Basilika Weingarten

14 Millionen Euro für die Bauarbeiten

Sanierung der Basilika Weingarten geht weiter

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Die Sanierung der Basilika in Weingarten (Kreis Ravensburg) geht in den zweiten Abschnitt. Unter anderem werden wertvolle Fresken gereinigt und der Dachstuhl saniert.

Bei der Sanierung der Basilika Weingarten hat das zuständige Amt für Vermögen und Bau Baden-Württemberg mit dem zweiten Bauabschnitt begonnen. Die Sanierung wird schrittweise in insgesamt vier Abschnitten vollzogen, damit auch während der Arbeiten Gottesdienste in der größten Barockkirche nördlich der Alpen stattfinden können.

Derzeit wird ein gewaltiges Baugerüst in der Mitte der Basilika abgebaut und dann im Eingangsbereich wieder aufgebaut. Das dauert bis zu acht Wochen, so der Leiter des Amts für Vermögen und Bau, Hermann Zettler. Dann könnten die sechs Restauratorinnen und Restauratoren ihre Arbeit aufnehmen und wertvolle Fresken und Stuckaturen reinigen.

Berühmte Gablerorgel kann zwei Jahre lang nicht bespielt werden

Auch der Dachstuhl und die Elektronik werden saniert sowie historische Glasfenster aus dem 17. Jahrhundert restauriert. Die berühmte Gablerorgel wird zum Schutz in ein großes Gehäuse verpackt und kann voraussichtlich zwei Jahre lang nicht gespielt werden.

Gabler-Orgel in der Basilika Weingarten
Der Legende nach sind in der Orgel 6.666 Pfeifen verbaut. Sie sollen für die Zahl der Peitschenhiebe Jesu stehen, schreibt die Stadt Weingarten.

Der Kostenrahmen von rund 14 Millionen Euro könne wohl gehalten werden, im Jahr 2028 soll die Sanierung abgeschlossen sein, so Zettler.

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SWR