Theaterstück über Krieg in der Ukraine

Schauspielerin Vladlena Sviatash spielt „Über Leben als Ukrainer*in“ in Heidelberg

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AUTOR/IN
Marie-Dominique Wetzel

„Ich habe noch nie eine so persönliche Rolle gespielt“, sagt Vladlena Sviatash über ihre Arbeit an dem Stück „Über Leben als Ukrainer*in“. Auch wenn es die Schauspielerin viel Kraft kostet, sie will auf der Bühne vom Leben im Krieg erzählen, damit das Schicksal der Menschen dort nicht in Vergessenheit gerät.

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Vladlena Sviatash (Foto: Pressestelle, Theater Heidelberg, Foto: Susanne Reichardt)
Vladlena Sviatash spricht, spielt, tanzt den Text auf Ukrainisch mit deutschen Übertiteln und bietet eine emotionale Einsicht in die ukrainische Seele.

„Ich habe noch nie eine so persönliche Rolle gespielt. Natürlich gibt man immer ein Teil von sich selbst, aber das hier ist etwas Anderes. Es ist für mich sehr schwer, weil ich wieder an meine eigenen Erlebnisse im Krieg erinnert werde – aber gleichzeitig ist es mir unendlich wichtig, hier in Deutschland daran zu erinnern. Besonders im Namen all jener, die das immer noch jeden Tag und jede Nacht in der Ukraine erleben müssen.“

Der Text von der ukrainischen Theatermacherin Anastasiia Kosodii erzählt vom Alltag mitten im Krieg: von der permanenten Angst vor Angriffen, der Sorge um Familie und Freunde, den schlaflosen Nächten und Panikattacken, vom ständigen Verfolgen der Nachrichten und von der Frage: bleiben oder fliehen? „Es ist ein Text von Anastasiia Kosodii, aber sehr viele Ukrainerinnen und Ukrainer finden sich darin wieder“, erklärt die Schauspielerin Vladlena Sviatash, „und ich gebe meine ganze Kraft hinein!“

Ukrainische Künstler*innen in Deutschland

Ausstellung Württembergischer Kunstverein zeigt Künstler aus der Ukraine

Der Württembergische Kunstverein zeigt gemeinsam mit der ifa-Galerie Stuttgart und der Künstlerplattform „Linienscharen“ die Ausstellung „Kunst und Leben in Zeiten des Krieges“: Aktuelle Arbeiten von rund 30 ukrainischen Künstlerinnen und Künstlern legen den Schwerpunkt auf konstruktiven Positionen für eine friedliche Zukunft. Die ukrainische Kulturmanagerin Alona Karavai: „Aller Zerstörung zum Trotz: die Kunst ist nicht totzukriegen!“

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Ausstellung im Kehler Kulturhaus "Tapfere Kunst" - ukrainische Künstler zeigen ihre Werke

Im Kulturhaus in Kehl (Ortenaukreis) ist eine Ausstellung von Künstlerinnen und Künstlern aus der Ukraine zu sehen. Fotos, Collagen und Malereien befassen sich mit dem Krieg.

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Kunst „From 1914 till Ukraine“ im Kunstmuseum Stuttgart

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organisiert Hilfsaktionen für ukrainische und belarussische Künstler und Künstlerinnen und setzt sich nicht erst seit dem Krieg
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Marie-Dominique Wetzel