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Rund 140 Fahrzeuge haben in Rottweil an einem Autokorso zum Protest gegen die Coronamaßnahmen teilgenommen. Mehr zur aktuellen Coronasituation in Reutlingen, Tübingen, im Nordschwarzwald und auf der Schwäbischen Alb.

Autokorso gegen Corona-Politik in Rottweil

28.02.2021, 12 Uhr

Rund 140 Fahrzeuge und 220 Personen haben am Samstagnachmittag an einem Autokorso in Rottweil teilgenommen. Um gegen die Corona-Maßnahmen zu protestieren, durchfuhren sie laut Polizei zwei Mal die Innenstadt. Zu größeren Verkehrsbehinderungen kam es nicht. Neben mehreren Polizeistreifen waren der Kommunale Ordnungsdienst der Stadt Rottweil sowie Vertreter der Versammlungsbehörde vor Ort.

Nächtliche Ausgangssperre im Kreis Calw wird aufgehoben

26.02.2021, 16 Uhr

Die nächtliche Ausgangssperre im Kreis Calw endet am 1. März. Das Landratsamt begründete die Entscheidung damit, dass die Fallzahlen sinken und die Situation in den Kliniken sich entspannt. Derzeit arbeite das Landratsamt an einer Schnellteststrategie. Die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Calw ist innerhalb von zwei Wochen von 92,3 auf 45,2 gesunken.

Geschäfte mithilfe von Schnelltests öffnen

26.02.2021, 11 Uhr

Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) hat eine Idee, damit Geschäfte und Kultureinrichtungen wieder schnell öffnen können. Man sollte Schnelltests an speziellen Test-Stationen verteilt in der Stadt anbieten. Das sei nicht nur in Tübingen, sondern allen Städten möglich, so Palmer. Unmittelbar nach dem Test sei man ziemlich sicher nicht ansteckend. Und dann könnte man auch in ein Restaurant, ein Museum oder eine andere Kultureinrichtung gehen. Für Tübingen bräuchte man zirka fünf Test-Stationen. Dort könnte man Studierende einstellen. "Die Studierenden suchen händeringend Jobs", sagte Palmer.

Impfdrucker von Curevac

25.02.2021, 17 Uhr

Das Tübinger Biotech-Unternehmen Curevac hat den weltweit ersten "Impfdrucker" entwickelt. Der Drucker kann relativ unkompliziert mRNA-Impfstoff produzieren, zum Beispiel gegen Corona. Wie bei einem Druckauftrag werden genetische Informationen eines Virus in den Drucker eingespeist, der dann ganz automatisch den passenden Impfstoff produziert. Mit recht wenig Aufwand könne man so auch schnell auf Mutationen von Viren reagieren, so Curevac-Vorstandsmitglied Florian von der Mülbe. Pro Woche können rund 100.000 Impf-Dosen gegen Covid-19 produziert werden. Der Drucker, der rund vier Meter lang und zwei Meter hoch ist, kann große Impfstoff-Fabriken ersetzen und überall auf der Welt eingesetzt werden. Mitte des Jahres soll er die ersten mRNA-Impfstoffe drucken.

Bareiß zuversichtlich, dass Sommerurlaub möglich ist

25.02.2021, 8:30 Uhr

Der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung, Thomas Bareiß, CDU-Bundestagsabgeordneter aus dem Wahlkreis Zollernalb-Sigmaringen, erwartet, dass die Bundesbürger im Sommer relativ problemlos ins Ausland verreisen können. Er hoffe, dass bis dann die meisten Deutschen geimpft seien und auch ins Ausland verreisen könnten, sagte Bareiß der "Bild"-Zeitung.

Schule in Sigmaringen wegen Corona geschlossen

24.02.2021, 17:30 Uhr

An der Fidelisschule in Sigmaringen findet bis Freitag kein Unterricht statt. Ein Schüler des Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrum ist mit dem Coronavirus infiziert. Laut Landratsamt sind enge Kontaktpersonen in Quarantäne. Viele der geistig behinderten Schüler gehören zur Risikogruppe. Abstandhalten ist laut Amt nicht immer möglich.

Große Einbußen für Alternativen Wolf- und Bärenpark

24.02.2021, 8:30 Uhr

Im Alternativen Wolf- und Bärenpark Schwarzwald in Bad Rippoldsau-Schapbach macht man sich Sorgen. Der Park ist seit Anfang November geschlossen. Nun wächst die Sorge, dass sich die prekäre Situation bis nach Ostern zieht. Denn anders als Zoos oder Tierparks bekommt das gemeinnützige Tierschutzprojekt keine Unterstützung aus öffentlichen Mitteln für den Betrieb des Projekts.

 "Im März werden es bereits vier Monate ohne die wichtigen Einnahmen durch Besucher. Da wir keine staatliche Unterstützung wie viele Tierparks oder Zoos bekommen, bangen wir von Woche zu Woche. Besonders im Hinblick auf die geplante Erweiterung wachsen die Sorgen. Denn diese ist enorm wichtig, da die Zahl der Tierschutzfälle drastisch wächst.  So sind wir von Herzen dankbar für jede Unterstützung, die uns dabei hilft Tierleben zu retten."

Sabrina Reimann, Leitung Projekt Schwarzwald

Wer das Umwelt-, Tier- und Artenschutzprojekt im Schwarzwald unterstützen will, kann dies z.B. durch die Buchung von Führungen, durch Gutscheine, durch den Bärenretter-Shop oder vor allem durch Spenden und Patenschaften für die Tiere machen.

23.02.2021, 8:00 Uhr

Antrag auf Impfstoff-Zulassung im zweiten Quartal

Mit einigen großen europäischen Pharmafirmen hat Curevac inzwischen Verträge abgeschlossen. Etwa mit dem britischen Pharmakonzern Glaxo-Smith-Kline und dem Leverkusener Pharmariesen Bayer. Außerdem wird bereits in Laupheim bei Rentschler für Curevac produziert und in einem Werk von Wacker Chemie in Amsterdam. Auch am Hauptstandort in Tübingen produziert Curevac den Impfstoff. Im kommenden Jahr will das Unternehmen bis zu einer Milliarde Dosen herstellen. Bei der Europäischen Arzneimittelagentur EMA will Curevac im zweiten Quartal einen Antrag auf Zulassung seines Impfstoffs stellen.

Verstöße gegen Corona-Vorschriften

22.02.2021, 11:30 Uhr

Laut Polizeipräsidium Reutlingen kam es am Wochenende zu rund 230 Verstößen, vor allem gegen die Maskenpflicht. In 16 Fällen erstattete die Polizei Anzeige. Auch an der Achalm war viel los. Etwa 35 Autos hatten laut Polizei auf einem gesperrten Parkplatz geparkt. Im Nordschwarzwald gab es insgesamt nur wenige Verstöße. In Horb musste bereits am Samstag eine Party mit acht Personen aufgelöst werden. Genauso wie in Stetten am Kalten Markt, wo eine Gartenparty mit 13 Teilnehmern stattfand.

Gastronomen und Einzelhändler protestieren gegen Corona-Beschränkungen

22.02.2021, 8:30 Uhr

Laut Polizei beteiligten sich etwa 200 Fahrzeuge an dem Korso durch die Innenstadt. Mit einem lauten Hubkonzert bewegte sich der Autokorso über 1,5 Kilometer Länge um die Reutlinger Altstadt. Auf vielen Fahrzeugen klebten Plakate wie: "Existenzen vor dem Aus" oder "Geschäfte und Gastro mit klugen Konzepten öffnen". Die staatlichen Hilfen kämen nur teilweise an. Viele lebten von ihrem Ersparten. Manche Geschäfte hätten schon aufgegeben, so die Initiatoren. Mit dem Autokorso durch Reutlingen wolle man auf die dramatische Situation der Gastronomie und des Einzelhandels aufmerksam machen.

Autos fahren im Konvoi durch Reutlingen (Foto: SWR, Roland Altenburger)
Roland Altenburger

Zahl der nachgewiesenen Corona-Neuinfektionen in der Region weiter zurück gegangen

20.02.2021, 16 Uhr

In den Landkreisen Rottweil, Tuttlingen und Schwarzwald-Baar wurden deshalb die nächtlichen Ausgangssperren aufgehoben. Lediglich im Kreis Calw besteht die Ausganssperre weiter. Hier lag die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner zuletzt noch knapp über der Schwelle von 50. Der Zollernalbkreis verzeichnet zwar eine noch höhere Inzidenz, hat aber bisher darauf verzichtet, eine Ausgangssperre zu verfügen. Im Kreis Tübingen, vor einer Woche noch der Kreis mit der landesweit niedrigsten Inzidenz, ist sie wieder deutlich gestiegen. Der Tübinger OB Palmer führt das auf einen Corona-Ausbruch in einem Pflegeheim in Ofterdingen zurück.

Reutlingen hat eigene Schnellteststrategie für Kitas

19.02.2021, 16 Uhr

Reutlinger Erzieherinnen und Erzieher müssen zukünftig für Schnelltests nicht mehr in Arztpraxen oder Apotheken, sondern können sich direkt in ihrer Kita testen lassen: von einem Kollegen oder einer Kollegin. Die wurden in den vergangenen Tagen extra dafür geschult: mindestens zwei von allen 60 städtischen Kitas. Die Schnelltests kosten die Stadt rund 12.400 Euro pro Woche. Für Oberbürgermeister Thomas Keck eine Investition, die sich lohnt, wie er dem SWR sagte. Auch Mitarbeiterinnen von nicht-städtischen Kitas können sich schulen lassen. Die Schnelltests müssen die freien Träger aber selbst besorgen. Für die Stadt übernimmt die Feuerwehr die Logistik.

Nordschwarzwald wird Modellregion zur Behandlung von Corona-Patienten

19.02.2021, 15 Uhr

Der Nordschwarzwald wird Modellregion für ein Projekt zur Behandlung von Corona-Patienten. Laut Regionalverband sollen Erkrankte aus der Ferne betreut und Praxen entlastet werden. Im Rahmen des Projekts könnten Corona-Patienten drei Mal täglich selbstständig von zuhause Werte wie Temperatur und Sauerstoffsättigung an ihren Arzt übermitteln. Der habe dadurch einen ständigen Überblick über den Zustand seiner Patienten und sehe, wer intensiver beobachtet oder gar ins Krankenhaus eingewiesen werden müsse, so der Regionalverband. Das Land habe angekündigt, das Projekt zu fördern. Man habe alle niedergelassene Ärzte aus Pforzheim, dem Enzkreis und den Kreisen Calw und Freudenstadt über das Projekt informiert.

Tübingens OB Palmer fordert Öffnung der Läden trotz Virus-Mutationen

19.02.2021, 9 Uhr

Der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer fordert erneut eine baldige Öffnung des Einzelhandels. Dazu schlägt er zum Beispiel Schnellteststationen an den Zugängen zu den Innenstädten vor. Selbst das Aufkommen von Corona-Mutationen könne kein Grund für einen längeren Lockdown sein. Eine längere Schließung der Geschäfte sei für die Städte fatal, sagt Palmer.

IHK-Reutlingen fordert Stufenplan für Öffnung der Geschäfte

18.02.2021, 16 Uhr

IHK-Präsident Christian Erbe sprach sich für einen Stufenplan aus, der regelt, wann welche Unternehmen unter welchen Bedingungen öffnen dürfen. Mit Terminvorgaben, Einlassbeschränkungen oder Regelung der Gästezahl könne man dafür sorgen können, dass Läden und Gaststätten nicht zu voll werden. Die letzte Umfrage der IHK zeige, dass die Corona-Pandemie die Wirtschaft in der Region Neckar-Alb sehr unterschiedlich getroffen habe, so Erbe. Während Industrie und Export gut liefen, werde die Lage von Handel, Gastronomie und Dienstleistern immer schlechter. Die Hilfen für diese Branchen müssten fortgesetzt werden, eine wirtschaftliche Besserung sei erst im kommenden Jahr zu erwarten.

Christian Erbe von Erbe Medizintechnik am Mikrofon im SWR Studio Tübingen. (Foto: SWR, Petra Geiling)
Der Reutlinger IHK-Präsident Christian Erbe fordert einen Stufenplan zur Öffnung der Geschäfte. Petra Geiling

Hotels und Feriendörfer wollen zu Ostern öffnen dürfen

18.02.2021, 14 Uhr

Tourismusverbände auf der Schwäbischen Alb und im Schwarzwald hoffen, dass Hotels, Feriendörfer und Kultureinrichtungen zu Ostern wieder öffnen dürfen. Das haben beide Verbände auf Nachfrage des SWR mitgeteilt. Der Tourismusverband des Schwarzwaldes erwartet, dass Hotels und Gaststätten unter einem guten Hygienekonzept zu Ostern wieder öffnen dürfen. Auch auf der Schwäbischen Alb wollen sich Hoteliers und Gastronomen nicht länger mit Abhol-Services und Online-Shops behelfen. Im Vergleich zum eigentlichen Kerngeschäft sei das aber ein Tropfen auf den heißen Stein. Besondere Probleme sehen die Verbände darin, dass nicht alle Unternehmen Finanzhilfen bekommen. Das liege daran, dass sie etwa zu groß seien oder auch andere Leistungen abseits des Tourismus anböten.

Private Brauereien von Insolvenzen bedroht

18.02.2021, 9 Uhr

Der Verband der privaten Brauereien in Baden-Württemberg fordert in einem offenen Brief finanzielle Hilfen, um eine drohende Welle von Insolvenzen aufgrund der Corona-Beschränkungen zu verhindern. Die Lage ist existenzgefährdend, so Martin Schimpf, Verbandspräsident der privaten Brauereien und Geschäftsführer der gleichnamigen Brauerei in Neustetten (Kreis Tübingen). Der Gesamtumsatz in seinem Betrieb war in diesem Januar um 60 Prozent geringer als im Januar 2020. Während Schimpf, Zwiefaltener Klosterbräu, die Wurmlinger Hirsch Brauerei oder Alpirsbacher sonst etwa ein Drittel des Jahresumsatzes mit Fassbier machen, fließt in Gaststätten oder bei Veranstaltungen seit Monaten kein Bier mehr. Die Fasnet war auch ein Komplettausfall. Zwischenzeitliche Absatzsteigerungen im Flaschenbierverkauf konnten die Einbußen bei weitem nicht ausgleichen, heißt es aus den Brauereien. Kurzarbeit ist in vielen Betrieben angesagt und ein Ende der Krise nicht absehbar.

Bier wird in einer Brauerei in einer Abfüllanlage in Bierfässer gefüllt (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa | Patrick Seeger)
Die privaten Brauereien leiden unter dem geringeren Bierabsatz in der Corona-Pandemie. picture alliance/dpa | Patrick Seeger

Kreis Sigmaringen mit niedrigster Inzidenz

18.02.2021, 8 Uhr

Der Kreis Sigmaringen hat die niedrigste Inzidenz in Baden-Württemberg. Nach Angaben des Landesgesundheitsamtes liegt der Wert derzeit bei 22,2. Knapp dahinter rangiert der Kreis Freudenstadt mit einer Inzidenz von 22,8 auf Platz zwei. Unter 35 liegen die Kreise Reutlingen und Tübingen.

Klinikum Calw plant nach Corona-Ausbruch Öffnung

17.02.2021, 18 Uhr

Nach dem massenhaften Corona-Ausbruch am Klinikum Calw hat sich die
Situation entspannt. Das Klinikum plant eine schrittweise Öffnung hin
zum Normalbetrieb. In einem umfangreichen Testverfahren wurden fast alle
der 600 Klinikmitarbeiter auf Corona getestet. Nach Angaben des
Landratsamtes Calw sind die Tests bislang gut verlaufen. Es seien keine
weiteren Mitarbeiter an Corona erkrankt. Zudem wurden bei den bereits
Infizierten keine Mutationen nachgewiesen. Ab Donnerstag könnte der
Klinikbetrieb wieder schrittweise aufgenommen werden, so das
Landratsamt. Vor gut zehn Tagen wurden das Klinikum unter Quarantäne
gestellt. Über 60 Menschen hatten sich mit Corona infiziert.

Reutlingen fordert mehr Unterstützung

17.02.2021, 15 Uhr

Der Reutlinger Oberbürgermeister Thomas Keck hat gemeinsam mit dem Reutlinger Einzelhandelsverband sowie Vertretern der Dienstleister und der Hotellerie einen Brief an die baden-württembergische Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut (CDU) geschrieben. Anlass ist der Wirtschaftsgipfel von Bundesminister Altmaier. Man könne nicht bestätigen, dass es der Wirtschaft in der Corona-Krise so gut gehe, wie es der Bundeswirtschaftsminister verlautbare, so das Reutlinger Schreiben. Zwar hätten viele Unternehmer bereits Abschlagszahlungen für die November- und Dezemberhilfen erhalten, die Schlusszahlungen in den meisten Fällen jedoch noch nicht. Vielen Unternehmern stehe das Wasser bis zum Hals. Einige hätten bereits aufgeben müssen. Deshalb hoffe man jetzt auf die Hilfe von Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut, damit die Reutlinger Unternehmen überleben können. Am Wochenende gab es in Reutlingen einen Autocorso mit rund 100 Teilnehmern, um auf die Situation des Einzelhandels hinzuweisen. Kommendes Wochenende sollen die Autos wieder rollen.

Mit Algorithmen Sterblichkeit voraussagen

17.02.2021, 12 Uhr

Forscher des Tübinger Max-Planck-Instituts für Intelligente Systeme haben einen Algorithmus entwickelt. Er soll die Sterblichkeit von Corona-Patienten voraussagen können. Damit wollen internationale Forscher Ärzten helfen zu erkennen, ob ein Patient in Gefahr ist, an Corona zu sterben. Denn der Algorithmus kann das mit einer 95-prozentigen Wahrscheinlichkeit voraussagen, anhand von medizinischen Daten von Patienten. Noch kann der Algorithmus in Kliniken nicht verwendet werden. Dafür bräuchte es ein Computerprogramm. Damit könnten dann Ärzte frühzeitig erfahren, dass sie den Patienten retten können, wenn sie ihn entsprechend behandeln. Der Algorithmus wurde mit Daten von Corona-Patienten aus den USA entwickelt.

Kaum närrisches Treiben am Fasnetdienstag

17.02.2021, 8 Uhr

Narren im traditionellen Häs in der Villinger Altstadt (Foto: SWR, Thorben Langwald)
Auch in der Villinger Altstadt waren vereinzelt Hästräger unterwegs Thorben Langwald

Die Polizei hat am Dienstagmorgen In Rottweil das schwarze Tor abgeriegelt und so eine spontane Versammlung von 10 Narren und 50 Passanten aufgelöst. In Oberndorf veranstalteten 25 Narren einen Umzug, rund 100 Zuschauer waren vor Ort. Da die Abstände eingehalten wurden, griff die Polizei nicht ein. In Villingen verhinderte der kommunale Ordnungsdienst närrisches Treiben. Auf der Zollernalb sowie im Kreis Tübingen waren laut Polizei so gut wie keine Narren unterwegs. Mehrere Zünfte in den Fasnets-Hochburgen kündigten an, dass sie Mitglieder, die Verstöße gegen die Corona-Auflagen begangen haben, zur Rechenschaft ziehen.

Federle begrüßt Schnelltestentscheidung von Spahn

16.02.2021, 15 Uhr

Die Tübinger Pandemiebeauftragte Lisa Federle begrüßt den Plan von Bundesgesundheitsminister Spahn (CDU), jedem Bürger ab März kostenlose Corona-Schnelltests anzubieten. Das sei überfällig gewesen und zeige, dass ihre Initiative richtig gewesen sei, so Federle. Die Notärztin hatte bereits im November mit dem sogenannten Tübinger Weg begonnen, bei dem sich Bürger kostenlos an verschiedenen Orten auf Corona testen lassen konnten. Der Landkreis Tübingen hatte am Montagnachmittag die viertniedrigste Inzidenz in Baden-Württemberg. Federle kritisierte erneut den baden-württembergischen Sozialminister Lucha (Grüne). Mehrfach habe sie ihn vergeblich aufgefordert, sich um die Bereitstellung und Finanzierung von Schnelltests zu kümmern.

Bundeswehr hilft in Mariaberg

16.02.2021, 14 Uhr

Bundeswehr unterstützt Testzentrum-Mariaberg (Foto: Veit)
Bundeswehrsoldaten haben Testzentrum in Mariaberg unterstützt Veit

Der Hilfs-Einsatz der Soldaten im Corona-Testzentrum in Mariaberg bei Gammertingen (Kreis Sigmaringen) ist beendet. Drei Wochen lang hatten vier Bundeswehrsoldaten in einem trockengelegten Hallenbad Mitarbeiter und Bewohner der diakonischen Einrichtung auf Corona getestet. Als nächstes werden sie in Reutlingen aushelfen.

Polizei unterbindet Narrensprung

16.02.2021, 12 Uhr

Die Polizei hat am Fasnet-Dienstag den traditionellen Narrensprung in Rottweil unterbunden. Laut einem Sprecher wurde das Schwarze Tor abgesperrt. Einige Narren waren gekommen. Am Rosenmontag war gut ein Dutzend Kleidlesträger gesprungen, obwohl die Narrenzunft die Brauchtumsveranstaltung abgesagt hatte. Fast 500 Zuschauer verfolgten das Spektakel. Die Polizei griff zunächst nicht ein, achtete aber auf das Einhalten der Corona-Verordnung. Dies sorgte in den sozialen Medien für Wellen der Empörung.

Corona-Verstöße bei Gottesdienst

16.02.2021, 10 Uhr

In Villingen-Schwenningen hat die Polizei in einem Gottesdienst Verstöße gegen die Corona-Verordnung festgestellt. Zwar war der Gottesdienst vorschriftsmäßig angemeldet, einige Besucher trugen jedoch keinen Mundschutz, so die Polizei. Zudem sei auch kein Hygienekonzept ausgelegt worden.

Weiter Besuchsverbot in der Calwer Kreisklinik

15.02.2021, 13 Uhr

In der Kreisklinik Calw gelten nach dem Corona-Ausbruch vor gut einer Woche weiterhin ein Aufnahmestopp für neue Patienten sowie ein Besuchsverbot. Man wolle erst eine dritte Testreihe abwarten und dann am Mittwoch über das weitere Vorgehen entscheiden, so eine Sprecherin des Landratsamtes. Im Calwer Krankenhaus waren 70 Mitarbeiter und zehn Patienten positiv auf das Coronavirus getestet worden.

Inzidenzwerte auch in Sigmaringen unter 35

15.02.2021, 10 Uhr

Im Landkreis Sigmaringen ist die Sieben-Tage-Inzidenz am Wochenende unter die 35er-Marke gefallen. Das Robert-Koch-Institut meldete am Sonntag einen Wert von 31,3. Auch am Samstag lag der Wert bereits unter 35 Infizierte bei 100.000 Einwohnern innerhalb einer Woche. Zuvor hatten bereits die Kreise Tübingen und Reutlingen einen Inzidenzwert unter 30.

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