Stolpersteine zum Hören in SWR2 Weil eine Zahl keinen Namen hat

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Mehr als 13 Millionen Menschen sind von den Nationalsozialisten zwischen 1933 und 1945 ermordet worden. Unter dieser unfassbaren Zahl verschwinden die einzelnen Schicksale, wird jedes Leben in seiner Besonderheit und Unwiederbringlichkeit begraben.
Um auf einzelne Schicksale aufmerksam zu machen, verlegt der Kölner Künstler Gunter Demnig seit 1997 Stolpersteine vor Häusern, in denen Menschen gelebt haben, die von den Nationalsozialisten verfolgt wurden. Auf den Stolpersteinen sind ihr Name, ihr Geburtsjahr und die Daten von Vertreibung oder Deportation und Ermordung eingraviert. SWR2 geht in seinen Hörstolpersteinen den Geschichten nach, die sich zwischen Geburts- und Todesdatum auf den Stolpersteinen verbergen. Durch Briefauszüge, Tagebucheinträge und Gespräche mit überlebenden Familienmitgliedern werden Fragmente ihrer Biografien hörbar.

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