Fastenzeit, Zeit des Verzichts Schriftzug auf einem kaputten Kalenderblatt mit Verbot Symbol über Essen.

Beginn der Fastenzeit

Meinung: Handy-Fasten – da wird es schwierig

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Kirsten Tromnau
Kirsten Tromnau

Fasten liegt voll im Trend, besonders beliebt ist der Verzicht auf Alkohol oder Süßigkeiten. Am schwierigsten wäre jedoch das Handyfasten, meint Kirsten Tromnau.

Beginnen Sie heute auch mit dem Fasten? Laut einer Umfrage der Krankenkasse DAK finden mehr als zwei Drittel der Deutschen fasten sinnvoll. Am beliebtesten ist demnach der Verzicht auf Alkohol, Süßigkeiten oder Fleisch. Wenn das nichts für Sie ist, gibt es noch viele weitere Möglichkeiten des Verzichts wie Auto-, Zucker-, Heil- oder Handyfasten.

Kirsten Tromnau
Die Meinung von Kirsten Tromnau

In meinem Bekanntenkreis wird vor allem gern auf Alkohol oder Süßigkeiten verzichtet. Viele nutzen die Fastenzeit auch gleich für eine radikale Diät. Allerdings kenne ich niemanden, der über 40 Tage lang ohne Handy auskam. Geschweige denn es versucht hat.

Eine Kollegin aus dem SWR-Studio in Karlsruhe hat einen Selbstversuch gemacht: 24 Stunden ohne Handy. Der Tipp einer Psychologin brachte sie auf die Idee. Diese vertritt die Ansicht, damit würde es einem besser gehen und man finde zu mehr Ruhe und Gelassenheit. Ich kann so viel schon vorwegnehmen, der Kollegin ging es nicht gut bei dem Experiment.

Karlsruhe

Ein Selbstversuch Handy fasten? Das rät eine Psychologin aus Karlsruhe

Bedrückende Nachrichten beherrschen aktuell die Medien. Eine Psychologin aus Karlsruhe empfiehlt deshalb, zeitweise auf das Handy zu verzichten.

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Sie kam 20 Minuten zu spät zu einem Termin, weil sie keinen Stadtplan mehr hatte und das Handy ja tabu war. Mal eben schnell was nachschauen ging nicht. Nachrichten von Freunden gab es auch nicht. Ihr Tag fühlte sich nicht entspannt, sondern sehr leer an. Und sie nahm 28 Mal ihr Handy in die Hand, um es zu entsperren, einfach aus Gewohnheit.

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Ich zähle mich selbst nicht zu den Handyjunkies und ich denke, meine Kollegin gehört auch nicht dazu. Umso erschreckender fand ich, wie es ihr bei diesem Selbstversuch erging. Denn ich konnte es gut nachempfinden. Daher überlege ich, ob ein Handy-Teilfasten etwas für mich wäre. Nicht ganz darauf zu verzichten, aber sich deutlich einzuschränken. Einen Versuch ist es wert.

Karlsruhe

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