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Von der Terminvergabe bis zur Spritze: Hier alle Details zur Organisation der Corona-Impfung in Rheinland-Pfalz. Wir sammeln fortlaufend alle wichtigen Informationen in unserem Überblick.

Die Impfung gegen das Coronavirus in Deutschland schreitet voran. Viele Millionen Menschen wollen und sollen noch gegen das Virus geimpft werden.

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Unabhängig von der exakten Zahl - die Impfungen stellen eine logistische Herausforderung für alle Beteiligten da. Für die Menschen stehen jedoch eher die ganz praktischen Fragen im Vordergrund:

Wo werde ich in Rheinland-Pfalz geimpft?

In Rheinland-Pfalz sind 32 Impfzentren in Betrieb, zuletzt kam am 24. Februar mit Landau das 32. dazu. Damit gibt es in jedem Landkreis und in jeder kreisfreien Stadt einen Standort für die Impfungen.

Durch den Einsatz einer Impfstraße wird der Ablauf im Zentrum geregelt. Gemeint ist mit diesem Begriff der Prozess, der sowohl die Registrierung, als auch das Gespräch mit einem Mediziner sowie die Impfung selbst und darüber hinaus die Möglichkeit, sich kurz zu erholen, umfasst.

Seit wann wird in Rheinland-Pfalz geimpft?

Seit den Weihnachtsfeiertagen, also seit dem 27.12., werden in Rheinland-Pfalz Menschen gegen das Coronavirus geimpft. Der Weg dafür war frei geworden, nachdem die EU-Kommission dem Biontech-Impfstoff eine Zulassung ausgestellt hatte. Zunächst waren mobile Impfteams in Alten- und Pflegeheimen unterwegs, dann öffneten die Impfzentren.

Inzwischen wird auch mit den Impfstoffen von Moderna und Astrazeneca geimpft.

Wie bekomme ich in Rheinland-Pfalz einen Impftermin?

Die Termine für die Corona-Impfung in den Impfzentren werden in Rheinland-Pfalz vergeben. Laut Gesundheitsministerium erfolgt die Terminvergabe über die zentrale Telefonnummer 0800 / 57 58 100 oder über die Internetseite www.impftermin.rlp.de. Die Telefonhotline ist montags bis freitags von 7 Uhr bis 23 Uhr sowie an Wochenenden und Feiertagen zwischen 10 und 18 Uhr besetzt.

Mit dem ersten Termin wird auch der Termin für die Folgeimpfung vergeben, die je nach Impfstoff vier und zwölf Wochen später stattfindet. Bei der Anmeldung werden schon die zentralen Fragen geklärt, so zum Beispiel ob man zu einer Risikogruppe gehört. Am Impftag müssen dann entsprechende Belege wie ärztliche Atteste vorgelegt werden. Nach der Terminvereinbarung gibt es eine schriftliche Bestätigung - die ist dann die Eintrittskarte zum Impfzentrum.

Seit dem 6. April impfen auch Hausärzte in ihren Praxen gegen Corona. Auch für sie gilt generell die festgelegte Reihenfolge, wer zuerst geimpft werden kann. Eine zentrale Einladung für die Patienten gibt es nicht. Ob die Praxen Termine per Telefon oder Online-Buchung vergeben, können sie selbst entscheiden. Neben den Hausärzten haben auch große Unternehmen ihre Bereitschaft erklärt, sich mit ihren Betriebsärzten am Impfen zu beteiligen.

Wie viele Menschen sind in Rheinland-Pfalz schon geimpft?

Laut Gesundheitsministerium könnten in Rheinland-Pfalz derzeit rund 20.000 Menschen pro Tag geimpft werden - falls genügend Impfstoff zur Verfügung stünde. Die Verteilung der Impfstoffe in Europa läuft nach einem Verteilungsschlüssel, der auf den Bevölkerungszahlen basiert. Deutschland kann demnach mit etwa einem Fünftel des europäischen Gesamtkontingents rechnen. Auch zwischen den Bundesländern erfolgt die Aufteilung nach Einwohnerzahl.

Was kostet mich die Impfung?

Die Impfung ist kostenlos.

Wen impfen die mobilen Impfteams?

Sie fahren zum Beispiel zu Pflegeheimen, um dort die alten Menschen zu impfen, die nicht mehr in ein Impfzentrum kommen können.

Kann ich mich auch in meiner Hausarztpraxis impfen lassen?

Ja. Seit dem 6. April sind auch die rheinland-pfälzischen Hausärzte in die Impfkampagne eingebunden.

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Wie viel Zeit muss ich für die Impfung einplanen?

Insgesamt muss eine Stunde eingeplant werden, denn vor der eigentlichen Impfung muss die Berechtigung zur Impfung nachgewiesen werden und eine Beratung durch einen Arzt erfolgen.

Wie wird die Impfung dokumentiert?

Sie wird entweder im Impfpass festgehalten oder die Geimpften erhalten eine Impfbescheinigung.

Spritze für eine Impfung liegt auf einem gelben Impfausweis - darin sollen auch die Impfungen gegen corona dokumentiert werden (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/Friso Gentsch/dpa)
Ein Impfpass picture alliance/Friso Gentsch/dpa

Wer impft mich?

In den Impfzentren muss immer ein Arzt, ein Apotheker und weiteres medizinisches Personal verfügbar sein. Die Ärzte sind insbesondere für die Aufklärung und Beratung zuständig. Die eigentliche Impfung kann dann unter Aufsicht an das medizinische Personal delegiert werden. Die Apotheker müssen den Impfstoff nach Ministeriumsangaben noch vor Ort gebrauchsfertig herrichten.

Kann ich den Impfstoff wählen?

Nein. "Man muss nehmen, was verfügbar ist", heißt es aus dem Gesundheitsministerium. Sichergestellt werde aber, dass man bei der zweiten Impfung denselben Impfstoff bekomme wie bei der ersten Gabe. Jeder erhalte mit der Terminbestätigung die Information, welches Vakzin ihm verabreicht wurde.

Wieso steht in meinem Impfpass als Impfstoff Comirnaty oder Vaxzevria?

Comirnaty ist der offizielle Name des Impfstoffs von Biontech/Pfizer. Vaxzevria ist der offizielle Name des Impfstoffs von Astrazeneca. Deshalb stehen auch diese im Impfpass und nicht die der Firmen, die die entwickelt haben. Der Impfstoff von Moderna heißt wie das Unternehmen, das ihn entwickelt hat, also Moderna. Und der neueste Impfstoff, der unter Johnson&Johnson bekannt ist, heißt bei uns Janssen. So lautet auch der Name des Unternehmens, das Johnson&Johnson in Deutschland vertritt.

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