Bislang sind den Gesundheitsämtern im Westen der Pfalz noch keine Fälle von Affenpocken bekannt. (Foto: picture-alliance / Reportdienste, picture alliance/dpa/Russell Regner/CDC/AP | Cynthia S. Goldsmith)

Betroffener in Isolation

Affenpocken: Erster Verdachtsfall in Kaiserslautern

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Im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamts Kaiserslautern gibt es einen ersten Verdachtsfall auf eine Infektion mit Affenpocken. Der Betroffene befindet sich in Isolation.

Der Landkreis Kaiserslautern hat am Dienstag darüber informiert, dass es im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamts in Kaiserslautern einen ersten Verdacht auf eine Infektion mit dem Affenpockenvirus gibt. Nach Angaben der Kreisverwaltung wohnt der Betroffene in der Stadt Kaiserslautern. Der Mann befinde sich derzeit in Isolation. Wie die Kreisverwaltung mitteilt, steht die labortechnische Bestätigung durch das Robert-Koch-Institut noch aus. Mit einem Ergebnis sei in einem bis vier Tagen zu rechnen.

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Erst gestern wurde in Rheinland-Pfalz der erste Fall von Affenpocken bestätigt. Das Landesgesundheitsministerium hatte mitgeteilt, dass das Gesundheitsamt in engem Kontakt mit der betroffenen Person stehe. Nach SWR-Informationen stammt der Fall aus dem Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamts in Germersheim. Eine Gefahr für die Allgemeinheit habe nicht bestanden.

RKI schätzt Gefahr für Bevölkerung gering ein

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) gibt es insgesamt 229 bestätigte Affenpocken-Fälle in Deutschland (Stand 14.6.). Das Virus ist demnach in elf Bundesländern vertreten. Nach derzeitigem Wissen sei für eine Übertragung des Erregers allerdings ein enger Kontakt erforderlich. Die meisten Betroffenen erkranken nicht schwer. Eine Gefährdung für die Gesundheit der breiten Bevölkerung in Deutschland schätzt das RKI nach derzeitigen Erkenntnissen deshalb als gering ein.

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