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Bund will offenbar Privatfeiern auf 25 Personen begrenzen

21:46 Uhr

Die Bundesregierung will einem Medienbericht zufolge beim Bund-Länder-Gipfel strengere Regeln für Feiern im privaten Raum durchsetzen. Das berichtet die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf eine Telefonschalte zwischen dem Bundeskanzleramt und den Chefs der Staatskanzleien. Demnach sollen private Feiern nur noch mit maximal 25 Personen stattfinden, im öffentlichen Raum soll die Anzahl auf maximal 50 Personen reduziert werden. Dort solle zudem ein Alkoholverbot durchgesetzt werden. Diese Regeln sollen dem Bericht zufolge überall dort gelten, wo die Zahl der in den vergangenen sieben Tagen gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner größer als 50 ist.

Mehr als 4.000 Neuinfektionen in Frankreich

21:37 Uhr

Die Behörden in Frankreich haben 4.070 Coronavirus-Neuinfektionen innerhalb eines Tages gemeldet. Die Zahl der Toten stieg um 81 auf insgesamt 31.808. Inzwischen liegt die Zahl der gemeldeten Infektionen bei 542.639. Zuletzt waren am Sonntag 11.123 neue Fälle gemeldet worden. Die Zahlen vom Montag sind üblicherweise niedriger, da am Sonntag weniger getestet wird.

Semester an der Universität Mannheim startet

20:21 Uhr

Für viele Erstsemester sind die ersten Wochen an der Universität spannend und total neu. In diesem Jahr steht der Beginn der Vorlesungen in Mannheim unter dem Zeichen der Corona-Pandemie. Doch die Studenten machen das Beste daraus.

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Land hat zu wenig Teams zur Kontaktverfolgung

19:41 Uhr

Einige Bundesländer haben zu wenig Personal zur Kontaktnachverfolgung bei Coronavirus-Infektionen im Einsatz - anders als im April verabredet. Bund und Länder hatten sich damals verständigt, mindestens fünf Personen pro 20.000 Einwohner einzusetzen. Auf Anfrage von NDR, WDR und "Süddeutscher Zeitung" (Dienstagsausgabe) erklärten jedoch mehrere Länder, dass aktuell weniger Teams im Einsatz seien. Baden-Württemberg müsste dem Bericht zufolge gemessen an der Bevölkerungszahl 553 Teams haben. Tatsächlich gibt es nach Auskunft des Gesundheitsministeriums nur 292. Bis Ende dieser Woche sollen es 314 Teams sein.

Grippe, Coronavirus oder Schnupfen?

19:09 Uhr

Der Sommer ist vorbei und damit sinken auch die Temperaturen - für Viren ideal. Gerade in der Corona-Pandemie können viele ihre Symptome nicht genau deuten: Grippe, Corona oder doch nur ein Schnupfen? Viele Mediziner empfehlen deshalb eine Impfung gegen die Grippe.

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Corona-Hilfen: Bund genehmigt rund 80 Prozent der Anträge

18:21 Uhr

Die Bundesregierung hat bislang 8.766 Anträge von kleinen und mittelständischen Unternehmen aus Baden-Württemberg für sogenannte Corona-Überbrückungshilfen bewilligt. Insgesamt hat die Regierung mehr als 121,8 Millionen Euro genehmigt. Damit wurden mehr als 81 Prozent der 10.750 Anträge aus dem Land bewilligt. Die Zahlen stammen aus einer Kabinettsvorlage von Baden-Württembergs Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) für die Sitzung des Ministerrats am Dienstag. Zuvor hatten die "Heilbronner Stimme" und der "Mannheimer Morgen" (Dienstag) darüber berichtet.

Mehr als 300 neue Infektionen gemeldet

17:51 Uhr

Laut Landesgesundheitsamt wurden den Behörden in Baden-Württemberg am Montag weitere 307 bestätigte Coronavirus-Fälle gemeldet (Stand: 16 Uhr). Damit haben sich im Land seit Beginn der Pandemie insgesamt mindestens 49.199 Menschen nachweislich mit dem Virus infiziert. Als genesen gelten 43.053 Personen, 154 mehr als am Vortag. Nach Angaben des Landesgesundheitsamts ist im Zusammenhang mit dem Coronavirus kein weiterer Infizierter gestorben. Die Zahl bleibt in Baden-Württemberg somit bei 1.880 Verstorbenen seit Beginn der Pandemie. Der sogenannte Sieben-Tage-R-Wert wurde mit 0,86 angegeben. Der Wert zeigt an, wie viele Menschen ein Infizierter im Durchschnitt ansteckt.

Aktuelle Daten zum Coronavirus Reproduktionszahl, Neuinfektionen, Intensivkapazitäten: Was ist relevant?

Die vier wesentlichen RKI-Kriterien zur Einschätzung der Epidemie erklären wir hier.  mehr...

Kann Baden-Württemberg zum Risikogebiet werden?

17:12 Uhr

Die Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie halten an, sie werden vielerorts sogar verschärft. So werden auch immer mehr Regionen zum Risikogebiet beziehungsweise Hotspot ausgewiesen - auch an der Grenze zu Baden-Württemberg. Aber kann es Baden-Württemberg selbst auch treffen? Und was würde passieren, wenn ein Teil des Landes zum Risikogebiet erklärt wird?

Zahl der Corona-Infizierten steigt täglich Was passiert, wenn eine Region in Baden-Württemberg zum Hotspot wird?

Die Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie halten an, sie werden vielerorts sogar verschärft. So werden auch immer mehr Regionen zum Risikogebiet beziehungsweise Hotspot ausgewiesen - auch an der Grenze zu Baden-Württemberg. Kann es uns auch treffen? Und was passiert dann?  mehr...

Mehrere Sonder-Teststationen für Reiserückkehrer schließen

16:40 Uhr

Zum 1. Oktober werden die Sonder-Teststationen für Reiserückkehrende an den Autobahnen A5 bei Neuenburg (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) und an der A8 bei Merklingen (Alb-Donau-Kreis) sowie am Stuttgarter Hauptbahnhof und am Flughafen Friedrichshafen (Bodenseekreis) eingestellt. Das hat das Sozialministerium in Stuttgart bekanntgegeben. Die Testmöglichkeiten an den Flughäfen Stuttgart und Karlsruhe/Baden-Baden sollen dagegen zunächst bis mindestens Ende Oktober bestehen bleiben. Insgesamt wurden laut Ministerium an allen sechs Sonder-Teststationen für Reiserückkehrende bisher etwa 190.000 Personen getestet. Bei rund 1.500 fiel das Testergebnis positiv aus. Den Betrieb der Stationen bezeichnete Sozialminister Manfred Lucha (Grüne) als "wichtig und erfolgreich", weil die Infektionszahlen in Folge der Sommerreisewelle so hätten eingedämmt werden können. Die Testmöglichkeiten im Land würden ingesamt aber weiter ausgebaut. So biete die Kassenärztliche Vereinigung ein flächendeckendes Netz von Corona-Anlaufstellen. Tests können demnach in den aktuell 44 Corona-Testzentren sowie in über 900 Corona-Schwerpunktpraxen vorgenommen werden.

Pfand-Leihanstalt in Straßburg seit Corona stark nachgefragt

14:01 Uhr

Seit Beginn der Corona-Pandemie ist die Pfand-Leihanstalt in Straßburg (Frankreich) sehr gefragt. Wer aus Sicht der Banken nicht ausreichend kreditwürdig ist, kann sich so unkompliziert Bargeld beschaffen.

Einfach an Bargeld kommen Pfand-Leihanstalt in Straßburg seit Corona stark nachgefragt

Seit Beginn der Corona-Pandemie ist die Pfand-Leihanstalt in Straßburg sehr gefragt. Wer aus Sicht der Banken nicht ausreichend kreditwürdig ist, kann sich so unkompliziert Bargeld beschaffen.  mehr...

Eistreff Waldbronn öffnet unter Corona-Bedingungen

13:52 Uhr

Der Eistreff Waldbronn (Kreis Karlsruhe) wird am Freitag in einer Woche unter Corona-Bedingungen in die Eislauf-Saison starten. Die kommunale Eishalle sollte eigentlich geschlossen werden, wurde aber von einer privaten Betreibergesellschaft übernommen. Das größte Problem in der neuen Saison sind die begrenzten Besucherzahlen: 450 Gäste dürfen gleichzeitig in die Halle, früher war es an Spitzentagen auch mal das fünffache. Deshalb wird es nun feste Zeitfenster zum Eislaufen geben.

Eislaufen unter Corona-Bedingungen Neuer Betreiber: Eistreff Waldbronn öffnet wieder

Der Eistreff Waldbronn wird am 9. Oktober unter Corona-Bedingungen in die Saison starten. Die Eishalle sollte eigentlich geschlossen werden, wurde aber von einer Betreibergesellschaft übernommen.  mehr...

Polizei beendet Corona-Party in Hockenheim

12:48 Uhr

Die Polizei hat in der Nacht zum Sonntag in Hockenheim (Rhein-Neckar-Kreis) eine coronabedingt unerlaubte Party beendet. Die rund 30 jugendlichen Teilnehmer im Alter zwischen 14 und 18 Jahren standen bei lauter Musik ohne Abstand und Masken unter einer Autobahnbrücke zusammen und "sprachen ausgiebig dem Alkohol zu", teilte ein Polizeisprecher am Montag mit. Der Hinweis der Polizei, dass das Treffen von mehr als 20 Menschen aufgrund der geltenden Corona-Verordnung nicht zulässig ist, sei bei den meisten Teilnehmern auf Unverständnis gestoßen.

Testzentrum weitet Öffnungszeiten wieder aus

12:04 Uhr

Das Corona-Testzentrum in Herrenberg (Kreis Böblingen) hat seine Öffnungszeiten wieder ausgeweitet. Grund ist das gestiegene Infektionsgeschehen bei Schulen und andere Einrichtungen und damit verbunden die Kontaktnachverfolgung. Das teilte das zuständige Landratsamt Böblingen mit. Die Terminvergabe erfolgt ausschließlich über die Hotline des Gesundheitsamts des Kreises.

Tourismusbeauftragter: Gesundheit steht im Vordergrund

11:11 Uhr

Die EU-Tourismusminister beraten heute über Möglichkeiten, die Reisebranche in der Corona-Krise zu stärken. Vor dem virtuellen Treffen betonte der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung und Wirtschaftsstaatssekretär Thomas Bareiß (CDU, Wahlkreis Zollernalb-Sigmaringen), die Gesundheit stehe dabei im Vordergrund. "Unser Ziel ist es aber, Reisebeschränkungen auf das notwendige Maß zu begrenzen und den Menschen in Europa wieder eine möglichst große Reisefreiheit zu ermöglichen, ohne dabei den Gesundheitsschutz zu vernachlässigen", so Bareiß weiter.

Eingangsstatement von Thomas Bareiß live ab ca. 14:50 Uhr

Verbraucherzentrale verklagt Lufthansa

10:48 Uhr

Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg verklagt die Lufthansa wegen nicht erstatteter Flugtickets. Die Klage sei bei dem Landgericht Köln eingereicht worden, teilte die Verbraucherzentrale mit. Zunächst hatte sie die Lufthansa per Abmahnung aufgefordert, Verbraucher über die ihnen zustehenden Rechte zu informieren, das Recht auf Rückerstattung nicht zu verschweigen und den Flugpreis innerhalb der gesetzlichen Frist zurückzuzahlen. Darauf habe die Fluggesellschaft jedoch nicht reagiert.

Konzern reagierte nicht auf Abmahnung Verbraucherzentrale Baden-Württemberg verklagt Lufthansa wegen nicht erstatteter Tickets

Wegen der Coronavirus-Pandemie stornierte die Lufthansa zahlreiche Flüge. Doch anstatt das bereits gezahlte Geld an die Kunden zurückzuüberweisen, habe sie oft nur Umbuchungen oder Gutscheine angeboten.  mehr...

Umfrage: Wirtschaft erholt sich zunehmend

9:59 Uhr

Die wirtschaftliche Erholung in Deutschland spiegelt sich einer Unternehmensumfrage des Ifo-Instituts zufolge mehr und mehr in der Beschäftigung wider. Das Ifo-Beschäftigungsbarometer stieg von 95,4 Punkten im September auf 96,3 Punkte, wie das Münchner Forschungsinstitut am Montag mitteilte. Immer mehr Unternehmen planen demnach Neueinstellungen. Der Chef der Bundesagentur für Arbeit, Detlef Scheele, hatte bereits am Wochenende prognostiziert, dass die Arbeitslosigkeit im September zum ersten Mal seit Beginn der Krise deutschlandweit leicht sinken könne.

Fonds für freie Journalisten aufgelegt

9:28 Uhr

Die Pressestiftung Baden-Württemberg verspricht Hilfe für freie Journalisten, die aufgrund der Corona-Pandemie in Not geraten sind. Dafür hat sie einen Hilfsfonds aufgelegt. Mit den Geldern sollen Betroffene unterstützt werden, denen in kürzester Zeit Aufträge und Einkünfte weggebrochen seien, hieß es am Vormittag in Stuttgart. Die finanzielle Überbrückungshilfe soll vorrangig Antragstellern aus Baden-Württemberg zugutekommen. Freie Journalisten können zunächst für drei Monate bis zu 600 Euro monatlich erhalten, da die staatliche Nothilfe nicht genügend Betroffene erreiche.

Drei Privatpartys sorgen für sprunghaften Anstieg

6:55 Uhr

Im Kreis Biberach sind die bestätigten Corona-Fälle über das Wochenende sprunghaft angestiegen. Wie das Landratsamt mitteilte, hat es seit Freitag insgesamt 36 Neuinfektionen gegeben. Der Anstieg sei zur Hälfte auf drei private Partys zurückzuführen. Die andere Hälfte der Fälle sei diffus verteilt, hieß es. Bei 600 Kontaktpersonen sei eine häusliche Quarantäne angeordnet worden.

Sprunghafter Anstieg bei Neuinfektionen Coronavirus: 600 Menschen im Kreis Biberach in Quarantäne

Im Kreis Biberach hat es seit dem Wochenende 38 neue bestätigte Corona-Fälle gegeben. Laut Landratsamt steckte sich die Hälfte der Betroffenen auf privaten Partys an.  mehr...

Pandemie sorgt für Preisanstieg bei Einmalhandschuhen

6:44 Uhr

Einmalhandschuhe für Pflege- und Rettungskräfte haben sich in der Corona-Krise massiv verteuert und sind mitunter nur noch schwer zu beschaffen. Wohlfahrtsverbände und Rettungsorganisationen meldeten, dass es zuletzt deutlich schwerer geworden sei, qualitativ hochwertiges Schutzmaterial zu passenden Preisen zu beschaffen. Das betreffe neben Handschuhen auch Kittel, Schutzanzüge und Brillen, wie das Deutsche Rote Kreuz (DRK) mitteilte. Der DRK-Landesverband in Baden-Württemberg rief seine Kreisverbände kürzlich auf, Bestände zu prüfen. Grund war, dass ein Händler dem DRK von einem sich abzeichnenden Lieferengpass berichtete, wie ein DRK-Sprecher in Stuttgart sagte.

Bayerns Ministerpräsident für Warnampel

6:22 Uhr

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) fordert eine bundesweite Corona-Warnampel. Das sagte er der "Süddeutschen Zeitung". Notwendig sei ein verbindliches Regelwerk für den Winter. Er will einheitliche Vorgaben, welche Maßnahmen ergriffen werden, wenn die Zahl der Infektionen die Grenzwerte überschreitet. Auch die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) setzt sich für ein bundesweites Alarmsystem ein.

Montag, 28. September 2020

Das war der Sonntag in Baden-Württemberg

Kirchen holen Konfirmationen und Firmungen nach

18:36 Uhr

Vielerorts holen die Kirchen in Baden-Württemberg derzeit Konfirmationen und Firmungen nach, die im Frühjahr wegen der Corona-Pandemie ausfallen mussten. Fast 50.000 Jugendliche waren von den Terminverschiebungen betroffen.

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Messe in Coronazeiten: "Interboot"-Veranstalter trotzdem zufrieden

18:05 Uhr

Mit 29.300 Besuchern ist am Sonntag die Wassersportmesse "Interboot" in Friedrichshafen zu Ende gegangen. Wegen der Corona-Pandemie galten spezielle Hygieneauflagen. Es sei eine außergewöhnliche Erfahrung gewesen, im Zeichen des Coronavirus eine Messe zu veranstalten, bilanzierte Messegeschäftsführer Klaus Wellmann. Doch der Mut sei belohnt worden. Aussteller und Besucher hätten sich von der Veranstaltung positiv überrascht gezeigt, hieß es. 200 statt wie im Vorjahr 500 Aussteller präsentierten an den neun Messetagen in sechs Hallen Boote, Yachten und Wassersportzubehör. In den Hallen galt Maskenpflicht. Die "Interboot" findet bereits seit 1962 in Friedrichshafen statt. Im vergangenen Jahr kamen 83.000 Besucher.

Weil Vorarlberg Risikogebiet ist Vorarlberger dürfen ohne Corona-Test nicht mehr auf Interboot-Gelände

Dass Vorarlberg zum Corona-Risikogebiet erklärt wurde, hat nun auch Auswirkungen auf die Wassersportmesse "Interboot". Gäste aus der Region müssen nun einen negativen Corona-Test vorweisen.  mehr...

Marathon in Ulm findet virtuell statt

17:52 Uhr

Etwa 12.000 Läuferinnen und Läufer sollten ursprünglich an diesem Wochenende in Ulm beim "Einstein-Marathon" an den Start gehen. Wegen der Corona-Pandemie wurde die Veranstaltung mit rund 3.000 Teilnehmern jedoch virtuell ausgetragen. Markus Ebner, Veranstalter des Marathons, sagte im SWR: "Wenn nächstes Jahr die Situation gleich ist, werden wir wahrscheinlich etwas Ähnliches machen müssen." Er hoffe jedoch, dass sich die Bedingungen für das nächste Jahr ändern.

Fast 3.000 Teilnehmer bei virtuellem Einstein-Marathon

Knapp 3.000 Läuferinnen und Läufer haben am Wochenende beim Ulmer Einstein-Marathon mitgemacht. Corona-bedingt fand er virtuell im Internet statt.  mehr...

183 weitere Corona-Infizierte in Baden-Württemberg

17:35 Uhr

Laut Landesgesundheitsamt wurden den Behörden in Baden-Württemberg am Sonntag weitere 183 bestätigte Coronavirus-Fälle gemeldet (Stand: 16 Uhr). Damit haben sich im Land seit Beginn der Pandemie insgesamt mindestens 48.892 Menschen nachweislich mit dem Virus infiziert. Als genesen gelten 42.899 Menschen, 216 mehr als am Vortag. Ein weiterer Mensch ist nach Angaben des Landesgesundheitsamts im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Die Zahl der verstorbenen Menschen in Baden-Württemberg steigt somit seit Beginn der Pandemie auf 1.880. Der sogenannte Sieben-Tage-R-Wert wurde mit 0,86 angegeben. Der Wert zeigt an, wie viele Menschen ein Infizierter im Durchschnitt ansteckt.

RKI-Chef Wieler rechnet nicht mit einem zweiten Shutdown

16:08 Uhr

Trotz steigender Zahl der Corona-Neuinfektionen sieht der Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler, die Lage in Deutschland momentan gelassen. "Zurzeit scheint noch alles unter Kontrolle", sagte er der "Welt am Sonntag". Allerdings könne sich die Situation jederzeit ändern, und die Fallzahl könne exponentiell steigen, betonte Wieler unter Verweis auf die Entwicklungen in Israel, Spanien und Frankreich. Er appellierte an die Menschen, sich an die Regeln zu Abstand, Hygiene und Maskentragen zu halten und in Räumen zu lüften. "Wenn das alle tun, dann bin ich davon überzeugt, dass wir das gut überstehen können." Mit einem zweiten Shutdown rechnet der RKI-Chef nicht unbedingt. "Wenn wir die Ernsthaftigkeit behalten, die Achtsamkeit behalten, dann kann das aus meiner Sicht vermieden werden." Derzeit steckten sich die Menschen in Deutschland hauptsächlich im privaten Umfeld an, "also auf Partys, Hochzeitsfeiern, Beerdigungen, auch im Gottesdienst". In Geschäften und auch in Betrieben gebe es dagegen - mit einigen spektakulären Ausnahmen - nicht viele Ansteckungen. "Die meisten Betriebe scheinen die Pandemie gut zu managen." Auch die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel hält Wieler zurzeit nicht für bedenklich, "wenn man Mund-Nasen-Bedeckung trägt und Abstand hält".

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Städte- und Gemeindebund fordert Ausweitung der Maskenpflicht

15:40 Uhr

Angesichts steigender Corona-Zahlen fordern Kommunen und Landkreise neue bundesweite Beschränkungen im öffentlichen Leben. Vor einem neuen Treffen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Regierungschefs der Länder setzte sich der Landkreistag am Wochenende für einheitliche Obergrenzen für private Feiern ein. Der Städte- und Gemeindebund verlangt eine Ausweitung der Maskenpflicht bei hohen Infektionszahlen auf belebte Plätze und Weihnachtsmärkte. Doch nicht alle Bundesländer sehen gleichermaßen Handlungsbedarf. Am Dienstag will Merkel mit den Regierungschefs der Länder über Folgerungen aus den wieder steigenden Zahlen beraten.

Spielbanken machen deutlich weniger Umsatz

7:50 Uhr

Die Corona-Pandemie sorgt bei den Spielbanken in Baden-Baden, Konstanz und Stuttgart für größere finanzielle Verwerfungen. Der Bruttospielertrag sei im ersten Halbjahr um 34,5 Prozent auf 24,1 Millionen Euro zurückgegangen, teilte Otto Wulferding, der Geschäftsführer der baden-württembergischen Spielbanken, mit. "Dies lässt sich im weiteren Verlauf des Jahres nicht mehr aufholen." Im Jahr 2019 spielten die drei Häuser beim Bruttospielertrag ein Rekordergebnis in Höhe von 107,2 Millionen ein. Insgesamt überwiesen sie letztes Jahr 56 Millionen Euro an den Landeshaushalt. Eine Sprecherin des Finanzministeriums sagte, mögliche Jahresfehlbeträge seien durch das Eigenkapital der Gesellschaft gedeckt. Eine Prognose für die weitere Geschäftsentwicklung wollte sie nicht abgeben. Infolge der Corona-Krise waren die baden-württembergischen Spielbanken vom 13. März an geschlossen. Seit 25. Mai dürfen Spieler wieder ihr Glück versuchen.

Sonntag, 27. September 2020

Das war der Samstag in Baden-Württemberg

Schausteller kreieren "Wasen"-Stimmung unter Corona-Bedingungen

19:05 Uhr

Am Freitagabend hätte eigentlich das 175. Cannstatter Volksfest in Stuttgart beginnen sollen - doch wegen der Corona-Pandemie muss die Veranstaltung ausfallen. Ersatz für die "Wasen"-Atmosphäre bieten einige Wirte und Schausteller an verschiedenen Orten in der Stuttgarter Innenstadt.

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251 Neu-Infizierte in Baden-Württemberg bestätigt

18:37 Uhr

In Baden-Württemberg ist die Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus erneut angestiegen. Laut Landesgesundheitsamt wurden den Behörden am Samstag weitere 251 bestätigte Fälle gemeldet (Stand: 16 Uhr). Damit haben sich im Land seit Beginn der Pandemie insgesamt mindestens 48.709 Menschen nachweislich mit dem Virus infiziert. Als genesen gelten 42.683 Menschen, 200 mehr als am Vortag. Zwei weitere Menschen sind nach Angaben des Landesgesundheitsamts im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Die Zahl der verstorbenen Menschen in Baden-Württemberg steigt somit seit Beginn der Pandemie auf 1.879. Der sogenannte Sieben-Tage-R-Wert wurde mit 0,96 angegeben. Der Wert zeigt an, wie viele Menschen ein Infizierter im Durchschnitt ansteckt.

Städte halten an Weihnachtsmärkten fest

17:40 Uhr

Trotz Corona wollen die meisten deutschen Städte an Weihnachtsmärkten festhalten - allerdings mit neuen Konzepten, um die Abstands- und Hygieneregeln einhalten zu können. Das geht aus einer Umfrage des Evangelischen Pressedienstes (epd) hervor. So will die Stadt Heidelberg beispielsweise den Weihnachtsmarkt in diesem Jahr auf verschiedene Plätze im Innenstadtgebiet verteilen. Die Areale sollen einzeln eingezäunt werden, um mit einer Einbahnregelung den Besucherstrom zu lenken, wie die Stadt ankündigte. Orte zum Verweilen wie Tische oder Bänke soll es nicht geben, um Menschenansammlungen zu vermeiden. Gegenwärtig gibt es noch keine Vorgaben der baden-württembergischen Landesregierung, die ein Verbot von Weihnachtsmärkten vorsehen.

Coronavirus durchkreuzt Pläne Weihnachtsmärkte in Zeiten der Pandemie: So planen Städte in Baden-Württemberg

In der dunklen Jahreszeit sind Weihnachtsmärkte für viele ein Lichtblick. Aber wie können diese in Baden-Württemberg stattfinden? Einige Kommunen haben bereits entschieden.  mehr...

Umfrage: Nur wenige Haushalte mit finanziellen Einbußen

17:30 Uhr

Die meisten Privathaushalte in Deutschland sind bisher finanziell gut durch die Corona-Krise gekommen. Etwa jeder sechste Haushalt hat jedoch mit Einkommensverlusten zu kämpfen. Das steht im Haushaltkrisenbarometer, das vom Frankfurter Leibniz-Institut für Finanzmarktforschung, Marktforscher des Unternehmens Nielsen sowie dem Lehrstuhl für Finanzen und Ökonomie an der Universität Frankfurt Anfang September erhoben wurde. Die große Mehrheit der Haushalte sieht demnach aber keine Einbußen oder sogar eine Verbesserung ihrer Situation. Fazit der Umfrage: Deutschland ist bis jetzt relativ gut durch die Krise gekommen. Unter der Krise leiden vor allem Selbstständige und diejenigen, die in besonders betroffenen Branchen arbeiten wie Handel, Verkehr oder Gastgewerbe. Befragt wurden mehr als zehntausend Haushalte.

Software-Probleme in Corona-Teststation bei Dornstadt

15:02 Uhr

Vor der Corona-Teststation für Reiserückkehrer auf dem A8-Parkplatz Kemmental bei Dornstadt im Alb-Donau-Kreis staut es sich. Wie der Betreiber mitteilte, gibt es Software-Probleme bei der Erfassung der Abstriche. Bis das Problem behoben ist, können keine Abstriche genommen werden. Mitarbeiter des Software-Herstellers sind vor Ort, um eine Lösung zu finden. Autos und Wohnwagen stehen auf einem Abschnitt von mehr als einem Kilometer auf dem Standstreifen vor dem Parkplatz. Die Polizei ist vor Ort, um den Stau abzusichern. Wann die technischen Schwierigkeiten behoben sein werden, ist derzeit noch unklar.

Personalrat der Uniklinik Tübingen kritisiert Corona-Prämie

14:52 Uhr

Das Gesundheitsministerium in Berlin hat für die Pflege eine sogenannte Corona-Prämie von hundert Millionen Euro bereitgestellt. Davon erhält jede Pflegekraft bis zu 1.000 Euro. Allerdings nur, wer Corona-Patienten gepflegt hat. Laut Gesundheitsministerium werden Pflegekräfte, die Überstunden abgebaut haben oder im Home-Office waren, nicht berücksichtigt. Die Personalratsvorsitzende der Uniklinik Tübingen, Lena Mayr, kritisiert das Verfahren. Gemeinsam mit 50 anderen Personalräten in Deutschland hat der Tübinger Personalrat einen Brief an Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) geschrieben. Sie setzt sich dafür ein, dass zum Beispiel auch Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und Logopäden eine Corona-Prämie bekommen.

Nicht alle Pflegekräfte erhalten Geld Personalrat der Uniklinik Tübingen kritisiert Corona-Prämie

Das Gesundheitsministerium in Berlin hat für die Pflege eine sogenannte Corona-Prämie von hundert Millionen Euro bereitgestellt. Doch nur bestimmte Pflegekräfte sollen davon profitieren. Dagegen gibt es Widerstand - auch in Tübingen.  mehr...

Bundestagsabgeordnete Brugger positiv auf Corona getestet

14:46 Uhr

Die Bundestagsabgeordnete Agnieszka Brugger (Grüne) aus Ravensburg ist positiv auf Covid-19 getestet worden. Das teilte die Politikerin gestern beim Kurznachrichtendienst Twitter mit. Ihr gehe es gut, sie habe bisher keine Symptome, so Brugger.

Ich bin positiv auf Covid-19 getestet worden. Bereits gestern bin ich vorsorglich in Quarantäne gegangen, als eine Person aus meinem Umfeld über Symptome klagte und auch mich direkt informiert hatte. Heute kam mein Test-Ergebnis. Bisher habe ich keine Symptome, mir gehts gut. 1/2

Landkreise: Gästeanzahl bei Familienfeiern begrenzen

14:30 Uhr

Vor den Corona-Beratungen von Bund und Ländern haben die Landkreise eine bundesweit einheitliche Obergrenze für die Teilnehmerzahl bei Privatfeiern gefordert: 50 Gäste, mehr sei problematisch, sagte Landkreistagspräsident Reinhard Sager der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Der gegenwärtige Flickenteppich irritiere die Menschen. "Ab 50 Teilnehmern wird es logistisch extrem schwierig, die Kontakte nachzuverfolgen, wenn ein Covid-Positiver unter der Gesellschaft war", so Sager.

Corona-Hotspots nach Feiern Landkreise wollen Anzahl der Gäste bei Familienfesten begrenzen

Vor den Corona-Beratungen von Bund und Ländern haben die Landkreise eine bundesweit einheitliche Obergrenze für die Teilnehmerzahl bei Privatfeiern gefordert: 50 Gäste, mehr sei problematisch.  mehr...

Vorarlberger nicht ohne Test auf "Interboot"

14:26 Uhr

Nicht nur Deutschland, sondern auch die Ostschweiz und Vorarlberg in Österreich an der Grenze zu Deutschland gelten seit Jahrzehnten als klassisches Einzugsgebiet der Wassersportmesse "Interboot" in Friedrichshafen. Doch: Die Vorarlberger müssen ab sofort draußen bleiben – zumindest dann, wenn sie kein negatives Corona-Testergebnis vorweisen können, das älter ist als 24 Stunden. Das hat eine Messesprecherin auf SWR-Anfrage bestätigt. Vorarlberg war von der Bundesregierung zum Corona-Risikogebiet erklärt worden.

Weil Vorarlberg Risikogebiet ist Vorarlberger dürfen ohne Corona-Test nicht mehr auf Interboot-Gelände

Dass Vorarlberg zum Corona-Risikogebiet erklärt wurde, hat nun auch Auswirkungen auf die Wassersportmesse "Interboot". Gäste aus der Region müssen nun einen negativen Corona-Test vorweisen.  mehr...

Polizeipräsidium Pforzheim kontrolliert Maskenpflicht im Nahverkehr

10:55 Uhr

Das Polizeipräsidium Pforzheim hat in einer groß angelegten Aktion die Einhaltung der Corona-Maskenpflicht in Bussen und Bahnen kontrolliert. Mehrere Dutzend Polizeibeamte waren am Freitag im Einsatz. Insgesamt wurden 1.800 Personen kontrolliert, dabei wurden rund 600 Verstöße festgestellt, die meisten davon im Wartebereich an Bahnhöfen. In Bahnen und Bussen selbst hätten die Fahrgäste größtenteils einen Mund-Nasen-Schutz getragen, so die Polizei.

Firmen zahlen knapp 48 Millionen Euro Soforthilfe zurück

10:10 Uhr

Von den mehr als 2,2 Milliarden Euro Corona-Soforthilfe für kleine Unternehmen und Solo-Selbstständige in Baden-Württemberg sind knapp 48 Millionen Euro wieder zurückgezahlt worden. Dieses Geld sei durch insgesamt 5.500 Rückzahlungen zusammengekommen, teilte das Wirtschaftsministerium der Deutschen Presse-Agentur mit. Stand für beide Zahlen sei der 9. September. Die Corona-Soforthilfe hatte sich an Solo-Selbstständige gerichtet sowie - in verschiedenen Stufen - an Unternehmen mit maximal 50 Beschäftigten. Grundsätzlich handelte es sich um einen Zuschuss, der nicht zurückgezahlt werden muss. Es gibt jedoch bestimmte Fallkonstellationen, bei denen das anders aussieht: Etwa, wenn sich bei einem Unternehmen der Umsatzrückgang als weniger gravierend als befürchtet erwiesen hat. Bis Mitte August waren 37 Millionen Euro zurückerstattet worden. Das Geld kam zu diesem Zeitpunkt von 4.500 Unternehmen im Land.

Bosch präsentiert "weltweit schnellsten PCR-Test"

8:35 Uhr

Bosch hat einen neuen Schnelltest zum Nachweis des SARS-CoV-2-Erregers entwickelt. Das Ergebnis bei dem PCR-Test stehe jetzt nach 39 Minuten fest, teilte Bosch in Gerlingen (Kreis Ludwigsburg) mit. Dem Unternehmen zufolge ist es der schnellste Test dieser Art weltweit. Normalerweise brauchen PCR-Tests mehrere Stunden, bis ein Resultat vorliegt. Antigen-Tests auf Corona gehen schneller, sind aber nicht so treffsicher wie PCR-Tests. Die Treffgenauigkeit liegt nach Unternehmensangaben bei 98 Prozent. Das erste Corona-Analysegerät von Bosch, das Ende März auf den Markt kam, lieferte nach zweieinhalb Stunden ein Ergebnis. Zum Einsatz könnte das Corona-Analysegerät in mobilen Testzentren an Autobahnen oder Flughäfen kommen. Dann könnte es schnell Klarheit bringen, wenn ein negatives Testergebnis Bedingung für die Einreise oder das Umgehen einer Quarantäne ist.

Höchster Inzidenz-Wert im Kreis Schwäbisch Hall

7:40 Uhr

Der Landkreis Schwäbisch Hall hat, Stand Freitag, den landesweit höchsten Inzidenz-Wert. Pro 100.000 Einwohner gibt es dort also die meisten Corona-Infektionen. Die Zahl war in den vergangenen Tagen deutlich angestiegen.

Landratsamt rechnet mit steigenden Infektionszahlen Corona: Kreis Schwäbisch Hall hat landesweit höchsten Inzidenz-Wert

Der Landkreis Schwäbisch Hall hat den landesweit höchsten Inzidenz-Wert (Stand Freitag). Pro 100.000 Einwohner gibt es also die meisten Corona-Infektionen. Die Zahl stieg in den vergangenen Tagen deutlich an.  mehr...

Samstag, 26. September 2020

Weitere Infos finden Sie hier:

Das Virus und die Folgen Archiv Live-Blog zum Coronavirus in Baden-Württemberg

Seit dem 10. März 2020 begleitet SWR Aktuell Baden-Württemberg für Sie die Lage im Land rund um das Coronavirus in einem Live-Blog. In unserem Archiv können Sie die Ereignisse multimedial nachverfolgen.  mehr...

Wie schütze ich mich? Wie ist die Lage in meinem Heimatort? Coronavirus: Alles Wichtige für Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg

Coronavirus: Wie kann ich mich schützen? Wie hoch ist die Ansteckungsgefahr? Hier finden Sie alles Wichtige für Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz  mehr...

Überblick über Anpassungen Coronavirus: Diese Regeln gelten aktuell in Baden-Württemberg

Die Regelungen in der Corona-Krise ändern sich kontinuierlich. Wir haben zusammengefasst, was momentan erlaubt ist - und was nicht.  mehr...

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