Ein Lokführer steuert einen Güterzug durch den Bahnhof in Plochingen. (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa | Christoph Schmidt)

Das war der BW-Newsticker am Dienstag

BW-Newsticker am Morgen: Bahn einigt sich mit GDL auf 35-Stunden-Woche, Suchtberatungsstellen wollen mehr Geld

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Matthias Breitinger
Matthias Breitinger (Foto: SWR, Simon Ukena)

Kurz und informativ - das Wichtigste für den Morgen und den Tag. Aktuelle Nachrichten für Baden-Württemberg live in unserem SWR Aktuell Newsticker, heute von Matthias Breitinger.

Einen schönen Dienstag!

Das war's für heute mit unserem BW-Newsticker. Morgen begrüßt euch hier mein Kollege Patrick Seibert. Bis dahin findet ihr alle Nachrichten für Baden-Württemberg wie gewohnt auf SWRAktuell.de/bw, in der SWR Aktuell App, in unserem Newsletter am Morgen, bei Instagram, Facebook und X, früher Twitter, und natürlich auch im Radio und TV. Kommt gut durch den Tag!

Abwahl von KSC-Vizepräsident vor Gericht

Ein kurzer Blick auf den Sport - beziehungsweise auf das, was beim Karlsruher SC gerade jenseits des Rasens stattfindet. Knapp einen Monat nach der außerordentlichen Mitgliederversammlung, bei der Martin Müller als Vizepräsident des Vereins mehrheitlich abgewählt wurde, treffen sich die Parteien heute vor dem Karlsruher Landgericht. Ein KSC-Mitglied aus dem Unterstützerkreis von Martin Müller hat die Rechtmäßigkeit der Abwahl in Frage gestellt und eine einstweilige Verfügung beantragt. Darüber wird nun vor Gericht verhandelt. Wann eine Entscheidung über den Antrag getroffen werden kann, ist derzeit noch offen. Davon hängt auch ab, wie es mit der Nachfolge für das Amt weitergeht.

Reutlinger AfD-Stadtrat wegen Volksverhetzung verurteilt

Das Amtsgericht Reutlingen hat gestern den Reutlinger AfD-Stadtrat Hansjörg Schrade wegen Volksverhetzung zu einer Geldstrafe von 5.500 Euro verurteilt. Schrade habe volksverhetzende Inhalte weiterverbreitet, so die Richterin. Damit habe er dazu beigetragen, dass der Massenmord an den Juden während des Zweiten Weltkriegs verharmlost wird.

Schrade hatte 2022 einen Brief eines Reutlinger Polizisten an einen Richter auf seinem Telegram-Kanal geteilt. In dem Brief verglich der Polizist den Völkermord an den Juden während der NS-Zeit mit dem Umgang mit ungeimpften Menschen in der Corona-Pandemie. Nach Auffassung der Richterin hätte Schrade die Corona-Regeln auch ohne das Teilen dieses Briefs kritisieren können. Deshalb verurteilte sie ihn zu 50 Tagessätzen à 110 Euro. Schrade hat nun eine Woche Zeit, um Rechtsmittel einzulegen.

Was ist dran am angeblichen Skandal um die RKI-Files?

Bisher unveröffentlichte Protokolle des Robert Koch-Instituts (RKI) zur Corona-Pandemie sorgen derzeit für Aufsehen. Ein Blog hatte die Protokolle des RKI-Corona-Krisenstabs freigeklagt und veröffentlicht - und behauptet, aus den Dokumenten gehe hervor, dass das RKI die Corona-Risikobewertung am 17. März 2020 nicht aufgrund fachlicher Einschätzung von mäßig auf hoch gesetzt habe, sondern nach politischer Anweisung eines externen Akteurs. Wie Pascal Siggelkow von ARD-faktenfinder berichtet, lässt sich das aber den Protokollen so nicht entnehmen. Die Details lest ihr hier im Bericht meines ARD-Kollegen:

Noch bis Mittwoch: Polarlichter über BW möglich

Zugegeben, die Chance ist klein, aber bei so einem besonderen Himmelsphänomen ist doch auch die kleinste Chance noch aufregend. Nach einer Sonneneruption am Sonntag könnten tatsächlich Polarlichter am Himmel über Baden-Württemberg noch in der kommenden Nacht sichtbar sein. (Euch interessiert, wieso die Aurora borealis auch in unseren Breiten aufscheint? Hier entlang.)

Mit bloßem Auge wird es wohl schwierig, die Polarlichter zu erkennen. Wenn, dann seien die Chancen fernab der großen Städte am besten, sagt Carolin Liefke vom Haus der Astronomie in Heidelberg. Und sie verrät einen einfachen Trick, wie ihr das Phänomen fotografieren könnt:

Baden-Württemberg

Sonneneruption am Sonntagnachmittag Bekommen wir Polarlichter über Baden-Württemberg zu sehen?

Am Himmel über Baden-Württemberg könnte es bis Mittwoch wieder Polarlichter geben. Wahrscheinlich sind sie mit bloßem Auge nicht zu sehen - mit einem Trick aber vielleicht doch.

SWR1 Baden-Württemberg SWR1 Baden-Württemberg

Bahn kommt der GDL bei 35-Stunden-Woche entgegen

Es werden erste Details der Tarifeinigung zwischen der Lokführergewerkschaft GDL und der Deutschen Bahn bekannt: Wie die Bahn am Morgen mitteilte, haben sich beide Seiten auf eine schrittweise Absenkung der wöchentlichen Regelarbeitszeit von 38 auf 35 Stunden bis 2029 bei vollem Lohnausgleich verständigt. Nicht alle Stufen der Absenkung sollen automatisch erfolgen. "Kernelement ist ein innovatives Optionsmodell, mit dem Mitarbeitende im Schichtdienst künftig selbst über ihre Wochenarbeitszeit entscheiden", teilte die Bahn mit. Wer mehr arbeiten möchte - bis zu 40 Stunden pro Woche - könne dies tun und erhalte pro zusätzlicher Wochenstunde 2,7 Prozent mehr Lohn, so das Unternehmen. Die GDL und die Bahn hatten gestern ihren Tarifkonflikt beigelegt.

Deutschland

"Kostendeckung Grundlage für Lohnsteigerungen" Einigung bei Bahn und GDL: FDP appelliert an Verantwortliche

Deutsche Bahn und GDL haben sich im Tarifstreit geeinigt. Die 35-Stunden-Woche soll bis 2029 kommen. Der BW-Landeschef Theurer appelierte nun an Management und Belegschaft.

Die Morningshow SWR3

Blick zurück auf Corona: Spuren der Ausgangssperren

Wir blicken gerade in loser Reihenfolge zurück auf die Corona-Pandemie, denn am vergangenen Freitag jährte sich der erste Lockdown in Deutschland zum vierten Mal. Kontaktverbote, Laden- und Schulschließungen sowie Ausgangssperren gehörten im Lauf der Pandemie zu den einschneidendsten politischen Maßnahmen, um die Verbreitung des Virus zu unterbinden. Wir haben mit einem Juristen, einer Kneipenwirtin und einem Therapeuten gesprochen und Studien gewälzt, um zu erfahren, was damals mit uns als Gesellschaft geschehen ist - und welche Folgen das bis heute hat:

Freiburg

Rückblick auf Pandemie-Maßnahmen Vier Jahre nach erstem Lockdown: Diese Spuren haben die Ausgangssperren hinterlassen

Vier Jahre ist der erste Lockdown her. Die Pandemie ist mittlerweile vorbei, zurück die alten Freiheiten. Doch Corona hat Spuren hinterlassen - wie Freiburger Experten zeigen.

SWR Aktuell Baden-Württemberg SWR BW

Kiffer-Touristen nach BW? Das denken unsere User

Nochmal zurück zu der am 1. April startenden Teil-Legalisierung von Cannabis. Die Warnung von Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU) vor einem Kiffer-Tourismus aus den Nachbarländern hat auf unserem Facebook-Kanal zu einer regen Diskussion geführt. Die meisten Userinnen und User sehen kein Problem im zusätzlichen Tourismus, sondern eher Vorteile. Viele weisen auch auf den Cannabis-Tourismus der Deutschen in die Niederlande hin. Einige halten den von Strobl befürchteten Tourismus für eigentlich nicht möglich, denn ein kommerzieller Handel mit Cannabis sei nicht Sinn des Gesetzes. Vereinzelt ist auch klare Ablehnung des Gesetzes zu lesen: Manche finden, Cannabiskonsum gehöre hart bestraft. Wie seht ihr das? Diskutiert gern mit:

Vor allem Tourist:innen aus Frankreich, die zum Kiffen nach Baden-Württemberg kämen, erwarte der baden-württembergische Innenminister Thomas Strobl (CDU) in den Grenzregionen.Posted by SWR Aktuell on Monday, March 25, 2024

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Cannabis: Beratungsstellen in BW wollen mehr Geld

Ab dem 1. April sind der Besitz und Konsum von Cannabis in Deutschland legal. Dadurch rechnen die 102 Suchtberatungsstellen in Baden-Württemberg mit einem höheren Beratungsbedarf. Sie fordern deshalb mehr Mittel für die Suchtprävention. Auch die Sozialverbände wollen mehr Zuschüsse vom Land, um an Schulen weiterhin Informations- und Präventionsveranstaltungen durchführen zu können.

Keine Erhöhung seit 25 Jahren Cannabis-Legalisierung: Suchtberatungsstellen fordern höhere Zuschüsse

Sozialverbände beklagen: Seit 25 Jahren habe das Land seine Mittel für Suchtberatungsstellen nicht erhöht. Angesichts der Cannabis-Legalisierung sei das nun aber dringend notwendig.

Zum Tod der Box-Weltmeisterin Graf aus Stuttgart

Gestern hat uns die traurige Nachricht erreicht, dass die ehemalige Box-Weltmeisterin Alesia Graf aus Stuttgart mit nur 43 Jahren verstorben ist. Hier könnt ihr nochmal alles dazu nachlesen:

Stuttgart

Boxen Todesursache weiterhin unklar: Ehemalige Box-Weltmeisterin Alesia Graf starb mit 43

Das Entsetzen über den Tod von Alesia Graf ist groß. Weiterhin ist unklar, woran die ehemalige Leistungssportlerin starb. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart konnte zumindest einen Sachverhalt klären.

SWR Aktuell am Nachmittag SWR Aktuell

Deutschlands jüngster Bürgermeister startet ins Amt

Auf den 26. März hat Sören Döffinger hingefiebert: Heute nimmt der 25-Jährige sein Amt in Mulfingen (Hohenlohekreis) auf - er ist dort Ende Januar zum Bürgermeister gewählt worden, mit über 85 Prozent der Stimmen. Damit ist der CDU-Politiker der aktuell jüngste hauptamtliche Bürgermeister in ganz Deutschland. Was Döffinger an seinem ersten Arbeitstag im Rathaus machen will und welche Themen in Mulfingen auf ihn warten, lest ihr hier:

Mulfingen

Im Rathaus angekommen Jüngster Bürgermeister Deutschlands: Sören Döffinger startet in Mulfingen

Mit 25 Jahren ist er der aktuell jüngste hauptamtliche Bürgermeister in Deutschland: Sören Döffinger in Mulfingen. Am Dienstagmorgen ging es für ihn im Rathaus offiziell los.

SWR4 BW am Morgen SWR4 Baden-Württemberg

So sieht es auf den Straßen in BW aus

Werfen wir einen Blick auf den Straßenverkehr im Land. Auf der A5 Karlsruhe Richtung Basel wird zwischen Baden-Baden und Bühl ein Unfall aufgenommen und die rechte und die mittlere Spur sind gesperrt. Hier staut sich der Verkehr auf vier Kilometer, ihr müsst mit einer Verzögerung bis zu 30 Minuten rechnen. Ähnlich sieht es auf der A6 Mannheim Richtung Heilbronn aus: Dort finden zwischen Bad Rappenau und Heilbronn/Untereisesheim Bergungsarbeiten statt, die rechte und die mittlere Spur sind gesperrt, fünf Kilometer Stau und bis zu 35 Minuten Verzögerung.

Alle weiteren Meldungen findet ihr hier und jederzeit in der SWR Aktuell-App:

Lagerhalle bei Neulußheim brennt aus

Bei einem Brand in einer Lagerhalle bei Neulußheim (Rhein-Neckar-Kreis) ist gestern hoher Sachschaden entstanden. Es bildete sich dichter schwarzer Rauch, der in Richtung Altlußheim und Speyer zog. Obwohl die Feuerwehr schnell vor Ort war, brannte die 1.500 Quadratmeter große Halle komplett aus. Die B39, die direkt neben der Lagerhalle verläuft, wurde vorübergehend gesperrt. Warum das Feuer ausbrach, ist noch unklar. In der Halle waren vor allem Altreifen gelagert, die für die starke Rauchentwicklung gesorgt haben dürften. Verletzt wurde niemand. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf rund 230.000 Euro.

Neulußheim

Mehrere Feuerwehren im Einsatz Lagerhalle an B39 bei Neulußheim und Hockenheim abgebrannt

Auf einem Firmengelände in Neulußheim (Rhein-Neckar-Kreis) ist eine Lagerhalle komplett abgebrannt. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot vor Ort.

SWR1 Baden-Württemberg SWR1 Baden-Württemberg

Wegen Polizeischutz: Kretschmann-Auftritt kostete über 330.000 Euro

Ende Februar hielt Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) in der Wallfahrtskirche St. Johannes Baptist auf dem Bussen in Uttenweiler (Kreis Biberach) eine Fastenpredigt. Nach den Ausschreitungen beim Politischen Aschermittwoch in Biberach setzte die Polizei in Uttenweiler vorsichtshalber mehr Kräfte ein als sonst. Jetzt ist klar, was das Ganze gekostet hat: mehr als 330.000 Euro. Das teilte das Innenministerium auf eine Anfrage der AfD-Landtagsfraktion hin mit.

Demnach sicherten mehr als 600 Polizistinnen und Polizisten mit 135 Dienstfahrzeugen, acht Polizeipferden, drei Gefangenentransportern und einem Polizeihubschrauber Kretschmanns Auftritt. Zum Vergleich: Bei einem Hochrisikospiel in der Fußball-Bundesliga sind bis zu 1.000 Beamte im Einsatz.

Biberach

Nach Protesten bei Grünen-Veranstaltung Polizeischutz: 330.000 Euro kostete Kretschmanns Fastenpredigt nahe Biberach

Einen stolzen Preis kostete eine Fastenpredigt, die Ministerpräsident Kretschmann im Februar hielt. Grund dafür: Hohe Sicherheitsvorkehrungen nach den Protesten in Biberach.

Deutlich weniger Radfahrer sterben in BW bei Unfällen

Der Frühling ist da - und für alle, die nicht auch bei Eis und Schnee aufs Bike steigen, startet nun wieder die Fahrradsaison. Pünktlich dazu kommt die Unfallstatistik für 2023. Demnach ist die Zahl der Fahrradfahrer und Fahrradfahrerinnen, die in Baden-Württemberg bei einem Verkehrsunfall getötet wurden, im vergangenen Jahr deutlich zurückgegangen, von 75 im Jahr 2022 auf 62. Das geht nach SWR-Informationen aus der neuen Verkehrsunfall-Statistik für 2023 hervor, die Innenminister Thomas Strobl (CDU) heute vorstellen wird. Er sagte dem SWR, wer im Straßenverkehr keine Karosserie um sich habe, sollte sich bestmöglich schützen, dazu gehöre ein Fahrradhelm. Denn fast zwei Drittel der getöteten Radfahrer hatten keinen Helm getragen.

Baden-Württemberg

Neue Unfall-Statistik Deutlich weniger Tote bei Unfällen mit Fahrrädern in Baden-Württemberg

In Baden-Württemberg starben 2023 deutlich weniger Menschen bei Unfällen mit Fahrrädern als im Jahr zuvor. Knapp zwei Drittel der getöteten Radfahrer trugen keinen Helm.

Guten Morgen Baden-Württemberg SWR1 Baden-Württemberg

Viel Sonne und bis zu 18 Grad heute in BW

Der Tag in Baden-Württemberg startet frisch mit Temperaturen teilweise bei 0 Grad. Später steigen die Temperaturen auf bis zu 18 Grad. Am Tage scheint häufig die Sonne, vereinzelt ziehen Wolken durch. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Osten, in Böen gelegentlich auffrischend.

Das aktuelle Wetter für euren Ort findet ihr übrigens jederzeit in unserer SWR Aktuell-App oder auf unserer Wetter-Seite. Den Wetterbericht aus der SWR Aktuell-Sendung von gestern Abend seht ihr hier:

Video herunterladen (42,3 MB | MP4)

Das wird heute wichtig

BW-Innenminister Thomas Strobl (CDU) stellt heute die Verkehrsunfallbilanz 2023 für Baden-Württemberg vor. Man darf gespannt sein, ob sich der Trend aus dem ersten Halbjahr 2023 fortgesetzt hat: Da lag zwar die Zahl der Schwerverletzten auf einem historischen Tiefstand, aber dafür war die Zahl der Verkehrstoten im Vergleich zum ersten Halbjahr 2022 um fast 15 Prozent gestiegen.

Für Spitzenköchinnen und -köche sind die Sterne des Gourmetführers "Guide Michelin" eine äußerst begehrte Auszeichnung. Die Augen der Branche in Baden-Württemberg und der Fans von gutem Essen werden deshalb heute Abend nach Hamburg gerichtet sein. Dort wird um 19 Uhr bekannt gegeben, welche Restaurants im "Guide Michelin" mit einem oder gar mehreren Sternen empfohlen werden und welche vielleicht sogar welche abgeben müssen. Drei Sterne sind dabei die höchste Auszeichnung - darauf hoffen auch Restaurants bei uns im Land.

Der Wohlfahrtsverband DER PARITÄTISCHE stellt heute den Armutsbericht 2024 vor. Der gibt auch Auskunft über die Lage in Baden-Württemberg.

Doch keine Flüchtlingserstaufnahme in Pforzheim

Die baden-württembergische Landesregierung wird in Pforzheim (Enzkreis) nun doch keine Landeserstaufnahmeeinrichtung (LEA) für Flüchtlinge einrichten. Das hat sie gestern entschieden. Das Land hatte erwägt, dort rund 1.000 Geflüchtete in einer ehemaligen Gewerbeimmobilie unterzubringen. Die Skepsis in der Bevölkerung gegenüber dem Vorhaben war jedoch von Anfang an groß. Der Pforzheimer Gemeinderat hatte die Pläne außerdem schon vor knapp einem Jahr mit großer Mehrheit abgelehnt.

Nun seien das baden-württembergische Migrations- und das Finanzministerium zu dem Schluss gekommen, dass der Betrieb einer LEA für Flüchtlinge in der Immobilie in Pforzheim aus wirtschaftlichen Gründen nicht realisiert werden könne, heißt es in einem Schreiben. Der Pforzheimer Oberbürgermeister Peter Boch begrüßte die Entscheidung: "Das sind ausgesprochen gute Nachrichten, die wir mit großer Erleichterung aufnehmen", sagte der CDU-Politiker.

Land entscheidet dagegen Pforzheim: Doch keine Flüchtlingserstaufnahmestelle in der Stadt

Die Flüchtlingserstaufnahmeeinrichtung in Pforzheim wurde vom Gemeinderat bereits letztes Jahr abgelehnt. Erst am Montag fiel das letzte Wort: Auch das Land entschied dagegen.

Einigung im Tarifstreit von Bahn und GDL

Gestern Abend gab es eine gute Nachricht für alle Bahnreisenden: Die Deutsche Bahn und die Lokführergewerkschaft GDL haben sich nach einem monatelangen Tarifstreit mit mehreren Streiks und geplatzten Verhandlungsrunden auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt. Details wollen sie jeweils in Pressekonferenzen heute Mittag bekanntgeben. Einem Medienbericht zufolge haben sich GDL und Bahn auf eine stufenweise Absenkung der Arbeitszeit geeinigt.

Deutschland

"Kostendeckung Grundlage für Lohnsteigerungen" Einigung bei Bahn und GDL: FDP appelliert an Verantwortliche

Deutsche Bahn und GDL haben sich im Tarifstreit geeinigt. Die 35-Stunden-Woche soll bis 2029 kommen. Der BW-Landeschef Theurer appelierte nun an Management und Belegschaft.

Die Morningshow SWR3

Guten Morgen!

Das kam gestern Abend dann doch überraschend: Die Lokführergewerkschaft GDL hat mitgeteilt, dass man sich im Tarifstreit mit der Deutschen Bahn geeinigt habe. Keine weiteren Streiks also - eine gute Nachricht vor allem für Pendlerinnen und Pendler. Guten Morgen, mein Name ist Matthias Breitinger. Bis 10 Uhr berichte ich hier, was in Baden-Württemberg passiert und was jenseits unserer Landesgrenzen wichtig ist. Wenn euch unser Angebot gefällt oder ihr Fragen, Wünsche oder Kritik habt, schreibt mir gern eine Mail an newsticker-bw@SWR.de.

Matthias Breitinger (Foto: SWR, Simon Ukena)
Matthias Breitinger

Der Ticker vom Montag zum Nachlesen

Baden-Württemberg

Das war der BW-Newsticker am Montag ++ Strobl warnt vor Cannabis-Tourismus ++ Rückkehr der verbindlichen Grundschulempfehlung? ++

Kurz und informativ - das Wichtigste für den Morgen und den Tag. Aktuelle Nachrichten für Baden-Württemberg live in unserem SWR Aktuell Newsticker.

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