STAND

Das Coronavirus bestimmt weiterhin das öffentliche Leben in Rheinland-Pfalz. Nach dem relativ ruhigen Sommer gehen die Infektionszahlen inzwischen wieder nach oben - erneute Einschränkungen sind die Folge. Die aktuelle Entwicklung hier im Blog.

Mittwoch (28. Oktober)

+++ Dreyer beantragt Sondersitzung des Landtags +++
18:00 Uhr

Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) hat für Freitag eine Sondersitzung des Landtags beantragt. In einer Regierungserklärung wolle sie über die Corona-Lage und die neuen Einschränkungen berichten, hieß es. Im Anschluss an ihre Erklärung sei eine Aussprache der Fraktionen geplant. Die Sondersitzung muss vom Ältestenrat im Landtag einberufen werden.

+++ Fraktionen wollen Wahl per Gesetz sichern +++
17:00 Uhr

Die Regierungsfraktionen in Rheinland-Pfalz bereiten einen Gesetzentwurf zur Sicherung der Landtagswahl in Corona-Zeiten vor. Man wolle auch unter Pandemie-Bedingungen einen reibungslosen und rechtssicheren Ablauf der Landtagswahl gewährleisten, sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Fraktion, Martin Haller. Je nach regionaler Entwicklung der Infektionszahlen soll das Gesetz Möglichkeiten zur verstärkten Nutzung der Briefwahl schaffen. Die Gesetzesinitiative über die Fraktionen statt über die Landesregierung ermöglicht ein schnelleres Verfahren. So könnte der Entwurf nach Angaben einer SPD-Fraktionssprecherin bereits im November im Landtag eingebracht werden.

+++ 630 Neuinfektionen in Rheinland-Pfalz +++
15:00 Uhr

Die Zahl der Corona-Infektionen klettert in Rheinland-Pfalz weiter nach oben. Angaben des Gesundheitsministeriums zufolge gibt es 630 neue Corona-Infektionen. 6.475 Menschen sind derzeit mit dem Virus infiziert. Die Zahl der Todesfälle stieg um drei auf 279. Seit Beginn der Pandemie gibt es insgesamt 18.405 bestätigte Covid19-Fälle. 11.651 Menschen sind genesen.

+++ Kontaktbeschränkungen schon ab 2. November +++
14:30 Uhr

Bund und Länder wollen die drastisch steigenden Corona-Infektionszahlen mit massiven Kontaktbeschränkungen über den November hinweg in den Griff bekommen. Deutschlandweit sollen die Maßnahmen bereits vom 2. November an und nicht wie ursprünglich in der Beschlussvorlage des Bundes vorgesehen vom 4. November an in Kraft treten. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus den Beratungen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten der Länder.

+++ Boehringer testet Wirkstoff für Covid-Patienten +++
13:45 Uhr

Der Pharmakonzern Boehringer Ingelheim geht bei der Entwicklung eines Medikaments für Corona-Patienten in die nächste Phase. Das Unternehmen teilte mit, der potenzielle Wirkstoff zur Behandlung von schweren Atemwegsproblemen werde jetzt in einer zweiten klinischen Phase getestet.

+++ Bundeswehr unterstützt Gesundheitsamt Landau +++
12:00 Uhr

Die Bundeswehr unterstützt das Gesundheitsamt in Landau bei der Kontaktverfolgung von positiv getesteten Corona-Infizierten. Das teilte die Kreisverwaltung Südliche Weinstraße mit. Demnach kommen 15 Soldaten aus Zweibrücken nach Landau. Sie sollen den ganzen November dort eingesetzt werden. Bisher haben sich die Mitarbeiter des Gesundheitsamtes gemeinsam mit ehrenamtlichen Helfern um die Kontaktverfolgung gekümmert. Wegen der gestiegenen Fallzahlen hatte der Landkreis Südliche Weinstraße aber die Bundeswehr um Hilfe gebeten.

+++ Was tun, wenn die Corona-Warn-App rot leuchtet +++
11:45 Uhr

Wenn die Corona-Warn-App rot leuchtet, sollte der Hausarzt oder das Gesundheitsamt kontaktiert werden. Im Zweifelsfall immer testen, sagt der Arzt Christoph Lembens.

+++ Maskenpflicht in Kaiserslauterns Innenstadt +++
10:45 Uhr

In Kaiserslautern gilt ab heute eine Maskenpflicht in der Fußgängerzone und der Altstadt. Die Stadt reagiert damit auf die Einstufung in die Corona-Warnstufe Rot. Auch in allen Kaiserslauterer Schulen muss der Mund-Nasen-Schutz in den Pausen und im Unterricht getragen werden. Ausgenommen davon seien nur die Grundschulen und einzelne Klassen der Förderschulen. Wie die Stadtverwaltung mitteilte, sind Veranstaltungen in geschlossenen Räumen auf 50 Personen begrenzt, im Freien können noch 100 Menschen teilnehmen. In Restaurants dürfen an einem Tisch nur noch fünf Gäste aus maximal zwei Haushalten sitzen. Zudem gelte zwischen 23 und 6 Uhr ein Verkaufs- beziehungsweise Ausschankverbot von Alkohol.

+++ Auch Lewentz für strengere Regelungen +++
09:00 Uhr

Auch Innenminister Roger Lewentz (SPD) hält die geplanten drastischen Einschnitte im öffentlichen Leben für richtig. Im SWR sagte er: „Wir sind jetzt an einem Punkt, wo wir diesen Anstieg hoffentlich noch kappen können. Also dieser berühmte Spruch, den Wellenbrecher zu organisieren, ist vollkommen richtig.“ Anderenfalls laufe man Gefahr, dass man die Lage nicht mehr kontrollieren könne. „Deswegen ist jetzt der richtige Schritt, drastisch einzuschneiden.“ Zuvor hatte dies schon Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) gefordert.

+++ Fußball-Amateure setzen Spielbetrieb aus +++
8:00 Uhr

Der Südwestdeutsche Fußballverband (SWFV) und der Fußballverband Rheinland (FVR) setzen aufgrund der aktuellen Entwicklung der Corona-Pandemie den Pflichtspielbetrieb ab Donnerstag bis auf Weiteres aus. In den verschiedenen Ligen des Verbandes gebe es immer mehr Spielausfälle wegen infizierter Spieler, hieß es beim Südwestdeutschen Fußballverband. Der Verband Rheinland nannte auch "die zunehmenden Verschärfungen der Hygieneauflagen" als Grund. Die Regelung betrifft alle Spielklassen und Pokalwettbewerbe der Herren, der Frauen und der Jugend.

Corona | Amateurfußball Ab Donnerstag: Amateurfußball-Spielbetrieb in Rheinland-Pfalz unterbrochen

Ab Donnerstag finden keine Amateur-Fußballspiele in Rheinland-Pfalz statt. Sowohl der Fußballverband Rheinland (FVR) als auch der Südwestdeutsche Fußballverband (SWFV) unterbrechen den Spielbetrieb aufgrund der Coronakrise.  mehr...

+++ Kontrollen der Maskenpflicht in Ludwigshafen +++
7:15 Uhr

In Ludwigshafen hat der der kommunale Vollzugsdienst bisher 72 Verstöße gegen die seit Freitag geltende Maskenpflicht in der Innenstadt geahndet. Die Stadt hatte angekündigt, die verschärften Corona- Bestimmungen intensiv zu kontrollieren. Die Verstöße gelten als Ordnungswidrigkeit. Die dafür festgelegte Geldstrafe von 50 Euro sei meistens direkt abkassiert worden, hieß es. Bei einigen Kontrollen hat es nach Angaben von Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck (SPD) auch Protest und Widerstand gegeben. Eine kontrollierte Person sei handgreiflich geworden. Dabei habe sich die städtische Mitarbeiterin des Vollzugsdienstes verletzt.

+++ Vor Bund-Länder-Treffen: Bund offenbar für drastische Maßnahmen +++
6:00 Uhr

Wegen der stark steigenden Zahl an Corona-Infektionen drohen in Deutschland drastische Einschränkungen des öffentlichen Lebens. Der Deutschen-Presse-Agentur liegt ein Maßnahmen-Entwurf vor, der heute bei einer Konferenz von Kanzlerin Merkel mit den Ministerpräsidenten der Länder diskutiert werden soll. Unter anderem sollen Gaststätten, Kinos, Bäder und Fitnessstudios offenbar wieder schließen. Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) fordert einen "effektiven Wellenbrecher" im Kampf gegen das Virus. "Wir müssen einen Weg finden, wie wir Kontaktvermeidungen schaffen, ohne Kitas, Schulen und das Wirtschaftsleben zu schließen", sagte Dreyer. Nach der Konferenz mit der Kanzlerin wird Dreyer am späten Nachmittag eine Pressekonferenz geben. Diese sehen Sie hier auf SWR.de im Livestream.

Dienstag (27. Oktober)

+++ Mainzer Forscher: Luftverschmutzung erhöht Sterberisiko bei Corona +++
20:15 Uhr

Rund 15 Prozent der Covid-19-Todesfälle weltweit könnten auf das Konto der Luftverschmutzung gehen. Diesen Schluss ziehen Mainzer Forscher aus internationalen Daten. Die Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Chemie in Mainz kombinierten unter anderem Krankheitsdaten aus den USA und China mit Daten zur Feinstaubbelastung der Luft. "Wenn die langfristige Belastung durch Luftverschmutzung und eine Infektion mit Sars-CoV-2 zusammenkommen, dann wirkt sich das negativ auf die Gesundheit aus - insbesondere auf Herz- und Blutgefäße", erklärte der Mainzer Kardiologe Thomas Münzel. In den ostasiatischen Ländern könnten demnach 27 Prozent der Covid-19-Todesfälle auf die gesundheitlichen Auswirkungen der schlechten Luftqualität zurückzuführen sein, in Deutschland 26, in Spanien neun und in Neuseeland nur ein Prozent.

+++ Gastronomie hat Angst vor Schließungen +++
19:45 Uhr

Beschließen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Länder bei ihren gemeinsamen Beratungen am Mittwoch eine Art Lockdown, bei dem Restaurants und Bars geschlossen werden? Darum sorgt sich der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga). Der Präsident des Dehoga Rheinland-Pfalz, Gereon Haumann, warnte vor "existenziellen Nöten" bei den Gastwirten, sollte es zu härteren Maßnahmen kommen. Auch der rheinland-pfälzische CDU-Fraktionschef Christian Baldauf sprach sich in einem Brief an Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) gegen drastische Einschränkungen aus.

Bund plant Schließung von Gaststätten Lockdown große Gefahr für rheinland-pfälzische Gastronomie

Kanzlerin Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder beraten in Anbetracht steigender Infektionszahlen derzeit über weitere Einschränkungen. Die Gastronomie in Rheinland-Pfalz ist alarmiert.  mehr...

+++ Quarantäne-Flüchtlinge im Kreis Bad Kreuznach +++
18:45 Uhr

Im Landkreis Bad Kreuznach hat es offenbar mehrere sogenannte Quarantäne-Flüchtlinge gegeben. Dabei handelt es sich um Menschen, die mit dem Corona-Virus infiziert sind, aber ihre Quarantäne nicht einhalten und die Rückreise in ihre Heimatländer antreten. Nach Angaben der Kreisverwaltung handelt es sich dabei um Saisonarbeiter in der Landwirtschaft oder auf dem Bau. Den Betroffenen droht ein Bußgeld.

+++ Verkaufsoffene Sonntage trotz Corona +++
16:30 Uhr

Der Handelsverband Rheinland-Pfalz will trotz der steigenden Zahl an Corona-Infektionen an verkaufsoffenen Sonntagen festhalten. "Mehr Verkaufstage bedeuten auch eine Entzerrung in den Läden", sagte Verbandsgeschäftsführer Thomas Scherer. Nach dem Ladenöffnungsgesetz sind verkaufsoffene Sonntage in Rheinland-Pfalz nur bei besonderen Anlässen wie Stadtfesten erlaubt. Diese seien in diesem Jahr aber weggefallen, betonte Scherer. In Mainz wird es vor Weihnachten keinen verkaufsoffenen Sonntag mehr geben. Ursprünglich war dieser für den 1. Advent am 29. November vorgesehen.

+++ Zahl der Corona-Neuinfektionen erreicht Rekordwert +++
15:00 Uhr

Die Zahl der Corona-Infektionen klettert in Rheinland-Pfalz weiter nach oben und hat einen neuen Rekord erreicht. Angaben des Gesundheitsministeriums zufolge gibt es 698 neue Corona-Infektionen. Das sind 157 mehr als am Vortag. 5.960 Menschen sind derzeit mit dem Virus infiziert. Die Zahl der Todesfälle stieg um acht auf 276. Seit Beginn der Pandemie gibt es insgesamt 17.775 bestätigte Covid19-Fälle. 11.539 Menschen sind genesen.

+++ Pfälzer Verwaltungschefs fordern einheitliche Regeln +++
14:30 Uhr

Mit der Forderung nach landesweit einheitlichen Regelungen bei steigenden Corona-Infektionszahlen haben sich vier Verwaltungschefs aus der Pfalz an die Landesregierung in Mainz gewandt. "Wir fordern die Landesregierung auf, von individuellen lokalen Regelungen Abstand zu nehmen", teilten die Landräte von Germersheim, der Südwestpfalz und der Südlichen Weinstraße sowie der Oberbürgermeister der Stadt Landau mit. Statt eines "Flickenteppichs an Maßnahmen" bräuchten die Menschen klare Regelungen. Wichtig sei ihnen auch das Thema Maskenpflicht an Schulen. Von Kommune zu Kommune unterschiedliche Verordnungen seien keinem erklärbar und ließen die Akzeptanz der Bevölkerung für die notwendigen Maßnahmen sinken.

+++ Neue Corona-Fälle in Altenheimen ++++
13:30 Uhr

In sechs Altenwohnheimen im Landkreis Mainz-Bingen und in der Stadt Mainz gibt es neue Corona-Fälle. Das hat das zuständige Gesundheitsamt mitgeteilt. Im Sörgenlocher Altenzentrum gibt es nach einer erneuten Testung nun insgesamt 35 Personen, die positiv auf das Virus getestet wurden, davon sind 25 Bewohner. Im Altenzentrum in Waldalgesheim sind zwölf Menschen betroffen, davon sieben Bewohner. Nachdem eine Pflegekraft im Seniorenzentrum in Gau-Algesheim positiv war, wurden nun alle in dem Heim getestet. Nach aktuellem Stand sind insgesamt vier Personen infiziert, davon zwei Bewohner. In einem Binger Altenheim kam ein weiterer Fall hinzu, rund 50 durchgeführte Abstriche fielen negativ aus. Die Ergebnisse der Tests einer Einrichtung in Ingelheim stehen noch aus. Gleiches gilt für eine Einrichtung in Mainz.

Besuchsverbot und Aufnahmestopp Corona-Ausbruch in Seniorenheimen in Rheinhessen

Die Corona-Infektionszahlen steigen überall in Rheinhessen an. Während anfänglich vor allem junge Menschen betroffen waren, sind jetzt immer mehr ältere Menschen in Senioreneinrichtungen infiziert.  mehr...

+++ Kommunen verschärfen Corona-Maßnahmen +++
10:30 Uhr

Der Kreis Bernkastel-Wittlich hat seine Corona-Maßnahmen erneut verschärft. Unter anderem dürfen sich bei Veranstaltungen in öffentlichen Räumen maximal 50 Menschen treffen. Im Außenbereich liegt die Grenze bei 100 Personen. Private Feiern sind auf maximal zehn Personen begrenzt. Auch in Kaiserslautern treten am Mittwoch verschärfte Corona-Regeln in Kraft. Unter anderem gilt dann eine Maskenpflicht in der Innenstadt.

+++ Pirmasens noch einziger weißer Fleck im Land +++
8:45 Uhr

Der Pirmasenser Oberbürgermeister Markus Zwick (CDU) ist zufrieden mit dem Verhalten der Bürger in seiner Stadt in der Corona-Pandemie. Sie würden sich größtenteils an die Hygiene- und Abstandsregeln halten. Er sei froh, dass Pirmasens zurzeit noch die einzige Kommune im Land sei, die auf keiner Corona-Warnstufe steht.

+++ Ingelheimer Moscheeverein: Feier war ein Fehler +++
8:30 Uhr

Der Ingelheimer Moscheeverein hat eine Geburtstagsfeier als unverantwortlich kritisiert, die am Wochenende in den Räumlichkeiten stattgefunden hatte. Die Party war von der Polizei aufgelöst worden. Ein junger Mann, der seinen 18. Geburtstag feierte, stand eigentlich unter Quarantäne, weil bei seinem Bruder eine Corona-Infektion festgestellt worden war. Vom Moscheeverein Ingelheim hieß es am Montag, dass das Verhalten der Jugendlichen aus der Gemeinde ein Fehler gewesen sei. Der Vorstand der Moschee sei vorab nicht über die geplante Feier informiert worden. Man habe durchaus Verständnis für das Bedürfnis junger Menschen nach sozialen Kontakten. Dies dürfe aber keine Ausrede bei Verstößen gegen die Infektionsschutz-Regeln sein, so der Verein in einer Stellungnahme.

+++ Gaß: Betrieb in Kliniken muss geschützt werden +++
7:00 Uhr

Der Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Gerald Gaß, hält die stark eingeschränkten Besuchsregeln in den Kliniken für zwingend notwendig. Dies helfe zu vermeiden, dass Infektionen in Krankenhäuser hineingetragen würden. Zudem würden alle Patienten, die neu aufgenommen würden, auf das Coronavirus getestet. Derzeit seien bundesweit 1.400 Covid-19-Erkrankte auf den Intensivstationen. Er erwarte aber, dass sich diese Zahl in den kommenden drei Wochen verdopple und wieder die Maximalzahl vom Frühjahr erreiche, sagte der DKG-Chef aus Andernach dem SWR. Der steile Anstieg sei besorgniserregend. Die Krankenhäuser müssten daher die Kapazitäten aufrecht erhalten. Dabei komme es auch darauf an, dass Mitarbeiter nicht erkrankten und es genügend Personal gebe.

+++ Mieterbund: Stundungsregel wieder einführen +++
6:00 Uhr

Der Deutsche Mieterbund in Rheinland-Pfalz befürchtet, dass die Zahl obdachloser Menschen in den kommenden Monaten in die Höhe schnellen könnte. Man müsse davon ausgehen, dass sich die wirtschaftliche Situation vieler Menschen aufgrund der Corona-Pandemie verschlechtere, sagte der rheinland-pfälzische Landesvorsitzende des Mieterbundes, Franz Obst. Aus seiner Sicht wäre es daher zu befürworten, würde die Bundesregierung die Stundungsregel wieder in Kraft setzen. Zu Beginn der Corona-Krise war eine solche Stundungsregel eingeführt worden. So mussten Mieten unter bestimmten Voraussetzungen zwischen April und Juni nicht sofort gezahlt werden. Vermieter durften den Betroffenen nicht wegen ausbleibender Mietzahlungen kündigen. Seit Juli gilt dieser Schutz aber nicht mehr.

Montag (26. Oktober)

+++ Lehrerverband sieht Lage kritischer als Hubig ++
21:00 Uhr

Nach Ansicht des Präsidenten des Deutschen Lehrerverbandes, Heinz-Peter Meidinger, ist die Lage an den Schulen kritisch. Meidinger sagte dem SWR, es sei zwar so kurz nach dem Schulstart zu früh, ein Resümee zu ziehen. "Aber erste Rückmeldungen, die wir erhalten zeigen, dass auch in Rheinland-Pfalz die Zahl der Schüler, die in Quarantäne müssen, sich von Anfang an erhöht. Und wahrscheinlich in den nächsten Tagen noch stark steigen wird."

Video herunterladen (7,5 MB | MP4)

+++ Dreyer vor Merkel-Gespräch: Private Kontakte auf Prüfstand +++
19:15 Uhr

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wird am Mittwoch zusammen mit den Ministerpräsidenten der Bundesländer über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise beraten. Nach Angaben von Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) soll es dabei auch um weitere Einschränkungen gehen. Es müsse darüber nachgedacht werden, welche Kontakte weiter reduziert werden könnten, "ohne dass Kitas und Schulen schließen müssen und die Wirtschaft zu Boden geht", sagte Dreyer. Unterdessen berichtet die "Bild"-Zeitung, Merkel plane einen "Lockdown Light". Dabei sollten Schulen und Kitas aber geöffnet bleiben. Die Zeitung beruft sich auf "informierte Kreise".

Bund- und Länder-Schalte zu Maßnahmen gegen Virus Jetzt live: Dreyer stellt Ergebnisse vor

Ministerpräsidentin Dreyer will über die Ergebnisse der Bund-Länder-Schalte mit Kanzlerin Merkel informieren. Der SWR überträgt die Pressekonferenz aus der Mainzer Staatskanzlei hier im Livestream.  mehr...

+++ Maßnahmenpaket zur Infektionsbekämpfung in Kaiserslautern +++
18:45 Uhr

Die Stadt Kaiserslautern hat ein Maßnahmenpaket zur Infektionsbekämpfung erlassen. Es soll ab Mittwoch in Kraft treten. Demnach gilt die Maskenpflicht in der kompletten Altstadt, außerdem an vielen Schulen und Bildungseinrichtungen. Die Teilnehmerzahl bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen wird auf 50, bei Veranstaltungen im Freien auf 100 begrenzt. In Gaststätten dürfen pro Tisch nur noch fünf Personen aus maximal zwei Haushalten sitzen. Messen sowie Floh- und Trödelmärkte sind untersagt. Im Amateursport wird die Personenzahl beim Training auf 30 in Sportanlagen im Freien und auf fünf im Innenbereich beschränkt. Wettkämpfe können stattfinden - jedoch ohne Zuschauer. Ob der Weihnachtsmarkt und der verkaufsoffene Sonntag wie geplant stattfinden könnten, sei noch offen, sagte Oberbürgermeister Klaus Weichel (SPD).

+++ Doch mehr Altenheim-Bewohner positiv getestet +++
18:30 Uhr

Im Altenheim des Klinikums Ludwigshafen im Stadtteil Gartenstadt sind offenbar doch mehr Bewohner und Mitarbeiter neu positiv auf das Coronavirus getestet worden als zunächst gemeldet. Den korrigierten Angaben des Klinikums zufolge sind fünf weitere Bewohner und vier Mitarbeiterinnen mit dem Virus infiziert. Damit haben nun insgesamt dreizehn Heimbewohner und sieben Mitarbeiterinnen ein positives Ergebnis. Die neuen Fälle seien in einem anderen Wohnbereich als die ersten festgestellt worden; in dem ersten Bereich habe es keine neuen Fälle gegeben. Das Heim steht seit Anfang vergangener Woche unter Quarantäne. Es gibt ein generelles Besuchsverbot.

+++ Ampel im Landkreis Bad Kreuznach auf Rot +++
18:00 Uhr

Seit diesem Montag steht die sogenannte Corona-Ampel auch im Kreis Bad Kreuznach auf Rot. Wie die Kreisverwaltung mitteilte, sind über das Wochenende 33 neue Fälle hinzugekommen. Damit liegen die Neufälle pro 100.000 Einwohner innerhalb von einer Woche im Kreis nun bei rund 55. Um eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern, wurden Einschränkungen erlassen. Dazu zählt eine Maskenpflicht im Unterricht an zwei Schulen in der Stadt Bad Kreuznach, außerdem Beschränkungen bei privaten Feiern und beim Sport.

+++ Koblenz verschärft Corona-Regeln
17:15 Uhr

Auch für Koblenz gilt inzwischen die Corona-Warnstufe Rot - deswegen verschärft die Stadt die Maskenpflicht und ordnet weitere Einschränkungen an. So muss in weiten Teilen der Innenstadt im öffentlichem Raum zwischen 20 und 5 Uhr eine Abdeckung für Mund und Nase getragen werden, wie die Stadt am Montag mitteilte. Auch in Kirchen, anderen Gebetsräumen sowie in Kinos, Theatern und Museen muss nun stets eine Maske getragen werden, die auch am Sitzplatz nicht mehr abgelegt werden darf. In Kneipen und Restaurants in Koblenz dürfen künftig höchstens fünf Personen an einem Tisch sitzen - oder Menschen aus zwei Haushalten. Die neuen Regeln gelten von diesem Donnerstag (29.10.) an zunächst bis Ende November. Auch andere Städte haben zuletzt die Regeln verschärft, so gilt etwa auch in Kaiserslautern bald eine Maskenpflicht in der Fußgängerzone.

+++ Kein verkaufsoffener Sonntag in Mainz +++
16:15 Uhr

In Mainz wird es Ende November doch keinen verkaufsoffenen Sonntag geben. Das hat die Stadt mitgeteilt. Der Tag war als Ergänzung zur Eröffnung des geplanten Weihnachtsmarktes gedacht gewesen, so die Mainzer Wirtschaftsdezernentin Matz. Er hätte den Einzelhändlern in der Corona-Krise eine weitere Einnahmemöglichkeit bieten sollen. Allerdings seien die Stadt, die Einzelhändler sowie die Werbegemeinschaft und das Citymarketing zu dem Ergebnis gekommen, ein verkaufsoffener Sonntag sei das falsche Signal. Zwar sei es enorm wichtig, den Einzelhandel zu unterstützen, die aktuellen Infektionszahlen ließen eine sichere Durchführung einer solchen Aktion aber nicht zu.

+++ 541 Neuinfektionen am Montag +++
14:45 Uhr

Die Zahl der laborbestätigten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Rheinland-Pfalz am Montag um 541 gestiegen. Das ist mehr als am Sonntag (431), liegt aber unter dem bisher gemeldeten Höchstwert von 594 am vergangenen Freitag. Seit Ausbruch der Pandemie haben sich damit im Land 17.077 Menschen angesteckt. Aktuell infiziert sind 5.391 Personen, 11.418 gelten als genesen. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung liegt weiterhin bei 268.

+++ Tourismusbranche zieht gemischte Bilanz +++
14:00 Uhr

Die rheinland-pfälzische Tourismusbranche hat zum Ende der Herbstferien eine gemischte Bilanz gezogen. Die bundesweite Diskussion um ein Beherbergungsverbot habe "verheerende Konsequenzen" gehabt, so Stefan Zindler, Geschäftsführer der Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH. Vielerorts habe es Stornierungen gegeben, neue Buchungen seien ausgeblieben. Auf der anderen Seite seien Familien- und Aktivurlaub in der Ferienwohnung oder auf dem Bauernhof stark nachgefragt gewesen, auch Campingplätze meldeten eine stabile bis sehr gute Buchungslage. Generell sei die Branche aber noch nicht über den Berg und vom Normalbetrieb weit entfernt.

+++ Kaiserslautern verfügt Maskenpflicht in der Innenstadt +++
13:45 Uhr

Ab Mittwoch gilt wegen der steigenden Zahl von Corona-Neuinfektionen in der gesamten Fußgängerzone von Kaiserslautern Maskenpflicht. Das haben Vertreter von Stadt und Land heute entschieden. Welche weiteren Einschränkungen ab Mittwoch gelten werden, teilt die Stadt nach eigenen Angaben im Laufe des Tages mit. Die verschärften Regeln gelten vorerst für vier Wochen. In Stadt und Kreis gilt seit dem vergangenen Wochenende Corona-Warnstufe Rot. Kaiserslautern liegt über der Schwelle von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz wurde am Sonntag mit 87 angegeben.

+++ Derzeit etwa 100 Bundeswehrsoldaten im Corona-Einsatz +++
13:00 Uhr

Um das Personal in den Gesundheitsämtern zu unterstützen, sind aktuell etwa 100 Bundeswehrsoldaten im Einsatz. Wie der Sprecher des Landeskommandos Rheinland-Pfalz mitteilte, sind annähernd 45 Frauen und Männer in acht Landkreisen tätig, um Infektionsketten aufzuspüren. Außerdem würden Sanitätssoldaten Abstriche für Corona-Tests vornehmen. Zudem unterstütze die Bundeswehr die Ämter beispielsweise bei der Auswertung von Formularen. Da noch neun weitere Kommunen um Unterstützung angefragt hätten, werde die Zahl der eingesetzten Soldaten in den kommenden Tagen auf etwa 150 steigen, sagte der Sprecher weiter.

+++ Hubig: Schulen nur im äußersten Notfall schließen +++
12:15 Uhr

Die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD) will nur im äußersten Notfall Schulen komplett schließen lassen. Das oberste Ziel sei es, dass die Schulen so lange wie nur möglich im Präsenzunterricht blieben, sagte Hubig im SWR. "Wir gucken uns das Geschehen in den Schulen sehr genau an", versicherte die Ministerin. Vor den Herbstferien sei nur ein "sehr sehr geringer Anteil" an Schülern und Lehrkräften infiziert gewesen. Jetzt werde man weitere Maßnahmen ergreifen, "regional angepasst vor Ort". Im Zweifelsfall müsse es außerhalb der Schulen "mehr Beschränkungen" geben, damit die Schulen offen bleiben könnten, forderte Hubig in einem Gespräch mit dem SWR.

+++ Spielbanken verzeichnen weniger Besucher und Umsatz +++
10:00 Uhr

Auch nach der Corona-Zwangspause haben die staatlich konzessionierten Spielbanken in Rheinland-Pfalz einen Besucher- und Umsatzrückgang hinnehmen müssen. Auf das ganze Jahr gesehen rechnen die Betreiber mit etwa einem Viertel weniger Gäste als 2019. Gründe seien die Einlassbeschränkungen, die begrenzten Spielmöglichkeiten sowie das ungemütlichere Flair der Casinos durch Maskenpflicht und ein reduziertes gastronomisches Angebot, sagte der Betreiber der Casinos in Mainz, Trier und Bad Ems, Christian Kreyer. Neben den genannten gibt es noch drei weitere Spielbanken in Bad Neuenahr, Bad Dürkheim und am Nürburgring in der Eifel. Alle sechs Casinos hätten im Vergleich zum Vorjahr einen Umsatzrückgang um rund 17 Prozent verzeichnet. Bundesweit sei es bis Ende September zu einem durchschnittlichen Umsatzrückgang von rund 40 Prozent gekommen, sagte der Vorsitzende des Bundesverbandes deutscher Spielbanken, Lutz Schenkel.

+++ Warnstufe Rot - Task Force berät in Kaiserslautern +++
8:45 Uhr

In Kaiserslautern befasst sich nach Angaben der Stadt heute eine Task Force mit strengeren Corona-Schutzmaßnahmen. Die Stadt gilt seit dem Wochenende als Risikogebiet. Am Samstag rief das Land Warnstufe Rot für Kaiserslautern aus. Laut Stadt haben sich die meisten Menschen im privaten Umfeld angesteckt – zum Beispiel bei Familienfeiern. Oberbürgermeister Klaus Weichel (SPD) bezeichnet die Lage als ernst. Es müsse für "jeden Einzelnen darum gehen, das Infektionsgeschehen wieder zu verlangsamen, und zwar schnellstmöglich".

+++ Corona-Testzentrum vorübergehend geschlossen +++
7:15 Uhr

Das Corona-Testzentrum in Schwedelbach im Kreis Kaiserslautern ist von heute an zwei Wochen geschlossen. Wie die Kreisverwaltung mitteilte, muss das Testzentrum für die kalten Wintermonate umgebaut werden. Menschen, die Symptome einer möglichen Covid-19-Erkrankung zeigten, könnten sich im neuen Testzentrum am Warmfreibad Kaiserslautern testen lassen. Dieses hat montags bis freitags zwischen 15 und 18 Uhr geöffnet.

+++ Schulbeginn in angespannter Lage +++
6:15 Uhr

Zum Schulbeginn nach den Herbstferien müssen viele Schüler weiterführender Schulen ab heute auch im Unterricht eine Maske tragen. Nach Angaben des Bildungsministeriums gilt das für fast alle Regionen mit der höchsten Corona-Warnstufe Rot. An Grund- und Förderschulen soll der Mund-Nasen-Schutz im Unterricht aber "nur in absoluten Ausnahmefällen" vorgeschrieben werden.

Kann der Regelunterricht gehalten werden? Hubig will Schulen nur im äußersten Notfall schließen

Für die Schüler in Rheinland-Pfalz hat nach den Herbstferien am Montag wieder der Unterricht begonnen. Trotz steigender Corona-Zahlen will Ministerin Hubig die Schulen nur im äußersten Notfall schließen. Der Lehrerverband sieht das kritisch.  mehr...

SWR Aktuell Rheinland-Pfalz SWR Fernsehen RP

+++ Strengere Regeln für Feiern in Rheinland-Pfalz +++
6:00 Uhr

Von heute an dürfen in Rheinland-Pfalz bei privaten Feiern nur noch höchstens 25 Personen zusammenkommen – zum Beispiel bei einer geschlossenen Gesellschaft, für die ein Restaurant angemietet wurde. Die Landesregierung hat die Corona-Bekämpfungsverordnung entsprechend geändert – mit der Begründung, dass private Feiern derzeit die Hauptursache für Corona-Infektionen seien. Bisher lag die landesweite Obergrenze für Privatfeiern bei 75 Teilnehmern. Viele Kreise und Städte mit erhöhten Ansteckungszahlen haben bereits die Personenzahl bei Privatfeiern begrenzt – zum Teil sogar auf unter 25. Diese regionalen Regelungen bleiben weiter gültig.

Privatfeiern, Sport, Veranstaltungen Diese Corona-Regeln gelten in Rheinland-Pfalz

Was geht noch? Was ist weiter verboten? Einen Überblick über die Corona-Beschränkungen in Rheinland-Pfalz zu behalten, ist nicht leicht. Hier eine Übersicht über die wichtigsten Regelungen.  mehr...

Sonntag (25. Oktober)

+++ Wittlicher Stadtrat demonstriert gegen Corona-Leugner +++
19:00 Uhr

In Wittlich gibt es sonntags regelmäßig Demonstrationen von sogenannten Corona-Rebellen - und die entsprechenden Gegendemos. Verstärkt wird die Gegenseite jetzt durch den Wittlicher Stadtrat.

Video herunterladen (4,3 MB | MP4)

+++ Dreyer spricht kommende Woche zur Corona-Politik im Bundestag +++
15:00 Uhr

Bei den Debatten zur Corona-Politik im Deutschen Bundestag in der kommenden Woche wird nach SWR-Informationen auch die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) das Wort ergreifen. Ihre Rede wird für Mittwoch oder Donnerstag erwartet. Der genaue Termin steht noch nicht fest. Artikel 43 Absatz 2 im Grundgesetz räumt den Mitgliedern des Bundesrates und der Bundesregierung ein Rederecht zu jeder Zeit ein. Beiträge von der Bundesratsbank des Deutschen Bundestages aus sind aber äußerst selten.

+++ 431 neue Corona-Fälle am Sonntag +++
11:30 Uhr

Das Gesundheitsministerium meldet am Sonntag 431 neue Infektionen mit dem Coronavirus. Das sind 94 mehr als am Vortag. 5.032 Menschen im Land sind aktuell mit dem Coronavirus infiziert, am Vortag waren es 4.754. Im Zusammenhang mit einer Infektion sind bislang 268 Menschen gestorben. Das Gesundheitsministerium meldet auch am Sonntag keinen neuen Todesfall. 11.236 Menschen gelten als genesen.

In 16 Landkreisen (Vortag zwölf) und sechs kreisfreien Städten (Vortag vier) gilt die Warnstufe Rot. Die Landkreise Bernkastel-Wittlich (100,5), Altenkirchen (108,7) und Bitburg-Prüm (155,5) und die kreisfreie Stadt Mainz (113,9) haben bereits einen Inzidenzwert von über Hundert erreicht.

+++ Kommunen bitten, Halloween-Partys ausfallen zu lassen +++
8:45 Uhr

Viele rheinland-pfälzische Kommunen pochen angesichts der steigenden Zahl an Corona-Infektionen auf einen Verzicht von Halloween-Partys und auch Martinsumzügen. Vielerorts sollen die Kontrollen am 31. Oktober verstärkt werden.

Halloween und Martinstag Kommunen fordern Zurückhaltung bei Halloween-Partys

Viele rheinland-pfälzische Kommunen pochen angesichts der steigenden Zahl an Corona-Infektionen auf einen Verzicht von Halloween-Partys und auch Martinsumzügen.  mehr...

+++ 28 Verstöße gegen Corona-Regeln in Ingelheim +++
7:45 Uhr

Bei Kontrollen von Gaststätten und Menschen in Ingelheim in der Nacht zum Samstag hat die Polizei 28 Verstöße gegen die geltende Corona-Verordnung festgestellt. Dabei wurden mehrere Verstöße gegen die Maskenpflicht geahndet. Außerdem wurden in Gaststätten Kontaktlisten nicht korrekt oder vollständig geführt, so die Polizei. Auf die Gastronomen kommen nun Ordnungswidrigkeitsverfahren zu.

Samstag (24. Oktober)

+++ Kaiserslautern hat nun auch Corona-Alarmstufe Rot +++
19:00 Uhr

Die Stadt Kaiserslautern rutschte am Samstag in die Corona-Alarmstufe Rot. Laut Landesuntersuchungsamt liegt der Inzidenzwert für Kaiserslautern bei 65. Eine Taskforce soll sich nun mit strengeren Corona-Schutzmaßnahmen befassen. Die Stadt Zweibrücken ist hingegen nicht mehr länger Corona-Risikogebiet. Mit einem Inzidenzwert von 23,4 ist Zweibrücken von Rot auf Gelb runtergestuft worden.

+++ Restaurants rüsten sich für verschärfte Regeln +++
18:45 Uhr

Ab Montag sind in Rheinland-Pfalz höchstens 25 Menschen auf Privatfeiern erlaubt - egal ob Risikogebiet oder nicht. Für Restaurants und Gaststätten ist das natürlich schwierig. Einige rüsten auf, wie das Café Dinges in Mainz.

Video herunterladen (4,5 MB | MP4)

+++ Zahl der Infizierten in Trierer Flüchtlingsunterkunft steigt +++
17:00 Uhr

In einer Flüchtlingsunterkunft in Trier sind weitere Bewohner positiv auf das Coronavirus getestet worden. Nach Angaben der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) Rheinland-Pfalz waren am Samstag 23 Menschen mit dem Virus infiziert. Am Freitag wurden noch 14 Infizierte gemeldet. Um eine weitere Verbreitung zu verhindern, habe die Stadt Trier gemeinsam mit dem Gesundheitsamt des Landkreises Trier-Saarburg eine Quarantäne für die gesamte Einrichtung angeordnet. Der ADD zufolge leben aktuell 387 Frauen und Männer in der Unterkunft. Die Ursache des Ausbruchs sei auf die allgemein stark steigenden Infektionszahlen zurückzuführen, hieß es in einer Mitteilung.

+++ Kreise Birkenfeld und Bitburg-Prüm verschärfen Regeln +++
12:45 Uhr

Der Kreis Birkenfeld und der Eifelkreis Bitburg-Prüm haben ihre Corona-Maßnahmen nochmal verschärft. Ab Sonntag dürfen in beiden Landkreisen öffentliche Veranstaltungen in geschlossenen Räumen nur noch mit maximal 50 Personen stattfinden. Zudem wurde die Teilnahme bei Bestattungen auf die engsten Verwandten beschränkt. Im Kreis Birkenfeld dürfen sich in der Öffentlichkeit nur noch fünf Personen oder maximal zwei Hausstände treffen. Private Feiern wurden auf maximal zehn Personen aus zwei Haushalten beschränkt. Zwischen 23 und 6 Uhr darf im Kreis Birkenfeld kein Alkohol verkauft oder ausgeschenkt werden. Außerdem gilt dort auf stark besuchten Plätzen eine Maskenpflicht.

+++ 337 neue Corona-Fälle am Samstag +++
11:15 Uhr

Das Gesundheitsministerium meldet am Samstag 337 neue Infektionen mit dem Coronavirus. 4.754 Menschen im Land sind aktuell mit dem Coronavirus infiziert, am Vortag waren es 4.557. Im Zusammenhang mit einer Infektion sind bislang 268 Menschen gestorben. Das Gesundheitsministerium meldet am Samstag keinen neuen Todesfall. 11.351 Menschen gelten als genesen. In zwölf Landkreisen und vier kreisfreien Städten gilt die Warnstufe Rot. Die Landkreise Bernkastel-Wittlich (109,3) und Bitburg-Prüm (143,4) haben bereits einen Inzidenzwert von über Hundert erreicht.

+++ Auch zweiter Coronatest von Christian Baldauf negativ +++
10:00 Uhr

Auch der zweite Coronatest von CDU-Landtagsfraktionschef Christian Baldauf ist negativ. Der CDU-Spitzenkandidat hatte sich am Mittwoch vorübergehend selbst isoliert. Zuvor hatte ihn das Gesundheitsamt Trier-Saarburg darüber informiert, eine Veranstaltung besucht zu haben, an der eine inzwischen positiv getestete Person teilgenommen hatte.

+++ Feiernde Studierende in Vallendar missachten Regeln +++
09:15 Uhr

In Vallendar bei Koblenz haben Studierende der dortigen Hochschule einen Polizeieinsatz ausgelöst. Laut Polizei hatten sich Anwohner beschwert, weil die Gruppe zu laut war und den Corona-Abstand nicht eingehalten haben soll. Auch in der Fußgängerzone hat die Polizei demnach feiernde Gruppen ohne Abstand angetroffen. In den letzten Wochen sind immer wieder solche Versammlungen aufgefallen. Deshalb wurde auch über ein Alkoholverbot auf den Plätzen in der Innenstadt diskutiert.

+++ Corona-Ausbruch bei Frosta offenbar eingedämmt +++
06:45 Uhr

Der Corona-Ausbruch beim Tiefkühl-Gemüse-Hersteller Frosta in Bobenheim-Roxheim (Rhein-Pfalz-Kreis) scheint eingedämmt zu sein. Wie das Unternehmen mitteilte, ist seit Mitte vergangener Woche kein neuer Fall dazu gekommen. Damals waren 45 der 181 Mitarbeiter positiv getestet worden. Die verbliebenen gesunden Frosta-Beschäftigten seien in dieser Woche am Montag und Mittwoch erneut auf Corona getestet worden.

+++ Weihnachtsmärkte nicht in gewohnter Form +++
06:30 Uhr

Als Folge der steigenden Corona-Zahlen werden in Deutschland reihenweise die Weihnachtsmärkte abgesagt. Auch in Rheinland-Pfalz wird die Zahl der Verkaufsstände und Glühweinbuden wohl überschaubar bleiben. In der gewohnten Form wird in diesem Jahr wohl keiner stattfinden. Das lässt schon die aktuelle Corona-Verordnung des Landes nicht zu, die die Zahl der Besucher bei Veranstaltungen im Freien zuletzt auf 250 begrenzte. In vielen Städten wie Mainz und Ludwigshafen sind die Regelungen noch deutlich schärfer.

Absagen und Konzeptänderungen in Rheinland-Pfalz Wo finden Weihnachtsmärkte noch statt

Als Folge der steigenden Corona-Zahlen werden in Deutschland reihenweise die Weihnachtsmärkte abgesagt. Auch in Rheinland-Pfalz wird die Zahl der Verkaufsstände und Glühweinbuden wohl überschaubar bleiben.  mehr...

+++ Masken-Kontrolltag +++
06:30 Uhr

Ordnungsämter und Polizei in Rheinland-Pfalz kontrollieren heute bei einem landesweiten Kontrolltag erneut die Einhaltung der Maskenpflicht. Hintergrund sind die stark angestiegenen Infektionszahlen. Es gehe noch einmal um die Sensibilisierung der Bevölkerung, sagte Innenminister Roger Lewentz (SPD). Der Fokus liege auf Mainz, Trier, Kaiserslautern und Prüm. Kontrolliert werden soll insbesondere an öffentlichen Plätzen, in Spielhallen und gastronomischen Betrieben.

Freitag (23. Oktober)

+++ Drei Impfstoff-Lager in Rheinland-Pfalz geplant +++
22:15 Uhr

Das Bundesgesundheitsministerium sieht nach Angaben der Landesregierung drei Lager für einen möglichen Corona-Impfstoff in Rheinland-Pfalz vor. Das Berliner Ministerium habe den Bundesländern eine Abfrage zu geeigneten Adressen zugesandt, teilte das Gesundheitsministerium mit. "Rheinland-Pfalz arbeitet mit Hochdruck an der Organisation und Vorbereitung der Impfung für die Menschen im Land", sagte Ministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD).

+++ Task Force setzt auf regionale Maßnahmen +++
21:45 Uhr

Der Leiter der Corona-Task-Force in Rheinland-Pfalz, Detlev Placzek, glaubt nicht, dass es zu einem Lockdown im gesamten Bundesland kommen wird. Der regionale Warn- und Aktionsplan setze auf gezielte Maßnahmen vor Ort.   

Video herunterladen (6,2 MB | MP4)

+++ Coronavirus-Fälle in Trierer Asylbewerber-Heim +++
19:45 Uhr

In der Aufnahmeeinrichtung für Asylbewerber in Trier sind 14 Bewohner positiv auf das Coronavirus getestet worden. Wie die zuständige Behörde mitteilt, wurden die Infizierten und ihre engen Kontaktpersonen isoliert. Das Gesundheitsamt verfolge die weiteren Kontakte. Die Stadt Trier hat heute die Warnstufe Rot erreicht – mit mehr als 50 Infizierten pro 100.000 Bewohner in den vergangenen sieben Tagen.

+++ Wegen Warnstufe Rot: Schärfere Auflagen in Trier +++
17:45 Uhr

Von Samstag an muss in der Trierer Fußgängerzone ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Zudem herrscht an weiterführenden Schulen während der gesamten Schulzeit, also auch im Unterricht, eine Maskenpflicht, wie die Stadt mitteilte. Diese und weitere Schritte sehen neue Allgemeinverfügungen vor, die im Fall der Stadt Trier am Samstag und im Fall des Kreises Trier-Saarburg am Montag in Kraft treten. Grund für die Maßnahmen ist, dass auch für Trier nun die Corona-Warnstufe Rot gilt. Der Ausschank und Verkauf von Alkohol ist demnach ab 24.00 Uhr bis 6.00 Uhr verboten. Einschränkungen gelten auch für das Sporttraining. Innen ist es nur noch mit bis zu fünf Personen zulässig, Wettkampfsituationen sowie Kontaktsport wie Fußball oder Handball sind untersagt. Im Freien dürfen bis zu 30 Menschen auf Sportanlagen trainieren.

+++ Westpfalzklinikum verschiebt Operationen teilweise +++
17:15 Uhr

Das Westpfalz-Klinikum in Kaiserslautern reagiert auf die steigenden Corona- Infektionszahlen und setzt alle geplanten, nicht medizinisch notwendigen Behandlungen aus. Das teilte das Krankenhaus mit. Außerdem wurden die Besuchsregeln verschärft. An den Standorten Kaiserslautern, Kusel, Kirchheimbolanden und Rockenhausen gibt es einen Besuchsstopp. Ausnahmen seien möglich, etwa bei der Begleitung von Schwerkranken oder Sterbenden sowie bei Geburten, hieß es.

Corona-Fallzahlen steigen weiter Immer mehr Kliniken verhängen Besuchsverbote

Vor dem Hintergrund immer weiter ansteigender Corona-Fallzahlen haben mehrere rheinland-pfälzische Krankenhäuser Besuchsverbote angeordnet. Zu ihnen gehört auch das Westpfalzklinikum.  mehr...

+++ Keine Kontrollen von Berufspendlern aus dem Ausland +++
16:30 Uhr

Die rheinland-pfälzische Landesregierung plant keine Corona-Testpflicht für Berufspendler aus dem Ausland. Eine solche gilt seit Freitag in Bayern. Wer sich dort regelmäßig aus beruflichen Gründen oder zur Ausbildung aufhält, muss demnach einmal wöchentlich einen negativen Coronatest vorlegen. Auf SWR-Anfrage erklärte die Staatskanzlei in Mainz dazu: "Aktuell prüft die Landesregierung die Umsetzung der Muster-Quarantäneverordnung des Bundes und damit auch die Teststrategie für Einreisende aus Risikogebieten." Diese sehe grundsätzlich keine wöchentliche Testpflicht vor.

+++ 594 neue Corona-Fälle am Freitag +++
14:30 Uhr

Das Gesundheitsministerium meldet am Freitag 594 neue Infektionen mit dem Coronavirus. 4.557 Menschen im Land sind aktuell mit dem Coronavirus infiziert, am Vortag waren es 4.057. Im Zusammenhang mit einer Infektion sind bislang 268 Menschen gestorben, einer mehr als am Donnerstag. 10.943 Menschen gelten als genesen. Seit Freitag gilt für fünf weitere Städte und Kreise im Land die Warnstufe Rot. Dabei handelt es sich laut Landesuntersuchungsamt um den Kreis Germersheim (55,8), den Kreis Mainz-Bingen (59,1), die Südwestpfalz (68,5), den Kreis Trier-Saarburg (54,9) sowie die Stadt Trier (63,7).

+++ Bildungsministerin zufrieden mit Herbstschulen +++
14:15 Uhr

Am letzten Tag der sogenannten Herbstschule hat die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD) ein positives Fazit gezogen. "Wir sehen an der Freude der Kinder, dass es die richtige Entscheidung war", sagte Hubig beim Besuch eines Herbstkurses an der Mainzer Ludwig-Schwamb-Schule.

Positive Bilanz gezogen Bildungsministerin Hubig zufrieden mit Herbstschulen

Herbstferien sind nicht immer schulfrei - schon gar nicht im Corona-Jahr. Da gab es die sogenannten Herbstschulen. Ein Erfolgsmodell, sagt Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD).  mehr...

+++ Ministerium bekräftigt: Impfungen voraussichtlich Anfang 2021 +++
12:15 Uhr

Das Bundesgesundheitsministerium bleibt bei seiner Einschätzung, dass erste Corona-Impfungen voraussichtlich in den ersten Monaten des nächsten Jahres möglich werden. Die "Bild"-Zeitung hatte zuvor unter Berufung auf Teilnehmer einer Videoschaltkonferenz der Gesundheitsminister der Länder mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) berichtet, dass Impfungen schon früher möglich sein könnten.

Nach Medienberichten Biontech: Noch keine Zulassung für Impfstoff beantragt

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) soll laut Bild-Zeitung gesagt haben, die Mainzer Firma Biontech stehe kurz vor der Zulassung eines Corona-Impfstoffes. Biontech und das Bundesgesundheitsministerium wollen das so nicht bestätigen.  mehr...

+++ Lehrerverband sieht Schulen schlecht für Lockdown gerüstet +++
11:00 Uhr

Der rheinland-pfälzische Lehrerverband VBE sieht die Schulen für eine mögliche zweite Schließung schlecht gerüstet. Das liege daran, dass die Landesregierung keine technischen Mindeststandards festgelegt habe, sagte der stellvertretende VBE-Landesvorsitzende Lars Lamowski dem SWR. "Am meisten bringen würde es, wenn die Schulen und die Klassen so ausgestattet würden, dass die Kinder sich von zu Hause in den Unterricht einschalten könnten", so Lamowski. Dafür brauche es eine Kamera in der Klasse und vielleicht einen zweiten Bildschirm, auf dem die Kinder zu sehen seien, die von zu Hause aus teilnähmen. Über so eine Ausstattung verfügten die Schulen bislang nicht.

+++ Koblenzer Kliniken verschärfen Besuchsregeln +++
10:30 Uhr

Alle Kliniken in Koblenz haben wegen der deutlich steigenden Corona-Zahlen ihre Besuchsregeln verschärft. Wie das Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein, das Bundeswehrzentralkrankenhaus und das katholische Klinikum Koblenz-Montabaur mitteilten, sollten sich die Besucher vorab über die verschärften Regeln informieren. Ausnahmen sollen aber für frisch gebackene Väter gelten und für die Familien von Patienten, deren Zustand sich massiv verschlechtert.

+++ Corona-Ambulanz in Speyer wieder aktiviert +++
10:00 Uhr

In Speyer nimmt wegen steigender Infektionszahlen die Corona-Ambulanz ihre Arbeit wieder auf. Das sogenannte Abstrichzentrum sei montags, mittwochs und freitags jeweils zwischen 15 und 18 Uhr geöffnet. Alle Bewohner aus der Stadt und dem Einzugsgebiet von Speyer können sich dort kostenlos testen lassen, wenn sie engen Kontakt zu einem infizierten Menschen hatten. Ebenso richtet sich die Testambulanz an Personen, die eine rote Meldung in ihrer Corona-Warn-App erhalten haben oder sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben. Notwendig ist dazu eine Anmeldung über die Hotline des Kreisverbandes des Deutschen Roten Kreuzes in Speyer.

+++ Dreyer offen für Mitspracherecht der Parlamente +++
9:00 Uhr

Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) hat Kritik zurückgewiesen, den Landtag in der Corona-Pandemie zu wenig an Entscheidungen zu beteiligen. Im SWR sagte sie, die Länder handelten auf Basis des Bundesinfektionsschutzgesetzes. "Das Bundesinfektionsschutzgesetz ist erst einmal eine Bundessache und wir führen im Grunde dann aus", so Dreyer. Wenn man eine andere Aufgabenverteilung wolle, seien die Abgeordneten im Bundestag gefragt. Dennoch sei die rheinland-pfälzische Regierung dafür offen, über mehr Mitspracherecht zu reden. Der parlamentarische Geschäftsführer der CDU, Martin Brandl, hatte gefordert, die Opposition müsse in der Pandemie an den Kabinettssitzungen teilnehmen dürfen.

+++ Keine klassischen Martinsumzüge in diesem Jahr +++
07:15 Uhr

Die ersten Städte und Landkreise in Rheinland-Pfalz haben es schon angekündigt: Die Martinsumzüge fallen wegen Corona ins Wasser. Stattdessen soll der Tag vielerorts auf andere Weise begangen werden.

Kaum Rabimmel, Rabammel, Rabumm Klassische Martinsumzüge sind in diesem Jahr nicht drin

Die ersten Städte und Landkreise in Rheinland-Pfalz haben es schon angekündigt: Die Martinsumzüge fallen - keinen wundert's - wegen Corona ins Wasser. Stattdessen soll der Tag vielerorts auf andere Weise begangen werden.  mehr...

+++ Einschränkungen in Ludwigshafen greifen +++
07:00 Uhr

Wegen der steigenden Infektionszahlen in Ludwigshafen schränkt die Stadtverwaltung ab heute das öffentliche Leben ein. Seit Mitternacht gelten verschärfte Kontaktbeschränkungen, eine Maskenpflicht im Innenstadtbereich und Sperrstunden in Gaststätten und Spielhallen. Gemeinsames Sport-Training in Hallen ist nur bis fünf Personen erlaubt. Feste Gruppenkurse in Fitness- oder Tanzstudios dürfen für bis zu zehn Menschen angeboten werden. Die Allgemeinverfügung gilt in Ludwigshafen zunächst bis zum 22. November.

+++ Wo Halloween in Corona-Zeiten stattfindet +++
06:45 Uhr

Mit Halloween steht am 31. Oktober ein gerade bei Kindern und Familien beliebter Termin an. Die Corona-Pandemie sorgt zwar für Einschränkungen - aber unter Einhaltung gewisser Regeln ist trotzdem Halloween-Spaß möglich.

"Süßes oder Saures" und Events in Freizeitparks Trotz Corona: Was zu Halloween in Rheinland-Pfalz geht

Mit Halloween steht am 31. Oktober ein gerade bei Kindern und Familien beliebter Termin an. Corona sorgt zwar für Einschränkungen - aber trotzdem ist Halloween-Spaß möglich.  mehr...

Corona-Pandemie in Rheinland-Pfalz Mehr als 600 Neuinfektionen am Mittwoch

Die Zahl der bestätigten Corona-Neuinfektionen in Rheinland-Pfalz steigt weiter stark an: Am Mittwoch wurden 630 Neuinfektionen gemeldet. Zudem sind drei weitere Menschen an dem Virus gestorben.  mehr...

Wie die Pandemie über Rheinland-Pfalz kam Corona - eine Chronologie

Das Coronavirus hat seit Beginn des Jahres die Welt fest im Griff. Wann kam das Virus in Rheinland-Pfalz an? Und wie veränderte es das tägliche Miteinander Schritt für Schritt? Ein Rückblick.  mehr...

Privatfeiern, Sport, Veranstaltungen Diese Corona-Regeln gelten in Rheinland-Pfalz

Was geht noch? Was ist weiter verboten? Einen Überblick über die Corona-Beschränkungen in Rheinland-Pfalz zu behalten, ist nicht leicht. Hier eine Übersicht über die wichtigsten Regelungen.  mehr...

Wie schütze ich mich? Wie ist die Lage in meinem Heimatort? Coronavirus: Alles Wichtige für Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg

Coronavirus: Wie kann ich mich schützen? Wie hoch ist die Ansteckungsgefahr? Hier finden Sie alles Wichtige für Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz  mehr...

STAND
AUTOR/IN