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Das war der Donnerstag in Baden-Württemberg:

Sozialminister Lucha will online mit der "Jugend im Lockdown" sprechen

22:10 Uhr

Baden-Württembergs Sozial- und Gesundheitsminister Manfred Lucha (Grüne) will sich online mit jungen Menschen zusammensetzen. Die junge Generation habe während der Corona-Pandemie unter den Kontaktbeschränkungen und den Schulschließungen ganz besonders zu leiden, heißt es in einer heute verbreiten Mitteilung des Ministeriums. "Alles was die Jugendzeit so einzigartig, so wunderbar macht, geht gerade nicht", sagte Lucha. Nun wolle er mit den Betroffenen ins Gespräch kommen. Teilnehmen am Online-Jugendhearing "Jugend im Lockdown" am 15. Mai können 150 Menschen zwischen 14 und 27 Jahren. Anmeldungen sind bis 13. Mai online möglich.

"Blutritt" in reduzierter Form - keine Frauen dabei

21:45 Uhr

Der traditionelle "Blutritt" in Weingarten (Landkreis Ravensburg) findet auch in diesem Jahr coronabedingt ohne Gläubige und Zuschauer und mit nur wenigen Reitern statt. Nur eine kleine Gruppe werde die Heilig-Blut-Reliquie begleiten, teilte die Diözese Rottenburg-Stuttgart heute mit. Teile der Prozession sollen im Internet übertragen werden. Frauen seien trotz erstmaliger Zulassung nicht dabei. Der eigentliche Plan, die Prozession am 14. Mai mit 200 Vertretern der einzelnen Gruppen stattfinden zu lassen, sei an eine stabile Sieben-Tage-Inzidenz von unter 100 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner geknüpft gewesen, hieß es. Im Landkreis Ravensburg lag der Wert heute nach Angaben des Robert Koch-Instituts aber bei 157,7.

Weingarten

Reiterprozession ohne Zuschauer Wegen Corona wieder nur "Blutrittle" in Weingarten

In Weingarten wird es kommende Woche doch keinen Blutritt mit 200 Reitern geben. Laut Stadt scheitert die sogenannte "kleine Lösung" am Inzidenzwert des Kreises Ravensburg.  mehr...

Pflegekräfte sollen gestärkt werden

21:35 Uhr

Überlange Arbeitszeiten, Personalmangel und Schichtbetrieb führen bei Pflegekräften zu Stress und psychischen Belastungen. Dies habe sich besonders deutlich in der Corona-Pandemie gezeigt, so Ursel Wolfgramm, Vorstandsvorsitzende des "Paritätischen" Baden-Württemberg, am Donnerstag bei einer Onlinepressekonferenz anlässlich eines digitalen Gesundheitskongresses. Die latente Angst und ständige Sorge vor Ansteckung sei in der Pandemie als weiterer Stressfaktor hinzugekommen. Ein von der Stadt Karlsruhe finanziertes Modell-Projekt "Neue Pflege" will nun die Eigenverantwortlichkeit der Pflegekräfte stärken. Mitarbeitende in der ambulanten Pflege sollen pro Woche 30 Minuten fachlich selbstverantwortete Zeit für ihre Kunden aufwenden. Damit können sie ihre eigene Kompetenz und Kreativität einbringen und so ihre Motivation und Widerstandsfähigkeit stärken.

Tourismusverbände beklagen fehlende Perspektiven

21:30 Uhr

Die Stuttgarter Landesregierung habe für die Reisebranche in Baden-Württemberg noch keine klaren Perspektiven aufgezeigt, kritisierte ein Sprecher der Schwarzwald Tourismus GmbH. "Es ist leider ein sehr chaotisches Bild." Es gebe zwar einen "Riesenandrang" von Reisewilligen, "aber wir können derzeit keine Zusage machen, dass Ferienwohnungen, Hotels und Campingplätze bereits zu Pfingsten geöffnet sind." Die Internationale Bodensee Tourismus GmbH beklagte: "Existenzen von Unternehmen und deren Beschäftigten stehen auf dem Spiel, wenn sich der Re-Start in einigen Reiseregionen weiter verzögert." Das Sozialministerium in Baden-Württemberg versprach, rechtzeitig vor Pfingsten Klarheit zu schaffen.

JVA Schwäbisch Hall: 19 Corona-Fälle bei Insassen und Bediensteten

20:22 Uhr

In der JVA Schwäbisch Hall haben sich 19 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Der einsitzende Gefangene der "Gruppe S" ist zwar nicht betroffen, sein Prozess jedoch schon.

Schwäbisch Hall

Auswirkungen auf Prozess der "Gruppe S" JVA Schwäbisch Hall: 19 Corona-Fälle bei Insassen und Bediensteten

In der JVA Schwäbisch Hall haben sich 19 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Der einsitzende Gefangene der "Gruppe S" ist zwar nicht betroffen, sein Prozess jedoch schon.  mehr...

Impfaktion im Zentralen Impfzentrum Freiburg

20:19 Uhr

Am Sonntag können 1.000 impfwillige Personen, die über 60 Jahre alt sind und noch keinen Impftermin haben, spontan im Freiburger Zentralen Impfzentrum mit Astrazeneca geimpft werden. Hintergrund dazu ist, dass Erstimpfungen mit Astrazeneca nur noch bis einschließlich Sonntag im Zentralen Impfzentrum durchgeführt werden dürfen, und größere Mengen dieses Impfstoffs übrig sein würden, teilt die Freiburg Wirtschaft, Touristik und Messe GmbH mit. Für die Aktion am Sonntag ist kein Termin erforderlich. Interessierte Personen ab 60 Jahren müssen ihre Krankenkassenkarte, ihren Impfpass und einen Ausweis mitbringen.

Keine Ausgangsbeschränkung mehr für vollständig Geimpfte

19:56 Uhr

Das Reisen wird wieder einfacher - zumindest für vollständig Geimpfte und von Covid-19 Genesene. Die müssen nicht mehr zwingend in Quarantäne, wenn sie aus dem Ausland einreisen. Das ist nur eine der Freiheiten, die diese Gruppe zurückbekommt.

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Moderna bei Jugendlichen zu 96 Prozent wirksam

19:22 Uhr

Der Corona-Impfstoff des US-Pharmaunternehmens Moderna hat laut ersten Studienergebnissen bei Jugendlichen eine Wirksamkeit von 96 Prozent. Die Studienteilnehmer im Alter zwischen zwölf und 17 Jahren hätten das Vakzin grundsätzlich gut vertragen, erklärte das Unternehmen. "Bislang wurden keine ernsthaften Sicherheitsbedenken identifiziert." An der Studie nahmen 3.235 Jugendliche teil, von denen zwei Drittel den Impfstoff und ein Drittel ein Placebo erhielten. Im Verlauf der Studie seien zwölf Teilnehmer ab einem Zeitpunkt zwei Wochen nach der ersten Impfdosis an Covid-19 erkrankt, erklärte Moderna. Das Moderna-Vakzin ist derzeit unter anderem in Europa und in den USA ab einem Alter von 18 Jahren zugelassen. Der Impfstoff der Allianz Biontech/Pfizer ist bereits ab einem Alter von 16 Jahren genehmigt, die Unternehmen haben zudem Anträge auf eine Zulassung ab zwölf Jahren gestellt.

Karlsruhe plant Öffnungsstrategie

19:11 Uhr

Die Stadt und der Landkreis Karlsruhe bereiten sich bereits auf eine mögliche Öffnungsstrategie vor. Bei einer Inzidenz unter 100 könnten im Zwei-Wochentakt verschiedene Bereiche nach und nach geöffnet werden. Einen genauen Öffnungsplan gibt es laut Karlsruhes Oberbürgermeister Frank Mentrup (SPD) noch nicht. Den Anfang könnten zum Beispiel Handel und Gastronomie machen. Falls dort alles glatt laufen sollte, würden nach und nach weitere Bereiche folgen, so Mentrup.

Impfzentren im Raum Ulm nicht ausgelastet

19:06 Uhr

Neben dem zentralen Corona-Impfzentrum in Ulm sind auch andere Impfzentren in der Region weiterhin nicht ausgelastet. Sie bekommen zu wenig Impfstoff. 3.000 Impfdosen hat das Kreisimpfzentrum Ehingen in dieser Woche bekommen, 5.000 Impfungen wären aber möglich. Es werde weniger Impfstoff geliefert als in den Wochen davor, teilte das Landratsamt des Alb-Donau-Kreises mit. Etwas besser ist die Lage im Ostalbkreis. Die Auslastung des Impfzentrums Aalen liegt bei rund 80 Prozent.

Probleme bei der Impfterminvergabe

18:58 Uhr

Mehrere Impfzentren in Baden-Württemberg melden derzeit Probleme bei der Terminvergabe und den vorhandenen Impfmengen. So hat die zentrale Vergabestelle den Verantwortlichen des Lörracher Kreisimpfzentrums mehrere hundert Impftermine zusätzlich zugewiesen. Vor Ort wusste allerdings niemand etwas davon. Alle erschienenen Personen wurden letztlich geimpft, dadurch verzögerte sich aber der Ablauf. Das Sozialministerium soll nun den Buchungsfehler klären. Die Stadt Heilbronn hat angekündigt, die Corona-Impfungen möglicherweise wieder einschränken zu müssen. Die angekündigten Impfstofflieferungen gäben wenig Anlass für Optimismus, so die Stadtverwaltung.

Landesweite Inzidenz sinkt weiter

18:52 Uhr

Dem Landesgesundheitsamt wurde heute 3.070 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand 16 Uhr). Am Mittwoch waren es 3.909, am Donnerstag vor einer Woche 3.594 Fälle. Insgesamt gab es seit Pandemiebeginn 461.305 Infektionen in Baden-Württemberg. Die Sieben-Tage-Inzidenz im Land liegt derzeit bei 155,3 (Mittwoch 159,2, vor einer Woche 186,3). 23 weiter Todesfälle wurden im Zusammenhang mit Covid-19 übermittelt. 612 an Covid-19 erkrankte Personen werden zurzeit auf Intensivstationen behandelt, 370 davon invasiv beatmet. Mit einem Wert von 264,9 hat der Schwarzwald-Baar-Kreis die höchste Inzidenz im Land. Die niedrigste Inzidenz hat weiterhin der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald mit 44,8.

40 Prozent halten Lockerungen für Geimpfte für falsch

18:46 Uhr


40 Prozent der Deutschen halten es einer Infratest-Umfrage zufolge für falsch, wenn Genesene und vollständig Geimpfte von einigen Corona-Einschränkungen bereits befreit werden. Dies ist ab diesem Wochenende geplant. 55 Prozent finden, solche Lockerungen gingen in die richtige Richtung, sie sind allerdings geteilter Auffassung, was den geeigneten Zeitpunkt angeht. Drei Viertel der Deutschen wollen der Erhebung nach sich auf jeden Fall gegen das Coronavirus impfen lassen oder haben dies bereits getan.

Gericht: Teilnehmerzahl religiöser Bestattungen bleibt bei 100

18:42 Uhr

Nach einem Beschluss des Verwaltungsgerichts Stuttgart können ungeachtet der Corona-Bundesnotbremse weiterhin bis zu 100 Trauernde an einer religiösen Bestattung teilnehmen. Damit war der Eilantrag der Evangelischen Landeskirche in Württemberg erfolgreich. Diese wollte klargestellt wissen, dass auch bei einer Inzidenz von über 100 nicht die Bundesgrenze von höchstens 30 Trauernden gilt, sondern das Landesrecht. Dieses sieht aktuell eine maximale Teilnehmerzahl von 100 Menschen vor. Der Beschluss betrifft auch religiöse Bestattungen der anderen Religionsgemeinschaften, nicht aber solche ohne religiösen Bezug, erläuterte ein Gerichtssprecher am Donnerstag.

20 Familien in Balzheim in Quarantäne

18:37 Uhr

Den 2.000-Einwohner-Ort Balzheim (Alb-Donau-Kreis) trifft die Corona-Pandemie derzeit besonders hart: Dort befinden sich rund 20 Familien und damit fast 100 Einwohner in Quarantäne.

Balzheim

Ansteckungen gingen vom Kindergarten aus Kleiner Ort - viele Corona-Fälle: 20 Familien in Balzheim in Quarantäne

Den 2.000-Einwohner-Ort Balzheim (Alb-Donau-Kreis) trifft die Corona-Pandemie derzeit besonders hart: Dort befinden sich rund 20 Familien und damit fast 100 Einwohner in Quarantäne.  mehr...

Impf-Vorbereitungen bei Bosch

18:31 Uhr

Die Firma Bosch bereitet sich an den Standorten Reutlingen, Kusterdingen (Kreis Tübingen) und Horb (Kreis Freudenstadt) auf Impfungen ihrer Belegschaft vor. Ein Team treffe gerade die Vorbereitungen, so eine Pressesprecherin. An den Standorten Reutlingen und Kusterdingen werde es für 8.000 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ein Impfangebot geben, im Horber Werk im Kreis Freudenstadt für 940 Personen.

Schweiz: Infektionszahlen fallen trotz Lockerungen

18:26 Uhr

In der Schweiz gehen die gemeldeten Corona-Infektionen trotz weitreichender Lockerungen der Coronamaßnahmen zurück. In der Woche vom 26. April bis 2. Mai nahm die Zahl der gemeldeten Infektionen um rund 18 Prozent ab, wie das Bundesamt für Gesundheit berichtete. Die Inzidenz pro 100.000 Einwohner sank von 168,8 auf 137,8 Ansteckungen, zugleich stieg aber die Zahl der Todesfälle von 50 auf 59. Das Amt legt täglich Zahlen zu den neu gemeldeten Infektionen vor, berechnet aber tagesaktuell nur die 14-Tage-Inzidenz. Die Sieben-Tage-Inzidenz wird einmal pro Woche errechnet. Am Donnerstag wurden insgesamt 1.687 neue Infektionen innerhalb von 24 Stunden gemeldet, vor einer Woche waren es 2.066 gewesen.

Außenminister will Sommerurlaub in der Türkei ermöglichen

18:22 Uhr


Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) will mit der Türkei an Regelungen arbeiten, um deutschen Touristen sicheren Urlaub in beliebten Ferienregionen des Landes zu ermöglichen. "Wir wollen, dass im Sommer so viel Urlaub möglich ist, wie eben verantwortbar ist", sagte der SPD-Politiker nach einem Gespräch mit seinem türkischen Kollegen Mevlüt Cavusoglu. "Daran werden wir weiter arbeiten auf der Basis dessen, was wir im letzten Jahr schon einmal intensiv miteinander besprochen haben und, wie ich finde, auch sehr erfolgreich umgesetzt haben."

Land bereitet Gastronomie-Öffnungen vor

18:20 Uhr

Hotels und Gaststätten gehören zu den großen Verlierern der Corona-Krise. Das Land hat den betroffenen Betrieben jetzt einen dreistufigen Plan zur Öffnung in Aussicht gestellt. Nach SWR-Informationen wurde bei einem Spitzentreffen darüber beraten. Noch vor den Pfingstferien soll klar sein, wann welche Betriebe öffnen können - und zu welchen Bedingungen.

Baden-Württemberg

Perspektive für Hotels und Gastro-Betriebe Corona-Lockdown in Baden-Württemberg: Öffnung in drei Stufen vorgesehen

Gastronomie und Hotels gehören zu den großen Verlierern der andauernden Corona-Krise. Das Land hat den betroffenen Betrieben jetzt einen dreistufigen Plan zur Öffnung in Aussicht gestellt.  mehr...

Astrazeneca-Impfstoff wird freigegeben

17:59 Uhr

Die Menschen in Deutschland können sich in ihrer Arztpraxis künftig ohne Priorisierung mit dem Corona-Impfstoff von Astrazeneca impfen lassen. Bund und Länder beschlossen die Aufhebung der Bevorzugung von Risikogruppen bei diesem Impfstoff, wie Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) in Berlin mitteilte. Zuvor hatte sich neben Spahn auch Baden-Württembergs Gesundheitsminister Manfred Lucha (Grüne) dafür ausgesprochen.

Curevac sieht Patentfreigabe kritisch

17:47 Uhr

Das Tübinger Biotech-Unternehmen Curevac hat sich kritisch zu dem Vorstoß geäußert, dass Unternehmen den Patentschutz auf Corona-Impfstoffe vorübergehend verlieren sollten. Curevac unterstütze Maßnahmen, um in der derzeitigen Coronavirus-Pandemie den globalen Zugang zu Impfstoffen zu erleichtern, teilte ein Sprecher des Unternehmens der Deutschen Presse-Agentur mit. "Allerdings sehen wir Patente nicht als das entscheidende Kriterium in der Bereitstellung größtmöglicher Impfstoffmengen und antizipieren daher auch keine Auswirkungen auf Curevac", so der Sprecher. Vielmehr sehe man den generellen Druck auf die Lieferketten als die größte Herausforderung. Zuletzt hatte die US-Regierung vorgeschlagen, dass Pharmafirmen vorübergehend den Patentschutz auf ihre Corona-Impfstoffe verlieren sollen.

Tübingen

Aktienkurs des Tübinger Unternehmens eingebrochen Corona-Impfstoffe: Curevac kritisiert Überlegungen zur Patent-Aussetzung

Um die Liefermengen zu erhöhen, wird über die Aussetzung des Patentschutzes von Corona-Impfstoffen debattiert. Die Patente seien jedoch gar nicht das entscheidende Kriterium, so der Tübinger Hersteller Curevac.  mehr...

Streit um Zustände auf Intensivstation am Uniklinikum Ulm

17:43 Uhr

Pflegerinnen und Pfleger der Corona-Intensivstation am Uniklinikum Ulm schlagen Alarm: Es fehle Personal und die Arbeit sei schlecht organisiert. Die Klinik weist die Vorwürfe zurück.

Ulm

Offener Brief der Intensivpfleger Chaos wegen Corona? Uniklinikum Ulm weist Vorwürfe zurück

Pflegerinnen und Pfleger der Corona-Intensivstation am Uniklinikum Ulm schlagen Alarm: Es fehle Personal und die Arbeit sei schlecht organisiert. Die Klinik hat die Vorwürfe inzwischen zurückgewiesen.  mehr...

Lucha für Freigabe von Astrazeneca

17:26 Uhr

Baden-Württembergs Gesundheitsminister Manfred Lucha (Grüne) begrüßt den Vorstoß von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU), Astrazeneca für alle freizugeben. "Mit einer Freigabe von Astrazeneca für alle würden auch die jüngeren Menschen, die sich sehr solidarisch in der Pandemie verhalten haben, ein Impfangebot bekommen", sagte Lucha dem SWR. Ihm zufolge berichten Arztpraxen von Diskussionen mit Patienten über diesen Impfstoff. Aus den Impfzentren im Land lägen dagegen keine Hinweise dazu vor, dass Patienten Termine für eine Impfung mit Astrazeneca ungewöhnlich häufig absagten oder nicht erschienen.

Baden-Württemberg

Bundesgesundheitsminister hatte Debatte ins Rollen gebracht Bund hebt Priorisierung bei Astrazeneca auf: Impfstoff wird auch in Baden-Württemberg freigegeben

Die meisten Jüngeren stehen in der Warteschlange um Corona-Impfstoffe weit hinten. Sie dürften aufhorchen angesichts der Nachrichten rund um den umstrittenen Impfstoff von Astrazeneca.  mehr...

Hausarzt, Impfzentrum, Betriebsärzte: So wird der Impfstoff verteilt

17:18 Uhr

Seit einem Monat sind Hausärzte in die Corona-Impfkampagne eingebunden. Im Vergleich zu den Impfzentren haben sie weniger Impfdosen zur Verfügung - noch. Der Weg der Impfstoff-Beschaffung scheint schwierig.

Baden-Württemberg

Der Weg bis zur Impfung Hausarzt, Impfzentrum, Betriebsärzte - so wird der Corona-Impfstoff verteilt

Seit einem Monat sind Hausärzte in die Corona-Impfkampagne eingebunden. Im Vergleich zu den Impfzentren haben sie weniger Impfdosen zur Verfügung - noch. Der Weg der Impfstoff-Beschaffung scheint schwierig.  mehr...

30 Prozent im Land mindestens einmal geimpft

16:35 Uhr

30 Prozent der Baden-Württemberger (mehr als 3,33 Millionen Menschen) haben mittlerweile eine Erstimpfung gegen das Coronavirus bekommen. Das geht aus dem Impfdashboard des Robert-Koch-Instituts und der Bundesregierung hervor. 8,2 Prozent (über 910.000 Menschen) sind demnach vollständig geimpft. Bundesweit sind 8,6 Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft (gut 7,1 Millionen), 30,6 Prozent (fast 25,5 Millionen) haben eine Erstimpfung erhalten.

Bodensee-Schifffahrt plant Saisonstart am 13. Mai

15:40 Uhr

Nach mehrmaliger Verschiebung plant die deutsche Bodensee-Schifffahrt ihren Saisonstart am 13. Mai. Wegen der aktuellen Corona-Inzidenzen warte man zwar noch ein paar Tage ab, sagte der Geschäftsführer der Bodensee-Schiffsbetriebe, Frank Weber. "Aber da die Zahlen weiter sinken, sind wir sehr optimistisch, dass es an Christi Himmelfahrt losgeht." Zunächst sei ein reduzierter Notfahrplan geplant, sagte ein Sprecher. Die Schiffe sollen aber die Insel Mainau (Kreis Konstanz) und die Landesgartenschau in Überlingen (Bodenseekreis) ansteuern. Sofern es die Corona-Lage erlaubt, wolle man noch vor Pfingsten mit dem regulären Frühjahrsfahrplan starten. Ursprünglich hatten die deutschen Schiffe zusammen mit jenen aus Österreich und der Schweiz zu Ostern ihre Fahrten aufnehmen wollen. Auf schweizerischer und österreichischer Seite gibt es schon Rundfahrten innerhalb der Landesgrenzen, aber keinen Linienbetrieb.

Kreise mit großen Unterschieden bei Impfquoten

15:19 Uhr

Seit Monaten können sich Menschen in Baden-Württemberg gegen das Coronavirus impfen lassen - lange Zeit aber nur in Impfzentren. Das hat Folgen bei der Verteilung der Geimpften im Land.

Baden-Württemberg

Ministerium veröffentlicht erstmals Zahlen So unterschiedlich sind die Impfquoten in Baden-Württemberg

Seit Monaten können sich Menschen in Baden-Württemberg gegen das Coronavirus impfen lassen - lange Zeit nur in Impfzentren. Das hat Folgen bei der Verteilung der Geimpften im Land.  mehr...

Verfassungsschutz in NRW beobachtet "Querdenken"-Szene

14:45 Uhr

Der nordrhein-westfälische Verfassungsschutz wird ab sofort Teile der sogenannten Querdenken-Szene beobachten. Landesinnenminister Herbert Reul (CDU) erklärte in Düsseldorf, es gehe insbesondere um 20 regionale Gruppierungen der "Querdenker" sowie die Gruppierung Corona-Rebellen Düsseldorf. Bei diesen gebe es hinreichend tatsächliche Anhaltspunkte für den Verdacht der demokratiefeindlichen und sicherheitsgefährdenden Delegitimierung des Staates. Vergangene Woche hatte das Bundesamt für Verfassungsschutz mitgeteilt, bundesweit bestimmte Gruppierungen der "Querdenken"-Bewegung zu beobachten. In Baden-Württemberg beobachtet der Verfassungsschutz bereits seit Dezember Teile der Szene.

Maschinenbauer profitieren von Inlandsnachfrage

14:36 Uhr

Im Corona-Jahr 2020 hatte der Maschinenbau in Deutschland den heftigsten Auftragsrückgang seit der Finanzkrise zu verkraften - inzwischen verzeichnen die Unternehmen in Baden-Württemberg wieder eine gestiegene Nachfrage. Im März legte der Auftragseingang insgesamt um 28 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat zu, teilte der Landesverband des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) in Stuttgart mit. Die Aufträge aus Deutschland legten um 39 Prozent zu, die aus dem Ausland um 23 Prozent. Durch die deutlichen Zuwächse seit Jahresbeginn sei das erste Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum mit 20 Prozent im Plus, so der VDMA. Erfreulich sei, dass das Inland nun endlich auch Impulse beisteuere.

Kreis Breisgau-Hochschwarzwald Vorreiter bei Öffnungen

13:38 Uhr

Weil der Kreis Breisgau-Hochschwarzwald als einziger in Baden-Württemberg stabil unter dem Inzidenzwert von 50 liegt, dürfen Geschäfte dort ab Freitag Kunden wieder ohne vorherige Terminbuchung empfangen. Der Kreis lag laut den Lageberichten des Landesgesundheitsamts gestern fünf Tage in Folge unter der Marke von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner und Woche. Das ermöglicht laut einem Stufenplan der Landesregierung weitere Öffnungsschritte. Auch der Besuch von Museen, Gedenkstätten und Zoos ist wieder möglich - ohne Anmeldung und Hinterlegen der Kontaktdaten. Zuvor hatte die "Badische Zeitung" berichtet.

Bundestag beschließt Erleichterungen für Geimpfte

13:18 Uhr

Der Bundestag hat sich für Erleichterungen für Geimpfte und Covid-19-Genesene bei den Pandemiebeschränkungen ausgesprochen. Das Parlament stimmte in Berlin für eine Verordnung, die Ausnahmen unter anderem bei den Kontaktbeschränkungen und Quarantäneregeln vorsieht. Um in Kraft zu treten, bedarf sie noch der Zustimmung des Bundesrats.

Würth rechnet 2021 mit Wachstumsschub

13:16 Uhr

Der Handelskonzern Würth spürt eine starke Nachfrage nach seinen Schrauben, Dübeln und Werkzeugen. In den ersten vier Monaten 2021 seien die Erlöse im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 20,9 Prozent gestiegen, teilte Würth-Chef Robert Friedmann in Künzelsau (Hohenlohekreis) mit. Auf der einen Seite gebe es Nachholeffekte infolge der Corona-Krise, auf der anderen Seite bauten sich Kunden in der unsicheren Zeit auch Lagerbestände auf. Die Verfügbarkeit der Ware entscheide über Erfolg oder Misserfolg. Das Familienunternehmen erwartet 2021 ein Umsatzwachstum im hohen einstelligen Prozentbereich und einen überproportionalen Anstieg des Betriebsergebnisses.

Künzelsau

Bilanzpressekonferenz für 2020 Künzelsauer Würth-Gruppe: Wachstum trotz Corona

Die Künzelsauer Würth-Gruppe hat trotz Corona-Pandemie ihren Umsatz im Geschäftsjahr 2020 leicht steigern können. Die Zahlen sind am Donnerstag bei der Bilanzpressekonferenz ausführlich vorgestellt worden.  mehr...

Interview: Reutlinger Arzt hält wenig von Impfung für Kinder

12:25 Uhr

In Kanada haben die Corona-Impfungen für Kinder ab zwölf Jahren begonnen, auch in den USA könnte es in wenigen Tagen losgehen. Till Reckert, Sprecher des Landesverbands Baden-Württemberg im Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte, macht im Gespräch mit dem SWR deutlich: Er möchte gerne an der derzeitigen Impf-Priorisierung festhalten.

Taugt die Herdenimmunität als Argument? Corona-Impfung für Kinder: Darum hält ein Reutlinger Arzt davon wenig

In Kanada haben die Corona-Impfungen für Kinder ab 12 Jahren begonnen. Und auch in den USA könnte es in wenigen Tagen losgehen. Ein Reutlinger Kinderarzt hält davon wenig.  mehr...

Corona in Südbaden: Droht eine "Generation Nichtschwimmer"?

11:45 Uhr

Schwimmkurse und Schulschwimmen fallen seit Monaten wegen der Corona-Pandemie ins Wasser. Viele Kinder müssten eigentlich schon schwimmen können, aber diese Schlüsselqualifikation fehlt.

Freiburg

Schwimm-Kurse fallen ins Wasser Corona in Südbaden: Droht eine "Generation Nichtschwimmer"?

Schwimmkurse und Schulschwimmen fallen seit Monaten wegen der Corona-Pandemie ins Wasser. Viele Kinder müssten eigentlich schon schwimmen können, aber diese Schlüsselqualifikation fehlt.  mehr...

EU offen für Gespräche über Patent-Aussetzung für Impfstoffe

11:10 Uhr

EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen zeigt sich offen für eine Debatte über den US-Vorstoß zur Aussetzung von Corona-Impfstoffpatenten. "Die Europäische Union ist bereit, jeden Vorschlag zu diskutieren, der diese Krise wirksam und pragmatisch angeht", sagte von der Leyen. Man müsse sehen, wie der US-Vorschlag diesem Ziel dienen könne. "Kurzfristig rufen wir jedoch alle Länder mit Impfstoffproduktion auf, Exporte zu erlauben und alles zu vermeiden, was Lieferketten stören könnte." Von der Leyen betonte in ihrer online übertragenen Rede für eine Konferenz in Italien: "Um es klar zu sagen, Europa ist die einzige demokratische Region der Welt, die Exporte im großen Maßstab erlaubt." Bisher seien mehr als 200 Millionen Dosen Corona-Impfstoff in den Rest der Welt geliefert worden. Das sei fast so viel, wie hier in der EU verabreicht worden sei. Die EU sei die Apotheke der Welt.

Patent-Diskussion: Aktien von Curevac und Biontech brechen ein

10:22 Uhr

Die Regierung der USA unterstützt das Vorhaben, Patente für Corona-Impfstoffe auszusetzen. Nun zeigt sich deswegen auch die EU gesprächsbereit. Der Aktienmarkt reagierte umgehend: Die Sorge vor einem teilweisen Wegfall von Erlösen mit Corona-Impfstoffen hat die Aktien der Hersteller heute schwer belastet. Die Kurse des Tübinger Impfstoffentwicklers Curevac und die von Biontech brachen um mehr als zehn Prozent sowie um fast ein Fünftel ein. Die Aktien von Astrazeneca legten hingegen zu. Das britische Unternehmen hatte bereits früh angekündigt, mit seinem Impfstoff keinen Gewinn erzielen zu wollen.

Studie: Verschuldung der Kommunen in Corona-Krise gestiegen

10:03 Uhr

Die Verschuldung der Kommunen in Baden-Württemberg ist im Corona-Jahr 2020 einer Studie zufolge gestiegen. Die Gesamtverschuldung lag deutlich über dem Vorjahr und wuchs um 11,1 Prozent auf 841 Euro je Einwohner, wie aus dem Kommunalpanel der staatlichen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hervorgeht. Damit liege die Verschuldung laut der Förderbank aber noch wesentlich unter dem gesamtdeutschen Durchschnitt von 1.722 Euro je Einwohner. Die Sorge vor den langfristigen Folgen sei allerdings groß. Vor allem finanzschwache Kommunen könne es treffen. Da einige Krisenfolgen erst mit Verzögerung zum Tragen kommen, besteht der Studie zufolge das Risiko steigender Haushaltsdefizite und wachsender Schulden der Kommunen.

Ethikrat gegen sofortige Zulassung von Corona-Impfstoff für Kinder

9:09 Uhr

In der Diskussion über eine Corona-Impfung auch für Kinder mahnt die Vorsitzende des Deutschen Ethikrats, Alena Buyx, zur Vorsicht. Im SWR lehnte Buyx es ab, Kinder sofort zu impfen, um schnell die Herdenimmunität zu erreichen. "Der Individualschutz der Kinder" müsse im Fokus stehen - nicht die Herdenimmunität - da viele Kinder sehr unterschiedlich auf das Coronavirus und auch auf die Impfungen reagieren könnten. Deshalb "muss der Impfstoff bei Kindern besonders sorgfältig geprüft werden", so Buyx. Die Impfung von Kindern und Jugendlichen gegen Corona gilt als immens wichtig. So hat beispielsweise Kanada den Wirkstoff von Biontech mittlerweile für Zwölf- bis 15-Jährige zugelassen.

Vor Impfstart in Firmen: Betriebe machen Druck auf Regierung

8:27 Uhr

Betriebsärztinnen und Betriebsärzte üben - vor dem angepeilten Impfstart in Betrieben - Druck auf das Landesgesundheitsministerium aus. Es müssten zentrale Punkte rasch entschieden werden, um mit dem erhofften Zuwachs der Vakzinmenge auf insgesamt eine Million Impfdosen pro Woche fertig zu werden. "Das ist eine gewaltige logistische Herausforderung und lässt sich nicht nebenbei bewältigen", sagte Stephan Schlosser, der Landesvorsitzende im Berufsverband Verband Deutscher Betriebs- und Werksärzte (VDBW), den "Stuttgarter Nachrichten" und der "Stuttgarter Zeitung". Es sei "die Hauptaufgabe, jetzt die organisatorischen Vorbereitungen für Massenimpfungen zu schaffen", so Schlosser. Er forderte das Land auf, den Druck auf den Bund zu erhöhen. Viele Firmen sorgten sich, dass die Rahmenbedingungen erst geklärt würden, wenn der Impfstoff da sei.

Schwarzwälder Hoteliers fordern mehr Transparenz

8:07 Uhr

Hotelbesitzer und Gastronomen im Schwarzwald hoffen auf eine baldige Entscheidung, ob sie über Pfingsten öffnen können. Die Zeit dränge, da viele Mitarbeitende aufgrund des Lockdowns noch in ihren Heimatländern seien, sagt Hotelbesitzerin Christine Reppert aus Hinterzarten (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald). Noch ist unklar welche Corona-Richtlinien dann gelten sollen. Die Landesregierung stellt bis nächste Woche eine Perspektive in Aussicht.

Freiburg/Schwarzwald

Die Ungeduld wächst Hoteliers und Gastronomen in Südbaden wollen wieder öffnen

Die Pfingstferien stehen vor der Tür und Hoteliers, Gastronomen und Gäste hoffen darauf, dass Urlaub im Schwarzwald möglich wird. Entsprechende Signale kommen von dem Ministerpräsidenten.  mehr...

Schlusslicht Pforzheim will Corona-Impfquote steigern

7:51 Uhr

Die Stadt Pforzheim will ihre Aufklärung rund um die Corona-Schutzimpfung weiter ausbauen. Laut Sozialministerium ist Pforzheim bei der Impfquote landesweit Schlusslicht. Man informiere bereits in 23 Sprachen über die Impfung - auch in den sozialen Netzwerken, so ein Sprecher der Stadt. Diese Bemühungen wolle man verstärken. In Pforzheim haben erst knapp zwölf Prozent der Menschen eine Erstimpfung verabreicht bekommen. Einen möglichen Grund sieht die Stadt in der vergleichsweise jungen Bevölkerung. Viele seien noch gar nicht an der Reihe. Mit dem "Impftempo im Kreisimpfzentrum" habe die Statistik laut Stadt nichts zu tun. Im Sozialministerium ist man der Meinung, die Impfkampagne müsse sozial Benachteiligte besser erreichen.

Pforzheim

Stadt will mehr Menschen für Impfung gewinnen Warum Pforzheim bei den Corona-Impfungen Schlusslicht ist

Die Stadt Pforzheim will ihre Aufklärung rund um die Corona-Impfung weiter ausbauen. Laut Sozialministerium hat Pforzheim die geringste Impfquote im Land. Dafür gibt es mehrere Gründe.  mehr...

Deutscher Städtetag fordert Lockerungen für negativ Getestete

7:33 Uhr

Angesichts der geplanten Freiheiten für Geimpfte fordert der Deutsche Städtetag auch mehr Lockerungen für negativ Getestete. "Wir plädieren dafür zu prüfen, in begrenztem Umfang auch tagesaktuell negativ getesteten Personen Freiheiten zurückzugeben", sagte der Hauptgeschäftsführer des Städtetags, Helmut Dedy, den Zeitungen der "Funke Mediengruppe". Viele Menschen hätten sich wegen des Impfstoffmangels noch nicht gegen das Coronavirus impfen lassen können. Die Gesellschaft dürfe sich nicht in "Geimpfte, Genesene und alle Anderen" spalten, so Dedy. Der Bundestag stimmt heute über die geplanten Lockerungen für Geimpfte und Genesene ab.

Lockerungen ab Freitag im Main-Tauber-Kreis

7:11 Uhr

Der Main-Tauber-Kreis lockert morgen die Corona-Beschränkungen. Drei Tage in Folge lag die Sieben-Tage-Inzidenz unter 100, aktuell beträgt sie 79,3. Damit ist von morgen an beim Einkaufen mit Termin in Geschäften kein negativer Corona-Test mehr nötig, außerdem entfällt die nächtliche Ausgangsbeschränkung. Auch die Kontaktbeschränkungen werden gelockert. Ab Freitag dürfen sich zwei Haushalte mit maximal fünf Personen treffen. Kinder bis 14 werden nicht gezählt. Auch in anderen Kreisen der Region sind die Inzidenzen gesunken. Zum Beispiel im Landkreis Heilbronn und dem Kreis Schwäbisch Hall liegen die Werte nun unter 200, im Hohenlohekreis und den Stadtkreisen Heilbronn und Stuttgart allerdings immer noch darüber.

Rems-Murr-Kreis erprobt neue App für Schnelltest-Ergebnisse

7:04 Uhr

Seit rund einer Woche wird im Rems-Murr-Kreis eine neue App für Corona-Schnelltests erprobt. Mithilfe der App können Schnelltests und auch Selbsttests unter bestimmten Bedingungen als offizielle Testnachweise genutzt werden. Erste Erfahrungen einer Friseurkette hätten gezeigt, dass so weniger Termine von Kunden abgesagt worden seien, so eine Sprecherin des Landratsamts in Waiblingen.

Sozialministerium verspricht vor Pfingsten Klarheit über Öffnungen

6:10 Uhr

Das Sozialministerium will rechtzeitig vor Pfingsten Klarheit schaffen, welche Bereiche wann und zu welchen Bedingungen öffnen können. Gerade die Hotel- und Gaststättenbranche habe bei einem Gespräch mit Vertretern aller von Schließungen betroffenen Bereiche darum gebeten, möglichst rasch konkrete Ausformulierungen zu bekommen, teilte das Ressort von Sozialminister Manfred Lucha (Grüne) in Stuttgart mit.

Baden-Württemberg

Perspektive für Hotels und Gastro-Betriebe Corona-Lockdown in Baden-Württemberg: Öffnung in drei Stufen vorgesehen

Gastronomie und Hotels gehören zu den großen Verlierern der andauernden Corona-Krise. Das Land hat den betroffenen Betrieben jetzt einen dreistufigen Plan zur Öffnung in Aussicht gestellt.  mehr...

RKI meldet bundesweit 21.953 Neuinfektionen

5:38 Uhr

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 21.953 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zum Vergleich: Am Donnerstag vor einer Woche hatte der Wert bei 24.736 gelegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner lag laut RKI am Morgen bundesweit bei 129,1 (Vortag: 132,8; Vorwoche: 154,9). Deutschlandweit wurden nach RKI-Angaben binnen 24 Stunden 250 neue Todesfälle verzeichnet. Vor genau einer Woche waren es 264 Tote.

Spahn will Astrazeneca-Impfstoff für alle freigeben

5:20 Uhr

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) strebt eine sofortige Freigabe des Corona-Impfstoffs von Astrazeneca für alle Impfwilligen an - ohne Priorisierung nach Alter, Vorerkrankung oder Berufsgruppe. Heute wolle er mit seinen Länderkollegen darüber reden, kündigte er am Abend im WDR an. Man werde dann "bei Astrazenca eindeutig sagen für Arztpraxen wie für Impfzentren, dass es dort keine Priorisierung mehr gibt". Für Astrazeneca gelte das dann sofort. Zudem solle das Intervall zwischen Erst- und Zweitimpfung mit Astrazeneca - derzeit zwölf Wochen - flexibler gehandhabt werden können.

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Donnerstag, 6. Mai 2021

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