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Leonie Berger

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Leonie Berger ist Redakteurin und Autorin in der SWR2 Landeskulturredaktion Rheinland-Pfalz in Mainz. Meist berichtet sie über Literaturthemen.

SWR Kultur Autorin Leonie Berger

„Da brennt noch Licht“, war der erste Satz, den sie in einem Hörspiel sagen durfte. Die Produktion fand im heimischen Keller statt, aufgenommen mit einem Mono-Kassettenrekorder, Regie und Skript kamen von ihren beiden Brüdern und es ging um Vampire. Diese frühe Erfahrung war vielleicht nicht ausschlaggebend, aber die Faszination für das gesprochene Wort ist geblieben.

1976 in Frankfurt geboren, waren es die Moderatoren von hr3, die Leonie Berger im Alltag begleiteten und den Wunsch in ihr weckten, beim Radio zu arbeiten. Nach dem Abitur studierte sie Kulturwissenschaften und Ästhetische Praxis in Hildesheim mit dem Schwerpunkt Literatur, Theater und Medien, und probierte in Praktika verschiedene kulturelle Berufsfelder aus, in einem Museum und in der politischen Bildung. Aber dann zog es sie wieder zum Radio: Nach einem Volontariat beim Hessischen Rundfunk arbeitete sie einige Jahre bei hr2, bevor sie zum SWR nach Mainz wechselte.

In der SWR2 Landeskulturredaktion hat sie das Glück, eine Lieblingsbeschäftigung in ihren Beruf integrieren zu können: Die Literatur. Leonie Berger berichtet vorzugsweise über literarische Themen, plant die Literaturthemen aus Rheinland-Pfalz für die Sendung SWR2 am Samstagnachmittag und betreut auch die Hörbuch-Rubrik dieser Sendung. Jede Woche eine Hörbuch-Besprechung bedeutet, dass das Hören von Literatur sie auch im Alltag begleitet: Egal, ob zu Hause, beim Laufen oder bei der Arbeit im Schrebergarten – die Kopfhörer sind immer dabei.

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Mehr als Blümchen Langfristige Effekte – Bundesgartenschauen im Südwesten sollen nachhaltig wirken

Eine Bundesgartenschau ist kein halbjähriger Blühwettbewerb, sondern eine nachhaltige Investition in die Lebensqualität. Das zeigen auch ehemalige BUGA-Orte im Südwesten.

Biografien von Objekten und Menschen Zwischen Archiv und Internet – So arbeitet eine Provenienzforscherin

Herauszufinden, wer Kulturgüter wann besessen hat, kann sehr kompliziert sein. Dorothee Glawe arbeitet als Spezialistin für NS-Raubgut am Mainzer Landesmuseum. Die Provenienzforscherin weiß, welche Quellen mehr über die Biographie eines Kunstwerks verraten.

Literatur Erinnerungen als Literatur: Julia Schoch ist Mainzer Stadtschreiberin 2024

Die 1974 in Bad Saarow geborene Julia Schoch gilt als eine der markantesten Stimmen der deutschen autofiktionalen Literatur. Nun wird sie für ein Jahr Mainzer Stadtschreiberin.

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Worte zwischen den Bildern finden Der Mainzer Stadtschreiber Alois Hotschnig und sein Film „Nach den Kriegen“

Jeder Mainzer Stadtschreiber darf einen Film zu einem Thema seiner Wahl machen. Der aktuelle Stadtschreiber Alois Hotschnig hat sich für seinen Film „Nach den Kriegen“ auf die Spuren von Kriegen gemacht, von denen Mainz betroffen war oder ist. Die Stadt war Schauplatz von Terror und Verfolgung, wurde zerstört und wieder aufgebaut, heute leben hier viele Geflüchtete. Alois Hotschnig hat Menschen befragt, deren Biographien von Kriegen geprägt sind.

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Elisabeth-Langgässer-Literaturpreis Literaturpreisverleihung: Preisträgerin Nora Bossong wirbt für Auseinandersetzung mit Elisabeth Langgässer

Seit 1986 vergibt die Stadt Alzey den Elisabeth-Langgässer-Literaturpreis, doch die Namensgeberin war aufgrund ihres Verhaltens im Nationalsozialismus infrage gestellt worden. Auch Nora Bossong – Preisträgerin 2024 – setzte sich in ihrer Preisrede kritisch mit Langgässer auseinander, warb dafür, der Auseinandersetzung mit der Geschichte nicht aus dem Weg zu gehen.

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Wer „Salon“ sagt und keinen Frisör meint, spricht heute meist von einem literarischen Salon. Das ist oft eine kleine kulturelle Veranstaltung, bei der gelesen und diskutiert wird. Doch die Salons haben eine lange emanzipatorische Tradition: Meist standen hier Frauen als Gastgeberinnen im Mittelpunkt und eroberten sich so Einfluss und Bedeutung in der Öffentlichkeit.

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Durch seine Arbeit als Schauspieler, Hörbuchsprecher und Autor hat sich Matthias Brandt in mehrfacher Hinsicht um die deutsche Sprache verdient gemacht.

Zeitgenossen | Carl-Zuckmeyer-Medaille 2024 Matthias Brandt: „Man muss manchmal Dinge tun, vor denen man Angst hat“

Die deutsche Sprache ist Matthias Brandts Beruf – als Schauspieler, Autor und Sprecher. Das Fernsehpublikum kennt Matthias Brandt aus zahlreichen Filmen.

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