Kreis Sigmaringen) ist tot. Wenige Tage vor Heiligabend wurde ihre Leiche gestern aus der Lauchert geborgen - ganz in der Nähe des elterlichen Wohnhauses. Die Menschen im Ort seien sehr betroffen. "Ein Kind zu verlieren ist das Schlimmste, was einem passieren kann", so der Bürgermeister von Bingen, Jochen Fetzer (parteilos). Auch er fühle mit der Familie. Bürgerinnen und Bürger hatten sich an der Suche nach dem Mädchen beteiligt. Die Eltern seien bei Bekannten außerhalb der Gemeinde untergebracht worden, so Fetzer.

Guten Morgen!

Vor den stürmischen Tagen eine stürmische Begrüßung: Guten Morgen! Ich bin Jakob Fandrey und informiere euch heute Vormittag über die Nachrichten aus und für Baden-Württemberg.

Wenn euch unser Angebot gefällt oder ihr Fragen, Wünsche oder Kritik habt, schreibt mir eine Mail an newsticker-bw@SWR.de.

SWR-Redakteur Jakob Fandrey

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Das war der BW-Newsticker am Dienstag ++ Bingen: Suche nach vermisster Zweijähriger geht weiter ++ 19-Jähriger stirbt an Bahnübergang ++

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