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"Trotz des Bekenntniszwangs, der seinem gewaltigen autobiographischen Projekt ‚Mein Kampf‘ zugrunde liegt, ist Karl Ove Knausgård kein Exhibitionist. Mit jedem Band wird die Selbstgeißelung, die er in den Büchern betreibt, offenkundiger. Der Teufel, der hier ausgetrieben werden soll, ist der Vater - und mit ihm die Alkoholsucht, die in der Familie liegt. Der Grundton der Bücher ist einer der Reue, des Bedauerns, immer wieder gebrochen von der schmerzlichen Erkenntnis, dass jeder Versuch, ein guter Mensch zu sein, scheitern muss." (Felicitas von Lovenberg)

Zur Autorin / Zum Autor:

Karl Ove Knausgård wurde 1968 geboren und gilt als wichtigster norwegischer Autor seiner Generation. Als erster Debütant überhaupt bekam er den Norwegischen Kritikerpreis verliehen. "Alles hat seine Zeit", sein zweiter Roman war nominiert für den Nordischen Literaturpreis und den internationalen IMPAC Dublin Literary Award. "Sterben" - der erste Roman eines sechsbändigen, autobiographisch angelegten literarischen Projektes - war das meist diskutierte Buch der letzten Jahre, stand monatelang auf Platz eins der Bestsellerliste und wurde mit dem wichtigsten norwegischen Literaturpreis, dem Bragepreis ausgezeichnet. Der Roman wurde bislang in 14 weitere Länder verkauft. 2012 wird diese autobiographische Reihe mit dem Titel "Lieben" fortgeführt. Karl Ove Knausgård lebt mit seiner Familie an der schwedischen Südküste bei Ystad.

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