Museum

„Turenne-Museum“, Sasbach im Ortenaukreis

Stand
Autor/in
Sabine Mahr

Generalmarschall Turenne zählt in Frankreich zu den profiliertesten Generälen der französischen Geschichte. Der Aufstieg des größten Feldherrn nach Napoleon begann im 30-jährigen Krieg und seine Feldzüge trugen während der Regierungszeit Ludwigs XIV dazu bei, dass das Elsass französisch wurde. In Deutschland ist Turenne hingegen wenig bekannt. Nur in Sasbach, einem 5000-Einwohnerdorf im Nordschwarzwald, ist das anders. Denn dort erinnern seit fast 350 Jahren verschiedene Gedenksteine an ihn - und mittlerweile auch ein kleines Museum.

Turenne Museum Sasbach
Bis heute gehört das Grundstück um das Turenne-Denkmal in Sasbach offiziell dem Französischen Staat. Bild in Detailansicht öffnen
Turenne Museum Sasbach
Der erste Gedenkstein für Turenne stammt aus dem 17. Jahrhundert: „Hier starb Turenne 1675“ steht dort in lateinischer Sprache. Bild in Detailansicht öffnen
Turenne Museum Sasbach
Das Denkmal zu Ehren an Generalmarschall Turenne in Sasbach. Bild in Detailansicht öffnen
Turenne Museum Sasbach
General de Gaulle kommt 1945 persönlich vorbei, um das neue Turenne-Denkmal einzuweihen. Bild in Detailansicht öffnen
Turenne Museum Sasbach
Dieser kolorierte Kupferstich von Matthäus Merian zeigt das brennende Dorf Sasbach und die Flugbahn der Kanonenkugel, die Turenne 1675 kurz vor Beginn der Schlacht tötete. Bild in Detailansicht öffnen
Turenne Museum Sasbach
Diese Kanonenkugel soll angeblich Marschall Turenne getötet haben. Bild in Detailansicht öffnen
Turenne Museum Sasbach
Das Turenne-Denkmal in Sasbach wurde zwischen 1829 und 1940 eigens von einem französischen Soldaten bewacht. Bild in Detailansicht öffnen
Turenne Museum Sasbach
Community Reporter Sebastian erzählt seine persönliche Hidden History über das Turenne-Denkmal in Sasbach auf SWR Kultur Instagram. Bild in Detailansicht öffnen
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Autor/in
Sabine Mahr