Literatur

Ingeborg-Bachmannpreis 2023 – mit sieben Autorinnen und sieben Autoren

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Klagenfurt

Renommierter Literaturpreis aus Klagenfurt Tübinger Autorin Gordeev gewinnt Bachmann-Preis

Die aus Tübingen stammende Autorin Valeria Gordeev hat den diesjährigen Ingeborg-Bachmann-Preis gewonnen. Mit ihrer Darstellung einer Putz-Neurose überzeugte sie die Jury.

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Das Teilnehmerfeld des diesjährigen Wettlesens um den Bachmann-Preis ist bekannt. Die Namen der 14 Autorinnen und Autoren wurden in Klagenfurt bei einer Pressekonferenz am 24. Mai präsentiert. Sie werden ihre Texte vom 29. Juni bis 1. Juli live vor einer Jury und dem Fernsehpublikum (3sat) vorlesen.

Am 2. Juli wird dann der mit 25.000 Euro dotierte Hauptpreis verliehen, der nach der österreichischen Literatin Ingeborg Bachmann (1926-73) benannt ist. Außerdem werden eine Reihe weiterer Preise vergeben. Im vergangenen Jahr gewann die aus Slowenien stammende Autorin Ana Marwan die renommierte Auszeichnung für deutschsprachige Literatur.

Diese Kandidatinnen und Kandidaten traten an

Die Jury 2023

  • Insa Wilke (Vorsitzende)
  • Mara Delius
  • Mithu Sanyal
  • Klaus Kastberger
  • Brigitte Schwens-Harrant
  • Philipp Tingler
  • Thomas Strässle

Bachmann-Preis 2023

Ingeborg-Bachmannpreis 2023 Bachmannpreisrednerin Tanja Maljartschuk: Literatur ist angesichts des Krieges hilflos

Die ukrainische Autorin Tanja Maljartschuk, Preisträgerin des Bachmannpreises 2018, wird die diesjährige Eröffnungsrede des renommierten Literaturpreises in Klagenfurt halten. Titel ihrer Rede ist „Hier ist immer Gewalt. Hier ist immer Kampf“. Seit der russischen Invasion in die Ukraine im Februar 2022 seien ihr Worte fern, erzählt sie im Gespräch mit SWR2.

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