STAND

Quarantäne, Risikogebiete, Lockdown, Corona-Beschränkungen und die Folgen für Anwohner, Pendler und Reisende im Grenzgebiet. Lesen Sie hier, welche Corona-Bestimmungen gelten und was für Sie bedeuten.

Kurz ins Nachbarland?

Wer wird in Deutschland geimpft?

Links für Grenzgänger und Pendler

Corona-Bestimmungen für Deutschland

Corona-Bestimmungen für die Schweiz

Corona-Bestimmungen für Frankreich

Risikogebiete

Häufigen Fragen zu Corona im Grenzgebiet

Kurz ins Nachbarland? - Stand 19.4.2021

Mit der Einstufung Frankreichs zum Hochinzidenzgebiet durch das Robert-Koch-Institut (RKI) ändern sich ab Sonntag, 28. März 2021, die Einreisebestimmungen nach Deutschland. Grundsätzlich gelten bei der Einreise aus einem Hochinzidenzgebiet eine Corona-Testpflicht, eine Pflicht zur elektronischen Einreiseanmeldung, das Mitführen eines negativen Tests auf SARS-CoV-2 sowie eine zehntägige Quarantänepflicht. Von der Quarantänepflicht ausgenommen sind unter anderem Grenzpendler und Grenzgänger sowie Personen, die sich kürzer als 72 Stunden im Hochinzidenzgebiet aufgehalten haben, weil sie beruflich bedingt grenzüberschreitend Personen, Waren oder Güter transportiert haben oder weil deren Tätigkeit für die Aufrechterhaltung des Gesundheitswesens dringend erforderlich ist.

Breisach

Hochinzidenzgebiet Frankreich Kaum Kontrollen an der Grenze bei Kehl und Breisach

Stichproben: Am ersten und zweiten Tag der verschärften Einreiseregeln aus Frankreich gibt es an der Breisacher Rheinbrücke und in Kehl auf der Europabrücke kaum Behinderungen.  mehr...

Neue Freiheiten für geimpfte Schweizer

Geimpfte Schweizerinnen und Schweizer können ab 19.4.2021 wieder ohne Einschränkungen grenzüberschreitend einkaufen und Ausflüge machen, ohne Quarantäne-Pflicht nach ihrer Rückkehr. Das geht aus der Verordnung des Landessozialministeriums hervor. Schweizer, die einen Impfschutz haben, können ohne triftigen Grund einreisen und einkaufen gehen, ohne dass dies zeitlich begrenzt ist. Voraussetzung ist, sie waren vorher nicht in einem Virusvariantengebiet.

Südbaden

Zum Einkaufen nach Deutschland Lockerungen für geimpfte Schweizer – Elsässer müssen noch warten

Geimpfte Schweizer können im deutsch-schweizer Grenzgebiet wieder ohne Einschränkungen einkaufen und Ausflüge machen ohne anschließend in Quarantäne zu müssen. Die Elsässer warten noch auf Lockerungen.  mehr...

Das Robert-Koch-Institut gibt wöchentlich die Risiko-Bewertung von Ländern und Regionen auf seiner Website bekannt.

24-Stunden-Regel gilt weiterhin

Umgekehrt gilt dies auch für geimpfte Deutsche, die beispielsweise seit Montag in der Schweiz geltenden Lockerungen in Anspruch nehmen wollen. Die sogenannte "24-Stunden-Regel" gilt weiterhin für Menschen der Grenzregionen, die nicht geimpft sind, also einen triftigen Grund haben müssen, um quarantänefrei nach Baden-Württemberg einreisen zu können.

Hohe Inzidenzen im Elsass - trotzdem Lockerungen

Ab dem 3. Mai sollen alle Schülerinnen und Schüler im Elsass in die Schulen zurückkehren und die geltende Bewegungseinschränkung auf zehn Kilometer rund um die Wohnung wegfallen. Geschäfte für nicht lebensnotwendigen Bedarf und die Außengastronomie sollen Mitte Mai öffnen dürfen, das hat Regierungssprecherin Gabriela Thal angekündigt.

Mit der Erklärung Frankreichs zum Hochinzidenzgebiet gibt es in Südbaden Ausnahmen für Grenzpendler. Diese hatten die Landkreise bereits in einer Allgemeinverfügung geregelt (Beispiel Ortenaukreis). Die Ausnahmen gelten für Grenzpendler und Grenzgänger, für Personen, die nahe Angehörige besuchen sowie für Mitarbeiter von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst im grenzüberschreitenden Einsatz. Für diese Ausnahmeregelung sollen gegebenenfalls Teststationen in Grenznähe aufgebaut werden.

Grenzpendler, die mindestens zwei Mal pro Woche aus einem Hochinzidenzgebiet einreisen, müssen nur zweimal pro Woche einen negativen Test vorweisen statt, wie von der bundesweiten Corona-Einreise-Verordnung vorgesehen, bis zu vier Mal. Sollte bei der Einreise kein negatives Testergebnis vorgelegt werden können, kann die Testung unverzüglich im Inland nachgeholt werden. Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste sind von der Testpflicht befreit, sofern besondere Eile geboten ist.

Frankreichs Außenminister Le Drian erklärte, dass es nur "stichprobenartige Kontrollen" an der Grenze geben soll. Ob ein Grenzgänger einen negativen Test hat, soll nicht direkt an der Grenze, sondern im Hinterland nach dem Prinzip der sogenannten Schleierfahndung kontrolliert werden.

Grenzen sind weiter offen

Sowohl die deutsch-französische als auch die deutsch-schweizerische Grenze bleiben grundsätzlich offen, aber für die Einreise nach Frankreich gelten seit Sonntag, 24.1., neue Regeln. Einreisende aus EU-Staaten müssen einen negativen PCR-Test vorweisen, der nicht älter sein darf als 72 Stunden. Bewohner der Grenzregion in einem Umkreis von 30 Kilometern um ihren Wohnort, sowie Berufspendler die nicht länger als 24 Stunden nach Frankreich einreisen sind von dieser Regelung ausgenommen. Außerdem gilt nach wie vor, dass das Land Baden-Württemberg den sogenannten kleinen Grenzverkehr einschränkt. Seit dem 23. Dezember müssen etwa deutsche Einkaufs- oder Ski-Touristen nach ihrer Rückkehr für zehn Tage in Quarantäne, wie umgekehrt Schweizer oder Franzosen, die in Baden-Württemberg einkaufen.

Für Reisende aus Risikogebieten (Liste des RKI) gelten in Deutschland seit dem 13. Januar und bis auf Weiteres verschärfte Einreisebestimmungen. Demnach müssen künftig spätestens 48 Stunden nach ihrer Ankunft einen negativen Test vorweisen. Bei Einreisen aus Gebieten mit besonders hohen Infektionszahlen oder aus Ländern, in denen ansteckendere Virus-Varianten verbreitet sind, muss bereits vor der Einreise ein negatives Testergebnis vorgelegt werden - etwa der Fluggesellschaft beim Check-In. Ausnahmen für Reisende mit einer Corona-Impfung lehnt die Bundesregierung ab.

Deutsche, die nach Frankreich und die Schweiz einreisen, müssen immer die Corona-Bestimmungen des entsprechenden Landes einhalten - in Deutschland die aktuellen Regelungen im Zusammenhang mit Ausgangssperren. Auf französischem Boden bedeutet das, neben dem Einhalten der Hygiene- und Abstandsregeln auch immer ein gültiges Ausweis-Dokument und seit dem Wochenende 20./21.3. 2021 zwischen 19 Uhr und 6 Uhr eine Bescheinigung mit sich zu führen. Die Landesregierung Saarland stellt Übersetzungen der französischen Formulare in deutscher Sprache zur Verfügung, als Hilfe zum Ausfüllen.

Für das Elsass und andere Hotspots gilt bereits seit dem 10. Januar die Ausgangssperre, weil die Infektionszahlen zu stark gestiegen sind. Ausgenommen von der vorgezogenen Ausgangssperre sind Menschen, die arbeiten müssen, einen Arzt aufsuchen oder ihre Kinder in einer außerschulischen Einrichtung abholen. Dazu wird allerdings eine Ausnahmegenehmigung benötigt, ansonsten droht eine Strafe von bis zu 135 Euro.

Quarantäne-Ausnahmen bei vollem Impfschutz

Mit ihrer neuen Corona-Verordnung hat die baden-württembergische Landesregierung die sogenannte 24-Stunden-Regelung zwischen Südbaden und dem Elsass noch einmal verändert. Wer bislang im Elsass einen Anwalt, eine Bank oder eine Autowerkstatt aufgesucht hat und nach weniger als 24 Stunden zurückkam, brauchte einen negativen Corona-Test, musste sich aber nicht isolieren. Jetzt ist das anders: Wer die Grenze überquert, um im Nachbarland Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen, der muss nach der Rückkehr in Quarantäne, genau wie nach Einkaufstouren oder touristischen Ausflügen ins Nachbarland. Auch Besucher aus dem Elsass, die zu solchen Zwecken nach Südbaden kommen, müssten sich gemäß der Verordnung zunächst eine Unterkunft suchen und sich isolieren. Neuerdings von der Quarantäne-Pflicht ausgenommen ist, wer den vollen Impfschutz gegen das Corona-Virus nachweisen kann.

Für 24 Stunden einreisen, ohne in Quarantäne zu müssen, können zudem Menschen, die in Frankreich oder der Schweiz Verwandte ersten Grades besuchen wollen oder wenn es der Aufrechterhaltung des Gesundheitswesens dient oder eine dringende medizinische Behandlung notwendig war. Weitere Ausnahme-Regelungen für beispielsweise Ärzte und Pflegekräfte, Richter und Anwälte, Parlaments- und Regierungsmitarbeiter, Polizeivollzugsbeamte, aber auch Athleten können sie hier nachlesen.

Weitere Fragen rund um das Thema Corona-Virus in Baden-Württemberg - zu Infektionszahlen, der Rechtsverordnung und vielem mehr - erklärt der Chatbot "Corey" auf der Homepage der Landesregierung.

Links für Grenzgänger und Pendler

Die Landratsämter informieren Pendler und Grenzgänger im Grenzgebiet des Dreiländerecks Deutschland, Frankreich und Schweiz. Hier gibt es die Links kompakt zusammengestellt.

Pendler am Züricher Hauptbahnhof mit Maske (Foto: dpa Bildfunk, Picture Alliance)
Picture Alliance

Wer wird in Deutschland geimpft? - Stand 8.3.2021

Besonders für Grenzgänger stellt sich die Frage, wer sich - im Rahmen der festgelegten Reihenfolge - in Deutschland impfen lassen kann. Laut Website der Landesregierung haben folgende Personen im Rahmen der Verfügbarkeit der vorhandenen Impfstoffe Anspruch auf Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2:

  • Personen, die in der Bundesrepublik Deutschland in der gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung versichert sind.
  • Personen, die ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort in der Bundesrepublik Deutschland haben.
  • Personen, die in der Bundesrepublik Deutschland in einer medizinischen Einrichtung/Unternehmen gepflegt oder betreut werden oder tätig sind.
  • Personen, die im Auftrag einer solchen medizinischen Einrichtung/Unternehmen im Ausland tätig sind.
  • Deutsche, die im Ausland ihren Wohnsitz haben (Expats), können sich in Deutschland impfen lassen, wenn Sie in Deutschland in der gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung versichert sind.

Wichtige Fragen und Antworten zur Corona-Impfung in Deutschland finden Sie im Überblick hier, auf der Seite der Bundesregierung.

Corona-Bestimmungen für Deutschland – Stand 3.3.2021

Mit Beschluss vom 3. März 2021 haben Bund und Länder haben die geltenden Corona-Regeln grundsätzlich bis zum 28. März 2021 verlängert. Es bleibt besonders wichtig, Kontakte zu vermeiden. In vielen Bereichen können die Länder jedoch bei niedrigen Infektionszahlen Öffnungen erlauben. Die aktuellen Regeln im hier im Überblick.

Für Reisende aus Risikogebieten (Liste des RKI) gelten in Deutschland seit dem 13. Januar und bis auf Weiteres verschärfte Einreisebestimmungen.

Demnach müssen Reisende aus Risikogebieten (Liste des RKI) künftig spätestens 48 Stunden nach ihrer Ankunft einen negativen Test vorweisen. Bei Einreisen aus Gebieten mit besonders hohen Infektionszahlen oder aus Ländern, in denen ansteckendere Virus-Varianten verbreitet sind, muss bereits vor der Einreise ein negatives Testergebnis vorgelegt werden - etwa der Fluggesellschaft beim Check-In. Ausnahmen für Reisende mit einer Corona-Impfung lehnt die Bundesregierung ab.

Auch Grenzgänger können von der Erhöhung des Kinderkrankengeldes profitieren, die das Bundeskabinett beschlossen hat. Demnach bekommen gesetzlich versicherte Eltern dieses Jahr pro Kind und Elternteil 20 statt zehn Tage Kinderkrankengeld beantragen. Diese Ausweitung gilt somit auch für deutsche Eltern, die in der Schweiz arbeiten und in Deutschland freiwillig gesetzlich krankenversichert sind, wie die Bundestagsabgeordnete Rita Schwarzelühr-Sutter (SPD) aus dem Wahlkreis Waldshut mitgeteilt hat.

In Zügen der Deutschen Bahn sind nur noch 60 Prozent der Plätz reservierbar; in der Regel der Fensterplatz.

Eine Maskenpflicht gilt im öffentlichen Personenverkehr, in Geschäften und allgemein in vielen Innenstädten. In Bussen, Bahnen, Geschäften und Apotheken müssen medizinische Masken, also OP- oder FFP2-Masken getragen werden.

Privat und in der Öffentlichkeit darf sich jeder Haushalt maximal mit einer weiteren Person treffen. Kinder der beiden Haushalte bis einschließlich 14 Jahre werden nicht mitgezählt.

Die nächtlichen Ausgangsbeschränkungen in Baden-Württemberg wurden nach einem Gerichtsbeschluss zum 11. Februar aufgehoben. Einzelne Stadt- oder Landkreise können jedoch weiterhin Ausgangsbeschränkungen von 21 bis 5 Uhr per Allgemeinverfügung anordnen. Und zwar dann, wenn die 7-Tage-Inzidenz von 50 Neuinfektionen sieben Tage in Folge bei einem "diffusen Infektionsgeschehen" überschritten wird und die wirksame Eindämmung der Virus-Verbreitung ansonsten gefährdet ist. In Südbaden gilt diese Ausgangssperre ab 20. Februar zunächst nirgends mehr.

Seit 16. Dezember gilt bundesweit ein harter Lockdown bis mindestens Ende Januar. Tagsüber sind die Geschäfte geschlossen; Ausnahmen gelten zum Beispiel für Supermärkte, Drogerien und Apotheken. Seit dem 11. Januar ist das sogenannte "Click & Collect"-Verfahren in den Geschäften möglich, Produkte können also bestellt und abgeholt werden.

Gastronomiebetriebe wie Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen und ähnliche Einrichtungen bleiben geschlossen. Davon ausgenommen ist die Lieferung und Abholung von Speisen für den Verzehr zu Hause - letzteres aber nicht mehr nach 20 Uhr. Kantinen sind seit dem 11. Januar ebenfalls geschlossen, es sei denn ein "To go"-Angebot ist möglich. Weitere Fragen klärt die Landesregierung auf ihrer Website.

Eine Übersicht über die Regelungen in Baden-Württemberg finden sie hier. Über tagesaktuelle politische Entwicklungen in Deutschland informiert Sie der Live-Blog der Tagesschau.

Corona-Bestimmungen für die Schweiz – Stand 1.3.2021

Aufgrund der Covid-19-Pandemie bestehen für die Einreise in die Schweiz besondere Bestimmungen. Abhängig von der Art Ihrer Reise kann es sein, dass Sie ein Einreiseformular ausfüllen, einen negativen Test vorweisen und/oder in Quarantäne gehen müssen. Die Corona-Regeln für eine Einreise in die Schweiz hier im Überblick.

Grenzgänger mit Jobs in Schweizer Kliniken und Heimen können sich künftig in der Schweiz kostenlos gegen das Coronavirus impfen lassen. Von der neuen Regelung, die die Schweizer Regierung beschlossen hat, sind 150.000 Personen betroffen. Im Gegensatz zu Grenzgängern müssen Reisende ab Montag, 8. Februar, bei ihrer Ankunft in der Schweiz ihre Kontaktdaten in ein elektronisches Formular eingeben. Die Schweiz behält sich Stichproben an den Grenzübergängen vor.

Die Schweiz weitet die Lockerungen der Corona-Schutzmaßnahmen aus. Vom 19. April an sind Kinos, Theater, Fitness-Center und Terrassen von Restaurants und Bars offiziell wieder geöffnet. Es gelten allerdings strikte Vorschriften. Auf Terrassen darf nur im Sitzen konsumiert werden, es dürfen nur vier Personen am Tisch sitzen und Masken dürfen nur zum Essen oder Trinken abgenommen werden. Überall muss Abstand gehalten werden. In Kinos, Theatern und Konzert-Häusern dürfen höchstens 50 Gäste eingelassen werden. Bei kleineren Räumen darf nur ein Drittel der Sitze genutzt werden. Bei Veranstaltungen im Freien - wie Open-Air-Konzerten und Fußballspielen - sind 100 Zuschauer erlaubt.

Geschäfte sind seit Anfang März geöffnet, die Anzahl der Kundinnen und Kunden ist jedoch beschränkt. Auch Museen, Bibliotheken und Zoos sind zugänglich.

Viele Hotels sind unter Einhaltung vieler Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen geöffnet. Gäste dürfen empfangen werden. Freizeiteinrichtungen der Hotels wie Pools dürfen nur von den Hotelgästen selbst genutzt werden.

Noch gilt: An privaten Veranstaltungen in Innenräumen dürfen maximal zehn Personen teilnehmen. Eine Beschränkung auf Haushalte gibt es nicht. Kinder werden auch zu dieser Anzahl gezählt. Spontane Treffen im Freien im Familien- und Freundeskreis sind bis zu 15 Personen erlaubt. Kinder zählen weiterhin zu dieser Anzahl.

Betriebskantinen, Schulkantinen der obligatorischen Schulen und der Sekundarstufe II sowie Restaurants für Hotelgäste dürfen offen bleiben. Take-away-Angebote und Lieferdienste sind erlaubt.

Trainings und Wettkämpfe von Angehörigen eines nationalen Kaders sowie Trainings und Matches in den Profiligen bleiben ohne Publikum möglich. Sport mit Körperkontakt ist weiterhin nur auf Außenanlagen erlaubt.

Von den Lockerungen im Nachbarland werden die Südbadener jedoch nicht profitieren können, denn sie müssen bei einem touristischen Ausflug in die Schweiz anschließend für zwei Wochen in Quarantäne. Ausnahmen von dieser Regel gibt es in Baden-Württemberg ab 19. April für vollständig geimpfte Menschen.

Aktuell berichtet der SRF in seinem Liveticker.

Corona-Bestimmungen für Frankreich - Stand 5.4.2021

Für die Einreise nach Frankreich gelten seit Sonntag, 24.1., folgende Regeln: Einreisende aus EU-Staaten müssen einen negativen PCR-Test vorweisen, der nicht älter sein darf als 72 Stunden. Ausgenommen sind Pendler, die die Grenze zum Arbeiten überschreiten oder Spediteure, die Waren nach oder durch Frankreich transportieren. Außerdem dürfen Personen, die im Umkreis von 30 Kilometern von der französischen Grenze wohnen, ohne Corona-Test ins Elsass fahren. Einreisende aus dem Département Moselle müssen künftig bei Einreise nach Deutschland einen negativen Corona-Test vorweisen, der nicht älter als 48 Stunden ist. Ein Schnelltest ist dabei ausreichend. Fluggesellschaften sowie Bus- und Bahnunternehmen dürfen keine Passagiere mehr aus Moselle nach Deutschland befördern. Ausgenommen davon sind aber unter anderem deutsche Staatsbürger und in Deutschland lebende Ausländer. Auch der Warenverkehr soll nicht beeinträchtigt werden.

Landesweit gelten in Frankreich seit dem 3. April, härtere Corona-Maßnahmen. Alle nicht lebensnotwendigen Geschäfte müssen schließen, ohne triftigen Grund dürfen sich die Menschen nur im Umkreis von zehn Kilometern um ihren Wohnort bewegen. Außerdem wurden die Schulen im ganzen Land für drei Wochen geschlossen.

Eine Maskenpflicht gilt für alle Personen ab 11 Jahren in allen öffentlichen Innenräumen und in allen öffentlichen Verkehrsmitteln, inklusive Taxen und privaten Fahrdienstleistern. In vielen größeren Städten, etwa auch in Straßburg, gilt die Maskenpflicht auch auf der Straße. Die Regeln gelten für Gäste aus Deutschland ebenso wie für Franzosen.

Wo immer es möglich ist, soll weiterhin im Homeoffice gearbeitet werden.

Restaurants und Bars im ganzen Land bleiben geschlossen.

Reisen in bestimmte französische Überseegebiete sind nur aus wichtigen Gründen möglich. Auch hier gilt wie im Rest Frankreichs die Pflicht zum Mitführen eines PCR-Tests.

Nicht-genehmigte Versammlungen auf öffentlichen Straßen sind weiterhin verboten.

Bei Nichteinhaltung der Bestimmungen wird eine Geldstrafe von 135 Euro verhängt. Für genehmigte Ausflüge ist die Mitführung eines ausgefüllten Formulars erforderlich, das auf der Webseite der französischen Regierung heruntergeladen oder online ausgefüllt werden kann.

Weitere Informationen zur aktuellen Situation finden Sie auf der Webseite der französischen Regierung.

Risikogebiete

Das gesamte Land Frankreich gilt für Deutschland ab 28.3.2021 nicht mehr nur als Risikogebiet, sondern als Hochinzidenzgebiet. Die Liste des RKI wird stetig aktualisiert.

Weder Frankreich noch Deutschland gelten pauschal als Risikogebiet für die Schweiz. Die Schweiz aktualisiert und definiert die gesamte die Liste der Staaten und Gebiete mit erhöhtem Ansteckungsrisiko. Quelle: ECDC

Auch in Frankreich gelten weder Deutschland noch die Schweiz als Risikogebiet. Eine Liste der Risiko-Länder finden sie hier.

Sie wollen wissen wie es in ihrem Landkreis aussieht?

Das RKI stellt die von den Gesundheitsämtern gemeldeten Corona-Fälle in einer interaktiven Karte dar.

Weitere Informationen und Karten zu Landkreisen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz, Infektionszahlen und zur Intensivbetten-Belegung finden Sie hier.

Stuttgart, Mainz, Karlsruhe, Mannheim, Trier

SWR-Datenanalyse zum Coronavirus Aktuelle Zahlen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz

Das Coronavirus breitet sich in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz aus. Hier finden Sie alle Zahlen und Daten zur aktuellen Lage.  mehr...

Häufige Fragen zu Corona – Antworten für das Grenzgebiet Südbaden

Arbeitswelt

Entlassungen in der Pandemie Kündigung – andere Rechte durch Corona?

In Zeiten von Corona nehmen die Kündigungen zu - aus betriebsbedingten oder aus personenbezogenen Gründen. Was der Arbeitnehmer hinnehmen muss und wo er Widerspruch einlegen sollte.  mehr...

Marktcheck SWR Fernsehen

STAND
AUTOR/IN