STAND

Die Corona-Pandemie wirkt sich auf nahezu alle Bereiche des Lebens in Südbaden aus. Alles, was für unsere Region wichtig ist, lesen Sie hier in unserem aktuellen Corona-Blog.

26.2. - 17:00 Uhr: Kaum Corona-Hilfen - Skiliftbetreiber vor Existenz-Problemen

Die Skiliftbetreiber im Schwarzwald schlagen Alarm. Wegen der Corona-Pandemie stehen vor allem kleine Betriebe vor teils existenziellen Problemen. Und anders als Cafés oder Restaurants können sie kaum von den Hilfsmaßnahmen der Regierung profitieren.

26.2. - 13:30 Uhr: Handelsverband verlangt Perspektive für Laden-Öffnungen

Der Handelsverband Südbaden verlangt eine Öffnungsperspektive für Geschäfte. Es sei nicht nachzuvollziehen, warum die Läden in Frankreich offen sind. Ab 1. März öffnen die Geschäfte in der Schweiz wieder, während sie in Deutschland trotz niedrigeren Fallzahlen weiter geschlossen bleiben, so der Präsident des Handelsverbandes Südbaden, Philipp Frese.

26.2. - 10:06 Uhr: Hausärzte im Elsass dürfen Risikopatienten impfen

Im Elsass wird der Corona-Impfstoff von Astra Zeneca seit gestern auch von Hausärzten verabreicht. Sie dürfen den Impfstoff Risikopatienten zwischen 50 und 64 Jahren spritzen. Bisher stehen dafür aber nur sehr wenige Dosen zu Verfügung. Laut einer Information des französischen Gesundheitsministeriums bekommen die teilnehmenden Hausärzte über örtliche Apotheken einen Flacon aus dem zehn Impfdosen entnommen werden können. Bei Temperaturen bis 30 Grad kann der Impfstoff sechs Stunden aufbewahrt werden. Alle zehn Impfungen müssen deshalb innerhalb eines halben Tages nach der Abholung abgewickelt werden. Ärzte, die den Impfstoff ohne längere Unterbrechung der Kühlkette in ihre Praxis bringen und dann bei 2 bis 8 Grad in einem Medikamentenkühlschrank lagern, können die Impfungen auf zwei Tage verteilen.

26.2. - 7:48 Uhr: IHK fordert reibungslose Einreise für Pendler aus Frankreich

Die Industrie- und Handelskammer Südlicher Oberrhein fordert, die Einreise für Arbeitspendler aus Frankreich nicht zu erschweren. Das schreibt sie gemeinsam mit anderen Handelskammern in einem Brief an Bundesinnenminister Horst Seehofer. Demnach sei es für die Mitgliedsunternehmen der IHK entscheidend, dass ihre Arbeitskräfte aus Frankreich reibungslos zur Arbeit kommen können. In ihrem Brief fordert die Kammer, dass Arbeitspendler von einer möglichen Testpflicht an den Grenzen ausgenommen werden. Sonst könne der Wirtschaftsverkehr entlang der deutsch-französischen Grenze zum Erliegen kommen.

25.2. - 17:29 Uhr: Klage gegen Beherbergungsverbot

Wolfgang Morgenthaler aus Merzhausen bei Freiburg klagt gegen das Beherbergunsgverbot. Mit einen Eilantrag beim Verwaltungsgerichtshof Mannheim will er erreichen, dass zumindest Übernachtungen in Ferienwohnungen - trotz Corona - erlaubt werden. "Der Aufenthalt im Ferienhaus ist sicherer als zu Hause", sagt Morgenthaler im SWR-Interview. Denn dort kämen keine Freunde oder Spielkameraden der Kinder spontan zu Besuch.

25.2. - 16:33 Uhr: Pandemie wirkt sich auf Umsätze im Ausland aus

Die Corona-Pandemie hat im vergangenen Jahr im Bereich der Industrie- und Handelskammer Hochrhein-Bodensee zu einem Rückgang der Exporte geführt. Das teilte die IHK Hochrhein-Bodensee mit. Dabei hat sich die Pandemie in den einzelnen Regionen der IHK unterschiedlich ausgewirkt: Leidtragende waren vor allem die Betriebe in den Landkreisen Lörrach und Konstanz, im verarbeitenden Gewerbe im Landkreis Lörrach wurden rund elf Prozent und in Konstanz fast fünf Prozent weniger Umsatz im Ausland erzielt, als im Jahr zuvor. Im Landkreis Lörrach konnte zeitgleich die Exportquote noch erhöht werden. Gegen den Trend entwickelten sich die Betriebe im Landkreis Waldshut, hier wuchs der Umsatz im Ausland, insgesamt bestehe hier jedoch noch Potential die Exportquote zu verbessern, so die IHK Hochrhein-Bodensee.

25.2. - 15:09 Uhr: Auch Freiburg will mehr impfen

Auch im Zentralen Impfzentrum Freiburg wird bald mehr geimpft: Ab dem 8. März sollen pro Woche bis zu 16.500 Termine vergeben werden, heißt es von den Verantwortlichen. Geimpft werden die Impfstoffe von BioNTech/Pfizer und von AstraZeneca - jeweils an separaten Wochentagen. In Baden-Württemberg werden ab sofort Personen bis 64 Jahren aus der zweiten Priorität geimpft - zusätzlich können sich Beschäftigte aus Kitas und Schulen impfen lassen.

25.2. - 11:01 Uhr: Lahr kündigt größeres Impfangebot an

Das Kreisimpfzentrum Lahr kann sein Impfangebot ab der kommenden Woche deutlich erhöhen. Grund ist, dass nun auch der Astra Zeneca Impfstoff zur Verfügung steht. Seit dem Start des Kreisimpfzentrums vor knapp fünf Wochen sind dort mehr als 1.500 Menschen geimpft worden. Rund 200 von ihnen haben inzwischen auch die zweite Impfdosis erhalten. Ab der kommenden Woche plant der Ortenaukreis in Lahr 560 Dosen pro Tag zu spritzen. Dazu stehen im Kreisimpfzentrum von Montag bis Samstag sechs Imfpstraßen zur Verfügung. Der Impfstoff von Astra Zeneca ist bereits angekommen. Bis Mitte März bekomme Baden-Württemberg nach Informationen der Landesregierung, zudem mehr Dosen als zunächst geplant. Landesweit beginnt außerdem das Impfen der zweiten Prioritätsgruppe. Dazu gehören unter anderem Haus- und Zahnärzte, Menschen mit einer geistigen Behinderung, aber auch Lehrer. Deutlich mehr Menschen als bisher sind also impfberechtigt und können einen Termin im Impfzentrum vereinbaren. Eine Wahlfreiheit beim Impfstoff gibt es nicht.

25.2. - 9:34 Uhr: Fahrschulen dürfen wieder öffnen

Nach einem Urteil des Verwaltungsgerichtshofs Mannheim dürfen Fahrschulen ab Montag wieder öffnen. Die in der Corona-Verordnung des Landes festgeschriebene Betriebsuntersagung für Fahrschulen ist ab dem 1. März außer Kraft gesetzt. Geklagt hatte eine Fahrschule aus dem Bodenseekreis sowie eine Fahrschule aus Freiburg.

24.2. - 16:16 Uhr: Unternehmen spendet 150.000 Euro für Pflegekräfte

Die Firma Warimex GmbH aus Neuried im Ortenaukreis hat dem Ortenau-Klinikum 150.000 Euro gespendet. Wie das Ortenau-Klinikum mitteilte, sei die Spende an die Pflegerinnen und Pfleger weitergeleitet worden.

24.2. - 14:41 Uhr: Impfzentrum Waldshut vergibt fast 2.000 Termine zusätzlich

Im Waldshuter Impfzentrum werden ab sofort mehr als 1.800 neue Impftermine vergeben. Grund ist eine Lieferung einer größeren Menge von Impfstoff des Herstellers AstraZeneca. Mit diesem werden derzeit Menschen im Alter zwischen 18 und 64 Jahren geimpft, die im medizinischen Bereich, in der Pflege oder in Schulen und Kindergärten tätig sind. Für die Impfung ist eine Bescheinigung des Arbeitgebers notwendig. Für Menschen, die älter als 80 sind, läuft die Impfung parallel weiter.

24.2. - 12:13 Uhr: Evangelische Kirche zieht positive Bilanz

Die Evangelische Kirche Freiburg zieht trotz Corona eine positive Bilanz für 2020. Für das laufende Jahr kündigte die Kirche eine weitgehende Zusammenlegung von Diakonie und Kirchenämtern an. Statt paralleler Strukturen für die diakonische und die kirchliche Arbeit soll künftig in Freiburg ein gemeinsamer Verwaltungsapparat entstehen.

24.2. - 9:53 Uhr: Bessere Impfstrategie für Deutschland gefordert

Der Chef der Wirtschaftsweisen, der Freiburger Ökonom Lars Feld, fordert eine bessere Impfstrategie. Hier sei eine Änderung nötig, sagte Feld im Deutschlandfunk. Die Impfstrategie sei entscheidend in der Pandemiebekämpfung: "Wir sind jetzt fast so weit, dass wir die vulnerablen Gruppen geimpft haben. Und ich denke, dass man im nächsten Schritt die Stufungen auflösen und stärker in der Breite impfen muss."

24.2. - 9:21 Uhr: Straßburger Unikliniken weiterhin stark belastet

Etwa ein Jahr nachdem die erste Corona-Welle das Elsass hart getroffen hat, haben sich Experten der Straßburger Unikliniken zur aktuellen Infektionslage geäußert. Im März vergangenen Jahres waren die Intensivstationen mit Corona-Patienten überlastet. Auch jetzt sind sie an der Kapazitätsgrenze, weil neben Corona-Fällen inzwischen auch wieder andere Behandlungen und Eingriffe stattfinden müssen. Zudem würden die Aufnahmen in die psychiatrischen Abteilungen würden zunehmen– wegen Stress, Ängsten und auch wegen Suizidversuchen. Die Krankenhäuser seien besser ausgerüstet, als in der ersten Welle und auch besser in der Koordinierung und Behandlung. Trotzdem sehe man mit Sorge, was in den nächsten Wochen kommen könnte, so der Chef der Abteilung für Infektionskrankheiten, Yves Hansmann mit Blick auf die Ausbreitung der mutierten Virus-Varianten. Dass das Ende der Epidemie nicht absehbar sei, verstärke die Erschöpfung der Beschäftigten, die ein Jahr harten Kampf gegen das Corona-Virus hinter sich hätten.

24.2. - 8:32 Uhr: Schnelltests für Freiburger Kitas und Schulen

Die Stadt Freiburg hat 71.000 kostenlose Corona-Schnelltests für Kindertagesstätten und Schulen erhalten. In den Kitas wurden die Tests bereits eingesetzt. 18.000 dieser Testkits sollen bis Mittwochmorgen an städtische und private Kitas ausgeliefert werden. Mitarbeiter können sich freiwillig zwei Mal in der Woche testen lassen. Anfang kommender Woche sollen die Schulen beliefert werden. Die Stadt Freiburg biete eine koordinierte Teststrategie, um die Menschen besser zu schützen, die sich um die Kinder und Jugendlichen kümmern. Reguläre Öffnung der Kitas sei möglich, die Schulen böten mehr Präsenzunterricht, so Bürgermeister Ulrich von Kirchbach. Die Öffnung könne mit den Tests verantwortungsvoll begleitet werden, heißt es weiter.

23.2. - 15:59 Uhr: IHK sieht Einzelhändler gefährdet

Trotz staatlicher Förderprogramme ist die Finanzsituation vieler Einzelhändler in der Region existenzgefährdend. Die IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg mit Sitz in Villingen-Schwenningen befürchtet zunehmend Geschäftsaufgaben und Leerstände. Claudius Fichter vom Handels- und Gewerbeverein in St. Georgen im Schwarzwald beschreibt die aktuelle Situation der Einzelhändler als desaströs.

23.2. - 15:35 Uhr: Allgemeinverfügung für Pendler erlassen

Für den Fall, dass Deutschland das benachbarte Frankreich zum Hochinzidenzgebiet erklärt, hat der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald nun auch eine Allgemeinverfügung für Grenzpendler erlassen. Der Ortenaukreis hatte das bereits in der vergangenen Woche getan. Die Verfügung erleichtert Grenzpendlern und Grenzgängern, Personen, die nahe Angehörige besuchen und Mitarbeitern von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst im grenzüberschreitenden Einsatz die Einreise. Diese müssen dann nur zweimal wöchentlich über einen negativen Corona-Test verfügen anstatt nach der Corona-Einreise-Verordnung bis zu vier Mal.

23.2. - 15:06 Uhr: Fluggesellschaft Swiss drängt auf Reise-Erleichterungen

Die Schweizer Fluggesellschaft Swiss fordert Reiseerleichterungen. Das berichten mehrere Schweizer Medien. Den Berichten zufolge droht die Lufthansa-Tochter damit, dass ihr bereits im Sommer das Geld ausgehen könnte. Dabei hat der Schweizer Bund der Fluggesellschaft 1,5 Milliarden Schweizer Franken als Unterstützung zugesichert. Dennoch dringe die Swiss auf Erleichterungen beim Reisen. Sie hatte bereits im vergangenen Sommer Schnelltests statt Quarantäne gefordert. Derzeit fliegt die Swiss nur mit etwa zehn Prozent ihrer Kapazität. Sie dementiert, dass ihr das Geld ausgehen könnte. Von den Bundeskrediten sei noch Geld übrig. Zudem habe man die Kosten massiv reduziert. Fluggesellschaften rechnen damit, dass im Fall von Reise-Erleichterungen die Buchungen rasch zunehmen und das Fluggeschäft sehr schnell wieder hochgefahren wird.

23.2. - 11:11 Uhr: Deutschland und Frankreich debattieren über Grenzschließungen

Bund, Länder und die französische Regierung beraten darüber, wie Grenzkontrollen oder gar Schließungen von Grenzübergängen an der deutsch-französischen Grenze verhindert werden können. Hintergrund der Debatte ist der Nachweis der in Südafrika festgestellten Corona-Virusvariante in der grenznahen französischen Region Moselle und die Sorge vor einer Ausbreitung nach Deutschland. Auf deutscher Seite wird bemängelt, dass Entscheidungen für die französischen Grenzregionen zu zentralistisch in Paris getroffen würden. So seien grenzüberschreitende Absprachen zur Eindämmung der Pandemie auf lokaler oder regionaler Ebene schwierig.

23.2. - 10:06 Uhr: Freiburger Konzertveranstalter fordern Perspektive

Konzertveranstalter in Freiburg fordern eine Perspektive für Live-Events nach dem Lockdown. Sie wünschen sich dann mehr Spielraum in Parks und auf den Plätzen der Stadt. Sieben Konzertveranstalter haben sich zur Initiative Freiburg live zusammengetan und sich an die Stadt Freiburg gewandt.

22.2. - 16:30 Uhr: Lörracher Landrätin appelliert erneut an Bevölkerung

Lörrachs Landrätin Marion Dammann appelliert erneut an die Bevölkerung bei den Corona-Schutzmaßnahmen nicht nachzulassen. Ihr bereitet die Zunahme von Virusmutationen Sorge, die infektiöser sind, als das bisherige Coronavirus. Zeitgleich setzt der Landkreis auf die Impf- und Teststrategie. Beide sollen in den kommenden Wochen ausgebaut werden.

22.2. - 15:30 Uhr: Mehr als 50.000 Impfungen im Freiburger ZIZ

Am Wochenende hat das Zentrale Impfzentrum in Freiburg (ZIZ) am zusammen mit seinen Mobilen Impfteams die Marke von 50.000 Impfungen überschritten. Dabei kam zum ersten Mal auch der Impfstoff des Unternehmens AstraZeneca in Freiburg zum Einsatz. Geimpft wurden am Wochenende Beschäftigte der Freiburger Krankenhäuser, am Sonntag allein 1.700 der Uniklinik. Dies sei ein wichtiger Tag für die Uniklinik gewesen, sagte Thorsten Hammer, der Ärztliche Leiter des ZIZ. Man habe durch eine intensive Aufklärung der Beschäftigten die Bedenken gegen den Impfstoff AstraZeneca ausräumen können. Durch die Impfaktion am Wochenende wurde auch erfolgreich getestet, wie leistungsfähig das Zentrum mittlerweile ist. Insgesamt wurden bis jetzt rund 53.000 Impfungen im Freiburger Impfzentrum und in den Pflegeheimen im Südwesten verabreicht. 17.000 Menschen wurden bereits zum zweiten Mal geimpft.

22.2. - 11:30 Uhr: Volksbank Freiburg stabil trotz Pandemie

Die Volksbank Freiburg ist mit dem Geschäftsjahr 2020 zufrieden. Die Kundeneinlagen seien um 9 Prozent auf etwa 2,75 Milliarden Euro gestiegen. Die Volksbank habe trotz Pandemie keine Mitarbeiter in Kurzarbeit schicken müssen. Zudem seien in den Pandemie-Phasen die meisten Filialen geöffnet gewesen.

21.2. - 11:46 Uhr: Wie geht es im Amateurfußball in Südbaden weiter?

Es ist noch unklar, ob der südbadische Fußballverband die Saison fortsetzen kann. Der Vorstand des Verbandes hat nach eigenen Angaben mehrere Varianten beschlossen, wie es weitergehen könnte. Der letztmögliche Zeitpunkt ist demnach der 9. Mai. Danach gebe es nicht mehr genügend Spieltage, um die Vorrunde bis zum 30. Juni zu beenden. Eine Mehrheit der Vereine sei grundsätzlich dafür, die Saison fortzuführen, so der Verbandsvorstand. Bis zur endgültigen Entscheidung wollen die Verantwortlichen noch abwarten.

20.2. - 15:34 Uhr: Basler Morgenstreich als Rundweg

Wegen der Corona-Pandemie fallen die Veranstaltungen der Basler Fasnacht samt des berühmten Morgenstreichs zum zweiten Mal in Folge aus. Alternativen bietet ein Fasnachtsrundweg mit Hörstationen, bei denen per Handy und QR-Code Guggemusik und Schnitzelbank-Lieder heruntergeladen werden können.

19.2. - 15:43 Uhr: Lahrer Klinikum wieder im Regelbetrieb

Das Ortenau-Klinikum in Lahr hat den Regelbetrieb wieder aufgenommen. Mittlerweile ist die letzte von insgesamt drei Station wieder normal geöffnet, nachdem wegen des erhöhten Infektionsgeschehens im Januar zeitweise keine Patienten mehr aufgenommen werden konnten. Trotz umfangreicher Testungen sind in den vergangenen zwei Wochen keine neuen Infektionen beim Pflegepersonal oder bei Patienten auf Normalstationen mehr nachgewiesen worden.

19.2. - 15:33 Uhr: Schnelltest-Offensive in Freiburg gestartet

Die Vereinigung Badischer Unternehmerverbände hat am Vormittag gemeinsam mit einigen Firmen eine Schnelltestoffensive gestartet. In einer Kita im Freiburger Westen sind mehrere Erzieherinnen kostenlos auf das Coronavirus getestet worden. Zu Beginn der Aktion liegen 1.000 Corona-Schnelltests bereit.

19.2. - 11:47 Uhr: Erleichterungen für Grenzpendler in die Ortenau

Sollte Frankreich aufgrund der aktuellen Infektionslage zum Hochinzidenzgebiet erklärt werden, gelten auch für Grenzpendler strengere Einreise-Pflichten. In der Ortenau soll es in diesem Fall aber Ausnahmen geben. Diese hat der Kreis jetzt in einer Allgemeinverfügung geregelt. Die Ausnahmen gelten für Grenzpendler und Grenzgänger, für Personen, die nahe Angehörige besuchen sowie für Mitarbeiter von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst im grenzüberschreitenden Einsatz. Grenzpendler, die mindestens zwei Mal pro Woche aus einem Hochinzidenzgebiet einreisen, müssten in der Ortenau dann nur zweimal pro Woche einen negativen Test vorweisen, statt, wie von der bundesweiten Corona-Einreise-Verordnung vorgesehen, bis zu vier Mal. Sollte bei der Einreise kein negatives Testergebnis vorgelegt werden können, kann die Testung unverzüglich im Inland nachgeholt werden. Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste sind von der Testpflicht befreit, sofern besondere Eile geboten ist. Würde Frankreich jedoch zu einem so genannten Virusvarianten-Gebiet erklärt, sind keine Ausnahmen auf regionaler Ebene mehr möglich. Das heißt: Jede/r Einreisende, der oder die das sechste Lebensjahr vollendet hat, müsste dann bei Einreise zwingend einen negativen Corona-Test mitführen, der nicht älter als 48 Stunden sein darf.

19.2. - 11:13 Uhr: Masken von der Erzdiözese

Knapp 800.000 medizinische Mund-Nasen-Schutz-Masken stellt das Erzbistum Freiburg den mehr als 13.000 Mitarbeiterinnen in den katholischen Kitas zur Verfügung. Damit unterstützt die Erzdiözese die beabsichtigte Öffnung der Kindertageseinrichtungen in Baden-Württemberg: Diese sollen ab Montag (22.2.) ihren Regelbetrieb wieder aufnehmen.

19.2. - 10:35 Uhr: Lörrach kauft 1.500 Schnelltests für Kitas und Schulen

Vor der schrittweisen Öffnung der Schulen und dem Regelbetrieb in den Kitas hat die Stadt Lörrach 1.500 Corona-Schnelltest für das Personal gekauft. Lörrach war davon ausgegangen, dass das Land die Schnelltest nicht rechtzeitig zum Schulstart bereitstellen kann. Die Stadt hat über das Rote Kreuz außerdem eine Schulung von Lehrern zum Gebrauch der Schnelltests organisiert.

19.2. - 9:44 Uhr: Schulbusse fahren ab Montag

Die Bus- und Straßenbahnlinien der Freiburger Verkehrs AG fahren ab Montag wieder gemäß des offiziellen Schulfahrplans. Mit diesem Schritt reagiere man auf die stufenweise Einführung des Präsenzunterrichts in den Schulen, teilt die VAG mit. Nach wie vor gilt in den Fahrzeugen und im Bereich der Haltestellen die Pflicht, Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

19.2. - 8:27 Uhr: Dezentrales Impfen im Landkreis Waldshut

Der Landkreis Waldshut wird seine dezentrale Impfstrategie fortsetzen. Von Montag an werden in der Region Sankt Blasien - Häusern 400 Menschen, die über 80 Jahre alt sind, eine Impfung erhalten. Vorgesehen sind Menschen, die nicht oder nur beschwerlich ins Kreisimpfzentrum nach Waldshut-Tiengen kommen können.

19.2. - 7:02 Uhr: Kleinkind mit Afrika-Variante von Corona infiziert

Das Gesundheitsamt hat mitgeteilt, dass bei einem Kleinkind aus Brigachtal (Schwarzwald-Baar-Kreis) erstmals die südafrikanische Mutation des Coronavirus nachgewiesen wurde. Die Quarantäne der Kontaktpersonen wurde gemäß den Vorgaben auf 14 Tage verlängert. Das Virus gilt als besonders gefährlich; deswegen wurde auch die Quarantänezeit verlängert. Weitere Kontaktpersonen der Familie des betroffenen Kinds wurden getestet, das Laborergebnis steht noch aus.

19.2. - 6:53 Uhr: Ausgangsbeschränkungen aufgehoben

Die nächtlichen Ausgangsbeschränkungen in den Kreisen Lörrach, Rottweil und Schwarzwald-Baar sind aufgehoben worden. Ebenso die erweiterte Maskenpflicht. Das teilten die Landratsämter mit. In beiden Kreisen lag der Sieben-Tage-Inzidenzwert drei Tage in Folge unter 50.

18.2. - 16:07 Uhr: Kehl eröffnet Corona-Schnelltest-Zentrum

Montags, donnerstags und samstags können sich alle in Kehl und Grenzgänger kostenlos auf das Coronavirus testen lassen. Geschulte Mitarbeiter der Feuerwehr und des Deutschen Roten Kreuzes nehmen die Antigen-Schnelltests vor. Die Testergebnisse liegen wenige Minuten später vor. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Stadt Kehl finanziert das Schnelltest-Zentrum aus eigenen Mitteln. Angesichts der Virus-Mutationen und der schrittweisen Öffnung der Kitas und Schulen ab dem kommenden Montag, werde der Bedarf an Corona-Schnelltests sprunghaft zunehmen, prognostiziert Kehls Oberbürgermeister Toni Vetrano.

18.2. - 14:21 Uhr: Weniger Verkehrsunfälle wegen Corona, aber mehr Fahrradunfälle

2020 hat es erstmals mehr schwere Unfällen mit Fahrrädern als mit Motorrädern gegeben. Auf die Stadt Freiburg, die bei den Unfällen im Verhältnis zur Einwohnerzahl landesweit den Spitzenplatz einnimmt, entfällt fast die Hälfte aller Fahrradunfälle im dortigen Polizeipräsidium. Weit dahinter folgt die Stadt Lörrach mit fünf Prozent. Die meisten Verunglückten gab es ebenfalls in Freiburg, gefolgt von den stärker städtisch geprägten Kreisen Lörrach und Emmendingen. Die Zahl der Verkehrstoten sank gegenüber dem Vorjahr um 15 Prozent auf 39. Die meisten Unfälle werden von Senioren verursacht, erst danach kommen junge Leute.

18.2. - 12:47 Uhr: Grenzüberschreitende Betriebe erhalten Bundeshilfen

Deutsche Firmen können sich für die Corona Überbrückungshilfen des Bundes auch ausländische Umsätze anrechnen lassen. Das teilt die Waldshuter SPD-Bundestagsabgeordnete Rita Schwarzelühr-Sutter mit. Demnach können Firmen, die noch keine November- oder Dezemberhilfen in Anspruch genommen haben, rückwirkend die sogenannte Überbrückungshilfe III beantragen. Sie beinhaltet auch Umsätze, die beispielsweise in der Schweiz gemacht wurden. Das seien gute Nachrichten für viele grenzüberschreitende Firmen in Südbaden, wie beispielsweise Handwerker oder Veranstaltungstechniker, so Schwarzelühr-Sutter.

18.2. - 11:44 Uhr: Weniger Schweizer Kunden nach Corona

Die coronabedingten Beschränkungen für Einkauftouristen aus der Schweiz werden sich langfristig negativ auf den deutschen Einzelhandel auswirken. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Studie der internationalen Unternehmensberatungsfirma Simon-Kucher & Partners in Zürich. Fast jeder fünfte der Einkauftouristen aus der Nordwestschweiz, die mindestens ein Mal pro Quartal in Südbaden einkaufen, will das künftig weniger tun oder sogar ganz einstellen. Dies dürfte vor allem Drogerie- und Supermärkte treffen. Profiteure wären demnach hingegen die Schweizer Supermarktkette Migros, gefolgt von Lidl Schweiz. 85 Prozent der Schweizer Einkauftouristen nannten den günstigeren Preis als Grund für die Fahrt nach Deutschland. Die Befragten zeigten sich allerdings bereit, für Bioware und regionale Produkte aus der Schweiz mehr Geld auszugeben.

18.2. - 9:17 Uhr: Keine weiteren Fälle in Helios-Klinik

Nach dem Corona-Ausbruch in der Helios-Klinik in Rottweil sind keine weiteren Coronafälle hinzugekommen. Das Krankenhaus hatte Anfang der Woche Angestellte und Patienten getestet. Die Mitarbeiter in der Helios Klinik sollen nun bis Ende Februar zweimal in der Woche auf Corona getestet werden.

18.2. - 7:28 Uhr: Impfstoff gut verträglich

Im Impfzentrum Freiburg hat es bislang keine stärkeren allergischen Reaktionen auf die Impfung gegen das Coronavirus gegeben. Das berichtet der verantwortliche Arzt im Impfzentrum, Dominik Hirschwil. Es habe lediglich ein paar wenige Kreislaufprobleme bei Menschen gegeben, die vor der Impfung nervös waren.

17.2. - 15:23 Uhr: Schweizer Bundesrat legt Öffnungsplan vor

Der Schweizer Bundesrat hat einen Öffnungsplan vorgestellt. Demnach sollen Läden, Museen, Zoos und Freizeitanlagen ab dem 1. März wieder öffnen. Ab diesem Zeitpunkt sollen auch private Veranstaltungen bis zu 15 Personen wieder erlaubt sein. Restaurants, Kultur-, Sport- und Freizeitbetriebe in der gesamten Schweiz sind seit dem 9. Januar geschlossen. Der Bundesrat hatte am 13. Januar entschieden, dass die Betriebe bis Ende Februar geschlossen bleiben. Hotels und deren Restaurants sind unter strengen Corona-Auflagen weiterhin geöffnet. Ab 1. April sollen nach Stand vom 17. Februar Restaurant-Terrassen und Fitnesscenter geöffnet werden.

17.2. - 15:08 Uhr: Corona-Verstöße in Lahr

Die Polizei hat in der vergangenen Nacht in einer Gaststätte in Lahr (Ortenaukreis) mehrere Corona-Verstöße festgestellt. Nach einem Hinweis trafen die Beamte sechs Personen ohne Mund-Nasen-Bedeckung an. Der Betreiber und die Gäste werden angezeigt.

17.2. - 14:22 Uhr: Autozulieferer PWO nimmt Millionenkredit auf

Der Autozulieferer PWO mit Sitz in Oberkirch (Ortenaukreis) hat angekündigt, bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau einen zusätzlichen Kredit in Höhe von 30 Millionen Euro aufzunehmen. Mit dem Geld könne man Risiken durch die Corona-Pandemie besser abfedern, heißt es. Auch für die Produktionsverlagerung ins Ausland braucht der Konzern Geld. Einen Teil seiner Produktion verlagert PWO nach Tschechien. Mit der Erweiterung des tschechischen Standorts habe man begonnen, dort würden zusätzliche betriebliche Flächen von 8.000 Quadratmetern angemietet, heißt es in einer Mitteilung. Außerdem will PWO künftig in Fabriken in China und Mexiko Komponenten für Luftfedern und elektronische Steuergeräte herstellen.

17.2. - 11:07 Uhr: Euroairport bietet Passagieren Corona-Tests an

Der Euroairport Basel-Mulhouse hat auf der französischen Seite der Abflughalle ein Corona-Testcenter für Flugpassagiere eingerichtet. Das Ergebnis der Antigen-Schnelltests liegt innerhalb von 15 Minuten vor. Ein PCR-Test dauert rund 12 Stunden. Für Krankenversicherte aus Frankreich werden die Kosten übernommen. Alle anderen müssen 40 Euro für den Schnelltest und 100 Euro für den zuverlässigeren PCR-Test zahlen.

17.2. - 8:49 Uhr: Bad Krozingen richtet Impf-Hotline ein

Bad Krozingen will mit einer Impf-Hotline Senioren helfen, einen Impftermin zu vereinbaren. Damit hätten viele ältere Menschen nach wie vor Probleme. Anrufer könnten sich außerdem über Unterstützung für Fahrten zu den Impfzentren in Müllheim und Freiburg informieren.

17.2. - 8:30 Uhr: Rickenbacher Arzt befürwortet dezentrale Impfung

In Baden-Württemberg sollen künftig neben den zentralen Kreisimpfzentren auch Kommunen Impfungen anbieten können. Ohne Wissen des Sozialministeriums hat die Gemeinde Rickenbach das bereits gestern praktiziert und in einem Pilot-Projekt einhundert über 80-Jährige geimpft.

17.2. - 7:30 Uhr: 1.000 kostenlose Schnelltests

Die Vereinigung Badischer Unternehmerverbände will ab kommender Woche in Freiburg zunächst 1.000 kostenlose Schnelltests zur Verfügung stellen: in einer ehrenamtlichen Initiative. Die Unternehmer sind schneller als Gesundheitsminister Spahn. Er will allen Bürgern ab 1. März kostenlose Tests anbieten. "Tests für Freiburg" heißt die Aktion hier. Erzieher, Lehrer und Senioren sollen zum Zuge kommen. Die Tests werden in Kindergärten, Schulen und in einem Restaurant am Münsterplatz angeboten. Benötigt wird vorab ein Termin. Die Vereinigung Badischer Unternehmerverbände kritisiert Verwaltung und Regierung in der Corona-Bekämpfung. Es müsse endlich ein entschlossenes und wirksames Handeln her. Es sei überfällig, die gesamte Bevölkerung mit kostenlosen Schnelltests zu versorgen, hieß es weiter.

17.2. - 6:30 Uhr: Impfung vor Ort wie in Rickenbach soll Schule machen

In Baden-Württemberg sollen künftig neben den zentralen Kreisimpfzentren auch Kommunen Impfungen anbieten. Die Gemeinde Rickenbach im Südschwarzwald hat als erste gestern damit begonnen, einhundert über 80-Jährige gegen Corona zu impfen.

16.2. - 16:09 Uhr: Basel kommt glimpflich durch die Krise

Der Wirtschaftsstandort Basel leidet derzeit weniger stark unter den Folgen der Corona-Pandemie als die Schweiz insgesamt. Zu diesem Ergebnis kommt der jüngste Corona-Bericht des Basler Amtes für Wirtschaft und Arbeit. Nach Angaben der Behörde wirken sich gewisse Branche stabilisierend auf den Kanton Basel aus. Dazu zählten die Biowissenschaften und die Finanz- und Versicherungswirtschaft. Dennoch hinterlasse die Krise auch Spuren auf dem Arbeitsmarkt. Zwar wies die Arbeitslosenquote vergangenen Herbst nur einen leichten Rückgang auf. Ende des Jahres sind die Zahlen allerdings leicht angestiegen. Besonders gelitten hat in Basel der Tourismus. Die Zahl der Übernachtungen ist letztes Jahr um über 60 Prozent zurückgegangen. Auch das Gastgewerbe und der Kultursektor seien stark betroffen, so das Wirtschaftsamt. Für schnelle Hilfe hätten hier die Kurzarbeitsentschädigung, Mietzuschüsse und die Härtefall-Unterstützung gesorgt.

16.2. - 13:50 Uhr: Weil am Rhein will Senioren beim Impfen unterstützen

Die Seniorenberatungsstelle Weil am Rhein (Kreis Lörrach) unterstützt über 80-Jährige bei der Vereinbarung eines Impftermins. Von 9 bis 15 Uhr können die entsprechenden persönlichen Daten telefonisch durchgegeben werden. Die Impfwilligen werden dann auf eine Warteliste des Landes gesetzt.

16.2. - 9:53 Uhr: Rickenbach impft auf eigene Faust

Rickenbach im Landkreis Waldshut nimmt als eine der ersten Gemeinden im Land Corona-Impfungen nun selbst in die Hand. Ein mobiles Team impft am Vormittag etwa 100 Rickenbacher in einer Gemeindehalle statt in einem Kreisimpfzentrum oder in einem Pflegeheim. Die Gemeinde arbeitet dafür eng mit dem Pandemiebeauftragten des Landkreises Waldshut zusammen, der zugleich als Arzt in Rickenbach niedergelassen ist.

15.2. - 16:52 Uhr: Erweiterte Maskenpflicht im Kreis Lörrach bleibt

Der Landkreis Lörrach verlängert seine Allgemeinverfügung über die erweiterte Maskenpflicht bis zum 8. März. Das heißt, Masken müssen weiterhin in den Innenstädten, auf Märkten, in Parkhäusern und auf Parkplätzen getragen werden. Die Allgemeinverfügung wird aufgehoben, wenn die 7-Tages-Inzidenz drei Tage lang unter 50 liegt.

15.2. - 16:30 Uhr: OB von Villingen-Schwenningen appelliert an die Narren

Nachdem in Villingen-Schwenningen am Montag Narren trotz Coronapandemie unterwegs waren, forderte Oberbürgermeister Jürgen Roth (CDU) sie auf, wieder nach Hause zu gehen. In einem Facebook-Aufruf sprach er von einem "unverantwortlichen Verhalten" gegenüber den Mitmenschen. Es erschrecke ihn, "weil es so konzentriert erfolge", teilt er mit. Laut Stadtverwaltung musste der Kommunale Ordnungsdienst zahlreiche Verstöße gegen die Corona-Verordnung feststellen.

15.2. - 12:18 Uhr: Frankreich will Grenze zu Deutschland offen halten

Die französische Regierung möchte verhindern, dass die Grenze zu Deutschland geschlossen wird. Europa-Staatssekretär Clément Beaune will dazu heute mit den Regierungschefs von Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und dem Saarland sprechen. Es müsse möglichst weitgehende Ausnahmen für Grenzpendler geben, sagte Beaune, der ein Vertrauter von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron ist. Im grenznahen Departement Moselle hatten sich zuletzt relativ viele Menschen mit Corona-Mutationen angesteckt. Aus diesem Grund gibt es seit gestern Kontrollen an den Grenzen zu Tschechien und Österreich.

15.2. - 11:06 Uhr: Drei Landkreise unter 35-er-Marke

Die 7-Tage-Inzidenz ist in drei Landkreisen in Südbaden am Wochenende unter die 35-Marke gefallen. Das Robert-Koch-Institut meldet für den Landkreis Emmendingen einen Wert von 24, für den Kreis Breisgau-Hochschwarzwald einen Wert von 33,8. Im Stadtkreis Freiburg liegt die 7-Tage-Inzidenz bei 34,6. Am höchsten ist die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen in Südbaden im Kreis Waldshut mit einem Wert von 54,4.

15.2. - 7:41 Uhr: Studie: Grenzschließungen kamen zu spät

Die Grenzen in Europa sind im Frühjahr vergangenen Jahres zu spät geschlossen worden, um das Coronavirus nachhaltig aufzuhalten. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher der ETH Zürich am Standort Basel in einer jetzt veröffentlichten Studie. Bereits gut eine Woche vor den Grenzschließungen habe es in Europa etwa genauso viele lokale Ansteckungen gegeben wie durch infizierte Reisende aus dem Ausland. Um eine weltweite Virus-Verbreitung zu verhindern, sei es extrem wichtig, den Ausgangsort einer Pandemie frühzeitig abzuschotten.

12.2. - 17:30 Uhr: Impftermine in Waldshut bleiben Mangelware

Impftermine bleiben auch im Landkreis Waldshut Mangelware. Die neuen Impftermine im Kreisimpfzentrum des Landkreises Waldshut waren am Freitagmorgen innerhalb nur einer Stunde vergeben. Neue Termine gibt es laut Landratsamt voraussichtlich wieder am fünften März. In Waldshut wurden nach Wochen erstmals wieder Termine vergeben. Pro Woche stehen dem Kreisimpfzentrum nach Angaben des Landratsamtes Impfdosen für 585 Menschen zur Verfügung. 70 Prozent würden an ältere Menschen gehen, 30 Prozent an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in medizinischen Einrichtungen.

12.2. - 14:30 Uhr: Bußgeldverfahren wegen Gottesdienst in Zimmern

Das Landratsamt Rottweil hat ein erstes Bußgeldverfahren wegen zahlreicher Verstöße gegen die Corona-Verordnung bei einem freikirchlichen Gottesdienst in Zimmern ob Rottweil eingeleitet. Die Polizei hatte den Gottesdienst am Sonntag aufgelöst. Das Bußgeldverfahren betrifft den Veranstalter. Laut Landratsamt ist eine umfangreiche Anzeige der Polizei eingegangen. Die konkreten Tatvorwürfe werden jetzt geprüft. Die Kontaktlisten waren dem Polizeibericht zufolge fehlerhaft, statt der erlaubten 30 hatten über 100 Personen teilgenommen und rund ein Drittel davon verstieß gegen die Maskenpflicht. Das Rottweiler Landratsamt prüft auch, ob gegen weitere Personen Bußgeldverfahren eingeleitet werden.

12.2. - 13:30 Uhr: Narren feierten Corona-gerecht

Narren in den Landkreisen Tuttlingen, Rottweil und Schwarzwald-Baar haben sich beim Feiern am Schmotzigen Dunschtig größtenteils an die Corona-Verordnung gehalten. Im Zuständigkeitsgebiet des Polizeipräsidiums Konstanz sind den Angaben zufolge rund 500 Menschen und knapp 150 Fahrzeuge überprüft worden. Dabei seien lediglich 34 Verstöße festgestellt worden. Laut Polizei zeigte sich somit auch in den Fastnachtshochburgen wie etwa in Rottweil ein durchweg positives Bild.

12.2. - 12:30 Uhr: Weiterhin keine Testpflicht an den Grenzen im Dreiländereck

Der Bund hat weitere Länder als Hochinzidenzgebiete und Virusvarianten-Gebiete ausgewiesen, für die strengere Einreisebestimmungen gelten. Frankreich und die Schweiz zählen nicht dazu. Für Grenzgänger im Dreiländereck ändert sich vorerst also nichts. Pendler müssen an der Grenze bis auf weiteres keinen negativen Corona-Test vorlegen.

12.2. - 9:30 Uhr: SC-Trainer Christian Streich will sich impfen lassen

SC-Trainer Christian Streich will sich in die Debatte um eine bevorzugte Corona-Impfung von Profi-Fußballern nicht einmischen. Streich äußerte sich in der Pressekonferenz zum kommenden Bundesligaspiel lediglich grundsätzlich zum Thema Impfen: Er wolle sich impfen lassen, auch wenn der Corona-Impfstoff schneller entwickelt wurde als andere Impfstoffe. Impfungen hätten viele Million Menschenleben gerettet und Lähmungen verhindert.

12.2. - 8:30 Uhr: Grenzregion am Oberrhein warnt vor Grenzkontrollen

Nachdem Deutschland von Sonntag an zu den Nachbarländern Tschechien und Österreich Grenzkontrollen und Einreisebeschränkungen plant, ist die Grenzregion am Oberrhein in Sorge. Auch Ministerpräsident Kretschmann hatte jüngst Grenzkontrollen nicht mehr ausgeschlossen. Die Straßburger Bürgermeisterin Jeanne Barseghian warnte eindringlich vor einer Situation wie im Frühjahr. Die damaligen Grenzschließungen seien der Bevölkerung noch in schmerzhafter Erinnerung. Auch der Oberrheinrat übt Kritik: Die geschlossenen Grenzen im vergangenen Jahr hätten massive Auswirkungen auf den Alltag links und rechts des Rheins gehabt, so Präsident Christian von Wartburg. Er fordert, dass die Pandemie grenzübergreifend bekämpft werde. Man dürfe nicht in nationale Reflexe verfallen. Der Lörracher Landtagsabgeordnete und Vize-Präsident des Oberrheinrats Josha Frey schlug mobile Teststationen an den Grenzen vor, sollte eine Testpflicht eingeführt werden.

12.2. - 6:30 Uhr: Freiburger Medizistatistiker kritisiert Corona-Maßnahmen

Der Medizinstatistiker Gerd Antes aus Freiburg hat die Verlängerung der Corona-Maßnahmen durch die Bundesregierung als "undifferenziert und planlos" kritisiert. Im SWR Fernsehen forderte er stattdessen eine systematische Datenerhebung. Man müsse wissen, welche Gruppen, Berufsstände oder Tätigkeitsfelder welche Infektionszahlen aufweisen, um dann gezielt Verschärfungen oder Lockerungen begründen zu können.

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11.2. - 16:30 Uhr: AstraZeneca-Impfstoff jetzt auch für Südbaden

Freiburg

Zentrales Imfpzentrum Freiburg AstraZeneca: Erste 12.000 Chargen für Impfungen in Südbaden

Das Zentrale Impfzentrum Freiburg hat neben Biontech-Pfizer und Moderna jetzt auch den dritten EU-weit zugelassenen Corona-Impfstoff Astra-Zeneca zur Verfügung. Insgesamt 12.000 Chargen wurden in der Uniklinik Freiburg angeliefert.  mehr...

11.2. - 14:30 Uhr: Rückruf fehlerhafter Corona-Masken

Auch in Südbaden sind Schulen, Pflege- und Wohnungsloseneinrichtungen wegen fehlerhafter Masken verunsichert. Das Land Baden-Württemberg hat eine Rückruf-Aktion für 3,5 Millionen KN95- und FFP2-Masken gestartet. Noch vor Weihnachten hatten Land und Bund Gratismasken auch an ein Pflegeheim in Lahr geliefert. Doch die Gummibänder seien gleich gerissen, sagt die Firma Akzepta, die noch weitere Heime in Südbaden betreibt. Das Sozialministerium entschloss dann Mitte Januar, sämtliche Maskenbestände zu überprüfen. Ergebnis: 13 entsprechen nicht der europäischen Norm. Ein Großteil der fehlerhaften Masken ging offenbar an Berufsschulen. Deren Verband reagierte empört. Und auch Heimbetreiber wie Akzepta sind verärgert, zumal ihnen die Rückrufaktion noch zusätzliche Arbeit beschert, wo sie ohnehin schon am Anschlag arbeiteten.

11.2. - 13:30 Uhr: 2020 mehr Staus wegen Corona-Grenzkontrollen

Die Pandemie-bedingten Grenzkontrollen in Richtung Schweiz haben auf der Autobahn A5 in Südbaden im vergangenen Jahr knapp 990 Staus verursacht. Das geht aus der Staubilanz des ADAC hervor. Demnach wurden auf der A5 im Abschnitt Dreieck Weil am Rhein bis zum Grenzübergang Weil am Rhein/Basel insgesamt 225 Stunden Stau erfasst. Und das vor allem aufgrund der im Frühjahr vorübergehend eingeführten Grenzkontrollen. Lange Staus gab es in Südbaden auch zwischen Riegel und Freiburg-Nord. Auf dem drei-Kilometer-langen Abschnitt war im Herbst die Fahrbahndecke saniert worden. Fast 570 Staus in Richtung Basel, in der Gegenrichtung 430. Grundsätzlich muss laut ADAC das Baustellenmanagement verbessert werden. Hoffnungen liegen dabei auf der neuen Autobahn GmbH des Bundes.

11.2. - 11:30 Uhr: Klinikchef warnt vor Pleitewelle für Krankenhäuser

Der Geschäftsführer des Waldshuter Hochrheinklinikums, Hans-Peter Schlaudt, warnt vor einer drohenden Pleitewelle deutscher Krankenhäuser. Das jetzige System der Bezahlung nach Fallpauschalen sei wegen der Pandemie nicht mehr haltbar. Das aktuelle Bezahlsystem bezeichnet Schlaudt als plumpe Ideologie. Derzeit werden Patienten in Fallgruppen zusammengefasst. Für ihre Behandlung bekommen die Krankenhäuser eine Pauschale. Das sorge nicht nur für eine unzureichende Versorgung der Patienten, so Schlaudt. In Pandemiezeiten sorge das auch dafür, dass die finanzielle Not der Krankenhäuser steige. Die Krankenhäuser haben durch Corona ihre Ressourcen einschränken müssen und die Patientenzahlen sinken. Im Klinikum Hochrhein zeichne sich jetzt schon ab, dass die notwendigen Fallzahlen in diesem Jahr nicht erreicht werden können. Schlaudt hat sich an die Mandatsträger im Landkreis Waldshut gewandt und fordert eine Erstattung der tatsächlichen Kosten in diesem Jahr.

11.2. - 10:30 Uhr: Ausgangesperre nur teilweise aufgehoben

Nach dem Gerichtsurteil ist die nächtliche Ausgangsperre von heute an nur teilweise in Südbaden aufgehoben. Die Bevölkerung in Freiburg sowie in den Kreisen Emmendingen und Breisgau-Hochschwarzwald kann nachts wieder das Haus verlassen. Voraussetzung für ein Ende der Ausgangssperre ist ein Inzidenzwert von unter 50. Dies trifft auf die Landkreise Emmendingen und Breisgau-Hochschwarzwald zu, deren 7-Tage-Inzidenz bei 29,4 beziehungsweise 39,8 liegt. Auch in Freiburg mit einem Wert von 38,6 dürfen die Bürgerinnen und Bürger zwischen 20 Uhr abends und 5 Uhr morgens wieder raus. Gedulden müssen sich noch dagegen die Menschen in den Kreisen Lörrach, Offenburg, Schwarzwald-Baar, Tuttlingen, Waldshut und Rottweil. Hier liegt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche noch zwischen 57,1 und 101,2.

11.2. - 9:30 Uhr: IHK kritisiert beschlossene Lockdown-Verlängerung

Die IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg kritisiert die von Bund und Ländern beschlossene Verlängerung des Lockdowns. Die andauernden Beschränkungen hätten zahlreiche Betriebe in akute Existenznot gebracht, heißt es in einer Mitteilung. Sie bräuchten dringend eine Perspektive. Die IHK appelliert an die Politik, einen Stufenplan zur Öffnung vorzulegen und allen betroffenen Unternehmen unverzüglichen Zugang zu den Corona-Unterstützungsprogrammen zu ermöglichen.

11.2. - 8:30 Uhr: Mutationen breiten sich im Elsass weiter aus

Die mutierten Varianten des Coronavirus breiten sich in der französischen Grenzregion Grand Est weiter aus. Bei einer Untersuchung von positiven PCR-Tests sind in fast einem Viertel der Fälle die Varianten aus England, Südafrika oder Brasilien festgestellt worden. Im Elsass ist vor allem Straßburg betroffen.

10.2. - 15:30 Uhr: Weitere Impftermine im Kreisimpfzentrum Müllheim

Ab dem "schmutzigen Donnertag" werden weitere Impftermine im Kreisimpfzentrum Müllheim angeboten. Das teilte das Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald mit. Berechtigte können sich dafür online im Internet unter der Adresse www.impfterminservice.de oder telefonisch auf der Hotline der Kassenärztlichen Vereinigung unter der Nummer 116 117 anmelden.

10.2. - 11:30 Uhr: Corona-Schnelltests für Privatleute bergen Risiken

Medizinische Experten bewerten die Interpretation eins Corona-Schnelltests, der von Laien selbst gemacht wurden, äußerst kritisch. Zum Einen könnte ein verfälschtes Ergebnis vorliegen, weil der Test falsch gemacht wurde. Ein solches negatives Test-Ergebnis könnte fatale Auswirkungen haben, erklärt der Freiburger Notfallmediziner Thorsten Hammer.

10.2. - 9:30 Uhr: Corona-Impfung hat im Landkreis Lörrach zwei Drittel der Heime erreicht

Im Markus-Pflüger-Heim in Schopfheim sind gestern fast 90 Bewohner mit psychischen Erkrankungen gegen das Coronavirus geimpft worden. In dem Heim sind seit Beginn der Pandemie elf Bewohner an Corona gestorben. Die Impfbereitschaft lag bei den Bewohnern mit 80 Prozent um 20 Prozent höher als beim Heimpersonal. Laut Heimleiter Michael Schreiner lassen sich manche im Personal von unseriösen Behauptungen, wonach die Impfung angeblich unfruchtbar mache, verunsichern. Während die Corona-Impfung im Nachbar-Landkreis Waldshut alle 27 Heime, bis auf eine Ausnahme, ein erstes Mal erreicht hat, sind von den ebenfalls 27 Heimen im Kreis Lörrach nun zwei Drittel von den mobilen Impfteams besucht worden.

10.2. - 8:30 Uhr: Keine Abstrichstelle im Freiburger Impfzentrum

Der Notfallmediziner der Uniklinik Freiburg Thorsten Hammer, hält eine Abstrichstelle für Corona-Schnelltests am Freiburger Impfenztrum für nicht praktikabel. Dies sei aus medizinischer Sicht kontraproduktiv. Man könne nicht einerseits Menschen gegen Corona impfen und auf der anderen Seite eine große Ansteckungswelle riskieren, sagte Hammer dem SWR. Um Kitas und Schulen wieder öffnen zu können war von Politikern angedacht worden, die Schnelltests in einem Impfzentrum vorzunehmen.

10.2 - 7:30 Uhr: Neue Impftermine im Waldkreis Waldshut

Am Freitag werden erstmals wieder neue Termine für das Waldshuter Kreisimpfzentrum in der Stadthalle Tiengen vergeben. Die Termine werden zentral über die Onlineadresse des "impfterminservice" oder Telefonnummer 116117 vergeben. Nach wie vor gibt es wegen der geringen Menge an verfügbarem Impfstoff allerdings nur Termine für zwei Tage. Die Verantwortlichen gehen davon aus, dass in nächster Zeit nur im Drei-Wochen-Rhythmus Impftermine vergeben werden können.

10.2. - 6:30 Uhr: Wieder Autokorso gegen Corona-Maßnahmen

In Freiburg haben gestern Abend wieder Anhänger der Querdenker mit einem Autokorso gegen die Corona-Maßnahmen protestiert. Die knapp 140 Autos wurden auf der Fahrt durch den Freiburger Süden und Westen von vielen Streifenwagen begleitet. Laut einem Sprecher blieb es friedlich. Bei dem Autokorso der vergangenen Woche sollen laut Polizei Autofahrer aus dem Korso versucht haben, Personen anzufahren.

10.2. - 6:30 Uhr: Mutierte Corona-Variante im Familienzentrum Offenburg

Bei einer Mitarbeiterin des Stadtteil- und Familienzentrums Innenstadt in Offenburg ist eine mutierte Variante des Coronavirus festgestellt worden. Das hat die Stadt mitgeteilt. Acht weitere Mitarbeiterinnen und ein Kind sind positiv getestet worden. Das Familienzentrum mit seinen Notbetreuungsgruppen wurde geschlossen.

9.2. - 12:30 Uhr: Corona-Regeln auch an den Fasnetstagen

Der baden-württembergische Innenminister Thomas Strobl (CDU) mahnt, die Corona-Regeln auch an den Fasnetstagen zu beachten. Die Polizei werde deren Einhaltung auch während der närrischen Zeit überwachen. Wenn wir die nächste Fastnacht wieder unbeschwert gemeinsam begehen möchten, so Strobl weiter, dann seien in diesem Jahr Abstand und Disziplin angesagt.

9.2. - 12:30 Uhr: Afrikanische Coronavirus-Variante in Mulhouse

Im elsässischen Mulhouse ist eine Schülerin positiv auf die Südafrikanische Variante des Coronavirus getestet worden. Das berichtet die elsässische Tageszeitung Dernières Nouvelles d’Alsace. Demnach wurde die betroffene geteilte Klasse in Quarantäne geschickt. Die regionale Gesundheitsbehörde hat in der französischen Nachbarregion Grand Est bis Ende vergangener Woche insgesamt 82 Fälle von Virus-Mutationen gezählt, darunter 62 Fälle der britischen Variante und elf der Südafrikanischen.

9.2. - 10:30 Uhr: Schnelltests im Schulkindergarten

Im Offenburger Schulkindergarten für körperbehinderte Kinder werden nun die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter regelmäßig auf Corona getestet. Durchgeführt werden die Tests vom Casa Intensivpflegedienst.

9.2. - 7:30 Uhr: Covid-Studie der Unikliniken zu Kindern

Kinder sind offenbar keine besonderen Treiber bei den Corona-Infektionsketten. Das geht aus der Studie der vier baden-württembergischen Unikliniken in Freiburg, Heidelberg, Tübingen und Ulm hervor. Sie ist jetzt abgeschlossen.

8.2. - 16:30 Uhr: Landrätin weist Kritik an Impftermin-Vergabe zurück

Die Lörracher Landrätin Marion Dammann hat die Kritik der SPD aus Grenzach-Wyhlen am Landratsamt wegen der Vergabe von Impfterminen zurückgewiesen. Dammann warf den SPD-Vertretern Unkenntnis der Sachverhalte vor. Die Landrätin wies darauf hin, dass die Impftermine zentral vom Land vergeben werden und nicht über die Landkreise. Ein verbessertes Terminmanagement sei wünschenswert, werde aber nicht eine Impfdose mehr bringen.

8.2. - 14:30 Uhr: Demoteilnehmer verstoßen gegen Corona-Regeln

Auf einer Demonstration in Freiburg haben zahlreiche Teilnehmer gegen Abstandsregeln und Maskenpflicht verstoßen. Wie das Innenministerium nach breiten, landesweiten Kontrollen zur Corona-Verordnung am Wochenende mitteilte, habe die Veranstaltung zunehmend einer Tanzveranstaltung geähnelt. Nachdem die Polizei die Musik abgeschaltet hatte, löste die Veranstalterin die Demo auf. Landesweit hat die Polizei bei den Kontrollen insgesamt mehr als 5000 Verstöße gegen die Corona-Verordnung festgestellt.

8.2. - 13:30 Uhr: Ortenau Klinikum stellt stationäre Behandlungen vorerst ein

Das Ortenau Klinikum Lahr-Ettenheim hat nach einem Corona-Ausbruch die stationäre Versorgung von Patienten in Ettenheim eingestellt. Vorerst können dort nur noch Sprechstunden und ambulante Operationen stattfinden. Schon in der vergangenen Woche hatte das Klinikum einen Aufnahmestopp für den Standort Ettenheim verkündet. Eine von zwei Stationen war aber weiter betrieben worden. Inzwischen wurden auch die letzten acht Patienten von dort auf andere Häuser verlegt. Laut Klinikum-Sprecher Christian Eggersglüß hat das vor allem arbeitsorganisatorische Gründe. Mehrere Mitarbeiter befänden sich derzeit in Quarantäne oder fielen wegen anderer Erkrankungen aus.

8.2. - 12:30 Uhr: DRK bietet Schnelltests in Weil am Rhein an

Einen Nasen-Rachen-Abstrich und eine halbe Stunde später das Ergebnis: Das bietet das Deutsche Rote Kreuz DRK am nächsten und übernächsten Samstag allen Personen in Weil am Rhein an, die wissen möchten, ob sie mit dem Coronavirus infiziert sind oder nicht. Die Corona-Schnelltests kosten samt schriftlicher Bestätigung 20 Euro und werden im katholischen Gemeindehaus in Weil am Rhein durchgeführt - jeweils von 10 bis 14 Uhr, eine Anmeldung braucht es dafür nicht. Positive Coronatest-Ergebnisse werden vom DRK nicht an das Gesundheitsamt gemeldet. Das Rote Kreuz weist Getestete aber darauf hin, dass nach einem positiven Test die gesetzliche Pflicht besteht sich sofort in Quarantäne zu begeben.

8.2. - 10:30 Uhr: Britische Mutation im Kreis Waldshut verbreitet

Die britische Mutation des Corona-Virus scheint sich im Landkreis Waldshut verbreitet zu haben. Unter den aktuell insgesamt 353 Infektionen wurden 64 Corona-Mutationen festgestellt. Davon wurden 58 Fälle der britischen Variante zugeordnet. Weitere Untersuchungen laufen. Im Landkreis Waldshut sind die Infektionszahlen in Relation zu den Einwohnerzahlen ungewöhnlich hoch: Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 114,6 und damit deutlich über dem Landesdurchschnitt.

6.2. - 16:10: 1.000 Impfungen am Sonntag in Offenburg

Im Zentralen Impfzentrum in Offenburg sollen am Sonntag 1.000 Menschen geimpft werden. Grund ist eine Lieferung des Impfstoffs der Firma Moderna. Wie die Stadt mitteilte, sollen kommende Woche insgesamt 10.000 Menschen geimpft werden. Bisher wurde in Offenburg nur der Impfstoff von Biontech/Pfizer benutzt. Nun kommt mit Moderna ein zweiter dazu.

6.2. - 15:05 Uhr: Mehrere Corona-Verstöße in Rottweil

Insgesamt 15 junge Männer haben sich in Rottweil in größeren Gruppen getroffen und damit gegen die aktuelle Corona-Verordnung verstoßen. Beamte der Polizei erwischten insgesamt drei Gruppen mit jeweils mindestens vier Menschen, wie die Polizei mitteilte. Zwei jungen Männern sei es noch gelungen, davon zu rennen. Alle 13, die erwischt worden waren, müssen nun mit einem Bußgeld zwischen 100 und 500 Euro rechnen.

5.2. - 15:53 Uhr: Messen in Offenburg abgesagt

Die geplanten Messen "Forst Live" und "Balance" werden dieses Frühjahr nicht stattfinden. Das hat die Messe Offenburg/Ortenau mitgeteilt. Die Fachmesse "Geotherm" sowie die Berufsinfo-Messe sollen digital durchgeführt werden.

5.2. - 13:52 Uhr: Etwa 700 Menschen im Kanton Aargau in Quarantäne

In einer Gemeinde nahe Baden im schweizerischen Kanton Aargau werden etwa 700 Schüler und Kindergartenkinder auf das Corona-Virus getestet. Hinzu kommen 70 Lehrer. Nachdem bei vier infizierten Schülern eine mutierte Virusvariante festgestellt worden war, wurden alle in Quarantäne geschickt und es wurde ein Massentest angeordnet.

5.2. - 12:02 Uhr: Vorerst keine Testpflicht für Pendler nach Frankreich

Die Situation von Grenzgängern in Südbaden ändert sich erst mal nicht. Entgegen den Prognosen des Ortenauer Landrats Frank Scherer (parteilos) müssen Pendler bei der Einreise vorerst keinen Corona-Test vorlegen. Das Robert Koch-Institut hat Frankreich nicht - wie befürchtet - als Hochinzidenzgebiet eingestuft. Das geht aus der wöchentlichen Bekanntgabe auf der Website des RKI hervor.

5.2. - 9:09 Uhr: Freiburg erwartet viele Briefwähler

Die Stadt Freiburg hat für die Unterstützung bei der Landtagswahl erstmals einen privaten Dienstleister beauftragt. Dieser soll die Briefwahlunterlagen bearbeiten. Wegen der Pandemie rechnet die Stadt mit einem Rekordanteil an Briefwählern von bis zu 60 Prozent.

4.2. - 16:55 Uhr: Handwerksbetriebe stellen trotz Pandemie viele Auszubildende ein

Trotz der Pandemie haben die Handwerksbetriebe im Kammerbezirk Freiburg 2020 fast genauso viele neue Auszubildende wie im Vorjahr eingestellt. Etwa 2.300 Ausbildungsverträge sind im vergangenen Jahr im Kammerbezirk Freiburg unterschrieben worden - nicht mehr und nicht weniger als im Vorjahr. Trotzdem gibt es Verlierer und Gewinner im Ausbildungsjahr 2020. Deutlich weniger Auszubildende gibt es bei Friseuren, Feinwerkmechanikern und KfZ-Mechatronikern. Von der Krise profitiert hat das Zimmerer-Handwerk. Der Holzbau sei stark nachgefragt, Bauberufe insgesamt. Auffällig auch: Immer mehr Abiturienten entscheiden sich für eine Ausbildung, in Freiburg hat etwa jeder vierte Neu-Azubi Abitur in der Tasche. Viele Stellen blieben laut Handwerkskammer sogar unbesetzt.

4.2. - 14:07 Uhr: Wohl keine strafrechtlichen Konsequenzen für Wanderer

Die 14 Teilnehmer der Wandergruppe aus Mühlheim an der Donau im Kreis Tuttlingen müssen voraussichtlich nicht mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen. Das hat die Staatsanwaltschaft in Rottweil mitgeteilt. Verstöße gegen die Corona-Verordnung seien Ordnungswidrigkeiten. Entgegen anders lautenden Berichten sei die Staatsanwaltschaft auch gar nicht eingeschaltet, hieß es. Die Gruppenwanderung hatte Mitte Januar für einen größeren Corona-Ausbruch in der Donaustadt gesorgt. Der so genannte Inzidenz-Wert war kurzzeitig auf fast 1.000 Infektionen hochgerechnet auf 100.000 Einwohner gestiegen. Mühlheim an der Donau hat etwa 3.500 Einwohner, deswegen war der Inzidenz-Wert so hoch.

4.2. - 12:50 Uhr: Streit um Fasnachtsaufzeichnung in Basel wegen der Corona-Verordnung

Die Basler Fasnächtler sind derzeit in Aufruhr. Denn die traditionellen Schnitzelbänke dürfen dieses Jahr im lokalen Fernsehsender Telebasel nicht aufgezeichnet und gezeigt werden. Das hat das Gesundheitsdepartement mit Hinweis auf die Corona-Verordnung entschieden. Zwanzig Schnitzelbank-Formationen sollten nacheinander ins Studio kommen und dort ihre Spottverse singen. Ohne Publikum und unter strengen Schutzmaßnahmen. Doch das Basler Gesundheitsamt hat die Aufzeichnung untersagt. Denn wegen der Pandemie gelte in der Schweiz zurzeit ein Singverbot im nicht-professionellen Bereich. Zwar sehe die Corona-Verordnung Ausnahmen vor. Allerdings nur dann, wenn ein “überwiegend öffentliches Interesse" bestehe. Nach Ansicht der Behörde ist das bei den Schnitzelbänken nicht der Fall. Der Aufschrei in der Bevölkerung ist entsprechend groß. In einer Onlinepetition sind bereits Tausende von Protestunterschriften zusammengekommen.

4.2. - 11:24 Uhr: Schweiz impft Grenzgänger im Gesundheitssektor gratis

Grenzgänger mit Jobs in Schweizer Kliniken und Heimen können sich künftig in der Schweiz kostenlos gegen das Coronavirus impfen lassen. Von der neuen Regelung, die die Schweizer Regierung beschlossen hat, sind 150.000 Personen betroffen. Im Gegensatz zu Grenzgängern müssen Reisende ab Montag, 8. Februar, bei ihrer Ankunft in der Schweiz ihre Kontaktdaten in ein elektronisches Formular eingeben. Die Schweiz behält sich Stichproben an den Grenzübergängen vor.

4.2. - 8:43 Uhr: Schwieriges Jahr für Freiburger Museen

Für die Freiburger städtischen Museen war das Jahr 2020 sehr schwierig. Die fünf Häuser blieben insgesamt dreieinhalb Monate geschlossen, vom 14. März bis zum 5. Mai und seit dem 1. November. Insgesamt haben das Augustinermuseum, das Museum für Neue Kunst, das Museum Natur und Mensch, das Archäologische Museum Colombischlössle und das Museum für Stadtgeschichte im vergangenen Jahr mit etwas mehr als 105.000 Besucherinnen und Besucher weniger als die Hälfte der sonst normalen Besucherzahl erreicht.

4.2. - 6:13 Uhr: Corona-Ausbruch in Freiburger Unterkunft für Wohnungslose

In der Freiburger Notunterkunft für Wohnungslose, OASE, hat es einen Corona-Ausbruch gegeben. Ein 65-jähriger Mann ist im Krankenhaus gestorben. Vor zwei Wochen wurden fünf Männer, die sich schlecht fühlten, positiv auf Covid-19 getestet. Sie kamen ins Krankenhaus, wo ein 65 jähriger Dialyse-Patient gestorben ist. Die anderen vier sind wieder in städtischer Obhut. Nach dem Corona-Ausbruch werden jetzt wohnungslose Menschen in der Oase zweimal pro Woche getestet. Der Freiburger Sozialamtsleiter Boris Gourdial bedauert, dass in der Notunterkunft noch immer zwei Menschen pro Zimmer untergebracht sind. Zur Zeit läuft eine Anfrage der Stadt beim Hotel- und Gaststättenverband, um Hotelzimmer für Wohnungslose zu organisieren. Laut Boris Gourdial gibt es schon Rückmeldungen, aber noch keine Zusage.

3.2. - 14:11 Uhr: Massen-Tests im Kanton Basel-Land

Der Kanton Basel-Land startet am Mittwoch mit Massen-Tests auf das Coronavirus. Dadurch sollen Menschen entdeckt werden, die sich infiziert haben, aber keine Symptome zeigen. Das sogenannte «Case-findig»-Programm ist freiwillig. Bis Juli sollen wöchentlich rund 50.000 Personen getestet werden - insbesondere Schüler sowie Beschäftigte von Gesundheitseinrichtungen, Krankenhäusern, Firmen und der öffentlichen Verwaltung.

2.2. - 16:19 Uhr: Testpflicht bald auch für Pendler aus Frankreich?

Die Situation von Grenzgängern in Südbaden könnte sich in den kommenden Tagen weiter verkomplizieren. Laut dem Ortenauer Landrat Frank Scherer zeichnet sich ab, dass Frankreich am Donnerstag, 4. Februar, zum Hochinzidenzgebiet erklärt wird und die Ausnahmen für Pendler von Quarantäne-Regeln und Corona-Testpflicht wegfallen. Dann müssten auch Erwachsene und Kinder ab sechs Jahren einen negativen PCR-Test vorlegen, um aus Frankreich einreisen zu können.

2.2. - 14:27 Uhr: Hohe Inzidenz in der Ortenau wohl auf mehr Tests zurückzuführen

Im Ortenaukreis geht man davon aus, dass die hohen Corona-Inzidenz-Zahlen auf viele Tests zurückzuführen sind. In der Ortenau liegt die Sieben-Tage-Inzidenz bei 126, in den Nachbarkreisen Emmendingen und Rastatt nur bei 25 bzw. 42. „Wir glauben, dass wir besonders viel testen im Ortenaukreis“, sagt Landrat Frank Scherer. Dadurch gebe es einen guten Überblick über das Pandemiegeschehen. Zahlen, wie viel getestet werde, würden aber nicht vorliegen. Hinzu kommt: Im Gesundheitsamt des Ortenaukreises gibt es auf 10.000 Einwohner bezogen fünf Ermittler, die Kontakte nachverfolgen. In den benachbarten Landkreisen gebe es fünf Ermittler pro 30.000 Einwohner. Die Grenze zu Frankreich sieht der Landrat nicht als Grund für die hohen Zahlen. In anderen Kreisen gebe es auch Grenzen zu Frankreich. Der Ortenaukreis hat in Baden-Württemberg nach dem Stadtkreis Heilbronn den höchsten Inzidenzwert. Es folgen der Landkreis Tuttlingen und der Stadtkreis Pforzheim.

2.2. - 12:42 Uhr: Handwerker wollen dem Handel helfen

Handwerker aus der Region Freiburg wollen Betriebe unterstützen, die unter den Beschränkungen des Lockdowns leiden. „Handwerk hilft Handel“ lautet das Motto der Aktion. Die Grundidee ist simpel. Ab einem bestimmten Auftragswert bekommen die Kunden Einkaufsgutscheine geschenkt. Die können in örtlichen Geschäften, Restaurants oder bei Dienstleistern eingelöst werden. Die Handwerksbetriebe verzichten so auf einen Teil ihres Gewinns. Das Ganze sei eine Win-win-Situation, denn man mache damit ja auch auf sich aufmerksam, helfe aber eben auch denen, die von Corona wirtschaftlich besonders betroffen sind, so ein Unternehmer. Mehr als zwei Dutzend Handwerksbetriebe verschiedener Gewerke aus der ganzen Region sind mittlerweile dabei. Die Aktion im Einzugsbereich Freiburg soll zunächst bis zum 30. Juni laufen.

2.2. - 11:14 Uhr: Freiburger Oberbürgermeister fordert Fahrplan

Der Freiburger Oberbürgermeister Martin Horn verlangt in der Corona-Pandemie von der Politik einen Fahrplan für die Zukunft. Das hat er in den sozialen Medien mitgeteilt. Horn möchte wissen, unter welchen Voraussetzungen welche Einschränkungen in der Pandemie gelockert oder verschärft werden. Das müsse nun deutlich kommuniziert werden. In Freiburg liegt die Sieben-Tage-Inzidenz den vierten Tag in Folge unter dem Grenzwert von 50. Ihm sei klar, dass ansteckende Virus-Mutationen die Lage verschärfen könnten. Es gehe ihm auch nicht pauschal zu fordern, sofort wieder alles aufzumachen. Aber es werde eine klare Zukunftsperspektive benötigt, so Horn weiter.

2.2. - 6:30 Uhr: Corona-Neuinfektionen gehen zurück

In Südbaden liegen nur noch drei Regionen über der Schwelle von 100 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen. Laut Landesgesundheitsamt in Stuttgart sind dies die Landkreise Waldshut und Tuttlingen sowie der Ortenaukreis.

1.2. - 19:00 Uhr: Britische Virusvariante im Kreis Waldshut festgestellt

Im Kreis Waldshut sind bislang 14 Coronavirus-Mutationen aufgetreten. In zwei Fällen konnte inzwischen die britische Virusvariante nachgewiesen werden. Das gab das Landratsamt in Waldshut-Tiengen bekannt. Vom mutierten Coronavirus ist auch das Jesuitenkolleg in St. Blasien betroffen.

1.2. - 16:45 Uhr: Weitere Coronafälle im Lahrer Klinikum

Im Lahrer Klinikum gibt es weitere Corona-Infektionen. Vergangene Woche war bekannt geworden, dass sich 18 Beschäftigte und 24 Patienten angesteckt hatten. Im Lahrer Krankenhaus wurde seit vergangener Woche viel getestet. Entsprechend gab es weitere positive Ergebnisse. Das teilt die Klinikleitung mit. Einige Stationen nehmen weiterhin keine Patienten auf. Planbare Operationen wurden verschoben. Klinik und Gesundheitsamt stehen im engen Austausch. Notfälle werden in Lahr aber weiterhin versorgt. Geburten finden ebenfalls statt. Im Klinikum Ettenheim (ebenfalls Ortenaukreis) gibt es auch Corona-Infektionen. Auch hier nimmt eine Station keine Patienten auf. In den anderen Ortenauer Krankenhäusern ist die Lage stabil.

1.2. - 14:02 Uhr: Wohl unberechtigt Corona-Hilfe eingestrichen

Die Betreiberin einer Vergnügungsstätte in Villingen-Schwenningen hat mutmaßlich unberechtigt Corona-Unterstützung in fünfstelliger Höhe eingestrichen. Die 42-Jährige sollte ihren Betrieb im aktuellen Lockdown eigentlich schließen und hatte dies den Behörden so auch gemeldet. Allerdings hat sie den Betrieb unerlaubt weitergeführt. Die Frau wurde von der Polizei angezeigt.

1.2. - 11:20 Uhr: Polizei in Rheinfelden ahndet Corona-Verstöße

In Rheinfelden (Kreis Lörrach) hat die Polizei am Wochenende verschiedene Verstöße gegen die Corona-Verordnung festgestellt und unter anderem eine Geburtstagsfeier mit 15 Personen aufgelöst. Die Beamten stellten in einer Wohnung im Rheinfelder Ortsteil Herten insgesamt 15 Personen fest, die einen 17. Geburtstag feierten. Die Feiernden sollen noch rasch das Licht gelöscht und sich in der Wohnung versteckt haben, als die Beamten kamen. Sie müssen nun mit je 150 Euro Bußgeld rechnen, die Veranstalterin mit 650 Euro. In einer weiteren Wohnung wurde offenbar auch gefeiert, dort müssen laut Polizei sieben Menschen Bußgelder in mittlerer dreistelliger Höhe zahlen. Darüber hinaus beanstandete die Polizei in ganz Rheinfelden fehlende Masken, zu geringen Abstand und andere nicht beachtete Corona-Regeln. Sie bittet die Bevölkerung, sich im eigenen und im Interesse der Allgemeinheit an die Beschränkungen zu halten.

31.1.- 15:05 Uhr: Frankreich verschärft Einreiseregeln - für Pendler gibt es Ausnahmen

Wer in Frankreich wohnt und in Deutschland arbeitet, oder umgekehrt, muss beim Grenzübertritt nach Frankreich weiterhin keinen negativen PCR-Test vorlegen. Alle anderen müssen das seit Sonntag – nun auch wenn sie mit Auto oder Zug aus einem EU-Land einreisen. Die französische Polizei will das stichprobenartig kontrollieren. Für die Grenzregionen sieht das nun veröffentlichte Dekret zu den neuen französischen Corona-Maßnahmen Ausnahmen vor. Wer sich maximal 24 Stunden in Frankreich aufhält und sich im Umkreis von 30 Kilometern von seinem Wohnort bewegt oder Waren nach Frankreich transportiert, darf auch - wie die Grenzpendler - ohne negativen PCR-Test einreisen, braucht aber ein Beweisdokument.

31.1.- 13:40 Uhr: Geburtstagsfeier mit 15 Personen in Rheinfelden aufgelöst

In Rheinfelden (Kreis Lörrach) hat die Polizei verschiedene Verstöße gegen die Corona-Verordnung festgestellt und unter anderem eine Geburtstagsfeier mit 15 Personen aufgelöst. Die Polizisten stellten am Samstagabend in einer Wohnung im Rheinfelder Ortsteil Herten insgesamt 15 Personen fest, die einen 17. Geburtstag feierten. Die Feiernden sollen noch rasch das Licht gelöscht und sich in der Wohnung versteckt haben, als die Beamten kamen. Sie müssen nun mit je 150 Euro Bußgeld rechnen, die Veranstalterin mit 650 Euro. In einer weiteren Wohnung wurde offenbar auch gefeiert, dort müssen laut Polizei sieben Menschen Bußgelder in mittlerer dreistelliger Höhe zahlen. Darüber hinaus beanstandete die Polizei in ganz Rheinfelden fehlende Masken, zu geringen Abstand und andere nicht beachtete Corona-Regeln. Sie bittet die Bevölkerung, sich im eigenen und im Interesse der Allgemeinheit an die Beschränkungen zu halten.

30.1. -12:27 Uhr: Diese Fasnet nicht im Häs auf die Gass' gehen

Der Zunftmeister der Historischen Villinger Narro-Zunft, Anselm Säger, appelliert in Sozialen Medien an seine Narren, an Fasnet nicht im Häs auf die Gass' zu gehen. Dies sei zwar sehr bedauerlich, aber in diesem Jahr unumgänglich. "Fasnet im Zeichen von Corona bedeutet in diesem Jahr auf fast alles zu verzichten, worauf man sich in normalen Zeiten zwölf Monate lang schon gefreut hat," schreibt Säger auf sozialen Kanälen der Zunft. Stattdessen rät Säger zum Alternativprogramm: Die große Fasnetsshow "late night VS" zum Beispiel liefere übers Internet einen einmaligen närrischen Unterhaltungsmix.

29.1. - 13:45 Uhr: Corona-Ausbruch in Wandergruppe, die Corona-Regeln nicht befolgte

Die Staatsanwaltschaft ermittelt im Kreis Tuttlingen gegen eine Gruppe Wanderer. Es bestehe der Anfangsverdacht einer Straftat, so Landrat Stefan Bär. Die 14-köpfige Gruppe war demnach am vorvergangenen Wochenende in einer Donautalgemeinde zusammen unterwegs gewesen. Bis heute hätten die Behörden aus dieser Gruppe heraus 21 positive Coronafälle ermittelt. Die Wanderer hätten in rücksichtsloser und egoistischer Weise die eigene Gesundheit und die ihrer Mitmenschen aufs Spiel gesetzt, so Bär, dieses Verhalten werde nun mit aller Härte geahndet.

29.1. - 12:40 Uhr: Erste Corona-Mutation im Schwarzwald Baar Kreis

Das Landratsamt in Villingen-Schwenningen hat die sonderpädagogische Carl-Orff-Schule mit sofortiger Wirkung geschlossen. Als Grund wird der erste entdeckte Fall eines mutierten Coronavirus im Schwarzwald-Baar-Kreis genannt. Die Probe weist Merkmale der südafrikanischen oder britischen Corona-Variante auf. Die Nachverfolgung der Infektionsketten führte auch in die betroffene Schule. Von der Schließung betroffen ist auch ein angeschlossener Schulkindergarten und ein Betriebskindergarten.

29.1. - 12:00 Uhr: Alkoholverbot soll Corona in Bad Säckkingen und Waldshut-Tiengen stoppen

In Teilen von Waldshut-Tiengen und Bad Säckingen gilt ab Freitag ein Alkoholverbot. Unter anderem Fußgängerzonen, Bushaltestellen und die Schlossparks in Tiengen und Bad Säckingen zählen dazu. Damit soll laut Landratsamt Waldshut die weitere Ausbreitung von Corona verhindert werden. Das Alkoholverbot gilt bis 15. Februar. Sollte die sieben Tages-Inzidenz im Kreis unter 50 fallen, wird das Verbot schon vorher aufgehoben.

29.1. - 11:20 Uhr: Friseur- und Kosmetikbetriebe brauchen Perspektive im Lockdown

Die Handwerkskammer Freiburg fordert dringend eine Öffnungsperspektive für gebeutelte Berufsgruppen. Vor allem die rund 1.200 Kosmetiker und 1.300 Friseurbetriebe stünden mit dem Rücken zur Wand. Die Verzweiflung bei den vom Lockdown betroffenen Handwerksbetrieben sei groß. Angekündigte Hilfen würden gar nicht ausgezahlt werden oder seien nicht passgenau auf die notleidenden Unternehmen zugeschnitten. Diese Betriebe bräuchten jetzt klare Signale und Perspektiven.

29.1. - 8:45 Uhr: Freiwillige für Corona-Schnelltests in Alten- und Pflegeheimen gesucht

Das Landratsamt Lörrach sucht ab Mitte Februar freiwillige Helfer für Corona-Schnelltests in Alten- und Pflegeheimen. Die Helfer sollen die Soldaten der deutsch-französischen Brigade ablösen, die seit Dienstag dafür eingesetzt worden sind. Schnelltests sind für Besucher mittlerweile verpflichtend und kosten die Besucher nichts. Für diese Aufgabe sind Helfer geeignet, die aus einem medizinischen, pflegerischen oder sonstigen Heilberuf kommen, oder Menschen, die eine soziale Ausbildung haben, so die Kreisbehörde. Aber auch interessierte Menschen ohne medizinische Vorbildung können sich melden.

29.1. - 8:30 Uhr: Coronavirus-Mutation auch in Lörracher Kita

Wie in Freiburg wurden auch in Lörrach in der städtischen Kita "Innocel" Mutationen des Coronavirus festgestellt. Auch dort hatten sich Betreuerinnen der Einrichtung mit dem mutierten Coronavirus angesteckt, teilte das Lörracher Gesundheitsamt am Donnerstagabend mit. Für die Infizierten wie für die Kinder der Kita-Gruppe und weitere Kontaktpersonen wurde Quarantäne angeordnet. Aktuell gebe es jedoch keine Anhaltspunkte für Infektionen der Kita-Kinder, heißt es weiter. Wie lange die städtische Einrichtung in Lörrach geschlossen bleiben wird, ist unklar.

29.1. - 6:12 Uhr: Konsequenzen nach Auftreten von Coronamutation in Freiburger Kita

In einer Freiburger Kindertagesstätte steigt die Zahl der nachgewiesenen Infizierten mit mutierten Coronaviren. Bei 18 Kindern und Erziehern von insgesamt 25 ist eine Corona-Mutante inzwischen nachgewiesen worden. Die Mutation stamme aus Südafrika, erklärte Ministerpräsident Kretschmann. Sie gilt als hochansteckend. Der Fall in Freiburg ist der erste Ausbruch in einer baden-württembergischen Kita. Die Diskussionen um weitere Lockerungen seien erstmal gegenstandslos geworden, sagte Kretschmann. Kitas und Grundschulen sollen bis nach den Fastnachtsferien, also bis zum 21. Februar, geschlossen bleiben. Die Stadt Freiburg will als Reaktion auf den Ausbruch für alle Kitas FFP2-Masken bereitstellen.

28.1. - 17:30 Uhr: Klinikum Hochrhein fordert andere Impf-Strategie

Der Geschäftsführer des Klinikum Hochrhein fordert, dass die Impfstrategie geändert und Klinikpersonal zuerst geimpft werden soll. Als Grund nennt er, dass sich die Corona-Mutationen am Hochrhein ausbreiten. "Wir müssen jetzt sofort primär das Personal an der Front impfen", fordert der Geschäftsführer des Klinikum Hochrhein, Hans-Peter Schlaudt. Dazu zählt er neben Pflegekräften von Corona-Stationen zum Beispiel auch Personen aus der OP-Pflege oder von Normalstationen. Andernfalls befürchtet Schlaudt, dass die Versorgung der Akut-Patienten nicht mehr gewährleistet werden könnte. Denn die allgemein hohen Ausfälle unter den Mitarbeitern könnten sich durch die schnellere Verbreitung der Virusmutation verschärfen. Erst diese Woche konnten die ersten Mitarbeiter des Hochrhein-Klinikums geimpft werden, so Schlaudt weiter.

28.1. - 15:00 Uhr: Passagierzahlen im Euroairport eingebrochen

Am Euroairport Basel-Mulhouse-Freiburg sind die Passagierzahlen im vergangenen Jahr wegen der Corona-Pandemie um 70 Prozent zurückgegangen. Bei der Fracht meldet der Flughafen ein leichtes Plus von zwei Prozent. Von rund neun Millionen Passagieren 2019 stürzte der Flughafen Basel-Mulhouse-Freiburg im vergangenen Jahr auf rund zweieinhalb Millionen Passagiere regelrecht ab. Im Ranking der wichtigsten Destinationen steht statt bisher London nun Pristina an der Spitze, gefolgt von Istanbul. Denn nicht Geschäftsleute und Touristen bestimmten vergangenes Jahr das Fluggeschäft, sondern Menschen aus dem Kosovo und der Türkei, die im Dreiländereck arbeiten und ihre Freunde und Familien in der Heimat besuchten. Direktor Matthias Suhr rechnet für den Flughafen mit einer Halbierung des Umsatzes und sorgt sich wegen Berichten über drastische Flugbeschränkungen in Deutschland: In diesem Fall würde der Flugverkehr laut Suhr praktisch zum Erliegen kommen.

28.1. - 12:30 Uhr: Novartis will bei Impfstoff-Herstellung helfen

Angesichts der Probleme bei der Produktion von Corona-Impfstoff hat der Basler Pharmakonzern Novartis seine Hilfe angeboten. Wegen Lieferschwierigkeiten bei den Herstellern Biontech und AstraZeneca verzögern sich die Corona-Impfungen unter anderem in Deutschland. Novartis produziert bereits einen in den USA entwickelten genbasierten Corona-Impfstoff für klinische Tests. Sein eigentliches Impfstoffgeschäft hatte der Basler Konzern vor Jahren verkauft. Neu eingekauft hat Novartis die Rechte für eine noch zu testende experimentelle Zelltherapie, mit der akutes Lungenversagen bei COVID-19-Patienten behandelt werden soll. Gearbeitet wird gemeinsam mit einer anderen Firma außerdem an zwei Arzneien gegen das Coronavirus.

28.1. - 10:30 Uhr: Sportvereine wegen Ligenbetrieb in Sorge

Den Sportvereinen in Südbaden bereitet der ausgesetzte Ligenbetrieb weiterhin große Sorgen. Trotz Hygienekonzepten fürchten die Verbände, dass bis Ende des Sommers kein geregelter Wettkampfsport mehr möglich sein wird. Viele Vereine stecken außerdem in finanziellen Schwierigkeiten. Im vergangenen Jahr haben in Südbaden 250 Sportvereine die Corona-Soforthilfe beantragt, um zahlungsfähig zu bleiben. Von den insgesamt 3.200 Vereinen im Badischen Sportbund Freiburg haben jetzt einige schon wieder Folgeanträge für finanzielle Hilfen gestellt.

27.1. - 16:30 Uhr: Schweiz-Reisende brauchen negativen Corona-Test

Schweiz-Reisende müssen bei der Einreise per Flugzeug künftig einen negativen Corona-Test vorlegen. Das beschloss die Schweizer Regierung am Mittwoch. Dies gilt auch für Reisende aus Deutschland. Die Tests würden vor dem Einsteigen geprüft. Neu werden - ähnlich wie in Deutschland - auch die Kontaktdaten aller Einreisenden erfasst, egal, ob sie mit Flugzeug, Bus, Bahn oder Schiff ankommen.

27.1. - 15:30 Uhr: Corona-Mutanten in Freiburger Kita festgestellt

Freiburg

Kita- und Grundschul-Öffnungen vertagt Coronavirus-Mutationen bei Infektionen in Freiburger Kita

Die baden-württembergische Landesregierung hat die Entscheidung über die Öffnung von Kitas und Grundschulen erneut vertagt. Grund ist das Auftreten der mutierten Virus-Variante - unter anderem in einer Kindertagesstätte in Freiburg.  mehr...

27.1. - 11:30 Uhr: Über 40 Corona-Infektionen im Lahrer Klinikum

Im Lahrer Klinikum haben sich 18 Beschäftigte und 24 Patienten mit dem Coronavirus infiziert. Zwei Stationen nehmen derzeit keine Patienten mehr auf. In Absprache mit dem Gesundheitsamt hat das Lahrer Klinikum mehrere Patienten frühzeitig entlassen. Wie es in einer Mitteilung heißt, wurden alle weiteren Patienten isoliert oder auf Covid-Stationen verlegt. Positiv getestete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter befinden sich in Quarantäne. Die Notfallversorgung ist in Lahr weiterhin gewährleistet. Planbare Behandlungen wurden aber verschoben. Auf allen Stationen gibt es derzeit Reihentestungen von Patienten und Beschäftigten. "Wir gehen davon aus, dass wir das Infektionsgeschehen zeitnah in den Griff bekommen", so der Verwaltungsdirektor. Wie es zu den Übertragungen kommen konnte, wird noch überprüft.

27.1. - 8:30 Uhr: Ministerium kauft Schnelltests bei Freiburger Firma

Das Bundesgesundheitsministerium hat bei der Freiburger Firma "concile" mehrere Millionen Corona Antigen-Schnelltests eines koreanischen Herstellers bestellt. Das hat das Familienunternehmen mitgeteilt. Der Einsatz von zuverlässigen Corona-Schnelltests spielt - neben der Impfung, den PCR-Tests und dem Befolgen der AHA-Regeln - eine Schlüsselrolle in der Bekämpfung der Corona-Pandemie.

27.1. - 6:30 Uhr: Corona-Infektionen nach Impfung in Herrischrieder Altenheim

Im Altenheim „Residenz Alpenblick“ in Herrischried haben sich 21 Bewohner mit Corona infiziert. Zehn Tage vorher hatten die Bewohner ihre erste Corona-Impfung erhalten. Geschäftsführer Bernd Hiller zum Effekt der Impfung:

26.1. - 16:30 Uhr: Wieder gefälschte Flugblätter in Freiburg aufgetaucht

In Freiburg sind erneut gefälschte Flugblätter zu Corona-Anordnungen mit dem Landeswappen aufgetaucht. Das Regierungspräsidium Freiburg hat bereits Strafanzeige gegen Unbekannt gestellt. Mehrere Meldungen zu den gefälschten Flugblättern in den Briefkästen sind in den vergangenen Tagen aus zwei Freiburger Stadtteilen eingegangen. Bürgerinnen und Bürger waren verunsichert. Denn in den Schreiben, die Unbekannte schon seit Anfang Januar in Freiburger Briefkästen verteilen, heißt es etwa, dass die Maskenpflicht auf Treppenhäuser und Waschräume in Mehrfamilienhäusern ausgeweitet werde. Oder, dass täglich die Abläufe von Waschbecken und Toiletten zu desinfizieren seien. Als Adressat wird das Regierungspräsidium Freiburg angegeben. Die Einwurfzettel seien völliger Unsinn, aber da höre der Spaß auf, so ein Sprecher der Behörde.

26.1. - 13:30 Uhr: Fake-Meldung zu angeblichen Chloroform-FFP2-Masken

Die in den sozialen Medien verbreitete Meldung über mit Chloroform versetzte Corona-Schutzmasken ist definitiv falsch. Angeblich würden in Villingen-Schwenningen derartige Masken an der Haustür angeboten, um die Wohnungen der Käufer auszurauben. Das ist eine totale Falschmeldung, heißt es aus dem Polizeipräsidium Konstanz. Es seien keine Türverkäufe von FFP2 Masken bekannt. Geschweige denn, daß sie mit Chloroform getränkt worden seien. In diversen Kurzmitteilungsdiensten hatte es geheißen, die Betrüger wollten die Käufer bewusstlos machen, um anschließend, "die Bude auszuräumen". Die zigfach geteilte Falschmeldung hatte nach Polizeiangaben zu Verunsicherung bei vielen Menschen in Villingen-Schwenningen gesorgt.

26.1. - 10:30 Uhr: 21 Corona-Fälle in Altenheim in Herrischried

Im Altenheim "Residenz Alpenblick" in Herrischried haben sich 21 Bewohner mit Corona infiziert. Zehn Tage zuvor hatten die Bewohner ihre erste Corona-Impfung erhalten. Laut dem Geschäftsführer des Altenheims sind bisher fast alle Fälle leicht verlaufen.

26.1. - 10:21 Uhr: Falschmeldung über angeblich verseuchten Corona-Masken

Eine in den sozialen Netzwerken verbreitete Meldung über Corona-Schutzmasken, die mit Chloroform versetzt sein sollen, ist definitiv falsch. Das hat das Polizeipräsidium Konstanz bestätigt. Angeblich würden in Villingen-Schwenningen derartige Masken an der Haustür angeboten, um die Wohnungen der Käufer auszurauben, heißt es in der Falschmeldung. Der Polizei sind keine Türverkäufe von FFP2 Masken bekannt. Geschweige denn, dass sie mit Chloroform getränkt worden seien.

26.1. - 9:00 Uhr: Sozialministerium unterbindet Wechsel von Impfzentren

Bei der Online-Terminvergabe zur Impfung gegen Covid 19 ist die Umkreissuche abgeschaltet worden. Wie das Sozialministerium auf Nachfrage des SWR mitteilte, soll damit vermieden werden, dass der Erst- und der Zweitermin zur Impfung an unterschiedlichen Orten stattfindet. Bisher konnte bei der Terminsuche auf der website "impfterminservice.de" die Umkreissuche von 10 bis 150 Kilometer vom nächstgelegenen Impfzentrum eingestellt werden. Diese Funktion gibt es nicht mehr. Damit soll verhindert werden, dass Terminsuchende Erst- und Zweittermin der Impfung in unterschiedlichen Impfzentren in Baden-Württemberg buchen. Man habe dieses "Schlupfloch" geschlossen und die Funktion der Umkreissuche abgeschaltet, so das Sozialministerium gegenüber dem SWR. Denn in den Impfzentren würde bei der ersten Impfung der Impfstoff für die zweite Impfung automatisch zurückgehalten. Ziel sei deshalb, dass erste und zweite Impfung im selben Impfzentrum stattfinden.

26.1. - 7:00 Uhr: Forum für ethische Fragen rund um die Corona-Pandemie

In Straßburg hat Montagabend das jährliche Forum für Bioethik begonnen. Es findet in diesem Jahr ausschließlich online statt und befasst sich vor allem mit ethischen Fragen rund um die Corona-Pandemie. Ist es richtig, der Gesundheit alles andere unterzuordnen? Dürfen wir das Leben und die Entwicklung junger Menschen derart einschränken, um das Überleben der Alten zu sichern? Zum Auftakt des Forums Bioethik hat Jean-Francois Delfraissy gesprochen. Er ist Präsident des Wissenschaftsrats, der in der Corona-Krise die französische Regierung berät. Noch bis zum kommenden Samstag werden viele weitere Experten zu Wort kommen – ihre Fachrichtungen reichen von Psychologie über Medizingeschichte bis zu Philosophie. Beleuchten werden sie zum Beispiel den unterschiedlichen Umgang der europäischen Länder mit der Pandemie. Sie wollen erklären, was die Krise für Kinder bedeutet und zeigen, vor welch schwierige Entscheidung sie Mediziner stellen kann: nämlich die, wem sie helfen und wen sie sterben lassen.

25.1. - 16:00 Uhr: Freiburger Pflegeheime bis Ende März durchgeimpft

Die Freiburger Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer ist zufrieden mit den Vorbereitungen für die Corona-Impfungen. Der Schwerpunkt liege auf den Pflegeheimen. Wer in einem Pflegeheim in Freiburg und Umgebung wohnt, hat gute Chancen bald geimpft zu werden. Bis Ende März sollen dort alle Pflegeheime durchgeimpft werden, also alle Bewohnerinnen und Bewohner zwei Mal geimpft sein. Das sagte Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer in einem digitalen Pressegespräch. Es hat sich laut Schäfer als richtig erwiesen, für die Versorgung der Pflegeheime mobile Impfteams durch das Zentrale Impfzentrum Freiburg einzusetzen. Damit sei gewährleistet, dass die am stärksten gefährdeten Menschen zuerst geimpft werden.

25.1. - 15:35 Uhr: Neue Termine im Zentralen Impfzentrum Offenburg

Das Zentrale Impfzentrum in Offenburg gibt ab Dienstag, 9 Uhr, weitere Termine frei. Das hat die Stadt mitgeteilt. Bis Ende der Woche soll es in Offenburg 17.500 Impfungen gegeben haben. Das Zentrale Impfzentrum ist neben dem Ortenaukreis für die Landkreise Schwarzwald-Baar, Tuttlingen, Rottweil und Emmendingen zuständig.

25.1. - 15:30 Uhr: Gratismasken für ältere Menschen in Gundelfingen

Die Gemeinde Gundelfingen schenkt allen Menschen über 60 sowie Risikopatienten jeweils zwei FFP2-Masken. Verteilt werden sie im Bürgerbüro im Erdgeschoss des Rathauses. Im Bürgertreff der Gemeinde Gundelfingen werden außerdem ältere Menschen beim Organisieren von Impfterminen unterstützt. Und wenn das klappt, bietet der DRK-Ortsverein einen Fahrdienstdenkt zu den Impfzentren in Freiburg oder Müllheim an.

25.1. - 11:00 Uhr: 17 Corona-Fälle im Kolleg St. Blasien

Im Kolleg St. Blasien ULandkreis Waldshut) gibt es 17 positive Corona-Fälle. Nachdem ein Schüler der Oberstufe am Freitag positiv getestet worden war, hatte die Schule vorsorglich 250 Schnelltests gemacht. Die 17 positiven Fälle beschränken sich auf die Oberstufe, so die Schulleitung in einem Informationsschreiben.

25.1. - 10:45 Uhr: Alten- und Pflegeheimen erwarten mobile Impfteams

Die Alten-und Pflegeheime im Landkreis Lörrach sind zum Großteil auf die Impfung ihrer Bewohner vorbereitet. Die Bewohner und zum Teil auch ihre Betreuer wurden in den vergangenen Wochen über die Impfung aufgeklärt und mussten ihr Einverständnis dafür geben. Von morgen, Dienstag, an soll zusammen mit einem mobilen Impfteam aus Freiburg mit der Impfung in den Heimen begonnen werden.

25.1. - 10:00 Uhr: Lörrach schließt Kita wegen Corona-Fällen

Die Stadt Lörrach hat am heutigen Montag eine Kindertagesstätte wegen mehrerer positiver Corona-Fälle geschlossen. Damit fällt die Notbetreuung sowohl im Kindergarten als auch in der Krippe aus. Davon betroffen ist ein Schulkindergarten für Menschen mit Behinderungen in Lörrach.

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