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Im Wahlkreis 57 Singen (Kreis Konstanz) hat Dorothea Wehinger (Grüne) das Direktmandat verteidigt. Sie holte gut 32 Prozent der Stimmen, fast vier Prozentpunkte mehr als 2016.

Das beste Ergebnis erzielte Dorothea Wehinger in der Gemeinde Bodman-Ludwigshafen. Dort erhielt sie 37,42 Prozent der Stimmen. Insgesamt kam sie im Wahlkreis auf 32,09 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 58,46 Prozent. 2016 hatte Wehinger mit 28,8 Prozent der Stimmen erstmals das Direktmandat für die Grünen im Wahlkreis Singen geholt, vorher war der Wahlkreis fest in der Hand der CDU. Wehinger ist frauenpolitische Sprecherin der Landes-Grünen. Ihre Pläne für die kommenden fünf Jahre erläutert sie hier:

"Ich werde auch weiterhin den Wahlkreis in Stuttgart gut vertreten und freue mich auf die nächsten fünf Jahre."

Dorothea Wehinger, Wahlkreis Singen

SPD und AfD bekommen Zweitmandat

Besonders ist im Wahlkreis Singen das Zweitmandat für den SPD-Kandidaten Hans-Peter Storz. Er schaffte mit 12,3 Prozent den Wiedereinzug ins Parlament. Storz saß zuletzt von 2011 bis 2016 im Landtag. Auch Bernhard Eisenhut von der AfD hat ein Zweitmandat errungen. Er holte 11,3 Prozent. Es ist das beste AfD-Ergebnis in der Region Bodensee-Oberschwaben. Darüber hinaus ist er auch der einzige Kandidat in der Region Bodensee-Oberschwaben, der zum ersten Mal in den Landtag einzieht. 

CDU-Kandidat auf Platz zwei

Der Kandidat der CDU, Tobias Herrmann, erzielte im Wahlkreis Singen die zweitmeisten Stimmen, 21,52 Prozent. Er schaffte den Einzug ins Parlament nicht.

Hier gibt es alle Ergebnisse aus dem Wahlkreis Singen.

Ein Vergleich der Ergebnisse der Landtagswahlen 2016 und 2021 im Wahlkreis Singen. (Foto: SWR)

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