Ein Fluss muss offenbar kein Hindernis sein, um Leitungen zu verlegen. Sie werden einfach darunter hindurch verlegt. So passiert es aktuell in Offenburg. Die Kinzig wird auf einer Länge von 60 Metern zweimal unterquert. Dadurch können künftig weitere 15.000 Menschen an das Offenburger Fernwärmenetz angeschlossen werden, sagt das Elektrizitätswerk Mittelbaden. Gearbeitet wird im Grundwasser.

Wie Offenburger künftig mit Wärme versorgt werden sollen
Um die Offenburger Haushalte zu versorgen, wird unter anderem die Abwärme der Burda-Druckerei genutzt. Mit anderen Unternehmen, bei denen durch die Produktion ebenfalls Wärme entsteht, sei man im Gespräch, sagt das E-Werk. Gleichzeitig baut der Energieversorger drei Blockheizkraftwerke. Insgesamt investiert das E-Werk in das Projekt 26 Millionen Euro.

In den nächsten Jahren werden 150 Millionen Euro investiert
Wie die Stadt Offenburg berichtet, werden in den kommenden Jahren 150 Millionen Euro für den Ausbau der Fernwärme ausgegeben. Der Fernwärme-Ausbau sei ein wichtiger Meilenstein, um die Klimaziele zu erreichen, heißt es. Das Offenburger Fernwärmenetz ist bis jetzt 20 Kilometer lang.