Corona-Blog für die Region Tübingen (Foto: Getty Images, Montage: SWR)

Leben mit dem Virus - Neuigkeiten im Überblick

Corona-Blog: Aktuelles in Reutlingen, Tübingen, auf der Schwäbischen Alb und im Nordschwarzwald

STAND

Die Zahl der Corona-Infektionen in der Region nimmt weiter zu. Doch noch sind die Krankenhäuser nicht überlastet. Weitere Neuigkeiten rund um das Coronavirus in Reutlingen, Tübingen, auf der Schwäbischen Alb und im Nordschwarzwald.

Zahl der Corona-Infektionen steigt wieder

23.10.2021, 15.00 Uhr

Laut dem Landesgesundheitsamt hat der Kreis Sigmaringen mit 245 den höchsten Inzidenzwert. Hier gibt es fünf Corona-Fälle auf der Intensivstation, die Hälfte der Intensivbetten ist frei. Die Lage am Krankenhaus Freudenstadt sei weiter entspannt, teilte der Landkreis mit. Drei Menschen mit Covid19 würden auf der Isolierstation behandelt, einer auf der Intensivstation. Die Uniklinik Tübingen versorgte, Stand Freitag, 12 Corona-Patienten, davon sechs auf der Intensivstation. Das seien zwei Patienten weniger als eine Woche zuvor. Der Kreis hat in der Region mit 89,7 die niedrigste Inzidenz. Im Klinikum Tuttlingen ist derzeit eines der 12 Intensivbetten von einem von insgesamt sechs Covid19-Patienten belegt.

Zeitreise ins 19. Jahrhundert

22.10.2021, 9 Uhr

Viele Händler unternehmen am Wochenende vor den mittelalterlichen Kulissen der Villinger Innenstadt eine Zeitreise ins 19. Jahrhundert. Damals habe man sich zum Bummeln und Flanieren im Städtle noch so richtig rausgeputzt, so Petra Haller, Initiatorin der Zeitreise. Rausputzen werden sich auch viele der Geschäfte und ihre Mitarbeitenden - mit Kleidung und Dekoration im Stil des 19. Jahrhunderts - aber auch Besucher dürften gerne verkleidet kommen. Ziel sei es, die Innenstadt wieder zu beleben und die Leute nach der Pandemie daran zu erinnern, wie viel Spaß der Einkauf im Einzelhandel vor Ort macht.

Großes Interesse an der Impfwoche der Universität

20.10.2021, 16:30 Uhr

Am Montag beginnt die Impfaktion für Studierende und Beschäftigte der Universität. Die Nachfrage ist unerwartet groß. Allein für die kommende Woche habe man 300 Termine vergeben, so die Universität. Möglicher Grund für das große Interesse könnte sein, dass Wissenschaftlerinnen und Studierende aus dem Ausland so die Möglichkeit haben, einen in der EU zugelassenen Impfstoff zu bekommen, mutmaßt die Hochschule. Nach der Impfwoche können Beschäftigte und Studierende per Online-Anmeldung auch einen Impftermin an den Donnerstagen der nächsten Wochen buchen.

Impfaktionen in der Sigmaringer Stadthalle

19.19.2021, 12:00 Uhr

Die Stadt Sigmaringen organisiert drei Impfaktionen in der Sigmaringer Stadthalle. Ein mobiles Impfteam der Oberschwabenklinik Ravensburg impft dort laut Mitteilung am 28.Oktober und am 3. und 18.November ohne Anmeldung.

Großer Andrang beim Impfmobil in Reutlingen

18.10.2021, 11:15 Uhr

Beim Reutlinger Tag der Sicherheit war das mobile Impfangebot sehr gefragt. Beim Impfmobil bildeten sich lange Warteschlangen. Rund 125 Menschen ließen sich schließlich beim Tag der Sicherheit impfen.

Auslastung der Intensivstationen variiert

16.10.2021, 14:00 Uhr

Die Intensivstationen in der Region haben durch die aufwändigen Behandlungen von Corona-Patienten unterschiedliche Kapazitäten. Im Kreis Sigmaringen ist ein Drittel der Intensivbetten mit beatmeten Coronapatienten belegt. Am Tübinger Uniklinikum benötigen derzeit acht Patienten eine intensivmedizinische Covid-19-Behandlung. Fast 90 Prozent der Belegung im Intensivbereich ist hier jedoch durch andere Erkrankungen oder Operationen bedingt. Im Kreis Reutlingen benötigt momentan niemand eine intensivmedizinische Versorgung aufgrund von Corona. Die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Reutlingen ist jedoch in der vergangenen Woche deutlich von 76 auf über 120 Neu-Infektionen pro 100.000 Einwohner gestiegen. Mit 64 liegt der Inzidenzwert in der Region derzeit im Kreis Rottweil am niedrigsten.

Wieder Fasnet geplant

15.10.2021, 15:30 Uhr

Die Narren in Bad Dürrheim oder Schömberg, Rottweil und Rottenburg können sich freuen. Die Fasnet soll in dieser Saison stattfinden. Das hat das Sozialministerium Baden-Württemberg mitgeteilt. Bei Veranstaltungen in Innenräumen soll die 2G-Regel gelten. Geimpfte und genesene Menschen sollen also unbeschwert ohne Masken und Abstandsregeln feiern können. Wie die Regeln bei Straßenveranstaltungen aussehen, ist aber noch nicht klar. Eine Arbeitsgruppe soll nun konkrete Hygienekonzepte entwickeln. Der Präsident der Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte, Roland Wehrle, freut sich, dass es schon so früh Gewissheit gebe. Vor allem sei es wichtig, dass Saalveranstaltungen nun geplant werden könnten. Das Sozialministerium hatte sich mit den Narrenverbänden und dem Städte- und Gemeindetag ausgetauscht.

FreudenStadtMarketing sagt geplanten Weihnachtsmarkt ab

14.10.2021, 10 :15 Uhr

Der Verein FreudenStadtMarketing hat den für den 10. bis 19. Dezember geplanten Weihnachtsmarkt in Freudenstadt abgesagt. Ein Grund sei die nach wie vor unsichere Entwicklung der Corona-Lage mit den zu erwartenden Einschränkungen. Die Sicherheitsmaßnahmen seien mit einem erheblichen finanziellen Zusatzaufwand verbunden, so der Verein. Das Gelände müsse eingezäunt werden, an den Zugängen müssten professionelle Sicherheitsdienste die Corona-Regelungen überprüfen. Viele der Aussteller befürchten zudem, dass wegen der Einschränkungen wesentlich weniger Besucher kämen. Im November und Dezember soll es in Freudenstadt alternativ einen Black Forest Friday, eine Nikolaus- und eine Adventskalender-Aktion geben.

Uniklinik Tübingen beteiligt sich an Studie zu Long-Covid

13.10.2021, 12:00 Uhr

Die Abteilungen "Psychosomatische Medizin" und "Psychotherapie" an der Uniklinik Tübingen beteiligen sich an einem Projekt, das die Langzeitfolgen von Covid-19-Erkrankungen erforscht. An dem Projekt sind mehrere Universitäten bundesweit beteiligt. Wie die Universität mitteilte, könne man Daten aus einer Tübinger Studie dem Verbund zur Verfügung stellen. Es gehe dabei um psychosoziale Langzeitfolgen nach einer Corona-Infektion. Bei der Studie soll es auch um Bewältigungsstrategien gehen: Wie schaffen es Betroffene, vorhandene Ressourcen bestmöglich für das eigene Wohlergehen einzusetzen? 

3G-Regel für Besucher und Begleitpersonen am Uniklinikum Tübingen

12.10.2021, 09:00 Uhr

Für Besucherinnen und Begleitpersonen von Patienten der Tübinger Uniklinik gilt nach wie vor die 3G-Regel. Darauf weist das Uniklinikum hin. Ungeimpften und nicht genesenen Personen wird dringend empfohlen, einen negativen Corona-Test mitzubringen, so die Klinik. Das gelte auch für Elternteile, die ihr Kind ambulant in die Tübinger Klinik begleiteten. Es gebe zwar eine klinikumseigene Abstrichstelle, doch ungeimpfte Besucher müssten mit Wartezeiten rechnen.

Unerwartet hohe Beteiligung bei Impfaktion in Balingen

8.10.2021, 11:30 Uhr

Bei einer Impfaktion in der Balinger Agentur für Arbeit haben sich gestern fast 100 Menschen von einer Ärztin spontan gegen Corona impfen lassen. "Mit einer so großen Nachfrage hatten wir nicht gerechnet", so Anke Traber, Leiterin der Agentur für Arbeit Balingen. Eigentlich sollte die Aktion nur bis 15 Uhr gehen. Wegen der großen Nachfrage wurde bis 18:30 Uhr weiter geimpft. Wer ab 17 Uhr kam, wurden gebeten sich nicht mehr in die Warteschlange zu stellen, so Traber.

Ärztin Vanessa Ellis (li.) und Anke Traber von der Agentur für Arbeit in Balingen sind sehr zufieden mit der Impfaktion (Foto: Balingen PresseMarketing)
Ärztin Vanessa Ellis (li.) und Anke Traber von der Agentur für Arbeit in Balingen sind sehr zufieden mit der Impfaktion Balingen PresseMarketing

Vor der Arbeitsagentur hatten sich teilweise lange Schlangen gebildet. Aber alle seien ruhig und geduldig geblieben. "Wir freuen uns über jede einzelne Impfung, die bei der Aktion verabreicht wurde, denn wir sind überzeugt, dass jede Impfung ein Gewinn für uns alle ist“, so die Leiterin der Agentur für Arbeit Balingen. Traber hatte die Idee zu der spontanen Impfaktion.

Pandemie erhöht Nachfrage bei Telefonseelsorge

8.10.2021, 8 Uhr

Bei der Telefonseelsorge Baden-Württemberg rufen seit Beginn der Pandemie mehr und mehr Menschen an. Allein in Tübingen werden zurzeit täglich etwa 30 Gespräche geführt. Darunter sind Studienanfänger, die allein in einer neuen Stadt leben, überforderte Mütter oder ältere Männer mit Suizidgedanken. Die meisten treiben Ängste, Einsamkeit und Depressionen um. Zu Beginn der Pandemie nahmen die Anrufe laut Telefonseelsorge um etwa 20 Prozent zu. Die zusätzliche Möglichkeit, per Chat oder Mail in Kontakt mit den Seelsorgenden zu treten, würde vor allem von jungen Leuten genutzt. Ihnen fiele das Schreiben über schambesetzte Themen oft leichter als das Sprechen.

Besuch des Landratsamtes wieder ohne Termin möglich

7.10.2021, 13 Uhr

Das Landratsamt des Zollernalbkreises öffnet ab Donnerstag, 7.10.2021 seine Dienststellen wieder regulär. Wer dort etwas zu erledigen hat, kann laut Mitteilung wieder ohne Termin zu den Öffnungszeiten vorbeikommen. Lediglich bei der Zulassungsstelle muss weiterhin ein Termin ausgemacht werden. Es gelten die allgemeinen Hygienevorschriften.

Lockdown lässt Beratungsstellen boomen

6.10.2021, 9 Uhr

Viele Familien mit Kindern aber auch Paare und Alleinstehende im Zollernalbkreis haben die Lockdown-Zeiten als sehr belastend erlebt. Das geht aus dem Jahresbericht der psychologischen Beratungsstelle Albstadt hervor. Die meisten Ratsuchenden kamen 2020 wegen Depressionen, Angst, Trennungen und Erziehungsproblemen. Einen Lockdown in den Schulen dürfe es nie wieder geben, sagt Stephan Heesen, der Leiter der psychologischen Beratungsstelle Albstadt. Die Eltern-Kind-Beziehung sei oft belastet, weil Eltern neben ihrer Arbeit schulische Aufgaben im Home-Schooling übernehmen mussten. Auch Alleinstehende hätten stark gelitten zum Beispiel unter Einsamkeit. Nachdem Beratungsanfragen im Frühjahr 2020 zunächst zurückgegangen waren, sind sie laut der Beratungsstelle jetzt enorm hoch. Im vergangenen Jahr hätten fast 700 Menschen Hilfe gesucht.

Abgelaufener Impfstoff ist wirksam

5.10.2021, 13:30 Uhr

630 Moderna-Impfungen waren im mittlerweile geschlossenen Kreisimpfzentrum in Sindelfingen verabreicht worden, 139 in Reutlingen und 71 in Esslingen. Der Impfstoff war nach den Vorgaben der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) abgelaufen. Der Kreis Böblingen hatte allen Betroffenen angeboten, für sie kostenlos ihren Impfstatus mittels Antikörpertest zu kontrollieren. 250 Personen seien zu den Nachtests gekommen. Bei allen sei die Impfung voll wirksam gewesen, so das Landratsamt Böblingen gegenüber dem SWR.

LTT-Intendant will 2G-Modell im Land

1.10.2021, 10 Uhr

Thorsten Weckherlin, der Intendant des Tübinger Landestheaters LTT, fordert, dass in Baden-Württemberg wie in Hamburg das 2G-Modell eingeführt wird. Damit dürften nur noch genesene und geimpfte Besucher ins Theater kommen. Außerdem müssten sie dann keine Maske mehr während der Aufführung tragen. Das sei Wunsch der Zuschauer und der Schauspieler, so LTT-Chef Weckerlin in einer Mitteilung.

Kreisimpfzentren schließen - Arztpraxen und Impfbusse übernehmen

30.9.2021, 8:30 Uhr

Über 90.000 Impfungen in acht Monaten. Das ist die Bilanz des Impfzentrums des Landkreises Calw in Altensteig. Die Zahlen seien hervorragend, betonte Landrat Riegger. Ähnlich viele Impfungen wurden auch im Impfzentrum in Dornstetten im Kreis Freudenstadt verabreicht, das am Sonntag zum letzten Mal geöffnet hatte. Ärzten und Helfern wurde für den Einsatz gedankt. Auch die Impfzentren in Tübingen, im Zollernalbkreis und in Reutlingen haben am Donnerstag zum letzten Mal geöffnet. In Reutlingen wurde bereits Ende Juli die 100tausendste Dosis verabreicht. Eine Bilanz soll es im Laufe des Tages geben. Ansprechpartner für Impfungen sollen künftig die niedergelassenen Ärzte sein.

Baden-Württemberg

Hausärzte sollen übernehmen Corona-Impfzentren in BW schließen - wie es jetzt weitergeht

Baden-Württemberg macht Schluss mit den Corona-Impfzentren: Am Donnerstag wurden dort die letzten Spritzen gesetzt, die Hausarztpraxen sollen übernehmen. Ist das der richtige Weg?  mehr...

Weniger Sprachkompetenz bei Kindergartenkindern nach Lockdown

24.09.2021, 16:00

Im vergangenen Jahr hat es deutliche Rückschritte bei der Sprachkompetenz von Kindern im Kindergartenalter gegeben. Zu diesem Schluss kommen erste Auswertungen einer Untersuchung des Gesundheitsamtes in Rottweil. Grund sei wohl der fehlende Sprachkontakt im Kindergarten während des Lockdowns. Auch im sozialen Umfeld habe es weniger Austausch mit Gleichaltrigen gegeben. Außerdem seien Förderangebote für die frühkindliche Entwicklung weggefallen. Besonders betroffen waren Kinder, die zweisprachig aufwachsen.

Steigende Corona-Infektionen bei vollständig Geimpften im Kreis Rottweil

23.09.2021, 16:30

Die Zahl der vollständig geimpften Personen im Kreis Rottwiel steigt, allerdings auch die der Geimpften, die mit Corona ins Krankenhaus gekommen sind. Stephan Vilgis vom Gesundheitsamt des Kreises Rottweil geht davon aus, dass es sich vor allem um ältere Patientinnen und Patienten handelt. Sie seien größtenteils in der ersten Impfwelle geimpft worden, das liege damit mehr als ein halbes Jahr zurück. Vilgis hält es deshalb für sinnvoll, bei den besonders gefährdeten Gruppen über eine Auffrischungsimpfung nachzudenken.

Baden-Württemberg

Das Coronavirus und die Folgen für das Land Live-Blog zum Coronavirus in BW: Übergangsregelung nach Ende "der epidemischen Lage" gefordert

Das Coronavirus beeinflusst den Alltag der Menschen im Land. Im Live-Blog fassen wir die neuesten Entwicklungen rund um die Pandemie und die Beschränkungen zusammen.  mehr...

Südwesten

Wie schütze ich mich? Wie ist die Lage in meinem Heimatort? Coronavirus: Alles Wichtige für Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg

Coronavirus: Wie hoch ist die Ansteckungsgefahr? Wie kann ich mich schützen? Hier finden Sie alles Wichtige für Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz.  mehr...

Stuttgart, Mainz, Karlsruhe, Mannheim, Trier, Kaiserslautern, Ulm

SWR-Datenanalyse zum Coronavirus Aktuelle Zahlen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz

Das Coronavirus breitet sich in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz aus. Hier finden Sie alle Zahlen und Daten zur aktuellen Lage.  mehr...

STAND
AUTOR/IN