Montage eines schematischen Bildes von Viren der Familie Corona mit der Grafik von SWR Akktuell Live-Blog zum Coronavirus

Das Coronavirus und die Folgen für das Land

Live-Blog zum Coronavirus in BW: Mittwoch, 3. Februar 2021

Stand

  • Das war der Mittwoch in Baden-Württemberg
  • Neue Teststrategie, Curevac-Kooperation und Regelungen für Erntehelfer
  • 20:04 Uhr

    Aktuelle Infektionszahlen, der Fortschritt bei den Impfungen im Land und eine neue Teststrategie für Schulen und Kitas: Der Corona-Ticker gibt einen Überblick:

  • Stadt Überlingen fordert Entschuldigung von Alice Weidel
  • 19:59 Uhr

    Die Stadt Überlingen (Bodenseekreis) fordert von Alice Weidel eine Entschuldigung. Die Co-Fraktionsvorsitzende der AfD im Bundestag und Vorsitzende des AfD-Landesverbands Baden-Württemberg hatte Ende Januar in einer Rede in Schwäbisch Gmünd (Ostalbkreis) behauptet, Mitarbeiter des Überlinger Ordnungsamtes würden bewusst Corona-Verstöße provozieren, um dafür hohe Bußgelder zu kassieren.

  • Erster Landkreis unter 25er-Inzidenzwert
  • 19:04 Uhr

    In Baden-Württemberg ist die Zahl der bestätigten Neuinfektionen mit dem Coronavirus heute (Stand: 16 Uhr) um 1.359 weitere Fälle (gesamt: 296.641) gestiegen. Vergangenen Mittwoch waren 1.854 gemeldet worden. Laut Landesgesundheitsamt sind heute weitere 46 Todesfälle in Zusammenhang mit Covid-19 erfasst worden (gesamt 7.256). Die landesweite Inzidenz liegt aktuell bei 66,9 - am Mittwoch vor einer Woche lag sie bei 78,9, gestern bei 70,2. Am höchsten ist die Sieben-Tage-Inzidenz weiterhin im Stadtkreis Heilbronn, mit 155,6 allerdings erneut deutlich niedriger als gestern (173,8). Der Landkreis Emmendingen liegt mittlerweile sogar unter dem 25er-Inzidenzwert (22,8). Seit dem ersten Nachweis einer mutierten Virusvariante in Baden-Württemberg am 24. Dezember 2020 sind bis heute 537 Fälle aus 37 von 44 Stadt- und Landkreisen gemeldet worden. Im Vergleich zu gestern kamen damit noch einmal 143 Fälle hinzu.

  • Land übernimmt Kosten für Corona-Tests bei Grenzpendlern
  • 18:45 Uhr

    Wenn ein Nachbarland zum sogenannten Hochinzidenz- oder zum Virusvarianten-Gebiet erklärt wird, übernimmt das Land Baden-Württemberg bei Grenzpendlern die Kosten für Corona-Tests. Das hat die Landesregierung mitgeteilt. Derzeit wird aber kein Nachbarland Baden-Württembergs so eingestuft.

  • Friseure im Land leiden zunehmend unter Corona-Beschränkungen
  • 18:40 Uhr

    Das Friseur-Handwerk hat die andauernden Corona-Beschränkungen beklagt: Viele der fast 12.000 Betriebe in Baden-Württemberg stehen demnach vor dem Ruin. Und auch die fast 17.000 Beschäftigten der Branche haben finanzielle Einbußen.

  • Wie mRNA-Technik auch bei der Heilung von Krebs helfen könnte
  • 18:05 Uhr

    Durch die Corona-Pandemie haben die mRNA-Impfstoffe den Durchbruch geschafft. Doch ganz neu ist der Ansatz nicht. Die mRNA-Technik kommt eigentlich aus der Krebsforschung. Sie soll dabei helfen, die bösartigen Krebszellen zu erkennen und zu zerstören. Beim Kampf gegen Krebs ist die Herausforderung aber wesentlich größer als bei der Impfung gegen ein Virus.

    Impfstoff als Hoffnungsträger Wie mRNA auch bei der Heilung von Krebs helfen könnte

    Durch die Corona-Pandemie haben die mRNA-Impfstoffe den Durchbruch geschafft. Doch ganz neu ist der Ansatz nicht. Die mRNA-Technik kommt eigentlich aus der Krebsforschung.

  • Tübinger Vermieter können erneut Unterstützung beantragen
  • 17:34 Uhr

    Vermieter von geschlossenen Einzelhandelsflächen in Tübingen können ihren Mietern mit städtischer Unterstützung einen Teil der Miete erlassen. Für den neuen Unterstützungsfonds wegen der Corona-Pandemie stelle die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Tübingen mbH (WIT) für die Monate Januar und Februar rund 160.000 Euro zur Verfügung, teilte Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) mit. "Der Einzelhandel hat es jetzt besonders schwer", sagte Palmer. Vermieter können die einmalige Förderung ab sofort beantragen. Voraussetzung sei, dass sie ihren Mietern für Januar und Februar nachweislich einen Mietnachlass gewähren, dass die Gewerbeeinheiten dem Einzelhandel zuzuordnen und von der behördlich angeordneten Schließung betroffen sind.

  • Bundesfamilienministerin fordert Öffnungsperspektive bei Kitas
  • 17:21 Uhr

    Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) drängt auf vorsichtige Öffnungsschritte bei Kitas. Für Kinderschutz und Kindeswohl sei es nötig, zumindest zu einem eingeschränkten Regelbetrieb zurückzukehren, sagte sie. Die Familien- und Jugendminister von Bund und Ländern seien sich bei ihren Beratungen am Montag einig darüber gewesen, dass es Öffnungsschritte geben müsse. Auf Nachfrage, ob Kita- und Schulöffnungen am kommenden Mittwoch bei den Beratungen zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Ministerpräsidenten der Länder vereinbart würden, sagte die Ministerin, das hänge vom Infektions- und Mutationsgeschehen ab. Sie fügte aber hinzu, die langfristigen Einschränkungen könnten nicht die Lösung sein.

  • Corona-Testpflicht für Pendler nach Vorarlberg kommt später
  • 17:02 Uhr

    Die neue Testpflicht für Grenzpendler nach Österreich soll erst am 10. Februar in Kraft treten. Das sagte ein Sprecher der Vorarlberger Landesregierung gegenüber dem SWR. Ursprünglich sollten die neuen österreichischen Einreiseregeln bereits ab dem 8. Februar gelten. Grund der Verzögerung sei, dass die entsprechende Verordnung noch nicht ausgearbeitet sei. Darin sei geregelt, wie oft Grenzpendler einen Corona-Test vorlegen müssen, wie dies kontrolliert werde und wo getestet werde. In Vorarlberg seien die Testkapazitäten bereits hochgefahren worden. Vorarlberg grenzt am Bodensee an Deutschland.

  • Eventim-Chef relativiert Aussagen zu Impfungen
  • 16:58 Uhr

    Der Ticketverkäufer und Konzertveranstalter Eventim überlegt, ob eine Corona-Impfung Zugangsvoraussetzung zu Veranstaltungen wird. Aber erst, sobald es genug Impfstoff gibt - und die Möglichkeit für alle, sich impfen zu lassen, erklärte Eventim-Chef Klaus-Peter Schulenberg im Interview mit der "Wirtschaftswoche". Er forderte auch, dass die Politik entsprechende Möglichkeiten dafür schaffen solle. Die Systeme seien bereits so eingerichtet, dass sie auch Impfausweise lesen könnten, so der Eventim-Chef. In Schleswig-Holstein ist Eventim in die Vergabe von Impfterminen eingebunden.

  • Wegen Lockdown: Diabetes Typ 1 bei Kindern bleibt oft unentdeckt
  • 16:51 Uhr

    Durch die Corona-Pandemie hat sich die Zahl der Kinder mit einer lebensbedrohlichen Stoffwechselentgleisung aufgrund eines unerkannten Diabetes verdoppelt. Ein Gespräch mit Professor Andreas Neu vom Uniklinikum Tübingen, Vizepräsident der Deutschen Diabetes-Gesellschaft.

  • Mühlheim wird wegen Wandergruppe zum Hotspot
  • 16:07 Uhr

    Mühlheim an der Donau (Kreis Tuttlingen) hat am Wochenende eine Inzidenz von über 900 gemeldet. Die hohe Infektionsrate geht wohl auf eine Wandergruppe zurück. 14 Männer und Frauen hatten sich zu einem Wanderausflug und anschließend in einer privaten Hütte im Donautal getroffen. Man habe sich dort nicht an die Corona-Regeln gehalten und sich angesteckt, so Bürgermeister Jörg Kaltenbach (CDU). Die Teilnehmer der Wandergruppe hätten dann weitere Menschen infiziert, unter anderem beim größten Arbeitgeber Mühlheims. Die Polizei Konstanz ermittelt wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz. Es drohen harte Strafen.

  • Stiko-Chef: Lockerung von Impf-Patenten bringt kurzfristig nichts
  • 15:53 Uhr

    Angesichts des weltweiten Impfstoff-Engpasses hält der Vorsitzende der ständigen Impfkommission und Ulmer Virologe Thomas Mertens wenig davon, weltweit die Patente zu lockern, um eine schnellere Produktion zu ermöglichen. Das hat die Nothilfeorganisation "Ärzte ohne Grenzen" gefordert. Mertens betonte, es gebe zu wenige Produktionsstätten, die in der Lage seien, einen Impfstoff in der geforderten Qualität und Komplexität herzustellen. "Die Herstellung eines mRNA-Impfstoffes ist etwas völlig Neues, und es ist nicht so, dass hier viele Produktionsstätten brachliegen, die so etwas schnell machen könnten." Für den Aufbau brauche es neben den technischen Erfordernissen auch hochqualifiziertes Personal und den Zulassungsprozess der Anlage. Das würde sicher ein Jahr dauern, schätzt Mertens. "Ich bin sicher, dass man eine schnelle Erhöhung der Produktion über solche Ideen nicht erreichen kann."

  • Astra Zeneca: Produktion neuer Impfstoff-Generation im Herbst
  • 15:31 Uhr

    Astra Zeneca und die Universität Oxford wollen im Herbst die nächste Generation von Covid-19-Impfstoffen produzieren, die vor Varianten schützen, sagte ein leitender Angestellter des britischen Arzneimittelherstellers. "Wir arbeiten sehr hart und wir sprechen bereits nicht nur über die Varianten, die wir im Labor herstellen müssen, sondern auch über die klinischen Studien, die wir durchführen müssen", sagte Forschungschef Mene Pangalos in einem Medien-Briefing. "Unser Ziel ist es, bis zum Herbst, also noch in diesem Jahr, etwas fertig zu haben."

  • Kretschmann kündigt neue Teststrategie an
  • 14:38 Uhr

    Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) will in der kommenden Woche ein Konzept für eine neue Corona-Teststrategie vorlegen. "Da werden wir ihnen nächste Woche einen Vorschlag machen", sagte der Grünen-Politiker am Vormittag im Landtag in Stuttgart. Er räumte ein, dass es in dieser Frage "Differenzen in der Landesregierung" gegeben habe. Kretschmann habe die "öffentliche Begleitmusik" auch nicht gut gefunden, sagte er mit Blick auf den öffentlichen Schlagabtausch zwischen Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) und Gesundheitsminister Manfred Lucha (Grüne) über Kitas, Schulen und die Teststrategie. Kretschmann sagte, es gehe um die Frage, ob man die Schnelltests nur anlassbezogen etwa in Alten- und Pflegeheimen mache oder sie deutlich ausweite auf andere Berufsgruppen.

    Ulmer Virologe für EU-Zulassungsprozess von Sputnik V

    14:30 Uhr

    Der Vorsitzende der ständigen Impfkommission und Ulmer Virologe Thomas Mertens erwartet einen ordnungsgemäßen EU-Zulassungsprozess für den russischen Corona-Impfstoff Sputnik V. Er wäre froh, wenn so das Impfstoff-Portfolio erweitert werden könne, sagte Mertens im SWR. Eine Verimpfung von Sputnik V - wie sie Russland bereits vor Abschluss aller Testreihen begonnen hat - oder eine Notzulassung, die Ungarn dem russischen Vakzin erteilt, lehnt Mertens allerdings strikt ab.

    GEW kritisiert Gesundheitsschutz an Förderschulen

    13:46 Uhr

    Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft GEW in Freiburg kritisiert die Öffnung von sonderpädagogischen Einrichtungen. Im Gegensatz zu Schulen und Kitas arbeiten diese im Normalbetrieb. Zwar begrüßt die GEW, dass der Bildungsanspruch von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung besonders berücksichtigt wird. Allerdings brauche es dann auch einen ausreichenden Infektionsschutz für Lehrkräfte, Mitarbeitende sowie Schülerinnen und Schüler.

    Palmer geht mit Notärztin Federle eigenen Schnelltest-Weg

    13:40 Uhr

    Notärztin Lisa Federle und Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) wollen für Tübingen ein eigenes Schnelltest-System an Schulen aufbauen. "Unser Ziel sind regelmäßige Schnelltests zwei bis drei Mal pro Woche an allen Kitas und den Abschlussklassen aller Schulen in der Stadt", sagte Palmer heute in Tübingen. Zum richtigen Umgang mit den neuen Schnelltests im Kampf gegen die Corona-Pandemie sollen die Lehrer geschult werden. Schüler und Lehrer, die es sich nicht zutrauen, den Schnelltest in der Schule zu machen, bekommen Federle zufolge das Angebot, kostenlose Schnelltests beim Arztmobil machen zu lassen. Das Mobil steht fünfmal die Woche auf dem Tübinger Marktplatz.

    Abschiebungsverbot für afghanischen Asylbewerber wegen Corona

    13:14 Uhr

    Ein Asylbewerber aus Afghanistan darf nach einem Gerichtsbeschluss wegen der coronabedingt verschlechterten Lebensbedingungen nicht in seine Heimat abgeschoben werden. Ihm werde es dort voraussichtlich nicht gelingen, auf legalem Wege seine elementarsten Bedürfnisse nach Nahrung, Unterkunft und Hygiene zu befriedigen, argumentierte der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg in einem heute veröffentlichten Urteil von Mitte Dezember 2020. Anderes würde gelten, wenn er nach seiner Rückkehr ein familiäres oder soziales Netzwerk, finanzielle oder materielle Unterstützung durch Dritte oder ein ausreichendes Vermögen habe. Diese begünstigenden Umstände lägen aber bei dem Kläger nicht vor.

    Gastgewerbe fürchtet weitere Wochen ohne Öffnungsperspektiven

    13:09 Uhr

    Nach drei Monaten im Corona-Lockdown ohne Umsätze für etliche geschlossene Hotels, Restaurants, Bars und Kneipen fürchtet das Gastgewerbe in Baden-Württemberg weitere Wochen ohne Perspektiven. Vor der nächsten Schalte der Ministerpräsidenten mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) am kommenden Mittwoch vermittelten zahlreiche Äußerungen aus der Politik nicht den Eindruck, dass konkrete Öffnungen bevorstünden, sagte der für Grundsatzfragen zuständige Geschäftsführer des Branchenverbandes Dehoga Baden-Württemberg, Tobias Zwiener. Insofern habe man auch "keine großen Erwartungen" an die Konferenz, bei der über eine Fortsetzung - oder möglicherweise eine Lockerung - der bestehenden Beschränkungen vom 15. Februar an debattiert werden dürfte. Zwiener forderte von der Politik eine "richtige Abwägung zwischen dem Eröffnungsbegehren der Betriebe und dem notwendigen Infektionsschutz", vor allem aber Verlässlichkeit.

    Kretschmann bespricht Schulstrategie mit Ex-Kultusminister Stoch

    12:10 Uhr

    Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) trifft sich am Donnerstag mit dem früheren Kultusminister und heutigen SPD-Landeschef Andreas Stoch zu einem Gespräch über die weitere Schulstrategie in der Corona-Pandemie. Stoch sagte heute, der Regierungschef habe das Angebot angenommen, das er ihm vergangene Woche unterbreitet hatte. Der SPD-Mann will ihm vor allem von den Ergebnissen des Runden Tisches berichten, den die Sozialdemokraten mit Lehrern, Eltern und Schülern organisiert hatten. Danach hatte Stoch Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) kommunikatives und organisatorisches Versagen in der Corona-Pandemie vorgeworfen. Stoch ist Eisenmanns Vorgänger als Ressortchef im Kultusministerium.

    Eventim: Konzert-Tickets nur für Geimpfte

    11:37 Uhr

    Der Ticketverkäufer und Konzertveranstalter Eventim will eine Corona-Impfung zur Voraussetzung für die Teilnahme an Veranstaltungen machen. "Wenn es genug Impfstoff gibt und jeder sich impfen lassen kann, dann sollten privatwirtschaftliche Veranstalter auch die Möglichkeit haben, eine Impfung zur Zugangsvoraussetzung für Veranstaltungen zu machen", sagte Eventim-Chef Klaus-Peter Schulenberg der "Wirtschaftswoche". Die Systeme seien bereits so eingerichtet, dass sie auch Impfausweise lesen könnten, so Schulenberg.

    1.900 Soldaten helfen bei Eindämmung des Coronavirus

    11:05 Uhr

    Rund 1.900 Soldatinnen und Soldaten sind in Baden-Württemberg zur Bewältigung der Corona-Pandemie im Einsatz. Wie das Innenministerium des Landes mitteilte, hilft ein großer Teil von ihnen (782) in Alten- und Pflegeheimen bei der Durchführung von Corona-Schnelltests. Laut Innenminister Thomas Strobl (CDU) tragen die Soldaten damit dazu bei, dass Bewohner Besuch empfangen können und nicht abgeschottet werden müssen. Andere Soldaten unterstützen beispielsweise die Gesundheitsämter oder den Ablauf in Impfzentren. Strobl dankte auch Rettungsdiensten, Technischem Hilfswerk und Feuerwehren für ihre Arbeit seit Beginn der Corona-Pandemie. Gerade in den vergangenen Wochen hätten sie mit viel Herzblut Logistik und Betrieb der Impfzentren unterstützt.

    Lucha will kostenlose Schnelltests für Lehrer, Kinder und Erzieher

    10:58 Uhr

    Das Gesundheitsministerium will Lehrerinnen und Lehrern, Erzieherinnen und Erziehern und Kindern an Schulen und Kitas kostenlos Selbsttests zur Verfügung stellen. Das teilte Minister Manfred Lucha (Grüne) heute in Stuttgart mit. "Damit können die Betroffenen bei Symptomen eine Selbsttestung zu Hause vornehmen und bleiben bei positivem Testergebnis der jeweiligen Einrichtung fern", sagte der Grünen-Politiker. Ermöglicht werde der Eigengebrauch von Schnelltests durch eine Anpassung einer Verordnung durch den Bund. Damit sei nun die Umsetzung eines umfassenden Testkonzepts für Schulen und Kindertagesstätten möglich, betonte Lucha. "Nun können wir die geplante Öffnung von Grundschulen und Kindertagesstätten nach dem Faschingsferien mit einer erweiterten Teststrategie begleiten."

    Mannheimer OB will länderübergreifende Öffnung

    10:31 Uhr

    Der Corona-Inzidenzwert der Stadt Mannheim ist laut Gesundheitsamt auf den Wert von 64 gesunken. Damit werde auch die Frage nach einer Öffnungsstrategie wieder aktuell, sagte Oberbürgermeister Peter Kurz (SPD) im Mannheimer Gemeinderat. Wann zum Beispiel der Einzelhandel wieder öffnet, hänge zunächst aber von den Ergebnissen der nächsten Sitzung der Ministerpräsidenten mit der Kanzlerin ab. Diese ist am nächsten Mittwoch. Die Öffnungsstrategie müsse aber in jedem Fall länder- und kommunenübergreifend sein. Es solle kein Tourismus einsetzen, aus pandemisch schwierigeren Regionen, so Kurz.

    Studie: Kinderbonus wirksamer als Mehrwertsteuersenkung

    10:00 Uhr

    Der Kinderbonus hat in der Corona-Krise offenbar mehr dazu beigetragen, die Konjunktur zu beleben, als die Mehrwertsteuersenkung. Das zeigt eine Studie der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung. Im Verhältnis zum eingesetzten Steuergeld sei beim Kinderbonus viel mehr für den Konsum investiert worden als bei der Senkung der Mehrwertsteuer, so die Studie. Vor allem niedrige und mittlere Einkommen hätten von den zusätzlichen 300 Euro profitiert. Die geringere Mehrwertsteuer hätte dagegen vor allem Haushalte mit höheren Einkommen genützt.

    Waldshut-Tiengen: Online-Jugendhaus geht an den Start

    9:50 Uhr

    Die Stadt Waldshut-Tiengen verlagert ihre offene Jugendarbeit wegen der Corona-Pandemie ins Internet. Waldshut-Tiengens digitales Jugendhaus hat im Internet montags bis mittwochs und freitags von 16 bis 18 Uhr geöffnet. Die Angebote werden von Mitarbeitern der städtischen Jugendarbeit betreut. Über die App des Onlinedienstes "Discord" können sich die Jugendliche in diesem geschützten Raum mit Jugendarbeitern treffen, die für sie ein offenes Ohr haben, und online spielen oder chatten.

    Mahle verzeichnet starken Umsatzrückgang

    9:38 Uhr

    Die Corona-Pandemie hat beim Autozulieferer Mahle aus Stuttgart 2020 zu einem herben Umsatzeinbruch geführt. Die Erlöse gingen nach vorläufigen Zahlen im vergangenen Jahr um währungsbereinigt 16 Prozent auf 9,8 Milliarden Euro zurück, wie Mahle-Chef Jörg Stratmann dem "Handelsblatt" (Mittwoch) sagte. Das Ergebnis sei durch erfolgreiches Krisenmanagement operativ positiv, aber durch die "hohen Belastungen des intensivierten Konzernumbaus unterm Strich deutlich negativ", so Stratmann.

    Patientenschützer: Strafen für Impf-Erschleichung

    9:28 Uhr

    Menschen, die sich eine Corona-Impfung beschaffen, ohne dass sie an der Reihe sind, sollen bestraft werden. Das fordert die Deutsche Stiftung Patientenschutz. Vorstand Eugen Brysch sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland, es sei unbefriedigend, dass das Erschleichen von Impfungen noch immer straflos ist. Er schlägt zudem vor, dass Menschen, die ältere Verwandte pflegen, in die zweite Prioritätsgruppe aufgenommen werden.

    Verband fordert längere Aufenthaltsdauer für Erntehelfer

    9:25 Uhr

    Personelle Engpässe bei der Spargel- oder Erdbeerernte wie bei der ersten Corona-Welle im Frühjahr 2020 soll es in diesem Jahr nicht geben. Der Verband Süddeutscher Spargel- und Erdbeeranbauer (VSSE) spricht sich für eine Ausweitung der Aufenthaltsdauer aus. Je länger Erntehelfer arbeiten könnten, desto weniger Wechsel beim Personal gebe es, sagte ein Verbandssprecher in Bruchsal (Kreis Karlsruhe).

    Kärcher legt auch im Corona-Jahr beim Umsatz weiter zu

    9:13 Uhr

    Mit einer starken zweiten Jahreshälfte im Rücken hat der Reinigungs- und Gartengerätehersteller Kärcher den Rekordkurs der vergangenen Jahre auch in der Corona-Pandemie gehalten. Das Unternehmen aus Winnenden (Rems-Murr-Kreis) profitierte 2020 vom Verschönerungstrend in Haus und Garten, und auch die Geschäfte mit Dampfreinigern zur corona-konformen Desinfektion liefen gut, wie Vorstandschef Hartmut Jenner sagte. Dafür bröckelte der Umsatz bei der Profi-Ausrüstung, etwa für die Industrie, aber vor allem auch für Hotels und die Gastronomie. 2,72 Milliarden Euro Umsatz sind trotzdem ein neuer Bestwert, und mit knapp sechs Prozent fällt das Wachstum sogar um einiges deutlicher aus als in den Vorjahren. Angaben zum Gewinn macht Kärcher nicht.

    Curevac will mit GSK Impfstoff gegen Varianten entwickeln

    8:57 Uhr

    Der Tübinger Impfstoffhersteller Curevac will gemeinsam mit dem britischen Pharmakonzern Glaxosmithkline (GSK) weitere mRNA-Impfstoffe entwickeln, die vor mutierten Varianten des Coronavirus schützen. "Diese neue Kooperation baut auf unseren bestehenden Verbindungen mit Curevac auf", sagte GSK-Chefin Emma Walmsley laut einer Mitteilung. "Sie steht dafür, dass wir unsere wissenschaftliche Expertise in mRNA und der Impfstoffentwicklung vereinen, um die Entwicklung von neuen Covid-19-Impfstoffen zu beschleunigen." Außerdem will der britische Konzern noch in diesem Jahr 100 Millionen Dosen des ersten Curevac-Impfstoffs CVnCoV herstellen, der sich aktuell in klinischen Tests der Phase-2b/3 befindet und in den nächsten Monaten zugelassen werden könnte.

    Landtags-Doppelsitzung: Debatte über Krisenmanagement

    8:15 Uhr

    Der baden-württembergische Landtag kommt an diesem Mittwoch und Donnerstag zu seiner letzten Doppelsitzung vor der Wahl am 14. März zusammen. Die SPD-Landtagsfraktion hat eine aktuellen Debatte benatragt - darin will sie der Landesregierung Zerstrittenheit im Corona-Krisenmanagement vorhalten.

    Coronaviren mit UV-C-Strahlen zerstören?

    7:14 Uhr

    Wissenschaftler der Uni Tübingen und der Hochschule Heilbronn wollen einen Weg finden, um Coronaviren mit UV-Strahlen unschädlich zu machen. Es geht vor allem um die Aerosole in der Luft. Bereits nachgewiesen ist, dass die sehr energiereichen UV-C-Wellen Coronaviren unschädlich machen können - wenn diese auf festen Oberflächen sitzen. Virologen der Uni Tübingen und Ingenieure der Hochschule Heilbronn tun sich nun zusammen, um herauszufinden, ob UV-C-Strahlen auch Coronaviren in der Luft zerstören können. Die Forscher bauen dazu in einem Hochsicherheitslabor in Tübingen einen Aerosol-Prüfstand. Die Technologie könnte ein weiterer Baustein sein, um die Ausbreitung der Viren zu minimieren, so die Universität. Vorgesehen ist, mit UV-C-Einheiten persönliche Kontakte zum Beispiel in Krankenhäusern, Schulen oder Gaststätten sicherer zu machen.

    RKI: 9.705 Neuinfektionen in Deutschland

    6:40 Uhr

    Die deutschen Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut weitere 9.705 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Außerdem wurden 975 neue Todesfälle verzeichnet, wie aus den Zahlen des RKI vom Morgen hervorgeht. Vor genau einer Woche hatte das RKI weitere 13.198 Neuinfektionen und 982 neue Todesfälle verzeichnet. Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag deutschlandweit laut RKI bei 82,9.

    Mittwoch, 3. Februar 2021

    Weitere Infos finden Sie hier:

    Das Virus und die Folgen Archiv Live-Blog zum Coronavirus in Baden-Württemberg

    Seit dem 10. März 2020 begleitet SWR Aktuell Baden-Württemberg für Sie die Lage im Land rund um das Coronavirus in einem Live-Blog. In unserem Archiv können Sie die Ereignisse multimedial nachverfolgen.

    Stand
    Autor/in
    SWR