Der Form eines Seeigels nachempfunden

Holz-Igel-Pavillon aus Heilbronn jetzt auf BUGA 23 in Mannheim

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Die Bundesgartenschau in Mannheim setzt auf Nachhaltigkeit - und deshalb wird jetzt ein alter Holzpavillon der Bundesgartenschau Heilbronn zum zweiten Mal genutzt.

Der Pavillon aus 376 Holzsegmenten hat eine stützenfreie Spannweite von 30 Metern. Er ist dem Skelett eines Seeigels nachempfunden. Der Holzpavillon war vom "Institut für Computerbasiertes Entwerfen und Baufertigung" und dem "Institut für Tragkonstruktionen und konstruktives Entwerfen" der Universität Stuttgart konstruiert worden - für die BUGA 19 in Heilbronn.

Passgenaue, von Robotern gefertigte Elemente

In Kürze ist der Holz-Igel auf dem Spinelli-Gelände fertig aufgebaut. Der Spinelli-Park ist das zentrale Ausstellungsgelände der BUGA 23 in Mannheim vom 14. April bis 8. Oktober. Die drei Stützbögen der Holzkonstruktion sind im Boden verankert worden, die Dachsegmente werden mit einem Kran eingehoben und befestigt. Sie sind passgenau und relativ schnell zusammenzusetzen. Sie wurden computergestützt von Robotern hergestellt.

Holzigel-Pavillon auf BUGA 23 im Aufbau
Die Elemente waren im Winter schon in Mannheim eingelagert

Pavillon der Metropolregion MRN

Insgesamt hat das Bauwerk aus Lärchenholz eine Fläche von etwa 500 Quadratmetern und ist bis zu sieben Meter hoch. Der Pavillon wird Präsentations- und Veranstaltungsfläche für die Metropolregion Rhein-Neckar (MRN). Der MRN-Pavillon bietet Unternehmen, Kommunen, Vereinen und Organisationen die Möglichkeit, ihr Engagement für die Region zu zeigen. Unter dem Kuppeldach finden Präsentationsflächen und eine Veranstaltungsbühne Platz. Die Metropolregion Rhein-Neckar will den Pavillon außerdem für Kultur- und Freizeitangebote nutzen und auch, um Wirtschaft und Wissenschaft zu präsentieren.

Blick von oben auf den Holzpavillon der BUGA Heilbronn- hier fand der ökumenische Pfingstmontagsgottesdienst statt, der im ARD Fernsehen übertragen wurde
Blick von oben auf den Holzpavillon der BUGA Heilbronn- hier fand der ökumenische Pfingstmontagsgottesdienst statt, der im ARD Fernsehen übertragen wurde

Von Achim Menges konstruiert

Konstruiert wurde der futuristische Pavillon vom Architekten Achim Menges, der vor kurzem den Gottfried Wilhelm Leibniz Preis 2023 erhalten hat. Achim Menges beschäftigt sich in seinen Werken mit den Wechselwirkungen von Form, Material, Struktur und Umwelt. Beispiele für seine von der Natur inspirierten, architektonischen Designs waren auf der Biennale in Venedig und eben auch auf der Bundesgartenschau in Heilbronn zu sehen.

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SWR