STAND

Welche Auswirkungen hat das Coronavirus auf den Alltag rund um Ulm, Neu-Ulm, Heidenheim, Aalen und Schwäbisch Gmünd? In unserem Live-Blog fassen wir die neuesten Entwicklungen zusammen.  

Kammer fordert Öffnung von Friseur- und Kosmetikbetrieben

10:51 Uhr

Die Handwerkskammer Ulm fordert von der Landesregierung die Öffnung von Friseur- und Kosmetikbetrieben ab Februar. Im Bereich der Handwerkskammer Ulm von der Ostalb bis zum Bodensee gibt es etwa 3.000 Friseur- und Kosmetikbetriebe mit rund 10.000 Beschäftigten. Viele Betreiber fürchten um ihre Existenz, sie erhalten laut der Kammer die zugesagten Entschädigungen bislang nicht.

Rote Lichter als Zeichen der Solidarität

9:12 Uhr

Rund 100 Laupheimer Einzelhändler, Dienstleister, Organisationen und Privatpersonen wollen ab Freitag jede Nacht ihre Fenster oder Schaufenster mit roten Lampen beleuchten. Nach Mitteilung der beteiligten Werbeagentur, möchten die Teilnehmer damit ihre Solidarität mit allen zeigen, die unter dem Corona-Lockdown leiden. Die Aktion soll bis zum Ende des Lockdowns dauern. Die roten Lichter sollen auch in den Außenbezirken von Laupheim leuchten. Am vergangenen Wochenende hatten erstmals Friseure das Licht in ihren Geschäften brennen lassen, um auf ihre prekäre Situation aufmerksam zu machen. Eine Sprecherin des bayrischen Friseurinnungsverbands sagte dem SWR, die Aktion werde weitergehen und sich ausweiten.

Vesperkirche zum Mitnehmen in Wasseralfingen

8:45 Uhr

Die diesjährige Vesperkirche in Aalen-Wasseralfingen wird eine Vesperkirche zum Mitnehmen. Fertige Mittagessen für zu Hause können an drei Tagen in der Woche an der Sängerhalle abgeholt werden, so die Organisatoren von der evangelischen Kirchengemeinde Wasseralfingen-Hüttlingen. Man rechne ab Ende der Woche vorsichtig mit 100 Besuchern pro Tag, sagte Jörg Dolmetsch von der evangelischen Kirchengemeinde.

Das war der Montag

Sieben Corona-Todesfälle in Pflegeheimen im Raum Ulm

18:31 Uhr

In Seniorenheimen in Ulm und im Alb-Donau-Kreis sind laut Landratsamt in den letzten Tagen sieben Menschen mit Corona gestorben. Betroffen waren Pflegeheime in Regglisweiler, Dietenheim, Ehingen und Ulm. Auch die Zahl der positiv auf das Corona-Virus getesteten Bewohner und Mitarbeitenden in Heimen sei weiter gestiegen, hieß es.

Aalen sagt Sportlerehrung ab

16:04 Uhr

Die Stadt Aalen sagt die Ehrung der Sportler für Leistungen im vergangenen Jahr ab. Wegen der Corona-Pandemie habe es nur wenige Wettkämpfe gegeben, entsprechend gering wäre die Zahl der zu ehrenden Sportlerinnen und Sportler, so eine Sprecherin der Stadt. Die Erfolge aus 2020 sollen bei der Ehrung im kommenden Jahr berücksichtigt werden.

Drei weitere Tote im Kreis Donau-Ries

15:57 Uhr

Im Kreis Donau-Ries sind laut Landratsamt drei weitere Menschen im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Die Verstorbenen waren zwischen 80 und 95 Jahre alt. Die 7-Tage-Inzidenz liegt im Kreis Donau-Ries heute bei 86.

Kostenloser Shuttleservice zum Impfzentrum in Ulm

13:01 Uhr

Seit heute gibt es in Ulm einen kostenlosen Shuttleservice zum Impfzentrum auf dem Ulmer Messegelände. Zwei Taxis pendeln zwischen der Straßenbahnhaltestelle "Donauhalle" und dem Eingang des Impfzentrums und transportieren mobilitätseingeschränkte Menschen. Das Angebot soll bei Bedarf erweitert werden, hieß es dazu weiter.

Kein Grüner Aschermittwoch in Biberach

11:54 Uhr

Die Grünen haben ihren Politischen Aschermittwoch in Biberach wegen der Corona-Pandemie abgesagt. Die Partei teilte am Montag mit, sie verzichte schweren Herzens auf die Traditionsveranstaltung, aber sie passe aktuell nicht in die pandemische Lage. Im vergangenen Jahr waren die Bundesvorsitzende Annalena Baerbock und Ministerpräsident Winfried Kretschmann zu Gast.

Medizinische Masken im ÖPNV Pflicht

9:36 Uhr

Auch in Bussen und Bahnen in der Region müssen Fahrgäste seit heute einen medizinischen Mund-Nase-Schutz tragen. Wie der Ulmer Verkehrsverbund DING mitteilte, ist laut Verordnung des Landes Baden-Württemberg eine sogenannte OP-Maske oder auch eine noch dichtere FFP2-Maske nötig. Wer im Bus über die Grenze nach Bayern fährt, braucht schon seit einer Woche die FFP2-Maske.

Das war der Sonntag

Inzwischen 13 Tote nach Corona-Ausbruch in Gmünder Pflegeheim

17:10 Uhr

Im Seniorenzentrum Wetzgauer Berg in Schwäbisch Gmünd (Ostalbkreis) sind mittlerweile dreizehn Menschen nach einer Corona-Infektion gestorben. Das hat das Landratsamt am Sonntag mitgeteilt. Nach den aktuellen Zahlen waren seit Ende Dezember in dem Seniorenzentrum 92 Bewohner und 41 Beschäftigte infiziert. Davon sind 13 verstorben. 26 Bewohner und 17 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen (Stand: Sonntag, 24.Januar 2021) befinden sich in Quarantäne. Als genesen gelten den Angaben zufolge inzwischen 53 Bewohner und 24 Heimmitarbeiter. Wie eine Sprecherin des Landratsamtes sagte, spreche vieles dafür, dass das Infektionsgeschehen in dem Heim den Höhepunkt überschritten habe und nun wieder abflache.

Zwei Verletzte nach Corona-Party in Weißenhorn

16:05 Uhr


In Weißenhorn (Kreis Neu-Ulm) hat die Polizei in der Nacht zum Sonntag eine Corona-Party beendet. Nachbarn hatten die Beamten wegen Ruhestörung gerufen. In einer Wohnung im zweiten Stock eines Mehrfamilienhauses feierten bei Discobeleuchtung und lauter Musik 13 Menschen. Sieben von ihnen verhielten sich aggressiv, so dass die Polizisten wegen der aufgeheizten Stimmung Verstärkung anfordern mussten. Als die Beamten mit den Personenkontrollen begannen, sprangen zwei Partygäste aus dem Fenster. Die beiden jungen Männer erlitten dabei schwere Verletzungen. Auch in Röfingen (Kreis Günzburg) musste die Polizei eine Party von Jugendlichen in einem Bauwagen auflösen - wegen Verstoßes gegen die Infektionsschutzverordnung. 

Das war der Samstag

Nur wenige Impfungen in der Region am Wochenende

10:06 Uhr

Nach dem Start der Kreisimpfzentren in Heidenheim, Aalen und Ummendorf gibt es am Wochenende nur wenige Impfungen. Den Zentren steht eine geringe Anzahl an Dosen zur Verfügung. So können im Kreisimpfzentrum in Heidenheim nur insgesamt 50 Personen geimpft werden. Dabei gehören rund 10.000 Landkreisbewohner zur Gruppe mit der höchsten Priorität. Am Kreisimpfzentrum in Aalen startet erstmals ein mobiles Impfteam und fährt zu einem Pflegeheim in Tannhausen. In den nächsten zwei Wochen stehen dem Ostalbkreis lediglich rund 80 Impfdosen täglich zur Verfügung. Im Kreis Biberach im Zentrum in Ummendorf sind nächste Woche 500 Impfungen geplant. Damit ist das Kreisimpfzentrum dort nur zu knapp zehn Prozent ausgelastet.

Zwölf Todesfälle in Schwäbisch Gmünder Pflegeheim

9:56 Uhr

Das Seniorenzentrum Wetzgauer Berg in Schwäbisch Gmünd ist inzwischen zum am stärksten vom Coronavirus betroffenen Pflegeheim im Ostalbkreis geworden. Zwölf Bewohner sind gestorben.

Schwäbisch Gmünd

Seniorenzentrum Wetzgauer Berg Corona-Ausbruch: Inzwischen 18 Todesfälle in Gmünder Pflegeheim

Seit Sonntag sind nach einem Corona-Ausbruch im Seniorenzentrum Wetzgauer Berg in Schwäbisch Gmünd (Ostalbkreis) weitere fünf Menschen gestorben. Die Zahl der Toten in der Einrichtung erhöht sich damit auf 18.  mehr...

Das war der Freitag

Aalens Oberbürgermeister fordert von Kretschmann Hilfe für Händler

19:55 Uhr

Aalens Oberbürgermeister Thilo Rentschler (SPD) hat in einem Brief an Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) staatliche Unterstützung für den Innenstadthandel gefordert. Viele Händler stünden wegen des Lockdowns vor dem Aus. Rentschler und einige Innenstadt- und Wirtschaftsverbände wollen unter anderem, dass Innenstadthändler schnell entschädigt werden, indem sie saisonale oder verderbliche Ware teilweise abschreiben können. Um die Händler gegen die Konkurrenz aus dem Internet zu stärken, plädieren sie außerdem für eine höhere Mehrwertsteuer für online bestellte Produkte und für kostenpflichtige Rücksendungen. Rentschler will damit erreichen, dass die Innenstädte auch nach der Pandemie "attraktiv, lebendig und liebenswert" bleiben.

Shuttleservice am Ulmer Impfzentrum

16:41 Uhr

Ältere Menschen, die mit der Straßenbahn zum Impfzentrum auf dem Ulmer Messegelände kommen, können künftig einen kostenfreien Fahrdienst der Stadt in Anspruch nehmen. Ab kommenden Montag werden laut Mitteilung zwei Taxis zwischen der Straßenbahnhaltestelle "Donauhalle" und dem Eingang des Impfzentrums pendeln. Das Angebot soll bei Bedarf erweitert werden, hieß es dazu weiter.

15-Kilometer-Regel im Ries wird aufgehoben

12:11 Uhr

Im Landkreis Donau-Ries wird am Samstag die 15-Kilometer-Regel aufgehoben. Weil die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner seit einer Woche wieder unter 200 liegt, könne die Regel entfallen, teilte das Landratsamt des Kreises Donau-Ries mit. Der Inzidenzwert liegt derzeit laut Robert-Koch-Institut bei 113. In bayerischen Landkreisen sind ab einer Inzidenz von 200 keine Ausflüge mehr weiter als 15 Kilometer vom Wohnort entfernt erlaubt.

Impfstoffmangel: Keine Termine in Neu-Ulm

10:11 Uhr

Im Kreis Neu-Ulm müssen in den nächsten Tagen Impftermine gestrichen oder verschoben werden. Laut Landratsamt wird derzeit zu wenig Impfstoff geliefert. In anderen Kreisen beginnt heute aber die Impfung in den Kreisimpfzentren für diejenigen, die vorab einen Termin reserviert hatten.

Kreisimpfzentrum Aalen geht in Betrieb

8:54 Uhr

Das Kreisimpfzentrum des Ostalbkreises nimmt am Vormittag den Betrieb auf. Um 9:00 Uhr bekommt der erste Impfwillige in der Ulrich-Pfeifle-Halle in Aalen seine Dosis. Die Impfungen beginnen mit einer Woche Verspätung. Wie in vielen Orten hatte auch in Aalen der Impfstoff gefehlt. Bis zu 800 Menschen können in der Ulrich-Pfeifle-Halle täglich geimpft werden, tatsächlich werden es zunächst deutlich weniger sein: Nur wenig Impfstoff steht zur Verfügung. Wegen der geringen Impfstoffmenge waren laut Landratsamt Ostalb alle Termine schnell vergeben.

Stauferklinik: Palliativstation bleibt bis Sonntag zu

8:48 Uhr

Die Palliativstation der Stauferklinik in Schwäbisch Gmünd bleibt vorerst aus Sicherheitsgründen mindestens bis Sonntag geschlossen. Wie das Klinikum gestern weiter mitteilte, haben sich mittlerweile 21 Beschäftigte mit dem Coronavirus infiziert. Auch vier Patienten haben sich angesteckt. Sie wurden auf die Isolierstation verlegt. Die nicht-infizierten Patienten wurden auf andere Stationen innerhalb der Klinik verlegt.

Das war der Donnerstag

Corona-Ausbruch in Asylbewerberunterkunft

16:24 Uhr

In einer Asylbewerberunterkunft in Vöhringen (Kreis Neu-Ulm) ist es zu einem größeren Corona-Ausbruch gekommen. Laut Landratsamt gibt es nach der letzten Reihentestung 24 bestätigte Fälle. Die Betroffenen wurden isoliert und für die Kontaktpersonen wurde Quarantäne angeordnet. Im ganzen Landkreis hat sich die Zahl der Toten im Zusammenhang mit dem Corona-Virus um eine Person auf 82 erhöht.

Polizei löst Party in Ulm auf

15:53 Uhr

Die Polizei hat in Ulm wegen des Verstoßes gegen die Corona-Einschränkungen eine private Garten-Party aufgelöst. Laut Polizei trafen die Beamten am späten Mittwochabend acht zum Teil stark betrunkene Männer an. Weil sie aggressiv und uneinsichtig waren, mussten weitere Polizeistreifen mit Polizeihunden gerufen werden. Ein Zeuge hatte die Party gemeldet. Die acht Männer zwischen 26 und 38 Jahren werden angezeigt.

Nur noch mit FFP2-Maske ins Landratsamt

14:39 Uhr

Ab kommendem Montag müssen Besucherinnen und Besucher des Landratsamts Neu-Ulm und der Außenstellen eine FFP2-Maske oder gleichwertige Maske tragen. Die Maskenpflicht gilt laut Mitteilung schon ab dem Vorplatz. Kinder unter 15 Jahren dürfen weiterhin eine Alltagsmaske tragen.

Gewerkschaft: "Knauserige" Firmen zahlen keine Schutzmasken

11:16 Uhr

Reinigungskräfte in Büros, Schulen und Krankenhäusern müssen ihre Corona-Schutzmasken oft aus eigener Tasche zahlen. Nach weiteren Angaben der zuständigen Industriegewerkschaft Bau in Ulm treffe dies vor allem Teilzeitkräfte und Mini-Jobber. Der Arbeits- und Gesundheitsschutz zähle aber zu den Fürsorgepflichten des Arbeitgebers, so die Gewerkschaft. Es könne nicht sein, dass Reinigungsfirmen gerade in diesem Bereich "knausern". Allein in Ulm gebe es rund 2.400 Beschäftigte in der Gebäudereinigung.

Hirnforscher warnt vor zu langen Schulschließungen

10:43 Uhr

Der Ulmer Hirnforscher, Professor Manfred Spitzer, hat vor den Folgen langer Schulschließungen während der Pandemie-Bekämpfung gewarnt. Sie würden nahezu lebenslang Spuren in den Biographien der Betroffenen hinterlassen – bis hin zu weniger Lebensverdienst und psychischen Störungen, so Spitzer im SWR

Das war der Mittwoch

Weitere Corona-Todesfälle in den Kreisen Neu-Ulm und Donau-Ries

17:39 Uhr

Im Kreis Neu-Ulm gibt es nach Angaben des Landratsamtes einen weiteren Corona-Todesfall. Auch im Kreis Donau-Ries sind zwei weitere Menschen an oder mit dem Corona-Virus gestorben. Dabei handelt es sich nach Angaben des Landratsamtes um zwei 84 und 90 Jahre alte Bewohner der Seniorenheime in Monheim und Donauwörth.

Kreis Neu-Ulm verteilt Masken an Bedürftige

16:03 Uhr

Seit dieser Woche sind in Bayern FFP2-Masken beim Einkaufen oder Busfahren Pflicht. Der Kreis Neu-Ulm verteilt deshalb im Auftrag des Freistaats kostenlose Masken an Bedürftige. Rund 26.000 kostenlose FFP2-Masken sollen bei Hartz4-Empfängern, Asylbewerbern oder Kunden von Tafelläden ankommen. Sie alle erhalten in den nächsten Tagen ein Schreiben und können damit jeweils fünf Masken im Rathaus ihres Wohnortes abholen. Weitere 13.000 kostenlose Masken sind für pflegende Angehörige gedacht – drei Stück pro Person, erhältlich ab nächstem Montag. Rund 6.000 Masken werden zudem an Schulen verteilt, als Vorrat etwa für die Notbetreuung.

Maßnahmenpaket gegen Vereinsamung

10:46 Uhr

Schwäbisch Gmünd will mit verschiedenen Aktionen verhindern, dass Menschen wegen der Corona-Pandemie noch mehr vereinsamen. Dazu werden beispielsweise Einzelhändler und Supermärkte angefragt, ob sie ein "Plauder-Kässle" einrichten, wo man ein Schwätzchen halten kann. Außerdem sollen Paten mit älteren Menschen spazieren gehen. Über Postkarten-Aktionen sollen sich Kinder und Senioren über ihre Erlebnisse auszutauschen. Über das Maßnahmenpaket berät am Mittwoch der Verwaltungsausschuss des Gemeinderats.

Organisatoren zufrieden mit Auftakt der Heidenheimer Vesperkirche

8:31 Uhr

Die Organisatoren der Heidenheimer Vesperkirche sind mit dem Auftakt am Dienstag zufrieden, obwohl deutlich weniger Essen ausgegeben worden sind. Laut Pfarrerin Dorothea Schwarz bietet die Vesperkirche wegen der Corona-Pandemie in diesem Jahr nur Essenstüten zum Mitnehmen an - 58 wurden zu Beginn verteilt. In der Vergangenheit wurden pro Tag rund 280 Essen ausgegeben. Die Aktion in der Heidenheimer Pauluskirche findet in diesem Jahr nur dienstags und freitags statt und dauert noch bis zum 9. Februar.

Mindestens zehn weitere Todesfälle in der Region

7:43 Uhr

Der Ostalbkreis hat am Dienstag sechs weitere Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet; der Kreis Donau-Ries drei. Dort waren die Verstorbenen zwischen 78 und 89 Jahre alt und litten bereits an Grunderkrankungen. Im Kreis Neu-Ulm gab es ebenfalls einen weiteren Todesfall.

Oberbürgermeister Czisch: Verlängerung des Lockdowns "folgerichtig"

6:51 Uhr

Ulms Oberbürgermeister Gunter Czisch (CDU) hat die Verlängerung des Lockdowns bis Mitte Februar als "folgerichtig" bewertet. Gleichzeitig stimmten ihn die jüngsten Infektionszahlen für Ulm "vorsichtig optimistisch" so Czisch in der "Südwest Presse". Der Geschäftsführer der Ulmer Industrie- und Handelskammer, Max-Martin Deinhard, sieht die Verpflichtung von Betrieben zu mehr Homeoffice skeptisch. Dies stelle für Unternehmen eine besondere finanzielle, organisatorische und auch datensicherheitstechnische Belastung dar.

Das war der Dienstag

Impftermine weitgehend ausgebucht

16:11 Uhr

Wegen des knappen Impfstoffs und technischer Probleme ist die Vergabe von Impfterminen für die Kreisimpfzentren der Region schleppend angelaufen. Für das Corona-Impfzentrum in Ehingen werden wegen Softwareproblemen noch keine Termine vergeben. Auch im Kreisimpfzentrum in Aalen gab es am Dienstagmorgen technische Schwierigkeiten. In Heidenheim waren in kürzester Zeit alle Impftermine ausgebucht. Laut Heidenheimer Landratsamt dürfen die Kreisimpfzentren wegen des knappen Impfstoffs nur 150 Erst-Impfungstermine pro Woche vergeben.

Aalen / Ehingen

Terminvergabe beginnt mit Schwierigkeiten Aalen, Ehingen: Computerprobleme in Kreisimpfzentren

Es gibt technische Probleme und zu wenig Impfstoff: Die landesweit angekündigte Vergabe von Terminen für die Corona-Kreisimpfzentren ist in der Region schleppend oder gar nicht angelaufen.  mehr...

Infektionen im Gmünder Frauengefängnis

15:35 Uhr

Im Frauengefängnis Gotteszell in Schwäbisch Gmünd hat es offenbar mehrere Corona-Infektionen gegeben. Die Justizvollzugsanstalt wurde "heruntergefahren", so die Leiterin Sibylle von Schneider. Das heißt, der Arbeitsbetrieb wurde eingestellt, sämtliche Gefangene befinden sich in Quarantäne und wurden getestet. Wegen der Infektionsfälle in Gotteszell wurde auch ein Prozess am Landgericht Ulm vorläufig abgesagt.

Schwäbisch Gmünd

Mehrere Corona-Infektionen Frauengefängnis Schwäbisch Gmünd unter Quarantäne

Im Frauengefängnis Gotteszell in Schwäbisch Gmünd hat es offenbar mehrere Corona-Infektionen gegeben. Die JVA steht mit sämtlichen Gefangenen deshalb unter Quarantäne.  mehr...

"Holpriger" Start der Terminvergabe für Kreisimpfzentren

12:23 Uhr

Seit Dienstag früh um 8 Uhr können auch für die Kreisimpfzentren in Ostwürttemberg und der Region Donau-Iller Termine gebucht werden. Deren Zahl ist allerdings begrenzt. Hintergrund ist die zunächst geringe Impfstoff-Zuteilung in Baden-Württemberg. Der Start der Terminvergabe sei laut Beobachtern zum Teil „holprig“ verlaufen. Auch für die Kreisimpfzentren können Termine nur über die zentrale Telefonnummer 116 117 oder online gebucht werden.

Bundeswehr hilft beim Patiententransport

9:45 Uhr

Ein Spezialfahrzeug des Bundeswehr-Krankenhauses Ulm hilft bei der Verlegung schwerkranker Corona-Patienten. Das intensiv-medizinische Transportwagen ist im Auftrag des Innenministeriums in ganz Baden-Württemberg unterwegs.

Erster Infizierter im Ulmer Gefängnis

9:00 Uhr

Ein Mitarbeiter der Justizvollzugsanstalt in Ulm ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das berichtet die "Südwest Presse". Der Mann, der in der Schreinerei der JVA arbeitet, habe zuvor keine Symptome gezeigt. Die Infektion war laut Bericht erst bei einem regelmäßigen Test nachgewiesen worden. Alle Kontaktpersonen des Mitarbeiters wurden negativ getestet und befinden sich wie der Mann selbst zurzeit in Quarantäne.

Eislaufsaison im Neu-Ulmer Donaubad endet früher

7:18 Uhr

Die Eislaufsaison im Donaubad in Neu-Ulm endet in diesem Jahr früher als geplant. Wegen des anhaltenden Lockdowns haben sich die Verantwortlichen dazu entschieden, die Eisflächen bereits jetzt abzutauen. Es sei fraglich, ob es im Februar Lockerungen gebe und Eissport wieder erlaubt sei. Eigentlich sollte die Saison bis Ende März dauern.

Weitere Corona-Todesfälle in Seniorenheimen

6:37 Uhr

In mehreren Seniorenheimen der Region sind Bewohner an oder mit Corona gestorben. Einer Mitteilung des Landratsamts Alb-Donau zufolge starben in einem Pflegeheim in Ehingen zwei Bewohner, in einem Dietenheimer Seniorenzentrum ein weiterer. Im Kreis Donau-Ries sind zuletzt neun Menschen Opfer der Corona-Pandemie geworden. Alle hätten erhebliche Vorerkrankungen gehabt, so das Landratsamt in Donauwörth.

Das war der Montag

Neue Zutrittsregeln an der Uniklinik

19:02 Uhr

An der Universitätsklinik Ulm gelten erneut neue Zutrittsregeln. Besucherinnen und Besucher müssen laut Mitteilung entweder eine FFP2-Maske tragen oder einen negativen Corona-Test vorweisen. Zuvor war beides notwendig. Besuche sind aber weiterhin nur in Ausnahmefällen möglich.

Friseurinnung plant Demonstration

14:15 Uhr

Rund 150 Friseurinnen und Friseure wollen am Montagabend (18 Uhr) mit einer Demonstration in Memmingen auf ihre prekäre Situation aufmerksam machen. Nach Angaben der Friseurinnung Günzburg/Neu-Ulm stehen zahlreiche Betriebe vor dem Aus, weil sie wegen der Corona-Beschränkungen nicht öffnen dürfen. Die Innung plant einen stillen Protest und will dafür sorgen, dass die Corona-Regeln eingehalten werden.

Müller darf weiter alles verkaufen


12:59 Uhr

Das Ulmer Drogeriemarktunternehmen Müller darf weiterhin sein gesamtes Sortiment zum Verkauf anbieten. Das baden-württembergische Wirtschaftsministerium hat dies nun aufgrund einer Beschwerde einer Blausteiner Spielwarenhändlerin bestätigt. Das sei zwar nachvollziehbar, aber dennoch ärgerlich, sagte die Geschäftsführerin der Blausteiner "Spielburg", Kristina Nußbaumer, dem SWR. Die kleinen Fachhändler fielen durchs Raster der Politik und könnten sich eine Klage nicht leisten. Ihre 20 Mitarbeiter seien alle in Kurzarbeit. Momentan müsste eigentlich Sommerware eingekauft werden, was aber kaum finanzierbar sei.

Corona-konforme Vesperkirchen

11:20 Uhr

Mit der Ausgabe von rund 70 Vespertüten an bedürftige Menschen hat am Sonntag die Giengener Vesperkirche begonnen. Sie dauert bis kommenden Sonntag. In der Stadtkirche werden die Tüten in der Mittagszeit ausgegeben. Auch in Heidenheim findet die Vesperkirche bis zum 10. Februar Corona-gemäß statt: Von diesem Dienstag an werden in der dortigen Pauluskirche dienstags und freitags Vespertüten verteilt. Ähnliche Aktionen gibt es auch in Aalen-Wasseralfingen und Ehingen.

Impfzentrum Heidenheim auf Start vorbereitet

8:40 Uhr

Das Kreisimpfzentrum Heidenheim nimmt am kommenden Freitag mit etwas Verspätung den Betrieb auf. Am Wochenende wurden die Räumlichkeiten, die im Kongresszentrum eingerichtet wurden, der Presse vorgestellt. Heidenheims Landrat Peter Polta kann dem verzögerten Start auch etwas Positives abgewinnen. Im SWR sagte er, dass die Abläufe nun verfeinert wurden und mehrere Probeläufe gemacht wurden. Im Idealfall könnten in Heidenheim zusammen mit dem mobilen Impfteam bis zu 700 Menschen am Tag geimpft werden.

Das war der Sonntag

Verstöße in Weißenhorn und Neu-Ulm gegen Ausgangssperre

15:36 Uhr

Die Polizei in der Region registriert nach wie vor Verstöße gegen die nächtliche Ausgangssperre. Unter anderem wurden in der Nacht zum Sonntag mehrere Menschen in Weißenhorn und Neu-Ulm angetroffen, die ohne triftigen Grund unterwegs waren. In solchen Fällen erwartet die Betroffenen ein Bußgeld von 500 Euro. Seniorenheim in Wertingen wieder coronafrei

Das war der Samstag

Seniorenheim in Wertingen wieder coronafrei

9:59 Uhr

In dem von einem schweren Corona-Ausbruch betroffene Pflegeheim in Wertingen (Kreis Dillingen) ist die Hälfte der einst 66 Bewohner gestorben. Laut Pflegeleiterin wohnten in der Einrichtung viele pflegebedürftige Menschen über 90 Jahre. Seit Ende dieser Woche ist nach Recherchen des BR in dem Seniorenheim keine Infektionen mit dem Virus mehr festgestellt worden.

Weniger Präsenz: Hochschule Neu-Ulm ändert Prüfungsordnung

9:17 Uhr

Die Hochschule Neu-Ulm (HNU) hat auf die Kritik an den Präsenzprüfungen reagiert und ihre Prüfungsordnung teilweise geändert. Rund die Hälfte der Dozenten wolle jetzt die Prüfungen über die Bildungsplattform Moodle oder als Hausarbeit schreiben lassen. Einige Studierende hatten sich über die Anwesenheitspflicht bei den anstehenden Klausuren angesichts der hohen Corona-Infektionszahlen beschwert.

Kreis Günzburg verteilt FFP2-Masken an Bedürftige

6:23 Uhr

Der Kreis Günzburg verteilt kostenlose FFP2-Masken an finanzschwache Bürger und eine Reihe weiterer Personengruppen. In Bayern müssen ab kommendem Montag in Nahverkehr und Einzelhandel die besser schützenden Masken getragen werden. So erhalten die Tafelläden in Burgau, Günzburg und Krumbach ein größeres Kontingent an FFP2-Masken, ebenso die Wärmestube in Günzburg. Auch allen Hartz IV-Empfängern wird ein Satz Masken zur Verfügung gestellt. Nach Mitteilung des Landratsamts haben darüber hinaus pflegende Angehörige, ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, Lehrkräfte und Personal von Kindertagesstätten Anspruch auf kostenlose Masken. Teilweise werden sie per Post verschickt, teilweise liegen sie abholbereit im Landratsamt und den Rathäusern.

Das war der Freitag

Zahl der Toten steigt weiter

16:14 Uhr

Im Kreis Donau-Ries sind sechs weitere Menschen im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Das teilte das Landratsamt mit. Damit stieg die Zahl der Corona-Todesfälle auf 92. Die Zahl der Neuinfektionen bleibe weiter hoch, hieß es. Der 7-Tage-Inzidenzwert liege aktuell bei 206. 1.670 Menschen im Landkreis seien unterdessen geimpft worden. Im Kreis Neu-Ulm stieg die Zahl der Corona-Todesfälle um zwei auf 79.

Aalen verschiebt Impfbeginn

14:49 Uhr

Der eigentlich für diesen Freitag vorgesehene Start der Corona-Impfungen in Aalen ist nun für den Freitag in einer Woche vorgesehen. Ab kommenden Dienstag ist es laut einer Sprecherin des Landratsamtes des Ostalbkreises möglich, einen Impftermin zu vereinbaren. Bislang sind mobile Impfteams im Landkreis an den Seniorenheimen im Einsatz.

Kliniken verschärfen Besuchsregeln

11:32 Uhr

Das Universitätsklinikum Ulm hat wegen der hohen Corona-Infektionszahlen die Regelungen für Besucher verschärft. Das hat die Klinik an diesem Freitag mitgeteilt. Besucher dürfen die Klinik nur noch mit einem negativen PCR- oder Antigen-Test und einer FFP2-Maske betreten. Vor Ort sind keine Testungen möglich.

Ulm

Steigende Infektionszahlen Uniklinik Ulm verschärft Besuchsregeln wegen Corona-Infektionszahlen

Seit Monaten dürfen Patientinnen und Patienten in Krankenhäusern nur unter strengen Sicherheitsvorkehrungen besucht werden. Das Universitätsklinikum Ulm hat jetzt die Besuchsregeln noch verschärft.  mehr...

Stadt warnt vor Impftermin-Betrügern

11:23 Uhr

Die Stadt Ulm weist aus aktuellem Anlass daraufhin, dass Impfungen gegen das Coronavirus grundsätzlich kostenfrei sind. Zuletzt hatten in anderen Regionen Deutschlands immer wieder Trickbetrüger Impfstoff und Impftermine gegen Geld angeboten. Am 22. Januar soll auf dem Ulmer Messegelände das Kreisimpfzentrum in Betrieb gehen. Die Terminvergabe läuft zentral über die Hotline 116-117 oder online über impftermineservice.de.

Weitere Infos finden Sie hier

Baden-Württemberg

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