Eine Illustration des Coronavirus in Baden-Württemberg (Foto: SWR)

Coronavirus und die Folgen für das Land

Live-Blog zum Coronavirus in BW: Covid-19 weiter als Gesundheitsnotstand eingestuft

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Keine Maskenpflicht mehr im ÖPNV in BW

Nach fast drei Jahren endet heute in Baden-Württemberg die Maskenpflicht in Bussen und Bahnen. In Bayern und anderen Bundesländern gilt das bereits seit längerem. Anders in Rheinland-Pfalz und Hessen: Hier wird die Maskenpflicht in Bussen und Bahnen erst ab dem 2. Februar abgeschafft. Wer also mit dem ÖPNV nach Ludwigshafen oder Frankfurt pendelt, muss heute und morgen noch an die Maske denken. Das gilt auch für Fernbusse und Fernzüge - hier entfällt die Maskenpflicht ebenfalls erst am 2. Februar.

Baden-Württemberg

Neue Verordnung in Kraft Maskenpflicht endet - Die neuen Corona-Regeln in BW

Nach fast drei Jahren endet am 31. Januar die Maskenpflicht im ÖPNV in Baden-Württemberg. Änderungen gibt es auch in Arztpraxen. Welche Regeln gelten noch, welche fallen weg? Eine Übersicht:

Keine Test- und Maskenpflicht in Kliniken und Pflegeheimen

Die bundesweite Test- und Maskenpflicht für Beschäftige in Kliniken und Pflegeheimen könnte bald fallen. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) habe zugesagt, das Infektionsschutzgesetz demnächst dahingehend zu lockern, sagte Baden-Württembergs Gesundheitsminister und Vorsitzender der Gesundheitsministerkonferenz, Manfred Lucha (Grüne), nach einer digitalen Sitzung mit seinen Kolleginnen und Kollegen aus Bund und Ländern.

Lauterbach will Vorschlag vorlegen Bald Ende der Maskenpflicht für Klinik- und Pflegekräfte?

Bald soll es bundesweit keine Test- und Maskenpflicht für Beschäftige in Kliniken und Pflegeheimen mehr geben. In Arztpraxen fällt die Verpflichtung in Baden-Württemberg schon am Dienstag.

Nachrichten, Wetter SWR2

Maske auf oder ab? Drei unklare Tage im Nahverkehr zwischen BW und RLP

In Baden-Württemberg fällt ab 31. Januar die Maskenpflicht im Nahverkehr. In Rheinland-Pfalz erst am 2. Februar. Die Busse und Bahnen der Rhein-Neckar Verkehr GmbH (rnv) fahren aber in beiden Bundesländern. Genau genommen müssten daher Fahrgäste, die in dieser Zeit zwischen Mannheim und Ludwigshafen unterwegs sind, auf der linken Seite des Rheins (Mannheim) in Bussen und Bahnen keinen Mund-Nasen-Schutz tragen - auf der rechten Seite des Rheins (Ludwigshafen) dagegen schon.

Mannheim

"Ist schon ein bisschen zum Lachen" Maske auf oder ab? Drei unklare Tage im Nahverkehr zwischen Mannheim und Ludwigshafen

In Baden-Württemberg fällt ab 31. Januar die Maskenpflicht im Nahverkehr. In Rheinland-Pfalz erst am 2. Februar. Was tun in Bus und Bahn zwischen Mannheim und Ludwigshafen?

SWR4 BW aus dem Studio Mannheim SWR4 BW aus dem Studio Mannheim

Keine Maskenpflicht mehr im ÖPNV

Nach fast drei Jahren endet am Dienstag (31.1.) die Maskenpflicht in Bussen und Bahnen in Baden-Württemberg. Neue Corona-Regeln gibt es auch in Arztpraxen. Eine Übersicht über die neuen Corona-Regeln im Land:

Baden-Württemberg

Neue Verordnung in Kraft Maskenpflicht endet - Die neuen Corona-Regeln in BW

Nach fast drei Jahren endet am 31. Januar die Maskenpflicht im ÖPNV in Baden-Württemberg. Änderungen gibt es auch in Arztpraxen. Welche Regeln gelten noch, welche fallen weg? Eine Übersicht:

WHO stuft Covid-19 weiter als Gesundheitsnotstand ein

Rund drei Jahre nach Beginn der Corona-Pandemie stuft die Weltgesundheitsorganisation WHO Covid-19 weiterhin als weltweiten Gesundheitsnotstand ein. Die Entscheidung wurde am Montag im Anschluss an eine Sitzung des WHO-Notfallausschusses bekannt gegeben. Zwar nähere sich die Pandemie womöglich einem Wendepunkt an, der Ausschuss sei sich aber einig, dass Covid-19 weiter eine gefährliche Infektionskrankheit sei, die der Gesundheit und den Gesundheitssystemen erheblichen Schaden zufügen könne. Zudem hätten die Überwachung und die genetische Sequenzierung weltweit abgenommen, was es schwierig mache, bekannte Varianten zu verfolgen und neue zu entdecken.

Bisher wohl keine neue Variante in China entdeckt

Bei der derzeitigen Corona-Welle in China sind nach offiziellen Angaben bislang keine neuen Virus-Varianten entdeckt worden. Der Forscher Chen Cao vom Virus-Institut des nationalen Gesundheitsamtes sagte heute in Peking, die Varianten BA.5.2 und BF.7 seien die dominierenden Viren des Ausbruchs im bevölkerungsreichsten Land der Erde. Während der Ferien ums chinesische Neujahrsfest, das seit 22. Januar begangen wird, seien die Gene von 1421 ausgesuchten Proben aus verschiedenen Provinzen sequenziert worden, ohne dass eine neue Variante entdeckt worden sei. Die massive Corona-Welle, die seit Anfang Dezember durch das Land mit mehr als 1,4 Milliarden Einwohnern rollt, hat nach offiziellen Angaben ungeachtet der vielen Reisen zum Neujahrsfest ihren Höhepunkt bereits überschritten. Die Zahl der Toten und der Aufenthalte in Krankenhäusern sei vergangene Woche deutlich zurückgegangen, berichtete das Gesundheitsamt. Ein klares Bild von der Lage gibt es allerdings nicht.

Wohin mit Baden-Württembergs Corona-Milliarden?

Das Land Baden-Württemberg hat zur Bewältigung der Corona-Krise in den vergangenen drei Jahren 9,3 Milliarden ausgegeben - 5,3 Milliarden Euro weniger als vom Landtag genehmigt. Das erfuhr der SWR aus dem Finanzministerium in Stuttgart. Finanzminister Danyal Bayaz (Grüne) will mit dem übrigen Geld Corona-Schulden tilgen. Doch das ist umstritten.

Baden-Württemberg

Übrige Mittel aus der Pandemie Corona-Milliarden in BW: zurückzahlen oder ausgeben?

Zur Bewältigung der Corona-Krise hat BW rund fünf Milliarden Euro weniger ausgegeben als geplant. Finanzminister Bayaz will damit Schulden tilgen - die SPD fordert Investitionen.

Guten Morgen Baden-Württemberg SWR1 Baden-Württemberg

Sozialverband fordert Schutz von Risikogruppen

Der Sozialverband VdK pocht angesichts des Endes der Corona-Maskenpflicht in Fernzügen Anfang Februar auf einen weiterhin wichtigen Schutz für Risikogruppen. Präsidentin Verena Bentele sagte der Deutschen Presse-Agentur, in Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen seien Menschen mit Vorerkrankungen, Behinderungen oder hohem Alter geballt betroffen und besonders gefährdet. "Manche Beschäftigte oder Bewohner empfinden dies möglicherweise als Belastung, unsere Abwägung fällt aber klar für eine Maskenpflicht aus." Daher sollte dort weiter Maske getragen werden. Die bundesweite Maskenpflicht in Fernzügen und Fernbussen ist im Infektionsschutzgesetz bis 7. April festgelegt, soll nach Plänen der Bundesregierung aber zum 2. Februar entfallen.

Aktuelle Corona-Zahlen

"Hotspot" Kupferzell: Erinnerungen an damals

Zu Beginn der Corona-Pandemie war Kupferzell im Hohenlohekreis einer der ersten Hotspots. Aus China eingeschleppt, stellte das Virus die kleine Stadt ihren Bürgermeister Christoph Spieles auf die Probe. Der warnt nun, da jetzt rund um das Virus ein wenig Ruhe herrscht, Corona zu unterschätzen. Denn noch immer sind die Folgen in den Köpfen der Menschen, so Spieles.

Kupferzell

3 Jahre Corona-Pandemie Kupferzeller Bürgermeister Spieles: Nicht sorglos mit Corona umgehen

Zu Beginn der Pandemie war Kupferzell einer der ersten Hot-Spots. Aus China eingeschleppt stellte das Virus die kleine Stadt in Hohenlohe und ihren Bürgermeister auf die Probe.

SWR4 BW am Wochenende SWR4 Baden-Württemberg

Güglinger entscheiden über Luftfilter

Nach einer langen Diskussion um Raumluftfilter für Kitas und Schulen im Güglinger Gemeinderat (Kreis Heilbronn) stimmen die Bürgerinnen und Bürger heute nun selbst über die Anschaffung der Filter ab. Mindestens 25 Prozent müssen sich am Bürgerentscheid der Stadt beteiligen.

Güglingen

Lange Diskussion im Gemeinderat Güglingen: Bürgerentscheid zu Corona-Raumluftfiltern am Sonntag

Inzwischen ist die Corona-Pandemie von vielen Seiten als beendet erklärt worden. In Güglingen findet dennoch ein Bürgerentscheid zu Raumluftfiltern für Kitas und Schulen statt.

SWR4 BW am Samstagmorgen SWR4 Baden-Württemberg

Donauschwimmen nach zwei Jahren Corona-Pause

Zwei Jahre war Corona-Pause, nun haben sich wieder mehr als Tausend Schwimmer beim traditionellen Donauschwimmen im oberbayerischen Neuburg in die eisigen Fluten gestürzt. Etwa 1.200 Teilnehmer schwammen am Samstag rund vier Kilometer in der Donau, wie Matthias Brendel, Sprecher der Wasserwacht, mitteilte. Ganz wie vor der Pandemie fand das Schwimmen aber trotzdem nicht statt. Der traditionelle Ball am Abend fehle in diesem Jahr. "Wir dachten, dass sich nicht so viele anmelden und haben nur eine kleine Halle für die Siegerehrung gemietet", sagte der Sprecher. "In den vergangenen Tagen sind wir aber mit Anmeldungen überrannt worden." Nach Angaben der Wasserwacht ist das Donauschwimmen das größte Winterschwimmen Europas. 1970 hat alles mit acht Schwimmern der Wasserwacht begonnen, die "aus Spaß den Eistest wagten", wie es in einer Mitteilung heißt. Bald darauf wurde daraus ein öffentliches Spektakel, und mit der Zeit nahmen immer mehr Menschen am Donauschwimmen teil.

253 anerkannte Impfschäden in Deutschland bisher

Nach der Corona-Impfkampagne sind in Deutschland bisher 253 Anträge auf Entschädigung wegen einer schweren unerwünschten Nebenwirkung der Corona-Impfung bewilligt worden. Das berichtet die "Welt am Sonntag". 1.808 Anträge wurden demnach abgelehnt, 3.968 weitere sind noch in Bearbeitung. Das sind insgesamt rund 6.000 Anträge. Mindestens einmal geimpft wurden in Deutschland rund 65 Millionen Menschen.

Bildungsministerin: Schulschließungen waren falsch

Die Schulschließungen während der Corona-Pandemie waren nach Ansicht von Bundesbildungsministerin Stark-Watzinger falsch. Das dürfe sich nicht wiederholen, sagte die FDP-Politikerin über insgesamt 183 Tage, an denen Schulen ganz oder teilweise geschlossen gewesen seien. Als Spätfolgen nannte sie in der "Augsburger Allgemeinen" zum Beispiel teils große Lernrückstände, Vereinsamung und psychische Probleme. Das alles betreffe besonders Kinder und Jugendliche aus sozial benachteiligten Familien, die deshalb besonders viel Hilfe bräuchten.

Pandemie-Ende: Airbus will 13.000 neue Mitarbeiter einstellen

Das Unternehmen Airbus will in diesem Jahr 13.000 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einstellen. Nach Angaben des deutsch-französischen Flugzeugbauers sollen die Beschäftigten bei der geplanten Ausweitung der Produktion helfen und in den Bereichen Rüstung, Raumfahrt und Hubschrauber eingesetzt werden. Bei Airbus boomt zurzeit vor allem die Sparte der Passagierflugzeuge. Gründe dafür seien das Ende der Corona-Pandemie und Flottenerneuerungen der Fluglinien, erklärte der Konzern. Außerdem brauche Airbus besonders ausgebildete Fachkräfte, weil an einem Wasserstoffflugzeug gearbeitet wird.

EU-Kommission will offenbar Impfstoff-Verträge ändern

Die EU-Kommission will offenbar mit den Pharmaunternehmen Pfizer und BioNTech über eine Anpassung der Impfstoff-Verträge sprechen. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf einen Insider. Hintergrund sind die großen Lagerbestände an Corona-Impfstoffen. Demnach will die Kommission erreichen, weniger als die 500 Millionen Covid-19-Impfdosen abzunehmen, die die EU nach dem bisherigen Vertrag in diesem Jahr kaufen muss, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person zu Reuters. Im Gegenzug sei ein höherer Preis für die Dosen im Gespräch. Auch eine Verlängerung der Lieferfrist, möglicherweise bis zum zweiten Halbjahr 2024, werde diskutiert. Mit dem Abklingen der Corona-Pandemie herrscht inzwischen weltweit ein Überangebot an Covid-19-Impfstoffen. Die EU hatte im Mai 2021 einen Vertrag mit Pfizer und BioNTech über den Kauf von 900 Millionen Dosen bis Ende 2023 mit einer Option über weitere 900 Millionen Dosen unterzeichnet. Dabei wurde ein Preis von 19,50 Euro je Dosis vereinbart.

Corona-Testzentren schließen wegen Streit um Bezahlung

Ein Pforzheimer Unternehmen und die Kassenärztliche Vereinigung (KV) streiten um die Bezahlung von eingereichten Corona-Tests: Die KV bezahlt seit Monaten nicht mehr für die Tests. Außerdem fordert sie schon geleistete Zahlungen zurück. Für die Betreiber der unter dem Namen "Lisa-Test" betriebenen Testzentren sind die Forderungen nicht nachvollziehbar. Sie hätten der KV ihre Abrechnungsdaten transparent zur Verfügung gestellt. Als Konsequenz wollen sie ihre Testzentren Ende Januar schließen.

Pforzheim

Corona-Tests nicht bezahlt Millionen-Streit um Corona-Tests in Pforzheim

Weil die Kassenärztliche Vereinigung (KV) schon seit Monaten nicht mehr für Corona-Tests bezahlt hätte, schließen jetzt alle "Lisa-Testzentren". Die Betreiber streiten mit der KV um viel Geld.

SWR4 BW aus dem Studio Karlsruhe SWR4 BW aus dem Studio Karlsruhe

Mehr als fünf Millionen offiziell gemeldete Infektionen in BW

Mehr als fünf Millionen Corona-Infektionen wurden seit Pandemiebeginn in Baden-Württemberg gemeldet. Laut offiziellen Zahlen des Landesgesundheitsamts (Stand: Donnerstag, 16 Uhr) haben die Behörden insgesamt 5.000.640 Covid-Fälle im Land registriert. Nur in Nordrhein-Westfalen und Bayern gab es mehr Infektionen. Aktuell entspannt sich die Corona-Lage in Baden-Württemberg indes weiter. 63 Covid-19-Fälle werden derzeit auf den Intensivstationen im Land behandelt (14 weniger als in der Vorwoche), die Sieben-Tage-Inzidenz ist im Wochenvergleich mit 51,7 nahezu unverändert. Seit vergangenem Donnerstag starben 95 weitere Menschen an oder mit Corona.

WHO berät über Ende des Corona-Gesundheitsnotstands

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) berät heute darüber, ob der internationale Covid19-Gesundheitsnotstand aufgehoben werden soll - gut drei Jahre nach Beginn der Pandemie. In Baden-Württemberg sieht Gesundheitsminister Manfred Lucha (Grüne) das Land im Übergang zur Endemie. Man sei für eine künftige Pandemie besser aufgestellt. Es habe Zumutungen für die Menschen gegeben, doch die Weiterverbreitung des Virus sei eingedämmt worden und eine Überlastung des Gesundheitswesens habe es zu keiner Zeit gegeben, sagte Lucha dem SWR.

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Märklin schwächelt nach Corona-Boom

Beim Göppinger Traditionsunternehmen Märklin machen sich die Unsicherheiten wegen der zahlreichen Krisen bemerkbar: Die Kauflust der Modelleisenbahn-Fans ist deutlich gebremst. Allerdings hatte der Spiele-Boom in der Corona-Pandemie zuvor die Umsätze vieler Spielwarenhersteller kräftig angekurbelt, so auch bei Märklin. Im Geschäftsjahr 2021/22 erzielte der Hersteller einen Umsatz von 131,4 Millionen Euro. Für das aktuelle Geschäftsjahr, das noch bis Ende April geht, erwartet die Göppinger einen Umsatz in Höhe von 128 Millionen Euro, was immer noch deutlich über dem Niveau vor Corona liege, wie das Unternehmen bekannt gab. Künftig werden Verbraucherinnen und Verbraucher etwas mehr für Modelleisenbahnen ausgeben müssen. Denn die gestiegenen Produktionskosten führen zu leichten Preiserhöhungen.

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