Blumen und Kerzen liegen vor der Schule in Offenburg, an der ein Schüler erschossen wurde.

Nachrichten für Baden-Württemberg

BW-Newsticker am Dienstagmorgen: Neue Details zur Tötung an Offenburger Schule, Warnung vor Kürzung bei Freiwilligendiensten

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Simon Ukena
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Kurz und informativ - das Wichtigste für den Morgen und den Tag. Aktuelle Nachrichten für Baden-Württemberg live in unserem SWR Aktuell Newsticker, heute von Simon Ukena.

Auf Wiedersehen

Das war es für heute mit dem Newsticker. Morgen früh ist Johannes Böhler für euch da.

Bis dahin findet ihr alle Nachrichten für Baden-Württemberg wie gewohnt auf SWRAktuell.de/bw, in der SWR Aktuell App, in unserem Newsletter am Morgen, bei Instagram, Facebook und X, früher Twitter, und natürlich auch im Radio und TV.

Zoll entdeckt Ringe in Teddybär-Füllung

Zollbeamte haben in einem Paket zwei Ringe im Füllmaterial eines Teddybären entdeckt. Wie das Hauptzollamt Heilbronn heute mitteilte, hatte die 48-jährige Empfängerin das Paket ihrer Schwester aus Thailand als steuerfreie Geschenksendung deklariert. Allerdings fanden die Beamten den Angaben nach Ende Oktober bei den Ringen auch ein Zertifikat, das einem der Ringe einen vierstelligen Wert zuschrieb. Ein Sachverständiger soll nun den genauen Wert beider Schmuckstücke ermitteln. Neben nicht zu beanstandenden Gegenständen wie Kaffee und Spielzeug befanden sich in dem Paket laut Zoll außerdem Medikamente. Das Regierungspräsidium als zuständige Behörde müsse nun klären, ob diese in Deutschland zulässig sind. Die 48-Jährige müsse mit einer Zahlung von mehreren Hundert Euro für Einfuhrabgaben und möglichen weiteren rechtlichen Schritten rechnen.

Leiche bei Remshalden in Rems gefunden

Aus der Rems ist ein toter Mann geborgen worden. Ein Passant entdeckte den leblosen Körper am Montagnachmittag am Flussufer in Remshalden im Rems-Murr-Kreis und alarmierte die Rettung, wie die Polizei heute mitteile. Die Leiche konnte allerdings erst mehrere Kilometer weiter flussabwärts, in der Gemeinde Weinstadt, aus dem Wasser geborgen werden. Beim Verstorbenen handelt es sich laut Polizei um einen älteren Mann. Die Ermittler gehen zum jetzigen Zeitpunkt nicht von einem Verbrechen aus, vielmehr sei ein Unfall wahrscheinlich.

Hunderte Autoreifen illegal entsorgt

In Waiblingen (Rems-Murr-Kreis) wurden am Wochenende rund 400 Autoreifen am Ende eines Feldweges entdeckt - zwei große Haufen bildeten die Reifen mitten in der Feldmark. Laut Polizei hat hier wohl jemand seinen gewerblichen Müll entsorgt. Die meisten der Autoreifen seien abgefahren, aber etliche seien fabrikneu, sogar noch mit Etikett versehen. Noch hat die Polizei keine Anhaltspunkte, wer die Reifen hier abgeladen haben könnte. Ein Unternehmen, das sie nun wegbringen soll, sei bereits beauftragt worden. Auch in Stuttgart-Mühlhausen wurden offenbar in einem Waldstück geschätzt hunderte Autoreifen entsorgt. Anwohnerinnen und Anwohner fanden am Freitag drei Berge und meldeten sie der Polizei. Ob ein Zusammenhang besteht, werde derzeit geprüft, hieß es auf Anfrage. Das Ganze ist übrigens keine Straftat - illegal Müll abzuladen gilt als Ordnungswidrigkeit, sagte ein Polizeisprecher.

Etwa 400 Autoreifen sind am Wochenende auf dem Feld bei Waiblingen gefunden worden.
Etwa 400 Autoreifen sind am Wochenende auf dem Feld bei Waiblingen (Rems-Murr-Kreis) gefunden worden.

DUH zieht gegen Mercedes-Benz vor Bundesgerichtshof

Im Rechtsstreit um eine klimagerechte Ausrichtung des Autobauers Mercedes-Benz will die Deutsche Umwelthilfe (DUH) vor den Bundesgerichtshof ziehen. "Vor zwei Jahren versprach Vorstandschef Källenius auf der Weltklimakonferenz, bis 2030 vollständig auf reine Elektro-Pkw umsteigen zu können", sagte DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch heute. "Tatsächlich setzt Mercedes weiter auf den Verkauf von Verbrenner-Pkw, mit denen sie hohe Profite erzielen." Mit der Klage vor dem BGH wolle man den Konzern nun zum Einlenken zwingen. Die DUH will unter anderem, dass der Dax-Konzern ab November 2030 keine herkömmlichen Verbrenner mehr verkaufen darf. Der Verband begründet seine Forderung mit dem Pariser Klimaschutzabkommen und dem Klimaschutzgesetz.

Diskussion über HPV-Impfung bei Instagram

Das Interesse an der Impfung gegen krebserregende Humane Papillomviren (HPV) ist in Baden-Württemberg stark zurückgegangen - gestern haben wir darüber berichtet. Auf Instagram wird unter unserem Beitrag dazu auch diskutiert. "Höre ehrlich gesagt zum ersten Mal davon", schreiben manche. Andere schreiben, dass vor 20 Jahren bei ihren Kindern noch von der Impfung abgeraten wurde. Eine Nutzerin schreibt, dass sie sich zu spät über die Impfung informiert fühlt. "Jetzt ist es mir aktuell zu teuer als Studentin", schreibt sie weiter.

Habt ihr schon einmal von der HPV-Impfung gehört? Seid ihr dagegen geimpft? Diskutiert mit:

Frist für EM-Ticketverlosung geht zu Ende

Die erste Phase für Tickets für die Fußball-EM nächstes Jahr in Deutschland endet. Alle, die sich für ein EM-Ticket beworben haben, bekommen heute eine Info per Mail, ob es geklappt hat. Falls ihr Pech hattet, kein Problem. Es soll bald noch eine weitere Verlosung geben. 1,2 Millionen Tickets stehen laut UEFA zur Verfügung, bis Ende Oktober gab es schon mehr als 20 Millionen Anfragen.

Viele junge Menschen ohne Ausbildung

Viele junge Menschen in Baden-Württemberg haben keine abgeschlossene Ausbildung. Im vergangenen Jahr waren 379.000 Menschen zwischen 20 und 35 Jahren ungelernt. Das Land will nun gegensteuern und dafür im nächsten Jahr rund 400.000 Euro zusätzlich in die Ausbildungsvermittlung investieren. Ungelernte in Beschäftigung trügen ein höheres Risiko, arbeitslos zu werden, erläuterte das Wirtschaftsministerium. Mehr dazu:

Baden-Württemberg

Statistisches Landesamt liefert neue Zahlen - Politik will gegensteuern Jeder sechste junge Erwachsene in BW hat keine Ausbildung

Fast 380.000 junge Erwachsene im Land haben keine Ausbildung beendet. Das Wirtschaftsministerium will die Ausbildungsvermittlung stärker fördern.

SWR1 Baden-Württemberg SWR1 Baden-Württemberg

Nach Einsturz im Heilbronner Heizkraftwerk: Arbeiten gehen voran

Anfang des Jahres war es im Kesselhaus des Heilbronner Kohlekraftwerks der Energie Baden-Württemberg (EnBW) zu einem Einsturz gekommen. Seither laufen die Sanierungsarbeiten am beschädigten Block 7. Sie seien mittlerweile ein gutes Stück vorangekommen, teilte jetzt die EnBW mit. Man gehe davon aus, dass die Anlage im April kommenden Jahres wieder Strom und Fernwärme produzieren kann. In den Rauchgaskanälen hatte sich Asche abgelagert und das führte zu einer statischen Überlastung der Anlage. Teile der Kanäle hätten sich gelöst und seien nach unten abgesackt. Lange konnte im Block 7 aufgrund der unsicheren Situation nicht frei gearbeitet werden, weshalb das Bauwerk erst statisch gesichert werden musste. Zusätzliche Maßnahmen sollen jetzt dafür sorgen, damit sich so ein Vorfall nicht wiederholen kann.

Wohin kommt das neue Krankenhaus im Kreis Konstanz?

Wo wird das neue 400 Millionen Euro teure Krankenhaus im Kreis Konstanz gebaut? Heute Mittag gibt die Grundstückskommission ihre Empfehlung ab. Die Städte Singen und Radolfzell haben sich mit fünf Grundstücken darum beworben, Standort für das neue Krankenhaus zu werden. Über die Empfehlung der Kommission will noch in diesem Jahr der Kreistag entscheiden.

Konstanz

Empfehlung der Grundstückskommission Neues Krankenhaus im Kreis Konstanz soll in Singen gebaut werden

Das neue Krankenhaus im Landkreis Konstanz soll in Singen Nord gebaut werden. Das empfiehlt die Grundstückskommission. Zur Auswahl standen mehrere Grundstücke in Radolfzell und Singen.

SWR4 BW am Morgen SWR4 Baden-Württemberg

Die Lage auf den Straßen in BW

Heute Morgen sieht es ein bisschen besser aus als gestern auf den Straßen. Trotzdem gibt es natürlich wieder einiges an Berufsverkehr, immerhin aber keine riesigen Unfälle im Moment. Geduld ist wie immer auf den Straßen stadteinwärts nach Stuttgart gefragt, etwa auf der B10 von Esslingen kommend oder auf der anderen Seite bei Zuffenhausen.

Ob es auf eurer Strecke klemmt erfahrt ihr jederzeit in der SWR Aktuell App und hier:

Corona-Hilfen: Knapp ein Viertel der Unternehmen bekam zu viel

Fast jedes vierte Unternehmen in Deutschland, das in der Pandemie staatliche Hilfen bekam, muss einen Teil davon zurückzahlen. Das berichtet die Deutsche Presse-Agentur (dpa) unter Berufung auf eine vorläufige Bilanz des Wirtschaftsministeriums. Unternehmen, die Corona-Hilfen erhalten haben, müssen bis spätestens Ende März nächstes Jahr eine Schlussabrechnung einreichen. Knapp 340.000 Abrechnungen sind laut dpa bereits beim Wirtschaftsministerium eingegangen und eine Stichprobe zeige, dass fast ein Viertel der Unternehmen zu viel Corona-Hilfen bekommen hat. Zum Beispiel weil der Umsatz letztendlich gar nicht so stark zurückgegangen ist, wie vom Unternehmen befürchtet. In so einem Fall müssen die Unternehmen die Überbrückungshilfen teilweise zurückzahlen. Auf der anderen Seite hätten aber etwa 40 Prozent der Betriebe zu wenig Corona-Hilfe bekommen und erhielten nun eine Nachzahlung vom Bund. Nach Angaben des Wirtschaftsministeriums wurden in der Pandemie insgesamt mehr als 76 Milliarden Euro an Unternehmen ausgezahlt.

Strom- und Gaspreise sinken im Dezember und im neuen Jahr

Für zahlreiche Haushalte in der Grundversorgung sinken im Dezember und Januar die Strom- und Gaspreise. Für die beiden Monate seien bisher 83 Strompreissenkungen um durchschnittlich 12 Prozent angekündigt worden, berichtete das Vergleichsportal Verivox mit Sitz in Heidelberg heute. Fünf Versorger hätten allerdings auch Erhöhungen angekündigt, im Schnitt um 2 Prozent. Daraus ergibt sich laut Verivox ein künftiger Durchschnittspreis in der örtlichen Grundversorgung von gut 46 Cent je Kilowattstunde. Zum Vergleich: Die Strompreisbremse, die nach dem Willen der Bundesregierung noch bis Ende April wirken soll, deckelt den Preis bei 40 Cent. Das Vergleichsportal wies darauf hin, dass in alternativen Tarifen Strom derzeit ab 27 Cent je Kilowattstunde zu haben sei. Wie viele Haushalte genau von den Preisänderungen betroffen sind, ist nur näherungsweise zu ermitteln. So befinden sich in den von den Strompreissenkungen betroffenen Gebieten laut Verivox rund 4,7 Millionen Haushalte. 2021 befanden sich laut Bundesnetzagentur im Bundesschnitt 24 Prozent aller Haushalte in einem Strom-Grundversorgungstarif. Neuere Daten liegen noch nicht vor.

Schulbus bei Bad Waldsee verunglückt

Bei einem Schulbus-Unfall bei Bad Waldsee im Kreis Ravensburg sind gestern zehn Menschen verletzt worden. Der Bus war von der Straße abgekommen und in einen Abwassergraben geraten. Die Polizei geht derzeit von einem Fahrfehler des 52-jährigen Busfahrers aus.

Bad Waldsee

Fahrfehler des Busfahrers Zehn Verletzte: Schulbus bei Bad Waldsee verunglückt

Der Unfall eines Schulbusses am Montag bei Bad Waldsee im Kreis Ravensburg ist auf Unaufmerksamkeit und einen Fahrfehler des Busfahrers zurückzuführen. Das teilte die Polizei mit. Bei den Unfall waren zehn Menschen verletzt worden.

SWR4 am Nachmittag SWR4

Mehr als 100.000 Unterschriften für G9-Gymnasien gesammelt

Die Elterninitiative für eine flächendeckende Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium hat mehr als 100.000 Unterschriften für einen entsprechenden Volksantrag gesammelt. Bis Ende der Einreichungsfrist seien innerhalb eines Jahres insgesamt 106.950 vom Amt bescheinigte Formblätter abgegeben worden, teilten die Initiatorinnen und Initiatoren gestern mit. Bereits Ende Oktober hatten sie fast 78.000 Unterschriften an Landtagspräsidentin Muhterem Aras (Grüne) übergeben. Nun folgten die restlichen Unterschriften. "Kein Volksantrag zuvor in Baden-Württemberg erreichte solch eine überwältigende Zustimmung", heißt es in der entsprechenden Mitteilung.

Baden-Württemberg

Schule in Baden-Württemberg Mehr als 100.000 Stimmen für G9-Initiative gesammelt

Deutliches Zeichen gegen das achtjährige Gymnasium: Die Initiative "G9 jetzt!" hat 106.950 Unterschriften gesammelt - mehr als doppelt so viele wie benötigt.

Mutmaßlicher Femizid in Bonndorf kommt vor Gericht

Vor dem Landgericht Waldshut-Tiengen wird gegen einen Mann verhandelt, der im Sommer in Bonndorf seine Ehefrau getötet haben soll. Die Frau hatte sich von ihrem Mann getrennt und kurz vor der Tat bei Gericht ein Kontaktverbot gegen ihn beantragt. Sie sei schutzlos gewesen und habe nicht mehr mit einem Angriff gerechnet, so die Staatsanwaltschaft. Der Mann habe die Frau als seinen Besitz betrachtet und die Trennung nicht akzeptieren wollen.

Waldshut

Femizidprozess am Landgericht Waldshut Hohe Haftstrafen für mutmasslichen Mörder gefordert

Vor dem Landgericht Waldshut-Tiengen wird gegen einen Mann verhandelt, der seine Ehefrau getötet haben soll. Das Mordmotiv: Besitzansprüche nach der Trennung.

SWR Aktuell Baden-Württemberg SWR BW

Leichte Schäden durch Regen und Wind

Regen und kräftiger Wind haben in der vergangenen Nacht im Nordschwarzwald vereinzelt Schäden angerichtet, meist aber nur geringe. Laut Polizei sind in den Kreisen Freudenstadt und Calw Bäume umgestürzt, unter anderem in Alpirsbach, Seewald und Haiterbach. In Oberreichenbach musste Geröll beseitigt werden, das auf die B296 gerutscht war. In Freudenstadt wurde eine Straße kurzzeitig überflutet. Auch in den Kreisen Tuttlingen und Schwarzwald-Baar rückte nach Polizeiangaben die Feuerwehr aus, etwa weil Keller vollgelaufen waren.

Zeugenbefragung des Freiburger Polizeipräsidenten abgebrochen

Wegen angeblicher Erinnerungslücken des Zeugen hat der Untersuchungsausschuss des baden-württembergischen Landtags zur Polizeiaffäre gestern die Befragung des Freiburger Polizeipräsidenten Franz Semling abgebrochen. Die Abgeordneten aller Fraktionen kritisierten in ungewohnter Deutlichkeit die massiven Gedächtnisschwierigkeiten des Zeugen.

Baden-Württemberg

Untersuchungsausschuss zur Polizeiaffäre Erinnerungslücken: Zeugenbefragung von Freiburger Polizeipräsident abgebrochen

Im BW-Landtag sorgt die Polizeiaffäre für erhitzte Gemüter: Der Untersuchungsausschuss hat die Zeugenbefragung des Freiburger Polizeipräsidenten Semling unter Protest abgebrochen.

SWR1 Baden-Württemberg SWR1 Baden-Württemberg

Einzelne Straßen nach Dauerregen überflutet

In Südbaden sind bei dem heftigen Regen in der Nacht vereinzelt Straßen überflutet worden und sind deshalb gesperrt. Laut Polizeipräsidium Freiburg ist unter anderem die Umgehungsstraße von Kirchzarten im Dreisamtal betroffen. Bei Waldkirch hat es einen kleineren Erdrutsch gegeben. Die Dreisamuferwege in Freiburg wurden gesperrt. Ein Polizeisprecher sagte dem SWR, es sei noch nicht dramatisch, man müsse abwarten, wie sich das Ganze entwickle.

Ob eure Strecke betroffen ist, erfahrt ihr hier:

Das Wetter in BW: Es bleibt nass

Es hat geregnet und es wird auch heute und in den kommenden Tagen weiterregnen. Im Schwarzwald warnte der Wetterdienst vor ergiebigem Dauerregen. Verbreitet soll es laut Sprecher bis zu 85 Liter pro Quadratmeter geben. Auch in Teilen des Allgäus warnte der Wetterdienst vor Dauerregen. Dort könne es bis Mittwochmittag bis zu 100 Liter pro Quadratmeter geben. Passt auf, es kann auch zu Überschwemmungen kommen! Die Temperaturen liegen zwischen 9 bis 15 Grad.

Mehr zum Wetter heute im Beitrag von SWR Aktuell gestern Abend:

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Das wird heute wichtig

Nach den tödlichen Schüssen auf einen Schüler in Offenburg wollen Polizei und Staatsanwaltschaft heute bei einer Pressekonferenz weitere Einzelheiten bekannt geben.

Der Prozess gegen einen verbeamteten Lehrer, der mit der Letzten Generation in Freiburg protestiert hat, soll heute beginnen. Er wurde zuvor mehrmals verschoben.

Die einzige jüdische Schule in Baden-Württemberg, die JGS in Stuttgart, feiert heute ihr 15-jähriges Bestehen. Laut der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württembergs (IRGW) soll die Schule heute einen neuen Namen bekommen.

Warnung vor Kürzung bei Freiwilligendiensten

Die Liga der Freien Wohlfahrtspflege in Baden-Württemberg warnt vor aus ihrer Sicht dramatischen Folgen geplanter Kürzungen bei den Freiwilligendiensten. "Würden diese umgesetzt, verlören 4.500 junge Menschen in Baden-Württemberg die Möglichkeit, sich bei ehrenamtlicher Arbeit beruflich zu orientieren", erläuterte Liga-Chef Marc Groß mit Blick auf die bevorstehenden Haushaltsberatungen des Bundestags. Im Haushaltsentwurf für das kommende Jahr sind Einsparungen bei den Freiwilligendiensten wie dem Freiwilligen Sozialen und dem Freiwilligen Ökologischen Jahr (FSJ/FÖJ) und dem Bundesfreiwilligendienst (BFD) von bundesweit 78 Millionen Euro vorgesehen. Am Donnerstag tagt in Berlin der Haushaltsausschuss des Bundestags und will den Etat final beraten. In Baden-Württemberg gibt es insgesamt 20.000 Stellen im FSJ, FÖJ sowie im Bundesfreiwilligendienst. 10.000 Plätze entfallen auf die Liga. Die Mittel müssten aufgestockt, nicht gekürzt werden, meinte Groß und fügte zu: "Am sozialen Zusammenhalt darf nicht gespart werden." Soziale Leistungen seien die Grundlage für das Funktionieren der Wirtschaft, etwa wenn pflegende Angehörige entlastet werden.

Neue Details zur Tötung an Offenburger Schule

Nach den tödlichen Schüssen auf einen Schüler im badischen Offenburg wollen Polizei und Staatsanwaltschaft heute um 11 Uhr über den Stand der Ermittlungen berichten. Ein 15 Jahre alter Schüler wird verdächtigt, den Gleichaltrigen in einer sonderpädagogischen Schule erschossen zu haben. Der Tatverdächtige sitzt seither wegen des Verdachts auf Totschlag in Untersuchungshaft. Fünf Tage nach der Bluttat gibt es noch viele Fragen, beispielsweise zur Tatwaffe. Als Motiv gaben die Ermittler zunächst Eifersucht an. Die Schusswaffe soll aus dem familiären Umfeld stammen. Unklar ist bisher beispielsweise, ob sie gemeldet war und rechtmäßig aufbewahrt wurde.

Der SWR zeigt die Pressekonferenz im Livestream hier.

Offenburg

Pressekonferenz zu Gewalttat an Schule im Video Tödliche Schüsse in Offenburg: Auch Ermittlungen gegen Eltern des Tatverdächtigen

Nach den tödlichen Schüssen auf einen Schüler in Offenburg haben Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag bei einer Pressekonferenz weitere Einzelheiten zur Tat bekannt gegeben.

Guten Morgen

Guten Morgen! Ich bin Simon Ukena und ich versorge euch heute wieder bis um 10 Uhr mit den aktuellen Themen, die für Baden-Württemberg wichtig sind. Bei Fragen oder Anregungen könnt ihr mir gerne eine E-Mail an newsticker-bw@SWR.de schicken.

Bild von SWR Aktuell-Redakteur Simon Ukena
Das bin ich.

Der Ticker vom Montag zum Nachlesen

Baden-Württemberg

Das war der BW-Newsticker am Montagmorgen ++ Kein normaler Unterricht an Offenburger Schule ++ Schiff zerstört Schleusentor ++ Özdemir und Ehefrau getrennt ++

Kurz und informativ - das Wichtigste für den Morgen und den Tag. Aktuelle Nachrichten für Baden-Württemberg in unserem SWR Aktuell Newsticker.

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