Nach zwei Jahren Corona-Zwangspause findet der Heidelberger Pfennigbasar wieder statt.

Erlös wird gespendet

Heidelberger Pfennigbasar findet nach Corona-Zwangspause wieder statt

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Sarah Hennings
Sarah Hennings, SWR-Regionalstudio Mannheim

Die Schnäppchenjagd geht wieder los, denn ab Donnerstag startet der Heidelberger Pfennigbasar in die nächste Runde. Auch in diesem Jahr sind ausgefallene Gegenstände im Angebot.

Staunen, Stöbern, Sammeln – bis Samstagnachmittag werden auf dem Heidelberger Pfennigbasar gespendete Sachen für einen Schnäppchenpreis verkauft. Der Erlös wird an soziale Einrichtungen in der Region weitergegeben.

Heidelberger Pfennigbasar zieht tausende Besucher an

Schon beim Startschuss am Donnerstagmorgen strömen die ersten Besucher ins Bürgerhaus im Heidelberger Stadtteil Emmertsgrund. Sie freuen sich, dass der Basar nach zwei Jahren Corona-Zwangspause endlich wieder stattfinden kann:

"Schon in meiner Kindheit war ich hier. Es gibt alles für einen guten Preis. Es sind viele Menschen hier, die ich von früher kenne. Sehr familiär, es macht einfach immer wieder Spaß."

Startschuss für den Heidelberger Pfennigbasar
Große Schnäppchen: Ingeborg Gesänger bietet an ihrem Stand preiswertes Geschirr an, das früher vermutlich mehrere tausend D-Mark gekostet hat.

Kuriose Gegenstände gehören dazu

Was auf dem Pfennigbasar in Heidelberg nicht fehlen darf, sind verrückte Dinge, die man sonst vermutlich nicht so einfach findet. In diesem Jahr sind das zum Beispiel Kerzen in Meerjungfrau-Optik, aber auch gehäkelte Blumen am Stiel oder kunterbunte Keramik.

Heidelberger Pfennigbasar: Im Angebot sind auch skurrile Gegenstände, wie zum Beispiel große Teddybären aus Keramik.
Heidelberger Pfennigbasar: Im Angebot sind auch skurrile Gegenstände, wie zum Beispiel große Teddybären aus Keramik.

Organisiert wird der Verkaufsmarkt vom Deutsch-Amerikanischen Frauenclub Heidelberg. Ruth Hörner hat mit ihren Kolleginnen in den vergangenen Monaten viel gearbeitet, damit der Pfennigbasar wie gewohnt stattfinden kann. In diesem Jahr rechnet der Verein mit mehreren tausend Besuchern.

"Das ist unser' Highlight im Jahr. Da arbeiten wir alle drauf hin."

Im nächsten Jahr soll es wieder einen Verkaufsmarkt geben – dann liegt der Fokus aber nicht auf Haushaltswaren, sondern auf Kleidung.

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