Kurznachrichten

  1. Stuttgart "Klimastreik": Stuttgarter Aktionsbündnis plant Straßenblockaden

    Stuttgarter Klimaaktivisten wollen anlässlich des globalen "Klimastreiks" am Freitag die Landeshauptstadt "lahmlegen". Wie das Aktionsbündnis "Kesselbambule" bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Mitgliedern der Protestbewegung "Fridays for Future" am Mittwoch in Stuttgart bekannt gab, sollen mehrere Straßen und Verkehrsknotenpunkte blockiert werden. Für die Aktionen wollen die Aktivisten auf das sogenannte Swarming (englisch für Ausschwärmen) zurückgreifen. Dabei strömen viele Menschen gleichzeitig an einen Ort und blockieren diesen mit ihren Körpern. Eine größere Blockade ist bei "einem der Profiteure der aktuellen Klimapolitik" geplant, erklärte die Sprecherin des Aktionsbündnisses, Paula Bär. Nähere Angaben wollte sie nicht machen. Mit den Blockaden wollen die Aktivisten nach eigener Aussage darauf aufmerksam machen, dass radikale Maßnahmen zum Schutz des Klimas ergriffen werden müssen. An diesem Freitag ist weltweit ein "Klimastreik" geplant.  mehr...

  2. Baden-Württemberg Viele Grundschulen können keinen Schwimmunterricht anbieten

    In Baden-Württemberg kann etwa jede vierte Grundschule keinen Schwimmunterricht für die Schüler anbieten. Das geht aus einer Mitteilung der grün-schwarzen Landesregierung an den Kultusausschuss des Landtags hervor, die am Mittwoch in Stuttgart veröffentlicht wurde. Demnach gaben 24,2 Prozent von 2.346 befragten Schulen an, keinen Schwimmunterricht erteilen zu können - weil es kein Schwimmbad in der Nähe gibt oder die Anfahrtszeiten zum nächsten Bad zu lang seien. Als weiterer Grund wurde genannt, dass manchmal auch qualifizierte Lehrer für den Schwimmunterricht fehlten. Es gibt aber große regionale Unterschiede: Im Bereich des Regierungspräsidiums Freiburg erteilten rund 44 Prozent der Grundschulen keinen Schwimmunterricht, heißt es in der Mitteilung. Im Bereich des Regierungspräsidiums Tübingen liegt der Anteil bei rund 17 Prozent. In den Regierungspräsidien Karlsruhe und Stuttgart beträgt der Anteil 18 Prozent beziehungsweise 22 Prozent. An der Befragung nahmen vor allem öffentliche Grundschulen teil. Gefragt wurde nach der Situation im Schuljahr 2018/2019.  mehr...

  3. Baden-Württemberg Befragung: Zunächst keine weiteren Fehlbildungen bei Babys

    Nachdem es in Nordrhein-Westfalen eine ungewöhnliche Häufung von Hand-Fehlbildungen bei Neugeborenen gegeben hat, wurden auch in baden-württembergischen Krankenhäusern Befragungen nach Fehlbildungen bei Babys durchgeführt. Diese dauern voraussichtlich bis Ende des Monats an, dann soll es Ergebnisse geben. Laut Sozialministerium gibt es derzeit keine Anzeichen für weitere Fälle. Untersucht wird der Zeitraum 2014 bis 2019. Die Befragung wird im Auftrag des Sozialministeriums von der Krankenhausgesellschaft auf Grundlage eines Fragebogens aus Nordrhein-Westfalen durchgeführt.  mehr...

Fernsehnachrichten