Montage eines schematischen Bildes von Viren der Familie Corona mit der Grafik von SWR Akktuell Live-Blog zum Coronavirus

Live-Blog zum Coronavirus in BW: Donnerstag, 3. September 2020

Stand

Das war der Donnerstag in Baden-Württemberg

Luftfilter für Restaurants und Kneipen im Winter?

20:01 Uhr

Mittlerweile weiß man, dass das Coronavirus in sehr kleinen Tröpfchen, sogenannten Aersolen, minutenlang in der Luft schweben kann. Gute Durchlüftung ist daher eine entscheidende Schutzmaßnahme. Draußen ist das kein Problem, aber in geschlossenen und schlecht durchlüfteten Räumen muss auf kreative Lösungen gesetzt werden. Darunter fallen beispielsweise Kneipen und Restaurants. Und die Wirte, die ihre Gäste nicht draußen in der Kälte bedienen wollen, müssen sich überlegen, wie sie es schaffen, die Luft von Viren rein zu halten. Können Luftfilter da helfen?

Bodensee: Vergünstigungen in 40 Hotels für Einheimische

19:16 Uhr

Der Bodensee war in den vergangenen Wochen eines der gefragtesten Urlaubsziele in Deutschland. Für die Region ist das allerdings nur ein kleiner Ausgleich für den Komplettausfall durch Corona im Frühjahr. Damit auch im Herbst das Geschäft noch ein bisschen anhält, hat sich die Marketinggesellschaft "Internationale Bodensee Tourismus" (IBT) etwas ausgedacht: Einheimische bekommen in 40 Hotels besondere Angebote.

Knapp 43.000 bestätigte Fälle im Land seit Beginn der Pandemie

18:15 Uhr

Die Zahl der nachweislich mit dem Coronavirus Infizierten in Baden-Württemberg ist auf mindestens 42.918 gestiegen. Das sind 311 Menschen mehr als am Vortag, wie aus den heutigen Zahlen des Landesgesundheitsamtes (Stand: 16 Uhr) hervorgeht. Als genesen gelten 37.494 Menschen. Somit sind derzeit 3.560 Menschen in Baden-Württemberg infiziert (Mittwoch: 3.500). Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus liegt bei 1.864, das sind drei Fälle weniger als am Tag zuvor. Der sogenannte Sieben-Tage-R-Wert wurde mit rund 0,9 angegeben. Dieser Wert gibt an, wie viele Menschen ein Infizierter im Durchschnitt ansteckt. Die Neuinfektionen sind nach Angaben des Gesundheitsamts auch weiterhin zu einem großen Teil auf Reiserückkehrer zurückzuführen. Seit Mitte August ist hier ein deutlicher Anstieg an Infektionen zu beobachten.

So sind Schulen in BW auf den Schulstart vorbereitet

17:45 Uhr

Für die Schulen und Kitas im Land beginnt die heiße Phase der Vorbereitung auf den Unterricht. Zum Ende der Ferienzeit können sich Lehrkräfte sowie Personal aus Kitas und Kindertagespflege zweimal freiwillig auf das Coronavirus testen lassen. Stadt und Kreis Ludwigsburg legen die Verantwortung für die Durchführung von Tests in die Hand der niedergelassenen Ärzte und der Teststelle am Klinikum Ludwigsburg. Der Rems-Murr-Kreis geht da seinen eigenen Weg. Wenn dort Corona-Fälle an Schulen und Kitas auftauchen, kann sich die betroffene Gruppe in der Fieberambulanz im Klinikum Schorndorf oder bei einem niedergelassenen Arzt testen lassen. Wenn eine Klasse oder eine ganze Schule vorübergehend zu Hause bleiben muss, kann der Fernunterricht über das Lernsystem Moodle stattfinden, das das Land zur Verfügung stellt.

Neue Corona-Verordnung regelt Saisonarbeit in BW

17:31 Uhr

Das baden-württembergische Sozialministerium hat heute eine neue Corona-Verordnung speziell für die Saisonarbeit in der Landwirtschaft veröffentlicht. Sie tritt am 11. September in Kraft. Demnach muss in Betriebsstätten grundsätzlich eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen und Erntehelfer vor ihrem Einsatz auf das Coronavirus getestet werden. Ein weiterer Test nach sieben Tagen wird empfohlen. Zudem werden Daten, etwa Arbeitszeiten, erhoben und gespeichert. Die neuen Auflagen orientierten sich an der bestehenden Verordnung für Schlachtbetriebe, so das Ministerium. Nach Angaben des baden-württembergischen Landesbauernverbands werden allein in der Bodenseeregion rund 8.000 Erntehelfer zur Apfelernte erwartet. Ob Saisonarbeiter aus den derzeitigen Risikogebieten Rumänien und Bulgarien einreisen dürfen, bleibt abzuwarten.

Warum hat Tesla-Chef Musk den Impfstoffhersteller Curevac besucht?

16:42 Uhr

Tesla-Chef Elon Musk hat am Dienstag das Biotech-Unternehmen Curevac in Tübingen besucht, das derzeit an einem Coronavirus-Impfstoff arbeitet. Doch was wollte der amerikanische Unternehmer dort? Darüber geben die Verantwortlichen bislang kaum Auskunft, Spekulationen gibt es reichlich. Für SWR-Journalist Martin Rupps ein Zeichen, dass Curevac sehr bald ein ganz großes Rad drehen wird. Ein Kommentar.

Fans in Fußballstadien? BW will "bundesweit einheitliche Lösung"

15:42 Uhr

Susanne Eisenmann (CDU), Baden-Württembergs für den Sport zuständige Kultusministerin, ist skeptisch, ob Fußballfans wieder ins Stadion dürften: "Wir haben steigende Infektionszahlen und wir haben alle gemeinsam eine hohe Verantwortung, Menschenansammlungen so weit wie möglich zu vermeiden." Wichtig sei es, bundesweit einheitliche Lösungen zu haben. "Ich finde es schwierig, wenn der eine Club Unterstützung hat und der andere nicht. Das ist auch eine Frage des Wettbewerbs", sagte sie im Gespräch mit dem SWR. Als Sportministerin sei es ihr ein Anliegen, auch die anderen Sportarten zu berücksichtigen, die von Zuschauereinnahmen lebten: "Deshalb müssen wir einen Blick auf den Sport insgesamt haben und nicht ausschließlich und nur vom Fußball sprechen." Sollte es keine bundesweit einheitliche Lösung geben, verspricht Eisenmann für das Land Baden-Württemberg eine Gesamtlösung mit "Maß und Mitte." Der Fußball-Bundesligist SC Freiburg plant mit 500 Zuschauern pro Spiel. Das hält die Ministerin für eine realistische Obergrenze: "Das sind die Regeln in Baden-Württemberg für Veranstaltungen, nicht für Sport, sondern insgesamt."

Trotz Corona: relativ wenige Insolvenzen in BW

14:28 Uhr

Die Zahl der privaten Insolvenzen in Baden-Württemberg liegt trotz eines Anstiegs immer noch auf vergleichsweise niedrigem Niveau. Das hat der Informationsdienstleister Crifbürgel ermittel. In seinem "Schuldenbarometer" für das erste Halbjahr 2020 kommt Baden-Württemberg mit 35 Fällen je 100.000 Einwohner auf den zweitniedrigsten Wert hinter Bayern. Der bundesweite Durchschnitt lag bei 49 Privatinsolvenzen auf 100.000 Einwohner. Weil die private Verschuldung durch die Corona-Krise steige, werde die Zahl der privaten Insolvenzen in den kommenden Monaten bundesweit deutlich zunehmen, prognostizierte Crifbürgel. Das erste Halbjahr 2020 sah mit knapp 37.000 Privatinsolvenzen und einem Rückgang um 8,4 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres noch gut aus. Man gehe im laufenden Jahr von 85.000 und im kommenden Jahr jedoch von mehr als 100.000 privaten Insolvenzen bundesweit aus. Im vergangenen Jahr waren es knapp 87.000 gewesen - nach der Finanzkrise im Jahr 2010 sogar mehr als 139.000 Insolvenzen.

Corona-Fall bei Baufirma: Arbeiten an B29 verzögern sich

12:49 Uhr

Wegen eines Corona-Falls in einer Baufirma werden die Arbeiten an der B29 bei Weinstadt-Endersbach (Rems-Murr-Kreis) unterbrochen. Das hat das Landratsamt mitgeteilt. Vorübergehend soll die Baustelle so umgebaut werden, dass ab Montag wieder zwei Fahrspuren zur Verfügung stehen. Wann die neue Betonwand am Fahrbahnrand fertiggestellt werden kann, kann die Behörde noch nicht sagen.

Studie: Keine Zunahme psychischer Erkrankungen durch Corona

12:12 Uhr

Es gab durch die Corona-Krise nicht mehr Depressionen oder Angststörungen - sagt eine Studie des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit (ZI) in Mannheim. Die Forscher hatten dafür Mannheimer während des Lockdowns befragt.

Singen und Musizieren mit Blasinstrumenten wird in Schulen erlaubt

11:28 Uhr

Das Singen und das Musizieren mit Blasinstrumenten wird in Baden-Württemberg trotz der strengen Corona-Auflagen im neuen Schuljahr erlaubt. Musizieren im Unterricht sei unter bestimmten Voraussetzungen auch in geschlossenen Innenräumen wieder gestattet, teilte das Kultusministerium am Vormittag mit. Unter anderem müsse ein Mindestabstand von zwei Metern in alle Richtungen eingehalten werden. Außerdem wird empfohlen, dass zwischen Lehrern und Schülern eine durchsichtige Schutzwand installiert wird. Den Schulchören erteilte Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) hingegen zunächst eine Absage: Wegen der Dynamik des Infektionsgeschehens seien keine jahrgangsübergreifenden Angebote und Aktivitäten wie zum Beispiel Schulchöre und Schulorchester zugelassen.

Autobranche weiter in der Krise

11:17 Uhr

Der deutsche Automarkt ist im August wegen der Auswirkungen der Corona-Pandemie um 20 Prozent eingebrochen. Zahlen des Verbands der Automobilindustrie (VDA) zufolge wurden im vergangenen Monat 251.100 Pkw neu zugelassen. Damit ging die Zahl der Neuzulassungen im bisherigen Jahresverlauf um 29 Prozent auf knapp 1,8 Millionen Personenautos zurück. Nachdem das Auftragsniveau aus dem Inland im Juni und im Juli aufgrund von Nachholeffekten über den Vorjahreswerten lag, wurde im August das Auftragsniveau von 2019 um zehn Prozent unterschritten.

Regierung offen für vorübergehende Rückkehr von Heizstrahlern

10:58 Uhr

Aus der baden-württembergischen Landesregierung kommt Unterstützung für die Forderung von Gastwirten, in diesem Herbst wegen der Corona-Pandemie Heizstrahler zu erlauben. Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) sprach sich für unbürokratische und flexible Regelungen aus. Sie appellierte an die Kommunen, Heizpilze zumindest für ein Jahr ausnahmsweise für Gastronomen zuzulassen. Zurückhaltender reagierte Umweltminister Franz Untersteller (Grüne), der gegenüber dem SWR Heizpilze als "grundsätzlich schlecht für das Klima" bezeichnete. Aber viele Gastronomen könnten darauf angewiesen sein, um ihren Betrieb über die kalten Monate hinweg weiterführen zu können, so Untersteller weiter. Es empfahl, auch Alternativen wie Außenzelte oder die Nutzung von Biogas zu prüfen.

Infizierte Flüchtlinge werden verlegt

10:08 Uhr

Elf positiv auf das Coronavirus getestete Bewohner aus einer Hockenheimer Flüchtlingsunterkunft werden in die Schwetzinger Erstaufnahmeeinrichtung verlegt (beide Rhein-Neckar-Kreis). Dort kommen sie in Quarantäne. Unterdessen findet in Hockenheim die zweite Flächentestung der Bewohner statt. Sie werden mindestens bis zum Vorliegen der Testergebnisse unter Quarantäne gestellt.

Bonus soll auch für Pflegekräfte in Kliniken kommen

10:03 Uhr

Für Pflegekräfte mit besonderen Belastungen wegen der Corona-Krise soll nun auch in Kliniken eine Bonuszahlung kommen. Die gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) wollen 100 Millionen Euro bereitstellen, um Prämien bis zu 1.000 Euro zu ermöglichen. Das sieht ein gemeinsames Konzept des GKV-Spitzenverbands und der Deutschen Krankenhausgesellschaft vor. Demnach sollen die Kliniken festlegen, wer eine Prämie bekommt und in welcher Höhe - je nachdem, wie stark Pflegekräfte in der Behandlung von Corona-Kranken eingesetzt waren. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte die beiden Verbände aufgefordert, ein entsprechendes Konzept zu entwickeln. Hintergrund war breite Kritik daran, dass es bisher nur für die Altenpflege einen Bonus wegen besonderer Corona-Belastungen gibt. Der Bundestag hatte diese einmaligen Prämien von bis zu 1000 Euro im Mai beschlossen.

Ärztepräsident fordert Grippeimpfung für Erzieher und Lehrer

9:58 Uhr

Der Präsident der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt, fordert eine möglichst lückenlose Grippeimpfung für Erzieher und Lehrer. "Die Grippewelle darf nicht den Betrieb von Kitas und Schulen gefährden", sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Es sei deshalb wichtig, dass möglichst viele Kinder gegen Influenza geimpft werden. "Genauso wichtig ist aber auch der Schutz des Personals: Erzieher und Lehrer sollten so umfänglich wie möglich gegen Grippe geimpft werden." Nur so könne das gesamte Bildungssystem geschützt werden. Das für Impfstoffe zuständige Paul-Ehrlich-Institut trat unterdessen Befürchtungen entgegen, es könne in dieser Saison zu Engpässen beim Grippeimpfstoff kommen. Zuvor hatte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) geraten, sich impfen zu lassen.

Beschwerden: Ministerium bestätigt längere Wartezeit für Testergebnisse

9:38 Uhr

Nach der Kritik einiger Reiserückkehrer über lange Wartezeiten auf Testergebnisse hat das baden-württembergische Sozialministerium die Verzögerungen bestätigt. Hintergrund sind Beschwerden einiger Personen, die sich an der Teststationen an der A8 bei Dornstadt (Alb-Donau-Kreis) auf das Coronavirus haben testen lassen. Die Wartezeit von vier bis fünf Tagen begründete das Ministerium mit dem großen Andrang, der speziell an den Hauptreisetagen Freitag und Samstag geherrscht habe. In der Region Ostwürttemberg ist unterdessen eine weitere Teststelle in Betrieb gegangen: Die neue zentrale Corona-Teststelle des Ostalbkreises in Aalen ist am ersten Tag von 20 Menschen genutzt worden. Diese ist Montags bis Freitags von 18 bis 21 Uhr geöffnet, maximal 36 Personen können pro Tag dort getestet werden, so das Landratsamt. Sollte der Andrang steigen, werde das Testzentrum jedoch personell aufgerüstet.

DFB-Elf: Testreihe vor Spiel gegen Spanien

7:52 Uhr

Am Abend (Anstoß 20:45 Uhr) trifft die Deutsche Fußball-Nationalmannschaft in Stuttgart auf Spanien. Die Auftaktpartie der Nations League findet ohne Zuschauer statt. Weltmeister Toni Kroos von Real Madrid hat sich an die Beschränkungen durch die Pandemie "beinahe schon gewöhnt". Eigentlich hatte der DFB geplant, 500 Plätze für Pflegekräfte und Krisenhelfer vergeben. Die UEFA wollte aber eine einheitliche Regelung für alle ihre 55 Verbände, was die Aktion verhinderte. Unterdessen wurde gestern der von der UEFA verlangte zweite Corona-Test bei allen Spielern und Betreuern vorgenommen.

Teilöffnung des Breitenauer Sees erwartet

7:43 Uhr

Für den Breitenauer See bei Obersulm (Kreis Heilbronn) werden heute erste Lockerungen erwartet. Der See und die Wiesen waren Ende Juli komplett gesperrt worden, weil durch den großen Andrang an heißen Wochenenden die Abstandsregelungen nicht mehr eingehalten werden konnten. Am Mittag will der Heilbronner Landrat Detlef Piepenburg (parteilos) mitteilen, wie es vor Ort konkret weiter geht. Noch diese Woche sollten beispielsweise Wassersport und Angeln wieder erlaubt werden, sagte Piepenburg im Vorfeld. Baden aber bleibt vorerst wohl verboten und soll erst nach den Sommerferien wieder möglich sein. Kritiker hatten die Sperrung bemängelt und stattdessen ein anderes Sicherheitskonzept gefordert.

Beschaffung von Corona-Tests wird schwieriger

6:48 Uhr

Die Zahl der Corona-Tests ist in den vergangenen Wochen stark gestiegen. Nun melden erste Krankenhäuser in der Region Stuttgart Schwierigkeiten bei der Beschaffung von Tests. Diese seien auf dem Markt gerade nur schwierig zu bekommen, heißt es beispielsweise aus dem Stuttgarter Marienhospital. Kein Lieferant könne demnach ausreichende Mengen liefern. Am Tag werden dort rund 1.000 Abstrichtupfer benötigt. Auch die Göppinger Alb-Fils-Kliniken sowie das Klinikum Ludwigsburg bestätigten, dass die Beschaffung von Test-Kits zunehmend schwieriger wird. Das Klinikum Stuttgart sowie der Klinikverbund Südwest in Böblingen melden dagegen noch keine Engpässe. Nach Ende der Sommerferien Mitte September sollen laut eines Beschluss der Bundesländer mit der Bundesregiuerng nur noch Reiserückkehrer aus Risikogebieten getestet werden.

Landratsamt Calw sucht Kontaktpersonen

6:22 Uhr

Das Gesundheitsamt in Calw sucht Personen, die in den vergangenen Wochen Kontakt zu einer Gruppe von Hausierern aus Irland hatten. Sie hatten bei Haustürgeschäften im Raum Calw Werkzeug verkauft. Wie die Behörde mitteilte, wurde ein Mitglied der Gruppe positiv auf Corona getestet. Wer ohne Mund-Nasen-Schutz längeren Kontakt zu der Gruppe hatte, sollte sich für die Vereinbarung eines Corona-Test-Termins beim Gesundheitsamt Calw melden.

Kabinett will Umsetzung der aktualisierten Beschlüsse festzurren

6:11 Uhr

Das Corona-Kabinett unter der Leitung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will heute über die Umsetzung der Bund-Länder-Beschlüsse der vergangenen Woche beraten. Dabei war unter anderem verabredet worden, den Umgang mit Reiserückkehrern zu ändern. Wenn jemand bewusst in ein Corona-Risikogebiet reist, soll der Staat nicht mehr für den Verdienstausfall während der anschließenden Quarantäne aufkommen müssen. Außerdem soll die Teststrategie für diese Rückkehrer geändert werden: Sie sollen nicht mehr direkt nach der Ankunft, sondern frühestens nach fünf Tagen untersucht werden. So lange müssen sie mindestens in Quarantäne bleiben.

Donnerstag, 3. September 2020

Weitere Infos finden Sie hier:

Das Virus und die Folgen Archiv Live-Blog zum Coronavirus in Baden-Württemberg

Seit dem 10. März 2020 begleitet SWR Aktuell Baden-Württemberg für Sie die Lage im Land rund um das Coronavirus in einem Live-Blog. In unserem Archiv können Sie die Ereignisse multimedial nachverfolgen.

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