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Nach Corona-Pause

Mannheimer Kulturfestival "Nachtwandel": Zwei Tage Kunst und Kultur

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Nach zweijähriger Corona-Zwangspause gab es am Wochenende wieder einen "Nachtwandel" im Mannheimer Stadtteil Jungbusch - mit 69 Veranstaltungsorten.

Seit 2003 wird das Kulturfestival im Mannheimer Jungbusch realisiert. 2022 beteiligten sich laut Veranstalter rund 800 Personen aus den Bereichen Kunst und Kultur. Teil des zweitägigen Programms waren unter anderem Lesungen, Konzerte, Theater, Installationen und Performances. Die Veranstalter rechneten eigenen Angaben zufolge mit etwa 20.000 Besucherinnen und Besucher.

"Insgesamt 14 Innenhöfe wurden mit viel Liebe und Leidenschaft von den Bewohnerinnen und Bewohnern ausgestattet."

Kulturcontainer mit Live-Musik

Ähnlich wie 2019 wurden bei dieser Ausgabe acht "Kulturcontainer" aufgestellt, die mit Performances und Live-Musik bespielt wurden. Diese sollten die Leerstände im Stadtteil ausgleichen.

OB Kurz: Ein Festival zur Selbstdarstellung des Stadtteils

Mannheims Oberbürgermeister Peter Kurz (SPD) freute sich über die breite Beteiligung bei der Planung und Entstehung des Festivals. Das Fest sei ein nach außen gerichtetes Zeichen für die Lebendigkeit des Stadtteils. Schließlich kommt dieses Fest aus dem Jungbusch, so Kurz weiter.

"Es wird ein vielgestaltiger, lebendiger Nachtwandel, wie wir ihn auch kannten."

Am Wochenende (28. + 29. Oktober) feiert #Mannheim den Nachtwandel im #Jungbusch. Das hat Auswirkungen auf den...Posted by mannheim.de on Tuesday, October 25, 2022

Motto: "Spende statt Eintritt"

Auch in diesem Jahr hat es nach Angaben des Veranstalters keine festen Eintrittspreise gegeben. Stattdessen setzte man auf die Spendenbereitschaft der Besucherinnen und Besucher.

Spendengelder unter anderem in Sicherheitsmaßnahmen

Insgesamt belaufen sich die Kosten auf etwa 100.000 Euro, so die Organisatoren. Ein Großteil davon fließe mit rund 25.000 Euro in die Sicherheitsmaßnahmen. Ein Teil davon soll von Spendengeldern, den Sponsoren, der Stadt, dem Kulturamt und seit Neuestem auch von der dortigen Gastronomie getragen werden. Denn die Restaurants beteiligen sich laut Veranstalter mit Solidarabgaben in Höhe von rund 25.000 Euro.

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