Bei dem Großbrand in einer Autowerkstatt in Werbach-Wenkheim (Main-Tauber-Kreis) ist die Schadenssumme inzwischen auf 3,5 Millionen Euro angestiegen, da wohl auch Oldtimer verbrannt sind. (Foto: René Engmann)

Bürgermeister dankt Feuerwehr und Bevölkerung

3,5 Millionen Euro Schaden bei Werkstattbrand in Werbach

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Jan Arnecke
Jan Arnecke (Foto: SWR)

Nach dem Großbrand in einer Werkstatt in Werbach-Wenkheim ist der Schaden auf inzwischen rund 3,5 Millionen Euro gestiegen. Der Bürgermeister dankt Einsatzkräften und Bevölkerung.

Am Dienstag ist in Werbach-Wenkheim (Main-Tauber-Kreis) eine Autowerkstatt komplett abgebrannt. Auch die Autos darin sind den Flammen zum Opfer gefallen. Weil wohl auch wertvolle Oldtimer darunter waren, wird der Schaden inzwischen auf rund 3,5 Millionen Euro geschätzt.

Bei 3,5 Millionen ist wahrscheinlich nicht Schluss

Insgesamt seien 17 Autos beschädigt, heißt es. Laut einem Gutachter auch mehrere Oldtimer. Und die Schadenssumme, die von ursprünglich rund einer Million auf inzwischen 3,5 Millionen Euro geklettert ist, könnte weiter wachsen. Zumindest vermutet das die Polizei. Denn das Inventar, das bei dem Brand verloren ging, sei noch nicht einberechnet. Die Werkstatt selbst und auch ein Anbau, in dem sich eine ehemalige Waschstraße befand, können noch nicht betreten werden, da nach wie vor Einsturzgefahr herrscht.

Bürgermeister dankt den vielen Helferinnen und Helfern

Bei dem Großbrand waren rund 100 Kräfte der Feuerwehr im Einsatz, alle ehrenamtlich, wie der Bürgermeister Wenkheims, Georg Wyrwoll (CDU), im SWR-Gespräch noch einmal bekräftigte. Für ihren Einsatz zeigte er sich dankbar und auch froh, dass keine Menschen bei dem Feuer verletzt worden seien.

Auch die Hilfsbereitschaft aus der Bevölkerung machte Wyrwoll noch einmal dankend zum Thema. Viele Anwohnerinnen und Anwohner hätten die Einsatzkräfte bei der Hitze, die am Dienstag geherrscht hatte, mit Getränken und Essen versorgt. Denn der Einsatz zog sich über mehrere Stunden, das Gebäude mussten die Feuerwehrleute kontrolliert abbrennen lassen, so stark seien die Flammen gewesen.

Asbest im Dach keine Gefahr

Das im Dach verbaute Asbest habe in keinem Moment eine Gefahr für die Bevölkerung dargestellt, versicherte auch der Bürgermeister noch einmal. Bei "schwarzen Punkten" und Partikeln, die Bürgerinnen und Bürger auf dem Sportplatz nahe des Brandortes gefunden hätten, handle es sich um verbranntes Styropor, das als Dämmmaterial eingesetzt worden sei. Und auch der Welzbach sei nicht durch Löschwasser verunreinigt worden.

Bezüglich des Schadens und der Zukunft der Firma müsse man abwarten. Noch sei beispielsweise unklar, was die Versicherung zahle. In jedem Fall sei hier eine Existenz zerstört worden, so Wyrwoll. Die Gemeinde wolle daher die Eigentümer so gut es geht unterstützen.

Brand hatte weitreichende Auswirkungen

Wie es zu dem Brand kommen konnte, ist weiter unklar. Wegen der starken Rauchentwicklung wurden nahe gelegene Wohnhäuser evakuiert, auch das Freibad in unmittelbarer Nähe. Durch die starke Hitzeentwicklung waren an umliegenden Gebäuden auch Rollläden geschmolzen oder Fenster gesprungen.

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