Montage: Der Blick in einen fertigen Tunnel von Stuttgart 21, im Vordergrund rennt eine Ratte durch das Bild. (Foto: dpa Bildfunk,  Bernd von Jutrczenka/Martin Schutt | Montage: SWR)

Zwei Mal unter die Erde, einmal hoch hinaus

Wochenrückblick: Warum S21 wohl wieder stockt und doch Betrieb herrscht

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Fabian Ziehe
Fabian Ziehe (Foto: SWR, SWR / Foto: Patricia Neligan)

Untergründig, hintergründig, feiergründig: Im Wochenrückblick geht es dieses Mal um die Fertigstellung von Stuttgart 21, die Gefahren von Ratten und den markantesten Turm der Region.

Glück auf! Ich bin Fabian Ziehe und Redakteur im SWR Studio Stuttgart. Im Wochenrückblick geht es diese Woche gleich zwei Mal unter die Erde - und einmal hoch hinaus. Die Themen:

S21 und seine Tunnel: Was passiert, wenn sich Stuttgart 21 erneut verzögert?

Früher gab es keinen einfacheren Weg, Zustimmung zu ernten, als bei einem Glas Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt das Gespräch auf das Bahn-Großprojekt Stuttgart 21 zu lenken. Alsbald ließ man da den Satz fallen: "Ach, bis 2021 werden die eh nicht fertig!" Allgemeines Nicken, wissende Blicke, kollektives Raunen. Seither hat man dieses Ritual lediglich durch das Erhöhen der Jahreszahl variiert. Nun hat mein Kollege Frieder Kümmerer aus informierten Kreisen erfahren, dass sich wieder einiges verspätet. Wir können nun also getrost 2026 oder gar 2027 als Einsatz wagen. Übrigens: Dasselbe Spiel funktioniert auch mit den Baukosten, aufgerufen sind dort nun neuerdings 11,5 Milliarden Euro. Prost!

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Wir ewigen Glühwein-Frotzler seien allerdings gewarnt: Endlos lässt sich das Ritual nicht fortsetzen! Tatsächlich kann man schon heute durch alle Tunnel mit einer Gesamtlänge 56 Kilometern mit Zügen fahren - schließlich wurden alle neuen Gleise über die im Tunnel bereits gelegten Gleise herantransportiert. Vor wenigen Tagen erst meldete die Bahn den Lückenschluss des Schienenstrangs der Schnellbahnstrecke Stuttgart-Ulm. Allerdings ist direkt vor dem Tief-Hauptbahnhof dann doch noch Schluss: Dort ist das Dach zwar mittlerweile geschlossen, aber die Gleise werden nun erst noch verlegt. Rollende Züge unter Stuttgart sind bereits Realität, wie ein Bahnsprecher mir bestätigte. Allerdings sind es Bauzüge, die die letzten Schienen, Oberleitungen und die restliche Tunnel-Innenausstattung transportieren.

Karte zu Stuttgart 21: Alles S-21-Tunnel sind bereits fertig gebohrt. So soll der neue Bahnknoten mit Tiefbahnhof aussehen. (Foto: SWR)
Alles Tunnel für Stuttgart 21 sind bereits fertig gebohrt. So soll der neue Bahnknoten mit Tiefbahnhof aussehen.

"Da ist immer etwas unterwegs", sagt der Bahnsprecher - und in einem Jahr soll dann sogar der Versuchsbetrieb starten, beispielsweise mit Messfahrten. Mitte 2025 dann - so der Plan der Bahn - verkehren erste reguläre Züge - etwa zur Lokführerausbildung oder im Fildertunnel zwischen Hauptbahnhof und Flughafen sogar Spezialzüge für Hochlastfahrten. Denn dort sollen bald Geschwindigkeiten von über Tempo 160 gefahren werden. Sprich: Unter dem Stuttgarter Kessel ist bereits ordentlich Betrieb. Mag eine Etage obendrüber Frotzeln und Glühwein nippen, wer will!

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Die Gretchenfrage ist nur: Was passiert, wenn sich Stuttgart 21 etwa wegen Problemen bei den Fahrzeugen oder der Inbetriebnahme des Digitalen Bahnknotens weiter verspätet, es also mit der digitalen Signaltechnik European Train Control System (ETCS) weiter hakt? Der Bahnsprecher beteiligt sich da freilich nicht an den Spekulationen: Offiziell hält die Bahn am S21-Start Ende 2025 fest. Doch bestätigt er zumindest: Unter Stuttgart werden Züge weiter fahren. Und fahren. Und fahren. Denn schon wegen der Schienen, der Oberleitungen und der Technik braucht es regelmäßig Verkehr in den Tunneln. Ist eine Röhre fertig, beginnt also schon ihre Instandhaltung, auch ohne dass es schon jemals einen regelmäßigen Betrieb gegeben hat. Was das dann kostet? Wer das dann zahlt?

Aber, hey, trinken wir doch lieber noch einen weiteren Schluck Glühwein. Zum Wohl!

Über die aktuellen Mutmaßungen zur Fertigstellung von Stuttgart 21 hat SWR Aktuell TV am 6.12.2023 berichtet.

Rattenplagen in der Region: Warum kommen die Nager und wie werden wir sie los?

Bleiben wir unter der Erde, wechseln wir in die Kanalisation. So kommen wir zu einem Thema, das beim Glühwein ebenfalls Gesprächsstoff abwirft, mag auch diese Plauderei nicht so recht winterwohlig daherkommen: Es geht um Ratten. Nun gehen die Meinungen zu dem Nager weit auseinander - von der Verkitschung bis hin zur völligen Verteufelung. Ratten sind jedenfalls Opportunisten, Allesfresser - und "Kulturfolger": Sie schätzen die Nähe zu uns Menschen und werden uns bald nicht nur als Vorrats- und Materialschädlinge lästig, sondern auch als Überträger von Krankheiten.

Ratte raus aus der Röhre: Von der Kanalisation aus stromern die Nager gerne mal durch den urbanen Raum. Das Problem ist dabei vor allem ihr Kot und Urin. (Foto: SWR, SWR -)
Ratte raus aus der Röhre: Von der Kanalisation aus stromern die Nager gerne mal durch den urbanen Raum. Das Problem ist dabei vor allem ihr Kot und Urin.

In der Region Stuttgart kam es in jüngster Zeit immer wieder zu Rattenplagen - etwa in einem Jugendzentrum in Schorndorf, in den Straßen von Fellbach, sogar in der Unibibliothek Stuttgart. Ganz aktuell ist der Fall in einer Herrenberger Grundschule: Dort müssen nun bis Weihnachten einige Klassenzimmer geschlossen bleiben, da in diesen der Kammerjäger aktiv ist und Giftköder ausliegen. So richtig klar wurde das ausgerechnet am Nikolaustag - und ratzfatz war da viel adventliche Stimmung dahin, auch wenn Kollege Nikolaus die ausquartierten Schülerinnen und Schüler noch besuchen kam.

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"Die Ratten werden als große Gesundheitsgefahr eingeschätzt", erklärt mir Christiane Wagner-Wiening. Die Virologin ist im Landesgesundheitsamt in Stuttgart zuständig für das Überwachen von Infektionskrankheiten - und damit auch für die Ratten im Siedlungsraum. Denn die Wanderratte hat ihr "Habitat", wie es Biologen ausdrücken, auch in der Kanalisation, also unter uns. Und dort sammelt sie Erreger ein, die wir Menschen teils mit verursachen - multiresistente Keime etwa oder auch Salmonellen, an denen das Tier selbst gar nicht unbedingt erkrankt. Zudem sind Ratten auch potentielle Überträger von bislang unbekannten Erregern: Es könne zu einem "Spillover-Effekt" kommen, so Wagner-Wiening, also zu einer erstmaligen Übertragung eines Erregers vom Tier auf den Menschen. Das war das, was wohl 2019 mit dem Coronavirus auf einem Tiermarkt im chinesischen Wuhan passiert ist - wobei Ratten dort wohl nicht die Überträger waren.

Die häufigste Erkrankung ist die Leptospirose, eine bakteriellen Infektionskrankheit, verursacht durch den Kontakt mit Urin und Kot von Ratten. Haben eine Kanalarbeiterin oder ein Kanalarbeiter daraus resultierend Gelenk- und Muskelschmerzen, weiß der informierte Arzt, was zu tun ist. Das Problem ist nur, wenn man die bakterielle Ursache der Erkrankung nicht erkennt - etwa weil Kinder im Klassenzimmer unbemerkter Weise Kontakt mit Rattenkot hatten. Da kann es zu schweren Verläufen der Leptospirose kommen, etwa einer Sepsis. "Deshalb muss die Ratte bekämpft werden", sagt Wagner-Wiening. Falsch verstandene Tierliebe kann da fatale Folgen haben.

Und nicht nur da: Auch das Füttern von Tauben mit Vogelfutter kann Ratten anlocken. Ebenso das achtlose Wegwerfen von Lebensmitteln im öffentlichen Raum, das Entsorgen von kohlenhydrathaltigem Essen oder Fleisch auf dem Kompost. Das Herunterspühlen von Lebensmitteln in der Toilette liefert den Ratten die Nahrung geradezu frei Haus. Klar ist: Ratten werden bei uns immer etwas zu essen finden, sie werden auch immer unter uns wohnen (im doppelten Sinn). Nur sollten sie nicht ein solches Nahrungsangebot vorfinden, dass sie sich sprunghaft vermehren und dann zur Plage werden. Bei einer einzelnen Ratte, die durch den Garten oder die Gasse huscht, gibt es null Grund zur Panik. Bei größeren Gruppen, so Wagner-Wiening, solle man sich aber bei den Gesundheitsämtern melden und Schädlingsbekämpfer mit ins Boot holen.

Eine Ratte sitzt nachts an einer Häuserwand: Einzelne Ratten-Beobachtung kann man gelassen nehmen. (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Sabrina Hentschel)
Eine Ratte sitzt nachts an einer Häuserwand: Einzelne Ratten-Beobachtung kann man gelassen nehmen.

Bleibt noch die Frage: Haben wir generell ein größeres Rattenproblem? Nein, sagt die Stuttgarter Virologin: Über die Jahre und Jahrzehnte hat man in Deutschland das Thema Ratten eigentlich immer besser in den Griff bekommen. "Da ist alles im normalen Rahmen bei uns", versichert Wagner-Wiening. Interessant wird allerdings der Einfluss des Klimawandels - wärmere Winter, länger ausreichendes Nahrungsangebot, das könnte zu stärkeren Vermehrungszyklen bei den Wanderratten sorgen. "Das muss man sicherlich im Auge behalten."

Über den aktuellen Rattenbefall in der Herrenberger Gundschule hat SWR Aktuell TV am 6.12.2023 berichtet.

Toller Turm: Wer gehört neben dem SWR Fernsehturm auf die Weltkulturerbeliste?

Genug von Tunneln und Getier, genug von allen Niederungen: Vom Rande der Glühweintasse aus wandern unsere Augen hinauf, hinauf, immer weiter hinauf bis zum höchsten Punkt auf der Filderebene: dem SWR Fernsehturm Stuttgart auf dem Bopser. Mit 217 Metern Höhe ist er wahrlich kein Riese unter den filigranen Stahlbeton-Röhren für Sendezwecke dieser Welt: Der Berliner Fernsehturm auf dem Alexanderplatz misst 368 Meter Höhe, der im Tokyo Skytree gar 634 Meter. Aber: Der Stuttgarter war der erste in dieser Bauweise, erdacht von Brückenbauer und Statiker Fritz Leonhardt.

Blick von oben auf den Stuttgarter Schlossplatz, das Alte und Neue Schloss, im Hintergrund sieht man den Fernsehturm. (Foto: Pressestelle, Stuttgart-Marketing GmbH, Werner Dieterich)
Der Blick vom Schlossplatz in Stuttgart aus wandert fast automatisch hoch zum SWR Fernsehturm auf dem Bopser.

Deshalb soll er nun Weltkulturerbe werden - zusammen mit der Heuneburg im Oberschwäbischen, der vielleicht ersten Stadt nördlich der Alpen überhaupt. Denn diese zwei Stätten in Baden-Württemberg haben es nun auf die deutsche Vorschlagsliste für das UNESCO-Welterbe geschafft.

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Das wäre schon was, oder? Welt! Kultur! Erbe! Diesen Titel verleiht schließlich keine PR-Klitsche aus Wanne-Eickel, sondern eben die UNESCO, die "Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur". Stuttgart erhielt die Auszeichnung übrigens bereits für die Weissenhofsiedlung - als eine von weltweit 17 Stätten, wo das architektonische Werk des Architekten Le Corbusier zu bestaunen ist. Und nochmal ein Welterbe gibt es in der Region: Den Obergermanisch-Raetischen Limes, der die Region im Schwäbisch-Fränkischen Wald in und um Welzheim (Rems-Murr-Kreis) durchschneidet.

Noch kleiner als der Fernsehturm Stuttgart - und noch älter: Die rekonstruierten Wachtürme am Limes dienten einst den Römern zur besseren Übersicht entlang der Grenze des Imperiums.  (Foto: SWR)
Noch kleiner als der Fernsehturm Stuttgart - und noch älter: Die rekonstruierten Wachtürme am Limes dienten einst den Römern zur besseren Übersicht entlang der Grenze des Imperiums.

Nun stellt sich uns natürlich die Frage: Wenn der Fernsehturm dann irgendwann mal tatsächlich Welterbe wäre - die UNESCO nimmt sich für die finale Entscheidung erfahrungsgemäß gerne mal etwas Zeit - was könnten wir dann als nächstes vorschlagen? Na? Lasst ruhig die Leute in der Glühweinrunde ringsum mit beraten!

Die Abstimmung ist bereits beendet.

Welches Monument, welcher Ort aus der Region Stuttgart gehört als nächstes auf die Welterbe-Vorschlagsliste?

  • Die Stuttgarter Autoschmieden - wer wenn nicht wir können weltweit sonst als Wiege des "Heiligsblechle" gelten? 0,0%
  • Das Barocke ist doch die wahre Perle, die uns schmückt: Puder, Perücke und Prädikat für Ludwigsburg! 20,0%
  • Die Grabkapelle auf dem Rotenberg - das ist schließlich kaum weniger als das schwäbische Taj Mahal! 40,0%
  • Esslingen neben all den anderen altehrwürdigen Freien Reichsstädten hätte den Welterbe-Titel verdient! 20,0%
  • Stuttgart 21 natürlich! Warum? Um das zu überlegen haben wir ja zum Glück nun bis 2027 Zeit. 20,0%
  • Weltkulturerbe? Himmelarschundzwirn, was wir hier sonst noch so zu bieten haben, sind doch Muggeseggele. Geh mir fort! 0,0%

Hinweis: Das Abstimmungsergebnis zeigt ein Meinungsbild unserer Nutzer*innen und ist nicht repräsentativ.

In der vergangenen Woche wollten wir angesichts der Weltklimakonferenz in Dubai von euch wissen, wie wichtig euch der Schutz des Klimas ist. Die klare Mehrheit (53,6 Prozent) gab an: "Hoffentlich gibt es in Dubai ein starkes Ergebnis. Nur alle Staaten zusammen können das Problem lösen."

Über die Chance des SWR Fernsehturms Stuttgart zur Aufnahme in die UNESCO-Weltkulturerbe-Liste hat SWR Aktuell Baden-Württemberg am 04.12.2023 berichtet.

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