Redewendung

Warum sagt man "das ist gang und gäbe"?

STAND
AUTOR/IN

Audio herunterladen ( | MP3)

Bei dieser Redewendung geht es um die Gängigkeit von Münzen. Für Münzen, die im Umlauf waren, "gab" es etwas. Es bedeutete aber auch, dass sie im Gang sind, also gängige Münzen sind. Man konnte etwas für die Münzen bekommen, es gab etwas dafür. Und die Wendung "gäbe" ist einfach eine alte Formulierung dafür.

Rechtsbegriffe sind oft Zwillingsformeln

Man nennt das eine Zwillingsformel, die man übrigens recht häufig findet. So sagt man zum Beispiel auch "Haus und Hof" oder "mit Kind und Kegel". Ganz häufig sind das Rechtsbegriffe, die natürlich auch für das Münzwesen sehr üblich gewesen sind. "Von echtem Schrot und Korn" ist ebenfalls ein Beispiel für einen solchen Münzausdruck.

Redensart "Butter bei die Fische" – Woher kommt das?

In Norddeutschland sagt man: Wenn jemand seine Fische mit Butter zubereiten kann, dann muss er reich sein. Man meinte damit aber auch, dass das „etwas Vollständiges“ sei. Von Rolf-Bernhard Essig  mehr...

Redensart Warum sagt man "Schwein gehabt"?

Der schlechteste beim Schützenfest bekam früher ein Ferkel. Obwohl man der Schlechteste war und nichts getroffen hatte, hatte man mit dem Preis also unverdientes Glück. Von Rolf-Bernhard Essig  mehr...

Redensart Warum "beißt die Maus keinen Faden ab"?

Da muss man wie so oft bei Redewendungen ein bisschen ausholen. Das geht zurück auf einen Heiligentag, und zwar den der Heiligen Gertrud von Neville am 17. März.  mehr...