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Das Coronavirus bestimmt weiter das öffentliche Leben in Rheinland-Pfalz. Seit Anfang November gelten wieder erhebliche Einschränkungen - die Zahl der Neuinfektionen liegt teils höher als im Frühjahr. Die aktuellen Entwicklung hier im Blog.

Samstag (28. November)

+++ Ausstellung gegen Fake News immer wieder zerstört +++
21:00 Uhr

Einer Wanderausstellung, die seit dem Sommer durch Rheinland-Pfalz zieht. will Halbwahrheiten oder Fake News entgegentreten. Schon mehrfach wurden Tafeln beschmiert und zerstört. Jetzt wurde sie in Ludwigshafen aufgebaut.

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+++ Biontech-Impfstoff vor Zulassung in Großbritannien +++
20:00 Uhr

Der Corona-Impfstoff des Mainzer Unternehmens Biontech und des US-Konzerns Pfizer soll in Großbritannien offenbar schon nächste Woche zugelassen werden. Nur wenige Stunden später solle auch die Auslieferung des Mittels beginnen, berichtet die britische Zeitung „Financial Times“. In der EU ist nach Einschätzung von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU) eine Zulassung in der zweiten Dezemberhälfte möglich. Auch in den USA haben die Unternehmen eine Notfallzulassung ihres Impfstoffs beantragt. Er könnte dort ab 11. Dezember zugelassen werden.

+++ Der Rheinland-Pfalz-Ausstellung droht das Aus +++
19:30 Uhr

Die Rheinland-Pfalz-Ausstellung in Mainz steht vor dem wirtschaftlichen Aus. Das teilte der Veranstalter RAM Regio mit. Die Firma hat Insolvenz angemeldet. In die finanzielle Schieflage geriet die Verbraucher-Ausstellung, weil sie dieses Jahr wegen der Corona-Pandemie ausfallen musste. Nun hofft der Veranstalter auf einen Schuldenschnitt seitens seiner Gläubiger.

+++ Outlet Zweibrücken wegen Überfüllung zeitweise geschlossen +++
18:00 Uhr

Das Outlet-Center in Zweibrücken musste erneut wegen Überfüllung zeitweise geschlossen werden. Wegen der Corona-Beschränkungen dürfen derzeit nur etwa 2.000 Leute auf das Gelände. Hunderte mussten daher draußen warten. Schon vor der Öffnung um 9 Uhr gab es lange Schlangen. Bereits am Freitag war das Outlet wegen der Angebote am sogenannten Black Friday total überfüllt. Schon auf den Abfahrten der Autobahn war es zu Staus gekommen.

+++ "Initiative Querdenken" demonstriert in Bad Kreuzbach +++
17:30 Uhr

Mehrere Dutzend Menschen haben am Samstag in Bad Kreuznach gegen die Corona-Einschränkungen demonstriert. Dabei hielten sie weitgehend Abstand und trugen Masken. Eine geplante Demonstration der "Querdenken-Bewegung" in Mainz war am Donnerstag abgesagt worden.

+++ Tiere im Zoo ändern in Corona-Zeit ihr Verhalten +++
17:15 Uhr

Wegen Corona sind derzeit auch die Tierparks geschlossen. Bestimmte Tierarten ändern offensichtlich ihr Verhalten. Besuchermangel und Corona-Masken - beides scheint eine Rolle spielen.

Zoos ohne Besucher Viele Tiere reagieren auf die Corona-Stille

Wegen Corona sind derzeit auch die Tierparks geschlossen. Der plötzliche Besuchermangel geht an den Tieren nicht spurlos vorbei. Auch die Corona-Masken von Pflegern und Tierärzten sorgen für Reaktionen.  mehr...

+++ Mittlerweile 80 Infizierte in Hermeskeiler Asylunterkunft +++
15:30 Uhr

In der Aufnahmeeinrichtung für Asylbewerber (AfA) in Hermeskeil sind mittlerweile 80 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Das sagte ein Polizeisprecher. Bereits in der zurückliegenden Woche war die Einrichtung wegen des Corona-Ausbruchs unter Quarantäne gestellt worden. Betroffene und ihre Kontaktpersonen wurden demnach in den Quarantänebereich der Einrichtung verlegt. Insgesamt leben aktuell 680 Frauen und Männer in der Einrichtung im Kreis Trier-Saarburg.

+++ Bätzing will, dass Seelsorger früh geimpft werden +++
15:00 Uhr

"Wir müssen diejenigen durch Impfung schützen, die besonders gefährdet sind und die wir jetzt in dieser Situation am meisten brauchen", sagte der Limburger Bischof Georg Bätzing. Dazu gehörten neben Beschäftigten in der Pflege, Erziehung und den Schulen auch Seelsorger, "die Dienst an den Menschen in den Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen tun".

Gedenktag für Corona-Opfer angeregt Bätzing fordert frühzeitige Impfung für Seelsorger

Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Bätzing, fordert eine frühzeitige Impfung für Seelsorger. Geschützt werden müssten diejenigen, "die wir jetzt am meisten brauchen", sagte der Limburger Bischof.  mehr...

SWR Aktuell Rheinland-Pfalz SWR Fernsehen RP

+++ 365 Neuinfektionen, sieben weitere Todesfälle +++
12:15 Uhr

Die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus hat sich am Samstag in Rheinland-Pfalz um 365 erhöht. Das teilte das Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz (LUA) mit. Damit gab es seit Beginn der Pandemie 43.010 laborbestätigte Infektionen mit dem Erreger im Land. Aktuell sind nachweislich 16.783 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Das LUA meldete außerdem sieben weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus - die Zahl der Toten stieg somit auf 515 Menschen. Als genesen gelten 25.712 Personen. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt für Rheinland-Pfalz bei 116,5. Die meisten Fälle pro 100.000 Einwohner hat in den vergangenen sieben Tagen die Stadt Speyer gemeldet. Dort liegt der Wert bei 274,9. Es folgt die Stadt Mainz mit 204,5.

+++ Corona von A bis Z +++
7:30 Uhr

Die Corona-Krise bringt Wörter und Begriffe mit sich, die zuvor oft nur Experten bekannt waren. Jetzt sind sie Teil unseres Alltags. Hier ein Überblick.

Die wichtigsten Begriffe kurz erklärt Corona - von A wie "Aerosole" bis Z wie "Zweite Welle"

Die Corona-Krise bringt Wörter und Begriffe mit sich, die zuvor oft nur Experten bekannt waren. Jetzt sind sie Teil unseres Alltags. Hier ein Überblick.  mehr...

Freitag (27. November)

+++ Elf Senioren in Saarburger Seniorenheim infiziert +++
22:00 Uhr

Im Seniorenzentrum St. Franziskus in Saarburg haben sich elf Bewohner mit dem Coronavirus infiziert. Wie das Seniorenzentrum mitteilte, geht es den Betroffenen den Umständen entsprechend gut. Einige hätten leichte Erkältungssymptome. Der Ausbruch sei auf ein Stockwerk begrenzt. Für die betroffene Station sei ein Aufnahme- und Besucherstopp verhängt worden. Mitarbeiter hätten sich bislang nicht angesteckt. Das Virus sei am Donnerstag entdeckt worden, da eine Patientin wegen erhöhter Temperatur getestet worden sei.

+++ Virologe: "Weihnachten ist kritische Geschichte"
20:00 Uhr

Der Virologe Bodo Plachter von der Unimedizin Mainz sieht die Lockerungen der Corona-Regeln für Weihnachten durchaus kritisch. Aber man müsse ja nicht alles machen, was erlaubt sei.

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+++ Neue Corona-Verordnung beschlossen +++
18:45 Uhr

Der rheinland-pfälzische Ministerrat hat die neue Corona-Bekämpfungsverordnung beschlossen. Die Regelungen treten am 1. Dezember in Kraft. Private Treffen werden bis kurz vor Weihnachten auf fünf Menschen aus maximal zwei Haushalten beschränkt. Außerdem gilt nun eine erweiterte Maskenpflicht, und zwar an Orten in der Öffentlichkeit unter freiem Himmel, an denen sich Menschen entweder auf engem Raum oder nicht nur vorübergehend begegnen. Die Besucherzahl in Alten- und Pflegeheimen wird reduziert - auf höchstens zwei Personen aus einem Hausstand pro Tag. In sogenannten Hotspot-Regionen können Schulen Wechselunterricht einführen. Dabei werden Schüler ab der Klassenstufe 8 abwechselnd online zuhause und vor Ort an der Schule unterrichtet. Die neue Verordnung gilt bis 20. Dezember.

+++ So werden die Impfungen in Rheinland-Pfalz organisiert +++
16:30 Uhr

In Rheinland-Pfalz laufen die Vorbereitungen für hoffentlich bald mögliche Impfungen gegen Corona auf Hochtouren. Wo man sich impfen lassen kann und wie das genau ablaufen soll, erklären wir in diesem Überblick.

Impfzentren in Rheinland-Pfalz So werden die Impfungen gegen Corona organisiert

Von der Terminvergabe bis zur Spritze: Nach und nach werden die Details zur Organisation der Corona-Impfung geklärt. Hier finden Sie im Überblick die wichtigen Informationen.  mehr...

+++ Wechselunterricht im Corona-Hotspot Speyer +++
16:00 Uhr

An den Schulen in Speyer soll es ab der kommenden Woche Wechselunterricht geben - zunächst für zwei Wochen. Das Konzept sieht vor, dass die Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 bis 10 täglich zwischen zuhause und der Schule wechseln. In den Klassen 11 und 12 soll dieser Wechsel wochenweise stattfinden. Die Abschlussklassen sollen weiter ausschließlich im Präsenzunterricht lernen.

Corona-Vorgaben für Schulen in Rheinland-Pfalz Wechselunterricht für Speyer beschlossen

Im Laufe der nächsten Woche soll an den Schulen in Speyer
Wechselunterricht eingeführt werden. Das heißt, dass Schüler ab der Klassenstufe 8 abwechselnd online zuhause und vor Ort an der Schule unterrichtet werden.  mehr...

+++ Zahl der Neu-Infektionen bleibt auf hohem Niveau +++
15:00 Uhr

Das Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz (LUA) hat heute 988 bestätigte Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit gab es seit Beginn der Pandemie 42.645 laborbestätigte Infektionen mit dem Erreger im Land. Aktuell sind nachweislich 17.275 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Das LUA meldete außerdem 17 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus - die Zahl der Toten stieg somit auf 508 Menschen. Als genesen gelten 24.862 Personen. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt für Rheinland-Pfalz bei 124,8. Die meisten Fälle pro 100.000 Einwohner hat in den vergangenen sieben Tagen die Stadt Speyer gemeldet. Dort liegt der Wert bei 328,3. Alle anderen Kommunen liegen unter der Marke von 200.

+++ Asylunterkunft in Ingelheim soll Impfzentrum werden +++
12:30 Uhr

Ein weiteres Corona-Impfzentrum für Rheinland-Pfalz wird derzeit in Ingelheim eingerichtet. Ab dem 15. Dezember soll das Zentrum in der Aufnahmeeinrichtung für Asylbewerber (AfA) startklar sein, wie die Kreisverwaltung in Mainz-Bingen mitteilte. Demnach wird mit einer Kapazität von 200 Impfungen pro Tag kalkuliert, "künftig sollen es aber mehr werden". Wie viele Personen täglich geimpft werden könnten, hänge davon ab, wie viele Impfdosen der Landkreis zugeteilt bekomme, hieß es. Geplant sind den Angaben zufolge zunächst zwei "Impflinien", die jeweils alle notwendigen Schritte einer Impfung umfassen sowie acht Impfkabinen. Demnach sollen pro Tag etwa 20 Mitarbeiter - von medizinischem Personal bis zu Sicherheitspersonal - zum Einsatz kommen.

+++ Pfälzer Steuerberater wegen Corona im Stress +++
12:00 Uhr

Bei den Steuerberatern in der Pfalz sorgen die Anträge auf Corona-Hilfe derzeit für eine große Arbeitsbelastung. Hintergrund ist, dass Anträge auf staatliche Zahlungen nur durch Steuerberater, Rechtsanwälte oder Wirtschaftsprüfer gestellt werden können. Nur wer höchstens 5.000 Euro Förderung beantragt, kann das selbst machen. Alle anderen Gastronomen oder Konzertveranstalter benötigen einen Steuerberater oder einen vergleichbaren Vertreter. Ein Vorstandsmitglied der Steuerberaterkammer aus Kaiserslautern sagte dem SWR, dass die Anträge eine große Belastung für die Steuerberater darstellten, weil Mitarbeiter geschult werden müssten. Das sei notwendig, damit die Anträge ordnungsgemäß bearbeitet werden könnten.

+++ Flächentest in Altenheim erst sieben Tage nach erstem Fall +++
11:15 Uhr

Der Corona-Flächentest im Frankenthaler Altera-Seniorenheim ist erst sieben Tage nach Auftreten der ersten Infektion durchgeführt worden. Das hat das Gesundheitsamt des Rhein-Pfalz-Kreises dem SWR bestätigt. Die Behörde sieht darin kein Versäumnis. Man habe die Empfehlungen des Landes umgesetzt. Derzeit läuft eine Anfrage des SWR an die Landesregierung, wie schnell die Bewohner eines betroffenen Heimes getestet werden sollen. Inzwischen sind 41 Bewohner und 15 Mitarbeiter des Altera-Heims mit Corona infiziert.

Landrat: "Ja, wir sind am Ende" Frankenthaler Altenheim: Erst eine Woche nach erstem Corona-Fall getestet

56 Personen im Frankenthaler Altera-Seniorenheim sind positiv auf Corona getestet worden - allerdings erst eine Woche nach dem ersten Corona-Fall. Denn laut Landrat Clemens Körner sei das Gesundheitsamt im Rhein-Pfalz-Kreis völlig überlastet.  mehr...

+++ Kirchheimbolanden hat Standort für Impfzentrum gefunden +++
11:30 Uhr

Das Impfzentrum für den Donnersbergkreis kommt in die Stadthalle Kirchheimbolanden. Landrat Rainer Guth (parteilos) sagte, das Gebäude habe eine "gewisse Mindestgröße", einen barrierefreien Zugang und sei mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Die Impfungen gegen Covid-19 sollen ab Dezember erfolgen. Sie könnten ausschließlich von Bürgern des Donnersbergkreises in Anspruch genommen werden. Weitere Impfzentren in der Region sind in der Messehalle Pirmasens und in der Opel-Werkshalle in Kaiserslautern geplant. Einzig der Kreis Kusel hat noch nicht den Standort für sein Impfzentrum bekannt gegeben. Landesweit soll es 36 davon geben.

+++ Zehnkämpfer Kazmirek machen Beschränkungen zu schaffen +++
11:15 Uhr

Während Profi-Fußballer weiter kicken dürfen, leiden andere Profi-Sportler weiter stark unter den Corona-Beschränkungen - etwa der Zehnkämpfer Kai Kazmirek aus Neuwied. Die Pandemie hat seinen kompletten Trainingsplan drucheinandergewirbelt, zudem wurden sämtliche Wettkämpfe abgesagt.

Neuwieder Zehnkämpfer trainiert für Olympia Kai Kazmirek von Corona zurückgeworfen

Anders als bei Freizeitkickern und anderen Amateuren dürfen Profisportler aktuell auf dem Sportplatz trainieren. Zehnkämpfer Kai Kazmirek aus Neuwied ist darüber natürlich froh. Corona hat aber auch ihn hart getroffen.  mehr...

+++ Mainz: 5.000 Euro an Bußgeldern verhängt +++
7:30 Uhr

Die Stadt Mainz hat seit dem Frühjahr rund 5.000 Euro Bußgeld wegen der Maskenpflicht verhängt. Das teilte die Stadtverwaltung mit. 91 Personen seien bei Kontrollen ohne Mund-Nase-Schutz erwischt worden. In Gastronomiebetrieben habe das Ordnungsamt 30 Verstöße registriert und geahndet. Gründe seien zum Beispiel zu lange Öffnungszeiten oder zu wenig Abstand zwischen den Tischen gewesen. Einzelhändler wurden laut Stadt bisher nur verwarnt.

+++ Kaiserslautern: Strafanzeigen wegen Teilnahme an Demo +++
6:45 Uhr

Die Polizei in Kaiserslautern ermittelt weiter gegen Teilnehmer der verbotenen "Querdenken"-Demonstration am vergangenen Samstag. Zwei von ihnen seien mittlerweile angezeigt worden, hieß es. Die sogenannten Querdenker wollten am Samstag auf dem Messeplatz gegen die Corona-Beschränkungen demonstrieren, die Veranstaltung wurde jedoch verboten. Dennoch kamen rund 75 Menschen zusammen. Laut Polizei wurde gegen zwei von ihnen eine Strafanzeige erstattet, weil sie andere zur Teilnahme an einer verbotenen Versammlung aufgefordert haben sollen. Darüber hinaus seien derzeit 27 Anzeigen wegen Ordnungswidrigkeiten in Bearbeitung - vorwiegend wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz bzw. gegen die Corona-Bekämpfungverordnung.

Polizei ermittelt weiter Anzeigen nach "Querdenken"-Demo in Kaiserslautern

Wegen der Demonstrationen der sogenannten "Querdenker" am Wochenende in Kaiserslautern hat es bereits zwei Strafanzeigen gegeben. Weitere 27 Menschen wurden wegen Ordnungswidrigkeiten angezeigt.  mehr...

Am Morgen SWR4 Rheinland-Pfalz

Donnerstag (26. November)

+++ Dehoga-Landeschef Haumann kritisiert Corona-Beschlüsse +++
19:00 Uhr

Der rheinland-pfälzische Hotel- und Gaststättenverband Dehoga hat die Corona- Beschlüsse von Bund und Ländern kritisiert. Es sei ein fataler Fehler, dass unklar sei, wie es nach dem 20. Dezember über Weihnachten und Silvester weitergehe, beklagte Landeschef Gereon Haumann im SWR. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten hatten die Schließung von Hotels und Gaststätten vorerst bis zum 20. Dezember verlängert.

+++ Wieder Hilfen für Zoos und Tierheime +++
16:45 Uhr

Zoos und Tierheime in Rheinland-Pfalz sollen auch im zweiten Teil-Lockdown besondere finanzielle Unterstützung für Futter und Tierarztkosten erhalten. Wie das Umweltministerium in Mainz mitteilte, können bis zu 80 Prozent der während des Teil-Lockdowns anfallenden Kosten ersetzt werden. Das Geld soll den in ihrer Existenz bedrohten Tierheimen, Zoos und ähnlichen Einrichtungen, die am 2. November erneut schließen mussten, "schnell und unbürokratisch" helfen. Bereits während der ersten Einschränkungen im Frühjahr dieses Jahres unterstützte das Land nach eigenen Angaben mit etwa 121.000 Euro acht Zoos sowie zooähnliche Einrichtungen und drei weitere Einrichtungen.

+++ 26 neue Corona-Todesfälle am Donnerstag +++
15:00 Uhr

Am Donnerstag ist die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Rheinland-Pfalz um 836 auf jetzt 41.657 gestiegen. Nach Angaben des Landesuntersuchungsamtes sind aktuell 16.966 Menschen mit dem Coronavirus infiziert (Vortag: 16.745). 2.249 Personen wurden seit Beginn der Pandemie ins Krankenhaus gebracht (Vortag: 2.210), 491 Personen sind im Zusammenhang mit einer Infektion gestorben, das sind 26 mehr als am Mittwoch. 24.200 Menschen gelten als genesen (Vortag: 23.611). Bei der Sieben-Tage-Inzidenz liegt die Stadt Speyer mit 363,9 Fällen auf 100.000 Einwohner weiterhin weit vorn, gefolgt von Mainz mit 210,9. Der Landesschnitt lag bei 128,2 Fällen auf 100.000 Einwohner.

+++ "Querdenken"-Demo in Mainz abgesagt +++
13:00 Uhr

Die für Samstag geplante "Querdenken"-Demonstration in Mainz ist abgesagt. Das teilte Oberbürgermeister Michael Ebling (SPD) dem SWR mit. Die Stadt habe beim Veranstalter auf einer Maskenpflicht und festen Abständen zwischen den Teilnehmern bestanden. Daraufhin habe der Veranstalter die Demonstration abgesagt. In Bad Kreuznach soll es allerdings eine "Querdenken"-Demonstration geben.

+++ Rettungssanitäter wollen gegen Corona vorrangig geimpft werden +++
11:00 Uhr

Die rheinland-pfälzischen Rettungssanitäter wollen vorrangig gegen Corona geimpft werden. Rettungssanitäter hätten täglich mit Risikopatienten und unklaren Situationen zu tun, sagte der Sprecher der Landesgruppe des Berufsverbandes Rettungsdienst, Matthias Moritz, dem SWR. Außerdem fordern die Rettungssanitäter einen Corona-Zuschlag wie für Kranken- und Altenpfleger.

+++ Dehoga kritisiert Zeitmanagement bei Corona-Beschlüssen +++
9:00 Uhr

Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) mit Sitz in Bad Kreuznach fordert künftig mehr Planungssicherheit für die Gastronomie und Hotellerie. Der rheinland-pfälzische Dehoga-Präsident Gereon Haumann sagte, die Entscheidungen der Bundesregierung kämen zu kurzfristig. Sie hatte beschlossen, dass Hotels und Gaststätten bis zum 20. Dezember geschlossen bleiben. Außerdem fordert der Verband den hundertprozentigen Ausgleich des Umsatzes und nicht nur die anberaumten 75 Prozent.

+++ Stadt Mainz unterstützt Schulen bei Lüftungssystemen +++
7:30 Uhr

Die Stadt Mainz unterstützt nach eigenen Angaben Schulen, die sich ein Lüftungssystem des Max-Planck-Instituts einbauen wollen. Die Stadt übernehme gerne die Materialkosten, hieß es. Mehrere Schulen hätten sich bereits gemeldet. Angaben der Wissenschaftler zufolge saugt die Anlage mehr als 90 Prozent der Aerosole ab. Die gelten als Überträger von Corona. An der Integrierten Gesamtschule in Mainz Bretzenheim wird das System in einem Klassenzimmer seit Ende der Herbstferien getestet.

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+++ Einzelhandel blickt pessimistisch auf Weihnachtsgeschäft +++
7:15 Uhr

Der rheinland-pfälzische Einzelhandel hat wenig Hoffnung auf Verkaufssteigerungen im Dezember. Abgesagte Weihnachtsmärkte und der bestehende Teil-Lockdown machten dies unmöglich, hieß es. Teilweise gingen die Umsätze um bis zu 70 Prozent zurück.

Einzelhandel in Rheinland-Pfalz Auch Black Friday macht Innenstädten keine Hoffnung

Die Corona-Einschränkungen im November haben vielen Einzelhändlern in Rheinland-Pfalz den Beginn des Weihnachtsgeschäfts verhagelt. Die Angst ist groß, dass dies so bleibt - auch am heutigen Black Friday. Gewinne verzeichnet indes der Onlinehandel.  mehr...

Mittwoch (25. November)

+++ Böllerverbot und verschärfte Kontaktbeschränkungen ab Dezember +++
22:00 Uhr

An Silvester wird Feuerwerk an belebten Plätzen und Straßen in Rheinland-Pfalz untersagt. Das kündigte die Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) am Mittwoch in Mainz an. Laut Staatskanzlei gehe es darum, in der Corona-Pandemie größere Gruppenbildungen zu vermeiden. Die Kontaktbeschränkungen werden vom 1. Dezember an zudem verschärft. Dann dürften maximal fünf Personen aus zwei Haushalten zusammenkommen, Kinder bis 14 Jahren seien ausgenommen.

Nach den Bund-Länder-Gesprächen mit Kanzlerin Dreyer: Verschärfte Maßnahmen im Corona-Winter

Der Teil-Lockdown wird angesichts anhaltend hoher Zahlen an Corona-Neuinfektionen in Rheinland-Pfalz bis 20. Dezember verlängert. Das sagte Ministerpräsidentin Dreyer nach dem Corona-Gipfel.  mehr...

+++ Folgen der neuen Corona-Maßnahmen +++
21:45 Uhr

Bund und Länder haben am Mittwoch beschlossen, die Corona-Maßnahmen für den Dezember zu verschärfen. Ein Überblick zu den Auswirkungen auf Politik und Wirtschaft.

+++ Teil-Lockdown in Luxemburg ab Donnerstag beschlossen +++
19:00 Uhr

Das luxemburgische Parlament hat am Mittwoch grünes Licht für verschärfte Maßnahmen im Kampf gegen die Corona-Pandemie gegeben. Die Abgeordneten stimmten für ein Gesetz, das einen Teil-Lockdown vorsieht. So müssen ab Donnerstag Restaurants, Kneipen sowie viele Kultur- und Freizeiteinrichtungen bis zum 15. Dezember schließen. Zudem werden die Kontaktbeschränkungen weiter verschärft. So dürften nur noch maximal zwei Personen, die aus demselben zweiten Haushalt kommen müssen, eingeladen werden. Bisher lag die Zahl bei vier Personen.

+++ Land zählt US-Streitkräfte in Westpfalz bei Fallzahlen jetzt mit +++
17:45 Uhr

Das Landesuntersuchungsamt wird künftig die US-Streitkräfte bei der Berechnung des Corona-Inzidenzwertes in der Westpfalz berücksichtigen. Das teilte das Gesundheitsministerium mit. Damit werden in den landeseigenen Statistiken ab sofort die korrekten Sieben-Tage-Werte ausgewiesen. Bisher fließen zwar die Corona-Fälle von US-Militärangehörigen in die Berechnung ein, nicht aber deren Bevölkerungszahl. Daher sind die Werte für die betroffenen Kreise und Städte teilweise zu hoch.

+++ 13 weitere Menschen an Folgen der Infektion gestorben +++
15:15 Uhr

Seit Beginn der Pandemie wurden insgesamt 40.821 bestätigte SARS-CoV-2 Fälle in Rheinland-Pfalz gezählt, 878 mehr als am Dienstag. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums sind 465 Menschen an den Folgen der Infektion gestorben. Das sind 13 mehr als am Tag zuvor. 16.745 Menschen im Land sind aktuell mit dem Coronavirus infiziert. 23.611 Menschen gelten offiziell als von der Krankheit genesen. Den höchsten Inzidenzwert bei den gemeldeten Fällen je 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage weisen Speyer (365,9) und Mainz (226,5) auf.

+++ Biontech erwartet hohe Impfstoff-Produktion in 2021 +++
14:30 Uhr

Das Mainzer Unternehmen Biontech ist zuversichtlich, die Produktion seines Corona-Impfstoffs im ersten Halbjahr 2021 auf große Mengen hochfahren zu können. In den ersten sechs Monaten des kommenden Jahres könnten in dem Betrieb in Marburg bis zu 250 Millionen Dosen hergestellt werden, sagte Finanzvorstand Sierk Poetting den Zeitungen der Verlagsgruppe Rhein-Main. In dem in Marburg übernommenen Norvatis-Werk seien nur einige Umstellungen notwendig. Weiter sagte Poetting, die notwendige extreme Kühlung des Biontech-Impfstoffes bei minus 70 Grad stelle kein großes Hindernis dar. "Da die Impfung über Zentren und nicht über den Hausarzt organisiert wird, sollte das kein Problem sein." Trockeneis zur Kühlung könnte notfalls auch die Freiwillige Feuerwehr vor Ort nachfüllen. Biontech arbeite aber auch an Impfstoffen einer neuen Generation, die einfacher gelagert werden könnten.

+++ Westpfalz-Einzelhändler mit Umsatzminus von bis zu 50 Prozent +++
12:30 Uhr

Nicht nur Gastronomen und Kulturschaffende leiden unter dem derzeitigen Teil-Lockdown, sondern auch viele Einzelhändler - etwa in der Westpfalz. In manchen Branchen seien die Umsätze etwa um die Hälfte zurückgegangen, teilte der Einzelhandelsverband mit. Besonders angespannt sei die Lage bei den Bekleidungsgeschäften.

Umsatzeinbußen bis zu 50 Prozent Einzelhändler in Kaiserslautern: "Auf Dauer schwierig durchzuhalten"

Gastronomen, Kulturschaffende - ihnen allen sind im aktuellen Lockdown quasi die Hände gebunden. Und Einzelhändler? Sie dürfen öffnen, sind aber auch nicht wirklich glücklich.  mehr...

Am Mittag SWR4 Radio Kaiserslautern

+++ Suche nach Infektionsursachen in Speyer und Ludwigshafen +++
11:30 Uhr

Speyer und Ludwigshafen gehören zu den Städten im Land mit den höchsten Infektionszahlen. Im Fall von Speyer scheinen drei Hotspots schuld zu sein. In Ludwigshafen rätseln die Behörden dagegen noch über die Gründe.

Höchster Inzidenzwert in Rheinland-Pfalz Warum gibt es so viele Corona-Infizierte in Speyer?

Die Corona-Zahlen sind überall hoch - aber an manchen Orten sind sie noch höher als an anderen. Speyer ist der Hotspot in Rheinland-Pfalz - hier gibt es die meisten Corona-Infizierten, auch Ludwigshafen ist vorne mit dabei. Warum eigentlich?  mehr...

+++ Kekulé: Schulschließung eine der schwierigsten Fragen +++
11:15 Uhr

Der Hallenser Virologe Alexander Kekulé hat die Frage nach möglichen Schulschließungen als eine der schwierigsten in der Pandemie bezeichnet. Grund sei, dass es eine Diskrepanz zwischen der Virologie und der Epidemiologie gebe, so Kekulé im SWR. Aus virologischer Sicht könne man feststellen, dass Kinder wie Erwachsene infiziert würden. "Und es gibt keinen offensichtlichen Grund, warum sie dann niemand anderes anstecken sollten." Andererseits zeige die Epidemiologie, dass es bisher weltweit keine Ausbrüche gegeben habe, die von Kindertagesstätten oder Grundschulen ausgegangen seien. Er empfehle daher, Kitas und Grundschulen weiter kontrolliert offen zu halten, sagte Kekulé. Umso rigider sollten dann aber Schüler ab zwölf Jahren beziehungsweise ab der Sekundarstufe II bereits eine Woche vor Weihnachten in die Ferien geschickt werden. Bis dahin sollten ihre Klassen zudem halbiert werden.

+++ Neues Testzentrum auf Mainzer Messegelände +++
10:30 Uhr

Auf dem Messegelände in Mainz-Hechtsheim wird ein Corona-Testzentrum eingerichtet. Das hat die Universitätsmedizin Mainz bestätigt. Das Testzentrum solle so schnell wie möglich einsatzbereit sein. Derzeit würden die benötigten Zelte aufgebaut sowie Strom- und Computeranschlüsse installiert. Die Landesregierung hatte den Aufbau weiterer Teststationen angekündigt, um die bestehenden Einrichtungen zu entlasten. In Mainz-Hechtsheim sollen Menschen getestet werden, die keine Covid-19-Symptome aufweisen, aber Kontakt zu Erkrankten hatten. Die Abstriche würden von der Unimedizin selbst ausgewertet, so eine Sprecherin. Weil die Klinik für den Betrieb des Testzentrums nicht ausreichend eigenes Personal habe, werde die Bundeswehr aushelfen.

+++ Dreyer informiert am Abend nach Bund-Länder-Treffen +++
8:45 Uhr

Die Menschen in Rheinland-Pfalz müssen sich in der Corona-Krise auf strengere Kontaktbeschränkungen im Dezember einstellen. Dafür sollen sie aber Weihnachten im engeren Familien- und Freundeskreis feiern können. Ob die geplanten Lockerungen an Weihnachten auch für Silvester gelten, ist vor den Beratungen der Ministerpräsidenten mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) noch offen. Für Unternehmen, die im Dezember geschlossen bleiben müssen, plant der Bund weitere Milliardenhilfen. Über die Ergebnisse des Treffens informiert Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) im Anschluss (ca. 18.00 Uhr) in der Staatskanzlei in Mainz. Dies können Sie hier auf SWR Aktuell im Livestream verfolgen.

+++ Opel bietet Werksflächen für Impfzentren an +++
8:00 Uhr

Der Autobauer Opel hat den Ländern Rheinland-Pfalz, Hessen und Thüringen angeboten, in den Werken regionale Corona-Impfzentren aufzubauen. Flächen und Gebäude stünden bereit, sagte Opel-Chef Michael Lohscheller. "Mit großen Werkshallen und Parkflächen sowie einer guten Anbindung an das öffentliche Nahverkehrsnetz verfügen unsere Standorte über hervorragende logistische Voraussetzungen, um den Impfprozess gezielt zu unterstützen und zu erleichtern, sobald ein Impfstoff verfügbar sein wird", warb Lohscheller für seine Idee. Neben dem Stammsitz im hessischen Rüsselsheim hat der Autobauer noch Werke in Kaiserslautern und Eisenach.

Einigung aller Beteiligten Impfzentrum in Kaiserslautern auf Opel-Gelände

Stadt und Kreis Kaiserslautern haben ihren Standort für das geplante Impfzentrum gefunden: Es wird in einer Fabrikhalle der Firma Opel eingerichtet.  mehr...

Am Nachmittag SWR4 Rheinland-Pfalz

Dienstag, (24. November)

+++ Neues Impfzentrum des Eifelkreises in ehemaliger US-High School +++
18:00 Uhr

Das Impfzentrum des Eifelkreises Bitburg-Prüm soll in der ehemaligen High School auf dem US-Housinggelände in Bitburg eingerichtet werden. Das gab die Kreisverwaltung in Bitburg bekannt. Ein Sprecher sagte dem SWR, das Gebäude erfülle alle Anforderungen und sei dezentral genug gelegen, um den Stadtverkehr von Bitburg nicht zu beeinträchtigen. Die Stadt geht davon aus, dass pro Impfstraße 200 Personen geimpft werden können. Wie viele Impfstraßen aufgemacht werden könnten, sei noch offen.

+++ Gastgewerbe fordert Klarheit über Weihnachtsgeschäft
16:45 Uhr

Das rheinland-pfälzische Gastgewerbe fordert von der Politik rasch Klarheit über eine Wiedereröffnung von Hotels und Gaststätten für das Weihnachtsgeschäft. Die Betriebe benötigten jetzt - und keinesfalls später - eine klare Entscheidung, dass sie vor Weihnachten wieder öffnen dürften, heißt es in einem Schreiben des Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga) an Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD). Falle bei den Länder-Beratungen am Mittwoch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) keine Entscheidung, könnten die Betriebe aus wirtschaftlichen Gründen keinesfalls an Weihnachten öffnen.

+++ Urteil: Basketball-Zweitligist darf trainieren +++
15:15 Uhr

Der Basketball-Zweitligist Baskets Koblenz muss den Trainings- und Wettkampfbetrieb nicht einstellen und darf die Sportstätten der Stadt Koblenz nutzen. Dies entschied das Verwaltungsgericht Koblenz in einem Eilverfahren und gab einem entsprechenden Antrag des Vereins statt. Der Corona-Verordnung des Landes zufolge dürften Sportanlagen zu Trainingszwecken des Spitzen- und Profisports weiter genutzt werden. Entgegen der Auffassung der Stadt sei auch die Mannschaft der Baskets Koblenz dem Profisport zuzuordnen, so das Gericht. Bei der Abgrenzung zwischen Profisport auf der einen und Amateur- bzw. Freizeitsport auf der anderen Seite sei es wesentlich, ob die Athleten mit ihren Einnahmen ihren Lebensunterhalt bestreiten könnten. Dies sei bei Spielern der Mannschaft der Fall, so die Koblenzer Richter. Die Baskets Koblenz führen die Tabelle der 2. Liga (Pro B) derzeit an.

+++ 18 neue Todesfälle +++
14:45 Uhr

Das Landesuntersuchungsamt hat am Dienstag 693 neue Corona-Fälle gemeldet (Montag: 966). Seit Beginn der Pandemie gab es 39.943 laborbestätigte Infektionen mit dem Erreger in Rheinland-Pfalz. 16.439 Menschen im Land sind aktuell mit dem Coronavirus infiziert (Vortag: 16.343). 2.179 Personen wurden seit Beginn der Pandemie ins Krankenhaus gebracht (Vortag: 2.149), 452 Personen sind im Zusammenhang mit einer Infektion gestorben. Die Zahl der Todesfälle stieg damit gegenüber Montag um 18. Insgesamt 23.052 Menschen gelten als genesen (Vortag: 22.473).

Entwicklung der Pandemie in Rheinland-Pfalz Sieben weitere Tote zu beklagen, 365 Neuinfektionen

Das Landesuntersuchungsamt (LUA) hat sieben neue Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 für Rheinland-Pfalz gemeldet. Damit stieg die Zahl der Corona-Toten auf 515.  mehr...

+++ Städte planen vorerst kein Böllerverbot +++
12:00 Uhr

Mehrere rheinland-pfälzische Städte planen derzeit kein generelles Verbot von Böllern zum Jahreswechsel. So teilte beispielsweise die Stadt Kaiserslautern mit, bisher gebe es "keinerlei Bestrebungen, den Verkauf oder Gebrauch von Feuerwerk zu verbieten". Auch in Ludwigshafen sieht man nach Angaben eines Sprechers bislang "kein deutliches Sicherheitsrisiko", um das private Böllern zu untersagen. Trier will die Entwicklung der Corona-Fallzahlen weiter im Blick behalten, und "rechtzeitig eine Entscheidung treffen". Ein mögliches Verbot von Silvesterfeuerwerk dürfte auch Thema am Mittwoch bei den Beratungen von Bund und Ländern zum weiteren Vorgehen in der Pandemie sein. Laut Beschlussvorlage wird grundsätzlich "empfohlen", zum Jahreswechsel auf Kracher und Raketen zu verzichten - ein Verkaufsverbot ist demnach aber nicht vorgesehen.

+++ Asthmakranker Schüler nicht vom Unterricht befreit +++
11:15 Uhr

Ein asthmakranker Gymnasiast aus Kaiserslautern hat keinen Anspruch auf Befreiung vom Präsenzunterricht und Erteilung von Fernunterricht wegen der Corona-Pandemie. Das hat das Oberverwaltungsgericht (OVG) in Koblenz in einem Eilverfahren entschieden. Der Schüler war bereits vor dem Verwaltungsgericht Neustadt/W. gescheitert. Er hatte seinen Antrag mit seiner eigenen Krankheit und dem fortgeschrittenen Alter seines Vaters begründet. Das OVG folgte dem nicht. Die Verfassung gebiete "keinen vollkommenen Schutz vor jeglichen Gesundheitsgefahren". Ein gewisses Infektionsrisiko gehöre derzeit zum allgemeinen Lebensrisiko, so die Richter.

+++ Frankenthal plant Impfzentrum in Schulsporthalle +++
10:00 Uhr

Die Stadt Frankenthal plant, in der Sporthalle der Andreas-Albert-Schule ein Impfzentrum einzurichten. Bis Mitte Dezember soll es einsatzbereit sein. Die Suche nach passenden Standorten läuft in der ganzen Region. Das Land hat eine ganze Liste an Kriterien an die Kommunen geschickt, die ein Standort für ein Impfzentrum erfüllen soll: Mindestens 600 Quadratmeter Fläche solle das Gebäude demnach haben, gut erreichbar sein, mit ausreichend Parkplätzen und einer soliden Internetverbindung. All das trifft laut Stadtverwaltung auf die Sporthalle der Andreas-Albert-Schule zu. Sie wurde bereits im Frühjahr zeitweise als Corona-Test-Zentrum genutzt. Die Stadt will noch in dieser Woche damit beginnen, die Räume einzurichten.

+++ Landeselternbeirat will Kriterien für Wechselunterricht +++
7:15 Uhr

Der Landeselternbeirat Rheinland-Pfalz fordert das Bildungsministerium auf, Kriterien für den Übergang von Präsenzunterricht in den Wechselunterricht festzulegen. In einem Brief an Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD) heißt es, der Wechsel der Unterrichtsform solle für die weiterführenden Schulen gelten. Darüber sollten die Schulen selbst entscheiden. Grundlage müsse die Zahl der Corona-Erkrankungen sein. Außerdem solle dieser Schritt mit dem Schulelternbeirat und den Schülervertretern abgesprochen werden. In dem Brief heißt es außerdem, dass schwächere Schüler und solche ohne häusliche Betreuung, gefördert und betreut werden müssten. Auch für Schüler ohne digitale Endgeräte und Internetempfang müsse das gewährleistet sein. Der Landeselternbeirat und die Regionalelternbeiräte Trier, Neustadt und Koblenz fordern auch, dass wissenschaftlich untersucht wird, welches Übertragungsrisiko für das Coronavirus tatsächlich von den Schulen ausgeht.

+++ Alzeyer Impfzentrum in DRK-Fahrzeughalle +++
6:30 Uhr

Das Corona-Impfzentrum für den Kreis Alzey-Worms soll in der neu gebauten Fahrzeughalle des DRK-Kreisverbandes im Gewerbegebiet in Alzey eingerichtet werden. Das hat Landrat Heiko Sippel (SPD) dem SWR mitgeteilt. Die Fahrzeughalle des DRK in Alzey besteht aus zwei Gebäuden. Im ersten werde Fieber gemessen, im zweiten erfolge die Anmeldung, die Impfung und eine Nachbesprechung, so Sippel. Das alles solle in einem sogenannten Einbahnstraßenverkehr erfolgen. Ein Messebauer werde beauftragt, die Gebäude entsprechend auszustatten.

+++ Impfzentrum in Trier am 15.12. startklar +++
6:00 Uhr

Das in Trier geplante Corona-Impfzentrum soll am 15. Dezember startklar sein. Oberbürgermeister Wolfram Leibe (SPD) sagte, dass täglich bis zu 5.000 Impfungen bei einem Vollbetrieb möglich seien. Das Impfzentrum soll Anlaufstelle für die Bevölkerung in Trier und im Kreis Trier-Saarburg sein, sobald ein Impfstoff zur Verfügung steht. Das Konzept für das Impfzentrum in der Messeparkhalle ist in Trier bereits im Sommer mit dem Gesundheitsamt entwickelt worden. Der Kreis Birkenfeld arbeitet an einem Impfzentrum in der Messe Idar- Oberstein, im Kreis Vulkaneifel will man Anfang Dezember darüber reden, ob ein Impfzentrum in Hillesheim entstehen könnte. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) rechnet mit ersten Impfungen gegen Corona im Dezember.

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Montag, (23. November)

+++ Weihnachten: Dreyer plädiert für Feiern im kleinen Rahmen +++
20:30 Uhr

Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) hat sich vor den Bund-Länder-Beratungen am Mittwoch für Lockerungen von Kontaktbeschränkungen über Weihnachten und Silvester ausgesprochen. Im SWR-Interview sagte sie am Montagabend, man solle auch an die denken, die über Weihnachten und Silvester im Schichtdienst arbeiteten und keine Möglichkeit hätten, genau an den Feiertagen ihre Angehörigen und Freunde zu treffen. Der Vorschlag der Landesregierung für diesen Zeitraum sei: Ein Haushalt plus bis zu 10 haushaltsfremde Menschen, wobei Kinder nicht mitgezählt würden.

Verlängerte und verschärfte Maßnahmen Dreyer für Corona-Lockerungen von Weihnachten bis Silvester

Die Bundesländer haben sich auf eine Verlängerung der Corona-Maßnahmen festgelegt. Teils werden die Regeln auch verschärft. Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) gab im SWR aber auch einen hoffnungsvollen Ausblick auf Weihnachten.  mehr...

+++ Hubig offen für Spahn-Vorschlag zu Schulen +++
18:00 Uhr

Die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD) hat sich offen für Vorschläge von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) zum Umgang mit Corona-Infektionen an Schulen gezeigt. Spahn will, dass eine betroffene Klasse für fünf Tage in häusliche Isolation geschickt wird. Am fünften Tag soll es für alle einen Schnelltest geben. Fällt dieser negativ aus, kann die Klasse wieder zurück an die Schule. Der Vorschlag soll am Mittwoch beim Bund-Länder-Treffen besprochen werden.

+++ Trier: Aufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende wieder unter Quarantäne +++
17:45 Uhr

In der Aufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende in Hermeskeil sind 37 neue Infektionen mit dem Coronavirus festgestellt worden. Damit erhöhte sich die Zahl der aktuell mit dem Virus infizierten Menschen auf 59. Wie die Kreisverwaltung Trier-Saarburg mitteilte, steht die ganze Einrichtung wieder unter Quarantäne. In ihr leben derzeit etwa 700 Menschen.

+++ Dehoga blickt mit Sorge in Richtung Weihnachten +++
17:30 Uhr

Der rheinland-pfälzische Hotel- und Gaststättenverband hat vor dem Verlust vieler Arbeitsplätze in der Branche gewarnt, sollten Hotels und Restaurants auch an Weihnachten geschlossen bleiben müssen. "Es ist eine enorme finanzielle Belastung, weil weiter Umsatz ausfällt, und Umsatz ist durch nichts zu kompensieren, auch nicht durch die beste Unterstützung des Staates", sagte Verbandspräsident Gereon Haumann dem SWR. Hotels und Gaststätten seien erwiesenermaßen in der Corona-Krise keine "Pandemie-Treiber". Vielmehr sei die Kontaktverfolgung in den Gesundheitsämtern ungenügend. Es sollten digitale Möglichkeiten eingesetzt werden, entsprechende Programme seien im Hotel- und Gaststättengewerbe seit langem etabliert.

+++ Mehr infizierte Klinik-Mitarbeiter in Andernach +++
16:15 Uhr

Im St. Nikolaus-Stiftshospital in Andernach hat sich die Zahl der Mitarbeiter, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben, auf 28 erhöht. Am Wochenende hieß es, 22 Mitarbeiter seien positiv getestet worden. Am Montag teilte die Klinik dem SWR mit, inzwischen seien alle Tests ausgewertet. Demnach sei das Virus nun bei 20 Pflegekräften, sechs Ärzten und zwei Mitarbeitern aus dem technischen Dienst nachgewiesen worden. Der größte Teil von ihnen soll sich demnach im privaten Bereich angesteckt haben. Die Betroffen befänden sich in Quarantäne.

+++ 966 Neuinfektionen am Montag +++
15:00 Uhr

Das Landesuntersuchungsamt meldet für heute 966 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Aktuell sind 39.250 Menschen in Rheinland-Pfalz nachweislich infiziert. Gestern waren es 38.284. Die Zahl der Todesfälle stieg seit Sonntag um 14 auf 434. Auch die Zahl der Covid-19-Patienten auf Intensivstationen ist angestiegen. Sie liegt jetzt bei 163. Davon müssen 90 Intensivpatienten beatmet werden.

+++ Spendenaufruf für Partnerland Ruanda in der Corona-Krise +++
13:15 Uhr

Die coronabedingten Einschränkungen in Ruanda haben die Versorgungslage für große Teile der Bevölkerung in dem rheinland-pfälzischen Partnerland erschwert. Innenminister Roger Lewentz (SPD) und der Präsident des Partnerschaftsvereins, Richard Auernheimer, rufen daher zu Spenden auf. Bislang gingen rund 200.000 Euro an Spenden im Fonds für Corona-Soforthilfen in Ruanda ein; 22.000 Euro stellte das Land zur Verfügung. "Für unsere ruandischen Partner ist die Corona-Pandemie eine außerordentlich große Belastung", sagte Lewentz. Viele Einkommensmöglichkeiten seien weggebrochen und finanzielle Rücklagen kaum vorhanden. ( Spendenkonto der Partnerschaft Rheinland-Pfalz/Ruanda: Sparkasse Rhein-Nahe, IBAN: DE92 5605 0180 0017 1131 43, Stichwort: Corona Hilfsfonds Ruanda )

+++ Hubig: Künftig jede Woche Bericht über Lage an Schulen +++
12:00 Uhr

Die Kultusminister der Bundesländer werden künftig wöchentlich über die bundesweite Corona-Situation an Schulen berichten. Das hat die rheinland-pfälzische Ressortchefin Stefanie Hubig (SPD) angekündigt, die derzeit den Vorsitz der Kultusministerkonferenz (KMK) innehat. Derzeit liefen die letzten Vorbereitungen für eine regelmäßige Datenbereitstellung, sagte Hubig. Demnach soll es wöchentlich Angaben zu den infizierten und in Quarantäne befindlichen Lehrern und Schülern geben. Die nächste Veröffentlichung werde bereits "in den nächsten Tagen" erfolgen, sagte Hubig. Die jüngsten Zahlen für Rheinland-Pfalz sind vom 20. November. Demnach waren von 1.590 Schulen 239 teilweise geschlossen. Unter rund 521.000 Schülern gab es 1.254 Infektionsfälle. Von rund 41.000 Lehrern landesweit waren 145 Infiziert. Die KMK hatte zuletzt am 12. November eine bundesweite Übersicht über die Infektionslage an Schulen vorgelegt.

+++ Luxemburg vor erneutem Lockdown +++
8:00 Uhr

Das Nachbarland Luxemburg bereitet im Kampf gegen die Corona-Pandemie einen neuen Lockdown vor. Das Parlament soll heute über neue Maßnahmen entscheiden. Am Mittwoch könnten die Verschärfungen in Kraft treten. Bislang gibt es in Luxemburg eine Ausgangssperre von 23 bis 6 Uhr. Restaurants, Kinos und Theater sind weiter offen. Derzeit gelten mehr als 9.200 Menschen in Luxemburg als aktiv mit dem Coronavirus infiziert. 260 Menschen sind im Großherzogtum bislang in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben.


+++ Länder wollen Teil-Lockdown verlängern +++
6:15 Uhr

Die Bundesländer planen, den Ende November auslaufenden Teil-Lockdown bis mindestens zum 20. Dezember zu verlängern und teils noch zu verschärfen. Das steht in einer Beschlussvorlage, die dem ARD- Hauptstadtstudio vorliegt. Demnach sollen persönliche Kontakte weiter eingeschränkt werden. Für Weihnachten soll es aber Ausnahmen geben. Zudem soll es eine Maskenpflicht in allen öffentlichen Gebäuden, auf noch zu definierenden Plätzen sowie in Arbeits- und Betriebsstätten geben. Für Schüler ab der 7. Klasse könnte künftig eine Maskenpflicht auch im Unterricht gelten. Ob das Papier bereits unter allen Ländern abgestimmt ist, ist unklar. Bund und Länder wollen am Mittwoch über das weitere Vorgehen beraten.

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