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Das Coronavirus ist weiter das bestimmende Thema in Rheinland-Pfalz. Die Zahl der Neuinfektionen steigt wieder deutlich, vielerorts wird die Notbremse gezogen. Die aktuelle Entwicklung hier im Blog.

Montag (19. April)

+++ Schulschließungen in Mainz, Worms und Kirn +++
10:30 Uhr

In Mainz gelten wegen der hohen Corona-Inzidenz vorerst bis 25. April schärfere Regeln. Unter anderem gibt es keinen Präsenzunterricht mehr an weiterführenden und Berufsbildenden Schulen. Bei der Schließung der weiterführenden Schulen geht es nach Angaben der Stadt vor allem darum, die Kontakte in Bus und Bahn auf dem Schulweg zu vermeiden. Die Grundschulen blieben vorerst offen, weil Onlineunterricht dort kaum möglich sei. Auch die Kitas werden von heute an nur noch eine Notbetreuung anbieten. Denn dort habe es vermehrt Corona-Fälle gegeben, so die Stadt. Vor Friseurbesuchen gilt jetzt außerdem eine Testpflicht. Buchhandlungen, Baumärkte sowie Gärtnereien dürfen nur noch Einzelshoppingtermine anbieten. In Worms sind von heute an alle Schulen geschlossen, in Kitas findet ebenfalls nur eine Notbetreuung statt. Wegen weiter steigender Infektionszahlen schließen in Kirn von morgen bis einschließlich Freitag alle Schulen. Nach Angaben der Kreisverwaltung ist eine Notbetreuung gewährleistet. In der Gemeinde hatte es mehrere Hotspots - eine Baptistengemeinde, eine Kita und vier Großfamilien - gegeben.

+++ Pirmasens und Südwestpfalz wollen Impftermine flexibler regeln +++
10:00 Uhr

Die Stadt Pirmasens und der Kreis Südwestpfalz fordern, dass das Impfzentrum in Pirmasens künftig selbstständig Termine vorziehen kann. Die Terminvergabe sei derzeit zu unflexibel. Bisher könnten sich Impfwillige ausschließlich über die Impfdokumentationsstelle des Landes anmelden. Im Impfzentrum in Pirmasens könnten dann nur diejenigen geimpft werden, die von dieser zentralen Stelle einen Termin bekommen hätten. Problematisch sei, das viele angemeldete Bürger derzeit vom Land keinen Termin für das Pirmasenser Impfzentrum erhielten, obwohl gerade genügend Impfstoff vorhanden sei, der zügig verimpft werden sollte. Dennoch appellierten beide Kommunen an die Bürger, nicht ohne Termin ins Impfzentrum zu gehen.

Pirmasens

Stadt und Landkreis wollen kurzfristige Termine selbst vergeben Kritik am Land: Impftermin-Chaos in Pirmasens

In Pirmasens hätten am Wochenende viele Menschen kurzfristig geimpft werden können. Weil das Land jedoch die Termine nicht vergeben hat, soll sich nun die Terminplanung ändern.  mehr...

Am Morgen SWR4 Rheinland-Pfalz

+++ Verschärfte Regeln im Kreis Kaiserslautern +++
6:45 Uhr

Im Kreis Kaiserslautern gelten seit Mitternacht verschärfte Corona-Regeln. Grund ist, dass der sogenannte Inzidenzwert an drei Tagen nacheinander über 100 lag. Nach Angaben der Kreisverwaltung Kaiserslautern gibt es nun beispielsweise zwischen 21 Uhr und 5 Uhr eine Ausgangssperre. Außerdem sind die Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Raum und beim Sport verschärft.

Sonntag (18. April)

+++ Gedenken an Corona-Tote auch in Rheinland-Pfalz +++
17:00 Uhr

Am bundesweiten Gedenktag für die Gestorbenen an der Corona-Pandemie hat die stellvertretende Kirchenpräsidentin der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), Ulrike Scherf, die Bedeutung des Innehaltens betont. Es sei wichtig, sich in der Krise Zeit zu nehmen und zu trauern, sagte sie am Sonntag in der Wormser Dreifaltigkeitskirche. "Wir wollen keinen Menschen vergessen, der gelitten hat, der gestorben ist, der verzweifelt ist. Wir klagen, beten, hoffen. Wir tun das gemeinsam, verbunden mit Menschen an vielen anderen Orten." Eine zentrale Gedenkfeier für die bundesweit rund 80.000 Corona-Opfer gab es Berlin. Fünf Hinterbliebene nahmen daran teil, darunter Detlef Jacobs aus Koblenz, dessen 79-jährige Mutter allein in einem Pflegeheim an Corona starb. Keines ihrer vier Kinder konnte ihr beistehen.

Worms

3.400 Tote allein in Rheinland-Pfalz Gedenken an Opfer der Corona-Pandemie

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind in Rheinland-Pfalz mehr als 3.400 Menschen im Zusammenhang mit einer Sars-CoV-2-Infektion gestorben. Am Sonntag wurde der Opfer bundesweit gedacht.  mehr...

SWR Aktuell Rheinland-Pfalz SWR Fernsehen RP

+++ Diskussion über Schulschließungen in Rheinland-Pfalz +++
14:15 Uhr

Erste Schulen in Rheinland-Pfalz müssen wegen hoher Inzidenzwerte wieder schließen. Gleichzeitig wird der Wunsch nach einheitlichen Regeln immer lauter. Betroffen sind unter anderem die weiterführenden Schulen in Mainz und Ludwigshafen. In Worms wird es zunächst gar keinen Präsenzunterricht mehr geben. In den Kitas und Kindergärten wird eine Notbetreuung angeboten.

Wunsch nach einheitlichen Regeln Diskussion über Schulschließungen in Rheinland-Pfalz

Erste Schulen in Rheinland-Pfalz müssen wegen hoher Inzidenzzahlen wieder schließen. Gleichzeitig wird der Wunsch nach einheitlichen Regeln immer lauter.  mehr...

+++ Befürworter des harten Lockdowns in Rheinland-Pfalz+++
14:00 Uhr

Die Zahlen der Corona-Neuinfektionen gehen mal rauf, mal runter. Hilft da nur ein harter Lockdown? Eindeutig mit "ja" antworten eine Psychologin, ein Intensivpfleger und ein Medizinethiker aus Rheinland-Pfalz. Ihm sterben jetzt auch die jungen Patienten weg, sagt etwa der Intensivpfleger.

Psychologin, Intensivpfleger und Ethiker Sie sagen "Ja" zum harten Lockdown

Mal hü, mal hott in der Corona-Politik. Die Zahlen mal rauf, mal runter, auch in Rheinland-Pfalz. Hilft jetzt nur noch ein harter Lockdown? So antworten eine Psychologin, ein Intensivpfleger und ein Medizinethiker.  mehr...

+++ Marke von einer Million Impfungen erreicht +++
12:30 Uhr

Die Marke von einer Million ist übersprungen: In Rheinland-Pfalz sind inzwischen 1,03 Millionen Impfungen gegen das Coronavirus verabreicht worden. Diese Zahl wurde am Wochenende dank einer Sonderimpfaktion mit rund 20.000 zusätzlichen Terminen erreicht. Allein in Mainz seien im Zuge der Zusatz-Termine mehr als 1.000 extra Impfungen möglich gewesen, hieß es. Es sei "viel von der Warteliste" abgearbeitet worden. Das Gros der Geimpften sei 70 Jahre plus.

Rheinland-Pfalz

Sonderaktion am Wochenende Marke von einer Million Impfungen in Rheinland-Pfalz erreicht

In Rheinland-Pfalz ist am Wochenende die Marke von einer Million Impfungen gegen das Coronavirus übersprungen worden. Rund 240.000 Menschen verfügen nun über den vollen Impfschutz.  mehr...

SWR Aktuell Rheinland-Pfalz SWR Fernsehen RP

+++ Inzidenz steigt wieder leicht, drei neue Todesfälle +++
11:45 Uhr

In Rheinland-Pfalz sind am Sonntag 692 bestätigte Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Am Sonntag vergangener Woche lag die Zahl bei 726. Gestern waren es 580. Die landesweite Inzidenz steigt von 136,3 (Samstag) auf nun 138,2. Seit Beginn der Pandemie gab es 130.080 laborbestätigte Infektionen im Land (Vortag: 129.388). Aktuell sind 13.875 Menschen im Land mit dem Coronavirus infiziert (Vortag: 13.885). Gestorben sind bislang 3.453 Personen, drei mehr als am Samstag.

+++ Bundesweites Gedenken an Opfer der Pandemie +++
9:30 Uhr

Mit einer zentralen Gedenkfeier wird heute in Berlin der rund 80.000 Verstorbenen der Corona-Pandemie in Deutschland gedacht. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat zum Staatsakt ins Konzerthaus am Gendarmenmarkt eingeladen. In Rheinland-Pfalz ist auf allen öffentlichen Gebäuden Trauerbeflaggung angeordnet worden. In zahlreichen Städten und Gemeinden beteiligen sich die Kirchen am Aufruf zum bundesweiten Gedenken. Bislang sind mehr als 3.400 Menschen im Land an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Sars-CoV-2-Infektion gestorben. 

Gedenken an Corona-Tote Ein Miteinander im Leid

Fast 80.000 Menschen sind allein in Deutschland in der Corona-Pandemie gestorben. Viele Angehörige konnten keinen Abschied nehmen. Eine nationale Trauerfeier soll heute Trost spen…  mehr...

+++ Corona-Bußgelder von mehr als einer Million Euro verhängt +++
7:45 Uhr

Verstöße gegen die Corona-Auflagen haben den Kommunen in Rheinland-Pfalz Bußgelder von mehr als einer Million Euro beschert. Laut der Deutschen Nachrichtenagentur (dpa) wurden seit Beginn der Pandemie Tausende Bußgeldbescheide verschickt. Verstoßen wurde vor allem gegen die Maskenpflicht. So zählte alleine die Landeshauptstadt Mainz etwa 2.400 Verfahren mit Bußgeldern von rund 530.000 Euro, wie die Stadtverwaltung mitteilte. Nicht weit von dieser Summe entfernt liegt Ludwigshafen, wo bislang Bußgelder in Höhe von etwa 500.000 Euro festgesetzt wurden. "Zu bedenken ist, dass der Betrag nicht vollständig eingehen wird, unter anderem wegen Zahlungsausfällen", teilte die Stadt mit. In Kaiserslautern wurden alleine dieses Jahr bislang 570 Verstöße gezählt, daraus resultierten 70 verhängte Verwarnungsgelder und etwa 200 Bußgeldbescheide über insgesamt 40.000 Euro. Im vergangenen Jahr waren bei rund 800 Bußgeldverfahren etwa 280.000 Euro zusammen gekommen.

Samstag (17. April)

+++ Platzverweise für Kritiker der Corona-Verordnungen in Mainz +++
16:00 Uhr

Die Polizei hat nach eigenen Angaben in Mainz einer Gruppe von Kritikern der Corona-Verordnungen im "mittleren zweistelligen Bereich" Platzverweise erteilt. Nachdem eine entsprechende Kundgebung verboten worden war, seien Einzelne ohne Mund-Nasen-Maske und mit Schildern durch die Innenstadt spaziert. Sechs genehmigte Kundgebungen von Gegendemonstranten mit Teilnehmern jeweils im unteren zweistelligen Bereich seien friedlich zu Ende gegangen. Auf der anderen Rheinseite hatten am Samstagnachmittag in Wiesbaden etwa 800 Gegner von Corona-Beschränkungen demonstriert. An Gegenkundgebungen auf mehreren Plätzen nahmen rund 400 Personen teil, wie die Polizei mitteilte. Das Geschehen sei "dynamisch", aber friedlich geblieben.

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+++ Campingplatz-Betreiber demonstrieren für Öffnungen +++
15:15 Uhr

Betreiber von Campingplätzen im nördlichen Rheinland-Pfalz demonstrieren heute dafür, die Plätze für Camper, Wohnmobile oder Wohnwagen öffnen zu dürfen, zum Beispiel in Fachbach an der Lahn. Sie wollen damit auf ihre Lage und das fortschreitende Wildcamping aufmerksam machen. Campingplätze in Rheinland-Pfalz müssen laut den Corona-Regeln geschlossen bleiben. Auch Dauercamper dürfen demnach nicht dort übernachten. Von Campingplatz-Betreibern heißt es, Camping-Plätze seien Teil der Lösung. Sie könnten in Pandemiezeiten ein Stück Freiheit zurückgeben. Auch in Berlin demonstrierten Camper und Campingplatz-Betreiber. Mehrere hundert Wohnmobile und Wohnwagen sind am Morgen durch die Stadt gezogen.

+++ Speyer will dritten PCR-Test für Infizierte +++
14:00 Uhr

Die Stadt Speyer will sich bei der Landesregierung für eine dritte PCR-Testung von Corona-Infizierten einsetzen. Bei Tests in dieser Woche habe man festgestellt, dass 60 Prozent aller Infizierten nach einer 14-tägigen Quarantäne noch immer positiv sind. Damit mussten sie sich für weitere sieben Tage isolieren. Danach sei aber kein weiterer PCR-Test vorgesehen, so Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler (SPD). Die Stadt befürchtet nun, dass Infizierte auch nach 21 Tagen noch eine so hohe Viruslast haben, dass sie immer noch andere Menschen anstecken. Daher wolle man nun das Gespräch mit dem Gesundheitsministerium des Landes suchen.

+++ Landesweite Inzidenz leicht gesunken, 580 Neuinfektionen +++
11:45 Uhr

In Rheinland-Pfalz sind heute 580 laborbestätigte Neuinfektionen mit dem Coronavirus gezählt worden. Das teilte das Landesuntersuchungsamt (LUA) mit. Vor einer Woche waren es 533. Seit Beginn der Pandemie gab es damit 129.388 Infektionen mit dem Coronavirus im Land. 13.885 Menschen im Land sind aktuell mit dem Coronavirus infiziert (Vortag: 14.145). Drei neue Todesfälle wurden gezählt. Die Gesamtzahl stieg damit auf 3.450. Die landesweite Inzidenz sank auf 136,3. Am Freitag hatte sie mit 139,2 den zweithöchsten Wert in diesem Jahr erreicht; vor einer Woche betrug sie noch 99,8.

+++ Saarland und Hessen gegen bundeseinheitliche Notbremse +++
10:45 Uhr

Der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) hat die Pläne der Bundesregierung für eine einheitliche Corona-Notbremse kritisiert. Ein weiterer Voll-Lockdown würde für viel Verdruss sorgen, sagte er der "Welt". "Nach 14 Monaten in der Pandemie kann ein modernes Land wie Deutschland, das sich auf die Fahnen schreibt, auch technologisch vorne zu sein, doch nicht auf alle Alternativen verzichten, auf Kontaktnachverfolgungen per App etwa oder regelmäßiges Testen mit Nachweisen, die digital geliefert werden können", so Hans. Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) verwies in der "Bild" auf juristische Bedenken gegen die Ausgangssperre, wie sie im Entwurf für das neue Infektionsschutzgesetz stehe.

+++ Rund 20.000 zusätzliche Impfungen am Wochenende +++
8:45 Uhr

In Rheinland-Pfalz findet am Wochenende eine Impf-Sonderaktion statt. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums wurden dabei in den Corona-Impfzentren rund 20.000 zusätzliche Termine vergeben. Dazu sei es gekommen, weil durch Terminumbuchungen und eine Nachlieferung zusätzlicher Impfstoff von Astrazeneca und Biontech zur Verfügung stehe, so das Ministerium. Ziel sei es, die Dosen so schnell wie möglich zu verimpfen. Die Aktion richte sich ausschließlich an Menschen, die sich bereits registriert haben. Also beispielsweise über 60-Jährige oder über 70-Jährige. Diese seien in den vergangenen Tagen kurzfristig informiert worden. Zusammen mit den bereits gebuchten Terminen werden laut Ministerium heute und morgen in Rheinland-Pfalz insgesamt rund 40.000 Menschen geimpft. Nach den Zahlen des Robert-Koch-Instituts haben in Rheinland-Pfalz bis Freitag 18,8 Prozent der Bürger eine Erstimpfung erhalten. Bundesweit liegt die Quote bei 18,5 Prozent.

+++ Medizinethiker Paul würde Impfpriorisierung noch nicht aufheben +++
8:30 Uhr

Sind die Tage der Impfpriorisierung gezählt? Das haben wir den Medizinethiker Norbert Paul gefragt. Er will die festgelegte Reihenfolge noch nicht über Bord werfen. Aber an der Auffrischung müsse gearbeitet werden - tagtäglich.

Impfstoffmenge der entscheidende Faktor Sind die Tage der Impfpriorisierung gezählt?

Hat die Impfpriorisierung ausgedient? Der Mainzer Medizinethiker Norbert Paul will die festgelegte Reihenfolge noch nicht über Bord werfen - aber an der Auffrischung müsse gearbeitet werden, tagtäglich.  mehr...

+++ Landrat will weiter gegen Ausgangssperre im Hunsrück vorgehen +++
7:30 Uhr

Der Landrat des Rhein-Hunsrück-Kreises, Marlon Bröhr (CDU), wird voraussichtlich am Montag Beschwerde gegen den Beschluss des Verwaltungsgerichts einlegen, das seinen Eilantrag gegen die nächtliche Ausgangssperre in seinem Kreis abgewiesen hatte. Der Christdemokrat sagte dem SWR, Grund dafür sei der Beschluss des Verwaltungsgerichts Mainz. Das hatte am Freitag in einem Eilverfahren die nächtliche Ausgangssperre vorerst ausgesetzt, die seit Anfang April in Mainz gilt. Ein derartiger Eingriff in die Grundrechte hätte laut Gericht nur angeordnet werden dürfen, wenn der Kampf gegen die Coronavirus- Pandemie ohne diese Maßnahme gefährdet würde. Die Stadt habe das jedoch nicht belegen können.

Freitag (16. April)

+++ Polizei löst Hochzeitsfeier mit 22 Gästen auf +++
20:00 Uhr

Eine Hochzeitsfeier mit 22 Gästen hat die Polizei in Ulmen im Landkreis Cochem-Zell aufgelöst. Die Beamten seien von Zeugen alarmiert worden, berichteten sie am Freitagabend. Vor Ort hätten sie das Brautpaar, die Gäste und die Vermieterin der Event-Location angetroffen. Sie seien auf die Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes Rheinland-Pfalz hingewiesen worden, die derartige Feiern derzeit untersagt. Das Fest wurde aufgelöst. Den Feiernden drohten nun Bußgelder, erklärte die Polizei.

+++ Demo in Mainz gegen Corona-Maßnahmen bleibt untersagt +++
19:00 Uhr

Eine für Samstag in Mainz geplante Demonstration von Gegnern der Corona-Maßnahmen bleibt untersagt. Das Mainzer Verwaltungsgericht bestätigte am Freitagnachmittag in einem Eilverfahren das Verbot der Stadtverwaltung. Die Stadt hatte ihre Entscheidung unter anderem mit einem mangelhaften Hygienekonzept der Veranstaltung begründet.

+++ Dritte Liga: Weiterer Corona-Fall beim FCK +++
17:45 Uhr

Beim 1. FC Kaiserslautern ist erneut ein Spieler positiv auf das Coronavirus getestet worden - kurz vor dem Saar-Pfalz-Derby gegen den 1. FC Saarbrücken. Dennoch könne nach einer weiteren, negativen Testreihe auf Entscheidung des örtlichen Gesundheitsamt der Trainings- und Spielbetrieb "unter weiterhin strenger Beachtung des DFB-Hygienekonzepts" fortgeführt werden, heißt es in einer Pressemitteilung. Das Spiel gegen den 1. FC Saarbrücken am Samstagmittag kann demnach stattfinden. Verschoben wurde dagegen das Spiel Hertha BSC gegen Mainz 05 am Sonntag. Grund ist eine Corona-Quarantäne-Anweisung des Berliner Gesundheitsamtes für Hertha BSC.

Fußball | 3. Liga Weiterer Corona-Fall beim 1. FC Kaiserslautern - Spiel gegen Saarbrücken findet statt

Kurz vor dem Saar-Pfalz-Derby zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und dem 1. FC Saarbrücken wurde beim FCK erneut ein Spieler positiv auf Covid-19 getestet. Das Spiel soll aber trotzdem stattfinden.  mehr...

+++ Noch freie Impftermine für das Wochenende +++
16:45 Uhr

Im Kreis Südwestpfalz und in der Stadt Zweibrücken gibt es am Wochenende noch freie Corona-Impftermine. Nach Angaben von Landrätin Susanne Ganster (CDU) sind am Sonntag in Pirmasens noch 300 Impftermine unbesetzt. Deshalb ruft sie Berechtigte auf, die bislang noch keinen Impftermin haben, sich über die Internetseite des Landes zu registrieren. Es stünden Impfdosen mit Biontech und Astrazeneca bereit - welchen Impfstoff man bekomme, könne allerdings nicht gewählt werden. Der Bund hatte für dieses Wochenende ein zusätzliches Kontingent an Impfstoffen an die Impfzentren in den Ländern verteilt - diese sollen am Wochenende verimpft werden.

In einer früheres Version dieses Blog-Eintrags hieß es, dass sich alle Impfwilligen anmelden könnten. Die Termine würden dann nach der Priorisierungsliste vergeben, vornehmlich an über 60-Jährige für Astrazeneca usw.. Der Aufruf richtet sich jedoch nur an Berechtigte der aktuellen Priorisierungsgruppe.

+++ "Nature One" fällt auch in diesem Jahr aus +++
15:30 Uhr

Das Elektro-Festival "Nature One" wird auch in diesem Jahr ausfallen. Die Veranstalter teilten am Freitag mit, dass die vom 30. Juli bis 1. August auf der ehemaligen Raketenbasis Pydna bei Kastellaun geplante Veranstaltung abgesagt werden müsse. Grund seien die aktuellen Entwicklungen sowie die möglichen Szenarien für die kommenden Wochen. "Nature One" gebe es nur ganz oder gar nicht: "Reduzierte Kapazitäten, Maskenpflicht, Abstände einhalten und ähnliches kommt für uns nicht in Frage", sagte Geschäftsführer Oliver Vordemvenne. Für das nächste Jahr ist der Veranstalter aber optimistisch: Stattfinden soll "Nature One" 2022 zwischen dem 5. und dem 7. August. Bereits erworbene Tickets behalten ihre Gültigkeit. Das Elektro-Festival war bereits im vergangenen Jahr wegen der Pandemie abgesagt worden. 

+++ Inzidenz und Zahl der Neuinfektionen steigen weiter +++
14:45 Uhr

Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Rheinland-Pfalz auf den zweithöchsten Wert in diesem Jahr gestiegen. Das Landesuntersuchungsamt meldete 1.132 Ansteckungen am Freitag, Die landesweite Inzidenz liegt bei 139,2, am Vortag waren es 131,6. Seit Beginn der Pandemie wurden 128.808 laborbestätigte Infektionen bekannt. Mit 14.145 Personen sind aktuell deutlich mehr Menschen infiziert als am Vortag (13.638). 13 Personen sind binnen eines Tages im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Die höchste Inzidenz im Land hat Ludwigshafen mit 253,7 gefolgt von Worms mit 247,8. Die Landeshauptstadt Mainz liegt mit 199,0 nur noch knapp unter der Marke. Die geringste Ansteckungsrate je 100.000 Einwohner binnen einer Woche weist der Kreis Bitburg-Prüm mit 46,4 auf.

+++ Kreis Alzey-Worms setzt Ausgangssperre vorerst aus +++
14:00 Uhr

Für das kommende Wochenende setzt auch der Landkreis Alzey-Worms die nächtliche Ausgangssperre zwischen 21 und 5 Uhr aus. Das hat die Kreisverwaltung mitgeteilt. Hintergrund ist ein Beschluss des Verwaltungsgerichts Mainz, aufgrund dessen bereits die Stadt Mainz und der Landkreis Mainz-Bingen ihre Ausgangssperren vorübergehend ausgesetzt haben.

+++ DFL sagt Hertha-Partie in Mainz ab +++
12:30 Uhr

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat mit der erwarteten Spielabsage auf die Mannschafts-Quarantäne des Bundesligisten Hertha BSC reagiert. Die Partie am Sonntag beim FSV Mainz 05 wird abgesetzt. Das sagte DFL-Boss Christian Seifert. Die Hertha musste nach mehreren positiven Corona-Tests als erster Bundesligist in komplette Isolation. Für die Mannschaft und den Trainerstab gilt eine 14-tägige häusliche Quarantäne. Zuvor waren "nur" Zweitligisten von einer derartigen Maßnahme betroffen.

Mainz

Fußball | Bundesliga Wegen Berlins Corona-Quarantäne: DFL sagt Spiele gegen Mainz und Freiburg ab

Der Hauptstadt-Klub Hertha BSC musste nach dem nächsten positiven Test als erster Fußball-Bundesligist in komplette Quarantäne. Die DFL hat nun die kommenden drei Spiele der Berliner abgesagt. Die Spiele gegen Mainz, Freiburg und Schalke müssen nachgeholt werden.  mehr...

+++ Auch Mainz-Bingen hebt Ausgangssperre auf +++
12:15 Uhr

Nach der Stadt Mainz hat der Landkreis Mainz-Bingen die nächtliche Ausgangssperre zur Corona-Bekämpfung aufgehoben. Grund sei die Entscheidung des Mainzer Verwaltungsgerichts, das die Ausgangsperre als rechtwidrig erachtet habe. Diesem Vorgehen hat sich der Kreis Mainz-Bingen nun angeschlossen.

+++ Dreyer: Menschen sollen bei #lichtfenster mitmachen +++
12:00 Uhr

Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) hat mit den anderen Länderchefs zur Beteiligung an der Gedenkaktion #lichtfenster aufgerufen. Anlässlich der zentralen Gedenkfeier für die Todesopfer in der Corona-Pandemie sollen Bürger von Freitag bis Sonntag abends Kerzen in die Fenster stellen. "Wir trauern um die Opfer der Pandemie, die zum Teil einsam sterben mussten, und denken dabei auch an das Leid ihrer Angehörigen, denen es nicht möglich war, ihre Liebsten auf ihrem letzten Weg zu begleiten", so Dreyer. Die zentrale Gedenkfeier findet am 18. April in Berlin statt.

+++ Hausärzte fühlen sich beim Impfen übergangen +++
11:30 Uhr

Die Hausärzte in Rheinland-Pfalz sehen sich beim Impfen gegen das Coronavirus übergangen und ausgebremst. "Die Hausärzte sind sauer", sagte die Vorsitzende des Landesverbands, Barbara Römer. Die niedergelassenen Mediziner bekämen ohnehin schon wenige Impfdosen, nun würden diese Bestellungen auch noch von Woche zu Woche mehr gekürzt. Zugleich stapelten sich in den Praxen die Listen mit Patienten, die geimpft werden wollten. Römer kritisierte die Priorisierung der Impfzentren als "untragbar". Die Hausärzte hätten Erfahrung, würden ihre Patienten kennen und könnten Tempo in den Impfprozess bringen.

+++ Frankenthal zieht Notbremse - inklusive Ausgangssperre +++
11:00 Uhr

Die Stadt Frankenthal hat angsichts einer Inzidenz über 100 in den letzten Tagen die Notbremse gezogen und eine neue Allgemeinverfügung erlassen. Ab Samstag werden die Kontakte wieder beschränkt, zudem gilt eine nächtliche Ausgangsbeschränkung zwischen 21 und 5 Uhr. Die Außengastronomie muss schließen, es ist nur Terminshopping möglich und körpernahe Dienstleistungen werden untersagt. Für Schulen und Kitas ändert sich nichts - Schulen sind im Wechselunterricht, in den Kindertagsstätten gilt Regelbetrieb unter Beachtung von Schutzmaßnahmen.

+++ Mainz hebt Ausgangssperre vorerst auf +++
9:15 Uhr

In Mainz gilt die Ausgangssperre bis auf Weiteres nicht mehr. Die Stadt reagierte damit auf einen Beschluss des Mainzer Verwaltungsgerichts. Eine in Mainz lebende Person hatte gegen die Ausgangssperre Widerspruch eingelegt. Der wurde nun vom Gericht bestätigt. Damit dürfen sich die Bürgerinnen und Bürger zwischen 21 und 5 Uhr morgens draußen aufhalten.

Mainz

Nach Beschluss des Verwaltungsgerichts Ausgangssperre in Mainz und zwei Landkreisen aufgehoben

Mainz setzt die Ausgangssperre vorerst aus. Das Verwaltungsgericht Mainz hatte einem Eilantrag gegen die Verordnung stattgegeben. Die Kreise Mainz-Bingen und Alzey-Worms stoppen die Sperre ebenfalls.  mehr...

+++ Infektionsschutzgesetz: Mertin hat starke Bedenken +++
7:00 Uhr

Der Entwurf des Bundes für eine Neufassung des Infektionsschutzgesetz wirft nach Ansicht des rheinland-pfälzischen Justizministers Herbert Mertin (FDP) erhebliche verfassungsrechtliche Bedenken auf. "Mit dem jetzt vorgelegten Gesetzentwurf zeigt der Bund einmal mehr, dass er die Pandemiebekämpfung nicht besser kann, als die Länder", sagte Mertin. "Der Gesetzentwurf enthält zahlreiche Regelungen, die erhebliche verfassungsrechtliche Bedenken aufwerfen." Das starre Abstellen lediglich auf den Inzidenzwert 100 ermögliche es nicht, vor Ort auf mögliche besondere Umstände des Einzelfalls einzugehen.

Bundestag debattiert über Infektionsschutzgesetz Rheinland-Pfälzischer Justizminister kritisiert "Bundes-Notbremse"

Der rheinland-pfälzische Justizminister Mertin hat verfassungsrechtliche Bedenken gegen das neue Infektionsschutzgesetz. Vor allem die eingeschränkten Klagemöglichkeiten seien problematisch.  mehr...

Guten Morgen Rheinland-Pfalz SWR1 Rheinland-Pfalz

+++ Fähren leiden weiter unter Corona +++
6:45 Uhr

Die Rheinfähren in Rheinland-Pfalz und Hessen leiden auch im gewöhnlich umsatzstarken Frühling weiter unter der Corona-Krise. "Die Situation ist katastrophal", sagte der Geschäftsführer der Fähre zwischen dem rheinland-pfälzischen Ingelheim und dem hessischen Oestrich-Winkel, Michael Maul. "Viele Pendler arbeiteten wegen der Pandemie im Homeoffice, da fehlen uns jeden Werktag 300 Autos", ergänzte Maul, der auch Vorsitzende des Deutschen Fährverbands ist. An schönen Tagen freuten sich die Fährbetreiber zwar über viele Tagestouristen. "Aber schon um 16, 17 Uhr bricht das weg - Cafés, Restaurants und Hotels haben ja zu." Rheinland-Pfalz zählt rund ein Dutzend Autofähren auf Europas wichtigster Binnenwasserstraße.

+++ Biontech/Pfizer-Impfung muss wohl aufgefrischt werden +++
6:15 Uhr

Die Corona-Impfungen mit dem Mittel von Biontech/Pfizer müssen wohl aufgefrischt werden. Der Chef des US-Pharmakonzerns Pfizer sagte im US-Fernsehen: voraussichtlich sei eine dritte Immunisierung innerhalb von zwölf Monaten notwendig . Außerdem könnte jährlich eine weitere Impfung hinzukommen. Neben Biontech/Pfizer untersuchen auch andere Hersteller, ob Auffrischungsimpfungen bei ihren Vakzinen nötig sein könnten.

Donnerstag (15. April)

+++ Worms beschließt weitere Einschränkungen +++
22:45 Uhr

Die Stadt Worms hat weitere Einschränkungen aufgrund der hohen Inzidenz beschlossen. Entgegen der Ankündigung von Oberbürgermeister Adolf Kessel (CDU) wurden Kitas und Schulen aus der neuen Allgemeinverordnung herausgenommen. Am Freitag, 16. April, soll entschieden werden, wie es mit Kitas und Schulen in Worms ab Montag weiter geht.

+++ Pirmasens: Freiwillige Spucktests in zwei Kitas +++
17:45 Uhr

In zwei Kitas in Pirmasens können sich ab der kommenden Woche Kinder freiwillig auf das Coronavirus testen lassen. Die sogenannten Spucktests sind nach Angaben der Stadt ein Modellprojekt. Das Infektionsgeschehen in Kitas zeige, dass auch dort verstärkt getestet werden müsse, sagte Oberbürgermeister Markus Zwick (CDU). Falle ein Test positiv aus, sollten umgehend die Eltern der Kinder kontaktiert und das Gesundheitsamt informiert werden. Das Kind müsse dann in Quarantäne und es werde ein PCR-Test gemacht. Ziel sei es, das Modell auf alle städtischen Kitas in Pirmasens auszuweiten.

+++ Landkreis Vulkaneifel verschärft am Samstag Corona-Regeln +++
17:30 Uhr

Der Landkreis Vulkaneifel verschärft am Samstag die Corona-Regeln. Wie die Kreisverwaltung mitteilte, hat die Sieben-Tage-Inzidenz den dritten Tag in Folge die Schwelle von 100 Corona-Infektionen je 100.000 Einwohner überstiegen. Die sogenannte Notbremse beinhalte eine Ausgangssperre von 21 Uhr bis 5 Uhr, weitere Kontaktbeschränkungen und ein Termin-Shopping nur mit Einzelterminen.

+++ Mainz zieht Konsequenzen aus steigenden Corona-Zahlen +++
16:00 Uhr

In Mainz wird ab Montag der Präsenzunterricht in den Schulen ab Klasse 5 wieder ausgesetzt. Das teilte die Stadtverwaltung mit. Oberbürgermeister Michael Ebling (SPD) sagte, man habe sich im Verwaltungsstab darauf verständigt, dass man nicht warte, bis man eine 200er Inzidenz habe. Laut Gesundheitsamt gibt es in der Landeshauptstadt steigende Corona-Fallzahlen in Kindergärten und Schulen. In Mainz lag der Inzidenzwert zuletzt bei 189.

Mainz

Strengere Corona-Regeln Corona-Inzidenz: In Mainz bleiben weiterführende Schulen geschlossen

Die Stadt Mainz reagiert auf die stark angestiegenen Inzidenzwerte mit einer neuen Allgemeinverfügung. Für Kinder und Jugendliche ab Klasse 5 bedeutet das: Homeschooling.  mehr...

+++ Größerer Corona-Ausbruch in Kirn - Inzidenz von 511 +++
15:45 Uhr

In der Verbandsgemeinde Kirner Land gibt es einen größeren Corona-Ausbruch. Besonders betroffen ist die Stadt Kirn. Nach Angaben der Kreisverwaltung Bad Kreuznach, liegt der Inzidenzwert allein auf die Stadt gerechnet bei 511. Der Kreis nennt drei Hotspots. Betroffen seien eine Kindertagesstätte, vier Großfamilien und eine Baptisten Gemeinde.

Kirn

Nach Corona-Ausbrüchen Inzidenz über 500 Baptisten helfen Kreis bei Kontaktermittlung

Die Zusammenarbeit zwischen dem Kreis Bad Kreuznach und der Baptistengemeinde habe sich verbessert, so die Kreisverwaltung. Die Baptistengemeinde habe verbindliche Zusagen gemacht.  mehr...

+++ Angespannte Situation im Klinikum Ludwigshafen +++
15:30 Uhr

Wie alt sind die jüngsten Patienten und wie viele Herz-Lungen-Maschinen sind noch frei? Im Interview schildert die Oberärztin der Intensivstation am Klinikum Ludwigshafen, Dr. Florentina Kosely, die aktuelle Situation.

Ludwigshafen

Fast alle Herz-Lungen-Maschinen belegt Klinikum Ludwigshafen: "Sehr angespannte Situation auf der Intensivstation"

Wie alt sind die jüngsten Patienten und wie viele Herz-Lungen-Maschinen sind noch frei? Im Interview erzählt die Oberärztin der Intensivstation von der aktuellen Situation.  mehr...

Zur Sache Rheinland-Pfalz! SWR Fernsehen RP

+++ Deutschlandweiter Tagesrekord bei Corona-Impfungen +++
15:15 Uhr

In Deutschland wurden am Mittwoch 738.501 Impfdosen verabreicht - ein Tagesrekord. Das melden das Robert Koch-Institut und das Bundesgesundheitsministerium. Damit seien nun 5.276.028 Menschen vollständig geimpft, was 6,3 Prozent der Gesamtbevölkerung ausmacht. Insgesamt haben 14.773.908 Personen mindestens eine Dosis erhalten. In Rheinland-Pfalz sind bislang 735.818 Menschen geimpft worden, 227.153 davon bereits zweimal.

+++ Eifel Rallye fällt wegen Corona aus +++
15:00 Uhr

Die ADAC Eifel Rallye fällt dieses Jahr wegen der Corona-Pandemie aus. Wie die Organisatoren mitteilten, lebt das Rallye-Festival von seinen Teilnehmern und tausenden Fans. Genau das sei aber diesen Sommer nicht sicher. Das zehnjährige Jubiläum müsse daher auf 2022 verschoben werden. Die Veranstaltung mit historischen Rennautos war ursprünglich vom 22. bis 24. Juli geplant.

+++ Mehr Neuinfektionen, zwölf neue Todesfälle +++
14:30 Uhr

Das Landesuntersuchungsamt hat 1.092 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Am vergangenen Donnerstag waren es 966. Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt leicht an: von 131,5 am Mittwoch auf 131,6. Die niedrigste Inzidenz hat der Landkreis Bitburg-Prüm mit 57,5, die höchste haben weiter Ludwigshafen (235,7) und Worms (232,2). Seit Beginn der Pandemie gab es 127.676 laborbestätigte Infektionen im Land. Aktuell sind 13.638 Menschen mit dem Coronavirus infiziert (Vortag: 13.116). Insgesamt sind 3.434 Personen im Zusammenhang mit einer Infektion gestorben. Das sind zwölf mehr als am Mittwoch.

Rheinland-Pfalz

Entwicklung der Corona-Pandemie in Rheinland-Pfalz Landesweite Inzidenz steigt leicht an

Die Zahl der bestätigten Corona-Neuinfektionen ist in Rheinland-Pfalz um 692 gestiegen. Das meldete das Landesuntersuchungsamt am Sonntag. Die landesweite Inzidenz steigt leicht.  mehr...

+++ Impftermin-Absagen in Ludwigshafen +++
11:15 Uhr

Immer mehr Menschen in Ludwigshafen nehmen nach Angaben von Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck (SPD) ihre Impftermine nicht wahr oder sagen sie ab. Steinruck sagte, über die genauen Gründe könne sie nur spekulieren. Die Oberbürgermeisterin appellierte an die Bürgerinnen und Bürger, Termine nicht einfach verfallen zu lassen.

+++ Selbsttests an Trierer Schulen - auch per Videoschalte +++
10:45 Uhr

In der Region Trier sollen die Schulen ihren Schülern und Schülerinnen die Möglichkeit bieten, zweimal pro Woche Corona-Selbsttests unter Aufsicht durchzuführen. Das hat die zuständige Schulbehörde ADD mitgeteilt. Einige Schulen wählen trotzdem alternative Vorgehensweisen.

Trier

Anweisungen der Behörden zu Corona-Tests Schulen in Trier gehen eigene Wege bei Selbsttests

Die Schulen in Rheinland-Pfalz sind angewiesen, zwei Corona-Selbsttests pro Woche in der Schule unter Aufsicht anzubieten. Aber es gibt Schulen, die sich anders organisieren.  mehr...

+++ Germersheim: Landrat für Testpflicht an Schulen +++
10:00 Uhr

Der Landrat des Kreises Germersheim, Fritz Brechtel (CDU), fordert erneut die Einführung der Testpflicht an Schulen. Brechtel hat sich zusammen mit dem zuständigen Kreisbeigeordneten in einem Schreiben an die rheinland-pfälzische Bildungsministerin gewandt. Er verlangt verpflichtende Tests für alle Schüler und Schülerinnen sowie für die gesamte Lehrerschaft. Außerdem spricht er sich dafür aus, dass nur negativ Getestete am Präsenzunterricht teilnehmen dürfen. Für den Lernerfolg der Kinder und Jugendlichen sei es sehr wichtig, dass die Schulen geöffnet blieben. Außerdem müssten Lehrer an weiterführenden Schulen die Möglichkeit bekommen, sich früher als bisher vorgesehen impfen lassen zu dürfen.

+++ "Mehr Kinder infiziert, aber nicht mehr Kinder erkrankt"+++
9:00 Uhr

An Schulen und in Kitas wird vermehrt auf das Coronavirus getestet - die Zahl der infizierten Kinder und Jugendlichen steigt. Allerdings ist diese Altersgruppe nach wie vor selten von schweren Verläufen der Krankheit betroffen, erläutert der Facharzt für Kinderheilkunde, Fred Zepp.

RP

Entwicklung der Pandemie bei unter 14-Jährigen Professor Zepp: "Wir haben kaum Kinder mit Covid-19 in der Klinik"

Im Dunst der 3. Corona-Welle macht sich die Aussage breit, immer mehr Kinder erkrankten an Covid-19. Lässt sich das mit Zahlen belegen oder ist es eher eine diffuse angst, die sich breit macht?  mehr...

+++ Ludwigshafen schließt Schulen, Kitas und Baumärkte +++
8:00 Uhr

Auch in Ludwigshafen gilt ab heute eine neue Corona-Verordnung. Nach Angaben der Stadt müssen wegen der hohen Zahl an Neuinfektionen weiterführende und Berufsbildende Schulen ab Montag wieder in den Fernunterricht gehen. Kindertagesstätten in Ludwigshafen werden bis auf einen Notbetrieb geschlossen. Laut Stadt verbreitet sich das Corona-Virus vor allem innerhalb der Familien. Auch in den Kindertagesstätten und in den Schulen würde sich die britische Mutation des Virus stärker verbreiten. Um die Inzidenzzahlen deutlich zu senken, hat die Stadt die Öffnungsschritte wieder zurückgenommen. Demnach müssen die Kunden von Baumärkten und Gärtnereien ihre Ware wieder vorbestellen und abholen. Für Friseure und Fahrschulen soll eine Testpflicht eingeführt werden. Die Allgemeinverfügung gelte vorerst bis zum 25. April.

Ludwigshafen

Kitas, Blumenläden, Baumärkte – alles dicht Ludwigshafen fährt wieder runter

Ab Donnerstag gelten neue Corona-Maßnahmen in Ludwigshafen. Mit einer Inzidenz von 227 hatte die Stadt die zweithöchste Zahl an Corona-Neuansteckungen im Land am Mittwoch verzeichnet.  mehr...

+++ Inzidenz über 200 - Worms schließt ab Freitag die Schulen +++
6:15 Uhr

Die Stadt Worms will ab Freitag die Schulen coronabedingt schließen. Das hat Oberbürgermeister Adolf Kessel (CDU) am Mittwochabend angekündigt. Eine neue Allgemeinverfügung soll heute erlassen werden und ab Freitag gelten. Die Corona-Notbremse müsse aufgrund der Infektionszahlen verschärft werden. Die Sieben-Tage-Inzidenz in Worms beträgt derzeit 238,2 (Stand: 14. April) und liegt damit den dritten Tag in Folge über dem Wert von 200.

Mittwoch (14. April)

+++ Belgien will Einschränkungen lockern +++
18:15 Uhr

Das rheinland-pfälzische Nachbarland Belgien will einige Corona-Einschränkungen lockern. So sollen nicht zwingend notwendige Ein- und Ausreisen von Montag an wieder erlaubt sein, wie Ministerpräsident Alexander De Croo am Mittwoch sagte. Eine Woche später dürfen demnach wieder Einzelhandel ohne Terminvergabe sowie Friseure öffnen, im Freien seien dann Treffen mit zehn statt vier Personen erlaubt. Restaurants und Kneipen dürften ihre Außenbereiche am 8. Mai nach monatelanger Pause wieder öffnen. Die nächtliche Ausgangssperre soll einem Versammlungsverbot weichen.

+++ Ministerium will einige Corona-Beschränkungen auch für Genesene zurücknehmen +++
18:00 Uhr

Für Menschen, die eine Covid-19--Erkrankung überstanden haben, will das rheinland-pfälzische Gesundheitsministerium nun doch einige Corona-Beschränkungen zurückzunehmen - zumindest für einen Teil der Betroffenen. Das hat das Ministerium am Mittwoch dem SWR mitgeteilt. Für sie soll die Test- und Quarantänepflicht ebenfalls wegfallen. Wann, sei noch unklar, so eine Sprecherin des Ministeriums. Bis dahin würden die Erleichterungen ausschließlich für vollständig Geimpfte gelten. Wer vollständig geimpft ist, kann seit dieser Woche in Rheinland-Pfalz zum Beispiel bestimmte Geschäfte betreten, ohne einen Corona-Test gemacht zu haben. Außerdem sind vollständig Geimpfte in bestimmten Fällen von der Quarantänepflicht ausgenommen. Zunächst hatte es geheißen, die Erleichterungen würden ausschließlich für vollständig geimpfte Personen gelten.

Corona-Maßnahmen Lockerungen in Rheinland-Pfalz auch für Genesene geplant

Die Erleichterungen, die Rheinland-Pfalz für vollständig Geimpfte beschlossen hat, können entgegen früheren Meldungen bald auch für Menschen gelten, die eine Corona-Erkrankung überstanden haben. Zumindest für einen Teil von ihnen.  mehr...

Der Vormittag SWR1 Rheinland-Pfalz

+++ Schulbus-Förderung wird bis zu den Sommerferien ausgedehnt +++
16:45 Uhr

Die rheinland-pfälzische Landesregierung wird die Landkreise bei den Kosten der Schülerbeförderung während der Corona-Pandemie weiter finanziell unterstützen. Das Schulbusprogramm werde bis zu den Sommerferien weitergeführt, teilten Verkehrsminister Volker Wissing (FDP) und Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD) mit. Für die zusätzlichen Busse, die wegen der Corona-Abstandsregelungen notwendig sind, übernimmt das Land den Angaben zufolge 90 Prozent der Kosten. Seit Sommer 2020 seien etwa 250 Busse zusätzlich im Einsatz, so die beiden Minister. Insgesamt stünden neun Millionen Euro bereit. Bislang haben 33 der insgesamt 36 Kreise und Kommunen das finanzielle Angebot des Landes in Anspruch genommen.

+++ EU bekommt zusätzliche Pfizer/Biontech-Impfdosen in diesem Quartal +++
16:00 Uhr

Die EU soll im laufenden zweiten Quartal 50 Millionen Impfstoff-Dosen der Firmen Pfizer/Biontech mehr bekommen als bislang geplant. Das hat EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen (CDU) mitgeteilt. Die genannte Liefermenge wird demnach vorgezogen. Eigentlich sei sie erst für das Jahresende erwartet worden. Insgesamt soll die EU dank dieser Vorziehung nun 250 Millionen Dosen von Pfizer/Biontech im laufenden Vierteljahr erhalten.

+++ 40.000 Impfungen zusätzlich am Wochenende möglich +++
15:15 Uhr

Die 32 Impfzentren in Rheinland-Pfalz können an diesem Wochenende 40.000 Spritzen gegen das Coronavirus zusätzlich verabreichen. Das Angebot gelte für Menschen der Prioritätsgruppen, die bereits im Termin-Pool des Landes registriert seien, teilte Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) mit. Betroffene sollten regelmäßig in ihre E-Mail-Postfächer schauen und dabei auch die Spam-Ordner kontrollieren, falls die Bestätigung für die kurzfristig anberaumten Termine nicht rechtzeitig mit der Post komme. Eine Nachlieferung von Biontech und noch vorhandener Impfstoff von Astrazeneca und Biontech machten die Sonderaktion möglich, sagte Impfkoordinator Alexander Wilhelm (SPD). Wie viele Termine bereits für das Wochenende vergeben waren und wie viele zusätzliche jetzt dazukommen, konnte er zunächst nicht sagen. 20.000 Impfungen pro Tag sei derzeit aber die Kapazitätsgrenze in allen 32 Zentren.

+++ Fast doppelt so viele Neuinfektionen wie vor einer Woche +++
14:45 Uhr

Das Landesuntersuchungsamt hat 1.205 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet, auch die Sieben-Tage-Inzidenz steigt weiter deutlich an. Sie liegt jetzt landesweit bei 131,5. Vor einer Woche lag die Zahl der Neuansteckungen noch bei 735, die Inzidenz unter 100. Aktuell sind 13.116 Menschen im Land mit dem Virus infiziert. Die Gesamtzahl der laborbestätigten Corona-Fälle seit Ausbruch der Pandemie beträgt nun 126.584. Binnen eines Tages wurden acht weitere Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung bekannt. Die höchste Inzidenz im Land weist Worms auf mit 238,4, gefolgt von Ludwigshafen mit 227,0. Den niedrigsten Wert hat Kusel mit 58,4. In keiner Kommune im Land liegt die Zahl der Ansteckungen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche noch unter dem Wert von 50.

+++ Drive-In-Testzentrum soll Freitag in Mainz öffnen +++
14:00 Uhr

Hinter dem Mainzer Hauptbahnhof soll am Freitag ein "Drive-In" für Corona-Schnelltests eröffnet werden. Das teilte der Betreiber, die "JobCommunity HR GmbH", mit. Demnach können im 15-Minuten-Takt bis zu 10 Menschen in ihren Autos getestet werden. Die Tests könnten direkt im Auto gemacht werden, aussteigen sei nicht notwendig, so der Betreiber. Wie in den anderen Mainzer Testzentren könne man sich nach der Terminvereinbarung im Internet ein Mal wöchentlich kostenlos testen lassen - auch sonntags. Die Tests werden nach Angaben des Betreibers von medizinischem Personal durchgeführt. Auch in Nieder-Olm soll es ein neues Angebot geben: Ein mobiles Test-Team soll nach Angaben der Gemeindeverwaltung ab dem 27. April dreimal wöchentlich auf dem Rathausplatz Bürgertests durchführen.

+++ Spargelernte in Corona-Zeiten - wie geht das? +++
12:15 Uhr

Auf einem Pfälzer Spargel-und Erdbeerhof in Eisenberg helfen 200 Saisonarbeiter aus Rumänien bei der Ernte. Sicherheit ist das oberste Gebot - die Arbeiter bleiben in Kleingruppen unter sich.

Eisenberg

Hygieneregeln bei der Ernte Trotz Corona: 200 Erntehelfer auf Pfälzer Spargelhof

Auf einem Pfälzer Spargel-und Erdbeerhof in Eisenberg helfen 200 Saisonarbeiter aus Rumänien bei der Ernte. Wie läuft das in Corona-Zeiten?  mehr...

+++ Germersheim: Positive Bilanz der Spucktests in Kitas +++
11:30 Uhr

Die Stadt Germersheim zieht eine erste positive Bilanz beim Einsatz von Spucktests in ihren Kitas. Seit knapp einer Woche werden dort Kinder freiwillig auf Corona getestet. Laut Bürgermeister Marcus Schaile hat es im Vorfeld viele Diskussionen gegeben. Mittlerweile erhalte er aber fast ausschließlich positive Rückmeldungen der Eltern. Die Spucktests werden vor Ort in den Kindertagesstätten unter Aufsicht der Erzieherinnen durchgeführt. Die Stadt Germersheim hat dafür 10.000 Tests bei einem deutschen Großhändler bestellt. Nach Angaben des Bürgermeisters belaufen sich die Kosten für die Anschaffung auf rund 8.000 Euro. Die Spucktests wurden auf alle sechs städtischen Kitas verteilt. Rund 450 Kinder werden dort betreut.

+++ "CCC": Kein Steuergeld mehr für Luca-App +++
10:30 Uhr

Der "Chaos Computer Club" (CCC) fordert, kein Steuergeld mehr für die Luca-App auszugeben. Der Sprecher der europäischen Hackervereinigung, Linus Neumann, sprach von einer "nicht abreißenden Serie von Sicherheitsproblemen". IT-Fachleute lehnen es außerdem ab, dass bei der App Daten zentral gespeichert werden, das mache sie angreifbar. In Rheinland-Pfalz setzen sechs Kreise die App seit Montag probeweise ein. Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband Rheinland-Pfalz kritisierte das unter anderem aufgrund der offenen Sicherheitsfragen.

Luca-App wird in sechs Landkreisen getestet Dehoga kritisiert Start der Luca-App in Rheinland-Pfalz

Sechs Kreise in Rheinland-Pfalz erproben seit Montag die Luca-App für die Kontaktnachverfolgung bei Corona-Infektionen. Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband sieht das kritisch.  mehr...

Am Nachmittag SWR4 Rheinland-Pfalz

+++ Ausgangssperre im Kreis Mainz-Bingen
10 Uhr

Im Kreis Mainz-Bingen gelten bis zum 25. April strengere Corona-Regeln. Unter anderem gibt es ab heute eine nächtliche Ausgangssperre zwischen 21 und 5 Uhr. Grund sind die hohen Inzidenz-Zahlen.

+++ Wieder Corona-Schnelltests in Mainzer Zentren +++
9:15 Uhr

In den beiden Corona-Schnelltestzentren am Mainzer Hauptbahnhof und in Gonsenheim werden wieder Termine für kostenlose Bürgertests vergeben. Der Betreiber hatte das Angebot vergangene Woche wegen Problemen bei der Finanzierung eingestellt. Man habe bis dahin kein Geld vom Staat bekommen, der die Bürgertests eigentlich bezahlt, so ein Sprecher. Allerdings sei jetzt die Zusage gekommen, dass bis Ende der Woche erste Zahlungen erfolgen sollen.

+++ BASF impft Beschäftigte +++
8:45 Uhr

Die BASF in Ludwigshafen hat damit begonnen, ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gegen Corona zu impfen. Heute haben zunächst 300 Beschäftigte einen Termin. Der Chemiekonzern ist das erste Unternehmen in Deutschland, das seine Beschäftigten regulär selbst impft.

Ludwigshafen

Start mit 300 Impfungen BASF impft Mitarbeiter gegen Corona

Als erstes Unternehmen in Deutschland impft die BASF von heute an alle Mitarbeiter gegen Corona - in einem Impfzentrum auf dem Werksgelände. Am Mittwoch werden 300 Beschäftigte geimpft.  mehr...

SWR Aktuell Rheinland-Pfalz SWR Fernsehen RP

+++ Ausgangssperre im Kreis Birkenfeld bleibt bestehen +++
8:15 Uhr

Die verschärften Corona-Regeln im Kreis Birkenfeld sind wegen der hohen Inzidenz-Zahlen noch einmal verlängert worden. Nach Angaben der Kreisverwaltung wird die nächtliche Ausgangssperre bis zum 25. April aufrechterhalten. Museen und die Außengastronomie bleiben zunächst weiter geschlossen.

Kreis Birkenfeld

Wegen hoher 7-Tage-Inzidenz Kreis Birkenfeld verlängert nächtliche Ausgangssperre

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen steigen im Kreis Birkenfeld wieder stark an. Die Inzidenzwerte liegen deutlich über der 100-Marke. Schuld sind wohl private Feiern über Ostern. Der Landrat reagiert jetzt.  mehr...

+++ Schärfere Corona-Regeln in Zweibrücken +++
7:40 Uhr

In Zweibrücken gelten ab heute neue Corona-Beschränkungen. Nach Angaben der Stadt darf unter anderem in Geschäften nur noch mit Termin eingekauft werden. Grund ist, dass die Sieben-Tage-Inzidenz in Zweibrücken drei Tage lang über 50 lag.

+++ Genesene profitieren zunächst nicht von Erleichterungen +++
7:15 Uhr

Für Menschen, die eine Corona-Infektion überstanden haben, gelten in Rheinland-Pfalz derzeit nicht dieselben Erleichterungen wie für vollständig Geimpfte. Das hat das Gesundheitsministerium bestätigt. Ein Grund dafür sei, dass es noch keine Regelung gebe, wie Genesene ihre überstandene Infektion nachweisen könnten. In Rheinland-Pfalz dürfen vollständig Geimpfte unter anderem bestimmte Geschäfte betreten, ohne vorher einen Corona-Test machen zu müssen.

+++ Mainzer OB Ebling fordert Ende der Impfpriorisierung +++
7:00 Uhr

Der Mainzer Oberbürgermeister und Präsident des Städtetags in Rheinland-Pfalz, Michael Ebling, hat sich dafür ausgesprochen, nicht länger an den Impfprioritäten festzuhalten, wenn nun auch die Hausärzte gegen Corona impfen. Der SPD-Politiker sagte, mit der Einbeziehung der Hausärzte scheine das Impfen schneller voranzugehen. Masse bekomme man aber nur, wenn die Hausärzte nicht auch noch fünfmal prüfen müssten, ob jemand berechtigt sei für die Impfung.

+++ Zweitimpfung nach Astrazeneca mit anderem Mittel +++
6:30 Uhr

Mit einer ersten Astrazeneca-Dosis geimpfte Menschen unter 60 Jahren sollen für die zweite Impfung auf ein anderes Präparat umsteigen. Darauf haben sich die Gesundheitsminister von Bund und Ländern einstimmig geeinigt. Die Minister folgen damit einer Empfehlung der Ständigen Impfkommission von Anfang April.

Dienstag (13. April)

+++ Betretungsverbot wegen Mandelblüte aufgehoben +++
20:45 Uhr

Das Betretungsverbot für Tagestouristen in Neustadt-Gimmeldingen ist aufgehoben. Es war vor sechs Wochen wegen des befürchteten Ansturms auf die Mandelblüte verhängt worden. Der Stadtrat habe das vorzeitige Ende der Allgemeinverfügung beschlossen, teilte die Verwaltung am Dienstag mit. Im Hinblick auf den derzeitigen Blütenstand wäre eine Fortführung nicht mehr verhältnismäßig. Die Vernunft der Gäste und Anwohner habe dafür gesorgt, dass es während der Mandelblüte keine größeren Zwischenfälle im Sperrgebiet rund um die sogenannte Mandelmeile gegeben habe.

+++ Corona-Tests im Klassenzimmer - wie läuft das ab? +++
19:30 Uhr

Corona-Selbsttests an Schulen - das Thema wird kontrovers diskutiert. Alle Schulen im Land sollen entsprechende Test-Kits erhalten, seit dieser Woche wird an manchen Schulen schon geprobt.

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+++ Koblenz verzichtet vorerst auf Vergnügungssteuer +++
17:30 Uhr

Die Stadt Koblenz wird während der Corona-Krise keine Vergnügungssteuer erheben, wenn keine Veranstaltungen stattfinden. Das hat die Stadt auf SWR-Nachfrage mitgeteilt. Das gelte auch, wenn Einrichtungen wie etwa Clubs bedingt durch Corona nicht öffnen könnten. Steuern aus erzielten Einnahmen aus Vorjahren seien hingegen zu zahlen. Sofern dadurch dem Veranstalter oder der Einrichtung aber eine finanzielle Notlage drohe, könne im Einzelfall eine Stundung dieser Steuerschulden erfolgen.

+++ Kita-Eltern kritisieren Distanzbetreuung für Kleinkinder +++
17:00 Uhr

Der Landeselternausschuss der Kitas in Rheinland-Pfalz hat die geplanten Corona-Regeln des Bundes zur Kinderbetreuung scharf kritisiert. Kitas würden ab einer Inzidenz von 200 mit Schulen und Hochschulen gleichgesetzt werden, erklärte der Vorsitzende Andreas Winheller. Es sei völlig unsinnig, auch für Kinder "Distanzunterricht" vorzuschreiben. "Der Bund hat halt keine Ahnung von Kitas - dann soll er sich da aber auch bitte raushalten", sagte Winheller. Für Schulen sieht die Bundes-Notbremse Distanzunterricht vor, wenn die 7-Tage-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen den Schwellenwert von 200 überschreitet. Diese Bremse gilt auch für Kitas, die Länder können aber Notbetreuung ermöglichen. Hier werde das Kindeswohl außer Acht gelassen. Der bisherige eingeschränkte Regelbetrieb an den Kitas in Rheinland-Pfalz habe sehr gut funktioniert, so Winheller.

+++ Johnson & Johnson verschiebt Impfstoff-Lieferung nach Europa +++
16:15 Uhr

Der US-Pharmakonzern Johnson & Johnson verzögert die Auslieferung seines Corona-Impfstoffs nach Europa. Hintergrund sind vereinzelte Fälle von seltenen Blutgerinnseln nach Impfungen in den USA. Die US-Behörden hatten daraufhin die vorübergehende Aussetzung der Impfungen mit dem Wirkstoff von Johnson & Johnson empfohlen. In den kommenden Wochen hätten hunderttausende Impfdosen nach Europa geliefert werden sollen.

+++ 658 neue Corona-Infektionen, Inzidenz steigend +++
14:45 Uhr

Die Gesundheitsämter in Rheinland-Pfalz haben am Dienstag 658 (Vortag: 632) neue Corona-Infektionen gemeldet. Nach Angaben des Landesuntersuchungsamtes stieg die landesweite Inzidenz auf 124,4 (Vortag: 117,7). Aktuell sind 12.410 (Vortag: 12.442) Menschen im Land mit dem Virus infiziert. Die Zahl der Patienten, die in Zusammenhang mit der Infektion starben, stieg um neun auf 3.414. Die höchste Inzidenz gab es am Dienstag in der Stadt Ludwigshafen mit 224,1. Die niedrigste Inzidenz hat der Kreis Kusel mit 59,8.

Rheinland-Pfalz

Entwicklung der Corona-Pandemie in Rheinland-Pfalz Landesweite Inzidenz steigt leicht an

Die Zahl der bestätigten Corona-Neuinfektionen ist in Rheinland-Pfalz um 692 gestiegen. Das meldete das Landesuntersuchungsamt am Sonntag. Die landesweite Inzidenz steigt leicht.  mehr...

+++ Hausarztpraxen werden mit Impfanfragen "überrannt" +++
14:30 Uhr

Die Hausärzte in Rheinland-Pfalz haben noch immer viel zu wenig Impfstoff gegen das Coronavirus. "Die Anzahl der gelieferten Impfdosen liegt auch in der zweiten Woche noch auf niedrigem Niveau", sagte die Landesvorsitzende des Hausärzteverbands, Barbara Römer. "Die Praxen werden mit Anfragen überrannt. Die Wartelisten wachsen innerhalb kürzester Zeit", berichtete die Allgemeinmedizinerin.

+++ Günther Schartz kritisiert geplante Änderung Infektionsschutzgesetz +++
14:00 Uhr

Der Vorsitzende des Landkreistags Rheinland-Pfalz, Günther Schartz (CDU), kritisiert die geplante Änderung des Infektionsschutzgesetzes. Der Landrat im Kreis Trier-Saarburg sagte, vor Ort wüssten die Verantwortlichen besser, wo gerade Infektionsherde entstünden. Das Bunsdeskabinett hatte zuvor bundesweit einheitliche Regelungen auf den Weg gebracht. Es geht darum, was zu tun ist, wenn in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt an drei aufeinanderfolgenden Tagen die Inzidenz über 100 liegt. Landrat Günther Schartz sagte, er akzeptiere das, aber es sei zu wenig.

+++ Landrat scheitert mit Antrag gegen Corona-Verfügung +++ 11:15 Uhr

Der Landrat des Rhein-Hunsrück-Kreises, Marlon Bröhr (CDU), ist mit seinem Eilantrag gegen die eigene Corona-Verfügung gescheitert. Das Verwaltungsgericht Koblenz lehnte ihn nach Angaben eines Sprechers ab. Einzelheiten und die Begründung liegen noch nicht vor. Bröhr hatte als Privatperson in einem Eilverfahren Widerspruch gegen die nächtliche Ausgangsbeschränkung eingelegt. Zu dieser war Bröhr von der Landesregierung wegen der hohen Inzidenzwerte des Kreises verpflichtet worden. Er sehe die Ausgangsbeschränkung aber als nicht zweckmäßig an, so Bröhr.

Rheinland-Pfalz

Wegen steigender Inzidenzwerte Hier gilt in Rheinland-Pfalz die Ausgangssperre

Von Norden über Rheinhessen bis in die Pfalz heißt es für einige Kreise und Städte in Rheinland-Pfalz: nächtliche Ausgangssperre. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei ihnen mindestens drei Tage in Folge über dem Wert von 100.  mehr...

+++ Bund beschließt Corona-Notbremse +++
11.00 Uhr

Das Bundeskabinett hat sich auf einheitliche Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie geeinigt. Ab einem Inzidenzwert von 100 sollen danach eine nächtliche Ausgangssperre und weitere Kontaktbeschränkungen greifen. Die Kabinettsvorlage soll nun in den Koalitionsfraktionen beraten werden. Die neuen Regeln sollen dann nach dem Willen der Bundesregierung möglichst in einem beschleunigten Verfahren vom Bundestag beschlossen werden und den Bundesrat passieren.

Rheinland-Pfalz

Bund will neues Infektionsschutzgesetz Lob und Kritik aus Rheinland-Pfalz für Corona-Notbremse

Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Dreyer hat die vom Bundeskabinett beschlossenen einheitlichen Corona-Maßnahmen kritisiert. Lob kam dagegen vom Mainzer Oberbürgermeister Ebling.  mehr...

SWR Aktuell Rheinland-Pfalz SWR Fernsehen RP

+++ Zweibrücker Kinderarzt impft Jugendliche gegen Covid-19 +++
9:15 Uhr

In einer Kinderarztpraxis in Zweibrücken bekommen seit heute auch Jugendliche eine Corona-Schutzimpfung - und zwar eine spezielle Gruppe. Nach Angaben des Kinderarztes Christian Neumann werden in seiner Praxis chronisch kranke Jugendliche ab 16 Jahre geimpft. Sie leiden zum Beispiel an schwerem Asthma oder Mukoviszidose. Sie zählen daher zur Risikogruppe, bei der mit einem schweren Verlauf einer Covid-19-Erkrankung gerechnet werden muss.

In dieser Woche rechnet der Arzt mit zwölf Impfdosen. Nach Angaben des Impfstoffherstellers Biontech/Pfizer hat eine eigene Studie ergeben, dass der Impfstoff auch bei 12- bis 15-Jährigen sehr gut wirkt.

+++ Bearbeitung der Quarantäne-Lohnfortzahlung verläuft schleppend +++
7:45 Uhr

In Rheinland-Pfalz ist nicht einmal ein Viertel der Anträge auf Lohnfortzahlung wegen Corona-Quarantäne bearbeitet worden. Das ergab eine Umfrage der Nachrichtenagentur dpa bei den zuständigen Ämtern. Nach Angaben des Landesamtes für Soziales wurden bislang rund 10.000 von 47.000 eingegangenen Anträgen genehmigt. Insgesamt wurden demnach bisher im Land Verdienstausfälle in Höhe von 6,7 Millionen Euro erstattet. Alle Bundesländer zusammen haben bisher 150 Millionen Euro an Selbstständige sowie Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ausgezahlt, die wegen behördliche angeordnete Corona-Quarantäne nicht arbeiten durften.

Montag (12. April)

+++ Pirmasens hebt Ausgangsperre auf +++
20:30 Uhr

Seit sieben Tagen liegt der Corona-Inzidenzwert in Pirmasens unter 100. Das bedeutet, dass die Stadt die Beschränkungen lockern kann. Sie hebt unter anderem die Ausgangssperre auf.

Pirmasens

Inzidenz unter 100 Pirmasens hebt Ausgangssperre auf

Seit sieben Tagen liegt der Corona-Inzidenzwert in Pirmasens unter 100. Das bedeutet, dass die Stadt die Beschränkungen lockern kann. Sie hebt unter anderem die Ausgangssperre auf.  mehr...

Am Morgen SWR4 Rheinland-Pfalz

+++ Trier muss wegen Inzidenz Regeln verschärfen +++
19:00 Uhr

Die Stadt Trier muss bei den Geschäftsöffnungen im Einzelhandel ab morgen zum sogenannten Terminshopping zurückkehren. Das hat die Stadtverwaltung mitgeteilt. Bis auf Ausnahmen dürfen die Geschäfte also nur öffnen, wenn vorher Einzeltermine vergeben werden. Grund ist, dass die Sieben-Tage-Inzidenz drei Tage in Folge über 50 lag.

+++ Bericht aus einer Kita in Wittlich über den Umgang mit Corona +++
18:15 Uhr

Rund 2.600 Kitas gibt es in Rheinland-Pfalz - jede muss ihr eigenes Corona-Konzept im Rahmen der Vorgaben finden. Wie kommen sie damit klar? Wie geht es den Erzieherinnen und Erziehern? Die Leiterin einer großen Kita in Wittlich erzählt aus ihrem Alltag.

Wittlich

Umsetzung der Corona-Regeln Wie eine Kita in Wittlich mit der Corona-Situation umgeht

Rund 2.600 Kitas gibt es in Rheinland-Pfalz - jede muss ihr eigenes Corona-Konzept im Rahmen der Vorgaben finden. Wie kommen sie damit klar? Wie geht es den Erzieherinnen und Erziehern? Die Leiterin einer großen Kita in Wittlich erzählt aus ihrem Alltag.  mehr...

+++ Scharfe Kritik an Feiernden nach Party in Parkhaus in Vallendar +++
16:45 Uhr

In Vallendar hat die Polizei am Wochenende eine illegale Party in einem Lagerraum eines Parkhauses aufgelöst. Daran beteiligt waren wohl größtenteils Studierende der WHU. Verantwortliche der Hochschule und Politiker kritisieren die Feiernden scharf. Auf diese kommt vermutlich ein hohes Bußgeld zu.

Vallendar

Studierende der WHU beteiligt Polizei löst illegale Party in Parkhaus in Vallendar auf

In Vallendar hat die Polizei am Wochenende eine illegale Party in einem Lagerraum eines Parkhauses aufgelöst. Daran beteiligt waren wohl größtenteils Studierende der WHU.  mehr...

Am Nachmittag SWR4 Rheinland-Pfalz

+++ 632 Neuinfektionen, sieben weitere Todesfälle im Land +++
15:00 Uhr

Die Gesundheitsämter in Rheinland-Pfalz haben heute 632 neue Corona-Infektionen gemeldet. Die landesweite Inzidenz stieg auf 117,7, wie das Landesuntersuchungsamt mitteilte. Vor einer Woche waren es 103,9, vor einem Monat 53,8. Aktuell sind 12.442 Menschen im Land mit dem Erreger infiziert. Die Zahl der Patienten, die infolge der Infektion starben, stieg um sieben auf 3.405. Die höchste Inzidenz gab es am Montag in der Stadt Worms mit 216,7. Danach folgen Ludwigshafen (206,1), der Kreis Germersheim (174,4) und Speyer (174,0). Über einer Inzidenz von 100 sind 20 der 36 Kreise und Städte im Land. Die niedrigste Inzidenz hat der Kreis Bitburg-Prüm mit 59,6. In der Landeshauptstadt Mainz waren es am Montag 151,0.

+++ Auch Landrat Bröhr klagt gegen Corona-Maßnahmen +++
14:00 Uhr

Neben dem Bitburg-Prüm-Landrat Joachim Streit (Freie Wähler) ist auch sein Rhein-Hunsrück-Amtskollege Marlon Bröhr (CDU) als Privatperson gegen eine eigene Corona-Regelung vorgegangen. Wie das Verwaltungsgericht Koblenz am Montag mitteilte, hatte Bröhr in einem Eilverfahren Widerspruch gegen die nächtliche Ausgangsbeschränkung eingelegt, die er wegen hoher Corona-Fallzahlen im Rhein-Hunsrück-Kreis vorerst bis zum 20. April verfügt hatte. Dort hatte die Sieben-Tage-Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Tagen die Grenze von 100 überschritten - daraufhin wurde Bröhr nach eigener Aussage in der vergangenen Woche vom rheinland-pfälzischen Gesundheitsministerium zu der Ausgangsbeschränkung verpflichtet.

+++ Pflegekräfte protestieren gegen Arbeitsbedingungen +++
10:15 Uhr

Pflegekräfte in Rheinland-Pfalz beteiligen sich an den bundesweiten Protestaktionen für bessere Arbeitsbedingungen. Unter anderem gibt es am Verbundkrankenhaus in Bernkastel-Wittlich, am städtischen Krankenhaus Pirmasens und an der Mainzer Universitätsmedizin Aktionen. Die Gewerkschaft Verdi teilte mit, sie wolle damit Druck auf den Bundestag machen, der sich am heutigen Montag mit einem Gesetz zur Gesundheitsversorgung befasst. Die Beschäftigten der Kliniken kritisieren, dass die Bundesregierung in der Corona-Pandemie gemachte Versprechen nicht einhalte. Pflegekräfte werden heute entsprechend der Schichtzeiten drei Mal mit Plakaten vor die Mainzer Universitätsmedizin ziehen. Laut einer Verdi-Sprecherin wird nur mit wenigen Menschen und entsprechendem Abstand protestiert.

+++ Dritte Impfstraße in Kaiserslautern +++
8:30 Uhr

Das Corona-Impfzentrum in Kaiserslautern hat am Montag eine dritte Impfstraße geöffnet. Dadurch soll der Ablauf im Zentrum entzerrt werden. Auf Volllast ist das Impfzentrum nach Angaben der Kreisverwaltung dann zwar nicht hochgefahren, es sollen aber trotzdem 1.000 Menschen pro Woche mehr geimpft werden als bislang. Etwa 7.300 Impfungen könnten dort nun in dieser Woche durchgeführt werden.

+++ Mehr Freiheiten für Geimpfte in Rheinland-Pfalz +++
7:30 Uhr

Seit dem heutigen Montag müssen vollständig geimpfte Menschen nicht mehr in Quarantäne, wenn sie unmittelbaren Kontakt zu einem Corona-Infizierten hatten – zum Beispiel zu einem Familienmitglied. Das gilt auch, wenn sie aus einem Corona-Risikogebiet nach Deutschland einreisen. Voraussetzung ist dabei, dass sie keine Symptome einer Coronavirus-Erkrankung haben und sie nicht aus einem Virusmutantengebiet nach Deutschland einreisen.
Schon seit Sonntag müssen vollständig Geimpfte keinen negativen Coronatest mehr vorlegen, wenn sie ein Restaurant besuchen oder andere Dienstleistungen in Anspruch nehmen wollen.

+++ Mehrere Kreise testen ab heute Luca-App +++
6:30 Uhr

Mehrere Kreise in Rheinland-Pfalz testen ab dieser Woche nach und nach die Luca-App für die Kontaktnachverfolgung bei Corona-Infektionen. Es sind die Kreise Bad Dürkheim, Bad Kreuznach, Mayen-Koblenz, Rhein-Lahn und Westerwald. Der Kreis Ahrweiler nutzt die Luca-App bereits. Die App ist eine Art digitales Kontakttagebuch und verbindet Gäste, Betriebe und Gesundheitsämter. Sie ermöglicht es Nutzern beispielsweise eine Außengastronomie zu besuchen, ohne dort Kontaktformulare ausfüllen zu müssen. Die App ist aus datenschutzrechtlichen Gründen umstritten.

Luca-App wird in sechs Landkreisen getestet Dehoga kritisiert Start der Luca-App in Rheinland-Pfalz

Sechs Kreise in Rheinland-Pfalz erproben seit Montag die Luca-App für die Kontaktnachverfolgung bei Corona-Infektionen. Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband sieht das kritisch.  mehr...

Am Nachmittag SWR4 Rheinland-Pfalz

Sonntag (11. April)

+++ Keine Erstkommunion am Weißen Sonntag +++
19:45 Uhr

Auch in diesem Jahr ist am Weißen Sonntag, dem Sonntag nach Ostern, die Erstkommunion wegen der Corona-Pandemie ins Wasser gefallen. Eine Enttäuschung für die Kommunionkinder.

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+++ Philologenverband: Schulpolitik "ein Trauerspiel" +++
16:45 Uhr

Mangelnde digitale Ausstattung, fehlende Corona-Tests: Der Philologenverband in Rheinland-Pfalz hat den Umgang der Landesregierung mit der Corona-Krise in Bezug auf die Schulen heftig kritisiert. Die Politik sei in großen Teilen "ein Trauerspiel", sagte die Vorsitzende des Landesverbands, Cornelia Schwartz. Die "erwiesenermaßen falsche Corona-Schulpolitik" habe fatale Folgen für die Gesundheit von Lehrern, Schülern und Familien. Dem Bildungsministerium in Mainz warf Schwartz vor, Warnungen des Verbands in den Wind geschlagen zu haben. Die Wut in den Lehrerzimmern sei groß, so der Verband, der Vertrauensverlust gegenüber dem Ministerium nachhaltig.

+++ Demos in Trier verlaufen friedlich +++
15:30 Uhr

In Trier haben am Nachmittag etwa 110 Personen gegen die Corona-Maßnahmen protestiert. Sie versammelten sich am Viehmarkt und zogen durch die Innenstadt. Etwa 60 Gegendemonstranten waren parallel dazu unterwegs. Beide Gruppierungen beendeten die Demo mit einer kurzen Kundgebung. Die Polizei sprach von einem friedlichen Verlauf und zeigte sich zufrieden mit dem Einsatz.

+++ 726 Neuinfektionen, Inzidenz steigt deutlich +++
12:15 Uhr

In Rheinland-Pfalz hat sich die Zahl der bestätigten Corona-Neuinfektionen im Vergleich zum Vortag um 726 erhöht. Das teilte das Landesuntersuchungsamt (LUA) heute mit. Am Sonntag vor einer Woche hatte das LUA 527 Ansteckungen registriert. Seit Beginn der Pandemie gab es damit 124.088 laborbestätigte Infektionen im Land. Derzeit sind 12.484 Menschen nachweislich mit dem Virus infiziert. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit Covid-19 starben, stieg um vier auf 3.398. Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz stieg deutlich auf 109,8. Alle Kreise und Städte liegen weiterhin über der kritischen 50er-Marke. Die höchste Inzidenz weist die Stadt Ludwigshafen mit 185,8 auf. Auf Platz zwei folgt Worms mit einem Wert von 184,3. Die Sieben-Tage-Inzidenz beschreibt die Zahl der Infektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen.

+++ Außengastronomie offen für Geimpfte +++
9:15 Uhr

In Rheinland-Pfalz können ab heute vollständig geimpfte Menschen Biergärten und Restaurant-Terrassen besuchen, ohne dass sie vorher einen Corona-Test machen müssen. Als vollständig geimpft gilt, wer vor 14 Tagen die zweite Impfung bekommen hat und keine typischen Symptome einer Corona-Infektion zeigt. Als Beleg dient der Impfpass oder ein digitaler Nachweis. Die Außengastronomie darf in Rheinland-Pfalz in Städten und Kreisen öffnen, in denen die Sieben-Tage-Inzidenz unter 100 liegt.

+++ Wohnmobil-Flut in Urlaubsorten +++
8:00 Uhr

Eigenes Fahrzeug, eigener Gaskocher, eigene Toilette - Urlaub mit Wohnmobilen scheint gut ins Corona-Frühjahr zu passen. Doch an vielen idyllischen Orten in Rheinland-Pfalz kommt es zu Streit.

Rheinland-Pfalz

Konflikte mit Ordnungsämtern Wohnmobile fluten touristische Orte

Eigenes Fahrzeug, eigener Gaskocher, eigene Toilette - Urlaub mit Wohnmobilen scheint gut ins Corona-Frühjahr zu passen. Doch an vielen idyllischen Orten in Rheinland-Pfalz kommt es zu Streit.  mehr...

+++ Polizei löst Party in Vallendarer Parkhaus auf +++
6:45 Uhr

Wegen Verstößen gegen die Corona-Regeln hat die Polizei in Vallendar (Kreis Mayen-Koblenz) eine Party in einem Parkhaus aufgelöst. Die Feiernden trugen weiße Kleidung und hatten fluoreszierende Farbe im Gesicht, wie die Beamten am Sonntag mitteilten. Außerdem sei in einem Nebenraum viel Alkohol gelagert gewesen. Als die Partygäste die Polizisten bemerkten, flohen einige von ihnen. 24 Menschen konnten kontrolliert werden. Sie behaupteten, vor der Feier in der Nacht zum Sonntag einen Corona-Test gemacht zu haben. Auf sie kommen nun Anzeigen zu. Die Beamten wollen zudem ermitteln, wer die Party organisiert hat. 

Rheinland-Pfalz

Entwicklung der Corona-Pandemie in Rheinland-Pfalz Landesweite Inzidenz steigt leicht an

Die Zahl der bestätigten Corona-Neuinfektionen ist in Rheinland-Pfalz um 692 gestiegen. Das meldete das Landesuntersuchungsamt am Sonntag. Die landesweite Inzidenz steigt leicht.  mehr...

Kaiserslautern

Infos zur aktuellen Lage und Entwicklung Blog: Corona in Kaiserslautern und der Westpfalz

Im Donnersbergkreis gelten ab Sonntag strengere Corona-Regeln mit einer Ausgangssperre. In der Westpfalz gibt es wegen der Sonderimpfaktion des Landes zusätzliche Impftermine.  mehr...

Am Morgen SWR4 Rheinland-Pfalz

Trier

Aktuelle Lage in der Region Trier Blog: Neueste Entwicklungen zum Coronavirus

Das Coronavirus bestimmt weiterhin das öffentliche Leben in der Region Trier. Die aktuelle Entwicklung gibt es hier im Blog.  mehr...

Aktuelle Lage im nördlichen Rheinland-Pfalz Corona: Live-Blog zum Nachlesen bis Sonntag 8.11.2020

Steigende Corona-Fallzahlen und neue Einschränkungen des öffentlichen Lebens - alle aktuellen Infos zur Corona-Pandemie sammelt das SWR Studio Koblenz in einem Corona-Blog für den Norden von Rheinland-Pfalz.  mehr...

Chronologie eines Virus Corona-Jahresrückblick für Rheinland-Pfalz

Das Coronavirus hat auch Rheinland-Pfalz seit dem Frühjahr fest im Griff. Was waren einschneidende Ereignisse? Und wie hat das Virus das tägliche Miteinander verändert? Ein Rückblick.  mehr...

Rheinland-Pfalz

Was geht, was nicht Diese Corona-Regeln gelten bis 25. April in Rheinland-Pfalz

Weil die Corona-Infektionszahlen wieder steigen, haben Bund und Länder vereinbart, den bestehenden Lockdown bis 25. April fortzusetzen. Diese Corona-Regeln gelten aktuell in Rheinland-Pfalz - ein Überblick.  mehr...

Wie schütze ich mich? Wie ist die Lage in meinem Heimatort? Coronavirus: Alles Wichtige für Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg

Coronavirus: Wie hoch ist die Ansteckungsgefahr? Wie kann ich mich schützen? Hier finden Sie alles Wichtige für Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz.  mehr...

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