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Das Coronavirus bestimmt den Alltag der Menschen im Land. Im Live-Blog fassen wir die neuesten Entwicklungen rund um die Pandemie und die Lockerungen zusammen.

Das war der Freitag in Baden-Württemberg

Corona-Update für den Südwesten

21:26 Uhr

Baden-Württemberg will die Notbetreuung für Schüler auch in den Pfingstferien anbieten. Volkshochschulen, Sprachinstitute und kirchliche Bildungseinrichtungen nehmen wieder ihren Betrieb auf: Diese und weitere Meldungen aus Baden-Württemberg im Corona-Ticker.

Gericht lehnt Eilantrag ab: AfD-Demo in Stuttgart darf nicht stattfinden

20:56 Uhr

Eine von der Stadt Stuttgart untersagte Demonstration der AfD am Sonntag darf weiterhin nicht stattfinden. Das Verwaltungsgericht lehnte am Freitag einen Eilantrag des AfD-Landesverbandes gegen das Versammlungsverbot ab. Die Richter begründeten ihre Entscheidung mit einem "erheblichen Gewaltpotential" auf Seiten der Gegendemonstration, weswegen "körperliche Auseinandersetzungen mit Polizeibeamten in größerer Zahl zu erwarten seien". "Auseinandersetzungen solcher Art würden zu einem erheblichen Infektionsrisiko aller daran beteiligten Personen führen", heißt es in dem Beschluss. Dies würde den Maßnahmen, die zur Einschränkung des Coronavirus getroffen wurden, entgegenstehen. Trotzdem steht Stuttgarts Polizei erneut ein Wochenende mit zahlreichen Demonstrationen und Protestzügen bevor. Die meisten davon richten sich gegen die Coronavirus-Beschränkungen.

Corona-Ausfälle: Gastronomen sauer auf Versicherungen

20:16 Uhr

Unter den Gastronomen in Baden-Württemberg wächst der Unmut gegenüber den Versicherungskonzernen, weil diese die Schäden und Ausfälle durch die Corona-Krise nicht voll begleichen wollen.

2. Bundesliga: Sandhausen spielt vor Papp-Publikum

20:11 Uhr

Kreativität statt Krise: Timm Merten, Fanbeauftragter des SV Sandhausen, hat sich für die Anhänger seines Vereins etwas überlegt. Da das persönliche Erleben des Spiels im Stadion in diesen Corona-Zeiten nicht möglich ist, dürfen die Fans stattdessen ihr eigenes Double aus Pappe auf die Tribüne schicken.

Aktuell 1.838 Menschen infiziert in Baden-Württemberg

18:12 Uhr

Baden-Württemberg meldet weitere 98 nachweisliche Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums steigt die Gesamtzahl der gemeldeten Infizierten auf 34.310 an. Davon seien ungefähr 30.780 wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Derzeit sind geschätzt noch 1.838 Menschen in Baden-Württemberg aktuell mit SARS-CoV-2 infiziert. Durchschnittlich wurden über alle Landkreise hinweg in den letzten sieben Tagen 3,4 neue Fälle pro 100.000 Einwohner gemeldet. Somit liegt die Anzahl der Neuinfektionen der vergangenen sieben Tage in allen Landkreisen unter dem festgelegten kritischen Wert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Acht weitere Menschen sind indes im Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Die Zahl der Toten steigt damit auf insgesamt 1.692. Die Reproduktionszahl liegt laut Robert-Koch-Institut derzeit wie am Vortag bei R = 0,57.

Weingarten: Mehrere Tausend verfolgen Blutritt übers Internet

17:52 Uhr

Der traditionsreiche Blutritt in Weingarten hat wegen der Corona-Pandemie erstmals seit Jahrzehnten nur in sehr verkürzter und verkleinerter Form stattgefunden. Für alle Interessierten gab es eine Online-Übertragung.

Im Elsass proben Hunde, Coronaviren zu erschnüffeln

17:13 Uhr

Der ausgeprägte Geruchssinn von Hunden könnten bald bei der Entdeckung von Covid-19-Viren zum Einsatz kommen. Im Elsass laufen dazu erste Experimente und Tier-Trainings. Die Versuche basieren auf der Annahme, dass die Coronavirus-Atemwegserkrankung möglicherweise einen Geruch hat, den  Hundenasen wittern können. Die elsässischen Forscher vermuten dabei den stärksten Corona-Geruch in Gesichtsmasken.

Sport im Freien: Das ist in Baden-Württemberg möglich

16:27 Uhr

Es gibt wieder mehr Möglichkeiten, sich unter bestimmten Auflagen sportlich zu betätigen. Vor allem Sportarten im Freien sind häufig möglich. Reporterin Lea Wagner hat ausprobiert, unter welchen Bedingungen man in Corona-Zeiten wieder Klettern, Beachvolleyball spielen oder Rudern kann.

Zahlreiche Demonstrationen in Stuttgart geplant

15:30 Uhr

Stuttgarts Polizei steht erneut ein Wochenende mit zahlreichen Demonstrationen und Protestzügen bevor. Die meisten davon richten sich nach Angaben der Stadt gegen die Coronavirus-Beschränkungen und dürften kleiner ausfallen als zuvor. Bis jetzt seien neun Veranstaltungen genehmigt worden. Unklar ist bislang, ob auch eine von der Stadt untersagte Demonstration der AfD am Sonntag stattfinden darf oder nicht. Es sei ein Widerspruch gegen das Verbot eingegangen, sagte eine Sprecherin der Stadt. Bereits am Freitagabend möchte die "Initiative Querdenken 711" den Anfang mit einem Fahrradaufzug aus der Innenstadt auf den Cannstatter Wasen machen. Angemeldet sind nach Angaben der Stadt rund 500 Teilnehmer. Am Samstag ist eine weitere Demonstration unter dem Motto "Wir stehen auf für unser Recht. Weg mit allen Beschränkungen" geplant. Es sind ebenfalls rund 500 Teilnehmer angemeldet. Veranstaltet werden der Protestzug und die Abschlusskundgebung auf dem Cannstatter Wasen vom parteilosen Landtagsabgeordneten Heinrich Fiechtner. Auch der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), mehrere Privatpersonen, eine kirchliche Gruppe und Greenpeace wollen am Samstag demonstrieren.

Innenminister Strobl warnt vor Corona-Betrügern

15:20 Uhr

Betrüger satteln in der Corona-Krise um. Innenminister Thomas Strobl (CDU) warnte in Stuttgart vor betrügerischen Internetseiten und Fälschungen von Produkten, etwa von Schutzmasken. "Etliche Kriminelle haben schnell reagiert und ihre Maschen entsprechend angepasst", sagte Strobl. Wie ein Sprecher erläuterte, werden im Internet zum Teil Produkte zum Kauf angeboten, die nicht geliefert werden oder die erhebliche Mängel aufweisen.

Corona-Fälle in Landeserstaufnahmeeinrichtung deutlich reduziert

14:55 Uhr

Nur noch sieben Flüchtlinge sind in der Landeserstaufnahmeeinrichtung (LEA) Ellwangen in Corona-Isolation - und das auch nur noch wenige Tage. Voraussichtlich ab kommendem Mittwoch gebe es dann offiziell keine Corona-Fälle mehr in der LEA, sagte eine Sprecherin des Landratsamtes im Ostalbkreis. 410 weitere Flüchtlinge seien in der Vergangenheit bereits aus der Isolation entlassen worden. In der Landeserstaufnahmeeinrichtung war über mehrere Wochen eine Ausgangssperre für Bewohner verhängt worden - unabhängig davon, ob sie positiv oder negativ auf das Coronavirus getestet wurden. Zwischenzeitlich waren in der Einrichtung nach Angaben des Regierungspräsidiums mehr als zwei Drittel der Bewohner positiv getestet. Drei von ihnen wurden stationär behandelt, allerdings keiner intensivmedizinisch.

Vorstand des Mieterbundes fordert Schonfrist für Mieter zu verlängern

12:31 Uhr

Wer wegen der Corona-Krise seine Miete nicht bezahlen kann, darf bis Ende Juni nicht gekündigt werden - der Deutsche Mieterbund fordert, diese für drei Monate geltende Regelung um drei weitere Monate zu verlängern. "Ich denke, die Bundesregierung ist davon ausgegangen, dass die Corona-Krise eine kurze Krise ist. Inzwischen wissen wir, es wird eine längere Krise sein," sagte der Vorsitzende Rolf Gaßmann dem SWR. Viele Mieter, etwa in Stuttgart, hätten bisher offenbar ihre Ersparnisse eingesetzt, um die Miete weiter zu bezahlen, so Gaßmann, der auch Vorsitzender des Mietervereins Stuttgart ist. "Wir befürchten, dass erst in den nächsten Monaten, wenn der Notgroschen der Menschen aufgebraucht ist, sie anderweitig Hilfe benötigen und ihre Miete nicht mehr bezahlen können." Gaßmann wies darauf hin, dass auch Vermieter in finanzielle Schwierigkeiten kommen könnten, wenn Mietzahlungen ausfallen.

Corona-Update für den Südwesten

12:27 Uhr

Ein Brückentag in Corona-Zeiten mit deutlichen Lockerungen: Die Camping-Branche erlebt einen Run, Sehenswürdigkeiten wie die Geierlay-Brücke sind wieder offen - und doch ist alles irgendwie anders. Mehr in unserem Corona-Update:

Weniger Kirchensteuern: Landeskirchen drohen wegen Corona hohe Mindereinnahmen

12:02 Uhr

Die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise treffen auch die Kirchen. Die Kirchensteuer geht zurück, die Kollekte bricht weitgehend weg. Die Landeskirchen in Baden-Württemberg sind davon besonders betroffen:

Straßburg und Kehl: Tram fährt zu Testzwecken wieder über die Grenze

11:32 Uhr

Nach zehn Wochen Stillstand fährt die Straßenbahn seit dem Vormittag erstmals wieder vom französischen Straßburg nach Kehl (Ortenaukreis). Es sind allerdings nur Testfahrten. Die Straßburger Verkehrsgesellschaft will prüfen, ob die technischen Anlagen nach dem langen Stillstand noch funktionieren. Im März wurde der grenzüberschreitende Straßenbahnverkehr zwischen Straßburg und Kehl wegen der Corona-Pandemie eingestellt. Wann die Tram wieder Menschen über den Rhein fährt, steht noch nicht fest. Bisher gibt es keine Genehmigung der Behörden.

Regierungspräsidien übernehmen Bearbeitung von Entschädigungsanträgen

11:10 Uhr

Laut einer Mitteilung des Sozialministeriums haben die Regierungspräsidien in Baden-Württemberg die Zuständigkeit für die Bearbeitung von Entschädigungsanträgen nach dem Infektionsschutzgesetz übernommen. Demnach können Anträge über eine Online-Plattform gestellt werden. Grund für die Übernahme sei eine Entlastung der Gesundheitsämter, die vorher zuständig waren. Anspruch auf Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz haben demnach Arbeitnehmer, Selbständige und Freiberufler, die im Einzelfall von einer behördlich angeordneten Quarantäne oder einem Tätigkeitsverbot betroffen sind. Anspruchsberechtigt seien zudem berufstätige Eltern, die durch die Betreuung ihrer Kinder aufgrund einer Schul- oder Kitaschließung nicht arbeiten können und deshalb einen Verdienstausfall haben.

Volkshochschulen dürfen wieder Kurse anbieten

11:08 Uhr

Volkshochschulen, Sprach- und Nachhilfeinstitute sowie kirchliche Bildungseinrichtungen dürfen ihren Betrieb wieder aufnehmen. Die Corona-Krise habe die Träger der allgemeinen Weiterbildung vor größte Herausforderungen gestellt, sagte Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) in Stuttgart laut einer Mitteilung. Sie dürften nun von Montag an unter Einhaltung der geltenden Hygiene- und Abstandsregeln wieder öffnen. In der aktuellen Situation stünden die Einrichtungen vor neuen Aufgaben.

"Lyriktelefon" in der Corona-Krise soll kulturelle Lücke füllen

10:39 Uhr

Mit einem "Lyriktelefon" und zitierten Gedichten berühmter Literaten wollen das Deutsche Literaturarchiv Marbach und das Schauspiel Stuttgart eine kulturelle Lücke in der Corona-Krise füllen. Vom kommenden Montag an werden Gedichte auf Bestellung am Telefon oder ganz persönlich gelesen, wie die beiden Veranstalter ankündigten. Nach einer kostenlosen Online-Buchung rufen Schauspieler am Nachmittag zum vereinbarten Zeitpunkt an und lesen Werke vor, zum Start der Aktion zunächst Gedichte von Friedrich Hölderlin und der Nobelpreisträgerin Nelly Sachs.

Hauk: Heimische Lebensmittel an Bedeutung gewonnen

10:25 Uhr

Die Landwirtschaft in Baden-Württemberg hat nach Einschätzung von Agrarminister Peter Hauk (CDU) durch die Corona-Krise bei Verbrauchern an Bedeutung gewonnen. Heimische Lebensmittel und Produzenten stünden wieder mehr im Fokus, sagte der Minister in Neuried (Ortenaukreis). Landwirte garantierten in der Krise die Lebensmittelversorgung. "Unsere Bauern im Land sorgen täglich für unsere Ernährung, das wird den Verbrauchern gerade in diesen Tagen immer stärker bewusst", sagte Hauk. Davon profitiere die Landwirtschaft. Hauk rief Verbraucher dazu auf, regionale Produkte zu kaufen und die heimische Landwirtschaft zu unterstützen.

Notbetreuung von Kindern auch in den Pfingstferien

10:21 Uhr

Baden-Württemberg will die Notbetreuung für Kinder an Schulen auch in den Pfingstferien anbieten. Das teilte Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) in Stuttgart mit. Sie sei sich sehr bewusst, was die Schulleiter und die Lehrkräfte in den zurückliegenden Wochen alles geleistet hätten und sei ihnen "sehr dankbar". Die Betreuung wird von den Schulen freiwillig angeboten. Die Pfingstferien starten am 2. Juni und dauern zwei Wochen.

Handwerk mahnt Vorhalten von Reserven bei neuem Corona-Hilfspaket an

10:05 Uhr

Der Handwerkstag fordert bei der Ausgestaltung des zweiten Corona-Hilfspakets, dass Gelder auch für Betriebe zur Verfügung stehen, die erst später von den Folgen der Krise betroffen sind. "Wichtig ist, dass die Landesregierung noch Reserven für die Unterstützung von Betrieben vorhält, die die Auswirkungen der Corona-Krise erst in einigen Monaten verstärkt zu spüren bekommen", sagte Landeshandwerkspräsident Rainer Reichhold in Stuttgart. Besonders im Bau- und Ausbaubereich werde zwar derzeit noch häufig ungehindert weitergearbeitet und Aufträge abgearbeitet. Die Entwicklung in den kommenden Monaten sei aber völlig unklar. Viele Betriebe stehen nach Angaben des Handwerkstags angesichts der Krise vor einem Berg aufgelaufener Verbindlichkeiten. Reichhold mahnte eine Lösung für die Tilgung der gestundeten Zahlungen an.

Stuttgart: Verkehrsausschuss zieht Corona-Bilanz

9:29 Uhr

Die Fahrgastzahlen der S-Bahn Stuttgart sind im März und April um 80 Prozent gesunken, so die Bilanz des Verkehrsausschusses des Verbands Region Stuttgart. Wie der Verband mitteilte, lagen die Zahlen auch Ende April noch deutlich unter den bisherigen Werten. Derzeit zeichne sich eine langsame Steigerung ab. Den Angaben zufolge erbrachte die S-Bahn im März und April 80 Prozent ihrer Soll-Leistung. Vom 19. Juni an gilt wieder das volle Fahrplanangebot.

Coronazeiten: Ruhiger Vatertag in Heilbronn-Franken

8:00 Uhr

In der Region Heilbronn-Franken sei es am Donnerstag überwiegend ruhig gewesen, heißt es bei der Polizei. Die meisten Menschen hätten das sonnige Wetter genutzt, meist mit der Familie. Typische Vatertagswanderungen waren demnach eher selten. In Heilbronn gab es allerdings einen Schwerverletzten bei einem Streit.

"Fall Christoph Sonntag": FDP fordert Lucha wegen Corona nicht zu Rücktritt auf

7:25 Uhr

Die Landes-FDP fordere den Sozialminister nur deswegen nicht zum Rücktritt auf, weil er in der Corona-Krise gebraucht werde, so die Argumentation der Partei. Das Land benötige in der Corona-Pandemie einen handlungsfähigen Sozialminister, sagte der FDP-Fraktionsvorsitzende, Hans-Ulrich Rülke. Er sehe in Lucha allerdings einen "Minister auf Abruf". Sein Fehlverhalten stehe fest - auch ohne Untersuchungsausschuss. Der Minister hatte sich zweimal mit dem Kabarettisten Christoph Sonntag zum Abendessen getroffen, das von Sonntag bezahlt worden war. Beide Abendessen fielen in einen Zeitraum, in dem sich Sonntag um eine Verlängerung eines Jugendprojekts des gemeinnützigen Unternehmens "Stiphtung Christoph Sonntag" bemüht hatte.

Positive Bilanz des ersten Corona-Hilfspakets

7:15 Uhr

Das erste Corona-Hilfspaket der baden-württembergischen Landesregierung kam in den Regionen Neckar-Alb und Nordschwarzwald gut an. Vor allem bei den Industrie- und Handelskammern, aber auch bei den Handwerkskammern der Region gingen tausende Anträge ein. Mehr als 20.000 waren es beispielsweise bei der IHK Reutlingen, knapp 18.000 bei der IHK Nordschwarzwald. Die Handwerkskammer Reutlingen hat 5.700 Anträge bearbeitet. Fast zwei Drittel davon wurden positiv beschieden und an die L-Bank weitergeleitet. Nach Angaben der IHK Reutlingen haben die meisten Betriebe auch schnell Geld bekommen, um finanzielle Engpässe überbrücken zu können. Sie zieht ein positives Fazit: Das Hilfspaket habe vor allem kleinen Unternehmen sehr geholfen. Am vergangenen Dienstag hatte die Haushaltskommission des Landes ein zweites Corona-Hilfspaket für die Wirtschaft beschlossen.

Frauenärzte: Schwangerschaft während Corona-Pandemie unproblematisch

7:05 Uhr

Der Berufsverband der Frauenärzte in Baden-Württemberg sieht keinen Grund dazu, von Schwangerschaften während der Corona-Pandemie abzuraten. Noch wisse man wenig über die Auswirkungen des Virus während der Schwangerschaft - bisher gebe es aber keine beunruhigenden Hinweise, sagte der Vorsitzende des Verbands, Markus Haist. Er könne deshalb auch nicht von einer Schwangerschaft abraten. Auch die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe sieht zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine Gefährdung durch das neuartige Coronavirus besonders für Schwangere. "Es wird erwartet, dass die große Mehrheit der schwangeren Frauen nur leichte oder mittelschwere Symptome, ähnlich einer Erkältung beziehungsweise Grippe aufweist", heißt es in einer Erklärung.

Blutritt von Weingarten vor allem im Internet zu sehen

7:00 Uhr

Eine Art Miniaturversion des traditionellen Blutritts können Zuschauer am Freitag im Internet verfolgen. Nach Angaben der Stadt Weingarten (Kreis Ravensburg) wird die Heilig-Blut-Reliquie auf dem abgesperrten Vorplatz der Basilika an Dekan Ekkehard Schmid übergeben - und das Geschehen live auf der Plattform Youtube übertragen. Im Anschluss soll ein Festgottesdienst mit nur wenigen zugelassenen Feiernden gezeigt werden. Der Blutritt in Weingarten ist nach Angaben der Stadt Europas größte Reiterprozession. Am Freitag nach Christi Himmelfahrt treffen sich dabei jährlich rund 2.000 Reiter, 4.000 Musiker und Zehntausende Pilger. Wegen des Coronavirus war die Großveranstaltung in der ursprünglichen Form aber bereits im März abgesagt worden.

Freitag, 22.5.2020

Weitere Infos finden Sie hier:

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