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Coronavirus-Variante aus Südafrika im Kreis Calw entdeckt

7:50 Uhr

Im Landkreis Calw ist bei mehreren positiv getesteten Personen die Virusvariante aus Südafrika nachgewiesen worden. Das teilt das Landratsamt mit. Einige Personen stehen dabei in Zusammenhang mit Fällen aus dem Zollernalbkreis. Die Virusvariante aus Südafrika ist deutlich ansteckender als das Ursprungsvirus.

Öffnen die Grundschulen und Kitas in Baden-Württemberg?

7:37 Uhr

Heute will die Landesregierung Einzelheiten bekannt geben, wie Kitas und Grundschulen in Baden-Württemberg ab Montag wieder geöffnet werden können. Dazu soll es eine Sondersitzung im Landtag geben - im Gespräch ist etwa Wechselunterricht. Der SWR berichtet live im Web, in der App und auf Facebook über die Entscheidung ab voraussichtlich 14:30 Uhr. Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) verteidigte die geplante Öffnung zuletzt. Er sprach von einer "vorsichtigen und schrittweisen und behutsamen Öffnung" der Schulen - den Anfang sollen die Jüngsten machen. Es gebe keine Präsenzpflicht. Die Notbetreuung sei gewährleistet.

Virologe Drosten für Reisebeschränkungen

7:23 Uhr

Politiker und Wissenschaftler diskutieren über mögliche Reisebeschränkungen in der Corona-Krise. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) denkt nach eigenen Angaben darüber nach, den Flugverkehr fast komplett einzustellen. Der Chef-Virologe an der Berliner Charité, Christian Drosten, hält das für sinnvoll. Je stärker die Ausbreitung des Coronavirus innerhalb Deutschlands gebremst werde, desto wichtiger werde das, was von Außen eingeschleppt wird, sagte er in den ARD Tagesthemen.

Virologe in den tagesthemen Drosten warnt vor schnellen Lockerungen

Baldige Lockerungen der Corona-Maßnahmen? Der Virologe Drosten hat sich in den tagesthemen dagegen ausgesprochen. Bis nach Ostern werde man dafür vermutlich noch nicht genügend Me…  mehr...

Recht auf Homeoffice tritt in Kraft

7:21 Uhr

Beschäftigte haben ab heute an ein Recht darauf, von zu Hause aus zu arbeiten. In der Corona-Arbeitsschutzverordnung von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) steht, der Arbeitgeber habe das seinen Beschäftigten anzubieten. Es sei denn, zwingende betriebliche Gründe würden dagegensprechen. Das Bundesarbeitsministerium spricht dabei von einer Pflicht für die Arbeitgeber. Außerdem werden die Regeln für den Infektionsschutz am Arbeitsplatz verschärft. Die Verordnung ist befristet und gilt vorerst bis zum 15. März.

Homeoffice Was tun, wenn der Arbeitgeber streikt?

Ab heute müssen Arbeitgeber Homeoffice ermöglichen, wenn betriebliche Belange nicht dagegensprechen. Aber was passiert, wenn die Chefin Homeoffice verweigert?  mehr...

RKI: Deutschlandweit 982 Corona-Todesfälle

7:16 Uhr

Das Robert-Koch-Institut meldet 982 weitere Corona-Todesfälle binnen eines Tages. Gestern waren es noch 903. Die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen liegt bei 13.200. Gegenüber vergangenen Mittwoch ist das ein leichter Rückgang. Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz liegt für ganz Deutschland bei 101. Auch dieser Wert geht zurück - gestern lag er noch bei 107,6. Bei der Sieben-Tage-Inzidenz handelt es sich um die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb einer Woche. Ziel der Bundesregierung ist es, den Wert auf unter 50 zu drücken.

Corona-Pandemie in Deutschland RKI meldet mehr als 13.000 Neuinfektionen

Bundesweit haben sich binnen 24 Stunden mehr als 13.000 Menschen mit dem Coronavirus infiziert - laut RKI fast doppelt so viele wie noch Tags zuvor. Lediglich ein Landkreis weist …  mehr...

Freiburger Firma stellt Millionen Corona-Tests bereit

7:07 Uhr

Das Freiburger Familienunternehmen Concile GmbH stellt auf Anfrage des Bundesministeriums für Gesundheit mehrere Millionen Corona-Antigen-Schnelltests zur Verfügung. Der Covid-19-Test des Herstellers BioNote, Korea, zeichnet sich in unabhängigen Studien durch sehr gute Leistungsdaten aus. Aufgrund der guten Ergebnisse hat das Bundesministerium für Gesundheit mit dem Freiburger Unternehmen eine Vereinbarung für die Bereitstellung von Antigen-Schnelltests geschlossen. Erklärtes Ziel der Bundesregierung: die Versorgungssicherheit mit qualitativ hochwertigen und zuverlässigen Corona-Schelltests für Deutschland.

Digitalexperte: Grundschulen bei Fernunterricht mit Problemen

6:41 Uhr

An Grundschulen hapert es nach Ansicht des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) Baden-Württemberg ganz besonders beim digitalen Fernunterricht. "Dort gibt es definitiv großen Nachholbedarf", sagte VBE-Digitalexperte Oliver Hintzen. Grundschulen könnten oft nicht auf Lehrer zurückgreifen, die sich mit der komplexen und vom Land unterstützten Lernplattform "Moodle" auskennen. Das sei unter anderem der Tatsache geschuldet, dass es zu wenig Fortbildungsmöglichkeiten und keine fachspezialisierten Lehrkräfte an Grundschulen gebe. Gymnasien seien da im Vorteil, sagte Hintzen. An Grundschulen seien zudem die Eltern oft gegen Tablets für ihre sehr jungen Kinder. Diese Vorbehalte allerdings würden inzwischen seltener geäußert.

BW-CDU will Corona-Hilfen für sozial Schwache

6:36 Uhr

Der CDU-Sozialflügel hat Corona-Hilfen für Geringverdiener und arme Menschen angemahnt. Der stellvertretende Vorsitzende der Christlich-demokratischen Arbeitnehmerschaft, Christian Bäumler, sagte der Deutschen Presse-Agentur, es müsse ein auf 2021 befristetes Mindestkurzarbeitergeld von 1.200 Euro pro Monat eingeführt werden. "Gerade Beschäftigte in der Gastronomie und der Tourismusindustrie sind aufgrund ihrer bescheidenen Gehälter Armut in der Krise ausgesetzt", erklärte der CDU-Politiker aus Baden-Württemberg. Darüber hinaus sprach er sich für einen Corona-Zuschlag von 100 Euro pro Monat für Bezieher von Hartz IV und und auf die Grundsicherung im Alter aus. "Die Verschärfung der Maskenpflicht führt zu Mehrkosten, die in einem Sozialstaat ausgeglichen werden müssen", forderte Bäumler.

Mittwoch, 27. Januar 2021

Das war der Dienstag in Baden-Württemberg

Ärger um Impfstoff: Mangel an Spritzen und Geschick

21:12 Uhr

0,3 Milliliter - so wenig Biontech-Impfstoff ist bei den Impfungen in einer Spritze. Doch nur wer die Menge exakt trifft, bekommt auch die versprochenen sechs Impfdosen aus einer Ampulle. Das gelingt offenbar bei weitem nicht immer, denn es fehlt an geeigneten Spritzen und geschickten Händen. Ob tatsächlich sechs Dosen entnommen werden könnten, hänge auch davon ab, wie geschickt die Personen seien, die den Impfstoff verabreichten, sagte ein Sprecher des baden-württembergischen Gesundheitsministeriums.

BioNTech-Impfstoff Weniger Impfungen wegen fehlender Spritzen

Die Idee, vom BioNTech-Impfstoff sechs statt fünf Dosen aus einer Ampulle zu ziehen, entpuppt sich als Eigentor. Statt, wie erhofft, 20 Prozent mehr Menschen impfen zu können, sin…  mehr...

Palmer über Virusvarianten: "Brauchen etwas Neues im Waffenarsenal"

20:58 Uhr

Die Kontaktbeschränkungen seien im Lockdown bereits weitgehend ausgereizt, meint Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne). "Viel kann man nicht mehr verbieten." Als Antwort auf die neuen Mutationen fordert er dagegen "die App scharfzustellen".

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Corona-Ticker vom Dienstag

20:27 Uhr

Landesweite Neuinfektionen, ein Corona-Ausbruch in einem Schwäbisch Gmünder Pflegeheim und die Lage der Tourismus-Branche im Schwarzwald - Nachrichten rund um die Pandemie in Baden-Württemberg hier im Corona-Ticker.

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Baden-Württemberger des Lockdowns müde

20:10 Uhr

Die Corona-Zahlen sinken, dennoch stellt die baden-württembergische Landesregierungen keine Lockerungen des Lockdowns in Aussicht - unter anderem wegen der offenbar gefährlicheren Virusvarianten aus Afrika und England. Dennoch steigt die Hoffnung bei den Menschen, dass es mit der Pandemie endlich mal ein Ende hat.

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Mögliche Öffnungen: Erzieherinnen und Erzieher besorgt

20:05 Uhr

Baden-Württembergs Ministerpräsident Kretschmann (Grüne) hat die Öffnung von Schulen und Kitas am kommenden Montag in Aussicht gestellt. Manche mag das freuen - doch andere haben Angst um ihre Gesundheit.

Kinderbetreuung in Corona-Zeiten Öffnung von Grundschulen und Kitas: Erzieherinnen und Erzieher besorgt

Baden-Württembergs Ministerpräsident Kretschmann hat die Öffnung von Schulen und Kitas am kommenden Montag in Aussicht gestellt. Manche mag das freuen - doch andere haben Angst um ihre Gesundheit.  mehr...

Mannheim verteilt 5.000 medizinische Masken

19:40 Uhr

Seit Montag sind medizinische Masken in zahlreichen Bereichen verpflichtend. Aktuell berät die Bundesregierung Corona-Zuschüsse für Grundsicherungsempfänger. Schon jetzt will die Stadt Mannheim rund 5.000 Masken aus ihren Beständen kostenlos an diese Menschen verteilen. Die Masken sollen durch den Fachbereich Feuerwehr und Katastrophenschutz, den Fachbereich Arbeit und Soziales und die LIGA der freien Wohlfahrtspflege über Einrichtungen und Hilfsorganisationen an die Grundsicherungsempfängerinnen und -empfänger verteilt werden. Davon ausgenommen sind die über 60-Jährigen, die bereits kostenlose Masken in Apotheken erhalten haben.

Baden-Baden liegt unter 35er-Inzidenz

19:20 Uhr

Erstmals seit Monaten ist wieder einer der 44 Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg unter die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz von 35 gerutscht. In der Stadt Baden-Baden hatten sich innerhalb einer Woche nach Angaben vom Dienstag (Stand: 16.00 Uhr) 30,8 Menschen je 100.000 Einwohner nachweislich neu mit dem Coronavirus infiziert. Die 35er-Marke war einst der Wert, ab dem in der betroffenen Region strengere Maßnahmen im Kampf gegen die Pandemie gelten sollten. Seit Herbst hatte diese Inzidenz allerdings fast flächendeckend über der Marke von 50 Neuinfektionen gelegen, ab der die Gesundheitsämter gemeinhin keine Chance haben, alle Infektionsketten nachzuvollziehen.

Bodenseekreis: 13 Tote in Pflegeheim

18:51 Uhr

In einem Alten- und Pflegeheim in Uhldingen-Mühlhofen im Bodenseekreis sind seit Anfang Januar 13 Menschen nach einem Covid- 19-Ausbruch verstorben. Wie der Heimträger mitteilte, wurden mindestens zehn von ihnen kurz vor Neujahr noch geimpft. Jedoch biete die erste Impfung noch keinen vollen Schutz vor einer Corona-Infektion. Ein Impfschutz besteht erst nach der zweiten Impfung, die bei den Senioren aber noch nicht verabreicht wurde. Es sei zudem wahrscheinlich, dass die Bewohner bereits vor der ersten Impfung infiziert waren, so der Träger weiter. Die Verstorbenen im Alter zwischen 76 und 90 hätten schwere Vorerkrankungen wie Krebs oder Herzerkrankungen gehabt, so der Träger. Die Bewohner würden regelmäßig auf das Coronavirus getestet, hieß es weiter. Die zweite Impfung soll diesen Donnerstag stattfinden. Einen Zusammenhang zwischen dem Tod der Bewohner und der Impfung schließt der Träger des Pflegeheims aus. Grund sei, dass die Impfung keine Lebendviren enthalte, teilte der Heimträger mit.

Schwarzwald-Übernachtungen um über ein Drittel gesunken

18:41 Uhr

In Hotels und Pensionen im Schwarzwald ist die Zahl der Übernachtungen im Corona-Jahr 2020 eingebrochen. Es habe einen Rückgang um schätzungsweise 35 bis 40 Prozent gegeben, teilte die Schwarzwald Tourismus GmbH mit.

Freiburg

Corona drückt die Bilanz Schwarzwald-Übernachtungen um über ein Drittel gesunken

In Hotels und Pensionen im Schwarzwald ist die Zahl der Übernachtungen im Corona-Jahr 2020 eingebrochen. Es habe einen Rückgang um schätzungsweise 35 bis 40 Prozent gegeben, teilte die Schwarzwald Tourismus GmbH am Dienstag mit.  mehr...

Schulöffnungen: Gibt es überhaupt eine richtige Entscheidung?

18:12 Uhr

Schulöffnungen ja oder nein? Und wenn ja: Wann und wie weit? Viele behaupten, genau zu wissen, was jetzt zu tun sei. Ein Kommentar von Anno Knüttgen, SWR Redaktion Landespolitik.

Kommentar aus der SWR Redaktion Landespolitik Schulöffnungen in Baden-Württemberg: Gibt es überhaupt eine richtige Entscheidung?

Schulöffnungen ja oder nein? Und wenn ja: Wann und wie weit? Viele behaupten, genau zu wissen, was jetzt zu tun sei. Ein Kommentar von Anno Knüttgen, SWR Redaktion Landespolitik.  mehr...

Landesweite Inzidenz sinkt weiter

17:21 Uhr

In Baden-Württemberg ist die Zahl der bestätigten Neuinfektionen mit dem Coronavirus heute (Stand: 16 Uhr) um 1.363 weitere Fälle (gesamt: 286.937) gestiegen. Am vergangenen Dienstag wurden 322 mehr gemeldet. Laut Landesgesundheitsamt sind heute weitere 77 Menschen in Zusammenhang mit Covid-19 gestorben (gesamt: 6.799). Die landesweite Inzidenz liegt aktuell bei 81,8. Am Dienstag vor eine Woche lag sie noch bei 104,8. 41 Stadt- oder Landkreise liegen oberhalb des Sieben-Tage-Inzidenz-Grenzwerts von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern. Die kritische Marke von 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern überschreitet derzeit kein Stadt- oder Landkreis in Baden-Württemberg. Von den 453 Covid-19-Fällen in intensivmedizinischer Behandlung werden 60,5 Prozent invasiv beatmet. Mehr als 87 Prozent der über 2.400 verfügbaren Intensivbetten im Land sind derzeit belegt.

Was ist neu an der Überbrückungshilfe III?

16:53 Uhr

Zu langsam, zu wenig, zu kompliziert. An den Corona-Hilfen hat es viel Kritik gegeben und viele Änderungen. Beim neuen Coronahilfsprogramm, der Überbrückungshilfe III, hat es kurzfristig noch Nachbesserungen gegeben. Auch im Vergleich zu früheren Programmen hat sich einiges geändert. Was ist neu bei der Überbrückungshilfe III und wie gut hilft sie?

Wie gut sind die neuen Coronahilfen?

Zu langsam, zu wenig, zu kompliziert. An den Corona-Hilfen hat es viel Kritik gegeben und viele Änderungen. Was ist neu bei der Überbrückungshilfe III und wie gut hilft sie?  mehr...

So funktioniert der Imfpstoff von AstraZeneca

16:51 Uhr

Der Corona-Impfstoff der britisch-schwedische Arzneimittelkonzerns AstraZeneca soll bald in der EU zugelassen werden. Was unterscheidet diesen von den bisher verfügbaren anderen Impfstoffen? Und ist der Impfstoff von AstraZeneca, wie oft behauptet wird, für ältere Menschen möglicherweise gar nicht geeignet?

Corona-Pandemie So funktioniert der Impfstoff von AstraZeneca

Der Corona-Impfstoff von AstraZeneca soll möglicherweise in der EU zugelassen werden. Was unterscheidet diesen von den bisher verfügbaren anderen Impfstoffen?  mehr...

Kitagebühren sollen erstattet werden

15:31 Uhr

Land und Kommunen wollen Eltern für die Zeit des verschärften Corona-Lockdowns in den Kitas die Gebühren zurückerstatten. Das Land werde 80 Prozent der Kosten tragen, die Kommunen sollen 20 Prozent übernehmen, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur in Stuttgart aus Koalitionskreisen. Eltern, die ihre Kinder in die Notbetreuung geschickt haben, haben demnach keinen Anspruch auf eine Erstattung. Der Lockdown gilt seit dem 16. Dezember. Das Land will aller Voraussicht nach Kitas und Grundschulen am kommenden Montag wieder öffnen. Bereits nach dem Frühjahrs-Lockdown hatten Land und Kommunen Elternbeiträge zurückerstattet. Die genauen Kosten waren zunächst unklar. Die Kita-Beiträge variieren von Kommune zu Kommune.

Land und Kommunen teilen Kosten Schließungen im Lockdown: Eltern sollen Kitagebühren zurückbekommen

In Baden-Württemberg wurden Kitas während des verschärften Lockdowns geschlossen. Nun sollen die Eltern die Gebühren erstattet bekommen - unter einer Bedingung.  mehr...

Tübingens Oberbürgermeister für Öffnung von Schulen

14:33 Uhr

Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) hat sich für eine Öffnung von Kitas und Grundschulen ausgesprochen. Sie seien keine Treiber der Pandemie, so Palmer im Interview mit dem SWR. Statt die Bildungsperspektiven der Kinder zu verschlechtern, müsse man gezielt die älteren Menschen besser schützen. Palmer verwies dabei einmal mehr auf den sogenannten Tübinger Weg mit regelmäßigen Corona-Tests in Alten- und Pflegeheimen.

Tübingen

Lockdown-Lockerungen in der Corona-Krise Tübingens OB Palmer für Kita-Öffnungen

Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) will die Belastungen für Familien reduzieren. Deswegen sprach er sich trotz Virus-Mutationen für die Öffnung von Kitas und Grundschulen aus.  mehr...

Drohen leere Obst- und Gemüseregale wegen Corona?

14:27 Uhr

Ein Handelsverband warnt vor Engpässen bei frischem Obst und Gemüse. Anlass für die Warnung sind die neuen Einreiseregeln, die seit Sonntag in Deutschland gelten. Wer aus einem Hochrisikogebiet nach Deutschland einreist, muss einen negativen Corona-PCR-Test vorlegen, der höchstens 48 Stunden vor der Einreise erfolgt sein muss. Auch Einreisende aus Spanien - einem der Länder aus denen im Winter viel Obst und Gemüse zu uns kommt, sind von dieser Regel betroffen.

Handelsverband warnt vor Lieferengpässen Obst und Gemüse bald knapp wegen Corona?

Anfangs fehlte Toilettenpapier, dann Masken. Jetzt warnt ein Handelsverband vor Engpässen bei frischem Obst und Gemüse. Andere dagegen beschwichtigen. Wie ernst zu nehmen ist das?  mehr...

Kretschmann: Kita- und Grundschul-Öffnungen wahrscheinlich

14:00 Uhr

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen sinkt in Baden-Württemberg im Zuge des Lockdowns weiter. Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) geht davon aus, dass Kitas und Grundschulen im Land vom kommenden Montag an schrittweise wieder öffnen können.

Endgültige Entscheidung am Mittwoch Kretschmann: Öffnung von Kitas und Grundschulen wahrscheinlich

Ministerpräsident Kretschmann will Kitas und Grundschulen in Baden-Württemberg ab dem kommenden Montag schrittweise wieder öffnen. Sein Argument dafür sind die sinkenden Infektionszahlen.  mehr...

Vorerst keine Lockerungen geplant

13:40 Uhr

Von Seiten des Gesundheitsministeriums sind trotz sinkender Zahlen keine Lockerungen der Maßnahmen geplant. Derweil forderte FDP-Fraktionschef Hans-Ulrich Rülke ein Ende der Ausgangsbeschränkungen am Abend und in der Nacht.

Mehrere Kreise unter 50 Sinkender Inzidenzwert in Baden-Württemberg: Laut Gesundheitsministerium keine Lockerungen geplant

Mehrere Regionen in Baden-Württemberg haben mittlerweile eine Sieben-Tage-Inzidenz von unter 50. Der Ruf nach Lockerungen wird deshalb immer lauter - doch die soll es nicht geben.  mehr...

Geburtstagsfeier aufgelöst

12:00 Uhr

Die Polizei hat gestern Abend in Ludwigsburg eine Geburtstagsfeier aufgelöst. Insgesamt haben mehr als 20 Personen aus fünf verschiedenen Haushalten daran teilgenommen. Sie müssen nun mit einer Anzeige rechnen.

Lebensmittel besonders gefragt im Netz

11:37 Uhr

Der Online-Handel hat im vergangenen Jahr aufgrund der Corona-Pandemie kräftig zugelegt. Der Umsatz lag bei mehr als 83 Milliarden Euro - ein Plus von fast 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das gab der Bundesverband E‑Commerce und Versandhandel bekannt. Besonders gefragt waren Lebensmittel. Hier lagen die Umsätze knapp 70 Prozent über denen des Vorjahres. Auch Medikamente und Drogeriewaren wie zum Beispiel Kosmetika oder Putzmittel wurden überdurchschnittlich gut verkauft. Beim Blick auf die Bilanz des Branchenverbandes zeigt sich, dass mittlerweile fast alle Altersgruppen im Netz einkaufen. So war im vergangenen Jahr gut jeder dritte Online-Käufer älter als 60 Jahre. Die großen Verlierer im Online-Handel waren Dienstleister wie zum Beispiel Reisebüros oder Ticketverkäufer für Konzerte und Sportveranstaltungen. Da viele Reisen und Events abgesagt wurden, mussten sie deutliche Umsatzeinbußen hinnehmen. Für das Jahr 2021 rechnet der Verband mit weiter steigenden Umsätzen. Es wird erwartet, dass im Online-Handel die Umsatzmarke von 100 Milliarden Euro geknackt wird.

Weniger Erkältungen und Verletzungen wegen Corona-Maßnahmen

10:39 Uhr

Seit Beginn der Corona-Pandemie hat es bei der AOK Neckar-Alb deutlich weniger Krankmeldungen wegen anderer Infektionskrankheiten gegeben. Diagnosen wegen Erkältungen oder Magen-Darm-Erkrankungen seien laut AOK um 43 Prozent zurückgegangen. Das liege an den verstärkten Hygienemaßnahmen und am Abstandhalten. Es habe auch deutlich weniger Krankschreibungen wegen orthopädischer Verletzungen gegeben - vermutlich weil während der Lockdown-Phasen weniger Freizeit- und Vereinssport betrieben wurde. Einen Anstieg gab es laut AOK Neckar-Alb bei der Sammeldiagnose "sonstige Infektionskrankheiten". Die AOK vermutet, dass diese diffuse Diagnose auch deshalb zugenommen hat, weil Menschen sich oft telefonisch krankschreiben ließen und der Arzt die Symptome deshalb nicht bis ins Detail klären konnte.

Krankenhausgesellschaft fordert mehr Hilfen

10:30 Uhr

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft fordert umfassendere Hilfen vom Staat. Der desiginierte Hauptgeschäftsführer Gerald Gaß sagte auf einer Pressekonferenz, es benötige weitere kurzfristige Finanzhilfen als Liquiditätssicherung und die wirtschaftliche Absicherung für das gesamte zweite Jahr der Pandemie. Viele Klinken müssten aufgrund der Pandemie ihre Regelleistungen zurückfahren und hätten Erlösausfälle. Seit November können Kliniken in Deutschland unter bestimmten Voraussetzungen Finanzhilfen bekommen. Beispielsweise müssen sie gewisse Notfallstandards erfüllen und in von Corona besonders betroffenen Gebieten liegen. Die Krankenhausgesellschaft bemängelt, dass deshalb nicht allen betroffenen Klinken geholfen werde. Die Regelungen aus diesem Rettungsschirm laufen Ende Januar aus. Das Bundesgesundheitsministerium plant eine leicht erweitere Verlängerung bis Ende Februar. Das reicht der Krankenhausgesellschaft aber nicht aus.

Studie: Corona sorgt für Unsicherheit bei der Urlaubsplanung

10:18 Uhr

Die Menschen in Deutschland haben die Lust auf das Reisen trotz Corona-Pandemie nicht verloren. Einer neuen Studie zufolge gibt es aber viel Unsicherheit und viele Bedenken. So planen laut der "Reiseanalyse 2021" lediglich 16 Prozent im Frühjahr oder Sommer definitiv keine Urlaubsreise. Feste Absichten und schon ein klares Ziel vor Augen haben aber auch nur 22 Prozent, heißt es in der heute zum Auftakt der Stuttgarter Reisemesse CMT vorgestellten Studie der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen. Der Rest schwankt noch, ob er wirklich verreisen soll - oder will es zwar, weiß aber nicht, wohin. Besonders wichtig bei der Urlaubsbuchung ist laut Studie derzeit eine möglichst große Flexibilität, gefolgt von den Anforderungen an die Hygiene am Urlaubsziel. Bei den Reisezielen bleibt Deutschland die Nummer eins, Flug- und Fernreisen dagegen sinken in der Gunst der Urlauber.

Sieben weitere Corona-Todesfälle in Seniorenheimen

9:50 Uhr

In Seniorenheimen in Ulm und im Alb-Donau-Kreis sind laut Landratsamt in den letzten Tagen sieben Menschen mit Corona gestorben. Betroffen waren Pflegeheime in Regglisweiler, Dietenheim, Ehingen und Ulm. Auch die Zahl der positiv auf das Coronavirus getesteten Bewohner und Mitarbeitenden in den Heimen sei weiter gestiegen, hieß es.

Berichte über schwachen Impfschutz bei Senioren laut Astrazeneca falsch

9:48 Uhr

Der britisch-schwedische Pharmakonzern Astrazeneca weist Medienberichte zurück, wonach sein Corona-Impfstoff bei Menschen über 65 weniger wirksam sei. Eine Unternehmenssprecherin erklärte, die Angaben seien falsch. Die ersten veröffentlichten Daten über die Wirkung des Impfstoffs beruhten tatsächlich ausschließlich auf einer Studie bei jüngeren Menschen zwischen 18 und 55. Trotzdem erwarte man, dass der Corona-Impfstoff bei allen Altersgruppen gleich wirksam sei. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) verwies im Morgenmagazin von ARD und ZDF darauf, dass die europäische Zulassungsbehörden noch dabei sei, die Daten von Astrazeneca auszuwerten. Es sei aber immer klar gewesen, dass mit Blick auf die Wirksamkeit bei Älteren weniger Daten vorlägen, weil weniger ältere Menschen in Studien eingeschlossen seien.

RKI: 903 weitere Tote in Deutschland - 6.408 Neuinfektionen

9:24 Uhr

Die Gesundheitsämter der Bundesländer haben 903 weitere Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Das hat das Robert Koch-Institut am Morgen mitgeteilt. Außerdem wurden weitere 6.408 Neuinfektionen gemeldet. Das sind fast 5.000 weniger als vor einer Woche. Die Zahl der innerhalb von sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tages-Inzidenz) ging auf knapp 108 zurück. Gestern lag sie bei 111.

Ludwigsburger OB will Soforthilfen für Einzelhändler vorschlagen

8:03 Uhr

Die vom Corona-Lockdown betroffenen Einzelhändler und Gastronomen in der Ludwigsburger Innenstadt sollen eine finanzielle Soforthilfe bekommen. Einen entsprechenden Vorschlag will Oberbürgermeister Matthias Knecht am Dienstagabend dem Gemeinderat vorschlagen. Da die Novemberhilfe bei vielen noch nicht angekommen sei, herrsche im Einzelhandel große Unruhe und Verzweiflung, sagte Knecht, der an "spürbare Summen" in Höhe von jeweils rund 5.000 Euro denkt.

"To-go-Einkehrkirche" startet

7:59 Uhr

In Öhringen (Hohenlohekreis) öffnet heute die traditionelle Einkehrkirche, allerdings unter Corona-Bedingungen. Dazu kocht der Friedenshort, diesmal aber zum Mitnehmen. Die "To-go-Einkehrkirche" soll auch spirituelle und kulturelle Elemente haben, deshalb plant der Kreisdiakonieverband mit Musik und kleinen Andachten. Die Einkehrkirche findet in den nächsten zwei Wochen immer dienstags und freitags ab 11:45 Uhr statt.

Mütter suchen psychologische Unterstützung

7:46 Uhr

Wegen geschlossener Schulen und Kindergärten suchen Mütter verstärkt psychologische Unterstützung. Das beobachtet der Leiter der psychologischen Beratungsstelle Brückenstrasse in Tübingen, Peter Katzenberger. Es gehe vor allem um Hilfe bei der Alltagsbewältigung, so Katzenberger.

Tübinger Impfstoffentwickler plant Kapitalerhöhung

7:45 Uhr

Der Tübinger Impfstoff-Entwickler Curevac will frisches Kapital. Das Unternehmen plant, fünf Millionen neue Aktien zu verkaufen. Damit könnten bis zu 600 Millionen US-Dollar eingenommen werden, so das Unternehmen. Curevac arbeitet an einem Corona-Impfstoff und hat sich für den Verkauf mit dem Pharma-Konzern Bayer verbündet.

"Impfteam-Light" für Ältere im Landkreis Ravensburg

7:40 Uhr

Der Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Wangen (Kreis Ravensburg) will ein sogenanntes "Impfteam-Light" einrichten. Das mobile Impfteam soll über 80-Jährige, die zu Hause leben, aber nicht mobil sind, mit einer Corona-Impfung versorgen. Diese Personengruppe hätte derzeit kaum eine Chance geimpft zu werden, weil sie nicht zu den Kreisimpfzentren fahren könnten, so Jörg Kuon vom DRK Kreisverband Wangen. Besonders in der ländlichen Region beispielsweise in Leutkirch, Isny und Wangen sei das ein Problem. Für das "Impfteam- Light" fehle allerdings noch die Zustimmung des Sozialministeriums, so Kuon.

Raus aus Lockdown: Museen wenden sich an Politik

7:02 Uhr

Die Kunstmuseen in Deutschland wollen schneller raus aus dem Lockdown. Mit einem Brief an die Kulturverantwortlichen von Bund und Ländern haben sich die Leitungen führender Häuser für eine Öffnung der Museen stark gemacht. "Unsere Sorge gilt der Eindämmung der Pandemie, zugleich aber auch einer dem jeweiligen Verlauf von Corona angepassten Wiedereröffnung der Museen", heißt es in dem der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegenden Schreiben an Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) sowie ihre Länderkolleginnen und -kollegen. Mitunterzeichnet hat das Schreiben auch Christiane Lange, die Direktorin der Staatsgalerie Stuttgart.

Dienstag, 26. Januar 2021

Weitere Infos finden Sie hier:

Das Virus und die Folgen Archiv Live-Blog zum Coronavirus in Baden-Württemberg

Seit dem 10. März 2020 begleitet SWR Aktuell Baden-Württemberg für Sie die Lage im Land rund um das Coronavirus in einem Live-Blog. In unserem Archiv können Sie die Ereignisse multimedial nachverfolgen.  mehr...

Wie schütze ich mich? Wie ist die Lage in meinem Heimatort? Coronavirus: Alles Wichtige für Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg

Coronavirus: Wie hoch ist die Ansteckungsgefahr? Wie kann ich mich schützen? Hier finden Sie alles Wichtige für Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz.  mehr...

Verschärfte Maßnahmen im November Neue Corona-Verordnung in Baden-Württemberg: Das sind die Regeln

Seit dem 2. November gelten in Baden-Württemberg schärfere Regeln zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Ein Überblick über die Maßnahmen und Einschränkungen.  mehr...

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