Montage eines schematischen Bildes von Viren der Familie Corona mit der Grafik von SWR Akktuell Live-Blog zum Coronavirus (Foto: Getty Images, Montage: SWR)

Das Coronavirus und die Folgen für das Land

Live-Blog zum Coronavirus in BW: Dienstag, 27. Juli 2021

STAND

CDU und CSU ändern Wahlkampf-Planung wohl auch wegen Corona

22:35 Uhr

CDU und CSU haben ihren für Mitte August geplanten mehrtägigen Auftakt der heißen Wahlkampfphase im Europapark Rust abgesagt. Die Generalsekretäre Paul Ziemiak (CDU) und Markus Blume (CSU) informierten die Unions-Kandidatinnen und -Kandidaten am Dienstag in einem Schreiben, dass die heiße Phase stattdessen mit einem hybriden Treffen am 21. August in Berlin eröffnet werde. Hintergrund sei vor allem die Sorge, angesichts der Flutschäden und der sich wieder verschärfenden Corona-Krise die falschen Bilder zu senden, wenn sich hunderte Unions-Politiker mehrere Tage in dem baden-württembergischen Freizeitpark treffen.

Studie: Corona-Belastung von Kindern, Jugendlichen und Eltern

22:21 Uhr

Das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB) stellt morgen in Wiesbaden eine Studie zur Belastung von Kindern, Jugendlichen und Eltern während der Corona-Pandemie vor. Analysiert wurde etwa, welchen Einfluss die Schul- und Kitaschließungen während des Lockdowns auf den Lernerfolg der Kinder hatten. Die Studie befasst sich auch mit den psychischen Auswirkungen für Kinder und ihre Eltern. Untersucht wurde zudem, welche Bevölkerungsgruppen vor allem von den Folgen der Corona-Pandemie betroffen sind.

Der PCR-Test als Eintrittskarte für Ungeimpfte?

20:20 Uhr

Werden Geimpfte bald mehr Rechte als Ungeimpfte haben? Darüber wird in der Politik viel diskutiert. Für Menschen ohne Impfung könnte dann der PCR-Test eine Möglichkeit sein, nicht von Freiheiten ausgeschlossen zu werden. Doch wie könnte das genau ablaufen? Wir haben das mal ausprobiert:

Video herunterladen (4,2 MB | MP4)

GEW: "Kommunen zu zögerlich mit Luftreinigungsgeräten an Schulen"

19:13 Uhr

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) fordert mehr Engagement bei den Corona-Maßnahmen seitens der kommunalen Träger der Schulen in Baden-Württemberg. Monika Stein, GEW-Landesvorsitzende, sagte: "Die Schulen brauchen die Unterstützung vom Schulträger und der Regierung." Die Landesregierung werde wohl eine Verpflichtung an die Kommunen aussprechen müssen - nach dem Motto: "Ihr stattet die Schulen mit Luftreinigungsgeräten aus." Die meisten warteten ab und seien "ultrazögerlich", so Stein.

Baden-Württemberg

Viel Arbeit in den Sommerferien Wie werden die Schulen fit für den Herbst? GEW fordert mehr Engagement

In Baden-Württemberg beginnen am Donnerstag die Sommerferien. Was passiert dann in den Kommunen und Schulen? Wird genug getan, damit im September Präsenzunterricht möglich ist?  mehr...

Mehr Hörgeräte in Ulm verschwunden seit Corona

19:02 Uhr

In Ulm rufen in letzter Zeit auffällig oft Menschen im Fundbüro an, die ihre Hörgeräte verloren haben. Der Grund hängt mit der Pandemie zusammen. Drei bis vier Anrufe seien es jede Woche, heißt es vom Fundbüro. Die Anrufer fragen, ob ihr Hörgerät gefunden und abgegeben wurde. Es sei an der Straßenbahn- oder Bushaltestelle verloren gegangen, oder vor einem Supermarkt. Und zwar beim Abnehmen der Maske.

Psychotherapeutin rät Jugendlichen, Freiheiten auszukosten

18:52 Uhr

Eine Heidelberger Kinder- und Jugend-Psychotherapeutin rät jungen Menschen, die momentanen Freiheiten in der Corona-Pandemie bewusst zu nutzen. Freundinnen und Freund treffen, Ausflüge machen: Das, so die Psychologin an der Heidelberger SRH-Akademie für Psychotherapie, könnte wieder vorbei sein, falls die Entwicklung der Pandemie wieder zu Wechselunterricht oder gar zum Lockdown führe.

In Teilen Frankreichs gilt wieder Maskenpflicht im Freien

18:40 Uhr

Wenige Wochen nach der Aufhebung der Maskenpflicht im Freien in Frankreich wird diese in immer mehr Regionen und Städten des Landes wieder eingeführt. Wegen der Ausbreitung der Delta-Variante des Coronavirus muss in der Präfektur Gironde im Südwesten Frankreichs auch im Freien wieder eine Maske getragen werden. Auch in anderen Landesteilen im Osten und Südosten des Landes sowie auf der Mittelmeerinsel Korsika gilt wieder eine strengere Maskenpflicht. 

Der Inzidenzwert in Baden-Württemberg steigt auf 12,6

18:06 Uhr

In Baden-Württemberg pendelt sich die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz weiter auf einem stabilen Niveau ein. Der Wert beträgt aktuell laut Landesgesundheitsamt 12,6 (Stand: 16 Uhr). Am Vortag hatte er bei 12,3 gelegen, am Sonntag bei 12,4. Im Vergleich zum Dienstag der Vorwoche (9,5) stieg der Wert allerdings an. Ebenfalls ansteigend ist die regionale Sieben-Tage-Inzidenz. Aktuell überschreiten 28 der 44 Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg die 10er-Marke (am Vortag waren es 24). Der Hohenlohekreis (33,7) hat als einzige Region einen Wert über 30. Landesweit wurden seit dem Vortag 324 weitere Coronavirus-Infektionen bestätigt, zwei weitere Menschen (gesamt: 10.385) sind in Zusammenhang mit Covid-19 gestorben.

Nächstes Bund-Länder-Treffen zu Corona am 10. August

17:45 Uhr

Die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder wollen sich am 10. August zum weiteren Vorgehen in der Corona-Pandemie abstimmen. Das teilte der Vorsitzende der Ministerpräsidentenkonferenz und Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller (SPD), mit. "Der Korridor, um der gegenwärtigen Entwicklung noch wirksam entgegenzuwirken, wird enger", erklärte Müller und bezog sich damit auf die wieder steigenden Corona-Infektionszahlen. Deshalb müsse nun zügig gehandelt werden.

Corona-Impfungen für Schüler ab zwölf Jahren in Ulm

17:38 Uhr

Die Stadt Ulm startet kurz vor den Sommerferien noch mit Impfungen von Schülerinnen und Schülern ab zwölf Jahren. Dafür sollen Impfteams des Deutschen Roten Kreuzes in die weiterführenden Schulen kommen. Nachdem in den letzten Tagen die Impfaktionen für Ulmer Schülerinnen und Schüler ab 16 Jahren gut gelaufen seien, könnten ab sofort auch alle Kinder ab zwölf mit Biontech geimpft werden, teilte die Stadtverwaltung mit.

Starker Rückgang der Neuinfektionen in den Niederlanden

17:33 Uhr

Die Niederlande haben einen starken Rückgang bei den Corona-Neuinfektionen registriert. In den vergangenen sieben Tagen wurden mehr als 37.000 neue Corona-Fälle festgestellt, etwa 46 Prozent weniger als in der Vorwoche. Das teilte das zuständige Institut für Gesundheit und Umwelt mit.

Nena-Konzert wegen Corona-Äußerungen abgesagt

17:25 Uhr

Nach den umstrittenen Äußerungen von Popsängerin Nena zu den Corona-Regeln bei einem Konzert nahe Berlin hat der Veranstalter eines Konzertes im hessischen Wetzlar den geplanten Auftritt der 61-Jährigen abgesagt. Bei ihrem Auftritt am Sonntag in Schönefeld hatte Nena ihre Fans dazu aufgefordert, eigenständig zu entscheiden, ob sie die coronabedingten Auflagen ignorieren und vor der Bühne tanzen wollen.

Ortenauer Weinfest fällt erneut aus

16:46 Uhr

Zum zweiten Mal in Folge fällt das Ortenauer Weinfest aus. Laut der Stadt Offenburg ist auf Grundlage der aktuellen Corona-Verordnung keine belastbare Planung möglich. Normalerweise findet das Fest am letzten September-Wochenende in der Offenburger Innenstadt statt.

RKI: Lolli-Methode gute Testmöglichkeit

16:31 Uhr

Das Robert Koch-Institut (RKI) sieht sogenannte Lolli-Tests als gute Möglichkeit für eine breite Corona-Testung von Kindern. Die Lolli-Methode könne "eine Grundlage für ein breit anwendbares und systematisches Testkonzept in Kitas und Schulen" sein, berichtet das RKI. Vor allem eine mittlere und hohe Viruslast werde mit dieser Methode "sehr sicher" erkannt. Zudem sei die Testung im Vergleich zu Antigen-Schnelltesten sensitiver. Die Sensitivität gibt an, wie viele Kranke tatsächlich als krank erkannt werden. Nicht zuletzt werde die nicht-invasive Probenentnahme von den Kindern, den Eltern und dem Personal gut akzeptiert.

Deutsche Profi-Ligen wollen Impfkampagne nach vorne bringen

16:21 Uhr

Der Profisport in Deutschland will die Impfkampagne unterstützen. So will man ganz konkret Städten und Gemeinden helfen, die Impfungen bei Sportveranstaltungen anbieten wollen. Das hat die Initiative Profisport Deutschland mitgeteilt. Zu ihr gehören mehr als 100 Clubs aus der Deutschen Fußball Liga, der Basketball-Bundesliga, der ersten und zweiten Handball-Bundesliga und der Deutschen Eishockey Liga.

Wintersemester an Hochschulen im Land überwiegend in Präsenz

15:52 Uhr

Für viele Studierende waren die letzten Semester unter Corona-Bedingungen belastend. Im kommenden Wintersemester soll an den Hochschulen in Baden-Württemberg mehr als die Hälfte des Studienangebots nun wieder verlässlich in Präsenz stattfinden. Das hat Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (Grüne) mitgeteilt.

Stuttgart

"Präsenz ist die Regel, Online die Ergänzung" Wintersemester an Hochschulen in BW überwiegend in Präsenz

Für viele Studierende waren die letzten Semester unter Corona-Bedingungen belastend. Nun soll ein bisschen Normalität ins Studentenleben zurückkehren: mit mehr Kursen in Präsenz.  mehr...

Gögel: Inzidenzwerte allein sind nicht mehr aussagekräftig

15:37 Uhr

Für den Herbst rechnet der AfD-Fraktionsvorsitzende Bernd Gögel wieder mit steigenden Infektionszahlen, sagte er im SWR-Sommerinterview. Allerdings seien Inzidenzwerte allein nicht mehr aussagekräftig: "Wir müssen auch die Verläufe in den Krankenhäusern und Arztpraxen berücksichtigen." Er ist davon überzeugt, dass mit einer "Durchimpfung die schweren Verläufe" auch deutlich zurückgehen werden.

Verbände äußern sich: Debatte um Impfpflicht geht weiter

15:01 Uhr

Eine Impfpflicht müsse sehr gut abgewogen werden, heißt es bei der Handwerkskammer Region Stuttgart. Dies sei ein tiefer Eingriff in die persönlichen Freiheitsrechte. Besser sei es, Überzeugungsarbeit zu leisten und den Impfstoff dorthin zu bringen, wo sich die Menschen aufhalten, und dort so viel wie möglich zu impfen. Ähnlich argumentiert auch die Bauwirtschaft Baden-Württemberg und spricht sich unter anderem dafür aus, auf freiwilliger Basis mit mobilen Impfteams direkt auf Baustellen zu impfen. Auch der Arbeitgeberverband Südwestmetall sieht eine generelle Impfpflicht kritisch. Allerdings könne sie für bestimmte Berufsgruppe perspektivisch sinnvoll sein – zum Beispiel für Beschäftigte, die in intensivem Kontakt seien zu besonders verletzlichen oder nicht impfberechtigten Menschen.

Pauken in den Schulferien soll Lernlücken schließen

14:56 Uhr

Die Corona-Pandemie hat Lernlücken hinterlassen, die durch Förderprogramme geschlossen werden sollen. Nach dem letzten Schultag vor den Sommerferien am Mittwoch können Schülerinnen und Schüler wie im vergangenen Jahr sogenannte "Lernbrücken" für die Kernfächer Mathematik, Deutsch und Fremdsprache nutzen. Die Ziele: Stoff aufholen und an Lernschwierigkeiten arbeiten. In den Sommerferien 2020 hatten rund 6.500 Lehrkräfte an etwa 1.900 Standorten 61.000 Schülerinnen und Schüler unterstützt.

Schulpsychologin: Schlechte Noten während Corona-Pandemie

14:28 Uhr

Das Schuljahr 2020/21 geht zu Ende. Dank der Corona-Pandemie war das kein ganz normales Schuljahr: wochenlang Homeschooling, dann Wechselunterricht, das hat viele Schülerinnen und Schüler verunsichert und damit zum Teil auch für schlechte Noten gesorgt. Wie sollten Eltern und Kinder damit umgehen, darüber hat der SWR mit der Stuttgarter Schulpsychologin Anne Niedermeyer gesprochen.

Audio herunterladen (4,7 MB | MP3)

Vorbereitung für Schulen in Baden-Württemberg läuft schleppend

13:49 Uhr

Die Vorbereitung für Schulen in Baden-Württemberg auf ein weiteres Schuljahr unter Corona-Bedingungen scheinen schleppend anzulaufen. Wie Sozialminister Manfred Lucha (Grüne) bestätigte, ist die Förderrichtlinie für das Luftfilterprogramm der Landesregierung am Montag erst beschlossen worden. Den Schulen liegt sie demnach noch nicht vor. Ohne die Richtlinie können aber keine Luftfilter für das neue Schuljahr bestellt werden. Lucha deutete außerdem an, dass viele Schulen die angebotenen PCR-Tests nicht bestellen werden, weil ihnen die Zusammenarbeit mit den Laboren zu aufwändig erscheine.

Gesundheitsminister wollen über neue Inzidenzformel beraten

12:37 Uhr

In der Gesundheitsministerkonferenz von Bund und Ländern am Montag (2. August) soll die Frage diskutiert werden, ob die Corona-Beschränkungen künftig an einem anderen Wert als dem Inzidenzwert ausgerichtet werden. Das kündigte Baden-Württembergs Gesundheitsminister Manfred Lucha (Grüne) heute an. Es gehe darum, ob künftig - wie schon vielfach diskutiert - nicht nur Infektionszahlen, sondern etwa auch die Hospitalisierungsquote mit beachtet würden. Die Konferenz werde dazu einen Vorschlag erarbeiten und den Ministerpräsidentinnen und -präsidenten vorlegen.

Kretschmann-Vorschlag: Nicht-Geimpfte müssen sich an Kosten für Tests beteiligen

12:31 Uhr

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hält es für wahrscheinlich, dass für nicht geimpfte Menschen künftig Einschränkungen gelten werden. "Die, die sich nicht impfen lassen, müssen damit rechnen, dass der Zugang zu Veranstaltungen und Institutionen erschwert ist für sie. Sie müssen auch damit rechnen, dass sie sich an den Kosten für Testungen beteiligen müssen", sagte er dem SWR nach einer Kabinettssitzung der Landesregierung. Da gerade bei der Delta-Variante Schnelltests weit weniger zuverlässige Ergebnisse lieferten als PCR-Tests, müssten Ungeimpfte auch damit rechnen, die höheren Kosten für PCR-Tests übernehmen zu müssen. Für vollständig Geimpfte könnten dagegen "maximale Freiheiten" ermöglicht werden. Lediglich die AHA-Regeln sollten auch für sie weiter gelten.

Gemischtes Fazit zur Impfbusaktion in Pforzheim

12:13 Uhr

Die Stadt Pforzheim zieht ein gemischtes Fazit zur Impfbusaktion in der vergangenen Woche. Im Vergleich zu dem hohen Aufwand sei die Resonanz nur durchwachsen gewesen, heißt es in einer Mitteilung. Pforzheims Oberbürgermeister Peter Boch (CDU) sprach davon, mit der Aktion alle Register gezogen zu haben. Mit dem Impfbus wollte Pforzheim seiner unterdurchschnittlichen Impfquote entgegenwirken und die Bürgerinnen und Bürger möglichst unkompliziert erreichen.

Impfaktionen in Heilbronn-Franken gehen weiter

11:43 Uhr

Diese Woche läuft noch die Impfaktion "Dran bleiben" des Landes. In Heilbronn-Franken gibt es noch einige Aktionen für einen schnellen Impfschutz. Im Main-Tauber-Kreis kommt heute das mobile Impfteam von 15 bis 19 Uhr in die Rotkreuzklinik in Wertheim. Das Angebot gilt für Erwachsene und erfordert keinen Termin. Geimpft wird mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson. Ein Zweittermin ist daher nicht nötig. Im Hohenlohekreis macht heute und morgen der Impfbus unter dem Motto "Geimpft in die Ferien" Halt an der Bergstation der Bergbahn in Künzelsau-Taläcker. Von 14 bis 19 Uhr gibt es hier ebenfalls den Impfstoff von Johnson & Johnson ohne Termin. Am Freitag gilt dann dasselbe Angebot von 8 bis 18 Uhr im Kreisimpfzentrum in Öhringen.

Tourismusampel soll Andrang an Ausflugszielen im Land steuern

11:36 Uhr

Die Tourismusmarketinggesellschaft Baden-Württemberg hat eine Tourismusampel entworfen, um den Andrang auf Ausflugsziele im Land während der Sommerzeit zu steuern. Per Klick auf die Webseite können sich Urlauberinnen und Urlauber sollen sich in Echtzeit über die Auslastung beliebter Ausflugsziele und -regionen informieren und erfahren, ob ein Trip noch in Frage kommt oder nicht. Dabei geht es darum, die erforderlichen Corona-Abstände zu sichern.

Baden-Württemberg

Sommerferien in der Pandemie Für weniger Ansturm: Freizeitampel für Ausflugsziele in BW

Wieder stehen in Baden-Württemberg Sommerferien in der Pandemie an. Beliebte Wanderwege, Freizeitparks oder Badeseen im Land könnten dann überlaufen sein. Eine Freizeitampel soll helfen.  mehr...

Inzidenzzahlen im Unter-Elsass explodieren

11:21 Uhr

Im Ortenaukreis liegt die Sieben-Tage-Inzidenz mit 10,7 den dritten Tag in Folge über der Zehner-Marke. Auf der französischen Rheinseite explodieren die Corona-Infektionen gleichzeitig. Das Unter-Elsass verzeichnet einen Wert von knapp 150, auf dem Gebiet der Eurométropole Straßburg liegt die Sieben-Tages-Inzidenz bei 218, heißt es auf der Homepage der Stadt Kehl. Beides seien absolute Spitzenwerte in der Région Grand Est. Aufgrund des Infektionsgeschehens durch die Delta-Variante hat die Präfektin des Unter-Elsasses, Josiane Chevalier, die Maskenpflicht im Département verschärft.

EU: 70 Prozent der Erwachsenen mindestens einmal geimpft

11:13 Uhr

In der EU haben inzwischen 70 Prozent der Erwachsenen mindestens eine Corona-Impfung erhalten, teilte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU) mit. Fast 60 Prozent haben schon den vollständigen Impfschutz. Von der Leyen betonte auch, wie gefährlich die Delta-Variante des Coronavirus ist. Sie hat zugesichert, dass sie auch in Zukunft ausreichend Impfstoff zur Verfügung stellen wird.

Inzidenzen im Raum Stuttgart nahezu unverändert

10:59 Uhr

Die Corona-Neuinfektionen in der Region Stuttgart haben sich kaum verändert, das zeigen die Zahlen des Landesgesundheitsamts. Am niedrigsten ist der Wert derzeit im Kreis Ludwigsburg. Dort ist er sogar leicht gesunken, auf eine Inzidenz von 7,5. Im Landkreis Göppingen und im Kreis Esslingen liegen die Werte aktuell zwischen 12 und 12,5. Aus dem Rems-Murr-Kreis, dem Landkreis Böblingen und der Stadt Stuttgart werden Inzidenzwerte zwischen 17,1 und 19,3 gemeldet.

Impfzentrum in Ulm impft alle ab zwölf Jahren

10:56 Uhr

Wie das Rote Kreuz mitteilte, hat das Zentrale Impfzentrum in Ulm die Altersgrenze für Impfwillige auf zwölf Jahre herabgesetzt. Die Impfungen erfolgen nach wie vor kostenlos und ohne Voranmeldung. Wegen der geringen Nachfrage ist in Ulm allerdings nur noch eine von zwei Messehallen in Betrieb. Im Impfzentrum wurden vergangene Woche rund 6.300 Impfungen durchgeführt, bei voller Auslastung wären über 20.000 möglich. Es gebe aber beträchtlich viele freie Termine, heißt es. Wer vorher einen Termin buchen möchte, kann dies weiterhin tun und dabei auch seinen bevorzugten Impfstoff auswählen.

Ulm

Impfteams kommen in weiterführende Schulen Corona-Impfungen in Ulm jetzt für Schüler ab Zwölf

Die Stadt Ulm startet kurz vor den Sommerferien noch mit Impfungen von Schüler ab zwölf Jahren. Dafür sollen Impfteams des DRK in die weiterführenden Schulen kommen.  mehr...

Karlsruhes Oberbürgermeister gegen weiteren Lockdown

10:43 Uhr

Der Karlsruher Oberbürgermeister Frank Mentrup (SPD) stellt sich gegen einen möglichen neuen Corona-Lockdown im Herbst. Es gebe nach jetzigem Stand keine Notwendigkeit, einen Lockdown herbeizureden. Zurückliegende Lockdowns seien mit einer Überlastung des Gesundheitssystems begründet worden. Auch habe es nicht genügend Schutzmasken oder Corona-Tests gegeben. Diese Gefahr bestehe nicht mehr, sagte Mentrup dem SWR.

Karlsruhe

Verantwortung liegt beim Einzelnen Karlsruhes Oberbürgermeister Mentrup: "Weiterer Lockdown wäre nicht verhältnismäßig"

Der Karlsruher Oberbürgermeister Frank Mentrup stellt sich gegen einen möglichen neuen Corona-Lockdown im Herbst. Es gebe nach jetzigem Stand keine Notwendigkeit, einen Lockdown herbeizureden.  mehr...

Landeselternbeirat kritisiert Kretschmanns "mieses Krisenmanagement"

10:38 Uhr

Nach Ansicht des Landeselternbeirats (LEB) vollzieht Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) in der Corona-Pandemie ein "mieses Krisenmanagement". "Wir brauchen dringend einen Krisenstab - dort müssten Kultus- und Sozialministerium verheiratet sein und eine Entscheidungsbefugnis haben. Bisher ist es typisch für die
Landesregierung, dass sie sich wegduckt, wenn es unangenehm wird", sagte LEB-Chef Michael Mittelstaedt den "Badischen Neuesten Nachrichten". Bekäme Kretschmann ein Zeugnis, wäre er laut Mittelstaedt Sitzenbleiber. "Winfried Kretschmann bekäme von mir nun auf jeden Fall eine Fünf", so Mittelstaedt.

Über 50 Prozent der Baden-Württemberger vollständig geimpft

10:23 Uhr

In Baden-Württemberg ist inzwischen jeder Zweite vollständig gegen das Coronavirus geimpft. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) und das Bundesgesundheitsministerium in ihrem Impf-Dashboard mitteilen, liegt Baden-Württemberg mit 50,2 Prozent vollständig Geimpften im Bundesvergleich auf Platz fünf. Bei den mindestens einmal Geimpften rangiert das Bundesland mit 59,2 Prozent im hinteren Drittel.

Landrat befürchtet weiter steigende Corona-Zahlen

10:18 Uhr

Der Landrat des Hohenlohekreises Mathias Neth (CDU) befürchtet, dass die Corona-Zahlen dort weiter steigen. Aktuell hat der Hohenlohekreis mit knapp 34 landesweit die höchste Sieben-Tage-Inzidenz. Ansteckungen gab es laut Landratsamt vor allem in einem Club in Pfedelbach und einer Shisha-Lounge in Öhringen. Die Kontaktnachverfolgung sei schwierig wegen teilweise nicht vorhandener Kontaktdaten. 

SWR-Podcast: Impfen von Kindern und Jugendlichen

10:03 Uhr

Sollen Kinder und Jugendliche gegen Corona geimpft werden? Das ist eine Frage, die aktuell in Baden-Württemberg heiß diskutiert wird. Dazu äußert sich Professor Ralf Rauch, Chefarzt der Kinder- und Jugendmedizin am Rems-Murr-Klinikum Winnenden, im Gespräch mit Moderator Nabil Atassi im SWR-Podcast.

Audio herunterladen (35,6 MB | MP3)

Inzidenzstufen wechseln im Kreis Tuttlingen und Emmendingen

9:53 Uhr

Die Inzidenz im Kreis Tuttlingen hat fünf Tage hintereinander den Wert zehn überschritten. Deshalb gibt es weitere Einschränkungen. Zum Beispiel dürfen Busse für Touristinnen und Touristen nur noch zu drei Vierteln besetzt werden. Diskotheken bleiben geschlossen. Dies gab das Landratsamt Tuttlingen bekannt. Außerdem folgen weitere Kontaktbeschränkungen und Einschränkungen bei Besuchen von Kinos, Flohmärkten oder Konzerten. Dafür rutscht der Kreis Emmendingen wieder in die niedrigste Inzidenzstufe 1. Der Inzidenzwert lag die vergangenen fünf Tage unter zehn.

Corona-Impfungen in Ulm jetzt für Schüler ab Zwölf

7:09 Uhr

Die Stadt Ulm startet kurz vor den Sommerferien noch mit Impfungen von Schülerinnen und Schülern ab zwölf Jahren. Dafür sollen Impfteams des DRK in die weiterführenden Schulen kommen.

Ulm

Impfteams kommen in weiterführende Schulen Corona-Impfungen in Ulm jetzt für Schüler ab Zwölf

Die Stadt Ulm startet kurz vor den Sommerferien noch mit Impfungen von Schüler ab zwölf Jahren. Dafür sollen Impfteams des DRK in die weiterführenden Schulen kommen.  mehr...

Veranstaltungsbranche will Geimpfte notfalls besserstellen

6:39 Uhr

Die Veranstaltungsbranche findet es richtig, Geimpfte gegenüber negativ auf Corona getesteten Menschen besser zustellen und hält das je nach Infektionslage auch für geboten. Der geschäftsführender Präsident des Bundesverbands der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft Jens Michow sagte der Tageszeitung "Welt", wenn das Infektionsrisiko bei Getesteten zu groß sei, müssten jedenfalls Veranstaltungen nur für Geimpfte und Genesene erlaubt werden. Im Rahmen des Hausrechts wäre das möglich. Wer sich weigere, geimpft zu werden, könne nicht erwarten, dass der Rest der Bevölkerung darunter leide, so Michow.

Baden-Württemberg

Debatte über Impfpflicht Mehr Freiheiten für Geimpfte als für Ungeimpfte? - Was rechtlich erlaubt ist

Ärzte und Virologen betonen immer wieder – Impfen ist der einzige Weg aus der Pandemie. Aber die Impfbereitschaft in Deutschland stagniert. Wäre eine Impfpflicht rechtlich zulässig?  mehr...

Impfzentren nur zu einem Drittel ausgelastet

6:02 Uhr

Die Impfzentren in Baden-Württemberg sind nur noch etwa zu 30 Prozent ausgelastet. Das berichtet die Deutsche Presse-Agentur unter Berufung auf das Sozialministerium. Demnach werden täglich etwa 20.000 bis 25.000 Impfungen verabreicht. Unabhängig von der Nachfrage sollen die Impfzentren zunächst offen bleiben. Geplant ist, die zentralen Impfzentren, die für mehrere Landkreise zuständig sind, Mitte August zu schließen. Die Kreisimpfzentren werden bis Ende September betrieben.

Impfbereitschaft sinkt in Baden-Württemberg Neue Zahlen: Impfzentren in BW nur noch zu 30 Prozent ausgelastet

Die nachlassende Bereitschaft, sich gegen Corona impfen zu lassen, zeigt sich auch in den Impfzentren in Baden-Württemberg. Laut Sozialministerium sind sie nur noch zu einem knappen Drittel ausgelastet.  mehr...

RKI meldet 1.545 Neuinfektionen - Inzidenz steigt auf 14,5

4:45 Uhr

Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet 1.545 neue Positiv-Tests. Das sind 362 mehr als am Dienstag vor einer Woche. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 14,5 von 14,3 am Vortag. 38 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus. Damit erhöht sich die Zahl der gemeldeten Todesfälle 91.565. Insgesamt fielen in Deutschland bislang mehr als 3,75 Millionen Corona-Tests positiv aus.

Spahn plant offenbar umfassende Testpflicht bei Einreise

3:03 Uhr

Das Bundesgesundheitsministerium plant einem Medienbericht zufolge eine deutliche Ausweitung der Testpflicht für Reiserückkehrer. Wie die Zeitungen der Funke Mediengruppe berichten, will Minister Jens Spahn (CDU) Reisende künftig verpflichten, bei ihrer Einreise nach Deutschland einen negativen Corona-Test vorzulegen - egal, aus welchen Gebieten und mit welchen Verkehrsmitteln sie nach Deutschland kommen. Bisher gilt die Testpflicht für Flugpassagiere und Einreisende aus Hochrisikogebieten, die nicht vollständig gegen das Coronavirus geimpft oder von einer Covid-19-Erkrankung genesen sind. Die Abstimmung in der Regierung zu der Verschärfung der Corona-Reiseauflagen laufe, sagte eine Sprecherin des Ministeriums den Funke-Medien. Dem Bericht zufolge sträubt sich im Kabinett bisher vor allem Justizministerin Christine Lambrecht (SPD) gegen Spahns Pläne. Sie hält die umfassende Testpflicht demnach für unverhältnismäßig.

Weniger Intensiv-Patienten bei vierter Welle

1:31 Uhr

Intensivmediziner rechnen bei einer neuen Corona-Welle mit weniger Patienten auf den Intensivstationen als bei der jüngsten Infektionswelle. Er sei sich sicher, dass die Zahlen nicht so hoch sein werden, sagte Stefan Kluge von der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Kluge mahnte dennoch zur Vorsicht. Das Virus sei in der Deltavariante viel ansteckender als vor einem Jahr. Regeln wie etwa das Maskentragen im Supermarkt sollten nicht aufgehoben werden.

Gastronomen können Angebote nur für Geimpfte machen

1:12 Uhr

Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) hat Restaurants in der Corona-Pandemie an die Möglichkeit erinnert, nur für Geimpfte zu öffnen. "Die Vertragsfreiheit ermöglicht privaten Anbietern wie Gastronomen eine weitgehend freie Gestaltung ihrer Angebote", sagte sie den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. "Wer seinen Gästen einen besonderen Schutz anbieten will, kann deshalb auch Angebote machen, die sich nur an Geimpfte richten." Zugleich sprach sie sich abermals gegen eine Impfpflicht aus. "Eine Impfpflicht wird es nicht geben." Allerdings sollte die Allgemeinheit aus ihrer Sicht nicht mehr auf Dauer für die Kosten von Corona-Tests aufkommen müssen, wenn Menschen ihre Impfangebote nicht wahrnähmen. Lambrecht mahnte, getestete Menschen sollten sich nicht in falscher Sicherheit wiegen. "Ein Test ist immer nur eine Momentaufnahme und beinhaltet keine schützende Immunisierung. Impfen ist deshalb das Gebot der Stunde."

Dienstag, 27. Juli 2021

Weitere Infos finden Sie hier:

Das Virus und die Folgen Archiv Live-Blog zum Coronavirus in Baden-Württemberg

Seit dem 10. März 2020 begleitet SWR Aktuell Baden-Württemberg für Sie die Lage im Land rund um das Coronavirus in einem Live-Blog. In unserem Archiv können Sie die Ereignisse multimedial nachverfolgen.  mehr...

Südwesten

Wie schütze ich mich? Wie ist die Lage in meinem Heimatort? Coronavirus: Alles Wichtige für Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg

Coronavirus: Wie hoch ist die Ansteckungsgefahr? Wie kann ich mich schützen? Hier finden Sie alles Wichtige für Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz.  mehr...

STAND
AUTOR/IN