Biologie

Wie halten Tiefseefische den enormen Wasserdruck aus?

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Grundsätzlich bereitet der Wasserdruck keine Probleme; er ist innen so hoch wie außen. Probleme entstehen erst dann, wenn man die Tiefe ändert, also wenn man auf- und wieder absteigt. Speziell Tiefseefische, die in den oberen Bereichen zwischen 1.000 und 2.000 Metern leben und in der Nacht an die Oberfläche kommen, haben Probleme, diesen Druckunterschied auszugleichen.

Die Schwimmblase der Fische läuft Gefahr, beim Aufsteigen zu zerplatzen. Sie wird deshalb mit Muskelkraft zusammengehalten.

Gleichzeitig müssen diese Tiefseefische noch durch eine Zone mit sehr wenig Sauerstoff.  Die liegt meistens zwischen 500 und 800 Metern. Die Fische lösen das, indem sie vorher Sauerstoff in ihre Fischblase hineingeben und ihn wieder ausatmen, während sie durch die sauerstoffarme Zone schwimmen.

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