Land hat etwa 40.000 Flüchtlinge aufgenommen

Rund 10.000 ukrainische Flüchtlinge wollen Arbeitsplatz in RLP

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Etwa ein Viertel der ukrainischen Kriegsflüchtlinge in Rheinland-Pfalz möchte hier auch eine Arbeit aufnehmen. Die Voraussetzungen dafür seien gut, betonen IHK und Politik.

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Die Wirtschaft in Rheinland-Pfalz sei in der Lage, diese Zahl von etwa 10.000 Menschen aufzunehmen, sagte der Geschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Trier, Jan Glockauer, am Montag. Bislang wurden in Rheinland-Pfalz mehr als 40.000 Kriegsflüchtlinge registriert.

Nach einer bundesweiten Umfrage haben etwa zwei Prozent der Unternehmen bereits Geflüchtete aus der Ukraine eingestellt. Dies entspricht auch der IHK-Einschätzung für Rheinland-Pfalz. Neun Prozent der Unternehmen hätten bereits Kontakte mit möglichen Beschäftigten aus der Ukraine.

Das Bildungsniveau sei vergleichsweise hoch, sagte Glockauer. Das bestätigte auch die Sprecherin des rheinland-pfälzischen IHK-Welcome-Centers, Sabine Mesletzky, im SWR-Interview. Die weit überwiegende Mehrheit der erwachsenen Kriegsflüchtlinge habe eine höhere Schulbildung, einen Berufs- oder Universitätsabschluss.

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Denn eigentlich müssten Ukrainer und Ukrainerinnen, die sehr lange hier bleiben, schon frühzeitig eine Führerscheinprüfung absolvieren. Außerdem würden so die Führerscheinstellen entlastet, die gerade schon mit dem vorgeschriebenen Umtausch deutscher Führerscheine viel zu tun hätten. Die neue Führerschein-Regelung für Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine endet laut Landesbetrieb im Jahr 2023. Allerdings werde es vermutlich schon in diesem Jahr eine noch länger gültige Regelung der EU geben.

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