Coronavirus in RLP: Live-Blog zu den aktuellen Entwicklungen in Rheinland-Pfalz (Foto: Getty Images, GettyImages-1296140220)

Aktuelle Informationen

Corona-Live-Blog: Neueste Entwicklungen zum Coronavirus

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2G- und 3G-Regeln, Corona-Zahlen und alles rund ums Impfen: Die wichtigsten Entwicklungen zum Coronavirus in Rheinland-Pfalz finden Sie hier bei uns im Live-Blog.

Samstag, 22. Januar

Aufnahmestopp an Rhein-Mosel-Fachklinik
6:45 Uhr

Die Rhein-Mosel-Fachklinik in Andernach hat alle geplanten Aufnahmen für die kommenden zwei Wochen abgesagt. Wie die Klinik mitteilte, gibt es immer mehr Coronafälle unter den Patienten und Bewohnern. Außerdem fielen gerade einige Beschäftigte aufgrund von Quarantäne aus. Jetzt müssten erst die verbliebenen Patienten gut versorgt werden, begründete der Ärztliche Direktor den vorübergehenden Aufnahmestopp. Notfälle werde die Klinik jedoch weiterhin aufnehmen.

Neuer Höchstwert der bundesweiten Sieben-Tage-Inzidenz
4:30 Uhr

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen hat einen neuen Höchstwert erreicht. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Sieben-Tage-Inzidenz am Samstagmorgen mit 772,7 an. Die Zahl der Neuinfektionen binnen 24 Stunden betrug nach Daten der Gesundheitsämter am Samstag 135.461. Wie das RKI unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter weiter mitteilte, wurden am Samstag 179 neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gezählt.

Freitag, 21. Januar

Hausärztemangel trifft etwa 1.000 Menschen in Gerolstein
18:00 Uhr

Rund 1.000 Menschen in und um Gerolstein haben demnächst keinen Hausarzt mehr. Ihr Arzt schließt seine Praxis - andere Ärzte in der Umgebung nehmen keine Patienten mehr auf.

Gerolstein

1.000 Patienten betroffen Hausarzt hört auf: Ärztemangel in Gerolstein spitzt sich zu

Rund 1.000 Menschen in und um Gerolstein haben demnächst keinen Hausarzt mehr. Ihr Arzt schließt seine Praxis und die anderen in der Umgebung nehmen keine Patienten mehr auf.  mehr...

Gesundheitsministerium: Genug BioNTech-Impfstoff in den Impfzentren
17:00 Uhr

Das rheinland-pfälzische Gesundheitsmininsterium sieht in Impfzentren derzeit keine Probleme mit der Versorgung von Jugendlichen und Erwachsenen unter 30 Jahren mit dem Impfstoff von BioNTech/Pfizer. Ein Sprecher teilte mit, in den Impfzentren des Landes gebe es ausreichend Dosen des Corona-Impfstoffs. Dagegen hatten die Hausärzte in Rheinland-Pfalz kritisiert, ihnen würde zu wenig davon zur Verfügung gestellt. Dies führe zu einem massiven Organisations-Stress im Praxisalltag. Die Impfstoff-Verteilung für die Arztpraxen läuft nicht über das Land, sondern wird über den Bund organisiert. Die Ständige Impfkommission empfiehlt unter 30-Jährigen ausschließlich BioNTech.

Rheinland-Pfalz

BioNTech in Praxen offenbar Mangelware Gibt es genug Impfstoff für junge Menschen in RLP?

Viele junge Menschen unter 30 können nicht geimpft werden, weil BioNTech-Impfstoff fehlt. Das beklagt der Hausärzteverband in Rheinland-Pfalz. Das Land sieht dennoch keine Probleme mit der Versorgung.  mehr...

Guten Morgen Rheinland-Pfalz SWR1 Rheinland-Pfalz

Saar-Verwaltungsrichter setzen 2G-Regel im Einzelhandel aus
16:30 Uhr

Das Oberverwaltungsgericht des Saarlandes (OVG) hat die Zutrittsbeschränkung zu Einzelhandelsgeschäften nach der 2G-Regelung vorläufig außer Vollzug gesetzt. Damit gebe man einem Eilantrag mehrerer saarländischer Fachmärkte für Elektronikartikel statt, teilte das OVG in Saarlouis mit. Die Entscheidung bedeute, dass im Saarland bis auf Weiteres die 2G-Regelung im Einzelhandel generell nicht mehr anzuwenden sei. Bund und Länder hatten die 2G-Regeln für den Einzelhandel Anfang Dezember bundesweit vereinbart. Für Niedersachsen kippte das Oberverwaltungsgericht in Lüneburg die Regeln bereits Mitte Dezember. Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hatte die 2G-Regel für den Einzelhandel im Freistaat diese Woche außer Vollzug gesetzt. Das OVG Saarland erklärte nun, von der Vorschrift seien nur Ladenlokale ausgenommen, deren Waren- oder Dienstleistungsangebot der Deckung des täglichen Bedarfs diene. Allerdings gelten auch für weitere Ladengeschäfte Ausnahmen. Es sei aber unklar, nach welchen Kriterien die Einzelhandelsbetriebe von der Ausnahmeregelung erfasst würden.

Inzidenz so hoch wie noch nie in RLP
15:00 Uhr

Das Landesuntersuchungsamt (LUA) hat seit gestern 6.237 neue Corona-Fälle registriert, sieben weitere Menschen sind im Zusammenhang mit einer Infektion gestorben. Die Sieben-Tage-Inzidenz hat einen neuen Höchststand erreicht: Sie liegt bei 623,7 (Vortag 546,3). Gleich zwei Städte im Land haben eine Inzidenz über 1.000: Mainz (1.036,3) und Kaiserslautern (1.034,5). Am niedrigsten ist die Inzidenz im Kreis Neuwied (327,6). Die Hospitalisierungsinzidenz beträgt 4,96 pro 100.000 Einwohner (Vortag 4,42). Der Anteil der Omikron-Variante an den Corona-Infektionen macht laut LUA aktuell 91,9 Prozent aus.

Rheinland-Pfalz

Entwicklung der Pandemie Inzidenzen und Neuinfektionen steigen weiter

In Rheinland-Pfalz sind am Freitag erneut deutlich mehr Neuinfektionen als am Vortag gemeldet worden. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg ebenfalls an. In zwei Städten liegt sie über der Marke 1.000.  mehr...

Islamische Verbände rufen zum Impfen auf
14:45 Uhr

Die islamischen Verbände in Rheinland-Pfalz haben
in einem gemeinsamen Appell zum Impfen aufgerufen. "Die Corona-Situation ist für alle schwer", sagte der stellvertretende Vorsitzende des Moscheeverbands Ditib, Cihan Sen. Der Aufruf anlässlich des Freitagsgebets solle die bisherigen Impfaktionen auf Parkplätzen vor Moscheen noch einmal verstärken. Der Aufruf wurde auch von der Schura Rheinland-Pfalz, dem Landesverband der Islamischen Kulturzentren, von der Ahmadiyya-Gemeinschaft und anderen Verbänden mitgetragen.

Zahl der Coronafälle in Schulen steigt
14:30 Uhr

Die Zahl der Coronainfizierten in den rheinland-pfälzischen Schulen steigt. Laut der Statistik der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) sind aktuell drei Viertel aller Schulen im Land betroffen. In den allermeisten der betroffenen Schulen gibt es aber laut ADD nur wenige Infizierte. Nur in 244 von rund 1600 Schulen gibt es mehr als neun Infizierte. Insgesamt hat sich die Zahl der Infizierten Schüler in den vergangenen zehn Tagen fast verdoppelt - von 3.913 auf 8178 Infizierte. Dennoch haben nach Angaben der ADD unter zwei Prozent der Schüler und weniger als ein Prozent der Lehrer (471) eine Coronainfektion. Zwei Schulen im Land sind aktuell geschlossen. Bildungsministerin Hubig sagte: oberstes Ziel bleibe soviel Präsenzunterricht wie möglich anzubieten. Die Hygienestandards in den Schulen seien hoch. Zudem sei bereits zu Beginn des Jahres das Testangebot erweitert worden.

Gefälschte Impf- und Testdokumente in Worms sicher gestellt
14:00 Uhr

Die Wormser Polizei hat unter anderem wegen des Handels mit möglicherweise gefälschten Impfpässen 22 Häuser und Wohnungen durchsucht. Dabei stellte sie Dokumente sicher. Insgesamt wurden 23 vermutlich falsche Impfpässe, 32 falsche Impfzertifikate, Mobiltelefone und mehr als 40 vorausgefüllte Testzertifikate beschlagnahmt. Zudem fanden die Ermittler Blanko-Impfpässe, ärztliche Atteste zur Befreiung von der Maskenpflicht und 80.000 Euro Bargeld. Eine Person sei festgenommen worden, gegen sie läge ein Haftbefehl vor, so die Polizei. Gegen sechs weitere Verdächtige werde ebenfalls ermittelt. Die Staatsanwaltschaft und die Polizei hatten die mutmaßlichen Täter nach Hinweisen aus der Bevölkerung und durch Kontrollen ausfindig gemacht.

Mehr als 1.000 Unterschriften gegen Montags-Proteste in Kaiserslautern
13:15 Uhr

Mehr als 1.000 Menschen haben sich bislang an der Unterschriftenaktion des "Bündnis für demokratische Werte und ein solidarisches Miteinander KL" beteiligt. Unter anderem will der Stadtjugendring ein Zeichen gegen die Montags-Proteste setzen. Ein Sprecher sagte, viele Menschen in der Stadt seien besorgt über die aktuellen Tendenzen. Das Bündnis appelliere mit der Unterschriftenaktion an die Teilnehmer der Montags-Proteste, sich nicht von der rechten Szene instrumentalisieren zu lassen. Ziel sei es auch, ein Zeichen an die lokale Politik zu senden.

Kliniken in der Region Trier verschieben Operationen
12:30 Uhr

Wegen der steigenden Zahl an Corona-Fällen sind in einigen Krankenhäusern der Region Trier bereits planbare Operationen und Behandlungen verschoben worden. Das hat eine SWR-Umfrage ergeben. So müssten etwa im Krankenhaus in Daun Patienten auf Hüft- und Kniegelenks-Operationen warten, wenn sie nicht dringend notwendig seien. Auch in Birkenfeld wurden Eingriffe in den Bereichen Orthopädie und Chirurgie verschoben. Im Krankenhaus Idar-Oberstein würden derzeit nur medizinisch notwendige Operationen und Behandlungen durchgeführt, auch um Intensivbetten für Notfälle freizuhalten. Wegen der derzeit stark steigenden Infektionszahlen rechnen alle Krankenhäuser in den kommenden Wochen mit mehr Corona-Patienten. Das könne zu Problemen führen, weil sich auch Krankenhausbeschäftigte infizierten. So steige einer Sprecherin zufolge bereits im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Trier die Anzahl der Mitarbeitenden, die sich in Isolation befinden oder selbst coronapositiv getestet wurden.

Impfzentrum in Kaiserslautern heute geschlossen- Sonderimpfaktion für Kinder in Schule
11:15 Uhr

Das Impfzentrum in Kaiserslautern bleibt am Freitag geschlossen. Nach Angaben der Kreisverwaltung werden hier ausnahmsweise keine Corona-Impfungen durchgeführt. Nächster Öffnungstag ist damit erst wieder der kommende Montag. Eine Sonderimpfaktion für Kinder gibt es am Nachmittag dagegen in der Geschwister-Scholl-Grundschule in Kaiserslautern. Laut Stadt steht hier von 14 bis 16 Uhr ein Ärzteteam bereit, um Kinder zwischen fünf und elf Jahren gegen Corona zu impfen. Die Kinder müssen von einem Erziehungsberechtigten begleitet werden.

Grundschule in Saarburg vorerst geschlossen
9:00 Uhr

Die Grundschule St. Laurentius in Saarburg wird wegen 36 positiver Corona Fälle bei Schülerinnen und Schülern bis Ende nächster Woche ganz geschlossen. Das hat die Kreisverwaltung Trier-Saarburg mitgeteilt. Diese Entscheidung sei durch das Gesundheitsamt in Abstimmung mit der Schulleitung, dem Schulträger sowie der Schulbehörde, der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion getroffen worden. Wie die Schule auf ihrer Internetseite mitteilte, sollen den Kindern Aufgaben und Materialien für das Lernen zu Hause zur Verfügung gestellt werden. Die Zeugnisausgabe für die dritten und vierten Klassen werde auf den 31.Januar verschoben.

Internetverkehr nimmt 2021 deutlich zu
7:15 Uhr

Der Internetverkehr hat auch im zweiten Corona-Jahr weiter deutlich zugenommen. Beim weltweit führenden Internetknoten-Betreiber DE-CIX sei der Datenverkehr um 20 Prozent gestiegen, teilte das Frankfurter Unternehmen mit. Laut DE-CIX sind 2021 an den Knoten 38 Exabyte ausgetauscht worden. Das sei in etwa vergleichbar mit dem Volumen, das die Bevölkerung einer Kleinstadt verbraucht, wenn jeder Einwohner ein Leben lang einen hoch auflösenden Videostream schaut. Ein Treiber der Entwicklung sei vor allem die Corona-Pandemie und die damit einhergehenden Verlegung vieler Arbeitsplätze ins Homeoffice.

Neuer Höchstwert der bundesweiten Sieben-Tage-Inzidenz
4:15 Uhr

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen hat erneut einen Höchststand erreicht. Das Robert-Koch-Institut gibt den Wert aktuell mit 706,3 an, nach 638,8 gestern. Die Zahl der Neuinfektionen liegt bei mehr als 140.000. Das sind knapp 48.000 Fälle mehr als vor einer Woche. Es gab 170 neue Todesfälle im Zusammenhang mit einer Infektion.

Hausärzte: Nachfrage nach BioNTech größer als Angebot
3:45 Uhr

Engpässe bei der Belieferung mit dem Corona-Impfstoff von BioNTech machen den Hausärzten in Rheinland-Pfalz im Praxisalltag nach wie vor zu schaffen. "Angebot und Nachfrage passen bei BioNTech in den Praxen derzeit schlecht zusammen", sagte die Vorsitzende des rheinland-pfälzischen Hausärzteverbandes, Barbara Römer, der Deutschen Presse-Agentur. Das führe zu einem "massiven Organisationsstress" vor allem für die Medizinischen Fachangestellten (MFAs), die in der Regel die Impftermine koordinierten. Laut Römer, die selbst im rheinhessischen Saulheim eine Praxis betreibt, ist der vom Bund für die Hausärzte bereitgestellte Impfstoff von BioNTech/Pfizer seit Wochen auf maximal fünf Fläschchen pro Arzt und Woche beschränkt. Das bedeute, dass für eine Einzelpraxis maximal 30 Dosen pro Woche verfügbar seien.

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