Ein Zeus E-Scooter steht in der Königstraße in Kaiserslautern (Foto: SWR)

Irisches Start Up "Zeus" startet seinen Dienst

200 neue E-Scooter für Kaiserslautern

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In Kaiserslautern ist ein neuer Anbieter von E-Scootern an den Start gegangen. Doch mehr E-Scooter bedeuten nicht nur mehr Mobilität, sondern auch mehr Gefahren im Straßenverkehr.

Die irische Firma Zeus ist der neueste und insgesamt vierte Anbieter von E-Scootern in Kaiserslautern. Sie bietet ihre 200 elektrischen Leih-Roller ab sofort im Stadtgebiet an. Anders als die Roller der Konkurrenz verfügen die Modelle von Zeus über drei statt zwei Räder. Nach Angeben der Firma bieten die Roller so einen stabileren Stand und ein sicheres Fahrgefühl. Außerdem können die Nutzer ihre Smartphones während der Fahrt induktiv laden.

E-Scooter-Fahrten sammeln Spenden für Kaiserslautern

Zeus gibt an, dass für jede gefahrene Minute mit den Scootern ein Teil des Erlöses an gemeinnützige Projekte in Kaiserslautern gespendet werden soll. Die Nutzer sollen dabei selbst online oder per App dafür abstimmen können, wofür das Geld gespendet wird. Das Unternehmen will so nach eigenen Angaben einen zusätzlichen Anreiz schaffen, die Roller zu nutzen. "Unser Fokus liegt eindeutig auf den kleineren Städten und auf den Kunden selbst. Wir streben eine bedachte Expansion an und wollen unseren Kunden und der kooperativen Stadt etwas zurückgeben", so Firmengründer Damian Young.

Polizei warnt vor Gefahren durch E-Scooter in Kaiserslautern

Doch was auf den ersten Blick vielversprechend klingt, bringt auch Probleme mit sich. Immer mehr E-Scooter auf den Straßen bedeuten auch immer größere Gefahren im Straßenverkehr. Weil die Zahl der Unfälle mit E-Scootern immer weiter steigt, führt die Polizei in Kaiserslautern regelmäßig spezielle Kontrollen durch. Dabei fallen vor allem immer wieder Menschen auf, die betrunken oder unter Einfluss von Drogen mit den Rollern fahren. Die Polizei weist ausdrücklich darauf hin, dass für die Rollerfahrten dieselben Promille-Grenzen gelten wie beim Autofahren. Außerdem komme es sehr häufig vor, dass mit den E-Scootern auf Gehwegen gefahren werde, das sei allerdings verboten. Auch sei es nicht erlaubt, zu zweit auf den Rollern zu fahren.

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Kaiserslautern soll E-Scooter-Parkplätze bekommen

Auch bei Fußgängern und insbesondere Rollstuhlfahrern und Menschen, die mit Kinderwagen unterwegs sind, sorgen die Roller immer häufiger für Ärger. So werden die Gefährte oft wahllos mitten im Weg oder an Stellen abgestellt, an denen das eigentlich verboten ist. Deshalb plant die Stadt Kaiserslautern eigene Parkflächen für die Roller auszuweisen. Es soll künftig verboten sein, die Roller außerhalb dieser Zonen abzustellen.

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