Lesetipp

Janne Teller – Nichts. Was im Leben wichtig ist

Stand
Autor/in
Katrin Ackermann

Wegen seiner nihilistischen Ansichten wurde Janne Tellers Jugendroman in den 2000ern an einigen Schulen verboten, andererseits aber hoch gelobt. Nichtig findet Katrin Ackermann „Nichts“ keinesfalls.

Ein Schüler stellt sich vor seine Klasse und behauptet, dass nichts im Leben wichtig sei. Seine Mitschüler:innen versuchen, ihm und sich selbst das Gegenteil zu beweisen und beginnen mit dem Sammeln von Dingen, die für sie Bedeutung haben. Es entsteht der „Berg der Bedeutung“.

Kontroverse Schullektüre

Der Jugendroman „Nichts. Was im Leben wichtig ist“ der dänischen Autorin Janne Teller spaltete in den 2000ern die Gemüter. An einigen Schulen wurde er abgelehnt, erhielt aber auch den Literaturpreis des dänischen Kultusministeriums.

Verstörend oder lebensbereichernd?

Nimmt man Jugendlichen mit diesen nihilistischen Ansichten nicht das Positive im Leben? Oder ist das Buch eine Anregung, sich mit fundamentalen Fragen auseinanderzusetzen? Für Katrin Ackermann steht fest: nichtig ist „Nichts“ von Janne Teller jedenfalls nicht.

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Es gibt sie, die Bücher, die die Welt erschütterten. Provokante Texte, die direkt nach ihrem Erscheinen auf dem Index landeten. Interessant ist, wie anders einst umstrittene Texte heute gelesen werden.

Stand
Autor/in
Katrin Ackermann