Kurz gemeldet

  1. Staufen Zweiter Prozess im Missbrauchsfall beginnt am 7.Mai



    Im Fall des jahrelangen Missbrauchs eines 9-jährigen Jungen aus Staufen beginnt am 7. Mai der zweite Prozess. Das Landgericht hat die Anklage gegen einen 49 Jahre alten Soldaten der deutsch-französischen Brigade im Elsass zugelassen. Dem Angeklagten werden besonders schwere Vergewaltigung, schwerer sexueller Missbrauch von Kindern, Zwangsprostitution und die Verbreitung kinderpornografischer Schriften vorgeworfen. Für das Verfahren vor der Jugendkammer hat das Gericht vier Verhandlungstage angesetzt. Zehn Zeugen sind geladen. Außerdem soll ein psychiatrischer Gutachter die Frage klären, ob der Angeklagte im Anschluss an eine Haftstrafe in Sicherungsverwahrung genommen werden soll. Das Urteil könnte Mitte Mai gesprochen werden. Im ersten Prozess hatte das Freiburger Landgericht in der letzten Woche einen 41-jährigen Mann zu zehn Jahren Haft und anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt. Die Mutter des Jungen und ihr Lebensgefährte, die das Kind jahrelang im Internet gegen Geld für Sex angeboten haben sollen, stehen ab 11. Juni vor Gericht.  mehr...

  2. Freiburg SC plant normale Trainingswoche

    Alles wie gewohnt beim SC Freiburg. Die abstiegsbedrohte Bundesligamannschaft wird sich mit einer normalen Trainingswoche auf das wichtige Duell mit dem Tabellenletzten 1. FC Köln am Samstag vorbereiten. Maßnahmen wie ein gemeinsames Essen beim Griechen, wie es der abstiegsbedrohte Hamburger SV zum wiederholten Mal plant, seien beim Sport-Club nicht angedacht, teilte ein Sprecher des Vereins mit. Auch ein Trainingslager wird es nicht geben. Drei Spieltage vor Saisonende steht der SC auf dem Abstiegs-Relegationsrang.  mehr...

  3. Gengenbach Einbruchserie in Bäckereien

    Eine Serie von Einbrüchen in Bäckereien im Ortenaukreis beschäftigt derzeit die Polizei. Die Täter sind auf der Flucht. Erst in der Nacht zum Sonntag in Kehl, dann in der Nacht zum Montag in Gengenbach, Ohlsbach und Zell am Harmersbach. Die Polizei geht davon aus, dass immer dieselben Einbrecher am Werk waren. Erst hebelten die unbekannten Täter Türen auf, dann brachen sie in den Bäckereien Tresore auf und nahmen das Bargeld mit. Ob ähnliche Taten in den vergangenen Wochen ebenfalls zu dieser Serie gehören, müssen die Ermittlungen noch zeigen. In Gengenbach wurde von Anwohner ein verdächtiger Mann beobachtet, der dann flüchtete. Die Polizei fordert alle Bäckereien auf, besonders vorsichtig zu sein.  mehr...

  4. Freiburg Krebssperren sollen Flusskrebse retten

    Mit einem Modellprojekt setzen sich die Regierungspräsidien Freiburg und Karlsruhe für den Schutz einheimischer Flusskrebse ein. Stein-, Dohlen- und Edelkrebse stehen auf der roten Liste des Artenschutzes, weil sie von ausländischen invasiven Krebsarten massiv bedroht sind. Krebssperren sollen einheimische Flusskrebse vor dem Aussterben retten. Das ist das Ergebnis eines Modellprojekts, das die „Stiftung Naturschutzfonds Baden-Württemberg“ gefördert hat. Überall dort, wo Wasserläufe verdohlt sind, soll der Wasserzufluss mit überlangen Metallrohren versehen werden, um zu verhindern, dass die Krebse wandern können. In naturbelassenen Gewässern ist das nicht möglich, weil Steine oder Pflanzen griffig sind und den Krebsen auch Unterschlupf bieten. Die größte Gefahr für die einheimischen Flusskrebse sind hauptsächlich aus Nordamerika stammende invasive Arten, die zum Teil mit der Krebspest infiziert sind.
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