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Das war der Dienstag in Baden-Württemberg

Ministerpräsident würde sich mit Astrazeneca impfen lassen

22:02 Uhr

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) würde sich nach eigenen Worten mit dem Impfstoff Astrazeneca impfen lassen. "Na klar, lasse ich mich damit impfen, weil ich glaube, wenn ich Covid bekomme, sind die Nebenwirkungen weit gravierender als ich die bei der Impfung überhaupt bekommen kann", sagte der grüne Regierungschef in der ZDF-Sendung "Markus Lanz". Derzeit sind Impfungen mit Astrazeneca wegen ungeklärter Fragen zu Nebenwirkungen ausgesetzt. Kretschmann sagte im ZDF weiter, er wünsche sich, dass die nun erneut verlangsamte Impfkampagne demnächst umso schneller vorangetrieben wird. Wenn mehr Impfstoff da sei und die Fragen bei Astrazeneca beantwortet seien, müsse man auch in Arztpraxen impfen und dort die Impfpriorisierung lockern. "Wir bleiben bei bestimmten Prinzipien, aber wir sollten sie etwas lockerer, flexibler und mutiger anwenden."

Kretschmann stellt Lockerungen ab Montag infrage

21:58 Uhr

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat wegen steigender Infektionszahlen die für kommenden Montag geplanten weiteren Lockdown-Lockerungen infrage gestellt. "Natürlich jetzt bei der Situation werde ich mir gut überlegen, ob ich am Montag weitere Öffnungen mache", sagte Kretschmann in der ZDF-Sendung "Markus Lanz". Er erwäge, die Öffnung erstmals auszusetzen und am Montag zunächst zu besprechen, "was wir riskieren können". Am 22. März waren weitere Lockerungen in den Bereichen Kultur und Gastronomie angedacht, etwa die Öffnung von Außengastronomie und Kulturveranstaltungen oder kontaktfreier Sport. Allerdings waren diese Öffnungsschritte davon abhängig gemacht worden, dass sich die Sieben-Tage-Inzidenz in den vorherigen 14 Tagen nicht verschlechtert.

Corona-Maßnahmen in Baden-Württemberg Lockdown: Kretschmann stellt weitere Lockerungen ab Montag infrage

Kino, Café, Theater - bei einer entspannteren Infektionslage wäre das in Baden-Württemberg ab kommendem Montag vielleicht wieder möglich gewesen. Doch aktuelle Aussagen des Ministerpräsidenten machen wenig Hoffnung.  mehr...

Ticket-Rückgabe: Wenn dem Kunden plötzlich Geld abgezogen wird

21:04 Uhr

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind viele Veranstaltungen verschoben worden oder ganz ausgefallen. Warum erstattet Europas größter Händler Eventim nicht den vollen Preis?

Hohe Inzidenz-Zahlen: Freudenstadt nimmt Lockerungen zurück

21:02 Uhr

Immer mehr Landkreise in Baden-Württemberg übersteigen den Inzidenzwert von 50 oder 100 - und nehmen deshalb Lockerungen zurück. So auch der Landkreis Freudenstadt. Das trifft die Einzelhändler hart.

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Wieder kein Frühlingsfest in Stuttgart?

19:41 Uhr

Das traditionsreiche Frühlingsfest auf dem Cannstatter Wasen in Stuttgart fällt wohl auch in diesem Jahr coronabedingt aus. Die Stadtverwaltung empfahl eine Absage des Festes im geplanten Zeitraum vom 17. April bis 9. Mai. Dies geht aus einer Vorlage der Verwaltung an den Ausschuss für Wirtschaft und Wohnen hervor, die am Dienstag verbreitet wurde. Das Gremium befasst sich demnach in seiner nächsten Sitzung am 19. März erneut mit dem Thema. "Wir wollen uns jedoch Mitte April nochmals mit Schaustellern, Marktkaufleuten und Gastronomen beraten, ob das Frühlingsfest zu einem späteren Zeitpunkt zwischen Mitte Mai und Mitte Juni im Einklang mit der dann geltenden Corona-Verordnung und unter Hygieneauflagen in einer Light-Variante mit Außengastronomie stattfinden könnte", sagte Oberbürgermeister Frank Nopper (CDU).

Pop-Up-Impfzentrum für über 80-Jährige eröffnet

19:39 Uhr

In Schwetzingen (Rhein-Neckar-Kreis) hat ein so genanntes Pop-Up-Impfzentrum seinen Betrieb aufgenommen. Es soll stark mobilitätseingeschränkten Menschen über 80 Jahre weite Wege in große Impfzentren ersparen. Vom Astrazeneca-Impfstopp ist die Einrichtung nicht betroffen.

Schwetzingen

Neues Angebot für über 80-Jährige Pop-Up-Impfzentrum in Schwetzingen eröffnet

In Schwetzingen hat ein so genanntes Pop-Up-Impfzentrum seinen Betrieb aufgenommen. Es soll stark mobilitätseingeschränkten Menschen über 80 Jahre weite Wege in große Impfzentren ersparen. Vom Astrazeneca-Impfstopp ist die Einrichtung nicht betroffen.  mehr...

Offener Brief an Minister Lucha: Corona-Hotspot will Extra-Impfdosen

19:34 Uhr

Der Landkreis Schwäbisch Hall und die beiden Kreisstädte Schwäbisch Hall und Crailsheim fordern als Corona-Hotspot Impfdosen aus dem Kontingent der EU. Dies steht in einem Schreiben an das Sozialministerium und Gesundheitsminister Manfred Lucha (Grüne). "Als derzeitiger Hotspot-Landkreis im Land Baden-Württemberg gehen wir davon aus, dass aus diesem EU-Sonderkontingent mit Priorität in unserem Landkreis geimpft wird", schreiben Landrat Gerhard Bauer und die Oberbürgermeister Hermann-Josef Pelgrim aus Schwäbisch Hall und Christoph Grimmer aus Crailsheim. Man sei mit den Impfzentren und den Hauärzten in der Lage, die Bürger nach der vorgegebenen Reihenfolge durchzuimpfen. Bereits vergangene Woche wurde vom Kreis um mehr Impfdosen gebeten, die es aber bisher nicht gibt. Jetzt hoffen die Verantwortlichen eben auf den Hotspot-Impfstoff der Europäischen Union. Der Kreis Schwäbisch Hall hat in Baden-Württemberg die höchste Inzidenz pro 100.000 Einwohner.

Verwirrung um Ladenöffnungen zwischen Ostalb und Donau-Iller

19:14 Uhr

Steigende oder fallende Coronavirus-Inzidenzen sorgen an vielen Orten in Baden-Württemberg für Verwirrung - im einen Landkreis werden die Regeln verschärft, im anderen nicht. Ein Beispiel: Der Ostalbkreis nimmt Lockerungen bei den Geschäften wieder zurück, während der benachbarte Kreis Heidenheim regulär öffnet.

Aalen

Steigende oder fallende Inzidenzen Wirrwarr um Ladenöffnungen zwischen Ostalb und Donau-Iller

Steigende oder fallende Coronavirus-Inzidenzen sorgen für Wirrwarr um Ladenöffnungen in der Region: Der Ostalbkreis nimmt Lockerungen wieder zurück, der Kreis Heidenheim öffnet regulär.  mehr...

Fast 2.000 Neuinfektionen, Inzidenz steigt weiter

18:37 Uhr

In Baden-Württemberg wurden heute 1.963 Corona-Neuinfektionen gemeldet (Stand: 16 Uhr). Im Wochenvergleich steigen die Fallzahlen deutlich um 23,3 Prozent. 19 weitere Menschen sind in Zusammenhang mit Covid-19 gestorben (gesamt für Baden-Württemberg: 8.455). Die Zahl der Todesfälle ist im Wochenvergleich um 21,7 Prozent deutlich gesunken. Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner stieg auf jetzt 79,8 (vergangenen DIenstag 60,7). Der Landkreis Schwäbisch Hall meldet mit 251,6 derzeit die höchste Sieben-Tage-Inzidenz. Der Landkreis Rottweil hat mit 35,7 den niedrigsten Wert. Derzeit befinden sich 254 an Covid-19 Erkrankte in Baden-Württemberg in intensivmedizinischer Behandlung. Geimpft sind inzwischen im Land insgesamt 883.965 Menschen - 25.729 mehr als gestern vermeldet. Insgesamt 392.317 Menschen haben durch die Zweitimpfung den vollen Schutz. Das sind 3,53 Prozent der Bevölkerung.

Hirn-Thrombosen nach Astrazeneca-Impfung: Das wissen wir darüber

18:17 Uhr

Sind Blutgerinnsel in den Hirnvenen eine mögliche, aber seltene Nebenwirkung des Covid-19-Impfstoffes von Astrazeneca? Das wird derzeit untersucht.

Corona-Pandemie Hirn-Thrombosen nach AstraZeneca-Impfung: Das wissen wir darüber

Sind Blutgerinnsel in den Hirnvenen eine mögliche, aber seltene Nebenwirkung des Covid-19-Impfstoffes von AstraZeneca? Das wird derzeit untersucht. Was bisher bekannt ist:  mehr...

Lucha rechnet mit Wiederzulassung von Astrazeneca

17:48 Uhr

Baden-Württembergs Gesundheitsminister Manfred Lucha (Grüne) geht fest davon aus, dass der Stopp für den Impfstoff Astrazeneca wieder aufgehoben wird. "Ich habe auch großes Vertrauen in diesen Impfstoff", sagte Lucha im Stuttgarter Landtag. Man müsse akzeptieren, wenn die Wissenschaft sage, sie wolle die Nebenwirkungen nochmal überprüfen. "Wir planen um", sagte Lucha. Die Hotline sei bis Montag eingestellt. Er hoffe aber, dass es bis Donnerstag wieder grünes Licht für den Impfstoff gebe, dann könne man zu Beginn der nächsten Woche wieder loslegen. Der Grünen-Politiker räumte ein, dass die Entscheidung für die Politik, die in den vergangenen Monaten den Mangel an Impfstoff verwalten musste, nicht einfach gewesen sei. Aber: "Es läuft nicht immer alles so, wie man es sich wünscht."

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Long Covid: Langfristige Folgen einer Corona-Infektion

17:42 Uhr

Wie viele Menschen unter Langzeitfolgen nach Covid-19 leiden, ist noch nicht bekannt. Selbst leichte Verläufe können Spätfolgen nach sich ziehen. Der Leidensdruck der Betroffenen ist groß. Mehr dazu:

Medizin Long Covid – Langfristige Folgen einer Corona-Infektion

Seltsam schlapp, Schwindelgefühl und Konzentrationsschwäche. Einige Patienten genesen zwar von Covid-19, sind aber immer noch nicht gesund. Sie fragen sich, was sie haben. Ärzte sind oft ratlos.  mehr...

SWR2 Wissen SWR2

Kreis Göppingen verschärft Maßnahmen

17:26 Uhr

Drei Tage in Folge sind die Inzidenzwerte im Kreis Göppingen auf über 100 gestiegen - deshalb gelten dort von Freitag an strengere Corona-Regeln. So darf zu einem Haushalt nur noch eine weitere nicht im Haushalt lebende Person hinzukommen, teilte das Landratsamt mit. Der Einzelhandel muss wieder schließen, ausgenommen das sogenannte Click-and-Collect. Schließen müssen auch Museen und Galerien. Weiterhin erlaubt sind medizinisch notwendige Behandlungen und der Friseurbetrieb, untersagt dagegen körpernahe Dienstleistungen wie Massagen. Der Schul- und Kita-Betrieb soll nicht eingeschränkt werden. Zur Kontaktnachverfolgung wird die Bundeswehr wieder das Gesundheitsamt unterstützen.

Baden-Württemberg

Steigende Inzidenzen in Baden-Württemberg Diese Landkreise müssen Corona-Lockerungen zurücknehmen

Immer mehr Landkreise in Baden-Württemberg übersteigen die Inzidenzen von 50 oder 100. Damit müssen sie erste Lockerungen der Corona-Maßnahmen zurücknehmen. Welche Kommunen und Kreise sind derzeit betroffen?  mehr...

Eppingen hofft auf Signal zur Gartenschau-Verschiebung

16:26 Uhr

Der Gemeinderat von Eppingen (Kreis Heilbronn) will am Dienstagabend darüber entscheiden, ob die kleine Gartenschau auf das nächste Jahr verschoben werden soll. Im Vorfeld hat sich bereits eine Mehrheit für die Verschiebung abgezeichnet. Der Gemeinderat hofft hierbei auf finanzielle Unterstützung vom Land Baden-Württemberg.

Eppingen

Unter Pandemiebedingungen "kein Genuss" Eppingen verschiebt Gartenschau auf 2022

Der Gemeinderat von Eppingen (Kreis Heilbronn) hat am Dienstagabend beschlossen, die kleine Gartenschau auf das Jahr 2022 zu verschieben.  mehr...

Rheinland-Pfalz will Impftermine einhalten

15:58 Uhr

Auch Baden-Württembergs Nachbarland hat in der Debatte um den Astrazeneca-Impfstoff und Impftermine reagiert: Rheinland-Pfalz will möglichst schnell auf andere Vakzine zurückgreifen, um bereits vergebene Impftermine einhalten zu können. Das Gesundheitsministerium des Bundeslandes betonte: "Alle rund 43.000 Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer, die bis zum 10. April einen Termin zur Impfung mit Astrazeneca im Impfzentrum haben, werden geimpft - dazu erfolgt eine Umstellung aller geplanten Termine auf die Impfstoffe von Biontech oder Moderna."

Kretschmann: "In einer Krise darf man keine weitere Krise produzieren"

15:30 Uhr

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) will sich bei der Regierungsbildung nicht von taktischen Erwägungen leiten lassen. Die Menschen im Land erwarteten mitten in der Corona-Krise, dass man verlässlich regiere und sich nicht immer streite in einer Koalition "In einer Krise darf man nicht noch eine weitere Krise produzieren", sagte Kretschmann heute bei der ersten Sitzung der neuen Grünen-Landtagsfraktion nach Angaben von Teilnehmenden. Er werde bei den ersten Sondierungen mit CDU, SPD und FDP an diesem Mittwoch großen Wert auf verlässlichen Umgang legen, so der Regierungschef.

Curevac rechnet mit Impfstoff-Zulassung erst Ende Juni

15:23 Uhr

Das Tübinger Biotech-Unternehmen Curevac rechnet mit einer Zulassung seines Corona-Impfstoffs bis Ende Juni. Grund ist nach Auskunft des Unternehmenssprechers Thorsten Schüller, dass die Corona-Varianten Einfluss auf die Analysen der letzten klinischen Studie hätten. Ursprünglich sollten die für einen formalen Zulassungsantrag relevanten Wirksamkeitsdaten schon Ende des ersten Quartals vorliegen. Nun rechnet Curevac damit bis Mitte des zweiten Quartals.

Impfgipfel für Freitag angesetzt

15:18 Uhr

Der Impfgipfel von Bund und Ländern, der heute abgesagt wurde, soll nun am Freitag stattfinden. Das kündigte die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) an. Am Tag zuvor soll die EU-Arzneimittelbehörde EMA Ergebnisse der Untersuchungen bekanntgeben. Sie prüft derzeit, ob zwischen dem Astrazeneca-Impfstoff und Thrombosen bei einigen geimpften Personen ein Zusammenhang besteht. Gleichzeitig ließ die Ministerpräsidentin offen, ob geplante Lockerungen in ihrem Bundesland wie geplant ab dem 22. März in Kraft treten.

Moderna testet Impfstoff an tausenden Kindern

15:15 Uhr

Das US-Unternehmen Moderna prüft die Wirksamkeit und Verträglichkeit seines Corona-Impfstoffs bei Kindern mit einer Testreihe bei unter Zwölfjährigen. An der "KidCOVE" genannten Studie in den USA und Kanada sollten rund 6.750 Kinder im Alter von sechs Monaten bis elf Jahren teilnehmen, teilte das Unternehmen mit.

Weitere Öffnungen in "Corona-Modellstadt" Tübingen

15:13 Uhr

Tübingen ist als "Corona-Modellstadt" am Dienstag gestartet. Das heißt: Theater, Museen, Kinos und Außengastronomie haben wieder offen. Wer rein möchte, muss sich vorher testen lassen.

Deutschlandweit einzigartiges Projekt gestartet Weitere Öffnungen in "Corona-Modellstadt" Tübingen

Tübingen ist als Corona-Modellstadt am Dienstag gestartet. Das heißt: Theater, Museen, Kinos und Außengastronomie haben wieder offen. Wer rein möchte, muss sich vorher testen lassen.  mehr...

Termine für Zweitimpfungen mit Astrazeneca werden nicht gestrichen

15:00 Uhr

Das Sozialministerium Baden-Württemberg will die Termine für Zweitimpfungen mit Astrazeneca nun doch nicht streichen. Sie behalten ihre Gültigkeit. Bislang gab es im Land noch keine Zweitimpfungen mit Astrazeneca. Sozialminister Manfred Lucha (Grüne) hofft, dass sich in den nächsten Tagen klären wird, wie es mit dem Impfstoff weitergehen kann. Das Buchungssystem für die Vergabe von neuen Impfterminen werde bis kommenden Montag aber komplett gestoppt.

Chemiekonzern Wacker beteiligt sich an Biontech-Produktion

14:55 Uhr

Der Chemiekonzern Wacker will noch in diesem Frühjahr mit der Auftragsproduktion des Corona-Impfstoffs für das Tübinger Biotech-Unternehmen Curevac beginnen. Die Zulassung durch die EU-Arzneimittelbehörde EMA werde bis Anfang Mai erwartet, sagte der designierte Wacker-Vorstandschef Christian Hartel. Bis Juli soll die Produktion dann auf die volle Kapazität von 100 Millionen Impfdosen pro Jahr erhöht werden. Das Münchner Unternehmen lässt den Impfstoff in Amsterdam herstellen. Möglich wäre auch eine Verdoppelung der Produktion auf 200 Millionen Dosen pro Jahr, so Hartel.

EMA rechnet bis Donnerstag mit Ergebnissen zu Astrazeneca-Impfstoff

14:35 Uhr

Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) hat sich erneut hinter den Impfstoff von Astrazeneca gestellt. Derzeit analysierten Experten das Risiko möglicher Nebenwirkungen. Die Behörde rechne bis Donnerstag mit ersten Ergebnissen der Untersuchungen, bei denen jeder Fall einzeln geprüft werde. Bislang gebe es keinen Hinweis darauf, dass ein Zusammenhang zwischen Impfung und der Thrombose gebe. EMA Chefin Emer Cooke zeigte sich weiterhin "zutiefst überzeugt", dass der Nutzen des Impfstoffes gegenüber möglichen Risiken überwiege.

Impfstopp ja oder nein? EMA zutiefst von Astrazeneca-Nutzen überzeugt

Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) hat sich vorerst weiter für den Einsatz des Corona-Impfstoffs von Astrazeneca ausgesprochen. Man sehe bislang keine Hinweise darauf, dass Impfungen mit dem Vakzin Blutgerinnsel verursachten.  mehr...

Pressenhersteller Schuler macht erneut Verluste

14:30 Uhr

Der Göppinger Pressenhersteller Schuler hat infolge der Corona-Krise erneut Verluste gemacht. Der Auftragseingang sei im vergangenen Jahr um 20 Prozent zurückgegangen, teilte das Unternehmen mit. Grund sei unter anderem, dass das Geschäft wegen der Pandemie monatelang weitgehend zum Stillstand gekommen sei. Die Automobilbranche, für die Schuler ein wichtiger Zulieferer ist, sei von der Krise besonders betroffen gewesen. Doch da das Unternehmen auch Teile für Elektromotoren herstellt, habe der Wandel in der Automobilbranche hin zur Elektromobilität geholfen. Der Abbau weiterer Arbeitsplätze sei nicht geplant.

Mitarbeiter beim Pressenhersteller Schuler (Foto: dpa Bildfunk, Marijan Murat/dpa +++(c) dpa - Bildfunk)
Schuler hat in der Krise vom Wandel der Automobilbranche hin zur Elektromobilität profitiert. Marijan Murat/dpa +++(c) dpa - Bildfunk

Keine neuen Impftermine bis 22. März

14:10 Uhr

Das Gesundheitsministerium in Baden-Württemberg hat nach dem vorläufigen Impfstopp von Astrazeneca, das weitere Vorgehen konkretisiert. Die Absagen von Impfterminen gelten zunächst nur bis 22. März und umfassen lediglich Erstimpfungen. Spätere Termine bleiben zunächst bestehen. Menschen, deren Ersttermin jetzt abgesagt wird, werden gebeten, die Informationen zum Zweittermin aufzubewahren. Bislang haben in Baden-Württemberg noch keine Zweitimpfungen mit Astrazeneca stattgefunden. Für die Abarbeitung der Warteliste wird das Terminbuchungssystem zunächst bis 22. März geschlossen. Die Menschen auf der Warteliste werden direkt durch das Callcenter informiert, wenn ein Termin für sie verfügbar ist.

Keine Impfabsagen im Hohenlohekreis

13:30 Uhr

Nachdem die Bundesregierung einen vorläufigen Stopp der Corona-Impfungen mit Astrazeneca in Deutschland beschlossen hat, wurden in Baden-Württemberg alle Astrazeneca-Termine abgesagt. Im Kreis Hohenlohe hat Landrat Matthias Neth (CDU) beschlossen, den Betroffenen stattdessen eine Ersatzimpfung mit dem Biontech-Impfstoff anzubieten. Um das zu gewährleisten, würden vorerst keine neuen Biontech-Termine vergeben, die diese Woche online gehen sollten. Den Biontech-Impfstoff verwende man lieber für die Betroffenen des Astrazeneca-Stopps. Die Wichtigkeit der Impfungen habe Neth zu dieser Entscheidung bewogen. Sollte sich die Situation um Astrazeneca entspannen oder mehr Biontech-Impfstoff geliefert werden, würde das frühzeitig kommuniziert und neue Termine angeboten.

Polizei löst Corona-Party in Mannheim auf

13:15 Uhr

In einem Mehrfamilienhaus im Mannheimer Stadtteil Käfertal hat die Polizei gestern Abend eine Geburtstagsfeier mit 18 Beteiligten aufgelöst. Nachbarn hatten sich über Partylärm beschwert. An der Wohnungstür machte ein Zettel auf die Feier aufmerksam. Der Wohnungsinhaber sei gegenüber den Polizeikräften zunächst uneinsichtig gewesen und habe die nicht den Corona-Regeln entsprechende Party fortsetzen wollen. Nach längerer Diskussion konnten ihn die Beamten mit Unterstützung seiner Gäste überzeugen, die Feier zu beenden. Den Gastgeber und die volljährigen Gäste erwarten nun Bußgeldverfahren.

Mannheim schließt ab morgen alle Kitas bis Ostern

13:00 Uhr

Angesichts steigender Corona-Infektionszahlen bei Kindern schließt die Stadt Mannheim als einzige Kommune in Baden-Württemberg ab diesem Mittwoch alle Kitas. Sie sollen bis zum 1. April geschlossen bleiben, teilte die Stadt mit. "Da wir eine Häufung von Infektionen in Kitas beobachten können, müssen wir hierauf reagieren und die Infektionsketten unterbrechen - auch wenn wir großes Verständnis für die Situation der Eltern und Kinder haben", sagte Familienbürgermeister Dirk Grunert (Grüne). Sechs Einrichtungen sind bereits geschlossen. Außerdem gilt in Mannheim seit heute eine Maskenpflicht an Grundschulen. Die Sieben-Tage-Inzidenz in der Stadt Mannheim liegt aktuell bei 116,2.

Vorerst keine Testpflicht für Mallorca-Rückkehrer

12:39 Uhr

Die baden-württembergische Landesregierung will Mallorca-Rückkehrer nicht zum Corona-Test an Flughäfen verpflichten. Solche Pläne gebe es derzeit nicht, teilte ein Sprecher des Sozialministeriums mit. Das Land Niedersachsen erwägt, die Testpflicht für Reiserückkehrer aus Mallorca wieder einzuführen, wie am Montag bekannt wurde. Niedersachsen hofft dabei auf eine bundeseinheitliche Regelung. Am Freitag hatte die Bunderegierung entschieden, Mallorca und andere Regionen in Spanien, Portugal und Dänemark von der Liste der Corona-Risikogebiete zu streichen. Damit ist seit Sonntag Urlaub auf Mallorca wieder ohne Quarantäne und Testpflicht bei der Rückkehr möglich.

Baden-Württemberg

Spanische Insel kein Risikogebiet mehr Baden-Württemberg: Keine Corona-Testpflicht für Mallorca-Rückkehrer

Nach dem Urlaub noch für einen Corona-Test am Flughafen anstehen? Das müssen Reiserückkehrer aus Mallorca künftig nicht mehr. Auch eine Quarantäne nach dem Urlaub ist nicht notwendig.  mehr...

Joggen: beliebter Corona-Sport - doch wie geht es richtig?

12:34 Uhr

Joggen ist in Corona-Zeiten für viele die einzige Möglichkeit Sport zu treiben. Die Läuferinnen und Läufer werden immer mehr, nur viele laufen zu schnell. Aber wie findet man das richtige Lauftempo?

Sport erklärt Fit durch Joggen: So findet man das richtige Lauftempo

Joggen ist in Corona-Zeiten für viele die einzige Möglichkeit Sport zu treiben. Die Läuferinnen und Läufer werden immer mehr, nur viele laufen zu schnell. Sport erklärt: Wie findet man das richtige Lauftempo?  mehr...

Guter Umsatz für Porsche in der Corona-Krise

12:19 Uhr

Gut vier Milliarden Euro hat der Stuttgarter Sportwagenbauer Porsche im vergangenen Jahr zum Volkswagen-Konzern-Gewinn beigetragen. Das ist ein Grund dafür, warum VW gut durch das Jahr 2020 gekommen ist. Bei einem Porsche-Umsatz von knapp über 26 Milliarden Euro ergibt sich für das Corona-Jahr 2020 zwar ein leichtes Minus von knapp fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dennoch bleiben die Stuttgarter damit die Ertragsstärksten unter den zwölf Marken des VW-Konzerns.

Tui verdoppelt Mallorca-Flüge zu Ostern

11:55 Uhr

Trotz einiger Aufrufe aus der Politik, auf nicht notwendige Reisen zu verzichten, ist die Nachfrage nach einem Osterurlaub auf Mallorca groß. Der Reisekonzern Tui hat in den vergangenen Tagen nach eigenen Angaben doppelt so viele Mallorca-Buchungen verzeichnet wie im gleichen Zeitraum 2019, vor der Corona-Pandemie. "Wir haben uns daher entschieden, das Angebot für die Osterferien zu verdoppeln und bieten jetzt über 300 Hin- und Rückflüge an", teilte der Geschäftsführer von Tui Deutschland, Marek Andryszak, am Dienstag mit. Die ersten Tuifly-Flüge sollen am 21. März in Hannover, Düsseldorf, Frankfurt und neuerdings auch von Stuttgart abheben. Der Reiseveranstalter weitet außerdem sein Hotelangebot auf Mallorca aus.

Finanzexperten: Konjunkturerwartungen steigen

11:33 Uhr

Die Konjunkturerwartungen deutscher Finanzexperten haben sich im März trotz steigender Corona-Zahlen deutlich aufgehellt. Das Stimmungsbarometer des Mannheimer Forschungsinstituts (ZEW) stieg gegenüber dem Vormonat um 5,4 Punkte auf 76,6 Punkte, wie das ZEW heute mitteilte. Analysten hatten im Schnitt lediglich mit einem Anstieg auf 74,0 Punkte gerechnet. "Die Finanzmarktexpertinnen und Finanzmarktexperten gehen von einer breit angelegten Erholung der deutschen Wirtschaft aus", kommentierte ZEW-Präsident Achim Wambach. "Sie rechnen damit, dass bis Herbst mindestens 70 Prozent der deutschen Bevölkerung ein Impfangebot erhalten werden." Eine große Mehrheit rechne allerdings auch mit einer weiter zunehmenden Inflationsrate und mit langfristig höheren Zinsen. Die aktuelle Konjunkturlage verbesserte sich laut der Umfrage auch. Sie wird jedoch deutlich negativer betrachtet als die Erwartungen. Der entsprechende Indikator stieg um 6,2 Punkte auf minus 61,0 Punkte.

Nach Masken-Affäre: Mannheimer CDU sucht Nachfolger für Löbel

10:58 Uhr

Nach der Masken-Affäre in der Corona-Pandemie und dem Rücktritt des Mannheimer Bundestagsabgeordneten Nikolas Löbel setzt die Mannheimer CDU nun eine Findungskommission ein, die einen neuen Bundestagskandidaten als Nachfolger suchen soll. Das hat der Kreisvorstand gestern Abend nach eigenen Angaben beschlossen. In der Kommission sitzen unter anderem der Landtagskandidat Lennart Christ, Bürgermeister Michael Grötsch sowie Fraktionschef Claudius Kranz. Außerdem soll eine Mitgliederversammlung den Kreisvorstand neu wählen. Kreisvorsitzender war ebenfalls Nikolas Löbel, der mittlerweile alle Ämter niedergelegt hat. Bei der Landtagswahl am Sonntag musste die CDU deutliche Verluste hinnehmen. Laut Kreisvorstand kündigte die CDU inzwischen alle Verträge mit Löbels Firma und seinem Wahlkreisbüro.

Mannheim

Nachwirkungen der Masken-Affäre CDU Mannheim sucht Nachfolger für Löbel

Die so genannte Masken-Affäre hat die Mannheimer CDU in eine Führungskrise gestürzt. Jetzt will die Partei eine Kommission einsetzen, um einen Ersatz für den zurückgetretenen Nikolas Löbel zu finden.  mehr...

Inzidenz über 100: verschärfte Regeln im Hohenlohekreis

10:31 Uhr

Im Hohenlohekreis werden Lockerungen der Corona-Maßnahmen aufgehoben, nachdem die Infektionszahlen in den vergangenen Tagen gestiegen sind. Wegen einer Sieben-Tage-Inzidenz von über 100 treten ab heute wieder verschärfte Regelungen in Kraft. Unter anderem gelten wieder erweiterte Kontaktbeschränkungen. Außerdem muss der Einzelhandel komplett schließen, auch für Kunden mit Terminvereinbarung darf er nicht öffnen. Das Landratsamt weist aber darauf hin, dass es keine nächtlichen Ausgangsbeschränkungen geben wird. Auch in der Stadt und dem Landkreis Heilbronn werden wegen Inzidenzen über 50 Lockerungen zurück genommen. Im Landkreis Heilbronn sind die Geschäfte deswegen ab heute nicht mehr regulär geöffnet. Kunden können aber Termine vereinbaren. Für den Stadtkreis Heilbronn gelten die Maßnahmen ab morgen.

Crailsheim: Verstärkte Kontrollen in Unternehmen

9:47 Uhr

Der Landkreis Schwäbisch Hall hat weiter landesweit die höchste Sieben-Tage-Inzidenz. Der Wert ist zwar laut Landesgesundheitsamt gesunken, liegt aber weiter über 200 bei derzeit knapp 209. Besonders hoch ist die Inzidenz in Crailsheim. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt hier immer noch über 400. Jetzt soll verstärkt die Einhaltung der Hygieneregeln kontrolliert werden, so die Stadt. Vermehrte Kontrollen sind auch in Unternehmen angekündigt. Denn ein Hauptschwerpunkt für Corona-Ausbrüche werde laut Gesundheitsamt weiter in Unternehmen und Betrieben gesehen, heißt es. Betriebe müssten beispielsweise sicherstellen, dass Mitarbeiter auch zur Mittagspause sowie zum Schichtwechsel die Mindestabstände einhielten.

Lucha zum Impf-Stopp: "Alles, was schief gehen kann, geht schief"

9:31 Uhr

Die Entscheidung der Bundesregierung, Corona-Impfungen mit dem Vakzin von Astrazeneca vorerst auszusetzen, ist auf Kritik gestoßen. Gesundheitsminister Manfred Lucha (Grüne) äußerte sich enttäuscht über den Impfstopp in Baden-Württemberg: "Es bleibt uns einfach nichts erspart. Alles, was schief gehen kann, geht schief". Die Deutsche Stiftung Patientenschutz warnte, mit dem Impf-Stopp werde Vertrauen verspielt. Das zuständige Paul-Ehrlich-Institut verteidigte dagegen die Entscheidung. Bei der Analyse des Datenstands (15. März) sehen die Expertinnen und Experten des Paul-Ehrlich-Instituts jetzt eine auffällige Häufung einer speziellen Form von sehr seltenen Hirnvenenthrombose (Sinusvenenthrombosen) in Verbindung mit einem Mangel an Blutplättchen (Thrombozytopenie) und Blutungen in zeitlicher Nähe zu Impfungen mit dem Covid-19-Impfstoff von Astrazeneca.

Reaktionen aus Baden-Württemberg Nach dem Astrazeneca-Impfstopp: Minister Lucha sucht nach Auswegen

Der Schock wirkt nach. Am Tag nach dem Entschluss, vorerst nicht mehr mit Astrazeneca zu impfen, sucht man jetzt Lösungen. Baden-Württembergs Gesundheitsminister wirkt ernüchtert und spricht von "Hiobsbotschaften".  mehr...

CDU-Politikerin: Astrazeneca-Stopp wichtig für Vertrauen in Impfstoff

9:19 Uhr

Die gesundheitspolitische Sprecherin der CDU/CSU- Fraktion im Bundestag, Karin Maag, hält es für richtig, dass die Impfungen mit dem Vakzin des Herstellers Astrazeneca ausgesetzt worden sind. Im SWR sagte die Bundestagsabgeordnete aus Stuttgart: "Stellen Sie sich vor, es passiert irgendetwas und wir hätten (…) nicht gestoppt, dann wäre das Vertrauen der Bevölkerung ins Impfen schlechthin dahin." Niemand würde sich dann mehr mit Astrazeneca impfen lassen, so Maag. Deswegen sei es besser gewesen, jetzt den Impfstoff zu überprüfen, um sicherstellen zu können, dass die aufgetretenen Erkrankungen nicht mit den Impfungen zusammenhingen. Maag geht deshalb davon aus, dass die EMA "noch diese Woche" den Astrazeneca-Impfstoff für unbedenklich erklären werde. Zugleich hoffe sie, dass der Stopp die Impf-Kampagne der Bundesregierung nur wenige Tage zurückwerfe.

Thrombosen nach Impfungen Politiker befürchten Vertrauensverlust nach Stopp von Astrazeneca-Impfungen

Die Entscheidung der Bundesregierung, Impfungen mit dem Astrazeneca-Mittel vorerst auszusetzen, stößt auf Kritik. Ärzte und Politiker halten das Gesundheitsrisiko für sehr gering und befürchten einen Vertrauensverlust in den Impfstoff.  mehr...

Bundesregierung: Impfgipfel wird verschoben

8:49 Uhr

Der für Mittwochabend geplante Impfgipfel von Bund und Ländern wird nach der Aussetzung von Corona-Impfungen mit dem Präparat von Astrazeneca verschoben. Man wolle die Entscheidung der Europäischen Arzneimittelbehörde abwarten, teilte ein Regierungssprecher mit. Deren Sicherheitsausschuss berät heute mit der Weltgesundheitsorganisation und will am Donnerstag bekannt geben, ob der Impfstoff von Astrazeneca als unbedenklich eingestuft wird.

RKI meldet 5.480 Neuinfektionen bundesweit

8:26 Uhr

Das Robert-Koch-Institut meldet 5.480 Neuinfektionen in Deutschland. Hinzu kommen 238 neue Corona-Todesfälle. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 83,7 (Vortag: 82,9). Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus steigt damit auf 73.656. Der bundesweite Sieben-Tage-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Montagabend bei 1,15 (Vortag: 1,19). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 115 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen von vor 8 bis 16 Tagen ab.

RKI-Experte verteidigt Astrazenca und kritisiert Lockerungen

8:11 Uhr

Der Epidemiologe des Robert-Koch-Instituts, Dirk Brockmann, hat die Entscheidung kritisiert, vorerst nicht mehr mit Astrazeneca gegen Corona zu impfen. Im Morgenmagazin von ARD und ZDF verwies er auf die wenigen potenziellen Thrombose-Fälle in Deutschland, die möglicherweise im Zusammenhang mit der Impfung stünden. Von 1,7 Millionen Impfungen mit dem Mittel seien sieben Fälle bekannt. Die Gefahr an den Folgen einer Coronavirus-Infektion zu sterben, sei viel höher, so Brockmann. Zudem kritisierte er die aktuellen Lockerungen: "Wir sind genau in der Flanke der dritten Welle. Da gibt es gar nichts zu diskutieren. Und in diese Flanke hinein wurde gelockert. Das beschleunigt noch einmal dieses exponentielle Wachstum, das wir sowieso schon vor den Lockerungen gesehen haben." Nach seiner Auffassung geht man in Deutschland derzeit ins exponentielle Wachstum hinein. "Das heißt, das ist total irrational gewesen, hier zu lockern. Das befeuert nur das exponentielle Wachstum. Und wir müssen nun sehen, was die nächsten Tage bringen", sagte Brockmann.

Stadt Mannheim will Kitas wieder schließen

7:48 Uhr

Die Stadt Mannheim will ab Morgen ihre Kitas wieder schließen. Die entsprechende Allgemeinverfügung werde vorbereitet, heißt es in einer Mitteilung. Eine Notbetreuung sei weiterhin möglich. Grund sind die gestiegenen Corona-Inzidenzwerte. In der vergangenen Woche sei es in Kitas verstärkt zu Ansteckungen gekommen, dabei seien auch oft Mutationen nachgewiesen worden, so die Stadt. Die Kitas sollen bis zum 1. April geschlossen bleiben.

Giffey fordert mehr Schnelltests für Kitas und Schulen

7:31 Uhr

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) hat eine Ausweitung der Corona-Tests vor dem Besuch von Kitas und Schulen gefordert. "Solange flächendeckendes Impfen noch nicht geht, muss das Testen vor dem Besuch von Kitas und Schulen, aber auch von Kinder- und Jugendeinrichtungen ausgeweitet werden", sagte Giffey dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. "Selbsttests sollten dabei sowohl für Kinder und Jugendliche als auch für das Personal zur Anwendung kommen, um mehr Sicherheit für alle zu gewährleisten und Infektionsketten zu unterbrechen."

Weitere Länder setzen Impfung mit Astrazeneca aus

7:14 Uhr

Nach Deutschland und anderen Ländern hat auch Spanien die Corona-Impfungen mit dem Präparat von Astrazeneca vorsorglich ausgesetzt. Die Europäische Arzneimittelbehörde will am Donnerstag über den Impfstoff beraten. Sie sei aber weiter davon überzeugt, dass die Vorteile des Impfstoffs größer seien als das Risiko durch Nebenwirkungen.Neben Spanien setzten am Abend auch Portugal, Slowenien und Lettland die Impfungen mit Astrazeneca aus.

Karlsruher OB Mentrup fordert Maskenpflicht in Grundschulen

6:35 Uhr

Der Karlsruher Oberbürgermeister Frank Mentrup (SPD) fordert vom Land eine Maskenpflicht in Grundschulen. Das baden-württembergische Kultusministerium lehnt eine Maskenpflicht im Unterricht an den Grundschulen aus pädagogischen und wissenschaftlichen Gründen ab. Grundschulen können das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung lediglich empfehlen. Mentrup verwies gegenüber der Deutschen Presse-Agentur außerdem auf immer wieder auftauchende Infektionsherde wie Betriebe, Kitas und Familien. Das müsse Folgen für etwaige Lockerungen und Rücknahmen der Lockerungen bei steigenden Fallzahlen haben, sagte er. Die Landesregierung müsse prüfen, ob diese dann beispielsweise auch für den Einzelhandel und Zoos gelten sollten, wenn hier bislang keine Hinweise auf viele Ansteckungen vorliegen. Vom Land forderte Mentrup unter anderem auch eine Teststrategie für Betriebe. Die Teststrategie in Kitas und Schulen müssten zügig umgesetzt und deren Einhaltung kontrolliert werden.

Dienstag, 16.3.2021

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