Coronavirus-Bild mit Live-Blog-Logo (Foto: Colourbox, Montage: SWR)

Das Coronavirus und die Folgen für das Land

Live-Blog zum Coronavirus in BW: Zahl der Intensivpatienten steigt auf 230

STAND

Gastro-Beschränkungen auf Balearen aufgehoben

2:46 Uhr

Mallorca und die anderen Balearen-Inseln heben von heute an einige Corona-Beschränkungen auf. In Bars und Restaurants gilt kein Besucher-Limit mehr. In Innenräumen dürfen wieder so viele Tische besetzt werden wie vor der Pandemie. Die Balearen-Regierung verwies auf die hohe Impfquote auf Mallorca von rund 82 Prozent. In Discos und Fitnessstudios bleibt allerdings die Maskenpflicht bestehen. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt auf Mallorca bei etwa 35. In Deutschland ist sie mehr als dreimal so hoch.

Dienstag, 26. Oktober 2021

Das war der Montag in Baden-Württemberg:

EMA lässt Moderna-Auffrischungsimpfung zu

21:31 Uhr

Die europäische Arzneimittelbehörde EMA hat Auffrischungs-Impfungen mit dem Corona-Vakzins des US-Herstellers Moderna freigegeben. Der Einsatz bei Menschen ab 18 Jahren könne erwogen werden, teilte die EMA mit. Eine Analyse habe gezeigt, dass eine Auffrischung zu einem deutlichen Anstieg der Antikörper gegen das Coronavirus führe. Nationale Behörden könnten offizielle Empfehlungen aussprechen, wobei sie die epidemiologische Situation vor Ort berücksichtigen sollten. Der Moderna-Impfstoff wird zunächst in zwei Dosen verabreicht. Eine Auffrischung soll laut EMA mindestens sechs Monate nach der zweiten Dosis erfolgen und dabei nur halb so stark sein wie die normale Dosis.

Vollständig Geimpfte können ab 8. November wieder in die USA

21:07 Uhr

Ab dem 8. November können Nicht-US-Bürger wieder in die USA einreisen, die mit bislang international anerkannten Impfstoffen vollständig gegen das Coronavirus geimpft sind. Akzeptiert würden dabei Impfstoffe, die eine Zulassung oder Notfallzulassung der US-Arzneimittelbehörde FDA oder der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bekommen hätten, teilte das Weiße Haus mit. Dies gilt derzeit für die Präparate von BioNTech/Pfizer, AstraZeneca, Moderna, Johnson & Johnson, Sinopharm und Sinovac. Reisende müssten ihren Impfstatus der jeweiligen Airline nachweisen, bevor sie ein Flugzeug in die USA besteigen, hieß es weiter.

Zahl der Intensivpatienten steigt auf 230

17:45 Uhr

Die Zahl der Corona-Intensivpatienten in Baden-Württemberg ist weiter gestiegen. Laut Landesgesundheitsamt (Stand Montag, 16 Uhr) sind derzeit 230 Intensivbetten mit Corona-Patientinnen und -Patienten belegt. Am Sonntag lag die Zahl noch bei 220. Steigt der Wert an zwei Werktagen in Folge auf 250, treten mit der Warnstufe landesweit strengere Corona-Regeln in Kraft - wie etwa Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte. Die sogenannte Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz liegt nun bei 3,8. Zudem meldete das Landesgesundheitsamt 1.195 Neuinfektionen mit dem Coronavirus (vor einer Woche: 726). Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 143,1 (Vortag: 142,5; vor einer Woche: 96,8). 20 weitere Menschen sind im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben.

Bundesregierung rät zu Auffrischungsimpfung

17:11 Uhr

Angesichts der stetig steigenden Zahl von Corona-Infektionen hat die Bundesregierung Älteren und Menschen mit Vorerkrankungen geraten, das Angebot einer Auffrischungsimpfung wahrzunehmen. Die Impfung ist laut Regierungssprecher Steffen Seibert der beste Schutz, "gut durch Herbst und Winter zu kommen". Es gebe laut RKI (Robert Koch-Institut) wieder vermehrtes Infektionsgeschehen in Alten- und Pflegeheimen, sagte Seibert in Berlin. Der Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach (SPD) warnte zudem vor stark steigenden Corona-Infektionszahlen bei Kindern. 

Immunologe: Langzeitfolgen nach Corona-Impfung unwahrscheinlich

15:53 Uhr

Fußball-Nationalspieler Kimmich will sich nicht gegen Corona impfen lassen, weil es an Langzeitstudien fehle. Immonologe Watzl sieht darin ein weit verbreitetes Missverständnis. "Langzeitfolgen bei Impfungen sind seltene Nebenwirkungen, die häufig erst nach längerer Zeit mit der Impfung in Zusammenhang gebracht werden", sagte Watzl dem SWR. Tatsächlich würden solche Nebenwirkungen aber bereits innerhalb weniger Wochen nach der Impfung auftreten. Die Immunreaktion durch die Impfung sei bereits nach wenigen Wochen abgeschlossen - der Impfstoff dann aus dem Körper verschwunden.

Debatte über fehlende Studien Immunologe: Langzeitfolgen nach Corona-Impfung unwahrscheinlich

Fußball-Nationalspieler Kimmich will sich nicht gegen Corona impfen lassen, weil es an Langzeitstudien fehle. Immunologe Watzl sieht darin ein weit verbreitetes Missverständnis.  mehr...

Infektionen steigen in Südbaden - 14 Intensivpatienten in Freiburg

14:50 Uhr

Die Zahl der schwer erkrankten Corona-Patienten an der Freiburger Universitätsklinik ist seit Tagen konstant hoch, wie ein Klinik-Sprecher mitteilte. Das Durchschnittsalter der Erkrankten liege bei 51 Jahren. Neun von zehn Patientinnen und Patienten sind laut Klinikum ungeimpft. Landesweit lag die Zahl der Intensivfälle am Montag bei 229. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg in Südbaden unterdessen in allen Landkreisen. Überall lag sie zu Wochenbeginn über der kritischen Marke von 100. Im Landkreis Schwarzwald Baar liegt sie mit 193 am höchsten. Aktuell sind 380 Fälle von Neuinfektionen bekannt. Danach folgt der Stadtkreis Freiburg mit einer Inzidenz von knapp 171. Es folgen die Landkreisen Lörrach, Emmendingen und der Ortenaukreis mit einer Sieben-Tages-Inzidenz um die 135. An der unteren Skala steht nach wie vor der Kreis Waldshut mit 67 Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner.

EMA prüft Zulassung eines Corona-Medikaments von Merck

14:23 Uhr

Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) prüft die Zulassung eines Corona-Medikaments des US-Pharmakonzerns Merck & Co. Wie die EMA mitteilte, leitete der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der EMA ein fortlaufendes Prüfverfahren für das Medikament Molnupiravir zur Behandlung von erwachsenen Covid-19-Patienten ein. Molnupiravir ist ein antivirales Medikament in Pillenform, das von Merck & Co. zusammen mit Ridgeback Biotherapeutics entwickelt wurde. Nach ersten Testergebnissen soll das Präparat die Wirkung des Virus im Körper abschwächen. Dadurch könnten stationäre Behandlungen und auch Todesfälle verhindert werden. Die EMA-Experten prüfen nun Daten zur Qualität des Medikaments, Sicherheit und Wirksamkeit. Sobald die Testreihen abgeschlossen sind, kann der Hersteller einen Antrag auf Zulassung in der EU stellen. Die EMA nannte dafür keinen Zeitrahmen.

Caritas: Fast jedes dritte Kind in Pandemie psychisch auffällig

13:14 Uhr

Die psychischen Folgen der Pandemie haben für Kinder und Jugendliche laut Caritas dramatisch zugenommen. Viele Kinder seien am Limit, fast jedes dritte Kind leide enorm unter den Auswirkungen der Pandemie und zeige psychische Auffälligkeiten, teilte der katholische Sozialverband in Berlin mit. In den kinder- und jugendpsychiatrischen Einrichtungen der Caritas gehe es etwa um Angst, Einsamkeit, Depressionen, Ess- und Schlafstörungen und Suizidalität. Die Beratungsstellen schlügen Alarm. Der Verband fordert daher den Ausbau unterstützender Angebote, um psychischen Belastungen von Kindern und Jugendlichen entgegenzuwirken.

Finanzieller Druck auf Städte und Gemeinden in BW nimmt zu

12:50 Uhr

Die finanzielle Belastung der Städte und Gemeinden ist durch Corona so hoch wie nie. Aber in den nächsten Jahren brauchen die Kommunen in BW viel Geld.

Baden-Württemberg

Investitionen in Digitalisierung und Bildung Städte und Gemeinden in BW fordern von der Landesregierung finanzielle Zusagen

Der geplante Ausbau der Ganztagesbetreuung und die damit verbundenen Kosten waren großes Thema bei der Versammlung des BW-Gemeindetags.  mehr...

Corona-Infektionen in Südbaden steigen - Ausbruch an Freiburger Schule

12:38 Uhr

In Südbaden infizieren sich wieder mehr Menschen mit dem Coronavirus. In einer Freiburger Schule gab es nach mehreren Zirkusveranstaltungen einen Corona-Ausbruch.

Freiburg

Viele Intensivpatienten in Freiburg Corona-Ausbruch in Lahrer Einrichtung - Infektionen steigen in Südbaden

In Südbaden infizieren sich wieder mehr Menschen mit dem Coronavirus. In einer christlichen Einrichtung in Lahr (Ortenaukreis) haben sich am Wochenende 30 Menschen angesteckt.  mehr...

Debatte über Impfskepsis von Kimmich dauert an

12:25 Uhr

Die Vorsitzende des Deutschen Ethikrates, Alena Buyx, hofft, dass sich Joshua Kimmich doch noch für eine Corona-Impfung entscheidet. Der deutsche Fußball-Nationalspieler des FC Bayern München, der seine bisherige Ablehnung mit fehlenden Langzeitstudien begründete, sei einer Falschinformation aufgesessen, so Buyx. Kimmich habe eine besondere Verantwortung. Ihm hörten Millionen Menschen zu. Es komme jetzt darauf an, gut aufzuklären, dass es diese Form von Langzeitwirkungen nicht gebe. "Dass die Leute jetzt nicht denken, weil er Sorge hat, muss ich auch Sorge haben", so Buyx. Von der AfD kommt Kritik an der Diskussion. Fraktionschefin Alice Weidel sagte, dass Kimmich nun laufend genötigt werde, sich für seine persönliche Entscheidung zu rechtfertigen, sei übergriffig.

Ulm/Rottweil

Spätfolgen "extrem seltene Rarität" Stiko-Chef Mertens weist Corona-Impfbedenken von Fußball-Profi Kimmich zurück

Der Stiko-Chef Thomas Mertens hat die Bedenken von Fußball-Nationalspieler Kimmich zurückgewiesen. Spätfolgen nach einer Impfung kommen demnach nicht vor oder sind extrem selten.  mehr...

Hoffenheims Corona-Fall Baumgartner fehlt auch im DFB-Pokal

11:43 Uhr

Österreichs Fußball-Nationalspieler Christoph Baumgartner wird Bundesligist TSG 1899 Hoffenheim wegen seiner Corona-Infektion auch im DFB-Pokal am Dienstagabend fehlen. Das teilte Cheftrainer Sebastian Hoeneß mit. Baumgartner, der vollständig gegen das Coronavirus geimpft ist, soll am Dienstag erneut getestet werden. Bei einem negativen Test könnte er ins Hoffenheim-Training zurückkehren und am Freitag gegen Hertha BSC wieder auflaufen. 

66,2 Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft

11:23 Uhr

66,2 Prozent der Menschen in Deutschland sind vollständig gegen das Coronavirus geimpft. Das sind rund 55 Millionen Menschen, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorgeht. Demnach haben 76,8 Prozent aller Erwachsenen und 40,1 Prozent der Jugendlichen zwischen 12 und 17 den vollen Impfschutz. 69,1 Prozent der Gesamtbevölkerung wurden mindestens einmal gegen Corona geimpft. Eine Auffrischungsimpfung haben bislang 1,57 Millionen Menschen erhalten. Das RKI geht davon aus, dass unter Erwachsenen vermutlich mehr Menschen geimpft sind als die Daten nahelegen. So hieß es in einem RKI-Bericht Anfang Oktober, dass die Quote bei einmal und vollständig Geimpften ab 18 Jahren bis zu 5 Prozentpunkte höher sein dürfte.

Nachfrage nach Corona-Schnelltests in BW gesunken

10:17 Uhr

Seit die Corona-Schnelltests für die meisten Erwachsenen nicht mehr kostenlos sind, ist die Nachfrage danach auch in den Städten in Baden- Württemberg deutlich gesunken. Nach Angaben der Deutschen Presseagentur sank die Zahl der Schnelltests in Stuttgart in der dritten Oktoberwoche auf rund 1.380 zurück und damit auf rund ein Fünftel der Vorwoche. In der Woche zuvor seien es noch rund 12.000 gewesen. In Mannheim wurden rund 7.200 Schnelltests gezählt - nach rund 44.000 in der Vorwoche.

Baden-Württemberg

Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung Immer weniger Menschen in Baden-Württemberg nutzen Corona-Schnelltests

Seit Mitte Oktober ist der Corona-Schnelltest für die meisten Menschen nicht mehr kostenlos - mit deutlichen Auswirkungen auf die Nachfrage.  mehr...

Flug-Geschäftsreisen erholen sich stärker als erwartet

9:45 Uhr

Die Nachfrage nach Geschäftsreisen hat sich nach Angaben von Lufthansa-Chef Carsten Spohr überraschend schnell erholt. "Der Geschäftsreiseverkehr ist schneller und stärker zurückgekehrt als erwartet", sagte er in einem Interview mit der "Kleinen Zeitung" aus Österreich. Vor allem in den Heimatmärkten Deutschland, Schweiz, Österreich, Belgien und Norditalien sei die Erholung deutlich spürbar. Die Lufthansa habe zuletzt mehr und größere Flugzeuge eingesetzt, auch auf einigen innerdeutschen Strecken den Stundentakt wieder eingeführt und das Kurzstreckenangebot nochmals um 15 Prozent ausgeweitet. Spohr rechnet damit, dass die gute Entwicklung bis in den Dezember anhält, da Geschäftsreisen weniger saisonabhängig als Urlaubsflüge sind.

Bahn baut Angebot zu Weihnachten deutlich aus

8:38 Uhr

Die Bahn will in der Weihnachtszeit deutlich mehr Züge fahren lassen. Im Fernverkehr biete die Bahn 510.000 Sitzplätze pro Tag an und damit 50.000 mehr als im Vorjahr, sagte Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) den Funke-Zeitungen. Damit steigt ab dem Fahrplanwechsel am 12. Dezember das Angebot der Bahn laut Scheuer nicht nur um insgesamt elf Prozent, es wächst auch im Vergleich zu Vor-Corona-Zeiten.

Lauterbach rechnet mit mehr Infektionen bei Schülern

6:42 Uhr

Der SPD-Gesundheitspolitiker Lauterbach erwartet im kommenden Winter stark steigende Corona-Infektionszahlen bei Kindern. Nach den Herbstferien werde es mehr Ausbrüche in den Schulen geben, weil die Kinder nicht mehr lange lüften könnten, sagte Lauterbach dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Lauterbach schlägt vor, an Schulen dreimal in der Woche morgens Antigen-Tests zu machen.

Ed Sheeran positiv auf Corona getestet

5:12 Uhr

Einige Tage vor dem Erscheinen seines neuen Albums ist der britische Popstar Ed Sheeran nach eigenen Angaben positiv auf das Coronavirus getestet worden. Er sei in Quarantäne und folge den Richtlinien der Regierung, teilte der 30 Jahre alte Sänger auf Instagram mit. Daher könne er vorerst keine Termine persönlich wahrnehmen, sondern werde einige geplante Interviews und Auftritte von zu Hause aus machen. "Passt alle auf euch auf", schrieb Sheeran.

Die 7-Tage-Inzidenz in Deutschland erreicht den Wert von 110

5:10 Uhr

Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Montagmorgen mit 110,1 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 106,3 gelegen, vor einer Woche bei 74,4. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 6.573 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert bei 4.056 Ansteckungen gelegen.

Stiko-Chef Mertens widerspricht Fußballer Joshua Kimmich

4:26 Uhr

Der Vorsitzende der Ständigen Impfkommission (Stiko), Thomas Mertens, hat die Bedenken von Fußball-Nationalspieler Joshua Kimmich wegen fehlender Langzeitstudien bei Impfstoffen zurückgewiesen. "Joshua Kimmich ist sicher ein ausgewiesener Fachmann in Fragen des Fußballs, aber kein Fachmann in Fragen der Impfung und der Impfstoffe. Dennoch hat er mit seinen Bedenken einem Problem Ausdruck verliehen, das sicher bei manchen Menschen in unserer Gesellschaft so gesehen wird", sagte der Ulmer Virologe der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Mertens wies darauf hin, "dass mittlerweile sieben Milliarden Dosen an Menschen mit Covid-19-Impfstoff verimpft worden sind". In der Wissenschaft sei man sich einig, dass spät auftretende Nebenwirkungen nach einer Impfung "nicht vorkommen, beziehungsweise eine extrem seltene Rarität bei einzelnen Impfstoffen" gewesen seien. Bayern-Profi Kimmich hatte am Samstag eingeräumt, dass er sich bislang nicht gegen Corona impfen ließ. Er habe "persönlich noch ein paar Bedenken, gerade, was fehlende Langzeitstudien angeht".

Lauterbach warnt vor Corona-Ausbrüchen an Schulen

0:05 Uhr

Der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach warnt vor stark steigenden Corona-Infektionszahlen bei Kindern. "Wir werden nach den Herbstferien deutlich mehr Ausbrüche in den Schulen erleben, weil die Kinder nicht mehr lange lüften können", sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). "Auch in den Betrieben wird es Ansteckungsketten geben. Dasselbe gilt für Bars und Restaurants. Wir haben einen kontinuierlichen Anstieg zu erwarten." Lauterbach schlug folgendes Vorgehen an Schulen vor: "Dreimal in der Woche testen, das wäre mein Vorschlag, morgens mit Antigen-Tests, weil diese die vorherrschende Delta-Variante sehr zuverlässig erfassen." Dazu solle es fünf Testtage hintereinander für Kontaktpersonen von Infizierten geben. "So könnten wir die unkontrollierte Pandemie an den Schulen praktisch beenden." Ihm täten die Kinder leid, die jetzt dem Long-Covid-Risiko ausgesetzt seien, sagte Lauterbach.

Montag, 25. Oktober 2021

Das war der Sonntag, 24. Oktober 2021

WHO: Weltweite Impfquote von 40 Prozent bis Jahresende

20:36 Uhr

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat Deutschland und andere Länder aufgerufen, bei Corona-Impfstofflieferungen zugunsten bedürftigerer Staaten zurückzustehen. "Die Pandemie wird enden, wenn die Welt sich entscheidet, sie zu beenden", sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Sonntagabend bei der Gesundheitskonferenz "World Health Summit" in Berlin. Man wisse weltweit von fast 50.000 registrierten Todesfällen pro Woche - damit sei die Pandemie noch lange nicht vorbei. Er erinnerte an das WHO-Ziel, wonach bis Jahresende mindestens 40 Prozent der Menschen in jedem Land geimpft sein sollen. "Dieses Ziel ist erreichbar", betonte Ghebreyesus.

Debatte um "epidemische Lage": Grüne fordern Übergangsregelung

20:27 Uhr

In der Diskussion um ein baldiges Ende der "epidemischen Lage von nationaler Tragweite" fordern die Grünen eine bundesgesetzliche Übergangsregelung. "Um der neuen Situation und der Zahl der Geimpften Rechnung zu tragen, schlagen wir stattdessen eine rechtssichere Übergangsregelung vor, die die befristete Fortführung bestimmter Maßnahmen ermöglicht", sagte die Grünen-Rechtspolitikerin Manuela Rottmann der Zeitung "Welt" (Montagsausgabe). Die "epidemische Lage" unverändert beizubehalten sei hingegen die "falsche Antwort".

Maskenpflicht, Verdienstausfall, Quarantäne Ende der epidemischen Lage? Das wären die Folgen für die Corona-Politik in BW

Gesundheitsminister Spahn ist für ein Ende der "epidemischen Lage". Damit hätten auch viele Corona-Maßnahmen in Baden-Württemberg keine rechtliche Grundlage mehr.  mehr...

UN-Generalsekretär für sinnvollere Impfstoff-Verteilung

19:22 Uhr

Anlässlich des Weltgesundheitsgipfels in Berlin hat UN-Generalsekretär António Guterres eine sinnvollere Verteilung von Corona-Impfstoffen gefordert: "Impfnationalismus und Horten von Impfstoff bringt uns alle in Gefahr", sagte er. Der Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, sagte, Regierungen und Hersteller müssten "viel mehr Impfdosen vor allem an die am stärksten gefährdeten Länder liefern". Nur so könne die Corona-Pandemie unter Kontrolle gebracht werden. Der WHO-Chef forderte einen "globalen Pandemie-Pakt".

Lage auf Intensivstationen: Warnstufe in BW bald erreicht?

18:59 Uhr

220 Patientinnen und Patienten liegen derzeit wegen einer Corona-Erkrankung auf den Intensivstationen in Baden-Württemberg. 30 mehr und die Regeln würden wieder verschärft werden.

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Zahl der Intensivpatienten im Land nahezu unverändert

17:02 Uhr

In Baden-Württemberg sind laut Landesgesundheitsamt derzeit 220 Intensivbetten mit Corona-Patientinnen und -Patienten belegt. Das ist eine Person weniger als gestern (Stand 16 Uhr). Am Sonntag vor einer Woche waren es nur 188 Menschen auf Intensivstationen. Steigt der Wert an zwei Werktagen in Folge auf 250, treten mit der "Warnstufe" strengere Corona-Regeln in Kraft. Die sogenannte Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz liegt weiter bei 3,4. Vor einer Woche lag sie noch bei 2,29. Zudem meldete das Landesgesundheitsamt 1.209 Neuinfektionen mit dem Coronavirus (vor einer Woche: 607). Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 142,5 (gestern: 136,1; vor einer Woche: 98,4). Fünf weitere Menschen sind im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben.

Bahn: "Kunden kommen wieder zurück"

15:13 Uhr

Die Deutsche Bahn ist mit der aktuellen Auslastung der Fernzüge zufrieden. Die Kunden kämen wieder zurück, sagte Fernverkehrschef Michael Peterson der "Wirtschaftswoche". Man fahre derzeit täglich rund 300.000 Reisende durch Deutschland und angrenzende Nachbarländer. Das seien im Vergleich zur Vor-Corona-Zeit 2019 etwa 75 Prozent der Fahrgäste, so Peterson. Er sei optimistisch, dass das Wachstum der Fahrgastzahlen weitergehe.

"Nicht gut, dass er nicht geimpft ist" - Fußballer Kimmich löst Debatte aus

14:00 Uhr

Bayern-Profi Joshua Kimmich hat mit seinen Aussagen zum Impfverzicht Unverständnis und Kritik hervorgerufen. Angesichts stark steigender Coronavirus-Infektionszahlen und einer gesellschaftlichen Vorbildfunktion des Nationalspielers hat sich die Debatte über die Fußball-Bundesliga und den Sport hinaus ausgeweitet. "Es ist nicht gut, dass er nicht geimpft ist. Wenn er sagt, er wartet ab, dann ist das schwierig", sagte SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach bei "Sport1". Auch Freiburgs Trainer Christian Streich und Mainz-Coach Bo Svensson äußerten sich:

"Jeder hat das Recht, selbst zu entscheiden" Das sagen Christian Streich und Bo Svensson zur Kimmich-Debatte

Nationalspieler Joshua Kimmich vom FC Bayern München räumte nach dem 4:0 gegen die TSG Hoffenheim ein, bislang keine Impfung gegen Corona zu haben. Das sorgt für heftige Debatten - auch Freiburgs Trainer Christian Streich und Mainz-Coach Bo Svensson äußerten sich.  mehr...

Keine Maske mehr für geimpfte Beschäftigte und Gäste ab Donnerstag

11:41 Uhr

Vom kommenden Donnerstag an können geimpfte und genesene Beschäftigte und Gäste zum Beispiel in der Gastronomie oder bei Veranstaltungen auf den Maskenschutz verzichten, wenn dort die sogenannte 2G-Option gilt. Die Corona-Verordnung werde entsprechend angepasst, teilte das Sozialministerium heute mit. Zuvor hatte der "Reutlinger General-Anzeiger" über die Änderung berichtet und den Amtschef im Sozialministerium, Uwe Lahl, zitiert. Demnach wird die nächste Verordnung zunächst bis zum 24. November fortgeschrieben. Danach soll es eine Landeslösung geben, wenn der Bundestag keine einheitliche Regelung beschließt. Lahl und der Landesdatenschutzbeauftragte Stefan Brink hatten sich bereits Mitte Oktober nach einem Streit auf die neue Anpassung der Verordnung geeinigt.

Auch für Beschäftigte keine Maske Ab Donnerstag neue 2G-Regel: Gastronomen und Veranstalter reagieren zurückhaltend

In Baden-Württemberg entfällt bei 2G-Veranstaltungen ab Donnerstag wahlweise die Maskenpflicht für Beschäftigte. Doch Gastro- und Veranstaltungsbranche fordern verlässliche Regeln.  mehr...

Schlägerei wegen fehlender Masken

11:29 Uhr

Bei einer Schlägerei wegen fehlender Corona-Masken ist in einem Singener Einkaufszentrum (Landkreis Konstanz) mindestens ein Beteiligter verletzt worden. Nach Polizeiangaben soll ein Securitymitarbeiter zwei Männer darum gebeten haben, ihren Maskenschutz zu tragen. Daraufhin brach ein Streit aus. Als die beiden Männer den Wachmann bedrängten und einer zum Schlag ausholte, wehrte sich der Mitarbeiter nach eigenen Angaben. Dabei wurde einer der beiden Männer am Hinterkopf verletzt und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Alle Beteiligten müssen sich nun wegen Körperverletzung verantworten, wie ein Polizeisprecher mitteilte.

Erstmals seit zwei Jahren wieder eine Antiquariatsmesse

10:21 Uhr

Erstmals seit zwei Jahren können im Februar 2022 wieder Anbieter wertvoller Bücher sowie alter Handschriften und Grafiken in Ludwigsburg zusammenkommen. Nach langer Corona-Pause hat die Antiquaria ihre Neuauflage für den 17. bis 19. Februar 2022 angekündigt. Es ist die 36. Messe dieser Art und nach Angaben der Veranstalterin die erste in Deutschland seit zwei Jahren. 55 Aussteller bieten dann antiquarische Bücher, Autographen und Graphiken aus allen Sammelbereichen an. Besucherinnen und Besucher der Messe müssen nach der 2G-Regel geimpft oder von einer Corona-Infektion genesen sein.

Landkreise für Ausweitung der Impfung bei Kindern

9:49 Uhr

Die Landkreise in Deutschland haben sich für eine Ausweitung der Corona-Schutzimpfungen bei Kindern ausgesprochen. Die Immunisierung von Kindern und Jugendlichen sollte jenen Teil an Impfungen kompensieren, der "durch renitent unwillige Erwachsene" auf dem Weg zum Erreichen von Herdenimmunität fehle, sagte der Präsident des Deutschen Landkreistages, Reinhard Sager, den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Sobald auch ein Impfstoff für Kinder unter zwölf Jahren zugelassen sei, sollten laut Sager auch diese Impfungen mit großer Kraft vorangetrieben werden. Dadurch gewinne man "insgesamt größere Spielräume für ein gesellschaftliches und wirtschaftliches Leben wie vor der Pandemie".

Studie: Gedächtnisprobleme nach Covid vermehrt bei Klinikpatienten

9:34 Uhr

Kognitive Langzeitfolgen nach einer Covid-19-Erkrankung scheinen einer neuen Studie zufolge vermehrt nach schwereren Verläufen der Krankheit aufzutreten. Eine im Fachblatt "Jama" veröffentlichte Untersuchung in den USA zeigt, dass ehemalige Patientinnen und Patienten mit einem Corona-Klinikaufenthalt in einigen Bereichen um ein Vielfaches häufiger betroffen waren als Menschen, die ambulant behandelt wurden. Insgesamt litten die Patienten am häufigsten unter Problemen damit, sich etwas zu merken oder etwas zu erinnern - dies betraf jeweils fast jeden vierten Menschen der Studie. Danach folgten etwa Wortfindungsstörungen oder eine generell langsamere Geschwindigkeit bei der Verarbeitung von Informationen.

Kommt nächste Woche die Warnstufe im Land?

8:55 Uhr

Nach einem kurzen Rückgang ist die Zahl der Corona-Patientinnen und Patienten auf Intensivstationen am Samstag wieder gestiegen. Der Gesundheitsminister befürchtet, in der letzten Oktoberwoche könnte eine für strengere Regeln relevante Zahl erreicht sein.

Baden-Württemberg

Ungeimpften drohen wieder Kontaktbeschränkungen Mehr Corona-Patienten auf Intensivstationen: Kommt die Warnstufe in BW?

Nach einem kurzen Rückgang ist die Zahl der Corona-Patienten auf Intensivstationen gestiegen. Die Warnstufe könnte bald überschritten werden, befürchtet Minister Lucha.  mehr...

Mehr Wanderer seit Corona: Vermüllung nimmt zu

6:55 Uhr

Die Lust auf Wandern und die Natur ist wegen der Corona-Pandemie nach Auskunft des Schwäbischen Albvereins stark gestiegen und hat nicht nachgelassen. Der Strom an Menschen in der Natur habe jedoch Folgen für Flora und Fauna, sagte Vizepräsident Thomas Keck anlässlich der Hauptversammlung des Vereins am Sonntag in Pfullingen (Kreis Reutlingen). "So hat die Vermüllung entlang der Wanderwege zugenommen, ebenso wildes Parken und Campen. Die Tierwelt wird zunehmend gestört. Einfach deshalb, weil mehr Menschen im Wald unterwegs sind." Die Trittschäden an den Pflanzen seien erheblich, stellte Keck fest. Mit aktuell rund 91.000 Mitgliedern ist der Schwäbische Albverein der größte Wanderverein Europas.

VfB-Stadion darf erstmals seit März 2020 wieder komplett gefüllt werden

6:29 Uhr

Vor erwarteten rund 32.000 Zuschauern will der VfB Stuttgart auch gegen den 1. FC Union Berlin seinen Corona-Problemen und Verletzungssorgen trotzen. Abwehrchef Waldemar Anton, Stammtorwart Florian Müller und Flügelspieler Roberto Massimo fallen nach ihren Corona-Infektionen weiter aus. Obwohl die Arena heute erstmals seit März 2020 wieder komplett gefüllt werden darf, erwartete der Verein nur ein rund halb volles Stadion.

Stuttgart

Fußball | Bundesliga Neue 2G-Regelung: Stadion des VfB Stuttgart füllt sich nur mäßig

Beim Heimspiel gegen Union Berlin darf der VfB Stuttgart sein Stadion erstmals seit Ausbruch der Corona-Pandemie wieder komplett auslasten. Trotzdem dürfte es gerade mal halb voll werden. Zudem werden die Schwaben weiter von Personalsorgen geplagt.  mehr...

Kroatien und Bulgarien ab heute Hochrisikogebiete

5:31 Uhr

Mit Kroatien und Bulgarien stuft die Bundesregierung ab heute zwei weitere EU-Länder als Corona-Hochrisikogebiete ein. Wer nicht vollständig geimpft oder genesen ist und aus einem Hochrisikogebiet einreist, muss für zehn Tage in Quarantäne und kann sich erst nach fünf Tagen mit einem negativen Test davon befreien. Bisher sind Rumänien, Litauen und Slowenien die einzigen Mitgliedstaaten der Europäischen Union, für die das gilt. Weltweit stehen rund 70 Länder ganz oder teilweise auf der Risikoliste des RKI. Neben Kroatien und Bulgarien kommen heute auch Kamerun, Singapur und die Republik Kongo hinzu. Gestrichen werden Kenia, Kosovo, Irak und Honduras. Als Hochrisikogebiete werden Länder und Regionen mit einem besonders hohen Infektionsrisiko eingestuft.

Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei deutlich über 100

4:46 Uhr

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland hat erstmals seit Mitte Mai den Wert von 100 überschritten. Das Robert-Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Morgen mit exakt 106,3 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei exakt 100 gelegen, vor einer Woche bei 72,7. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 13.732 Corona-Neuinfektionen. Vor einer Woche hatte der Wert bei 8.682 Ansteckungen gelegen. Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben zuletzt weitere 23 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus verzeichnet.

Saarländischer Ministerpräsident befürwortet Ende der epidemischen Lage

3:03 Uhr

Der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) hat sich hinter den Vorstoß für eine Beendigung der epidemischen Lage gestellt. "Die Pandemie ist zwar nicht vorbei, aber sie hat durch die Impfungen ihren Schrecken verloren. Dem müssen wir Rechnung tragen", sagte er der "Bild am Sonntag". Dennoch müssten die Bundesländer auch danach die Möglichkeit haben, Maßnahmen zu beschließen. "Aber man darf nicht alle Länder über einen Kamm scheren. Bundesländer mit einer hohen Impfquote müssen sich ihre Freiheiten zurückerobern können", betonte Hans. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte sich zuvor dafür ausgesprochen, die epidemische Lage, die Grundlage für viele Corona-Maßnahmen ist, im November auslaufen zu lassen. Im Saarland werden ab Freitag sämtliche Maßnahmen im Freien aufgehoben.

Debatte um Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen gefordert

1:02 Uhr

Der Präsident des Deutschen Landkreistages, Reinhard Sager, verlangt eine Debatte über eine Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen - beispielsweise Lehr- oder Pflegekräfte. "Das gehört im Herbst definitiv auf die politische Tagesordnung", sagte Sager den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Außerdem forderte er von Bund und Ländern einen Ausstiegspfad aus den Corona-Einschränkungen.

Sonntag, 24. Oktober 2021

Weitere Infos finden Sie hier:

Das Virus und die Folgen Archiv Live-Blog zum Coronavirus in Baden-Württemberg

Seit dem 10. März 2020 begleitet SWR Aktuell Baden-Württemberg für Sie die Lage im Land rund um das Coronavirus in einem Live-Blog. In unserem Archiv können Sie die Ereignisse multimedial nachverfolgen.  mehr...

Südwesten

Wie schütze ich mich? Wie ist die Lage in meinem Heimatort? Coronavirus: Alles Wichtige für Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg

Coronavirus: Wie hoch ist die Ansteckungsgefahr? Wie kann ich mich schützen? Hier finden Sie alles Wichtige für Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz.  mehr...

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