STAND

Die geplanten Anti-Corona-Impfzentren in Baden-Württemberg sollen mit Ultratiefkühlschränken einer Firma aus Tuttlingen ausgestattet werden.

Landes-Impfzentren mit Ultratiefkühlschränken aus Tuttlingen

24.11.2020, 11 Uhr

Die Firma Binder aus Tuttlingen bestätigte nun die Bestellung der Geräte vom Land. Auch mit anderen Bundesländern stehe man in Kontakt. Für die richtige Lagerung der Impfstoffe sind die Ultratiefkühlschränke unerlässlich. Beim Hersteller Binder wurde die Produktion hochgefahren, auch ein Drei- Schicht-Betrieb ist eingeführt.

Anfragen aus aller Welt Ultra-Tiefkühlschränke für Corona-Impfstoff aus Tuttlingen?

Die Nachricht von einem baldigen Impfstoff gegen das Coronavirus hat für viel Jubel gesorgt. Doch damit der Impfstoff weltweit auch sicher bei den Menschen ankommt, sind Transport und Lagerung entscheidend. Eine Firma aus Tuttlingen könnte deshalb eine wichtige Rolle spielen.  mehr...

Corona-Ausbruch in Balinger Pflegeheim

24.11.2020, 10 Uhr

Sieben Mitarbeiter und 21 Bewohner des Balinger Münzehofs sind nachweislich infiziert, sagte Hausleiter Thomas Sowoidnich. Man habe am Wochenende alle Bewohner, bei denen ein Test möglich sei, getestet - 66 der insgesamt 77 Bewohner. Wie es zu den Infektionen kam, sei nicht bekannt. Das Haus stand bis jetzt Besuchern offen. Diese wie auch das Personal würden soziale Kontakte pflegen, auf die man keinen Einfluss habe, hieß es. Die Einrichtung steht nun laut Hausleitung unter Quarantäne. Ein Stockwerk des Münzehofs und ein weiterer Wohnbereich seien Isolierstation. Man halte aber engen Kontakt zu den Angehörigen.

Weiterer Todesfall nach Corona im Seniorenheim

24.11.2020, 8 Uhr

In einem Seniorenheim in Starzach (Kreis Tübingen) ist eine weitere Person im Zusammenhang mit Corona gestorben. Das teilte das Landratsamt mit. In der Senioreneinrichtung war das Coronavirus vor vier Wochen bei 20 von 24 Bewohnern festgestellt worden. Insgesamt fünf sind gestorben.

Curevac produziert Impfdosen in Amsterdam

23.11.2020, 16 Uhr

Demnach soll mit der Produktion des Impfstoffes im ersten Halbjahr des kommenden Jahres begonnen werden. Ziel ist es, jährlich den Wirkstoff für 100 Millionen Impfstoffdosen im Amsterdamer Werk des Wacker-Konzerns zu produzieren. Auch gebe es die Option die Kapazitäten auszubauen. Der Impfstoff von Curevac wird derzeit in der zweiten von drei klinischen Testphasen erprobt. Nach Unternehmensangaben hat der Corona-Impfstoff eine gute Verträglichkeit und löst eine starke Antikörperreaktion des Immunsystems aus. Noch in diesem Jahr will Curevac mit der dritten und damit letzten klinischen Testphase beginnen.

Curevac (Foto: SWR)
Die Biotechfirma Curevac mit Sitz in Tübingen hat einen Corona-Impfstoff entwickelt und lässt Impfdosen bald in Amsterdam produzieren.

Bad Wildbader Gemeinderat muss in Quarantäne

23.11.2020, 10 Uhr

Die Mitglieder des Bad Wildbader Gemeinderates müssen sich in Quarantäne begeben. Grund ist, dass eine infizierte Gemeinderätin an der letzten Sitzung teilgenommen hat. Eine Sprecherin der Stadt bestätigte einen Artikel in der Pforzheimer Zeitung, der über den Fall berichtete. Die Gemeinderatssitzung liegt bereits eine knappe Woche zurück, bei der betroffenen Politikerin hatten sich erst am Tag danach die ersten Symptome gezeigt, später wurde sie positiv auf Corona getestet. Das Landratsamt bewertete alle Teilnehmer der Sitzung als Kontaktpersonen der Kategorie eins. Demnach müssen alle über 30 Teilnehmer nun für vierzehn Tage in Quarantäne, das sind alle Gemeinderäte, der Bürgermeister, sowie Besucher und Pressevertreter. Die Stadt überlegt nun, ob kommende Sitzungen im Internet stattfinden sollen.

Gemeinderätin an Corona erkrankt Bad Wildbader Gemeinderat in Quarantäne

Der komplette Gemeinderat von Bad Wildbad muss in Quarantäne. Das hat das Calwer Landratsamt am Sonntagabend entschieden. Grund ist eine an Corona erkrankte Gemeinderätin.  mehr...

Keine Werbung in Outletcity Metzingen

23.11.2020, 8 Uhr

Die Stadt Metzingen und die Outletcity haben ein neues Corona-Konzept eingeführt, das dort sicheres Einkaufen möglich machen soll. Um Menschenmassen zu vermeiden, hat man hat sich entschieden, keine Werbung oder besondere Angebote zu machen, sagte eine Sprecherin. Außerdem gebe es auf dem gesamten Gelände Maskenpflicht und Personenbeschränkungen in den Geschäften. Sicherheitskräfte überprüfen die Maskenpflicht und die Abstände zwischen den Besuchern - dabei unterstützt sie auch die Polizei. Schon am Wochenende seien die neuen Regeln gut eingehalten worden, so die Reutlinger Polizei.

Weniger Patienten beim Hausarzt auf der Alb?

20.11.2020, 17:30 Uhr

Nein, sagt die Pandemiebeauftragte des Kreis Reutlingen, Angelika Walliser. Das Telefon stehe nicht still. Die Patienten würden lediglich stärker gesteuert und je nach Beschwerden zeitlich unterschiedlich eingeteilt. Damit habe sie ihren Patienten die Angst vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus nehmen können, so die Engstinger Ärztin. Auch in den Kliniken im Kreis Freudenstadt, Tübingen und Zollernalbkreis sei die Zahl der Patienten nicht zurückgegangen. Der Landesapothekerverband Baden-Württemberg beobachtet ähnliches: Im Oktober seien genauso viele verschreibungspflichtige Rezepte ausgestellt und Medikamente in den Apotheken abgeholt worden wie im Oktober 2019. Das sei "ein gutes Zeichen". Das zeige, dass die Leute zum Arzt gehen und ihre Gesundheit ernstnehmen, so ein Verbandssprecher.

Corona-Konzept für Metzinger Outletcity

20.11.2020, 9:00 Uhr

In den nächsten Wochen, vor allem an den Samstagen und rund um den sogenannten "Black Friday" am 27. November werden sehr viele Besucher in der Outletcity Metzingen erwartet. Um den Gesundheitsschutz von Kunden und Bürgern zu gewährleisten, haben die Verantwortlichen die allgemein gültige Corona-Verordnung ergänzt. Ziel sei es, den Besucherstrom zu entzerren und eine Überlastung zu vermeiden. Das Konzept sieht unter anderem Zugangsbeschränkungen ab einer Auslastung von 600 Personen im Bereich City Mall vor. Warteschlangen vor den Läden sind auf 20 Meter zu begrenzen und eine Mund-Nase-Bedeckung muss auch unter freiem Himmel getragen werden.

Digitaler Kinderwunschbaum

19.11.2020, 15:00 Uhr

Normalerweise steht in Rottenburg ein echter Weihnachtsbaum, an dem sich Kinder aus ärmeren Familien ihre Wünsche zu Weihnachten erfüllen können. Der Rottenburger Kinderwunschbaum ist eine Aktion der Stadt, bei dem die Kinder ihre Wünsche aufschreiben und an die Stadt weiter geben. Bürger können diese Wünsche dann erfüllen und den Kindern eine Freude machen. In diesem Jahr kann es wegen Corona allerdings keinen echten Kinderwunschbaum geben. Damit die Kinder aber trotzdem ihre Wünsche erfüllt bekommen, ist der Baum in diesem Jahr digital. Wer also spenden will, kann das trotzdem tun.

Drittes Corona-Testzentrum in Dobel

19.11.2020, 8:30 Uhr

Der Kreis Calw nimmt kommende Woche in Dobel sein drittes Corona-Testzentrum in Betrieb. Es soll vor allem den Bewohnern im westlichen Landkreis die Anreise erleichtern. Das Testzentrum soll montags bis donnerstags jeweils nachmittags geöffnet sein. Die Terminvergabe erfolgt per e-mail - in der Regel aber erst nach einem Besuch beim Hausarzt. Dies gelte insbesondere für Menschen, die bei sich eine Corona-Infektion vermuten, so das Landratsamt Calw. Der Betrieb soll mit bis zu 50 Tests pro Tag starten; bei Bedarf, heißt es, könne dann auf bis zu 80 aufgestockt werden.

Manche Krankenhäuser in der Region verschieben Operationen

18.11.2020, 18:00 Uhr

Die Krankenhäuser im Kreis Freudenstadt rufen derzeit Patienten an und fragen, ob diese bereit sind eine geplante OP an Hüfte oder Knie zu verschieben. Die Kliniken wollen auf der sicheren Seite sein, falls die Zahl der Corona-Patienten weiter steigt. An der Uniklinik Tübingen werden ebenfalls Eingriffe verschoben, aber nur einzelne. Denn die Zahl der Corona-Patienten auf Intensivstation liegt zurzeit stabil bei neun (Stand: 18.11., 18 Uhr). An der BG Klinik in Tübingen musste der OP-Betrieb bislang nicht heruntergefahren werden. Auch in den Kreiskliniken Reutlingen wurden noch keine Operationen abgesagt. Egal wie es weitergehe, so die Kliniksprecher beim Rundruf des SWR: Patienten mit schweren Erkrankungen sollten auf jeden Fall in die Klinik kommen. Notfällen werde immer geholfen.

Neue Patienten-Aufteilung im Zollernalbkreis außerhalb von Praxisöffnungszeiten

18.11.2020, 12:00 Uhr

Wie die Kassenärztliche Vereinigung bekanntgegeben hat, wird die Notfallpraxis im Zollernalb Klinikum in Balingen in die Corona-Schwerpunkt-Ambulanz in der Kreissporthalle verlegt. Ab kommendem Samstag werden dort Patienten mit Erkältungs- und Coronasymptomen behandelt und gegebenenfalls auf Covid-19 getestet. Patienten müssen dafür vorher auf der Homepage des Landratsamtes einen Termin ausgemacht haben. Wer keine Corona- oder Erkältungssymptome, sondern andere gesundheitliche Beschwerden hat, muss künftig nach Albstadt in die Notfallpraxis am Zollernalb Klinikum. Die ist samstags, sonntags und an Feiertagen von 8 bis 22 Uhr geöffnet. Laut Kassenärztlicher Vereinigung sollen so Patienten mit und ohne Coronasymptomen besser getrennt werden.

Curevac will bis zu 300 Millionen Dosen Impfstoff liefern

17.11.2020, 16:00 Uhr

Das Tübinger Biotechnologie-Unternehmen Curevac will sein europäisches Netzwerk ausbauen, um größere Mengen seines Corona-Impfstoffkandidaten herstellen zu können. Curevac will nach eigenen Angaben im nächsten Jahr in der Lage sein, bis zu 300 Millionen Dosen Impfstoff zu liefern. Für die kommenden Wochen werde nun die Bekanntgabe wichtiger Partnerschaften erwartet, Ziel sei "ein breites und integriertes europäisches Netzwerk" mit erfahrenen Partnern für jeden der wichtigsten Herstellungsschritte des Impfstoffs CVnCoV.

Wolf- und Bärenpark bietet Adventspakete an

17.11.2020, 12:00 Uhr

Die Corona-Pandemie macht dem alternativen Wolf- und Bärenpark in Bad Rippoldsau-Schapbach im Kreis Freudenstadt zu schaffen. Der Park musste erneut schließen. Anders als Zoos oder Tierparks erhält die gemeinnützige Einrichtung aber keine öffentlichen Mittel, um vor dem Winter kostenintensive Bau- und Sanierungsarbeiten zu stemmen. Der Wolf- und Bärenpark bittet daher um Unterstützung und bietet Adventspakete zum Verkauf an: Drin sind zum Beispiel Adventskalender mit Bildern der Tiere aus dem Park und ein Gutschein für einen Eintritt.

Bär im alternativen Wolf- und Bärenpark Schwarzwald (Foto: dpa Bildfunk, Patrick Seeger)
Patrick Seeger

Aufwändige Behandlung von Covid-19 Kranken

17.11.2020, 9:00 Uhr

Es war eigentlich ein Lehrvideo für Medizinstudierende. Jetzt soll es auch der Öffentlichkeit klarmachen, wie aufwändig es ist, Schwerkranke mit Covid-19 zu versorgen. Das Video zeigt einen realistischen Fall, nachgestellt mit einem Schauspielpatienten. Zu sehen ist, wie ein 30-jähriger Mann mit schwerer Atemnot an die Beatmung angeschlossen wird. Vier Pflegekräfte sind dafür nötig. Sie bedienen viele Geräte und Schläuche. Jede Bewegung muss abgestimmt werden. "Wir hoffen, damit sichtbar zu machen, was die Pflege Covid-kranker Menschen wirklich bedeutet," sagt Professor Bernhard Hirt. Bislang bliebe das oft abstrakt. Deshalb habe sich das Team der Tübinger Uniklinik entschieden, das Lehrvideo nun öffentlich ins Internet zu stellen. Allerdings gibt es für das Video eine Altersbeschränkung.

Große Testphase für Impfstoff beginnt

17.11.2020, 8:30 Uhr

Der Tübinger Infektiologe Peter Kremsner geht davon aus, dass Anfang 2021 ein Corona-Impfstoff auf dem Markt sein wird. Vergangene Woche hatte das Mainzer Biotech-Unternehmen Biontech erfolgversorechende Ergebnisse für seinen Impfstoff vermeldet. Das Tübinger Unternehmen Curevac forscht an einem ähnlich aufgebauten Corona-Impfstoff und will noch im November in die letzte große Testphase starten, so Kremsner.

Künstler werden unterstützt

16.11.2020, 16 Uhr

Die Städtische Galerie in Tuttlingen und das Kunstmuseum Reutlingen profitieren von einer Aktion, die Kunstschaffende unterstützt. Das Land hat 46 Werke von zeitgenössischen Künstlern gekauft, um ihnen während der Pandemie finanziell zu helfen. Je ein Kunstwerk ging an die städtische Galerie Tuttlingen und an das Kunstmuseum Reutlingen. Die Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg (MFG) berät Kunstschaffende außerdem per Hotline zu aktuellen Corona-Hilfen.

Komplettes Asylbewerberheim in Engstingen unter Quarantäne

15.11.2020, 16 Uhr

In der Asylbewerberunterkunft in Engstingen im Kreis Reutlingen sind mehrere Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das Kreisgesundheitsamt hat die komplette Unterkunft unter Quarantäne gestellt. Von allen 21 Bewohnern wurde ein Abstrich gemacht, bislang sind neun positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das gesamte Asylbewerberheim steht nun unter Quarantäne. Schriftlich in ihren jeweiligen Heimatsprachen wurden die Bewohner über die Quarantäneregeln aufgeklärt, so das Landratsamt Reutlingen. Seit Samstag steht ein Bauzaun rund um das Gelände, ein Sicherheitsdienst kontrolliert den Zutritt und das Einhalten der Quarantäneregeln.

Ein Wattestäbchen für einen Coronatest wird gehalten von einer Hand, in blauem Handschuh. (Foto: dpa Bildfunk, Karl-Josef Hildenbrand)
Alle Bewohner des Heims in Engstingen wurden getestet. (Symbolbild) Karl-Josef Hildenbrand

Landkreis sichert Vorrat an Antigen-Schnelltest

 14.11.2020, 13 Uhr

Nachdem Antigen-Schnelltests vom Bundegesundheitsministerium zugelassen wurden, allerdings auf dem Markt nur eingeschränkt verfügbar sind, hat der Landkreis Tübingen eine größere Charge mit 37.000 Antigen-Schnelltests bestellt. Laut dem Gesundheitsamt sind die Tests mittlerweile eingetroffen und dienen in erster Linie als Notreserve für Pflegeeinrichtungen und Corona-Schwerpunktpraxen, die selbst keine Tests verfügbar haben oder sich diese nicht anderweitig beschaffen können. Man werde die in Frage kommenden Einrichtungen im Lauf der kommenden Woche informieren, in welchen Fällen und Mengen sie beim Landkreis Tests bestellen können, hieß es.

 KSK Calw hilft bei Corona-Bekämpfung

13.11.2020, 11:30 Uhr

Wie das Landratsamt jetzt mitteilte, helfen seit Ende Oktober zehn KSK-Soldaten bei der Kontaktnachverfolgung. Trotz massiver Aufstockung haben die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Gesundheitsamtes zuletzt nicht mehr ausgereicht, um allen Corona-Neuinfektionen nachgehen zu können, teilte Landrat Helmut Riegger mit.

Weitere Corona-Tote in Seniorenheimen

13.11.2020, 8 Uhr

Im Kreis Tübingen sind vier weitere Menschen im Zusammenhang mit Corona gestorben. Laut Landratsamt waren die Menschen in Senioren- und Pflegeeinrichtungen in Starzach und Mössingen daheim. Insgesamt sind in der Mössinger Einrichtung demnach jetzt zehn Menschen an oder mit Corona gestorben, im Starzacher Heim vier.

Blutspenden im Advent

12.11.2020, 9 Uhr

Zweimal musste das Blutspenden in Kirchentellinsfurt (Kreis Tübingen) wegen der Corona-Pandemie schon abgesagt werden, nun gibt es einen neuen Anlauf. Der Kirchentellinsfurter Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes lädt am 1. Dezember zum Blutspenden ein. Wer an der Adventsblutspende teilnehmen möchte muss sich vorab schon online registrieren, und zwar auf der Internetseite des DRK Ortsverbandes Kirchentellinsfurt.

Appell zur Rettung der Innenstädte

11.11.2020, 17 Uhr

Geschäfte in den Innenstädten machen laut einer Umfrage weniger Umsatz. Die Industrie- und Handelskammer Schwarzwald-Baar-Heuberg ruft dazu auf, vor Ort einzukaufen. Laut IHK seien die Umsätze im regionalen Handel in diesem Jahr im Vergleich zum Vorjahr um 50 Prozent gesunken. Nach den abgesagten Weihnachtsmärkten bräuchte der Einzelhandel zum Überleben, jetzt auch gezielte Aktionen in den Innenstädten, um Kunden anzulocken, so die IHK.

Grüne fordern Mietminderung für Gewerbetreibende

11.11.2020, 15 Uhr

Der Tübinger Bundestagsabgeordnete Chris Kühn (Grüne) fordert die Bundesregierung dazu auf, mehr für die Rettung der Innenstädte zu tun. Laut Kühn stehen auch viele Geschäfte, Restaurants und Cafés in Tübingen und dem Zollernalbkreis unter Druck oder sogar vor dem Aus. Gewerbetreibende müssten auch in der Corona-Krise ihre Mieten stemmen können. Deshalb fordern die Grünen laut Mitteilung eine Klarstellung im Gesetz, dass die jetzige Pandemielage ein Grund für Mietminderungen von Gewerbetreibenden sein kann.

Calwer Landrat will Geld für Krankenhäuser

11.11.20, 9:30 Uhr

Die Kreiskrankenhäuser Calw und Nagold gehören zum Klinikverbund Südwest. Dieser wird von den Landkreise Calw und Böblingen betrieben. Der Klinikverbund habe planbare Operationen heruntergefahren, um Plätze für Covid-19-Patienten freizuhalten, schreiben die Landräte aus Calw und Böblingen in einem offenen Brief an Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU). Das sei richtig und wichtig, führe aber erneut zu einem erheblichen Einnahmeverlust.

Spahn will schnell an Impfstoff für Deutschland (Foto: dpa Bildfunk, Foto: Michael Kappeler)
Bundesgesundheitsminiter Jens Spahn (CDU) bekommt Post von Landräten aus Calw und Böblingen. (Archivbild) Foto: Michael Kappeler

Deshalb fordere man einen Rettungsschirm, einen finanziellen Ausgleich für die coronabedingten Ausfälle. Die Landräte plädieren außerdem dafür, dass die Untergrenzen beim Pflegepersonal ausgesetzt werden und auch Pflegeeinrichtungen finanziell unterstützt werden, damit sie beispielsweise Covid-19-Patienten mit milden Krankheitsverläufen aufnehmen können. Die Kliniken seien ein entscheidender Faktor im Kampf gegen die Pandemie, so die Landräte. Sie müssten Gewissheit haben, dass ihre Maßnahmen finanziell aufgefangen werden.

Noch freie Intensivbetten in der Region Neckar-Alb

10.11.2020, 14:30 Uhr

Die meisten Patienten in der Region Neckar-Alb werden im Kreis Tübingen, das heißt konkret in der Uniklinik behandelt. Stand Dienstag müssen dort neun Covid-Patienten intensiv versorgt, acht davon beatmet werden. 14 Plätze sind in Tübingen noch verfügbar. Im Zollernalbkreis liegen sechs Covid-Patienten auf Intensivstationen, im Kreis Reutlingen sind es drei. Dort sind noch 23 Intensivbetten frei. Im Kreis Tuttlingen dagegen sind von den zehn Intensivbetten schon neun belegt.

Nach der SWR Datenanalyse sind in der vergangenen Woche landesweit über 100 Intensivpatienten dazugekommen, das ist eine Steigerung von fast 50 Prozent. Experten rechnen damit, dass die Zahl der Intensivpatienten weiter ansteigen wird.

Weitere Todesfälle in Mössinger Pflegeheim

10.11.2020, 9 Uhr

Nach dem Corona-Ausbruch im Pflegeheim "Haus an der Steinlach" in Mössingen (Kreis Tübingen) hat sich die Zahl der dort verstorbenen Bewohner noch einmal erhöht. Wie der Betreiber mitteilt, sind mittlerweile neun Menschen mit Corona gestorben.

Ein Rettungswagen steht vor dem Haus an der Steinlach in Mössingen. (Foto: SWR, Sarah Beschorner)
Sarah Beschorner

Das Durchschnittsalter der Verstorbenen liegt bei über 89 Jahren. Ein Bewohner und zwei Mitarbeiter wurden am Wochenende neu positiv getestet. 22 positiv getestete Bewohner des Mössinger Pflegeheims gelten zwischenzeitlich als genesen.

Im Haus herrschen seit vergangener Woche noch strengere Hygieneregeln als vorher. Besucher dürfen nur in Schutzkleidung kommen. Dass so viele Menschen im "Haus an der Steinlach" an Corona gestorben sind, sei für alle sehr belastend, sagte die Leiterin des Mössinger Pflegeheims, Karin Frieß.

Diabeteswoche im Kreis Freudenstadt mit eingeschränktem Programm

09.11.2020, 15 Uhr

Wegen der Corona-Beschränkungen gibt es bei den Diabeteswochen des Landkreises Freudenstadt keine Präsenzveranstaltungen. Wie das Landratsamt mitteilt, kann man aber bis zum 20. November in der Stadtbücherei Freudenstadt eine Bücherausstellung zum Thema "Diabetes mellitus" besuchen. Am Dienstag berät die AOK zwischen 14 Uhr und 16 Uhr kostenlos über die Teilnahme an einem Gesundheitsprogramm. Mit zwei Online-Vorträgen der Volkshochschule Freudenstadt am 18. November enden die Diabeteswochen 2020. Es geht dabei unter anderem um das Thema "Fettleber und Übergewicht bei Diabetes".

Abgespeckter Tübinger Martinimarkt startet

09.11.2020, 9 Uhr

Der Martinimarkt in der Tübinger Altstadt ist wesentlich kleiner als gewohnt. Statt 100 sind nur 30 Stände aufgebaut. Die Gastronomie ist komplett nach draußen verlagert. Eine Rote Wurst oder ein Steak im Weckle gibt es nicht. Nur abgepackte Speisen wie Magenbrot oder Mandeln sind zu haben. Aber sonst sind, wie seit Jahrzehnten, Besen und Bürsten, Pfannen und Pantoffeln, Mützen oder Unterhosen zu kaufen.

Weltethos-Institut startet Ringvorlesung zu Corona

09.11.2020, 6 Uhr

Das Tübinger Weltethos Institut startet am Montag, 9.11.20, die öffentliche Ringvorlesung „Was lernen wir in Tübingen aus der Corona-Krise?“ Am Auftakt der einstündigen „Stadtgespräche“ nimmt auch die Tübinger Bürgermeisterin Daniela Harsch teil. An den kommenden Montagen beteiligen sich unter anderem die Leitende Notärztin Lisa Federle, Osiander-Chef Christian Riethmüller und Ingmar Hoerr vom Impfstoff-Entwickler Curevac an der Ringvorlesung. Sie ist über die Homepage des Weltethos-Instituts öffentlich zugänglich und beginnt immer Montags, 18.15 Uhr. Corona-Testzentrum am Stuttgarter Flughafen schließt

07.11.2020, 14 Uhr

Das Corona-Testzentrum am Flughafen Stuttgart schließt am Samstag um 23:00 Uhr. Grund sind neue Quarantäneregelungen für einreisende Passagiere aus Risikogebieten. Das "Flughafen-Testcenter" wurde Anfang August eröffnet und hat seitdem über 90.000 Besucher gezählt, heißt es in einer Mitteilung des Flughafens.

Corona-Testzentrum (Foto: picture-alliance / Reportdienste, Christoph Schmidt)
Corona-Testzentrum am Stuttgart Flughafen schließt Christoph Schmidt

Neuinfektionen im Kreis Tübingen innerhalb einer Woche verdoppelt

07.11.2020, 8 Uhr

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen im Kreis Tübingen hat sich innerhalb einer Woche mehr als verdoppelt. Insgesamt meldet das Tübinger Landratsamt seit Beginn der Pandemie 2.520 Covid-19-Infizierte Personen. Ein Hotspot ist ein Pflegeheim in Mössingen, wo bisher sieben Menschen gestorben sind. Auch in den anderen Landkreisen der Region steigt die Zahl der Neu-Infektionen weiter. Calw meldet 45 neue Infektionen innerhalb einer Woche und zwei Todesfälle: ein 75-Jähriger aus Haiterbach und ein 57-Jähriger aus Gechingen starben, so eine Mitteilung des Landkreises Calw, im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung. Dem Landratsamt Freudenstadt wurden allein am Freitag 41 Neuinfektionen gemeldet, ähnlich viele gab es im Kreis Reutlingen. Im Zollernalbkreis ist jetzt ein Online-Terminvergabe-System für Tests eingeführt worden. Grund: die Wartezeiten wurden vor der Corona-Schwerpunktambulanz in der Kreissporthalle der Philipp-Matthäus-Hahn-Schule in Balingen immer länger.

Ermittlungen gegen zwei Hechinger Ärzte

06.11.2020, 12 Uhr

Die Staatsanwaltschaft Hechingen ermittelt gegen zwei Ärzte, die Gefälligkeitsatteste für Maskenverweigerer ausgestellt haben sollen. Für das Ausstellen falscher Atteste könne es bis zu zwei Jahre Haft geben. Mehr wollte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Hechingen dazu nicht sagen.

Ein blau-weisses Schild fordert in Symbol und Text: "Mundschutz tragen" (Foto: dpa Bildfunk, Hauke-Christian Dittrich)
Hauke-Christian Dittrich

Zuletzt waren die Namen eines Allgemeinmediziners und zweier Psychotherapeutinnen aus Hechingen mit rund 30 weiteren auf einer Seite mit Verschwörungstheorien im Internet aufgelistet - unter der Überschrift „Staatlich verordneter Maulkorb - Ärzteliste Maskenbefreiung“. Sowohl die Kreisärzteschaft Zollernalb als auch das Ärztenetz Zollern distanzierten sich von Kollegen, die Atteste ohne schwerwiegende medizinisch objektivierbare Befunde ausstellen. Man bringe damit das Ärztliche Attest in Misskredit, hieß es.

Ins Bürgeramt Freudenstadt nur mit Termin

06.11.2020, 11 Uhr

Ab kommenden Montag darf man alle Freudenstädter Ämter, auch den Bürgerservice, nur betreten, wenn man zuvor einen Termin vereinbart hat. Darauf weist die Stadtverwaltung hin. Vieles ließe sich telefonisch oder online regeln. Grund ist die Corona-Pandemie. Grundsätzlich gelten bei Behördengängen die Abstands- und Hygieneregeln.

Noch ein Todesfall in Mössinger Pflegeheim

05.11.2020, 16 Uhr

Im "Haus an der Steinlach" in Mössingen (Kreis Tübingen) sind jetzt sieben Menschen an einer Covid-Erkrankung gestorben. Insgesamt haben sich über 40 Personen in dem Heim infiziert. Die Mehrheit der infizierten Bewohner habe bislang keine oder nur leichte Symptome, sagte die Leiterin des Mössinger Pflegeheims, Karin Frieß, dem SWR. Sechs Heimbewohnern gehe es aber schlecht. Es sind überwiegend hochbetagte und zudem demente Personen. Im Haus herrschen nun noch strengere Hygieneregeln als zuvor. Besucher dürfen zum Beispiel nur noch in Schutzkleidung kommen. Dass so viele Menschen in dem Alten- und Pflegeheim gestorben sind, sei für alle sehr belastend, so Frieß. Einige Erkrankte wurden kurzzeitig in der Tübinger Uniklinik behandelt. Aber auch in der Mössinger Einrichtung würden die Menschen in enger Absprache mit den Ärzten der Klinik versorgt.

Neue Leiterin im Balinger Gesundheitsamt

05.11.2020, 10 Uhr

Die Tierärztin Dr. Gabriele Wagner ist neue Leiterin des Gesundheitsamtes in Balingen. Das teilte das Landratsamt mit. Die Leitende Veterinärdirektorin arbeitet seit fast 30 Jahren in der Verwaltung. Im Ministerium für Ländlichen Raum in Stuttgart war sie als Referentin für Fleischhygiene tätig. Im Jahr 2000 kam sie ans Landratsamt Zollernalbkreis als Leiterin des Veterinäramtes, wo sie seit November 2007 ein zusätzliches Dezernat leitet.

Gabriele Wagner (Foto: Pressestelle, Landratsamt Zollernalbkreis)
Pressestelle Landratsamt Zollernalbkreis

Zwei Mal war die Leitungsstelle vom Sozialministerium öffentlich ausgeschrieben worden – ohne Erfolg. "Deshalb sind wir nun selbst tätig geworden", erklärte Landrat Günther-Martin Pauli. Jetzt habe man mit Gabriele Wagner und dem ärztlichen Leiter Hansjörg Buck ein schlagkräftiges Team im Gesundheitsamt. In diesen Zeiten brauche man kurze Dienstwege und schnelle Abstimmungsprozesse.

Poreski fordert langfristige Strategie

04.11.2020, 16 Uhr

Der grüne Reutlinger Landtagsabgeordnete Thomas Poreski fordert eine langfristige Corona-Strategie. Dazu gehörten Corona-Schnelltests nicht nur in Pflegeheimen, sondern auch in Schulen, Betrieben, der Gastronomie sowie in Kultureinrichtungen, sagte Poreski dem SWR. So könne eine Rückkehr zum normalen Leben beschleunigt werden. In der aktuellen Situation seien die Schnelltests aber keine Alternative zum jetzigen Lockdown.

Jetzt fünf Tote in Mössinger Pflegeheim

04.11.2020, 12 Uhr

In einem Pflegeheim in Mössingen (Kreis Tübingen) sind zwei weitere Heimbewohner infolge einer Covid-Erkrankung gestorben. Damit gibt es dort jetzt fünf Tote in jüngster Zeit zu verzeichnen. 30 Heimbewohner sowie 13 Mitarbeiter wurden bislang positiv getestet. In einem Seniorenzentrum in Oferdingen (Kreis Reutlingen) sind neun Bewohner und ein Mitarbeiter mit dem Corona-Virus infiziert. Wie das Landratsamt Reutlingen mitteilte, ist außerdem ein Heimbewohner gestorben.

Bundeswehr hilft Landratsamt Reutlingen

03.11.2020, 16 Uhr

Die Bundeswehr unterstützt seit kurzem die Mitarbeiter des Reutlinger Gesundheitsamtes. Dort sei der Arbeitsaufwand stark gestiegen, meldete die Behörde, vor allem bei der Nachverfolgung von Kontakten Corona-Infizierter. 15 Soldaten aus Stetten am kalten Markt sind zurzeit nach Reutlingen abgeordnet. Sie sind in einem Hotel in der Nähe des Landratsamtes untergebracht. Ein Restaurant hat für sie einen Kantinenbetrieb eingerichtet. Ihr Einsatz läuft noch bis zum 4. Dezember, eine Verlängerung ist laut Landratsamt vorgesehen.

Reutlinger Regeln für Beerdigungen

03.11.2020, 12 Uhr

Trauerfeiern sind zwar weiterhin erlaubt, allerdings gelten Hygieneregeln, die den Infektionsschutz gewährleisten sollen. Auch in Reutlingen sind die Plätze und damit die Besucherzahlen in den Aussegnungshallen begrenzt. Je nach Größe der Halle gibt es eine festgelegte Zahl an Sitzplätzen. Für Stehplätze gilt ein Mindestabstand von zwei Metern. Zudem müssen alle Trauergäste einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Um Kontakte zu vermeiden, weisen in den Aussegnungshallen Markierungen den Weg. Im Eingangsbereich der Feierhallen wird Hand-Desinfektionsmittel bereitgestellt. Außerdem müssen Besucher von Trauerfeiern beim Betreten der Feierhalle ihre Daten zur Kontaktverfolgung hinterlassen. Die Stadtverwaltung weist auch darauf hin, dass Gesangbücher oder Erdwurfschaufeln Blumenschalen für die Trauerfeier und die Bestattung nicht zur Verfügung stehen.

Palmer verteidigt Corona-Appell an Ältere

03.11.2020, 10 Uhr

Der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) hat seinen Corona-Appell an ältere Menschen verteidigt und sieht darin keine Ausgrenzung von Senioren. Unter älteren Menschen gebe es weit mehr Todesfälle als bei jüngeren, sagte er dem SWR. Man könne und müsse die Intensivstationen vor Überlastung bewahren, indem man vor allem den Älteren dabei helfe, sich vor Corona zu schützen, so der Grünen-Politiker.

Wie schützt man ältere Menschen am besten? Senioren uneins mit Palmers Corona-Appell in Tübingen

Ein "Tübinger Appell" fordert zu mehr Eigenverantwortung im Umgang mit der Pandemie auf. Senioren sollten zum Beispiel nicht mehr mit dem Stadtbus fahren. Der Landesseniorenrat lehnt das ab.  mehr...

Positive Bilanz der ersten Testphase

02.11.2020, 16 Uhr

Das Tübinger Pharma-Unternehmen Curevac ist zufrieden mit der ersten Testphase seines Corona-Impfstoffes. Die Zwischenergebnisse seien sehr ermutigend, teilte die Firma am Montag mit. In der ersten Phase wurden verschiedene Dosen des Impfstoffes an 250 Freiwilligen getestet. Dabei wurde nach Angaben von Curevac festgestellt, dass der Impfstoff sicher ist. Es seien keine schwerwiegenden Nebenwirkungen aufgetreten. Symptome wie Müdigkeit, Kopf- und Muskelschmerzen oder Schüttelfrost seien nach spätestens zwei Tagen abgeklungen. Außerdem wurden bei den Testpersonen Corona-Antiköper festgestellt. Je höher die verabreichte Dosis des Impfstoffes war, umso mehr Antiköper seien gebildet worden. Das sei ein sehr ermutigendes Ergebnis, sagte Curevac-Chef Franz-Werner Haas. Man halte am Plan fest, noch in diesem Jahr die entscheidende Wirksamkeitsstudie mit bis zu 30.000 Testpersonen zu starten.

Rathausmitarbeiter in Meßstetten im Krankenhaus

02.11.2020, 12 Uhr

Ein Rathausmitarbeiter in Meßstetten (Zollernalbkreis) ist nachweislich mit Corona infiziert und wird nun im Krankenhaus behandelt. Fünf Kontaktpersonen sind laut Stadtverwaltung deshalb in Quarantäne. Darunter seien fast alle Amtsleiter. Das Rathaus bleibt deshalb vorerst für Besucher geschlossen. Mitarbeiter müssen Masken tragen. Bürgermeister Frank Schroft sei weiterhin im Dienst, hieß es.

Soziale Kontakte vermeiden

02.11.2020, 9 Uhr

Das öffentliche Leben in Deutschland wird von Montag an für mindestens vier Wochen stark heruntergefahren. Die von Bund und Ländern angeordneten Verbote und Eingriffe seien ein schwerer Eingriff in das Leben aller, heißt es in dem "Tübinger Appell". Sie seien aber notwendig, um die Verbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen. Der Aufruf wurde vom Tübinger OB Palmer (Grüne) sowie den Bürgermeistern Harsch und Soehlke verfasst. Außerdem waren die Notärztin Lisa Federle und Klinikchef Michael Bamberg beteiligt. Die Menschen werden darin aufgefordert, soziale Kontakte so weit es geht zu vermeiden. Der Schutz von Senioren und Risikopatienten sei besonders wichtig. Darum wurde ein spezielles Konzept entwickelt: Neben Schnelltests in Senioren- und Altenheimen soll es vormittags Zeitfenster beim Einkaufen geben. Wer älter als 65 ist, bekommt einmalig FFP-2-Masken umsonst.

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