Montage eines schematischen Bildes von Viren der Familie Corona mit der Grafik von SWR Akktuell Live-Blog zum Coronavirus

Das Coronavirus und die Folgen für das Land

Live-Blog zum Coronavirus in BW: Dienstag, 29. September 2020

Stand

Das war der Dienstag in Baden-Württemberg

Gesundheitsamt nach sprunghaftem Fallzahlen-Anstieg im Dauerstress

20:50 Uhr

Nach mehreren Privatpartys sind die Corona-Fallzahlen im Kreis Biberach sprunghaft angestiegen. Wie die Situation dort aktuell aussieht und wie die Behörden weiter vorgehen wollen:

Kretschmann warnt vor "ernster Lage im Herbst"

20:20 Uhr

Nach den neuen Corona-Beschlüssen von Bund und Ländern hat der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) im SWR-Interview vor Nachlässigkeiten gewarnt. Aktuell würden vor allem private Feiern und falsche Kontaktangaben in Gaststätten Probleme machen. Kretschmann sagte: "So kommen wir nicht durch den Winter durch." Gastwirte müssten Angaben auf Plausibilität überprüfen.

Mann ohne Maske bespuckt Lokführer und verletzt Polizist

19:18 Uhr

Ein 20 Jahre alter Mann hat gestern in der Stadtbahn S42 einen Lokführer bespuckt und einen Polizeibeamten verletzt. Der Mann war ohne Mund-Nasen-Schutz in der Stadtbahn unterwegs und hatte offenbar auch mehrere Fahrgäste angepöbelt. Beim Halt im Bahnhof Bad Rappenau (Kreis Heilbronn) kam der Lokführer hinzu und wollte den Mann aus dem Zug weisen. Daraufhin beleidigte der 20-Jährige den Bahnbeamten, bedrohte und bespuckte ihn, bevor er dann in Richtung Stadtmitte flüchtete. Bei der anschließenden Kontrolle durch die Polizei wurde er so aggressiv und schlug um sich, dass er gefesselt werden musste. Ein Beamter erlitt dabei mehrere Prellungen, die Bundespolizei ermittelt.

Kretschmann: Kein Verständnis für Streikende in Kitas

19:14 Uhr

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) kritisierte die Streikenden. "In Normalzeiten ist es klar, Streiks müssen wehtun, sonst wirken sie ja nicht. Aber in einer Pandemie Kindergärten zu bestreiken, dafür habe ich überhaupt kein Verständnis", sagte Kretschmann dem SWR.

Karlsruhe und Pforzheim genehmigen Heizpilze

18:26 Uhr

Nach einem Beschluss des Karlsruher Gemeinderats dürfen Gastronomen ihre Außenbereiche für die kalte Jahreszeit beispielsweise mit Markisen, Zelten oder Heizstrahlern umgestalten. Mit dieser Ausnahmegenehmigung will man die Wirte in der Corona-Zeit unterstützen. Entgegen der öffentlichen Wahrnehmung gebe es für die Karlsruher Innenstadt kein allgemeines Verbot für Heizpilze, so Oberbürgermeister Frank Mentrup (SPD). Gestaltungs-Anträge durch Gastronomen würden wohlwollend geprüft. In den Stadtteilen Durlach und Mühlburg werden entsprechende Verbote aufgehoben. Die Außnahmegenehmigung gilt bis Ende März 2021. Auch Gastronomen in Pforzheim dürfen im Winter ihre Außenanlagen bewirtschaften. Darauf haben sich Oberbürgermeister Peter Boch (CDU) und Bürgermeister Dirk Büscher (CDU) verständigt. Normalerweise müssen Gastronomen in Pforzheim eine Sondernutzungsgebühr zahlen, wenn sie ihre Außenbereiche nutzen wollen. Diese soll bis März 2021 entfallen.

Neue Regeln für private Feiern beschlossen

18:10 Uhr

Die Ministerpräsidenten und Kanzlerin Merkel haben sich angesichts steigender Corona-Zahlen auf neue Regeln zu privaten Feiern geeinigt. Außerdem soll ein neues Bußgeld eingeführt werden:

Mehr als 200 neue Infektionen gemeldet

17:36 Uhr

Laut Landesgesundheitsamt wurden den Behörden in Baden-Württemberg am Dienstag weitere 213 bestätigte Coronavirus-Fälle gemeldet (Stand: 16 Uhr). Damit haben sich im Land seit Beginn der Pandemie insgesamt mindestens 49.412 Menschen nachweislich mit dem Virus infiziert. Als genesen gelten 43.282 Personen, 229 mehr als am Vortag. Nach Angaben des Landesgesundheitsamts sind im Zusammenhang mit dem Coronavirus fünf weitere Infizierte gestorben. Die Zahl der Verstorbene erhöht sich in Baden-Württemberg somit auf 1.885 seit Beginn der Pandemie. Der sogenannte Sieben-Tage-R-Wert wurde mit 1,02 angegeben. Der Wert zeigt an, wie viele Menschen ein Infizierter im Durchschnitt ansteckt.

Teilnehmerzahl von Feiern in öffentlichen Räumen teilweise beschränkt

17:11 Uhr

Bund und Länder wollen angesichts anhaltend hoher Corona-Infektionszahlen Feiern in öffentlichen oder angemieteten Räumen auf maximal 50 Teilnehmer beschränken. Dies gelte, wenn in einem Landkreis innerhalb von sieben Tagen mehr als 35 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner auftreten. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur von Teilnehmern des Treffens von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten der Länder.

Wohl keine Beschränkung auf 25 Teilnehmer bei privaten Feiern

17:04 Uhr

Für Feiern in privaten Räumen wird es wohl keine Beschränkung auf maximal 25 Teilnehmer geben, wie es Kanzlerin Angela Merkel (CDU) vorgeschlagen hatte. Auch Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hatte sich für eine Verschärfung ausgesprochen. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur haben sich aber Hessens Regierungschef Volker Bouffier (CDU) und die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) bei der Videoschalte von Merkel und den Länderregierungschefs dagegengestellt. Voraussichtlich werde es in diesem Bereich nur eine Empfehlung geben. Bei privaten Feiern in angemieteten Räumen solle es aber voraussichtlich eine Beschränkung geben - welche sei noch offen.

Bußgeld für falsche Angaben im Restaurant

16:35 Uhr

Wer in einem Restaurant oder anderen Gastwirtschaften falsche Angaben zur Person macht, muss künftig mit einem Mindestbußgeld von 50 Euro rechnen. Das haben die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder bei ihrer Videoschalte mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) beschlossen.

Was der neue Schnelltest von Bosch nützt

16:29 Uhr

Bosch bietet einen neuen Corona-Schnelltest an. Schon nach 39 Minuten soll das Ergebnis vorliegen. Für Massentests ist er aber kaum geeignet: Man braucht für die Auswertung ein recht teures Gerät, das auch nur rund 160 Tests pro Tag schafft. Welchen Nutzen hat der neue Schnelltest also?

Gut 20.000 Verstöße gegen Maskenpflicht im Nahverkehr

16:20 Uhr

Mehr als 20.000 Verstöße gegen die Maskenpflicht hat die Polizei im öffentlichen Personennahverkehr in Baden-Württemberg festgestellt. Insgesamt wurden etwa 100.000 Menschen kontrolliert, wie das Innenministerium mitteilte. Nur 566 dieser Verstöße seien zur Anzeige gebracht worden, da die Angesprochenen meist einsichtig gewesen seien und die Maske aufgesetzt hätten, hieß es. Bei einer Kontrolle in Friedrichshafen (Bodenseekreis) habe ein Maskenverweigerer jedoch aus dem Bus getragen werden müssen. Der Mann habe sich vehement geweigert, eine Maske zu tragen. Bei den 26 Schwerpunktkontrollen bis vergangenen Montag wurden 1.950 Polizistinnen und Polizisten eingesetzt.

Karlsruhe arbeitet an Weihnachtsmarkt-Konzept

15:19 Uhr

Die Stadt Karlsruhe arbeitet an einem Konzept für den Weihnachtsmarkt - trotz Corona-Restriktionen. Im Gespräch sind unter anderem Buden über mehrere Plätze verteilt.

Corona-Zuschauerrekord beim SC-Freiburg-Spiel in Aussicht

14:52 Uhr

Bis zu 11.500 Zuschauer dürfen beim Bundesligaspiel zwischen Borussia Dortmund und dem SC Freiburg am Samstag ins Stadion. Das teilte die Stadt Dortmund mit. Zwei Drittel der Fußballfans sollen aus Dortmund kommen, der Rest aus Nordrhein-Westfalen - Städte mit hohem Infektionsgeschehen ausgenommen. Gästefans aus Freiburg sind nicht zugelassen. Würde das Maximum ausgereizt, wäre das ein Zuschauerrekord in der derzeit von Corona-Beschränkungen geprägten Bundesligasaison: Am zweiten Spieltag sahen 10.383 Zuschauer das 1:1 zwischen Borussia Mönchengladbach und dem 1. FC Union Berlin.

KVV setzt wegen Corona zusätzliche Schulbusse ein

14:39 Uhr

Der Karlsruher Verkehrsverbund KVV stellt ab 1. Oktober in den Landkreisen Karlsruhe und Rastatt zusätzliche Busse für den Schülerverkehr zur Verfügung. Damit sollen stark beanspruchte Schulbusverbindungen entlastet werden.

Kretschmann für strengere Obergrenzen bei privaten Feiern

13:06 Uhr

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat sich vor der Schalte der Länderregierungschefs mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) für eine bundesweit einheitliche, maximale Zahl an Teilnehmern bei privaten Feiern ausgesprochen. Die Infektionszahlen seien immer dann hoch, wenn die Zahl der Teilnehmer und ihrer Kontakte schwer zu kontrollieren sei, sagte der Grünen-Regierungschef am Dienstag. Eine konkrete Zahl nannte er nicht. Kretschmann hält auch neue Vorgaben für das Erfassen von Kontaktdaten in Gaststätten für notwendig, da die Angaben der Gäste derzeit zur Hälfte nicht brauchbar seien. Die Vorlage des Personalausweises sei denkbar.

Kanzlerin Merkel will am Dienstagnachmittag mit den Ministerpräsidenten über weitere Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus beraten. Insgesamt schlägt der Bund ein regional abgestuftes Vorgehen vor - keine pauschalen Maßnahmen. Allerdings hatte der Bund angesichts der anhaltend hohen Corona-Infektionszahlen für Feiern in privaten Räumen eine Obergrenze von 25 Teilnehmern vorgeschlagen.

Grundschule in Hermaringen bleibt vorerst geschlossen

12:39 Uhr

Die Grundschule in Hermaringen (Kreis Heidenheim) bleibt wegen eines Corona-Falles noch bis Ende nächster Woche geschlossen. Eine Lehrkraft hatte nach einem freiwilligen Test Freitagnacht ein positives Ergebnis erhalten. Die Testergebnisse von 94 Kontaktpersonen in der Schule sind zwar negativ, das Lehrpersonal sowie die betroffenen Schülerinnen und Schüler sollen am Donnerstag jedoch erneut getestet werden.

Öffentliche Schulden auf Höchststand

11:46 Uhr

Die Corona-Krise hat die Schulden von Bund, Ländern, Kommunen und Sozialversicherung bei Banken und Privatunternehmen auf einen Höchststand steigen lassen. Die Schulden des Landes Baden-Württemberg betrugen zum Ende des ersten Halbjahres 44,4 Milliarden Euro, wie das Statistische Bundesamt am Vormittag mitteilte. Der Schuldenberg nahm demnach im Vergleich zum Jahresende 2019 um 0,7 Prozent zu. Der Anstieg in Baden-Württemberg war einer der geringsten unter den Bundesländern. Nur in Rheinland-Pfalz betrug der Zuwachs mit 0,6 Prozent noch etwas weniger als im Nachbarland.

Bodensee-Weihnacht in Friedrichshafen abgesagt

11:36 Uhr

Die Bodensee-Weihnacht in Friedrichshafen wird 2020 nicht stattfinden. Das gab Oberbürgermeister Andreas Brand (Freie Wähler) bekannt. Weihnachtliche Atmosphäre sei jedoch wichtig, darum werde die Innenstadt festlich geschmückt. Zudem seien vereinzelte Stände mit Kunsthandwerk und Gastronomie geplant, Glühwein werde es jedoch nicht geben.

Mehrere Fälle in Altenheim nachgewiesen

11:19 Uhr

In einem Alten- und Pflegeheim in Gengenbach (Ortenaukreis) haben sich mehrere Bewohner mit dem Coronavirus infiziert. Eine Person musste laut Gesundheitsamt ins Krankenhaus nach Offenburg gebracht werden, den anderen Infizierten gehe es den Umständen entsprechend gut. Unter den Mitarbeitenden der Seniorenresidenz ist bisher kein positiver Fall bekannt. Gesundheitsamt und Heim haben laut einer Mitteilung für alle Bewohnerinnen und Bewohner sowie für das Pflegepersonal Tests organisiert. Vorerst soll es dort keine Treffen mit mehreren Menschen geben. Für einzelne Bewohner wird eine komplette Isolation angeordnet. Besuch darf bis zum 10. Oktober nur noch sehr eingeschränkt ins Haus. Angeordnet ist ferner ab sofort Schutzkleidung, vor den Zimmern wurden Schleusen eingerichtet.

Wie Covid-19 aktuell die Krankenhäuser belastet

11:11 Uhr


Das baden-württembergische Sozialministerium hat aktuelle Zahlen bekannt gegeben, wie stark die Krankenhäuser im Land mit Corona-Patienten ausgelastet sind. Demnach seien derzeit 51 Patienten in einer Klinik in Behandlung, knapp die Hälfte von ihnen müsse beatmet werden. Gut 70 Prozent der Intensivbetten in Baden-Württemberg seien derzeit belegt. Dies bedeute umgekehrt, dass knapp 1.000 Betten auf den Intensivstationen noch frei seien. Wenn es nötig werden sollte, gibt es laut Ministerium eine Reserve von gut 1.500 Intensivbetten.

Gesundheitsämter haben Probleme mit Kontaktverfolgung

10:12 Uhr

Gesundheitsämter in Deutschland haben Probleme, Kontakte von Corona-Infizierten zurückzuverfolgen. Das zeigen Recherchen von WDR, NDR und "Süddeutscher Zeitung". Vor einem halben Jahr hatten die Bundesländer versprochen, bei den Ämtern mehr Leute zur Kontaktverfolgung einzustellen. Das ist aber nicht überall passiert. In Baden-Württemberg zum Beispiel gibt es dafür im Moment nur halb so viele Mitarbeiter wie geplant.

Hygienekonzept für Reutlinger Weihnachtsmarkt steht

9:44 Uhr

Der Reutlinger Weihnachtsmarkt findet dieses Jahr trotz Corona ab dem 25. November statt. Die Stände sollen sich auf fünf Plätze in der Reutlinger Innenstadt verteilen. Dabei soll der Platz um die Marienkirche weiterhin das Herzstück des Weihnachtsmarkts bleiben. Höchstens 500 Personen sind auf jedem der fünf Teilbereiche zugelassen. Ordner, die den Zutritt regeln, sind nicht vorgesehen. Eine Maskenpflicht ist bisher nur für Standbetreiber und Servicekräfte geplant, so der Veranstalter gegenüber dem SWR.

Kirchen bereiten sich auf ein besonderes Weihnachtsfest vor

8:47 Uhr

Zumindest einmal im Jahr an Heiligabend sind die Gotteshäuser gut gefüllt. Doch das wird wegen der Abstandsregeln in diesem Jahr eher schwierig. Deshalb machen sich die Kirchen schon jetzt Gedanken. Eine Option: Den Gottesdienst ins Freie verlegen.

Weniger Kurzarbeit im September

8:03 Uhr

Im Vergleich zum Vormonat waren im September bundesweit eine Million weniger Mitarbeiter in Kurzarbeit beschäftigt. Nach Angaben des Münchener Ifo-Institutes sank die Zahl der Kurzarbeiter von 4,7 Millionen im August auf 3,7 Millionen in diesem Monat. Die Zahl basiert auf der monatlichen Konjunkturumfrage des Institutes unter Tausenden Unternehmen. "Der Rückgang der Kurzarbeit schreitet stetig voran", sagte Sebastian Link vom Ifo-Institut. Besonders hoch bleibe aber der Anteil derer, die in der Industrie beschäftigt sind. Dort waren im September demnach schätzungsweise noch 1,47 Millionen Menschen in Kurzarbeit, was 21 Prozent der aller Kurzarbeiter in Deutschland entspricht.

Werden Heizpilze auch in Karlsruhe erlaubt?

7:43 Uhr

Der Karlsruher Gemeinderat beschäftigt sich am Nachmittag mit der Frage, wie die Gastronomie angesichts der Corona-Situation in der kalten Jahreszeit unterstützt werden kann. Unter anderem geht es in der heutigen Sitzung um eine Ausnahmegenehmigung für Heizstrahler. Um Kundschaft zu gewinnen, könnten Gastronomen die bislang im öffentlichen Raum in Karlsruhe verbotenen Heizpilze ausnahmeweise in diesem Herbst und Winter einsetzen. Der Hotel- und Gaststättenverband fordert die Genehmigung. Auch über Zelte als Wetterschutz in der Gastronomie wurde im Vorfeld diskutiert.

Shutdown bringt zunächst Umsatzrückgang bei Hymer

7:02 Uhr

Die Erwin Hymer Group mit ihren Wohnmobil- und Wohnwagenmarken hat ihre Bilanz für das Geschäftsjahr 2019/2020 vorgelegt. Danach ging der Umsatz um fünf Prozent auf 2,2 Milliarden Euro gegenüber dem vorherigen Geschäftsjahr zurück. Grund sei der Corona-Shutdown gewesen. Nach dessen Ende aber habe es Rekorde gegeben. So lag der Auftragsbestand Ende Juli bei 1,4 Milliarden Euro, dies sei ein Plus von 79 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Das Virus habe den Boom auf dem Wohnmobilmarkt verstärkt, so die Erwin Hymer Group.

Tests in zwei Schulen

6:55 Uhr

Im Schwarzwald-Baar-Kreis müssen sich rund 140 Schüler und Lehrer auf das Coronavirus testen lassen. Zwei Schüler hatten sich mit dem Virus angesteckt und miteinander gespielt. Die betroffenen Mitschüler und Lehrer müssen sich laut Gesundheitsamt vorsorglich in eine zweiwöchige Quarantäne begeben.

Keine strengeren Regeln rund um Biberach

6:48 Uhr

Das Landratsamt in Biberach verzichtet trotz gestiegener Corona-Fallzahlen vom vergangenen Wochenende vorerst auf strengere Regelungen. Nach Darstellung von Landrat Heiko Schmid (Freie Wähler) setzt die Kreisverwaltung auf die Einsicht und Vernunft der Menschen. Am Wochenende hatte sich die Zahl der positiv bestätigten Corona-Fälle sprunghaft um 36 erhöht, 600 Menschen mussten in Quarantäne.

Beratungen zwischen Kanzlerin und Bundesländern

6:36 Uhr

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder beraten am Nachmittag über weitere Schritte im Kampf gegen die Corona-Pandemie. Bei der Videokonferenz dürften bundesweit einheitliche Regeln für ein regionales differenziertes Vorgehen im Mittelpunkt stehen - etwa ein Ampel-Warnsystem oder Teilnehmerbeschränkungen für Feiern. Auch eine Maskenpflicht auf belebten öffentlichen Plätzen ist im Gespräch.

Schulbusse zu voll? Diskussion geht weiter

6:25 Uhr

Die Klagen einiger Kommunen im Land über zu volle Schulbusse sind aus Sicht des Verbandes Baden-Württembergischer Omnibusunternehmer (WBO) überzogen. Mit einem Engpass an Bussen werde aber ohnehin erst nach den Herbstferien im November gerechnet - "dann, wenn viele wegen des schlechter werdenden Wetters vom Rad auf den Bus umsteigen", hieß es vom WBO.

Dienstag, 29. September 2020

Weitere Infos finden Sie hier:

Das Virus und die Folgen Archiv Live-Blog zum Coronavirus in Baden-Württemberg

Seit dem 10. März 2020 begleitet SWR Aktuell Baden-Württemberg für Sie die Lage im Land rund um das Coronavirus in einem Live-Blog. In unserem Archiv können Sie die Ereignisse multimedial nachverfolgen.

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