Das Filmfestival in Ludwigshafen bei Nacht, fotografiert vom Mannheimer Stephanienufer. (Foto: SWR)

Festival des deutschen Films

"Sonne und Beton" gewinnt Preis als bester Film in Ludwigshafen

Stand

Zum Abschluss des Festivals des deutschen Films in Ludwigshafen sind am Samstagabend bei einer feierlichen Gala die Filmkunstpreise verliehen worden.

Mit dem Festival des deutschen Films gehen am Sonntag drei Wochen Kino auf der Parkinsel zu Ende. 61 verschiedene Filme wurden in Ludwigshafen gezeigt. Davon waren 14 im Rennen um den Filmkunstpreis.

Filmkunstpreise in drei Kategorien

Am Abend wurden die Preisträger bekannt gegeben. Den Filmkunstpreis für den besten Film gewann "Sonne und Beton" von David Wnendt - die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Felix Lobrecht. Die Jury sprach von einem "stimmigen Film mit großer Wucht".

In der Kategorie beste Regie wurde Lars Kraume für seinen Film "Die Unschärferelation der Liebe" ausgezeichnet. Die Jury bezeichnete den Film als "humorvolles Kammerspiel, das bei den Zuschauern ein Dauerschmunzeln herbeizaubert".

Den Filmkunstpreis für das beste Drehbuch gewann Alice Gruia für "Seid einfach, wie ihr seid" - laut Jury ein überraschender Film mit einer originellen Grundidee.

Preise auch für Gedeck und Kinski

Weitere Preise gingen an die Schauspielerinnen Martina Gedeck und Nastassja Kinski für ihre Darbietungen in "Die stillen Trabanten", Judith Kaufmann für die Kamera in "Das Lehrerzimmer" und Thomas Kufus für die Produktionsleistung in "Der vermessene Mensch".

Im Vorfeld bereits mit dem Preis für Schauspielkunst ausgezeichnet wurden Axel Milberg und Justus von Dohnányi. Dorothee Schön erhielt den Ludwigshafener Drehbuchpreis.

Publikumspreis Rheingold für "Wir haben einen Deal"

Neben der Jury hatten auch die Besucher der Festivals die Möglichkeit, ihren Lieblingsfilm zu wählen. Der "Publikumspreis Rheingold" ging an den Film "Wir haben einen Deal" von Felicitas Korn.

Intendant Kötz zeigt sich zufrieden

Beim diesjährigen Festival des Deutschen Films wurden laut der vorläufigen Bilanz der Veranstalter etwa 112.000 Tickets verkauft. Intendant Michael Kötz zeigte sich zufrieden. Aus allen Bevölkerungsschichten seien Besucher auf die Parkinsel geströmt und zeitweise habe das Filmfest auch etwas Volksfestcharakter gehabt. Kötz verwies auch auf etwa 25.000 verkaufte Pfälzer Weinschorlen.

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