In Trier versammelten sich vor der Porta Nigra viele Menschen, um gegen Rechtsextremismus zu demonstrieren. (Foto: SWR, Martin Schmitt)

Demonstrationszug durch die Innenstadt

Trier: Bis zu 4.500 Menschen demonstrieren gegen Rechtsextremismus

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Martin Schmitt
Martin Schmitt am Mikrofon (Foto: SWR)

In Trier versammelten sich am Sonntag tausende Menschen, um gegen Rechtsextremismus zu demonstrieren. Die Menschen zogen von der Porta Nigra zum Viehmarktplatz.

Organisiert wurde die Demo vom Bündnis "Nie wieder ist jetzt!". Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer trafen sich um 14 Uhr vor der Porta Nigra. Viele Menschen hatten Transparente und Banner dabei. Auf einem Banner war etwa zu lesen "Die Pogrome von Morgen verhindern", auf Plakaten stand "Hass ist keine Meinung" oder "Nationalismus tötet überall".

In Trier versammelten sich vor der Porta Nigra viele Menschen, um gegen Rechtsextremismus zu demonstrieren. (Foto: SWR, Martin Schmitt)
Die Menschen versammelten sich um 14 Uhr vor der Porta Nigra. Bild in Detailansicht öffnen
In Trier versammelten sich vor der Porta Nigra viele Menschen, um gegen Rechtsextremismus zu demonstrieren. (Foto: SWR, Martin Schmitt)
Einige Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten Transparente dabei. Bild in Detailansicht öffnen
In Trier versammelten sich vor der Porta Nigra viele Menschen, um gegen Rechtsextremismus zu demonstrieren. (Foto: SWR, Martin Schmitt)
Viele hielten auch Plakate hoch. Bild in Detailansicht öffnen
In Trier versammelten sich vor der Porta Nigra viele Menschen, um gegen Rechtsextremismus zu demonstrieren. (Foto: SWR, Martin Schmitt)
"Freiheit und Demokratie müssen immer wieder neu verteidigt werden", forderten viele Teilnehmer der Demo. Bild in Detailansicht öffnen
In Trier versammelten sich vor der Porta Nigra viele Menschen, um gegen Rechtsextremismus zu demonstrieren. (Foto: SWR, Martin Schmitt)
Auch die Gruppe "Opas gegen rechts" war dabei. Bild in Detailansicht öffnen
In Trier versammelten sich vor der Porta Nigra viele Menschen, um gegen Rechtsextremismus zu demonstrieren. (Foto: SWR, Martin Schmitt)
Viele Teilnehmende kritisierten scharf die Politik der AfD. Bild in Detailansicht öffnen
In Trier versammelten sich viele Menschen, um gegen Rechtsextremismus zu demonstrieren. (Foto: SWR, Martin Schmitt)
Gegen 14:30 Uhr zogen die Menschen durch die Innenstadt. Bild in Detailansicht öffnen
In Trier versammelten sich viele Menschen, um gegen Rechtsextremismus zu demonstrieren. (Foto: SWR, Martin Schmitt)
Auch während der Demonstration hielten die Teilnehmer ihre Plakate hoch. Bild in Detailansicht öffnen
In der Trierer Innenstadt zogen am Sonntag viele Menschen in einem Protestzug durch die Innenstadt. Auf einem Banner war etwa zu lesen "Die Pogrome von Morgen verhindern".  (Foto: SWR, Martin Schmitt)
Auf einem großen Banner war zu lesen: "Die Pogrome von Morgen verhindern". Bild in Detailansicht öffnen
In Trier versammelten sich viele Menschen, um gegen Rechtsextremismus zu demonstrieren. (Foto: SWR, Martin Schmitt)
Der Protestzug zog auch durch die Trierer Brotstraße. Bild in Detailansicht öffnen
In Trier versammelten sich viele Menschen, um gegen Rechtsextremismus zu demonstrieren. (Foto: SWR, Martin Schmitt)
Die Abschlusskundgebung fand auf dem Viehmarktplatz statt. Bild in Detailansicht öffnen
In Trier versammelten sich auf dem Viehmarktplatz viele Menschen, um gegen Rechtsextremismus zu demonstrieren. (Foto: SWR, Martin Schmitt)
Auf einer kleinen Bühne sprachen mehrere Rednerinnen und Redner. Bild in Detailansicht öffnen
In Trier versammelten sich viele Menschen, um gegen Rechtsextremismus zu demonstrieren. (Foto: SWR, Martin Schmitt)
Organisiert wurde die Demo vom Bündnis "Nie wieder ist jetzt!". Bild in Detailansicht öffnen
In Trier versammelten sich viele Menschen, um gegen Rechtsextremismus zu demonstrieren. (Foto: SWR, Astrid Schuler)
Die Demo verlief nach Angaben der Polizei friedlich. Bild in Detailansicht öffnen

Demonstrationszug zum Viehmarktplatz in Trier

Gegen 14:30 Uhr gingen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in einem Protestzug durch die Fußgängerzone bis zum Viehmarktplatz. Dort fand eine Kundgebung statt. Mehrere Redner sprachen auf einer Bühne.

In Trier versammelten sich vor der Porta Nigra viele Menschen, um gegen Rechtsextremismus zu demonstrieren. (Foto: SWR, Martin Schmitt)
Viele Teilnehmer brachten Plakate und Transparente mit.

Die Demokratie ist die beste Gesellschaftsform, die wir haben.

Dario vom Bündnis "Nie wieder ist jetzt!" sagte, weltweit strebten extrem rechte bis extremistische Kräfte an die Macht. Daher müssten Freiheit und Demokratie immer wieder neu verteidigt werden.

"Wir sind hier für eine Gesellschaft, deren Leitstern die Menschenrechte und die soziale Gerechtigkeit sein soll", so Dario. Daher setze man ein Zeichen für Demokratie, Gleichberechtigung und Solidarität. "Die Demokratie ist die beste Gesellschaftsform, die wir haben."

In Trier versammelten sich vor der Porta Nigra viele Menschen, um gegen Rechtsextremismus zu demonstrieren. (Foto: SWR, Martin Schmitt)
Die Demo des Bündnisses "Nie wieder ist jetzt!" stand im Rahmen des bundesweiten Aktionswochenendes "Zusammen gegen Rechts".

Kritik an Politik der AfD

Scharf kritisierten alle Redner die Politik der AfD. Sie bezeichneten die Partei als homophob, frauenfeindlich und als eine Gefahr für die Demokratie. Ein Redner forderte ein Verbot der AfD.

In Trier versammelten sich auf dem Viehmarktplatz viele Menschen, um gegen Rechtsextremismus zu demonstrieren. (Foto: SWR, Martin Schmitt)
Die Abschlusskundgebung fand auf dem Viehmarktplatz statt.

Polizei: Demonstration in Trier verlief friedlich

Nach Angaben der Polizei haben sich zeitweise bis zu 4.500 Menschen an der Demonstration beteiligt. Die Demo verlief demnach friedlich, es habe keine Zwischenfälle gegeben.

Es war bereits die zweite große Demonstration gegen Rechtsextremismus in Trier in diesem Jahr. Am Sonntag, den 28. Januar, versammelten sich 10.000 Menschen vor der Porta Nigra.

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