Ein Banner hängt über einer Tunneleinfahrt. 30 Menschen haben am Sonntagnachmittag am Tunnel der B28 in Ulm für eine schnelle Verkehrswende protestiert.  (Foto: SWR, Frank Wiesner)

Banner über B28-Tunnel

Ulm: 30 Klimaaktivisten protestieren für "schnelle Verkehrswende"

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Frank Wiesner
Frank Wiesner (Foto: SWR, SWR -  Oliver Schmid)

Etwa 30 Menschen haben am Sonntagnachmittag in Ulm an der B28 für eine schnelle Verkehrswende protestiert. Die Klimaschützer haben in einer Tunneleinfahrt ein Banner aufgehängt.

Klimaaktivisten haben am Sonntag in Ulm an der stark befahrenen B28 ein Banner aufgehängt: Darauf fordern sie einen schnellen Umbau des Verkehrs zugunsten von Bus und Bahn

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"Bus und Bahn statt 8-Spurwahn", so war auf dem Banner lesen. Die Klimaschützer haben es über der Tunneleinfahrt der B28 in der Ulmer Innenstadt aufgehängt. Die Stelle war bewusst gewählt. Der Tunnel führt zur Adenauerbrücke, die in den kommenden Jahren verbreitert werden soll. Das Banner und etwa 30 Aktivisten waren alles, was von einer Demonstration übrigblieb, die spektakulärer hätte werden sollen.

Das Banner hing an einem Ort, an dem tausende Autos vorbeifahren: Am Tunnel der B28, kurz vor der Adenauerbrücke Richtung Neu-Ulm. (Foto: SWR, Frank Wiesner)
Das Banner hing an einem Ort, an dem tausende Autos vorbeifahren: Am Tunnel der B28, kurz vor der Adenauerbrücke Richtung Neu-Ulm.

Klimaprotest in Ulm - Strafverfahren im März

Die Aktivisten planten, auf die über der Bundesstraße hängenden Verkehrsschilder zu klettern, und dort ihre Forderungen aufzukleben - so wie sie es vergangenen Sommer an der Adenauerbrücke unangemeldet getan hatten. Doch das Klettern wurde ausgebremst: Die Behörden haben es nicht genehmigt. Die Strafverfahren aus der Aktion vom vergangenen Sommer werden am 5. März vor dem Amtsgericht Ulm verhandelt.

Rund 30 Menschen sind zu der Protestaktion für eine schnelle Verkehrswende in Ulm zusammengekommen. (Foto: SWR, Frank Wiesner)
Rund 30 Menschen sind zu der Protestaktion für eine schnelle Verkehrswende in Ulm zusammengekommen. Statt einer spektakulären Kletteraktion wie im vergangenen Jahr haben die Aktivisten einen spontanen Workshop abgehalten, wie man gegen Verbote von Behörden vorgehen kann.

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